Seite 1
Einbau- und Bedienungsanleitung DE Installation and operating instructions EN Bewamat COMB 1, PRO 1 Multi-Target-Filter Multi-target filter Änderungen vorbehalten! Changes reserved!
Seite 2
Vielen Dank für das Vertrauen, das Sie uns durch den Kauf Inhaltsverzeichnis Seite 3 eines BWT-Geräts entgegen- gebracht haben. Thank you very much for the confidence that you have Table of Contents Page 31 shown in us by purchasing a...
Diese Dokumentation richtet sich an Betreiber, Trotzdem besteht die Gefahr von Personen- oder Installateure ohne Ausbildung durch BWT, In- Sachschäden, wenn Sie dieses Kapitel und die stallateure mit Ausbildung durch BWT (z. B. Sicherheitshinweise in dieser Dokumentation nicht „Trinkwasserprofi“) und BWT-Servicetechniker. beachten. Diese Dokumentation wurde in Deutsch erstellt, geprüft und freigegeben.
Transport, Aufstellung Darstellung der Sicherheits- hinweise Um beim Transport zum Aufstellungsort Beschä- digungen zu vermeiden, nehmen Sie das BWT- In dieser Dokumentation stehen Sicherheitshinweise Produkt erst unmittelbar am Aufstellungsort aus der vor einer Handlungsabfolge, bei der die Gefahr Verpackung und entsorgen Sie diese anschließend von Personen- oder Sachschäden besteht. Die fachgerecht.
Signalwort Farbe Schwere der Gefahr Hoher Risikograd der Gefährdung. GEFAHR Führt bei Nichtbeach- tung zu schweren Ver- letzungen oder zum Tod. Mittlerer Risikograd der Gefährdung. Kann bei Nichtbeach- WARNUNG tung zu schweren Ver- letzungen oder zum Tod führen. Niedriger Risikograd der Gefährdung. VORSICHT Kann zu leichten oder mittelschweren Verlet- zungen führen.
Mikrobiologische und sensorische Qualität des Ausgangswassers Die Qualität des Ausgangswassers wird entscheidend von den Installations- und Betriebsbedingungen der Anlage beeinflusst. Die wichtigsten Faktoren sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Nachteilige Bedingungen BWT-Empfehlungen Eingangswasserqualität Grenzwertige Eingangswasserqua- Kontaktaufnahme mit Ihrem Installateur. lität, die sich in der Anlage noch weiter verschlechtern kann Häufigere Wartungsintervalle...
Komponenten, welche nacheinander Parameter müssen eingehalten werden. Eisen, Mangan, Härte, Ammonium und organische Gewerbliche Anwendung des Produkts nur mit Über- Stoffe im Trinkwasser reduzieren. Das gefilterte prüfung / Freigabe durch einen BWT Fachberater. Wasser wird zurück in die Hauswasserleitung geführt. Betrieb des Produkts nur mit regelmäßiger Funktionskontrolle und Durchführung der erfor- Ist das Filtermedium erschöpft, so startet der Multi-...
Nähe vorhanden sein. Wenn kein Bodenablauf vorhanden ist, oder der Bodenablauf mittels einer elektrischen Pumpe entwässert, muss eine bauseitige Sicherheitsein- richtung, die stromlos die Wasserzufuhr absperrt (z. B. BWT Aqastop incl. Feuchtesensor) eingebaut werden, um einen Wasserschaden zu verhindern. Die Spannungsversorgung (230 V/50 Hz) und der erforderliche Betriebsdruck müssen permanent gewährleistet sein. Ein separater Schutz vor Was- sermangel ist nicht vorhanden und müsste – wenn erwünscht –...
Der maximale Betriebsdruck der Anlage darf nicht Wird das Spülwasser in eine Hebe anlage eingelei- überschritten werden, s. „12 Technische Daten“, tet, muss diese für eine Wassermenge von mind. Seite 27. Bei einem höheren Netzdruck muss vor /h bzw. 35 l/min bei Anlagen für die Haustechnik der Anlage ein Druckmin derer eingebaut werden. und von mind. 3 m /h bzw. 50 l/min bei Anlagen der Gebäude- und Industrietechnik ausgelegt sein.
Einbau (Abbildungen können abweichen.) Enthärtersäule mit Mittelrohr hinter den Regenerier- mittelbehälter stellen. HINWEIS ► Enthärtersäule passt nicht vollständig in die Aussparung; diese darum ganz dicht an den Reneriermittelbehälter stel- len. Falls keine Abdeckung auf dem Mittelrohr vorhan- den ist, dieses abdecken. Filtermaterial Ecomix einfüllen. HINWEIS ►...
