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MELAG MELAtherm 10 Evolution Benutzerhandbuch
MELAG MELAtherm 10 Evolution Benutzerhandbuch

MELAG MELAtherm 10 Evolution Benutzerhandbuch

Reinigungs- und desinfektionsgerät
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Inhaltsverzeichnis
Benutzerhandbuch
MELAtherm
Reinigungs- und Desinfektionsgerät
ab Software-Version 3.0.20
DE
Das MELAG Service-Netzwerk für Deutschland
Reinigung, Desinfektion, Verpackung und Sterilisation - das ist unser Element. Wichtig ist uns dabei der Blick aufs Gan-
ze: Deshalb bieten wir eine technische Unterstützung mit vielen Möglichkeiten. Unser flächendeckendes Netzwerk mit
Fachhandels- und MELAG Hygiene-Technikern stellt einen erstklassigen Service sicher.
Egal ob Wartung, Reparatur oder Validierung - gemeinsam finden wir den idealen Ansprechpartner:
MELAG Kundenservice für Deutschland
Mo. - Do.: 08:00 - 17:00 Uhr, Fr.: 08:00 - 16:00 Uhr
Tel.: 030 75 79 11 22
E-Mail: service@melag.de
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10 Evolution
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für MELAG MELAtherm 10 Evolution

  • Seite 1 Reinigung, Desinfektion, Verpackung und Sterilisation - das ist unser Element. Wichtig ist uns dabei der Blick aufs Gan- ze: Deshalb bieten wir eine technische Unterstützung mit vielen Möglichkeiten. Unser flächendeckendes Netzwerk mit Fachhandels- und MELAG Hygiene-Technikern stellt einen erstklassigen Service sicher. Egal ob Wartung, Reparatur oder Validierung - gemeinsam finden wir den idealen Ansprechpartner: MELAG Kundenservice für Deutschland...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeine Hinweise................................ 5 Symbole im Dokument ................................. 5 Auszeichnungsregeln................................ 5 Entsorgung................................... 5 2 Sicherheit .................................... 6 3 Leistungsbeschreibung ............................... 8 Bestimmungsgemäßer Gebrauch ............................ 8 Anwendernutzen .................................. 8 Programmläufe.................................. 9 Prozessmedien .................................. 10 4 Gerätebeschreibung ................................ 11 Lieferumfang .................................. 11 Geräteansichten................................. 11 Symbole auf dem Gerät .............................. 13 Bedienpanel und akustische Signale .......................... 14 Menüstruktur .................................. 18 Enthärtungsanlage ................................ 19 5 Erste Schritte .................................. 20...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Spülgut nach Programmende entnehmen ......................... 41 7 Protokollieren .................................. 42 Chargendokumentation.............................. 42 Ausgabemedien ................................. 42 Protokolle sofort automatisch ausgeben .......................... 43 Protokolle nachträglich ausgeben ............................ 44 Gespeicherte Protokolle löschen ............................ 45 Format für Programmprotokolle festlegen.......................... 45 Protokolle finden ................................ 48 8 Einstellungen .................................. 49 Menü Einstellungen................................ 49 Protokolleinstellungen ................................ 50 Datum und Uhrzeit einstellen ............................. 55 Displayhelligkeit einstellen .............................. 56 Ruhezustand einstellen.............................. 57 Lautstärke Signaltöne einstellen ............................ 57...
  • Seite 5: Allgemeine Hinweise

    MELAG weist den Betreiber darauf hin, dass er für das Löschen personenbezogener Daten auf dem zu entsorgenden Gerät selbst verantwortlich ist. MELAG weist den Betreiber darauf hin, dass er unter Umständen (z.  B. in Deutschland laut ElektroG) gesetzlich ver- pflichtet ist, vor der Abgabe des Gerätes, Altbatterien und Altakkumulatoren zerstörungsfrei zu entnehmen, sofern diese...
  • Seite 6: Sicherheit

    Aufstellung, Installation, Inbetriebnahme Kontrollieren Sie das Gerät nach dem Auspacken auf Transportschäden. Lassen Sie das Gerät nur von Personen aufstellen, installieren und in Betrieb nehmen, die durch MELAG autorisiert sind. Lassen Sie den Elektroanschluss und die Anschlüsse für Zu- und Abwasser nur von einem Fachmann einrichten.
  • Seite 7 Die vorderen Lüftungsschlitze dürfen nicht verdeckt werden. Betreiben Sie das Gerät nie ohne Aufsicht (z. B. über Nacht). Der unbeaufsichtigte Betrieb kann zu Schäden am Gerät oder der Einrichtung führen und erfolgt auf eigenes Risiko. MELAG übernimmt in diesem Fall keine Haftung. Prozessmedien...
  • Seite 8: Leistungsbeschreibung

    3 Leistungsbeschreibung 3 Leistungsbeschreibung Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das Gerät MELAtherm 10 Evolution DTA/MELAtherm 10 Evolution DTB ist für den Einsatz im medizinischen Bereich, wie zum Beispiel in Kliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen, vorgesehen. Nach EN ISO 15883-1 und -2 handelt es sich um  ...
  • Seite 9: Programmläufe

    3 Leistungsbeschreibung Dosierüberwachung Die benötigten Mengen an Reiniger und Neutralisator werden mittels einer Dosierpumpe dosiert. Mit einer Messturbine erfolgt eine Fließüberwachung. Die Dosierung des Klarspülers erfolgt über eine drehzahlüberwachte Dosierpumpe. Schublade für Prozessmedien Im unteren Bereich des Gerätes befindet sich die Schublade für Prozessmedien, in welcher die Kanister mit den Pro-  ...
  • Seite 10: Prozessmedien

    3 Leistungsbeschreibung Prozessmedien Beachten Sie Folgendes: Verwenden Sie ausschließlich MEtherm Prozessmedien. Andere Prozessmedien sind von MELAG nicht   freigegeben. Bei Verwendung nicht freigegebener Prozessmedien können Aufbereitungsergebnis und Materialverträglichkeit beeinträchtigt werden. MEtherm Prozessmedien sind optimal auf die Aufbereitung mit MELAtherm abgestimmt. Die Eignung wurde in  ...
  • Seite 11: Gerätebeschreibung

