Anweisungen
1.
Das GO
VENT aus der Verpackung nehmen und Sauerstoffschläuche an eine Druckgasquelle anschließen.
2
2.
100 % oder 50 % FiO
-Zufuhr wählen:
2
[a]
We n n d e m P a t i e n t e n
[b]
100 % FiO
zugeführt werden
50 % FiO
2
soll, die Schläuche an den
soll, die Schläuche am weißen
weißen Gasanschluss mit dem
Gasanschluss mit dem DISS-
DISS-Anschlussgewinde am
Anschlussgewinde am Patienten-
Patienten-T-Stück anschließen.
T-Stück anschließen. Darauf
Darauf achten, dass der grüne
achten, dass der grüne Knopf
Knopf nach rechts bis zum
nach links bis zum Anschlag
Anschlag gedreht ist.
gedreht ist.
100%
3.
Die gewünschte inspiratorische Flussrate einstellen - der übliche Anfangswert liegt zwischen 10
und 25 l/min. Bei Bedarf anpassen. Die Anforderungen zu „Insgesamt zugeführtem Fluss" dem
ENTRAINMENT-FLUSSDIAGRAMM entnehmen.
Hinweis: Eine FUNKTIONSPRÜFUNG durchführen, indem der Patientenanschluss bei strömen-
dem Zufuhrgas verschlossen wird und überprüfen, dass der Druck 60 cm-H
ÜBERSTEIGT.
4.
Den PIP-Druck bei rund 25 cm-H
O (Werkseinstellung) überprüfen.
2
Die DRUCKDREHSCHEIBE so einstellen, dass der gewünschte
Höchstdruck erreicht ist.
Hinweis: Die angegebenen Druckwerte sind Näherungswerte
und können je nach Bedingungen und Einstellungen
unterschiedlich sein. Mit einem Druckmesser überprüfen.
Hinweis: Bei der Anwendung mit einer Maske, sichtbare Fremdkörper
aus dem Mund und den Atemwegen entfernen und anhand
etablierter Techniken die korrekte Position der Atemwege
gewährleisten. Die Maske fest gegen das Gesicht halten
und eine feste Abdichtung gewährleisten; dabei den
Kopf so positionieren, dass die Atemwege offen gehalten
werden. Bei Verwendung eines Endotrachealtubus, das
Patientenanschlussstück direkt an den Endotrachealtubus anschließen.
Hinweis: Eine Schulung zur korrekten Anwendung der Gesichtsmaske ist sehr wichtig, bevor versucht
wird, das GO
VENT während einer Beatmung mit einer abgedichteten Maske zu verwenden.
2
Leckagen können einen Druckverlust verursachen und dazu führen, dass das Gerät keine
Zyklen durchläuft.
Hinweis: PEEP ist ungefähr 1/5 von PIP. Die angegebenen Druckwerte
sind Näherungswerte und abhängig von Bedingungen und
Einstellungen. Mit einem Druckmesser überprüfen; diesen dafür
zwischen Modulator und Patientenverbindung anschließen. Die
Inhalationszeit wird manuell (1-1000, 2-1000, ...) oder mit einer Uhr gemessen.
©2020 - Das Protokoll und die Empfehlungen in diesem Dokument können ohne Vorankündigung geändert werden.
GO
VENT
ist eine eingetragene Handelsmarke von VORTRAN Medical Technology 1, Inc.
TM
2
ENTRAINMENT-
FLUSSDIAGRAMM
W e n n d e m P a t i e n t e n
50-%-Anschlussstück
zugeführt werden
2
Entrain-
Zufuhr-Flow
ment-Fluss
(l/min)
(l/min)
6
14
8
17
10
20
50%
12
23
15
25
O NICHT
2
DREHSCHEIBE FÜR
DEN DRUCK
LBL PN 6039 REV F
5.
Die DREHSCHEIBE für die EXHALATION anpassen, um die gewünschte
Atemfrequenz zu erhalten. Außerdem kann die zuführende Flussrate erhöht oder
verringert werden, um dadurch eine schnellere oder langsamere respiratorische
Atemfrequenz zu erhalten. VORSICHTSMASSNAHMEN: Das GO
in einen spontanen „druckunterstützten" Modus wechseln (obligatorische
Frequenzstopps), wenn die Drehscheibe für die Frequenz nach rechts angepasst
wird oder wenn sich die Bedingungen ändern. Um zum Automatikdurchlauf
Zugeführter
zurückzukehren, die Drehscheibe für die Frequenz nach links drehen, bis die
Fluss
insgesamt
erwünschte obligatorische Atemfrequenz erreicht ist.
