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MELAG MELAtherm 10 Benutzerhandbuch

MELAG MELAtherm 10 Benutzerhandbuch

Reinigungs- und desinfektionsgerät
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Inhaltsverzeichnis
Benutzerhandbuch
MELAtherm
Reinigungs- und Desinfektionsgerät
Softwareversion 1.309
DE
Sehr geehrte Frau Doktor, sehr geehrter Herr Doktor!
Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf dieses MELAG-Produktes entgegengebracht haben. Wir
sind ein inhabergeführtes Familienunternehmen und konzentrieren uns seit der Gründung im Jahr 1951 konsequent auf
Produkte für die Praxishygiene. Durch ständiges Streben nach Qualität, höchster Funktions-Sicherheit und Innovationen
gelang uns der Aufstieg zum Weltmarktführer im Bereich der Instrumentenaufbereitung und Hygiene.
Sie verlangen zu Recht von uns optimale Produkt-Qualität und Produkt-Zuverlässigkeit. Mit der konsequenten
Realisierung unserer Leitsätze
diese Forderungen zu erfüllen. Unser zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 und ISO 9001 wird
u. a. in jährlichen mehrtägigen Audits durch eine unabhängige benannte Stelle überwacht. Hierdurch ist gewährleistet,
dass MELAG-Produkte nach strengen Qualitätskriterien gefertigt und geprüft werden!
Die Geschäftsführung und das gesamte MELAG-Team.
®
10
„competence in hygiene"
und
„Quality – made in Germany"
garantieren wir Ihnen,
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Inhaltszusammenfassung für MELAG MELAtherm 10

  • Seite 1 Sehr geehrte Frau Doktor, sehr geehrter Herr Doktor! Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf dieses MELAG-Produktes entgegengebracht haben. Wir sind ein inhabergeführtes Familienunternehmen und konzentrieren uns seit der Gründung im Jahr 1951 konsequent auf Produkte für die Praxishygiene.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeine Hinweise................................ 5 Anwendergruppe und Gültigkeit............................ 5 Symbole im Dokument ................................. 5 Auszeichnungsregeln................................ 5 Symbole auf dem Gerät ............................... 6 Entsorgung................................... 6 2 Sicherheit .................................... 7 3 Leistungsbeschreibung ............................... 9 Bestimmungsgemäßer Gebrauch ............................ 9 Anwendernutzen .................................. 9 Programmabläufe................................ 10 Freigegebene Prozessmedien ............................ 11 4 Gerätebeschreibung ................................ 13 Lieferumfang .................................. 13 Geräteansichten................................. 14 Bedienpanel und akustische Signale .......................... 16 Menüstruktur .................................. 17 Enthärtungsanlage ................................ 18...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Protokolle sofort automatisch ausgeben .......................... 38 Protokolle nachträglich ausgeben ............................ 39 Gespeicherte Protokolle löschen ............................ 39 Format für Programmprotokolle festlegen.......................... 40 Protokolle finden ................................ 42 8 Einstellungen .................................. 43 Setup-Menü.................................. 43 Wasserversorgung einstellen............................. 43 Protokoll-Automatik einstellen............................ 43 Datum und Uhrzeit einstellen ............................. 44 Display-Kontrast einstellen.............................. 45 Sprache auswählen................................ 45 Wasserhärte einstellen............................... 46 9 Funktionsprüfungen................................ 47 Automatische und manuelle Funktionsprüfung ........................ 47 Leitwert messen ................................. 47...
  • Seite 5: Allgemeine Hinweise

    Nähe Ihres Gerätes auf. Es ist Teil des Produktes. Sollte das Benutzerhandbuch nicht mehr lesbar sein, beschädigt werden oder abhanden kommen, fordern Sie bitte ein neues Exemplar unter Angabe des Gerätetyps und der Empfängeradresse bei MELAG per E- Mail an.
  • Seite 6: Symbole Auf Dem Gerät

    MELAG-Geräte stehen für höchste Qualität und lange Lebensdauer. Wenn Sie Ihr MELAG-Gerät aber nach vielen Jahren des Betriebes endgültig stilllegen wollen, kann die dann vorgeschriebene Entsorgung des Gerätes auch bei MELAG in Berlin erfolgen. Setzen Sie sich hierfür bitte mit Ihrem Fachhändler in Verbindung.
  • Seite 7: Sicherheit