    4 Gerätebeschreibung 4 Gerätebeschreibung Lieferumfang Kontrollieren Sie bitte den Lieferumfang, bevor Sie das Gerät aufstellen und anschließen. Standard-Lieferumfang ▪ Reinigungs- und Desinfektionsgerät MELAtherm 10 Evolution ▪ Benutzerhandbuch ▪ Technisches Handbuch ▪ Installations- und Aufstellungsprotokoll ▪ Werksprüfungsprotokoll einschließlich Konformitätserklärung ▪ Gewährleistungsurkunde ▪...
  • Seite 12 4 Gerätebeschreibung Abdeckklappe Kartenschacht geöffnet Kartenschacht Auswerftaste Ethernet-Datenanschluss Ansicht von hinten Anschluss für vollentsalztes Wasser VE-Wasser)   Anschluss für Kaltwasser Anschluss für Abwasser Transportrolle Ethernet-Datenanschluss für dauerhafte Netzwerk-Einbindung Netzanschlussleitung...
  • Seite 13: Symbole Auf Dem Gerät

    4 Gerätebeschreibung Ansicht von innen Anschlussstutzen für Injektorschiene Wasserzulauf Kaltwasser (KW) und vollentsalztes Wasser (VE) Salzbehälter Spülarm unten Grob- und Feinsieb Prozessmedienschublade geöffnet Vorfilter des Trocknungsgebläses Zuordnung der Prozessmedien Kanister für Klarspüler mit Sauglanze Sauglanzenhalterung Kanister für Neutralisator mit Sauglanze Kanister für Reiniger mit Sauglanze Symbole auf dem Gerät Hersteller des Medizinproduktes...
  • Seite 14: Bedienpanel Und Akustische Signale

    4 Gerätebeschreibung Bezeichnet den zulässigen Temperaturbereich (min./max.) der Wasserversorgung. Fließdruck am angeschlossenen Wasserzulauf von min. bis max. Elektrischer Anschluss des Gerätes: Wechselstrom (AC) Interne Gerätesicherung, angegeben in Ampere [A] Das Benutzerhandbuch enthält wichtige Sicherheitshinweise. Eine Nichtbeachtung der Anweisungen kann zu personellen und materiellen Schäden führen. Bitte lesen Sie dieses Benutzerhandbuch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen.
  • Seite 15 Bei Warn- und Störungsmeldungen werden die Seriennummer des Gerätes und die ID des Ereignisses angzeigt. Dies sind die Informationen, die mittels QR-Code an MELAconnect oder manuell in den Troubleshooting-Bereich der MELAG- Webseite übertragen werden können, um eine kontextabhängige Hilfe zur Problembehebung aufzurufen.
  • Seite 16 Symbole zur Kennzeichnung der aktuell angezeigten Mitteilung zu einem Ereignis oder dem Gerätestatus Warnung Störung Dokumentation Zusatzkennzeichnungen, die darauf hinweisen, dass zur aktuell angezeigten Mitteilung eine Hilfe (z. B. Benutzerhandbuch, MELAconnect oder Troubleshooting im Servicebereich der MELAG-Webseite) mit QR-Code weiterführenden Informationen zur Verfügung steht...
  • Seite 17 4 Gerätebeschreibung Aktionsleiste Schaltfläche Benennung Beschreibung ZURÜCK Die Schaltfläche drücken, um die vorherige Ansicht anzuzeigen oder einen niedrigeren Parameter zu wählen. Die Schaltfläche drücken, um die nächste Ansicht anzuzeigen oder einen höheren Parameter zu wählen. VERLASSEN Die Schaltfläche drücken, um in das übergeordnete Menü zu wechseln. BESTÄTIGEN Die Schaltfläche drücken, um die Auswahl oder die Eingabe zu bestätigen.
  • Seite 18: Menüstruktur

    4 Gerätebeschreibung Menüstruktur Universal-Programm Schnell-Programm Intensiv-Programm Ophthalmo-Programm Abspülen Entleeren Leitfähigkeitsmessung VE Entlüften Regenerieren Zeitdosierung 60 s Protokollausgabe Internen Protokollspeicher ausgeben Ausgabemedium wählen: automatisch CF-Card MELAprint Computer Alle Protokolle Letztes Protokoll Alle Störprotokolle Letztes Störprotokoll Protokollauswahl Legendenprotokoll Statusprotokoll Systemprotokoll CF-Card Formatierung Mediathek Video-Tutorials >...
  • Seite 19: Enthärtungsanlage

    4 Gerätebeschreibung Enthärtungsanlage Für ein optimales Reinigungsergebnis wird das Leitungswasser über die interne Enthärtungsanlage enthärtet. Verwenden Sie für die Regenerierung der Enthärtungsanlage grobkörniges Regeneriersalz (NaCl). Umrechnungstabelle zur Wasserhärte °dH mmol/l °f °e °dH mmol/l °f °e °dH mmol/l °f °e...
  • Seite 20: Erste Schritte

    Silikat- oder Chloridbelastung kann durch die geräteinterne Enthärtungsanlage nicht entfernt werden und zu Fle- cken- sowie Korrosionsbildung führen. In Übereinstimmung mit Fachgesellschaften (in Deutschland z. B. AKI, DGSV, DGKH) empfiehlt MELAG eine Schlussspülung mit vollentsalztem Wasser (VE-Wasser).       HINWEIS Die Schlussspülung und der Teilzyklus Desinfizieren sind im MELAtherm gleichbedeutend.
  • Seite 21: Gerät Ein- Und Ausschalten

    5 Erste Schritte Gerät ein- und ausschalten Schalten Sie das Gerät am Netzschalter ein oder aus. Video-Tutorials Im Menü Mediathek stehen Video-Tutorials zur Verfügung, welche den Einsatz und den Umgang mit diesem Reini- gungs- und Desinfektionsgerät in unterschiedlichen Bediensituationen beschreiben. Ansicht der Videosteuerung Schaltfläche Beschreibung...
  • Seite 22: Melaconnect App

