Typ 3360, 3361 DerQuickstart 12 MANUELLE BETÄTIGUNG DES VENTILS ........97 DER QUICKSTART 12.1 Ventil elektrisch betätigen .............97 Der Quickstart enthält in Kurzform die wichtigsten Informationen und 12.2 Ventil mechanisch betätigen ..........99 Hinweise für den Gebrauch des Geräts. Die ausführliche Beschreibung finden Sie in der Bedienungsanleitung für den Typ 3360, 3361. 13 INDUSTRIAL ETHERNET ..............101 Bewahren Sie den Quickstart für jeden Benutzer gut zugänglich auf. 13.1 Feldbus-Gateway ..............101 Der Quickstart muss jedem neuen Eigentümer des Geräts wieder zur 13.2 Zugang zur büS-Serviceschnittstelle....... 101 Verfügung stehen. 14 CANopen ..................... 101 Wichtige Informationen zur Sicherheit! 15 büS .
Typ 3360, 3361 BestimmungsgemäßeVerwendung Darstellungsmittel BESTIMMUNGSGEMÄSSE VERWENDUNG GEFAHR! Bei nicht bestimmungsgemäßem Einsatz des elektromotori- Warnt vor einer unmittelbaren Gefahr. schen Regelventils vom Typ 3360, 3361 können Gefahren für ▶ Bei Nichtbeachtung sind Tod oder schwere Verletzungen die Personen, Anlagen in der Umgebung und die Umwelt entstehen. Folge. Das elektromotorische Regelventil ist für die Steuerung des WARNUNG! Durchflusses von flüssigen und gasförmigen Medien konzipiert. ▶ Standardgeräte dürfen nicht im explosionsgefährdeten Bereich Warnt vor einer möglichen, gefährlichen Situation. eingesetzt werden. Sie besitzen nicht das separate Ex- ▶ Bei Nichtbeachtung drohen schwere Verletzungen oder Tod. Typschild, das die Zulassung für den explosionsgeschützten Bereich kennzeichnet. VORSICHT! ▶ Zur Reinigung der Oberfläche des Geräts sind keine alkalischen Warnt vor einer möglichen Gefährdung. Reinigungsmittel zugelassen. ▶ Bei Nichtbeachtung drohen mittelschwere oder leichte ▶ Ist die Ventilstellung bei Stromausfall sicherheitstechnisch Verletzungen. relevant: Nur Geräte einsetzen, die den SAFEPOS energy-pack (optionalen Energiespeicher) besitzen. ACHTUNG! ▶ Für den Einsatz die in den Vertragsdokumenten und der Bedie- nungsanleitung spezifizierten zulässigen Daten, Betriebs- und...
Typ 3360, 3361 BestimmungsgemäßeVerwendung GRUNDLEGENDE ▶ Ist die Ventilstellung bei Stromausfall sicherheitstechnisch SICHERHEITSHINWEISE relevant: Nur Geräte einsetzen, die den SAFEPOS energy-pack (optionalen Energiespeicher) besitzen. Diese Sicherheitshinweise berücksichtigen keine bei Montage, Betrieb ▶ Im Menü SAFEPOS eine für den Prozess sichere Ventilstellung und Wartung auftretenden Zufälle und Ereignisse. Der Betreiber ist wählen. dafür verantwortlich, dass die ortsbezogenen Sicherheitsbestim- Gefahr durch laute Geräusche. mungen, auch in Bezug auf das Personal, eingehalten werden. ▶ Abhängig von den Einsatzbedingungen können durch das Gerät laute Geräusche entstehen. Genauere Informationen zur Wahr- scheinlichkeit von lauten Geräuschen erhalten Sie durch die jeweilige Verletzungsgefahr durch hohen Druck.
Typ 3360, 3361 AllgemeineHinweise ALLGEMEINE HINWEISE ▶ Am Gerät keine inneren oder äußeren Veränderungen vorneh- men und nicht mechanisch belasten. Kontaktadresse ▶ Schweres Gerät ggf. nur mit Hilfe einer zweiten Person und mit Deutschland geeigneten Hilfsmitteln transportieren, montieren und demontieren. ▶ Vor unbeabsichtigter Betätigung sichern. Bürkert Fluid Control Systems Sales Center ▶ Nur geschultes Fachpersonal darf Installations- und Instandhal- Christian-Bürkert-Str. 13-17 tungsarbeiten ausführen. D-74653 Ingelfingen ▶ Die anlagenspezifischen Sicherheitsvorschriften beachten. Tel. + 49 (0) 7940 - 10-91 111 ▶ Nach einer Unterbrechung für einen kontrollierten Wiederanlauf Fax + 49 (0) 7940 - 10-91 448 des Prozesses sorgen. Reihenfolge beachten.