    DIN EN ISO 17664. Beachten Sie besonders bei Neuanschaffung von Instrumenten die Herstellerangaben zur Erstreinigung. Verwenden Sie nur Original-Zubehör von MELAG bzw. von MELAG freigegebenes Fremdzubehör. Beachten Sie für den Einsatz von Fremdzubehör zur Aufnahme von Instrumenten (insbesondere von Hohlkörperinstrumenten) die Hinweise des Herstellers.
  • Seite 8 2 Sicherheit Verwenden Sie nur Prozessmedien, die von MELAG für dieses Gerät freigegeben sind. Beachten Sie hierfür die Gebrauchs- und Sicherheitshinweise des Prozessmedienherstellers. Bei negativem Ein- fluss der Prozessmedien auf das Material der Instrumente und dieses Gerätes, trägt der Hersteller der Prozessmedien die Verantwortung.
  • Seite 9: Leistungsbeschreibung

    3 Leistungsbeschreibung 3 Leistungsbeschreibung Bestimmungsgemäßer Gebrauch Nach DIN EN ISO 15883-1 und - 2 handelt es sich bei diesem Gerät um ein Reinigungs- und Desinfektionsgerät, das für den Einsatz im medizinischen Bereich, wie zum Beispiel in Kliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen vorgesehen ist. Sie können medizinische thermostabile Instrumente, d. h. Instrumente, die bis zu einer Temperatur von 95 °C hitzebeständig sind, maschinell aufbereiten, sofern diese dafür geeignet und vom Instrumentenhersteller freigegeben sind.
  • Seite 10: Programmabläufe

    3 Leistungsbeschreibung Dosierüberwachung Die benötigten Mengen an Reiniger und Neutralisator werden mittels einer Schlauchdosierpumpe dosiert. Mit einer Messturbine erfolgt eine Fließüberwachung. Die Dosierung des Klarspülers erfolgt über eine drehzahlüberwachte Schlauchpumpe. Schublade für Prozessmedien Im unteren Bereich des Gerätes befindet sich die Schublade für Prozessmedien, in welcher die Kanister mit den Prozessmedien Reiniger, Neutralisator und Klarspüler gelagert werden.
  • Seite 11: Freigegebene Prozessmedien

    Gerätes trotz Beachten der Herstellerhinweise trägt der Prozessmedienhersteller die Verantwortung. Sollten Prozessmedien eingesetzt werden, die nicht von MELAG freigegeben sind, übernimmt MELAG für eventuelle Schäden am Gerät und an den Instrumenten keine Haftung. Für Geräte, die ab dem 01.07.2012 in Verkehr gebracht wurden, wurden folgende Kombinationen von Prozessmedien auf Materialverträglichkeit mit Komponenten innerhalb des Gerätes getestet:...
  • Seite 12 3 Leistungsbeschreibung dem Kanister in der Einheit „ml/l“ oder in separaten Datenblättern der jeweiligen Hersteller. Je nach Art der Verschmutzung, Qualität des Leitungswassers und anderer Rahmenbedingungen, müssen die verfahrensrelevanten Parameter angepasst werden. Hierfür kontaktieren Sie bitte den Hersteller der Prozessmedien.
  • Seite 13: Gerätebeschreibung

    4 Gerätebeschreibung 4 Gerätebeschreibung Lieferumfang Kontrollieren Sie bitte den Lieferumfang, bevor Sie das Gerät aufstellen und anschließen. Standard-Lieferumfang ® ▪ Reinigungs- und Desinfektionsgerät MELAtherm ▪ Benutzerhandbuch ▪ Technisches Handbuch ▪ Installations- und Aufstellungsprotokoll ▪ Werksprüfungsprotokoll ▪ Konformitätserklärung ▪ Gewährleistungsurkunde ▪ Hinweise für die Verwendung und Pflege des Zubehörs ▪...
  • Seite 14: Geräteansichten

    4 Gerätebeschreibung Geräteansichten Bedien- und Anzeigefeld Abdeckplatte (optional) Netzschalter Abdeckklappe für CF-Card- Schacht und Ethernet- Datenanschluss (für Servicetechniker) Türgriff Klapptür, nach vorn öffnend Lüftungsschlitze für Luftaustritt Griff für Schublade Schublade für Prozessmedien Gerätefuß Abb. 1: Ansicht vorn Kartenschacht Auswerftaste Ethernet-Datenanschluss Abb. 2: Abdeckklappe CF-Card-Schacht geöffnet...
  • Seite 15 4 Gerätebeschreibung Anschluss für vollentsalztes Wasser (VE-Wasser) Anschluss für Kaltwasser Anschluss für Abwasser Transportrolle Ethernet-Datenanschluss für dauerhafte Netzwerk-Einbindung Netzanschlussleitung Abb. 3: Ansicht hinten Anschlussstutzen für Injektorschiene Wasserzulauf Kaltwasser (KW) und vollentsalztes Wasser (VE) Salzbehälter Spülarm unten Grob- und Feinsieb Abb. 4: Ansicht innen...
  • Seite 16: Bedienpanel Und Akustische Signale