    ▪ Störungen identifizieren und sofort Lösungen sowie Hilfestellungen erhalten ▪ Routinemäßige Prüfungen der MELAG-Siegelgeräte schnell und papierlos dokumentieren ▪ Servicetechniker kontaktieren (Kontaktdaten müssen manuell hinterlegt werden) Die Beschreibung für die Verbindung von MELAconnect mit Ihrem MELAG-Gerät befindet sich im Abschnitt Konnektivität [} Seite 58].
  • Seite 23: Basiskorb Einsetzen

    5 Erste Schritte Tür-Notöffnung betätigen Wenn das Gerät noch eingeschaltet ist, schalten Sie es am Netzschalter aus. Ziehen Sie die Schublade für die Prozessmedien heraus. Ê Links vorne im Gerät befindet sich ein Griff für die Notöffnung der Tür. Ziehen Sie den Griff herunter, bis Sie ein klickendes Geräusch hören.
  • Seite 24 5 Erste Schritte Regeneriersalz erstmalig einfüllen Die erstmalige Befüllung des Regerniersalzes erfolgt durch den autorisierten Techniker während der Inbetriebnahme   des Gerätes. Regeneriersalz nachfüllen Video-Tutorial Sehen Sie dazu auch „Regeneriersalz nachfüllen“. Bei fehlendem oder zu geringem Füllstand des Regeneriersalzes wird eine entsprechende Displaymeldung angezeigt: ▪...
  • Seite 25: Enthärtungsanlage Regenerieren

    5 Erste Schritte Entfernen Sie den Einfülltrichter sowie überschüssige Salzreste aus der Waschkammer. ACHTUNG Das Salz wirkt korrosiv auf Edelstahl. Zum Schutz der Instrumente und des Gerätes müssen Salzreste aus der Waschkammer entfernt und der Deckel des Salzbehälters fest verschlossen sein. Salzreste auf dem Dichtring führen zu Undichtigkeit.
  • Seite 26: Prozessmedien Bereitstellen

    5 Erste Schritte Prozessmedien bereitstellen Video-Tutorial Sehen Sie dazu auch „Prozessmedien austauschen“. VORSICHT Verätzungsgefahr durch reizende Stoffe! Unsachgemäßer Umgang mit Prozessmedien kann zu Verätzungen und gesundheitlichen Schäden führen. Beachten Sie die Hinweise des Prozessmedienherstellers. Beachten Sie, dass jede Art von Flüssigkeit (z. B. in der Schublade, in der Bodenwanne des Gerätes oder Flüssigkeit, die aus dem Gerät austritt) im Schadensfall aggressive Prozessmedien enthalten kann.
  • Seite 27: Klarspüler Nachfüllen

    5 Erste Schritte Kanister für Reiniger und Neutralisator austauschen Schrauben Sie die Sauglanze vom Kanister ab und hängen Sie diese in die Sauglanzenhalterung ein. Setzen Sie den neuen Kanister in die Schublade für Prozessmedien ein und schrauben Sie die Sauglanze auf. Ê...
  • Seite 28: Dosiersystem Entlüften

    5 Erste Schritte Füllen Sie den Klarspüler aus der Originalverpackung in den Kanister von MELAG um. Ê Befüllen Sie nur ¾ des Kanisters mit Klarspüler, da der Klarspüler sonst beim Einsetzen der Sauglanze überläuft. Schrauben Sie die Sauglanze auf den Kanister.
  • Seite 29: Reinigen Und Desinfizieren

    Für die Aufbereitung von Instrumenten für die Ophthalmologie kann zusätzliches Zubehör erforderlich sein (nicht durch MELAG lieferbar). Der Betreiber trägt die Verantwortung, dass das Verfahren in Kombination mit speziellem Bela- dungszubehör validiert wird. Besonders wichtig ist, dass Zuleitungen zu Hohlkörperinstrumenten knickfrei und so kurz wie möglich gehalten werden.
  • Seite 30: Spülgut Einordnen

    6 Reinigen und Desinfizieren Gemäß der KRINKO/} BfArM Empfehlung (2012) wird bei Instrumenten der Risikoklassen „Semikritisch B“ und     „Kritisch B“ eine Vorreinigung unmittelbar nach der Anwendung empfohlen. Für die vollständige Reinigung und Desinfektion von chirurgischen Saugern ist eine manuelle Vorreinigung der Innenlumen erforderlich.
  • Seite 31: Hohlkörperinstrumente Aufbereiten

    Hohlkörperinstrumenten ausschließlich die Adapter für die Injektorschiene   aus dem MELAG-Zubehör. Die Eignung des Hohlkörperinstruments für den jeweiligen Adapter und die ausreichende Durchspülung des Instruments kann nur durch eine Validierung nachgewiesen werden. Kontrollieren Sie die Verbindung zwischen Adapter und Hohlkörperinstrument vor und nach der Aufbereitung auf festen Sitz.
  • Seite 32: Dentale Übertragungsinstrumente Aufbereiten

    6 Reinigen und Desinfizieren Dentale Übertragungsinstrumente aufbereiten Beachten Sie Folgendes: Beachten Sie die Vorgaben des Instrumentenherstellers. Die Außenflächen der Hand- und Winkelstücke müssen frei von wasserunlöslichen Rückständen, z. B. Zahnzement, sein. Luft- und Spraykanäle müssen frei durchgängig sein. Vermeiden Sie ein Antrocknen von Verschmutzungen, insbesondere auf und in den Hand- und Winkelstücken. Verwenden Sie für die Aufbereitung dentaler Übertragungsinstrumente einen...
  • Seite 33 6 Reinigen und Desinfizieren HINWEIS Für die Aufbereitung von ophthalmologischen Instrumenten ist die Verwendung von vollentsalztem Wasser erforderlich. Schließen Sie dazu z. B. eine Mischbettharzpatrone an. Geeignetes Programm Bereiten Sie ophthalmologische Instrumente im Ophthalmo-Programm auf. Nur in diesem Programm wird Leitfähigkeit des Wassers in der Desinfektionsphase überwacht, wodurch eine für die Anwendung am Auge unbe-  ...
  • Seite 34: Programmübersicht