Typ 3360, 3361 AufbauundFunktion AUFBAU UND FUNKTION Aufbau des elektromotorischen Regelventils Das elektromotorische Regelventil besteht aus einem elektromotorisch angetriebenen Linearantrieb, einem Regelkegel und einem 2-Wege- Elektrische Anschlüsse Geradsitz-Ventilgehäuse oder einem 2-Wege-Schrägsitz-Ventilgehäuse. Blinddeckel oder Display (Rundsteck- mit Statusanzeige und • Die Anströmung ist immer unter Sitz. verbinder oder Bajonettverschluss Ventilsitze: Kabelverschraubung) • Beim Geradsitz-Regelventil ist der Ventilsitz eingeschraubt. Antriebsdeckel Durch den Tausch des eingeschraubten Ventilsitzes kann die Sitz- Nur bei Geräten mit Antriebsgehäuse größe auf einfache Weise reduziert werden. Prozessreglerfunktion Klarsichtfenster mit • Beim Schrägsitz-Regelventil ist der Ventilsitz ins Ventilgehäuse ein-...
Typ 3360, 3361 TechnischeDaten Anzeige des Gerätezustands TECHNISCHE DATEN Zur Anzeige von Gerätestatus und Ventilstellung können verschiedene Folgende produktspezifischen Angaben sind auf dem LED-Modi eingestellt werden (Beschreibung siehe Hauptanleitung). Typschild angegeben: Werkseitig eingestellter LED-Modus: „Ventilmodus + Warnungen“. • Spannung [V] (Toleranz ±10 %) und Stromart 5.2.1 Anzeigen im Ventilmodus + • Dichtwerkstoff Warnungen • Feldbusstandard Bei Gerätestatus „Normal“: Dauerhaftes Leuchten in der Farbe der • Durchflusskapazität Ventilstellung. Bei Gerätestatus die von „Normal“ abweichen: Blinken im Wechsel • Antriebsgröße der Farben für Ventilstellung und Gerätestatus. • Maximal zulässiger Betriebsdruck • Durchflussrichtung Ventil- Farbe für Farbe für Gerätestatus...
Typ 3360, 3361 TechnischeDaten Typschild 6.4.1 Zusatztypschild für UL-Zulassung (Beispiel) Zulässiger Temperaturbereich (Medium) Type AE3360 Maximal zulässiger Betriebsdruck, Durchflussrichtung Power Supply Dichtwerkstoff, Durchflusskapazität, SELV / PELV only! LISTED Durchflusskennlinie Spannung, Gleichstrom, Maximale Stromstärke, Process Control Equipment Antriebsgröße (Nennkraft) E238179 Typ, Funktion (Stellungsregler / Prozessregler), Feldbusstandard Bild 4: Zusatztypschild für UL-Zulassung 3360 Positioner büS U = 24V Imax = 3A 1300N Betriebsbedingungen SS Kvs20 eq Für den Betrieb des Geräts die produktspezifischen PS 16bar Flow 2 ---> 1 Angaben auf dem Typschild beachten.
Typ 3360, 3361 TechnischeDaten 6.5.1 Zulässige Temperaturbereiche WARNUNG! Minimaltemperaturen Verminderte Dichtschließfunktion bei zu hohem Umgebung: –25 °C Betriebsdruck. Medium: –10 °C (–40 °C auf Anfrage) Da der Ventilsitz gegen den Mediumsstrom geschlossen wird, Maximaltemperaturen kann ein zu hoher Betriebsdruck bewirken, dass der Ventilsitz Umgebung: i st von der Mediumstemperatur abhängig, siehe nach- nicht dicht schließt. folgendes Temperaturdiagramm. ▶ Der Betriebsdruck darf nicht höher sein als der auf dem Medium: i st von der Umgebungstemperatur abhängig, siehe Typschild angegebene Maximalwert. nachfolgendes Temperaturdiagramm Maximal zulässiger Betriebsdruck: siehe Typschild Bei Geräten mit Ventilsitzdichtung PTFE max. +130 °C . Medien: n eutrale Gase und Dampf. B ei Geräten mit Ventilsitzdichtung Stahl oder PEEK Flüssige Medien: Wasser, Alkohol, Öl, Treib-...
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Typ 3360, 3361 TechnischeDaten Derating Druck- und Temperaturbereich Einsatzgrenzen der Armatur (Derating Betriebsdruck) Temperatur Betriebsdruck -10...+50 °C 25 bar 100 °C 24,5 bar 150 °C 22,4 bar 200 °C 20,3 bar 230 °C 19 bar Tab. 2: Derating des Betriebsdrucks nach DIN EN 12516-1 / PN25 Temperatur Betriebsdruck -29...+38 °C 19 bar Mediumstemperatur [°C] 50 °C 18,4 bar Bild 5: Temperaturdiagramm 100 °C 16,2 bar 150 °C...
Typ 3360, 3361 TechnischeDaten Allgemeine Technische Daten Temperatur Betriebsdruck Werkstoffe Antrieb: PPS und Aluminium pulverbeschichtet -10...+50 °C 14 bar Ventilgehäuse: 316L 100 °C 14 bar Gehäuseverbindung: 316L / 1.4401 150 °C 13,4 bar Spindel: 1.4401 /1.4404 Spindelführung: 1.4401 / 1.4404/316L mit kohle- 200 °C 12,4 bar gefülltem PTFE 230 °C 11,7 bar Stopfbuchse: PTFE-V-Ringe mit Federkompen- Tab. 4: Derating des Betriebsdrucks nach JIS B 2220 10K sation (kohlegefülltes PTFE) Dichtwerkstoff Dichtelement Antriebsgehäuse: EPDM...