    Kanister für Neutralisator mit Sauglanze Kanister für Reiniger mit Sauglanze Abb. 5: Prozessmedienschublade geöffnet Bedienpanel und akustische Signale Das Bedienpanel besteht aus einem 2-zeiligen LED-Display und vier Folientasten. MELAG MELAtherm 10 Taste Abb. 6: 2-zeiliges LED-Display Tabelle 1: Tastenfunktion Taste Funktion/Erklärung 1...2 Navigation: ZURÜCK, VOR oder Verstellen eines Wertes: KLEINER, GRÖSSER...
  • Seite 17: Menüstruktur

    4 Gerätebeschreibung Akustische Signale Das Gerät gibt zu Ihrer Information akustische Signale aus. Tabelle 2: Akustische Signale Signal/Piepton Bedeutung Bestätigung, Warnung oder Mitteilung Bitte Salz demnächst auffüllen; Programm-Abbruch; Abbruch-Ende nach Trocknungsabbruch erreicht Programm erfolgreich beendet 10 x Störung Menüstruktur HAUPT-MENÜ Universal-Programm ├...
  • Seite 18: Enthärtungsanlage

    4 Gerätebeschreibung Enthärtungsanlage Für ein optimales Reinigungsergebnis wird das Leitungswasser über die interne Enthärtungsanlage enthärtet. Verwenden Sie bitte für die Regenerierung der Enthärtungsanlage grobkörniges Regeneriersalz (NaCl). ACHTUNG Die eingebaute Enthärtungsanlage ist auf einen Härtegrad von 0–40°dH optimiert. Bei höheren Härtegraden als 40°dH ist eine praxisinterne Enthärtungsanlage erforderlich. ACHTUNG Ein falsch eingestellter Härtegrad kann zu einem höheren Salzverbrauch oder zu Kalkab- lagerungen auf den Instrumenten führen.
  • Seite 19: Erste Schritte

    Als Nachweis für eine ordnungsgemäße Aufstellung, Installation und Erstinbetriebnahme und für Ihren Anspruch auf Gewährleistung ist das Aufstellungsprotokoll vom verantwortlichen Fachhändler auszufüllen und eine Kopie an MELAG oHG und den Fachhändler zu schicken. Prüfungen im täglichen Betrieb Prüfen Sie täglich vor Arbeitsbeginn folgende Punkte: ▪...
  • Seite 20: Notentriegelung Der Tür

    5 Erste Schritte Tür öffnen Schalten Sie das Gerät am Netzschalter ein. Drücken Sie die Taste Ê Die Tür wird entriegelt. Klappen Sie die Tür nach vorne auf. Tür schließen Klappen Sie die Tür hoch und drücken Sie die Tür an, bis der Motorverschluss greift. Notentriegelung der Tür VORSICHT Verbrühungsgefahr durch heißen Wasserdampf...
  • Seite 21: Basiskorb Einsetzen

    5 Erste Schritte Basiskorb einsetzen In der Waschkammer des Reinigungs- und Desinfektionsgerätes befindet sich hinten auf der rechten Seite ein Stutzen zum Anschluss der Injektorschiene. Schieben Sie den Basiskorb mit der Öffnung der Injektorschiene voran in die Waschkammer, bis diese am Stutzen andockt.
  • Seite 22: Enthärtungsanlage Regenerieren

    5 Erste Schritte ▪ Zeigt das Display die Meldung Salzvorrat erschöpft. Bitte nachfüllen! sollten Sie sofort Regeneriersalz auffüllen. Ein weiterer Programmstart ist sonst nicht möglich. Sie können jederzeit ohne vorherige Displaymeldung Regeneriersalz nachfüllen. Starten Sie nach dem Auffüllen bitte manuell das Zusatzprogramm „Abspülen“, um übergelaufene Salzsole und Salzreste aus der Waschkammer zu spülen.
  • Seite 23: Prozessmedien Dosieren

    5 Erste Schritte Prozessmedien dosieren Die Konzentration der Prozessmedien wird bei der Erstaufstellung des Gerätes vom Servicetechniker eingestellt (siehe Technisches Handbuch). Bei Ablauf eines Programms wird die voreingestellte Konzentration der entsprechenden Prozessmedien automatisch dosiert. Prozessmedien bereitstellen GEFAHR Verätzungsgefahr durch reizende Stoffe! Unsachgemäßer Umgang mit Prozessmedien kann zu Verätzungen und gesundheitlichen Schäden führen.
  • Seite 24: Kanister Für Prozessmedien