(l/min)
Hinweis: Das Heben und Senken der Brust entsprechend der Inhalation und
Exhalation des Patienten beobachten. Auf Geräusche des exspiratorischen Flusses des
20
Modulators achten. Auf die Brusttöne hören.
25
Hinweis: Wenn sich der Patient erbricht, das Patientenanschlussstück vom Modulator abnehmen und bei
Bedarf die Drehscheibe für die Frequenz entfernen. Das Erbrochene auf einer harten Oberfläche
30
durch Klopfen ausschlagen und die Komponenten wieder zusammensetzen. Die Atemwege des
35
Patienten leeren und wieder anschließen. Das Verfahren zum Entleeren sollte weniger als
20 Sekunden in Anspruch nehmen. Überprüfen, dass Inhalation und Exhalation ohne
40
Behinderung stattfinden.
Hinweis: Das GO
VENT ist druckbegrenzt und mit einem redundanten Pop-Off-Sicherheitsventil versehen,
2
das bei maximal 60 cm-H
Hinweis: Änderungen der Lungencompliance des Patienten führen zu geänderten Atemfrequenzen. In
diesem Fall sind die angemessenen klinischen Änderungen vorzunehmen.
Hinweis: Wenn der Patient Luft durch den Entrainmentanschluss zieht oder das Gerät auf FiO
von 50 % Sauerstoffkonzentration eingestellt ist, kann sich die dem Patienten zugeführte
Sauerstoffkonzentration von der Konzentration am Gaseinlass der Patientenverbindung
unterscheiden.
Hinweis: Die Gaszufuhrquelle muss fähig sein, bis zu 40 l/min zuzuführen. Der normalerweise benötigte
Zufuhrdruck beträgt 50 ± 5 PSIG.
Hinweis: Das GO
VENT führt 40 l/min gegen einen Patientendruck von 20 bis 40 cm-H
2
grüne Knopf ganz nach rechts gedreht und es direkt an eine Quelle von 50 PSIG angeschlossen
ist. Niedrigere Flussraten sind durch Einstellung des Durchflussmessers erzielbar.
Hinweis: Das GO
VENT führt FiO
2
ist und ein Sauerstoff-Fluss von 6 bis 15 l/min zugeführt wird, wobei der resultierende Auslass-
Fluss 20 bzw. 40 l/min beträgt (siehe „ENTRAINMENT-FLUSSDIAGRAMM").
Das GO
VENT bietet druckgesteuerte Beatmungsunterstützung mit konstantem Fluss, entweder im Druckkontroll-
2
oder Druckunterstützungsmodus, für Patienten mit einem Gewicht von mindestens 10 kg. Zum Gerät gehört
ein Lungenmodulator (ein Exspirationsventil, das sich bei PIP öffnet und bei PEEP schließt), ein Patienten-
T-Anschlussstück für den zuführenden Gasfluss und zum Mitnehmen von zusätzlicher Luft, das auch als
redundantes Pop-Off-Sicherheitsventil fungiert. Der Betriebsmechanismus des GO
bewegenden Membran, die Federkraft hinzufügt oder wegnimmt, wenn sie von einer horizontalen in eine vertikale
Position bewegt wird. Das Hinzufügen oder Wegnehmen von Federkraft beeinflusst die PIP-Einstellung um
VENT funktioniert in jeder Position, vorausgesetzt, dass die endgültigen Anpassungen
1~3 cm-H
O. Das GO
2
2
in einer gesicherten Position erfolgen (an den Patienten mit Riemen oder Klebeband angebracht).
Nicht-klinische Prüfungen haben gezeigt, dass das GO
einem Patienten in der MRT-Umgebung unter den folgenden Bedingungen verwendet werden:
- Statisches Magnetfeld von maximal 3 Tesla
- Maximaler räumlicher Feldgradient von 5000 Gauss/cm (50 T/m)
VENT kann
2
O aktiviert wird.
2
von 50 % (± 10 %) zu, wenn der grüne Knopf ganz nach links gedreht
2
Kurzbeschreibung des Geräts
MRT-Informationen
VENT bedingt MRT-sicher ist. Es kann sicher mit
2
EXHALATIONS-
RATE
2
O zu, wenn der
2
VENT besteht aus einer sich
2