Typ 3360, 3361 TechnischeDaten 6.6.1 Elektrische Daten Der Betriebsstrom kann bei Bedarf reduziert werden: 1. Stellgeschwindigkeit X.TIME reduzieren. GEFAHR! 2. Geräte mit SAFEPOS energy-pack: Funktion „Control if Elektrischer Schlag. ready“ einstellen. Siehe auch Bedienungsanleitung. Die Schutzklasse III wird nur gewährleistet bei Verwendung eines SELV-Netzteils oder PELV-Netzteils. Standby-Verbrauch (Elektronik ohne Antrieb) [W]* Grundverbrauch: minimal 2 W Schutzklasse: 3 nach DIN EN 61140 (VDE 0140) typisch 3 W Elektrische Anschlüsse Option Analog- und Binärausgänge: 0,5 W Geräte mit SAFEPOS energy-pack: 0,5 W Stellungsreglerfunktion: K lemmleiste mit Kabelverschraubung, Feldbus-Gateway: 2x M20 oder Energieverbrauch Antrieb für 1 Zyklus [Ws]* 2 Rundsteckverbinder M12, 5-polig und 8-polig min. 36 Ws max. 140 Ws Geräte mit...
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Typ 3360, 3361 TechnischeDaten Frequenz: Messbereich 0,2...6500 Hz Energiespeicher SAFEPOS energy-pack Eingangswiderstand > 30 kΩ A ufladezeit: maximal 100 Sekunden (abhängig von den Einsatzbedingungen) Genauigkeit 0,1 % vom Messwert Eingangssignal > 300 mVss L ebensdauer: bis zu 10 Jahre (abhängig von den Einsatzbedin- Signalform Sinussignal, Rechteck- gungen). Die Lebensdauer von 5 Jahren wurde unter folgenden signal, Dreiecksignal Bedingungen ermittelt: Pt 100: Messbereich –20...+220 °C Umgebungstemperatur 30 °C Genauigkeit 0,01 °C Mediumstemperatur 165 °C Messstrom 1 mA Einschaltdauer 100 % Betriebsdruck 5 bar Analoger Ausgang (optional) Nennweite DN32 Max. Strom:...
Typ 3360, 3361 MontagedesVentils MONTAGE DES VENTILS Montage von Geräten mit Gewindemuffenanschluss, WARNUNG! Flanschanschluss oder Clamp-Anschluss Verletzungsgefahr bei unsachgemäßer Montage. ▶ Die Montage darf nur geschultes Fachpersonal mit geeignetem Werkzeug durchführen. 7.1.1 Erforderliche Arbeitsschritte ▶ Anlage vor unbeabsichtigtem Betätigen sichern. 1. Wenn nicht voreingestellt, Betriebszustand HAND einstellen. ▶ Nach der Montage für einen kontrollierten Wiederanlauf des Prozesses sorgen. Reihenfolge beachten! 2. W enn Gerät bereits elektrisch angeschlossen ist, Versorgungs- 1. Die Versorgungsspannung anlegen. spannung abschalten. Warten bis LED-Leuchtring erlischt.
Typ 3360, 3361 MontagedesVentils 3. E inbaubedingungen beachten. Haltevorrichtung Um den Ventilantrieb vor Schäden durch Kräfte und Schwin- ACHTUNG! gungen zu schützen, wird eine Haltevorrichtung empfohlen. Beim Einbau des Geräts in die Anlage beachten. Diese ist als Zubehör erhältlich. Siehe Bedienungsanleitung Das Gerät und die Entlastungsbohrung müssen zur Kontrolle und auf der Homepage country.burkert.com. für Wartungsarbeiten zugänglich sein. Nächste Schritte: Einbaulage: beliebig; bevorzugt Antrieb nach oben. Elektrischer Anschluss, Betriebszustand AUTOMATIK einstellen. Rohrleitungen: auf fluchtende Rohrleitungen achten. Durchflussrichtung: wie auf dem Typschild durch einen Pfeil und Montage von Geräten mit die Ziffern 1 und 2 angeben. Die 1 und die 2 stehen zur Kenn- Schweißanschluss zeichnung auch auf dem Ventilgehäuse. Die Anströmung ist unter ACHTUNG! Sitz mit Durchflussrichtung von Anschluss 2 nach Anschluss 1. Beschädigungen an Ventilgehäuse oder Ventilsitzdichtung Montage: ▶ Zur Vermeidung von Schäden darf das Ventil nur bei geöffneter GEFAHR! Ventilstellung und im Betriebszustand HAND montiert werden. Bei Geräten im Auslieferungszustand ist der Betriebszustand HAND Verletzungsgefahr durch hohen Druck. bereits eingestellt. ▶ Vor Arbeiten an der Anlage den Druck abschalten und Leitun- Beschädigung der Elektronik des Antriebs durch Hitzeeinwirkung.