    5 Erste Schritte Kanister für Prozessmedien Für jedes Prozessmedium gibt es einen Kanister und eine Sauglanze mit Schraubdeckel: ▪ Reiniger: 5 Liter Kanister mit blauem Schraubdeckel der Sauglanze ▪ Neutralisator: 5 Liter Kanister mit rotem Schraubdeckel der Sauglanze ▪ Klarspüler: 1 Liter Kanister mit schwarzem Schraubdeckel der Sauglanze Setzen Sie die Kanister immer gemäß...
  • Seite 25: Klarspüler Nachfüllen

    Schrauben Sie die Sauglanze vom Kanister ab und hängen Sie die Sauglanze in die dahinter liegende Halterung ein. Füllen Sie den Klarspüler aus der Originalverpa- ckung in den Kanister von MELAG um. Ê Verwenden Sie für ein leichteres Umfüllen den Auslaufhahn aus dem Lieferumfang.
  • Seite 26 5 Erste Schritte ü Das Programm „Entlüften“ muss nach dem erstmaligen Befüllen der Kanister zweimal gestartet werden. Setzen Sie die Sauglanze des nicht verwendeten Prozessmediums vor dem Programmstart kopfüber in die Sauglanzenhalterung ein. Drücken Sie wiederholt die Taste , um im Haupt-Menü...
  • Seite 27: Reinigen Und Desinfizieren

    Für die Aufbereitung von Instrumenten für die Ophthalmologie kann zusätzliches Zubehör erforderlich sein (nicht durch die Fa. MELAG lieferbar). Der Betreiber trägt die Verantwortung, dass das Verfahren in Kombination mit speziellem Beladungszubehör validiert wird. Besonders wichtig ist, dass Zuleitungen zu Hohlkörperinstrumenten knickfrei und so kurz wie möglich gehalten werden.
  • Seite 28: Hohlkörperinstrumente Aufbereiten

    Sondern Sie Instrumente mit erkennbar vermindertem Durchfluss aus. Verwenden Sie für die Aufbereitung von Hohlkörperinstrumenten ausschließlich die Adapter für die In- jektorschiene aus dem MELAG-Zubehör. Die Eignung des Hohlkörperinstruments für den jeweiligen Adapter und die ausreichende Durchspülung des Instruments kann nur durch eine Validierung nach- gewiesen werden.
  • Seite 29: Dentale Übertragungsinstrumente Aufbereiten

    Flüssigkeit und dem Sehnerv) auf. Statten Sie diese Geräte mit einem geeignetem Filtersystem aus: Ophthalmologische Instru- mente dürfen nur mit der Filterscheiben (MELAG Art.-Nr. 64375) aufbereitet werden. ACHTUNG Verwenden Sie nur Instrumente, die vom Hersteller für die maschinelle Aufbereitung in einem Reinigungs- und Desinfektionsgerät vorgesehen sind!
  • Seite 30 6 Reinigen und Desinfizieren ACHTUNG Verwenden Sie für die Aufbereitung von ophthalmologischen Instrumenten keinen Klar- spüler! Entnehmen Sie den Kanister für den Klarspüler aus der Schublade für Prozessmedien und hängen Sie die schwarze Sauglanze in die Sauglanzenhalterung ein. HINWEIS Für die Aufbereitung von ophthalmologischen Instrumenten ist die Verwendung von voll- entsalztem Wasser erforderlich.
  • Seite 31: Programmübersicht

    6 Reinigen und Desinfizieren Routinekontrolle Führen Sie nach der Aufbereitung der Hohlkörperinstrumente eine Routinekontrolle des ph-Wertes durch. Blasen Sie das Hohlkörperinstrument mit medizinischer Druckluft auf Indikatorpapier aus (z. B. von Macherey-Nagel: PEHANON pH 4.0-9.0). Der ph-Wert sollte 0,5 oder genauer aufweisen. Gleichen Sie die angezeigten Werte des Indikatorpapiers mit den pH-Werten des Schlussspülwassers aus der letzten Leistungsqualifikation ab.
  • Seite 32: Programm Wählen, Starten Und Verfolgen

    ACHTUNG Der unbeaufsichtigte Betrieb dieses Gerätes kann zu Schäden am Gerät oder der Einrich- tung führen. Die Firma MELAG übernimmt in diesem Fall keine Haftung. Betreiben Sie das Gerät nie ohne Aufsicht. Der unbeaufsichtigte Betrieb erfolgt auf eigenes Risiko. Damit die Spülleistung vor jedem Programmstart sichergestellt ist, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:...
  • Seite 33: Programm Manuell Abbrechen