Seite 13
Soleschlauch vom Inneren des Regeneriermittel- behälters durch die Bohrung nach außen führen und bis zum Anschlag (ca. 15 mm tief) in den Anschlusswinkel einstecken. Die graue Abdeckung auf die linke Seite des Steu- erventils aufstecken. Abdeckhaube öffnen. 50 kg des vorgeschriebenen Regeneriermittels einfüllen.
Spülwasserschlauch in den Spülwasseranschluss- winkel (9) fest einstecken. Spülwasserschlauch mit Gefälle zum Kanal- anschluss (Abfluss) führen und das Ende mit dem beiliegenden Befestigungsmaterial gegen „Druck- Wedeln“ sichern. Überlaufschlauch (18 x 24) auf den Sicherheits- überlauf (10) aufstecken, mit Kabelbinder sichern und mit mind. 10 cm Gefälle zum Kanalanschluss (Abfluss) führen. Im Multiblock X ist ein Bypass integriert. Der Ein- bau ist in waagerecht und senkrecht verlaufende Rohrleitungen möglich.
Seite 15
An Ausgang und Eingang des Multiblocks jeweils Multiblock X (optional) eine Mutter mit Dichtung (5/4" / 3/4") aufschrauben. Das Produkt gemäß nebenstehendem Schema an den Multi-Target-Filter anschließen. Panzerschlauch an den Ausgang des Multiblocks anschließen und mit dem Wassereingang des Pro- Ungefiltertes Gefiltertes dukts (8) dichtend verbinden. Fließrichtungspfeile Wasser Wasser beachten! zu 8 von 7 Panzerschlauch an den Eingang des Multiblocks anschließen und mit Wasserausgang des Produkts (7) dichtend verbinden. Spülwasserschlauch mit Gefälle zum Kanal- anschluss (Abfluss) führen und das Schlauchende mit dem beiliegenden Befestigungsmaterial fixieren.
Inbetriebnahme Bedienung der Steuerung Tastenfeld Funktion der Tasten Bestätigt die Eingabe Verschiebt den Cursor, ändert Eingabewerte Verschiebt den Cursor Wechselt den Modus zwischen Betrieb und Programmierung Betriebsanzeige Angezeigt werden abwech- selnd Wochentag und Uhr- 2 14 : 49 zeit oder Restkapazität des Filtermediums in Litern. Im Programmiermodus blin- 4448 L ken die Punkte...
Uhrzeit, Wochentag einstellen Mit Taste Moduswechsel in den Programmier- modus schalten. Display zeigt SEt Programmiermodus bestätigen. Anzeige der bisherigen Einstellung blinkt im Display. 4 08:32 Die blinkenden Ziffern können geändert werden. Curser zu den zu ändernden Ziffern verschieben. 5 07:43 Wochentag und Uhrzeit einstellen. Wochentag und Uhrzeit sind eingestellt (im Bei- spiel: Freitag, 07:43 Uhr). 5 07:43 Wochentag und Uhrzeit bestätigen. Programmiermodus beenden.
Solebereitung ● Anlage auf ordnungsgemäße Installation prüfen. ● Abdeckhaube (4) abnehmen. ● Regeneriermittel (Tablettensalz DIN EN 973 Typ A) in den Vorratsraum (5) einfüllen. ● Den Soleraum (6) mit ca. 15 Litern Trinkwasser auffüllen. HINWEIS Falls nach der Inbetriebnahme die Entnahme ei- ner großen Weichwassermenge vorgesehen ist, bitte beachten: Der Multi-Target-Filter benötigt ca. 3 Stunden Zeit zur Solebildung! ●...
– Verschnittwasserhärte soll geändert werden. Weichwasservorrat berechnen: Weichwasser- K x 1000 vorrat in Litern E – V E = Eingangswasserhärte in °dH V = Eingestellte Verschnitt wasserhärte in °dH bei Bewamat COMB 1 = 50 m x °dH bei Bewamat PRO 1 = 42,5 m x °dH...
Seite 20
Mit Taste Moduswechsel in den Programmier- modus schalten. Display zeigt SEt. Programmiermodus bestätigen. Zur Einstellung des Weichwasservorrats schal- ten. Uhrzeit 4688 L Einstellung des Weichwasservorrats bestätigen. Anzeige der bisherigen Einstellung blinkt im Display. 4688 L Errechneten Weichwasservorrat in Litern ein- stellen. 3750 L Einstellung bestätigen.