Typ 3360, 3361 MontagedesVentils 4. Antrieb vom Ventilgehäuse demontieren. Zum Abschrauben kein Werkzeug verwenden, das die 5. V entilgehäuse in die Rohrleitung schweißen. Gehäuseanbindung beschädigen kann). 6. A ntrieb auf Ventilgehäuse montieren. → Antrieb vom Ventilgehäuse abschrauben. 7. E lektrischer Anschluss des Geräts. 8. Funktion X.TUNE ausführen Mechanische Stellungsanzeige 9. B etriebszustand AUTOMATIK einstellen. Ventilstellung 7.2.2 Antrieb vom Ventilgehäuse demontieren offen Antrieb Voraussetzungen: Betriebszustand HAND, Ventilstellung min- destens 1/3 geöffnet, Versorgungsspannung abgeschaltet. WARNUNG! Verletzungsgefahr durch Stromschlag. Quetschgefahr durch mechanisch bewegte Teile. geschlossen ▶ Versorgungsspannung abschalten.
Typ 3360, 3361 MontagedesVentils 7.2.3 Ventilgehäuse in die Rohrleitung Rohrleitungen: auf fluchtende Rohrleitungen achten. schweißen Durchflussrichtung: wie auf dem Typschild durch einen Pfeil und die Ziffern 1 und 2 angeben. Die 1 und die 2 stehen zur Kenn- GEFAHR! zeichnung auch auf dem Ventilgehäuse. Die Anströmung ist unter Sitz mit Durchflussrichtung von Anschluss 2 nach Anschluss 1. Verletzungsgefahr durch hohen Druck. ▶ Vor Arbeiten an der Anlage den Druck abschalten und Leitun- Schweißen: gen entlüften oder entleeren. → Ventilgehäuse in die Rohrleitung schweißen. ACHTUNG! Auf spannungsfreie und schwingungsarme Montage achten. Beschädigung der Elektronik des Antriebs durch Hitzeeinwirkung. Nächste Schritte: • Zum Einschweißen des Ventilgehäuses muss der Antrieb Antrieb auf das Ventilgehäuse montieren, Elektrischer Anschluss, demontiert sein. Funktion X.TUNE ausführen, Betriebszustand AUTOMATIK einstellen. Vorbereitung: 1. R ohrleitungen von Verunreinigungen säubern (Dichtwerkstoff, 7.2.4...
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Typ 3360, 3361 MontagedesVentils → Antrieb auf das Ventilgehäuse schrauben. GEFAHR! Nennweite Anschluss (Ventil- Anziehdrehmoment für Gefahr durch falsche Schmierstoffe. gehäuse) [DN] Gehäuseanbindung [Nm] Ungeeigneter Schmierstoff kann das Medium verunreinigen. Bei 10/15 45 ±3 Sauerstoffanwendungen besteht dadurch Explosionsgefahr. ▶ Bei spezifischen Anwendungen, wie z. B. Sauerstoff- oder 50 ±3 Analyseanwendungen, nur entsprechend zugelassene Schmier- 60 ±3 stoffe verwenden. 65 ±3 ACHTUNG! Beschädigungen an Ventilgehäuse oder Ventilsitzdichtung. 70 ±3 Zur Vermeidung von Schäden muss das Ventil bei der Montage in 100 ±3 geöffneter Stellung sein. 120 ±5 → Das Außengewinde der Gehäuseanbindung einfetten (z. B. mit 150 ±5 Klüberpaste UH1 96-402 der Fa. Klüber).
Typ 3360, 3361 MontagedesVentils → • Zur Anpassung der Stellungsregelung die Funktion X.TUNE aus- Durch Drehen, vorzugsweise im Uhrzeigersinn, den Antrieb in die führen, Kapitel „9.5“ auf Seite 86. gewünschte Position bringen. ACHTUNG! Wenn montagetechnisch nur das Drehen gegen den Uhrzeigersinn möglich ist, die folgende Warnung zur Sicherheit beachten: Beschädigungen an Ventilgehäuse, Ventilsitzdichtung oder Membran. WARNUNG! ▶ Zur Vermeidung von Schäden, nach dem elektrischen Verletzungsgefahr durch Mediumsaustritt und Druckentladung. Anschluss zuerst die Funktion X.TUNE ausführen. Erst danach den Betriebszustand auf AUTOMATIK stellen. Wenn der Antrieb gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, kann sich die Gehäuseanbindung lösen. • Betriebszustand AUTOMATIK einstellen ▶ Beim Drehen gegen den Uhrzeigersinn, mit einem 2. Gabel- schlüssel am Sechskant der Gehäuseanbindung gegenhalten. Drehen des Antriebs Die Position der Anschlüsse kann durch Drehen des Antriebs um 360° ausgerichtet werden. Im Uhrzeigersinn ACHTUNG! drehen Beschädigung der Ventilsitzdichtung und Ventilsitzkontur bei geschlossenem Ventil. Wenn beim Drehen des Antriebs das Ventil geschlossen ist, kann die Ventilsitzdichtung und die Ventilsitzkontur beschädigt werden.