    6 Reinigen und Desinfizieren Programmlauf am Computer verfolgen Sie können den aktuellen Fortschritt eines Programmlaufes an jedem Computer des Praxis-Netzwerks verfolgen. Dafür muss für das Gerät eine IP-Adresse vergeben werden und es muss in das Praxis- Netzwerk eingebunden sein. Öffnen Sie am Praxis-PC einen Webbrowser (emp- fohlen wird Mozilla Firefox oder Internet Explorer).
  • Seite 34: Spülgut Nach Programmende Entnehmen

    6 Reinigen und Desinfizieren Drücken Sie die Taste , um das Programm abzubrechen und bestätigen Sie den Abbruch mit JA. Drücken Sie zum Öffnen der Tür gleichzeitig die Taste Programm vor Beginn der Trocknung abbrechen VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Instrumente und Oberflächen! Auch nach dem Ausschalten des Gerätes können Instrumente sowie die Kammer noch heiß...
  • Seite 35 6 Reinigen und Desinfizieren ACHTUNG Auch nach einem Abspülprogramm können Verschmutzungen antrocknen und es kann zu Korrosion der Instrumente kommen. Nehmen Sie nach jedem Programmablauf die Instrumente aus der Waschkammer. Lassen Sie die Instrumente NICHT über Nacht in der Waschkammer. Anhand der Displaymeldung sehen Sie, ob und wann ein Programm erfolgreich beendet wurde.
  • Seite 36: Protokollieren

    7 Protokollieren 7 Protokollieren Chargendokumentation Die Chargendokumentation ist als Nachweis für ein erfolgreich abgelaufenes Programm und als verpflichtende Maßnahme der Qualitätssicherung unerlässlich (MPBetreibV). Im internen Protokollspeicher des Gerätes werden die Daten, wie z. B. Programmtyp, Charge und Prozessparameter aller gelaufenen Programme abgelegt. Für die Chargendokumentation können Sie den internen Protokollspeicher auslesen und die Daten an verschiedene Ausgabemedien übertragen lassen.
  • Seite 37: Cf-Card Als Ausgabemedium Verwenden

    Speicherkarte. Öffnen Sie die Abdeckklappe für die CF-Card. Setzen Sie die CF-Card mit den Kontakten voran in den Kartenschacht. Der MELAG Schriftzug auf der CF-Card zeigt dabei zur LED. Schieben Sie die CF-Card ohne Gewalt in den Kar- tenschacht, bis sie einrastet. Wenn die CF-Card richtig platziert ist, leuchtet die rote LED kurz auf.
  • Seite 38: Protokolle Sofort Automatisch Ausgeben

    7 Protokollieren Der Computer verfügt über eine Netzwerkkarte mit RJ45-Buchse (LAN). Auf dem Computer ist ein FTP-Server oder ein FTP-Dienst installiert (bei Protokollausgabe via FTP). Es ist ein geeignetes Programm, z. B. MELAtrace/MELAview installiert (bei Protokollausgabe via TCP). Protokolle sofort automatisch ausgeben Im Auslieferzustand ist die MELAflash CF-Card als Ausgabemedium im Setup-Menü...
  • Seite 39: Protokolle Nachträglich Ausgeben

    7 Protokollieren CFC-Intervall CFC-Intervall bzw. PC-Intervall gibt an, in welchen Zeitintervallen die Programmkurve auf der CF-Card bzw. auf dem Computer aufgezeichnet wird. Je kleiner das Zeitintervall, desto genauer die Kurve. Im Beispiel ist das Zeitintervall auf 1 Sekunde eingestellt. 03 Grafik-Protokolle CFC-Intervall 00001 PC-Sicherung...
  • Seite 40: Format Für Programmprotokolle Festlegen

    7 Protokollieren halten, um alle Protokolle zu löschen. Format für Programmprotokolle festlegen Über das Protokollformat legen Sie fest, welche der im Protokollspeicher abgelegten Daten ausgegeben werden sollen. Sie können dabei zwischen dem Format (0001) und dem Format (0002) wählen. Das Protokollformat (0002) ist das Standardformat.
  • Seite 41 7 Protokollieren Beispiel eines Programmprotokolls für ein erfolgreich beendetes Programm ---------------------------------------- 10 MELAG MELAtherm 10-DTA ---------------------------------------- 15 Program: Ophthalmo-Program 20 SOLL °C Protokollkopf: Name des Gerätes 21 Vorreinig: 22.0 01:30 23 Reinigung: 55.0 10:00 Programmname 28 Desinfekt: 90.0 05:00 Soll-Wert von Temperatur und 30 Datum : 17.02.2016...
  • Seite 42: Protokolle Finden

