Operationstechnik
AP Ausrichtungs-
Freigabeknopf
Tibia-Rotationspin-
Befestigungshebel
Tibia-Konnektor-
Resektionsblock
Tibia-Höhenfeinjustierer
Tibia-Längeneinstellung
AP Abstandseinstellung
Befestigungsmechanismus
am Sprunggelenk
Sprunggelenk-
Klemmhebel
Mediale/laterale
Justierung
1. Zugang
Ein parapatellarer medialer Standardzugang kann in
den meisten Fällen angewendet werden.
Das Bein sollte so vorbereitet und verbunden
werden, dass es noch möglich ist, das Zentrum des
Sprunggelenkes und der Hüfte zu fühlen. Dies ist
notwendig, wenn eine EM Ausrichtung zum Einsatz
kommt. Eine Blutsperre kann verwendet werden, ist
aber nicht zwingend notwendig.
Entfernen Sie das Weichteilgewebe, bis die
Quadrizeps- bzw. Patellasehne klar erkennbar
sind. Die Patella wird weggeklappt, bis das Gelenk
freigelegt ist.
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Figur A: EM tibialer
Aufbau mit proximaler
Rotationspinhalterung
2. Initiale Tibiapräparation
Bei einer Flexion des Knies von mindestens 90° wird die
Sprunggelenksklammer der EM Tibia-Ausrichtlehre in
geöffnetem Zustand um das Sprunggelenk gelegt. Durch
Drücken der Knöpfe (des quick release button) springen die
Klammern zusammen und umschließen das Gelenk. Die
Flexions-Extensionsachse ist korrekt, wenn die Längsachse
des Konstrukts parallel zur mittleren Koronarebene der Tibia
ist. Ein Slope von 3° ist im Tibia Schnittblock integriert. Um
den tibialen Slope einzustellen, wird die EM Ausrichtlehre auf
der AP Achse am Sprunggelenk entsprechend ausgerichtet ,
indem der Hebel dafür betätigt wird.
Für die varus/valgus Einstellung wird das mediale/laterale
Offset eingestellt, indem der ML Knopf gedrückt und
die Ausrichtlehre verschoben wird, bis diese auf das
mediale Drittel der Tibia Tuberositas zeigt. Wenn der
Fuß in neutraler Position ist, zeigt die anteriore Zunge
Figur B: EM tibiale
Rotationspinhalterung
entfernt
der Sprunggelenksklemme auf das Zentrum des
Sprunggelenkes , das meistens in einer Linie mit dem
zweiten Metatarsalen ist.
Sobald Flexion/Extension und Varus/Valgus angepasst sind,
wird der erste proximale „Spike" in die Eminentia inseriert,
um eine Stabilität varus/valgus und anterior/posterior
zu erzielen. Dabei ist noch eine rotatorische Korrektur
möglich. Der rechte oder linke Tibia Resektionsblock wird
an das Tibiaplateau gelegt und dabei der AP Knopf des
proximalen Tibia „Spikes" gedrückt. Sobald die Rotation
eingestellt ist, wird auch der zweite „Spike" versenkt. Die EM
Tibiaausrichtlehre verfügt sowohl über eine Makro- als auch
Mikroeinstellung, um die richtige Resektionstiefe einzustellen.
Die Mikro-Feinjustierung kann in 1mm Schritten justiert
werden, so dass man ein präziseres Resektionsniveau
erreicht.