Typ 3360, 3361 MontagedesVentils Haltevorrichtung ELEKTRISCHE INSTALLATION → Haltevorrichtung wie im Bild dargestellt am Rohr zwischen Ventil- Das elektromotorische Regelventil gibt es in 2 Anschlussvarianten: gehäuse und Antrieb anbringen. • Mit Rundsteckverbinder (Multipolvariante) Bei vorhandener Entlastungsbohrung: • Kabelverschraubung mit Anschlussklemmen ACHTUNG! Signalwerte Betriebsspannung: 24 V Sollwert: 0 ...20 mA; 4...20 mA, 0...5 V; 0...10 V Darauf achten, dass die Entlastungsbohrung, die zur Erkennung von Leckagen dient, nicht verdeckt wird. Elektrische Installation mit Rundsteckverbinder → Die Haltevorrichtung durch geeignete Maßnahme ortsfest fixieren. WARNUNG! Verletzungsgefahr bei unsachgemäßer Installation. Entlastungsbohrung ▶ Die Installation darf nur autorisiertes Fachpersonal mit geeigne- tem Werkzeug durchführen. ▶ Bei der Installation die allgemeinen Regeln der Technik einhalten.
Typ 3360, 3361 MontagedesVentils → Das Gerät entsprechend den Tabellen anschließen. Verwendung des Sollwerteingangs 4...20 mA Fällt bei einer Reihenschaltung mehrerer Geräte vom Typ 3360, 8.1.2 X1 – Rundstecker M12, 8-polig 3361 die elektrische Versorgung eines Geräts in dieser Rei- Pin Aderfarbe* Belegung (aus Sicht des Geräts) henschaltung aus, wird der Eingang des ausgefallenen Geräts hochohmig. Dadurch fällt das 4...20-mA-Normsignal aus. Eingangssignale der Leitstelle (z.B. SPS) Auswahl der Anschlussleitung: Sollwert + Bei der Auswahl der Länge und des Querschnitts der Ein- (0/4...20 mA oder 0...5/10 V) zur Betriebs- zeladern den Spannungsabfall in Bezug auf den maximalen spannung galvanisch getrennt Versorgungsstrom berücksichtigen. blau Sollwert – 8.1.1 Beschreibung der Rundsteckverbinder 0...5 V (log. 0) weiß...
Typ 3360, 3361 MontagedesVentils 8.1.4 X3 – Rundstecker M12, 5-polig, Elektrischer Anschluss Betriebsspannung (Geräte ohne büS/ Feldbus-Gateway CANopen-Netzwerk) Der Anschluss des Feldbus-Gateways für Industrial Ethernet erfolgt Als Gegenstück kann eine 4-polige Buchse verwendet werden. mit Rundsteckverbindern M12, 4-polig. Pin Aderfarbe* Belegung Buchse M12, 4-polig nicht anschließen Ethernet, Belegung Port 1 und 2 weiß +24 V ±10 %, max. Restwelligkeit 10 % Transmit + blau GND Receive + nicht anschließen Transmit – nicht anschließen Receive –...
Typ 3360, 3361 MontagedesVentils Elektrische Installation mit 8.3.2 Zugang zu den Anschlussklemmen Kabelverschraubung Für den Zugang zu den Klemmen das Gerät wie nachfolgend beschrieben öffnen. 8.3.1 Sicherheitshinweise 1. Display-Modul oder Blinddeckel abnehmen: WARNUNG! Geräte mit ATEX-Zulassung oder IECEx-Zulassung sind mit einem Magnetschloss gesichert. Verletzungsgefahr bei unsachgemäßer Installation. ▶ Die Installation darf nur autorisiertes Fachpersonal mit geeigne- Das Abnehmen des Deckels ist in der Zusatzanleitung der tem Werkzeug durchführen.
Typ 3360, 3361 MontagedesVentils → 8.3.3 Kabel anschließen Bei Geräten mit Display-Modul das Verbindungskabel zur HMI- → Schnittstelle ausstecken. Kabel durch die Kabelverschraubung schieben. 2. LED- und Speichermodul entnehmen: ACHTUNG! Antriebsdeckel abnehmen: LED- und Speichermodul entnehmen: Für Anschluss an Federzugklemmen beachten. ▶ Mindestlänge der Aderendhülse: 8 mm Befestigungs- schrauben ▶ Maximalquerschnitt der Aderendhülse: 1,5 mm (ohne Kragen), Antriebsdeckel 0,75 mm (mit Kragen) → Adern mindestens 8 mm abisolieren und Aderendhülsen ancrimpen. Befestigungs- → schrauben Adern anklemmen. Die Klemmenbelegung finden Sie in den nach- folgenden Tabellen, ab Seite 80. Metallgehäuse → des LED- und Überwurfmutter der Kabelverschraubung anziehen (Anziehdreh- Speichermoduls moment ca. 1,5 Nm).