    7 Protokollieren Protokolle finden HINWEIS Bennen Sie die Verzeichnisse nicht um, da sonst Protokolle sowohl im umbenannten Verzeichnis als auch im vom Gerät automatisch erzeugten Geräteverzeichnis abgelegt werden. Auf allen Speichermedien (CF-Card oder Computer) gibt es nach einer Protokollausgabe ein Verzeichnis mit der verschlüsselten Seriennummer des Geräts.
  • Seite 43: Einstellungen

    8 Einstellungen 8 Einstellungen Setup-Menü Im Setup-Menü finden Sie Einstellungen zu Datum, Uhrzeit und Display-Kontrast. Navigieren Sie im Setup-Menü wie folgt: drücken, um im Hauptmenü zu M02->SETUP-MENÜ zu navigieren. drücken, um das Setup-Menü zu öffnen. drücken, um das Setup-Menü zu verlassen. drücken, um Änderungen zu speichern oder gedrückt halten, um Änderungen zu verwerfen.
  • Seite 44: Datum Und Uhrzeit Einstellen

    8 Einstellungen Ausgabemedium bestimmen Sie haben die Möglichkeit die Protokolle der gelaufenen Programme an unterschiedliche Medien auszugeben. Beachten Sie hierzu bitte die Bedienungsanweisung des jeweiligen Gerätes. Im Beispiel lesen Sie, wie Sie eine CF-Card als Ausgabemedium verwenden. Gehen Sie analog vor, um die Einstellung für ein anderes Ausgabemedium festzulegen.
  • Seite 45: Display-Kontrast Einstellen

    8 Einstellungen drücken, um den neuen Wert zu übernehmen. Ê Der Wert blinkt nicht mehr. drücken, um als nächstes den Monat zu ändern. Gehen Sie hier analog vor. drücken, um das Setup-Menü zu verlassen. Ê Der gewählte Wert wird beim Verlassen des Setup-Menüs automatisch gespeichert. Uhrzeit einstellen Stellen Sie im Setup-Menü...
  • Seite 46: Wasserhärte Einstellen

    Der gewählte Wert wird beim Verlassen des Setup-Menüs automatisch gespeichert. Es kann auch eine andere Sprache installiert werden. Hierzu muss am Gerät ein Update von der CF-Card mit den entsprechenden Sprachdateien erfolgen. Wenden Sie sich hiefür bitte an Ihren MELAG Kundendienst oder Fachhändler.
  • Seite 47: Funktionsprüfungen

    9 Funktionsprüfungen 9 Funktionsprüfungen Automatische und manuelle Funktionsprüfung Automatisch Die Gerätekomponenten werden automatisch hinsichtlich ihrer Funktionstüchtigkeit und ihres Zusammenspiels überwacht und geprüft. Werden die Grenzwerte der Parameter überschritten, gibt das Gerät Warnhinweise oder Störmeldungen aus und bricht bei Bedarf ein Programm mit einem entsprechenden Hinweis ab.
  • Seite 48: Instandhaltung

    10 Instandhaltung 10 Instandhaltung GEFAHR Alle Instandhaltungsarbeiten insbesondere in der Waschkammer dürfen nur nach erfolg- reich abgeschlossenem Desinfektionsprogramm durchgeführt werden! Beachten Sie den Arbeitsschutz. Tägliche Kontrolle und Reinigung ACHTUNG Eine unsachgemäße Reinigung kann zu beschädigten Oberflächen und Dichtungsflächen führen. Zerkratzte oder beschädigte Oberflächen und undichte Dichtungsflächen können Schmutzablagerungen und Korrosion in der Waschkammer begünstigen! Beachten Sie zwingend die Hinweise zum Reinigen der betreffenden Teile.
  • Seite 49 10 Instandhaltung Kontrollieren Sie das Grob- und Feinsieb auf Ver- schmutzungen. Spülen Sie verschmutzte Siebe unter fließendem Wasser aus. Verwenden Sie kein Spülmittel! Entfer- nen Sie Ablagerungen mit einer weichen Bürste. Kontrolle der Spülarme Schmutzpartikel können die Düsen der Spülarme verstopfen. Kontrollieren Sie daher beide Spülarme regelmäßig und durchspülen Sie die Düsen gegebenenfalls unter fließendem Wasser.
  • Seite 50: Reinigung Bei Bedarf