    6 Reinigen und Desinfizieren Programmübersicht Wählen Sie das Programm danach aus, wie stark das Spülgut verschmutzt ist. Beachten Sie hierbei die Festlegungen   aus der Validierung. Verwenden Sie für die Reinigung und Desinfektion im Praxisalltag vorwiegend das Universal-Programm. Bei gering ver- schmutzten Instrumenten können Sie das Schnell-Programm einsetzen.
  • Seite 35: Programm Wählen, Starten Und Verfolgen

    6 Reinigen und Desinfizieren Programm wählen, starten und verfolgen Damit die Spülleistung vor jedem Programmstart sichergestellt ist, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Die Kanister mit den Prozessmedien sind ausreichend befüllt. Die Düsen oder Adapter der Injektorschiene sind sauber. Die Spülarme lassen sich frei drehen. Das Spülgut ist richtig eingeordnet.
  • Seite 36: Programm Manuell Abbrechen

    6 Reinigen und Desinfizieren Programm manuell abbrechen ACHTUNG Das Abbrechen eines laufenden Programms durch Ausschalten am Netzschalter kann zu Schäden am Gerät führen! Brechen Sie ein laufendes Programm niemals durch Ausschalten am Netzschalter ab. Programm während der Trocknung abbrechen WARNUNG Keimbildung durch unzureichende Trocknung! Bei einem Programmabbruch während der Trocknung kann Restfeuchte auf den Instrumenten verbleiben.
  • Seite 37: Programm Vor Beginn Der Trocknung Abbrechen

    6 Reinigen und Desinfizieren Programm vor Beginn der Trocknung abbrechen WARNUNG Kontaminationsgefahr durch Programmabbruch! Wenn ein Programm vor Beginn der Trocknungsphase abgebrochen wird, dann gilt die Beladung als nicht desinfiziert. Die Gesundheit der Patienten und des Praxisteams ist gefährdet. VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Instrumente und Oberflächen! Auch nach dem Ausschalten des Gerätes können Instrumente sowie die Kammer noch heiß...
  • Seite 38: Chargenbewertung Und -Freigabe Ohne Authentifizierung

    6 Reinigen und Desinfizieren Geben Sie Ihre vierstellige Benutzer-PIN ein und drücken Sie auf BESTÄTIGEN. Ê Die Tür wird entriegelt. Ê Die Ansicht Charge freigeben wird angezeigt. Drücken Sie auf DETAILS, um Informationen für die Bewertungskriterien zur Chargenfreigabe zu erhalten. Drücken Sie auf VOR und lesen Sie sich alle Bewertungskriterien sorgfältig durch.
  • Seite 39: Authentifizierung Ohne Chargenfreigabe

    6 Reinigen und Desinfizieren Drücken Sie auf VOR und lesen Sie sich alle Bewertungskriterien sorgfältig durch. Kontrollieren Sie die aufbereitete Charge anhand der aufgeführten Bewertungskriterien. Drücken Sie auf VERLASSEN, um zu Charge freigeben zu wechseln. Drücken Sie auf JA, wenn die Bewertungskriterien erfüllt sind. Drücken Sie auf NEIN, wenn die Bewertungskriterien nicht erfüllt sind.
  • Seite 40: Authentifizierung Überspringen

    6 Reinigen und Desinfizieren Authentifizierung überspringen Wenn sowohl die Chargenfreigabe als auch die Authentifizierung aktiviert sind, dann werden Sie nach einem erfolgreich abgeschlossenen Aufbereitungsprogramm automatisch aufgefordert die Charge zu bewerten und freizugeben. Sie haben die Möglichkeit die Authentifizierung zu überspringen und im Prozess fortzufahren. HINWEIS Wenn die Authentifizierung übersprungen wird, dann wird die Charge automatisch als nicht freigegeben bewertet.
  • Seite 41: Spülgut Nach Programmende Entnehmen

    6 Reinigen und Desinfizieren Spülgut nach Programmende entnehmen VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Instrumente und Oberflächen! Auch nach dem Ausschalten des Gerätes können Instrumente sowie die Kammer noch heiß sein. Lassen Sie das Gerät vor Entnahme der Instrumente abkühlen. Tragen Sie geeignete Schutzhandschuhe. HINWEIS Öffnen Sie die Tür unmittelbar nach dem Programmende, um der Bildung von Kondenswasser vorzubeugen.
  • Seite 42: Protokollieren

    Protokolleinstellungen [} Seite 50]). Wird das Programm fortgesetzt, werden die Proto- kolle automatisch gelöscht, wobei die letzten zehn abgelegten Protokolle im Protokollspeicher verbleiben. MELAG empfiehlt Protokolle sofort automatisch auszugeben. Ausgabemedien Sie können die Protokolle der gelaufenen Programme über folgende Ausgabemedien ausgeben lassen: ▪...
  • Seite 43: Computer Als Ausgabemedium

    7 Protokollieren Setzen Sie die CF-Card mit den Kontakten voran in den Kartenschacht. Der MELAG Schriftzug auf der CF-Card zeigt dabei zur LED. Schieben Sie die CF-Card ohne Gewalt in den Kartenschacht, bis sie einrastet. Wenn die CF-Card richtig platziert ist, leuchtet die rote LED kurz auf.
  • Seite 44: Protokolle Nachträglich Ausgeben

    7 Protokollieren Grafikprotokolle (optional) Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Grafikprotokollen aufgezeichnet werden: Im Menü Einstellungen > Protokolleinstellungen > Grafikprotokolle ist mindestens ein Ausgabemedium auf ja eingestellt. Mindestens eines der gewählten Ausgabemedien für Grafikprotokolle stimmt mit einem Ausgabemedium für die Textprotokolle überein.
  • Seite 45: Gespeicherte Protokolle Löschen