Typ 3360, 3361 MontagedesVentils 8.3.4 Klemmenbelegung – Anschlussklemmen Betriebsspannung und büS-Netzwerk Klemme Belegung (aus Sicht des Geräts) CAN Shield / Schirm 24 V ± 10 % max. Restwelligkeit 10 % Kabelverschraubungen GND CAN_GND Nur anschließen, wenn für CAN eine separate FE Funktionserde Leitung verwendet wird. CAN_H CAN_L Bild 15: Kabel anschließen → Das Gerät entsprechend den Tabellen anschließen. Tab. 10: Klemmenbelegung – Betriebsspannung und büS-Netzwerk * E lektrische Installation büS-Netzwerk: Die Klemmen 1, 2 und 3 (CAN-Schnittstelle) sind für...
Typ 3360, 3361 MontagedesVentils 8.3.8 Gerät schließen Geräte- Äußere Signalart* Klemme Belegung seitig Beschaltung HINWEIS! Frequenz nicht belegt Beschädigung oder Funktionsausfall durch Eindringen von - extern PV1: Takt-Eingang + 15 Takt + Schmutz und Feuchtigkeit. versorgt nicht belegt PV2: nicht belegt Vor dem Schließen des Geräts zur Sicherstellung der Schutzart IP65 und IP67 beachten: PV3: Takt-Eingang – 13 Takt – ▶ Dass die Dichtung im Antriebsgehäuse/Antriebsdeckel einge- Pt 100 nicht belegt legt und unbeschädigt ist.
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Typ 3360, 3361 MontagedesVentils → 1. Antriebsdeckel montieren Display-Modul aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen bis die → Markierung am Rand direkt über der Markierung des Antriebde- Antriebsdeckel auf das Antriebsgehäuse setzen. ckels steht. → Die 4 Befestigungsschrauben (Innensechsrundschrauben T25) Bei Gerätevariante mit Blinddeckel: zunächst von Hand über Kreuz leicht eindrehen und anschließend festziehen (Anziehdrehmoment: 5,0 Nm). Blinddeckel aufsetzen und im Uhrzeigersinn drehen bis die Mar- kierung am Rand direkt über der Markierung des Antriebdeckels 2. LED- und Speichermodul montieren steht. → LED- und Speichmodul auf den Antriebsdeckel platzieren. Die Aussparung für die mechanische Handbetätigung mittig Nach Anlegen der Betriebsspannung die erforderlichen Grundein- ausrichten, dabei auf die richtige Ausrichtung der elektrischen stellungen und Anpassungen für das elektromotorische Regelventil Steckverbindung achten. vornehmen. Beschreibung siehe Kapitel „9 Inbetriebnahme“. → LED- und Speichermodul von Hand vorsichtig nach unten drücken. Die Endlage ist erreicht, wenn die Oberkante des Moduls kom- plett und gleichmäßig im Antriebsdeckel versenkt ist. ACHTUNG! Beschädigung der Steckverbindung bei unkorrekt einge- legtem LED- und Speichermodul.
Typ 3360, 3361 Inbetriebnahme INBETRIEBNAHME Einstellmöglichkeiten für die Inbetriebnahme WARNUNG! • Einstellung mit der PC-Software „Bürkert Communicator“ am PC oder Tablet Verletzungsgefahr bei unsachgemäßem Betrieb. Diese Art der Einstellung ist bei allen Gerätetypen und Gerätevari- Nicht sachgemäßer Betrieb kann zu Verletzungen sowie Schäden anten möglich. am Gerät und seiner Umgebung führen. ▶ Das Bedienpersonal muss den Inhalt der Bedienungsanleitung Die PC-Software „Bürkert Communicator“ kann kostenlos kennen und verstanden haben. von der Bürkert-Homepage heruntergeladen werden. ▶ Die Sicherheitshinweise und der bestimmungsgemäße Dazu ist das als Zubehör erhältliche USB-büS-Interface- Gebrauch müssen beachtet werden. Set erforderlich. ▶ Nur ausreichend geschultes Personal darf die Anlage/das Gerät Die Kommunikation erfolgt über die büS-Serviceschnittstelle in Betrieb nehmen. des Geräts. • Einstellung am Display des Geräts (optional) Vor der Inbetriebnahme Nur bei Geräten mit Display-Modul möglich. ACHTUNG! • Mit 2 kapazitiven Tasten im Gerät die Stellungsregelung...
Prozessen einen längeren Zeitraum in Anspruch. (Funktion X.TUNE) auf Seite 83 beachten) 2) Die Funktion P.TUNE unterstützt durch selbsttätiges optimieren der Pro- 3. Physikalische Einheit für Prozessre- Prozent zessparameter das Einrichten der Prozessregelung. gelung wählen Die Feinjustierung der Prozessparameter ist in der Softwarebeschreibung zu Typ 3360, 3361 beschrieben. deutsch...