    10 Instandhaltung Reinigung bei Bedarf Bedieneinheit und Kunststofffront Beachten Sie für die Reinigung bitte Folgendes: Verwenden Sie ein weiches, fusselfreies Tuch. Verwenden Sie chlor- und essigfreie Reinigungsmittel oder einen Kunststoffreiniger. Prüfen Sie die Materialverträglichkeit vor der Anwendung. Verwenden Sie niemals Lösungsmittel oder Reinigungsbenzin. Verwenden Sie Flächendesinfektionsmittel, die für Kunststoffe geeignet sind.
  • Seite 51 10 Instandhaltung GEFAHR Bei unvorsichtigem Anfassen des HEPA-Filters können die Lamellen beschädigt werden! Dies kann die Filterleistung beeinträchtigen und zur Rekontamination der desinfizierten Instrumente führen. Fassen sie den HEPA-Filter nur am Rahmen an und beschädigen Sie die Lamellen nicht. HINWEIS Aus hygienischen Gründen müssen der Vor- und der HEPA-Filter einmal jährlich gewech- selt werden, z.
  • Seite 52: Wartung

    10 Instandhaltung Wartung ACHTUNG Bei Fortsetzen des Betriebs über das Wartungsintervall hinaus können Funktionsstörun- gen am Gerät auftreten! Lassen Sie die Wartung nur von geschulten und autorisierten Kundendiensttechnikern bzw. Technikern des Fachhandels durchführen. Halten Sie die vorgegebenen Wartungsabstände ein. Für die Werterhaltung und den zuverlässigen Praxisbetrieb des Gerätes ist eine regelmäßige Wartung unerlässlich.
  • Seite 53: Betriebspausen

    (siehe Außerbetriebsetzung). Außerbetriebsetzung Als Vorbereitung für einen Transport Die Außerbetriebsetzung als Vorbereitung für einen Transport außerhalb der Praxis darf nur von Personen vorgenommen werden, die durch MELAG autorisiert sind. Bei längeren Betriebspausen GEFAHR Verätzungsgefahr durch reizende Stoffe! Unsachgemäßer Umgang mit Prozessmedien kann zu Verätzungen und gesundheitlichen Schäden führen.
  • Seite 54: Transport Innerhalb Der Praxis

    11 Betriebspausen Wiederinbetriebnahme ACHTUNG Vor dem ersten Aufbereitungsprogramm muss das Programm Entlüften zweimal aus- geführt werden. Starten Sie anschließend das bei Ihnen übliche Desinfektionsprogramm mit nicht beladenem Basiskorb! Beachten Sie zur Wiederinbetriebnahme das Kapitel Erste Schritte [} S. 19]. Transport innerhalb der Praxis VORSICHT Verletzungsgefahr durch falsches Tragen! Zu schweres Heben und Tragen kann zu Wirbelsäulenschäden führen.
  • Seite 55: Betriebsstörungen

    Bedienhinweise zur Behebung. Sollten Sie das betreffende Ereignis nicht in der unten aufgeführten Tabelle finden oder Ihre durchgeführten Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder an den autorisierten MELAG Kundendienst. Halten Sie die Seriennummer Ihres Gerätes und eine detaillierte Fehlerbeschreibung der Störungsmeldung bereit.
  • Seite 56 12 Betriebsstörungen Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe Schlagende oder Spülarm schlägt an Instrumente oder Brechen Sie das Programm ab und klappernde Gefäße. Das Spülgut bewegt sich in der sortieren Sie das Spülgut neu ein. Geräusche in der Waschkammer. Starten Sie das Programm erneut. Waschkammer während eines Programmlaufs.
  • Seite 57: Warnmeldungen

    12 Betriebsstörungen Warnmeldungen Warnung Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe W372 Interner Programm- ▪ Der Protokollspeicher ist Starten Sie das Programm neu. Prot.-Speicher voll, noch voll. Lassen Sie alle Protokolle per Do- nicht alle Prot ▪ Im Protokollspeicher be- ku-Menü ausgeben. ausgegeben! finden sich ca.
  • Seite 58 12 Betriebsstörungen Warnung Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe W502 Computerverbindung FTP-Server Programm Programm MELAview/MELAtrace nicht erkannt nicht gestartet. neu starten und verbinden. Ethernetkabel nicht an- Einstellungen in MELAview/ geschlossen. MELAtrace überprüfen. Bei TCP-Verbindung: Netzwerkeinstellungen am Gerät und am Computer prüfen. MELAview/MELAtrace nicht gestartet bzw.
  • Seite 59: Störmeldungen