    7 Protokollieren Drücken Sie auf AUSGEBEN, um die Protokollausgabe zu starten. Gespeicherte Protokolle löschen Sichern Sie die Protokolle vor dem Löschen auf einem Ausgabemedium. Drücken Sie im Hauptmenü auf VOR/ZURÜCK, bis das Menü Protokollausgabe angezeigt wird. Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um das Menü zu öffnen. Drücken Sie erneut auf BESTÄTIGEN.
  • Seite 46 7 Protokollieren Protokolltypen Neben Protokollen für erfolgreich beendete Programme gibt es andere Protokolltypen. Diese können Sie ebenfalls über die Auswahlliste im Menü Protokollausgabe ausgeben lassen. Sie erkennen den Typ eines Protokolls an der Endung seines Dateinamens. Endung Steht für Erklärung .PRO Programmprotokoll Protokoll eines erfolgreich beendeten Programms...
  • Seite 47 7 Protokollieren Beispiel eines Programmprotokolls für ein erfolgreich beendetes Programm ---------------------------------------- --------------------------------------- 10 MELAG MELAtherm 10 Evolution DTA 10 Protokollkopf: Name des Gerätes --------------------------------------- ---------------------------------------- 15 Programm : Universal-Programm 15 Programmname 20 SOLL °C min 20 Spaltenüberschrift für 21-28 21 Vorreinig : 22.0 03:30...
  • Seite 48: Protokolle Finden

    7 Protokollieren Protokolle finden HINWEIS Benennen Sie die Verzeichnisse nicht um, da sonst Protokolle sowohl im umbenannten Verzeichnis als auch im vom Gerät automatisch erzeugten Geräteverzeichnis abgelegt werden. Auf allen Speichermedien (CF-Card oder Computer) gibt es nach einer Protokollausgabe ein Verzeichnis mit der ver- schlüsselten Seriennummer des Gerätes.
  • Seite 49: Einstellungen

    8 Einstellungen 8 Einstellungen Menü Einstellungen Im Menü Einstellungen können Parameter wie Datum, Uhrzeit, Displayhelligkeit etc. eingestellt werden. Im Folgenden wird der allgemeine Ablauf beschrieben, um Einstellungen vorzunehmen. Menü öffnen Drücken Sie im Hauptmenü auf VOR/ZURÜCK, bis das Menü Einstellungen angezeigt wird. Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um das Menü...
  • Seite 50: Protokolleinstellungen

    8 Einstellungen Protokolleinstellungen Im Untermenü Protokolleinstellungen können Sie Einstellungen für die automatische Protokollierung festlegen. Detaillierte Informationen zur Protokollierung finden Sie im Kapitel Protokollieren [} Seite 42]. Drücken Sie im Menü Einstellungen auf VOR/ZURÜCK, bis das Untermenü Protokolleinstellungen angezeigt wird. Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um das Untermenü zu öffnen. Ausgabemedien wählen Im Untermenü...
  • Seite 51 8 Einstellungen Sofortausgabe Wenn Sie ein Ausgabemedium für die Protokollierung bestimmt haben, müssen Sie zusätzlich die Sofortausgabe aktivie- ren. Wenn die Sofortausgabe nicht aktiv ist, dann wird keines der zuvor bestimmten Ausgabemedien für die automati- sche Protokollierung verwendet. Folgendes muss erfüllt oder vorhanden sein: ü...
  • Seite 52: Netzwerk Einstellen

    8 Einstellungen Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um die Änderung zu übernehmen. Ausführliche Informationen zu den Protokollformaten 0, 1 und 2 finden Sie unter Format für Programmprotokolle festle- [} Seite 45]. Netzwerk einstellen ACHTUNG Für die Einrichtung im (Praxis-)Netzwerk sind tiefere Kenntnisse der Netzwerktechnik nötig. Fehler im Umgang mit IP-Adressen können zu Störungen und Datenverlust in Ihrem (Praxis-)Netzwerk führen.
  • Seite 53 8 Einstellungen Drücken Sie auf VOR/ZURÜCK, um die zu ändernde Ziffer auszuwählen. Der offene Pfeil links neben der Ziffer zeigt die aktuelle Auswahl an. Drücken Sie auf EDITIEREN. Drücken Sie auf VOR/ZURÜCK, um die Ziffer zu ändern. HINWEIS Durch Halten der Schaltfläche VOR oder ZURÜCK wird der Vor- oder Rücklauf beschleunigt. Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um die Änderung zu übernehmen.
  • Seite 54: Grafikprotokolle Ausgeben

    8 Einstellungen FTP-Passwort, TCP-Port Im Folgenden wird die Einstellung des FTP-Passworts beschrieben. Die Einstellung des TCP-Ports erfolgt nach der glei- chen Vorgehensweise. Folgendes muss erfüllt oder vorhanden sein: ü Das Menü Einstellungen > Protokolleinstellungen > Netzwerk ist geöffnet. Drücken Sie auf VOR/ZURÜCK, bis FTP-Passwort angezeigt wird. Drücken Sie auf EDITIEREN.
  • Seite 55: Datum Und Uhrzeit Einstellen

    8 Einstellungen Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um das Untermenü zu öffnen. Ê Es können Einstellungen für das Ausgabemedium CF-Card und Computer vorgenommen werden. Drücken Sie auf EDITIEREN, um den Parameter CF-Card zu ändern. Drücken Sie auf VOR/ZURÜCK, um zwischen ja und nein zu wechseln.
  • Seite 56: Displayhelligkeit Einstellen

    8 Einstellungen Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um die Änderung zu übernehmen. Uhrzeit einstellen Im Folgenden wird die Einstellung des Parameters Stunde beschrieben. Die Einstellung des Parameters Minute erfolgt nach der gleichen Vorgehensweise. Folgendes muss erfüllt oder vorhanden sein: ü Das Menü Einstellungen > Uhrzeit ist geöffnet. Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um das Untermenü...
  • Seite 57: Ruhezustand Einstellen

