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Aufbau Der Optischen Komponenten - Mrc Compact Benutzerhandbuch

Laserstrahl-stabilisierung
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Anmerkungen:
Sobald die Start/Stop-Taste gedrückt wird (und die Active-LED leuchtet), bewegen sich die
Aktuatoren aus den Nullpositionen heraus und reagieren auf die Eingaben des Controllers.
Falls eine Range-LED rot leuchtet, bedeutet dies nicht unbedingt, dass der Strahl nicht stabil ist.
Dies weist vielmehr darauf hin, dass keine stärkere Verkippung des Spiegels möglich ist, obwohl
dies möglicherweise notwendig wäre.
Falls die Leistung auf einem Detektor zu niedrig ist, werden die Aktuatoren in die Nullposition
bewegt (die Active-LED erlöschen). Dies geschieht aufgrund der automatischen Abschaltung bei
zu niedriger Leistung, die aus Sicherheitsgründen eingebaut wurde (siehe auch Abschnitt 6.2).
In den Abbildungen 6 und 7 sind beide Seiten der Elektronik abgebildet, die alle Ein- und Ausgänge, die
P-Faktor-Einstellung, sowie die Schalter für die Auswahl der Richtungen (Directions) und Bandbreiten
(Bandwidth) zeigen. Die Verbindungskabel zu den Aktuatoren werden an der linken Seite angeschlossen,
die Verbindungskabel der Detektoren an der rechten.
Die Beschreibung zum Einstellen und Auslesen des P-Faktors befindet sich in Kapitel 5.8. Über die
Directions-Schalter können die einzelnen Regelstufen in x- und y-Richtung kodiert werden. Diese sind
entsprechend mit Det1 und Det2 verbunden. Eine weitere Beschreibung erfolgt in Abschnitt 5.6. Die
Bandbreitenbegrenzung wird in Abschnitt 6.5 beschrieben.
Der Status-Signalausgang kann als Interlock oder zur Steuerung eines Shutters verwendet werden (siehe
Abschnitt 6.4).
Anmerkung: Bitte beachten Sie, dass die Piezoelemente eine große Kapazität besitzen. Die Kabel zu
den Aktuatoren sollten nicht ausgesteckt werden, solange die Piezoelemente noch geladen sind. D.h. Sie
sollten die Strahlstabilisierung mit dem Netzschalter an der linken Gehäuseseite stromlos schalten und
dann einige Sekunden warten, bevor Sie die Aktuatorkabel abziehen.

5.1. Aufbau der optischen Komponenten

Die Kippspiegel und Detektoren können für unterschiedliche Anwendungen variabel angeordnet werden.
Die Detektoren können hinter hochreflektierenden Spiegeln positioniert werden. Da sie sehr empfindlich
sind, können sie bereits mit dem Leakage hinter dem Spiegel arbeiten. Dies hat den Vorteil, dass keine
weiteren Komponenten in den Strahlengang gebracht werden müssen. Es ist aber ebenso möglich, ein
Glasplättchen oder einen Strahlteiler im Strahlengang einzusetzen, um einen Reflex auf den Detektor zu
lenken. Dies kann z.B. bei Laserstrahlen mit größeren Strahldurchmessern notwendig werden, bei denen
der Aktuator die Transmission einschränken würde.
In jedem Fall sollen die Zentren der Detektoren so positioniert werden, dass sie die gewünschte
Laserstrahllage bestimmen. Die Zielposition bei PSD-Detektoren kann vom Zentrum des Sensors abwei-
chen. Weitere Informationen dazu finden Sie in Kapitel 4.2.3. Der erste Aktuator sollte in der Nähe des
Lasers bzw. der letzten Störquelle, der letzte Detektor nahe am Ziel aufgestellt werden.
Anmerkung: Achten Sie beim Aufbau der Komponenten auf eine stabile Mechanik. Idealerweise sollten
Sie diese ohne weitere Positionierungshilfen (wie z.B. Höhenverstellung) fest auf einem optischen Tisch
verschrauben. Befinden sich schwingende Komponenten mit Resonanzfrequenzen innerhalb der Rege-
lungsbandbreite im Aufbau, können diese die Regelung zum Schwingen veranlassen.
Die Abbildungen 9-13 zeigen eine Auswahl von möglichen Aufbauten. Die Beispiel-Setups beziehen
sich auf die 4-Achsen-Regelung mit zwei Detektoren. Sie sind bei der 2-Achsen-Regelung analog
anzuwenden mit der Änderung, dass Aktuator 2 und Detektor 2 entfallen.
Handbuch Compact Strahlstabilisierung
Version 14 – 07.03.2022
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