Typ 3360, 3361 Inbetriebnahme User-Defined Frei definierte Sicherheitsstellung. Die Eingabe der Position im Menü User-Defined Sicherheitsstellung einstellen ist nachfolgend beschrieben. Einstellmöglichkeit: Mit der PC-Software „Bürkert Commu- Inactiv Ventil bleibt in der bestehenden Position stehen. nicator“ oder am Display des Geräts (Option). → Sicherheitsstellung wählen. Displaybedienung: Tastenfunktionen Eingabe der frei definierten Sicherheitsstellung (nur bei wählen, aktivieren bestätigen zurück Auswahl von Sicherheitsstellung User-Defined). → Position wählen. Zum Einstellen der Sicherheitsstellung müssen Sie zur Detailansicht → Sicherheitsstellung eingeben Parameter für Stellungsregler wechseln. (0 % = geschlossen, 100 % = geöffnet). So wechseln Sie zur Detailansicht: Sie haben die Sicherheitsstellung eingestellt. → Bei Einstellung mit „Bürkert Communicator“ im Navigationsbe- reich Stellungsregler wählen. → Bei Einstellung am Display, im Startbildschirm auf KONFIGU- RATION wechseln und Stellungsregler wählen. Sie sind in der Detailansicht Parameter. So stellen Sie die Sicherheitsstellung ein: →...
Typ 3360, 3361 Inbetriebnahme Anpassung der Stellungsregelung – 9.5.1 Anpassung der Stellungsregelung mit Tasten im Gerät X.TUNE ausführen Die 2 Tasten zum Auslösen der X.TUNE sind unter dem Blinddeckel. Beim Ausführen der Funktion X.TUNE wird die Stellungsregelung an den physikalischen Hub des verwendeten Stellglieds angepasst. Blinddeckel entriegeln OPEN-Taste Bei Geräten im Auslieferungszustand ist die Funktion X.TUNE CLOSE-Taste werkseitig ausgeführt. ACHTUNG! X.TUNE nicht ohne Erfordernis ausführen. Nur wenn der Antrieb demontiert oder das Ventilgehäuse gewechselt wurde ist das erneute Ausführen der Funktion X.TUNE erforderlich. Bild 17: Anpassung der Stellungsregelung mit Tasten im Gerät WARNUNG! →...
Typ 3360, 3361 Inbetriebnahme 9.5.2 Anpassung der Stellungsregelung am Es erscheint die Frage: „Möchten Sie die X.TUNE wirklich starten?“ PC oder Display des Geräts Einstellung am PC über die büS-Serviceschnittstelle und mit Starten Sie die X.TUNE nur wenn das Ausführen zwingend der PC-Software „Bürkert Communicator“. Dazu ist das als erforderlich ist. → Zubehör erhältliche USB-büS-Interface-Set erforderlich. X.TUNE starten. Displaybedienung: Tastenfunktionen Die Funktion X.TUNE wird ausgeführt. wählen, aktivieren bestätigen zurück Bei Abbruch der X.TUNE aufgrund eines Fehlers erscheint eine Meldung (siehe nachfolgende Tabelle). Zum Auslösen der Funktion X.TUNE müssen Sie zur Detailansicht Mögliche Meldungen Beschreibung Wartung für Stellungsregler wechseln. bei Abbruch der X.TUNE So wechseln Sie zur Detailansicht: Gerätefehler vorhanden. Es liegt ein Fehler vor, durch den das → Bei Einstellung mit „Bürkert Communicator“ im Navigationsbe- Ausführen der X.TUNE nicht möglich ist.
Typ 3360, 3361 Inbetriebnahme Normsignal für Sollposition Physikalische Einheit für einstellen Prozessregelung wählen Einstellmöglichkeit: Einstellmöglichkeit: Mit der PC-Software „Bürkert Communicator“ oder am Mit der PC-Software „Bürkert Communicator“ oder am Display des Geräts (Option). Display des Geräts (Option). Displaybedienung: Tastenfunktionen Displaybedienung: Tastenfunktionen wählen, aktivieren bestätigen zurück wählen, aktivieren bestätigen zurück Zum Einstellen des Normsignals müssen Sie zur Detailansicht Para- Zum Wählen der physikalischen Einheit müssen Sie zur Detailansicht meter für Eingänge / Ausgänge wechseln. Parameter für Prozessregler wechseln. So wechseln Sie zur Detailansicht: So wechseln Sie von Ansicht 1 zur Detailansicht: → → Bei Einstellung mit „Bürkert Communicator“ im Navigationsbe- Bei Einstellung mit „Bürkert Communicator“ im Navigationsbe- reich Eingänge / Ausgänge wählen. reich Prozessregler wählen. →...
Typ 3360, 3361 Inbetriebnahme Prozesswerte parametrieren So skalieren Sie den Prozesssollwert: → SP .scale wählen. Einstellmöglichkeit: → Mit der PC-Software „Bürkert Communicator“ oder am Minimum und Maximum eingeben. Display des Geräts (Option). Sie haben den Prozesssollwert parametriert. Displaybedienung: Tastenfunktionen 9.8.2 Normsignal für Prozessistwert wählen wählen, aktivieren bestätigen zurück und skalieren Zum Parametrieren der Prozesswerte müssen Sie zur Detailansicht So wählen Sie das Normsignal für den Prozessistwert: Parameter für Eingänge / Ausgänge wechseln. → PV wählen. → So wechseln Sie zur Detailansicht: ANALOG.type wählen. → → Bei Einstellung mit „Bürkert Communicator“ im Navigationsbe- Normsignal wählen. reich Eingänge / Ausgänge wählen. Sie haben das Normsignal für den Prozessistwert gewählt.
