Bodenvorbereitung und Verlegung von Styroporplatten
Da das Einebnen mit der Wasserwaage eine der wichtigsten Vorbereitungsarbeiten ist, möchten
wir diesen Arbeitsvorgang besonders unterstreichen. Nur ein vollkommen wasserwaageebener
Boden ermöglicht die Montage eines Schwimmbeckens. Die Baugrube ist auf die gewünschte
Tiefe auszuheben.
Nun sollte eine Sandschicht in Höhe von max. 3 cm eingebracht und gleichmäßig verteilt werden.
Anschließend wird mit einer Latte grob abgezogen, durch Treten oder Stampfen (bzw. Rüttlerplatte)
verdichtet sowie mit der Latte und Wasserwaage von den Mittelpunkten aus fein abgezogen.
Wird Ihr Becken auf Styroporplatten montiert, kann normaler Sand verwendet werden, sonst
Putz- oder Mehlsand. Sie benötigen ca. 1 – 2 m³ Sand.
Achtung:
Der fertige Aufstellplatz ist so (mit dem Sandbett) zu verdichten, dass dieser beim Betreten
nicht mehr als 1 – 2 cm einsinkt. Aushubunebenheiten von mehr als 5 cm dürfen nicht mit
Sand ausgeglichen werden.
Bei der Verwendung von Styroporplatten ist darauf zu achten, dass, sollte es sich nicht um
Hakenfalzplatten handeln, diese an den Stößen mit einem starken Klebeband verbunden werden, um
ein Auseinandergehen durch den Wasserdruck zu verhindern. Achten Sie darauf, dass Sie nur
trittfestes Styropor oder Styrodur verwenden.
Montage des Schwimmbeckens
Siehe Montageanleitung
Filterschacht
Sollte ein Filterschacht neben dem Becken untergebracht werden, so muss gleichzeitig mit dem
Beckenaushub ein Filterschacht ausgehoben werden. Für den Filterschacht ist eine
Aushubgröße von 2,0 x 1,5 m vorzunehmen. (Aufstellebene, Aushubschräge beachten!)
Konstruieren Sie Ihren Filterschacht so, dass der später darauf wirkende Erddruck ihn nicht
mehr versetzen kann.
Ist ein Bodenablauf geplant, so muss dieser auch bei der Bodenvorbereitung berücksichtigt
werden.
Ein Gefälle vom Bodenablauf zur Sickergrube ist von Vorteil. Achten Sie beim Ausheben der
Baugrube darauf, dass nicht tiefer als nötig ausgehoben wird, da der gewachsene Boden die
Gewähr gibt, dass keinerlei nachträgliche Senkungen entstehen.
Bei der Aufstellung der Filteranlage ist unbedingt zu beachten, dass die Pumpe nicht über dem
Niveau des Beckenwasserspiegels (Wasseroberfläche) sein darf. Auch darf Ihre Anlage nie im
Wasser stehen, da sonst Schäden am Pumpenmotor auftreten können.
Beim Einbau der Anlage in einem Filterschacht ist daher unbedingt eine
Entwässerungsmöglichkeit (Kanal, Sickerschacht, Pumpensumpf mit Schlammpumpe)
einzubauen, damit eingedrungenes Spritz- und Regenwasser nicht im Schacht stehen bleibt. Der
Filterschacht sollte so groß sein, dass man die Pumpe bequem bedienen bzw. aus- und einbauen
kann. Ein Betonrohr ist für einen Filterschacht nicht geeignet.
Zur Abdeckung des Filterschachtes eignet sich ein Holz- oder Stahlblechdeckel mit
Luftschlitzen.
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