    12 Betriebsstörungen Warnung Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe W671 Leitwert schlecht Im Ophthalmo-Pro- Ermitteln Sie über das Programm Schlussspülung gramm wird ein höhe- "Leitwertmessung" den Leitwert im rer Maßstab an die Zulauf. Erneuern Sie die MELA- Qualität des Schlusss- dem-Patrone, wenn der Leitwert pülwassers gestellt.
  • Seite 60 12 Betriebsstörungen Fehler Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe F426 Der Reiniger ist aufge- Tauschen Sie den Kanister für Luftblasenbildung R braucht, es wurde ggf. den Reiniger unter Beachtung des Entlüften starten Luft gefördert. Arbeitsschutzes aus. ACHTUNG! Nur mit den bisher Der Schlauch zur verwendeten Prozessmedien Sauglanze ist abge- nachfüllen! Starten Sie dann das...
  • Seite 61 12 Betriebsstörungen Fehler Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe F433 Wasser in der Kammer Grob- oder Feinsieb ist Reinigen Sie das Grob- und Fein- nach Abpumpen zugesetzt. sieb. Wasser fließt aus dem Setzen Sie das Rückschlagventil Ablaufschlauch zurück im Pumpensumpf korrekt ein. in den Pumpensumpf.
  • Seite 62 Rückstände manuell. stellt. Kontrollieren Sie, ob die ange- Große Gefäße sind mit schlossenen Prozessmedien der Öffnung nach oben durch MELAG freigegeben sind. in den Korb gestellt Kontrollieren Sie die Einstellungen worden. Sie entziehen der Dosierkonzentration und ver- der Waschflotte das anlassen Sie, ggf.
  • Seite 63 12 Betriebsstörungen Fehler Ereignis Mögliche Ursache Abhilfe F531 Notentriegelung Die Notentriegelung wurde HINWEIS!Die Notentriegelung darf nur während eines im Notfall betätigt werden! Programmlaufs betätigt. Quittieren Sie mit Taste 4 und schließen Sie die Tür. Das Programm muss neu gestartet werden, da die Desinfektion sonst nicht gewährleistet ist.
  • Seite 64 Kontrollieren Sie, ob die ange- Es wurden nicht-freige- schlossenen Prozessmedien gebene Prozessmedi- durch MELAG freigegeben sind. en (Klarspüler oder Kontrollieren Sie die Einstellungen Reiniger) eingesetzt der Dosierkonzentration und ver- oder die Dosierkonzen- anlassen Sie, ggf. eine Korrektur tration ist falsch einge- durch den technischen Service.
  • Seite 65: Technische Daten

    13 Technische Daten 13 Technische Daten Tabelle 7: Geräteabmessungen MELAtherm 10 DTA/DTB Gerätetyp Freistehend Unterbaugerät Schrankgerät Abmessungen (HxBxT) 83,6 x 59,8 x 67,83 cm 81,8 x 59,8 x 67,83 cm 124 x 59,8 x 67,83 cm Leergewicht 85 kg 79 kg...
  • Seite 66: Zubehör Und Ersatzteile

    14 Zubehör und Ersatzteile Zubehör Alle aufgeführten Artikel sowie eine Übersicht über weiteres Zubehör können Sie über den Fachhandel beziehen. Informationen über das Zubehör für die Instrumentenaufbereitung finden Sie auch in der aktuellen Preisliste von MELAG. Artikel Best.-Nr. Optional erhältlich...
  • Seite 67: Dokumentation Und Freigabe

    15 Dokumentation und Freigabe 15 Dokumentation und Freigabe Personalnummer Gerätenummer Chargennummer Programm/ Prozess Prozess- Freigabe Bemerkungen Unterschrift Beladung erfolgreich? Freigabe? Instrumente? nein aufbereitet am nein nein teilweise nein aufbereitet am nein nein teilweise nein aufbereitet am nein nein teilweise nein aufbereitet am nein nein...
  • Seite 68: Glossar

    AKI ist die Abkürzung für den "Arbeitskreis Instru- mentenaufbereitung" Autorisierte Person Eine autorisierte Person ist ein medizinischer Fachhandel, Techniker von Depots oder durch MELAG benannte Kundendienste, die von MELAG geschult werden. CF-Card Abk. (engl.): "Compact Flash-Card"; Speicherkarte für digitale Daten mit kompakter Baugröße; CF ist ein genormter Standard.
  • Seite 70 MELAG Medizintechnik oHG Geneststraße 6-10 10829 Berlin Deutschland E-Mail: info@melag.de Web: www.melag.de Verantwortlich für den Inhalt: MELAG Medizintechnik oHG Technische Änderungen vorbehalten Ihr Fachhändler...

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