    8 Einstellungen Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um die Änderung zu übernehmen. Ruhezustand einstellen Folgendes muss erfüllt oder vorhanden sein: ü Das Menü Einstellungen > Ruhezustand in min ist geöffnet. Drücken Sie auf EDITIEREN. Drücken Sie auf VOR/ZURÜCK, um den Parameter zu ändern. Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um die Änderung zu übernehmen.
  • Seite 58: Lautstärke Tastenton Einstellen

    Alternativ können Sie die IP-Adresse Ihres Gerätes manuell in die MELAconnect App eingeben. Bei manueller Eingabe der IP-Adresse: Besitzen Sie mehrere MELAG-Geräte des selben Typs, können Sie anhand der angezeigten Serien- nummer kontrollieren, ob sich MELAconnect mit dem richtigen Gerät verbunden hat.
  • Seite 59: Sprache Einstellen

    8 Einstellungen Sprache einstellen Folgendes muss erfüllt oder vorhanden sein: ü Das Menü Einstellungen > Sprache ist geöffnet. Drücken Sie auf EDITIEREN. Drücken Sie auf VOR/ZURÜCK, um den Parameter zu ändern. Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um die Änderung zu übernehmen. Wasserversorgung einstellen Wenn das Gerät an eine Versorgung mit VE-Wasser...
  • Seite 60: Wasserhärte Einstellen

    8 Einstellungen Wasserhärte einstellen HINWEIS Die Wasserhärte wird während der Inbetriebnahme des Gerätes von dem Servicetechniker ermittelt und eingestellt. Folgendes muss erfüllt oder vorhanden sein: ü Das Menü Einstellungen > Wasserhärte in °dH ist geöffnet. Drücken Sie auf EDITIEREN. Drücken Sie auf VOR/ZURÜCK, um den Parameter zu ändern. Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um die Änderung zu übernehmen.
  • Seite 61 8 Einstellungen Als Administrator abmelden Folgendes muss erfüllt oder vorhanden sein: ü Sie sind als Administrator angemeldet. ü Das Menü Einstellungen > Administration ist geöffnet. Drücken Sie in einer beliebigen Ansicht auf VERLASSEN, bis die Sicherheitsabfrage zum Verlassen der Einstellungen angezeigt wird. Drücken Sie auf JA, um die Einstellungen zu verlassen.
  • Seite 62 Wenn die Benutzer-PIN nicht vergeben ist, dann wechselt die Farbe der geänderten PIN von Hell- zu Dunkelblau. Vorhandene Admin-/Benutzer-PIN ändern Bei Auslieferung des Gerätes ist die Admin-PIN standardmäßig auf 1000 festgelegt. MELAG empfiehlt die Admin-PIN bei der Inbetriebnahme des Gerätes zu ändern. Die Admin-PIN (Benutzer-ID 1) lässt sich wie eine Benutzer-PIN (Benutzer- ID 2-20) ändern.
  • Seite 63: Authentifizierung

    8 Einstellungen Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um die geänderte PIN der angezeigten Benutzer-ID zuzuweisen. Benutzer-PIN löschen Folgendes muss erfüllt oder vorhanden sein: ü Sie sind als Administrator angemeldet. ü Das Menü Einstellungen > Administration > Benutzer ist geöffnet. Drücken Sie auf VOR/ZURÜCK, bis die Benutzer-ID (von 2 bis 20) mit der zu löschenden PIN angezeigt wird.
  • Seite 64 8 Einstellungen Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um die Änderung zu übernehmen. Ê Die Authentifizierung ist aktiviert. Im Protokoll wird Benutzer ID: ## angegeben. Authentifizierung deaktivieren Die Deaktivierung der Authentifizierung erfolgt auf die gleiche Weise wie die Aktivierung. Ê Die Einstellung wechselt von aktiv zu inaktiv. Ê...
  • Seite 65: Funktionsprüfungen

    9 Funktionsprüfungen 9 Funktionsprüfungen Automatische und manuelle Funktionsprüfung Automatisch Die Gerätekomponenten werden automatisch hinsichtlich ihrer Funktionstüchtigkeit und ihres Zusammenspiels über- wacht und geprüft. Werden die Grenzwerte der Parameter überschritten, gibt das Gerät Warnmeldungen oder Störungs- meldungen aus und bricht bei Bedarf ein Programm mit einem entsprechenden Hinweis ab. Das Gerät gibt ebenfalls eine Displaymeldung aus, wenn ein Programm erfolgreich beendet wurde.
  • Seite 66: Instandhaltung

    10 Instandhaltung 10 Instandhaltung Video-Tutorial Sehen Sie dazu auch „Routinemäßige Prüfungen“. WARNUNG Alle Instandhaltungsarbeiten insbesondere in der Waschkammer dürfen nur nach erfolgreich abgeschlossenem Aufbereitungsprogramm durchgeführt werden! Tragen Sie eine geeignete persönliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe). Instandhaltungsintervalle Intervall Maßnahme Gerätekomponente Täglich Kontrolle auf Verunreinigungen, Grob- und Feinsieb, Spülarme, Türdichtung Ablagerungen oder Beschädigungen Monatlich...
  • Seite 67 10 Instandhaltung Drehen Sie das Grobsieb am Griff gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag und nehmen Sie es nach oben heraus. Drehen Sie die Rändelmutter am Feinsieb gegen den Uhrzeigersinn und nehmen Sie das Feinsieb nach oben heraus. Kontrollieren Sie das Grob- und Feinsieb auf Verschmutzungen. Spülen Sie verschmutzte Siebe unter fließendem Wasser aus.
  • Seite 68: Reinigung Bei Bedarf

    Kontrolle auf Durchgängigkeit der Düsen und Adapter der Injektorschiene MELAG empfiehlt die Düsen und Adapter der Injektorschiene monatlich auf Durchgängigkeit zu kontrollieren. Um zu testen, ob die Düsen und Adapter der Injektorschiene verstopft sind, halten Sie die Düsen und Adapter senkrecht unter einen laufenden Wasserstrahl.
  • Seite 69: Fleckenbildung Vermeiden