Regenerationszeitpunkt ändern Mit Taste Moduswechsel in den Programmier- modus schalten. Display zeigt SEt. Programmiermodus bestätigen. 5 07:43 Zur Einstellung des Regenerationszeitpunkts schalten. Der aktuell eingestellte Regenerationszeitpunkt wird mit vorangestelltem „r“ gekennzeichnet. r 09:15 Einstellung des Regenerationszeitpunkts be- stätigen. Anzeige der bisherigen Einstellung blinkt im Display. r 09:15 Curser zu den zu ändernden Ziffern verschieben. Neuen Regenerationszeitpunkt einstellen. r 02:00 Neuen Regenerationszeitpunkt bestätigen.
Beim Nachfüllen dürfen keine Verunreinigungen in den Vorratsraum (5) gelangen (Regeneriermittelpa- ckungen ggf. vor Verwendung reinigen). Bei Verunreinigungen im Vorratsraum oder Sole- raum (6), müssen diese sorgfältig mit Trinkwasser gereinigt werden. Servicemeldung Bei blinkender Literanzeige ist der Servicezeit- punkt erreicht. Die Servicemeldung erscheint 4433 L nach 150 Regenerationen. Bitte BWT Kundendienst anfordern.
Produkts sind Kontrollen, die regelmäßigen Ins- (durch den Betreiber) pektionen (alle 2 Monate) durch den Betreiber und eine halbjährliche (alle 6 Monate) routinemäßige BWT empfiehlt dem Betreiber, folgende Kontrollen regelmäßig durchzuführen und zu protokollieren: Wartung (EN 806-5) durch den BWT Kundendienst oder einen von BWT zur Wartung autorisierten Installateur. ● Wasserqualität. Je nach Produkt müs- Eine weitere Voraussetzung für Funktion und Ge- sen Eingangswasserwerte und eingestellte währleistung ist der Austausch der Verschleißteile Ausgangswasserwerte evtl. korrigiert werden.
Seite 24
Inspektion (nach EN 806-5 durch den Betreiber) Inspektionstätigkeit Intervall Hinweis für Hinweis für Produkte Produkte OHNE aktive MIT aktiver BWT-DES*- BWT-DES*- Registrierung Registrierung Kontrolle Nachfüllen Regeneriermittel nach Verbrauch Erforderlich Erforderlich Kontrolle Verschmutzung Solebehälter alle 2 Monate Erforderlich Erforderlich Dichtigkeitsprüfung, Sichtkontrolle alle 2 Monate...
Wartung nach EN 806-5 JG-Schläuche (nach EN 806-5 durch BWT Kundendienst oder Verschneidung autorisierte Fachkraft) Wasserzählerdeckel Neben allen Inspektionstätigkeiten sind alle 6 Mo- Flügelrad nate Wartungsarbeiten an den unten aufgeführten Leitgitter Baugruppen durch den BWT Kundendienst oder eine von BWT geschulte Fachkraft erforderlich.
Im Störfall während der Gewährleistungszeit wen- und Manganablagerungen verursacht wurden, bzw. den Sie sich bitte unter Nennung des Gerätetyps für daraus entstehende Folgeschäden übernimmt und der Produktionsnummer an Ihren Vertragspart- BWT keine Haftung. ner, die Installationsfirma, s. Typenschild des Geräts Bei Verwendung von Regeneriermittel, das nicht „12 Technische Daten“, Seite der DIN EN 973, Typ A entspricht, erlischt die Die Nichteinhaltung der Einbauvorbedingungen und Gewährleistung.
Technische Daten Multi-Target-Filter COMB 1 PRO 1 Anschlussnennweite 32 - 20 Anschlussart G 1¼" - G ¾" Nennkapazität nach DIN EN 14743 /h (mol) 50 (8,9) 42,5 (7,6) Kapazität/kg Regeneriersalz nach 1,9 - 3 DIN EN 14743 Spitzendurchfluss bei geschlossener Verschneidung Betriebsdurchfluss (Enthärtung von 20 °dH auf ca. 0 °dH) Nenndurchfluss Nenndruck (PN) Betriebsdruck 2,5 - 8 Druckverlust bei Betriebsdurchfluss Füllmenge Filtermaterial Regeneriermittelvorrat, max.
Außerbetriebnahme und Entsorgung der Transportverpackung Entsorgung Das Rückführen der Verpackung in den Material- kreislauf spart Rohstoffe und verringert das 13.1 Außerbetriebnahme Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück. Das Produkt darf nur von qualifizierten Fachkräften außer Betrieb genommen und demontiert werden. Entsorgung des Altgeräts Beachten Sie bei der Demontage die einschlägigen Sicherheitsvorschriften.