    Schwermetall- oder Chloridbelastung kann zu Fleckenbildung und/oder Korrosion führen. Um Fleckenbildung und/oder Korrosion auf den Instrumenten oder in der Waschkammer zu vermeiden, empiehlt MELAG eine Schlussspülung mit vollentsalztem Wasser (VE-Wasser). Alle wasserführenden Teile des Gerätes bestehen aus nicht rostenden Materialien.
  • Seite 70: Wartung

    Aufwand bei der Validierung/Erneuten Leistungsqualifizierung zur Folge haben. ▪ Für Fremdzubehör kann auch bei erfolgreich durchgeführter Validierung keine Gewährleistung übernommen werden. ▪ Im MELAG Service-Portal stehen dem Validierer und dem technischen Service eine „Empfehlung zur Validierung des MELAtherm 10 Evolution“ (Dok.: ME_007-22) als Download zur Verfügung.
  • Seite 71: Betriebspausen

    Als Vorbereitung für einen Transport Die Außerbetriebsetzung als Vorbereitung für einen Transport außerhalb der Praxis darf nur von Personen vorgenom- men werden, die durch MELAG autorisiert sind. Bei längeren Betriebspausen Wenn Sie das Gerät für eine längere Pause (z. B. Urlaub) außer Betrieb setzen möchten, gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor.
  • Seite 72: Transport Innerhalb Der Praxis

    11 Betriebspausen Transport innerhalb der Praxis VORSICHT Verletzungsgefahr durch falsches Tragen! Zu schweres Heben und Tragen kann zu Wirbelsäulenschäden führen. Nichtbeachtung der Hinweise kann auch zu Quetschungen führen. Beachten Sie die für Sie zutreffenden Arbeitsschutzbedingungen. Beachten Sie Folgendes: Entleeren Sie das Gerät vollständig. Nehmen Sie die Einsätze und den Basiskorb heraus.
  • Seite 73: Betriebsstörungen

    Nicht alle Meldungen, die auf dem Display erscheinen, sind Störungsmeldungen. Meldungen werden mit einer Ereignis- EN: https://bit.ly/3n7v00C nummer am Display angezeigt. Diese Nummer dient zur Identifizierung für die Hilfestellung auf der MELAG-Webseite, der MELAconnect App und beim autorisierten Kundendienst oder Techniker des Fachhandels.
  • Seite 74: Ereignisse In Melaconnect Anzeigen

    Behebung. Sollten Sie das betreffende Ereignis nicht in den unten aufgeführten Tabellen finden oder Ihre durchge- führten Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder an den autorisierten MELAG-Kundendienst. Halten Sie die Seriennummer Ihres Gerätes, die Ereignisnummer und/oder eine detaillierte Beschreibung der Meldung bereit.
  • Seite 75 12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe Weißer Belag auf den Die geräteinterne Enthärtungsanlage ist nicht Kontrollieren Sie die Wasserhärte des Instrumenten richtig eingestellt. Leitungswassers und lassen Sie evtl. die geräteinterne Enthärtungsanlage neu einstellen, siehe Gerätebeschreibung [} Seite 11]. Auf den Instrumenten sind wasserunlösliche, Entfernen Sie Behandlungsrückstände aushärtende Behandlungsrückstände wie z. B.
  • Seite 76 Setzen Sie eine CF-Card mit einem Speicher von bis zu 4 GB ein. Während des Einsetzens muss der MELAG-Schriftzug nach rechts zeigen. MELAG empfiehlt ausschließlich die Verwendung von Original-Zubehör. Während des Auslesens der Protokolle über das Drücken Sie auf BESTÄTIGEN, um die Meldung zu Menü...
  • Seite 77 Spannung in den Kartenschacht Setzen Sie eine neue CF-Card (max. 4 GB) in eingesetzt. den Kartenschacht ein. Während des Einsetzens muss der MELAG-Schriftzug nach rechts zeigen. MELAG empfiehlt ausschließlich die Verwen- dung von Original-Zubehör. Die CF-Card wurde während des Schreibzugriffs aus Wenn das Programm abgeschlossen ist, dann dem Kartenschacht entfernt.
  • Seite 78 Setzen Sie eine CF-Card mit einem Speicher von bis zu 4 GB ein. Während des Einsetzens muss der MELAG-Schriftzug nach rechts zeigen. MELAG empfiehlt ausschließlich die Verwendung von Original-Zubehör. Der interne Protokollspeicher des Gerätes ist voll. Es Wählen Sie am Display das Menü Protokoll- wurden noch nicht alle Protokolle ausgegeben.
  • Seite 79 4 GB ein. Während des Einsetzens muss der Es befindet sich keine CF-Card im Kartenschacht. MELAG-Schriftzug nach rechts zeigen. MELAG empfiehlt ausschließlich die Verwendung von Original-Zubehör. Das System erkennt keine CF-Card oder die Schieben Sie die CF-Card in den Kartenschacht, bis CF-Card ist nicht lesbar.
  • Seite 80 12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe Die Temperatur in der Waschkammer ist sehr hoch. VORSICHT! Es besteht Verbrühungsgefahr! Die Die Tür ist blockiert und kann nicht sofort entriegelt Instrumente sind heiß. werden. Warten Sie, bis die riskante Temperatur in der Waschkammer unterschritten wird. Drücken Sie in der Aktionsleiste am Display auf BESTÄTIGEN.
  • Seite 81 12 Betriebsstörungen Störungsmeldungen Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe Die Dosierpumpe des Reinigers funktioniert nicht Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. ordnungsgemäß. Ggf. ist das Dosiersystem Starten Sie das Programm erneut. verstopft. Der Lüfter des Displays funktioniert nicht Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. ordnungsgemäß.
  • Seite 82 12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe Die Dosierpumpe des Neutralisators funktioniert Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. nicht ordnungsgemäß. Ggf. ist das Dosiersystem Starten Sie das Programm erneut. verstopft. Die Dosierpumpe des Klarspülers funktioniert nicht Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. ordnungsgemäß.
  • Seite 83 12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe Es wird kein Neutralisator gefördert. Tauschen Sie den Kanister für den Neutralisator unter Beachtung des Arbeitsschutzes aus oder Der Kanister für den Neutralisator ist aufgebraucht, füllen Sie ihn auf. ggf. wurde Luft gefördert. ACHTUNG! Setzen Sie nur bisher verwendete Prozessmedien ein! Starten Sie das Programm „Entlüften“.
  • Seite 84 12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe Nach dem Abpumpen befindet sich Wasser im Reinigen Sie das Grob- und Feinsieb, siehe Pumpensumpf. Regelmäßige Kontrolle und Reinigung [} Seite 66]. Das Grob- oder Feinsieb ist verschmutzt. Das Rückschlagventil im Pumpensumpf ist gar nicht Setzen Sie das Rückschlagventil im Pumpensumpf oder nicht korrekt eingesetzt.
  • Seite 85 12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe Die Zufuhr des VE-Wassers ist zu gering. Kontrollieren Sie die Versorgung mit VE-Wasser. Die Versorgung mit VE-Wasser ist gestört. Kontrollieren Sie die VE-Wasseranlage auf korrekte Funktion. Das Sieb im VE-Wasseranschluss ist verstopft. Entfernen und reinigen Sie das Sieb im VE- Wasseranschluss.
  • Seite 86 12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe Der Spüldruck in der Waschkammer ist zu gering. Kontrollieren Sie die Wasserzufuhr des Gerätes. Öffnen Sie den Wasserhahn vollständig. Die Wasserzufuhr ist zu gering. Der Basiskorb ist gar nicht oder nicht korrekt Setzen Sie den Basiskorb korrekt in die eingesetzt.
  • Seite 87 12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe Das Feinsieb ist nicht korrekt eingesetzt. Setzen Sie das Feinsieb korrekt ein. Der Pfeil auf dem Feinsieb muss in die linke Ecke der Waschkammer zeigen. Der obere/untere Spülarm ist mechanisch blockiert. Kontrollieren Sie die Freigängikeit des oberen/ unteren Spülarms.
  • Seite 88 12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe Die Temperatur während der Vorreinigung ist zu Kontrollieren Sie die Wasserzufuhr zum Gerät. hoch. Das Grob- oder Feinsieb ist verschmutzt. Entnehmen und reinigen Sie das Grob- und Feinsieb, siehe Regelmäßige Kontrolle und Rei- nigung [} Seite 66].
  • Seite 89 12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe Nach dem Abpumpen befindet sich Wasser im Entnehmen und reinigen Sie das Grob- und Pumpensumpf. Feinsieb, siehe Regelmäßige Kontrolle und Reinigung [} Seite 66]. Das Grob- oder Feinsieb ist verschmutzt. Das Rückschlagventil im Pumpensumpf ist gar nicht Setzen Sie das Rückschlagventil im Pumpensumpf oder nicht korrekt eingesetzt.
  • Seite 90: Technische Daten

    13 Technische Daten 13 Technische Daten Gerätemaße MELAtherm 10 Evolution DTA/DTB Gerätetypen Unterbaugerät Freistehend Schrankgerät Gerätemaße (H x B x T) 81,8 x 59,8 x 68,1 cm 83,6 x 59,8 x 68,1 cm 124 x 59,8 x 68,1 cm Leergewicht...
  • Seite 91 13 Technische Daten Gerätetypen MELAtherm 10 Evolution DTA MELAtherm 10 Evolution DTB Abwasser Abwasseranschluss DN21 Max. Abwassertemperatur 93 °C (< 1 min, ca. 7 l) Abwassermenge pro Stunde ca. 38 l (in kleineren Intervallen) Leistung der Ablaufpumpe max. 40 l/min (Volumen im Ablaufschlauch) Länge der Zu- und Ablaufschläuche...
  • Seite 92: Zubehör Und Ersatzteile

    14 Zubehör und Ersatzteile 14 Zubehör und Ersatzteile Alle aufgeführten Artikel sowie eine Übersicht über weiteres Zubehör können Sie über den Fachhandel beziehen. Infor- mationen über das Zubehör für die Instrumentenaufbereitung finden Sie auch in der aktuellen Preisliste von MELAG. Artikel Art.-Nr.
  • Seite 93: Dokumentation Und Freigabe

    15 Dokumentation und Freigabe 15 Dokumentation und Freigabe Video-Tutorial Sehen Sie dazu auch „Chargenfreigabe“. C*** Programm/ Prozess er- Freigabe Freigabe In- Bemerkung Unterschrift Beladung folgreich? Prozess? strumente? aufbereitet am: nein nein nein teilweise aufbereitet am: nein nein nein teilweise aufbereitet am: nein nein nein...
  • Seite 94: Glossar

    Verfahren. mikrobiologisch zu reinigen. Autorisierter Techniker KRINKO Ein autorisierter Techniker ist eine von MELAG geschulte Abkürzung für Kommission für Krankenhaushygiene und und autorisierte Person eines Kundendienstes oder Fach- Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut in Deutsch- handels. Nur dieser Techniker darf Instandsetzungs- und land Installationsarbeiten an MELAG-Geräten vornehmen.
  • Seite 95 Glossar Reiniger Ein Reiniger ist eine Substanz oder Mischung von chemi- schen Substanzen, die die Reinigung von Medizinproduk- ten unterstützen. Abkürzung für „Robert Koch-Institut“. Ist die zentrale Ein- richtung der für die Erkennung, Verhütung und Bekämp- fung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrank- heiten.
  • Seite 96 MELAG Medizintechnik GmbH & Co. KG Geneststraße 6-10 10829 Berlin Deutschland E-Mail: info@melag.de Web: www.melag.com Originalbetriebsanleitung Verantwortlich für den Inhalt: MELAG Medizintechnik GmbH & Co. KG Technische Änderungen vorbehalten Ihr Fachhändler...

Diese Anleitung auch für:

Melatherm 10

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