Typ 3360, 3361 Inbetriebnahme Prozessregelung skalieren 9.10 Totband der Prozessregelung einstellen Die Skalierung der Prozessregelung hat Auswirkungen auf folgende Funktionen: Einstellmöglichkeit: • Totband der Prozessregelung Mit der PC-Software „Bürkert Communicator“ oder am • Dichtschließfunktion (CUTOFF), wenn im Menü CUTOFF → Display des Geräts (Option). CUTOFF.type die Prozessregelung (P.CO) gewählt ist. Displaybedienung: Tastenfunktionen Einstellmöglichkeit: Mit der PC-Software „Bürkert Commu- wählen, aktivieren bestätigen zurück nicator“ oder am Display des Geräts (Option). Displaybedienung: Tastenfunktionen Zum Einstellen des Totbands müssen Sie zur Detailansicht Para- wählen, aktivieren bestätigen zurück meter für Prozessregler wechseln. So wechseln Sie zur Detailansicht: Zum Skalieren der Prozessregelung müssen Sie zur Detailansicht → Bei Einstellung mit „Bürkert Communicator“ im Navigationsbe- Parameter für Prozessregler wechseln. reich Prozessregler wählen. So wechseln Sie zur Detailansicht: →...
Typ 3360, 3361 Inbetriebnahme 9.11 Prozessregelung einrichten P.LIN, 9.11.2 Bei Geräten ohne Display - Korrekturkennlinie aktivieren P.TUNE ausführen Die Aktivierung der Korrekturkennlinie erfolgt mit DIP-Schalter 2, der Einstellmöglichkeit: sich unter dem Blinddeckel befindet. Mit der PC-Software „Bürkert Communicator“ oder am → Display des Geräts (Option). Zum Entriegeln den Blinddeckel um gegen den Uhrzeigersinn drehen und abnehmen. Displaybedienung: Tastenfunktionen → DIP-Schalter 2 auf ON stellen. Die Korrekturkennlinie ist nun wählen, aktivieren bestätigen zurück aktiviert. DIP-Schalter Zum Einrichten der Prozessregelung müssen Sie zur Detailansicht Wartung für Prozessregler wechseln. So wechseln Sie zur Detailansicht: Blinddeckel → Bei Einstellung mit „Bürkert Communicator“ im Navigationsbe- entriegeln reich Prozessregler wählen und auf WARTUNG wechseln.
Typ 3360, 3361 Inbetriebnahme Beim Ausführen der Funktionen P.LIN und P.TUNE leuchtet Betriebszustand einstellen der LED-Leuchtring orange. Bei Abbruch aufgrund eines AUTOMATIK: HAND: Fehlers erscheint eine Meldung. DIP 4 nach unten DIP 4 nach oben (ON) 9.12 Betriebszustand einstellen → DIP-Schalter 4 nach unten schieben. Das Gerät befindet sich im Bei Geräten ohne Display-Modul Betriebszustand einstellen: Betriebszustand AUTOMATIK. Der DIP-Schalter zum Einstellen befindet sich unter dem Blinddeckel. Bei Geräten mit Display-Modul Betriebszustand einstellen: → Zum Entriegeln den Blinddeckel gegen den Uhrzeigersinn drehen Die Einstellung erfolgt im Layout HAND / AUTO. und abnehmen. Geräte mit ATEX-Zulassung oder IECEx-Zulassung sind Ansicht 1 von x Symbol für Betriebszustand mit einem Magnetschloss gesichert. HAND 71 % Das Abnehmen des Deckels ist in der Zusatzanleitung der elektromotorischen Regelventile mit ATEX-Zulassung und Pfeilsymbole IECEx-Zulassung beschrieben. (im Betriebszustand AUTO- Auto...
Typ 3360, 3361 Bedienung BEDIENUNG 10.1.1 LED-Leuchtring Der transparente LED-Leuchtring, der das Licht der LEDs nach außen WARNUNG! transmittiert ist am Blinddeckel oder Display-Modul angebracht. Gefahr durch unsachgemäße Bedienung. Zur Anzeige des Gerätezustands leuchtet, blinkt oder blitzt der LED- Leuchtring in einer oder in wechselnden Farben. Nicht sachgemäße Bedienung kann zu Verletzungen sowie Schäden am Gerät und seiner Umgebung führen. D ie Beschreibung der Gerätezustände, Fehler und ▶ Das Bedienpersonal muss den Inhalt der Bedienungsanleitung Warnungen, finden Sie in Kapitel „5.2 Anzeige des kennen und verstanden haben. Gerätezustands“. ▶ Die Sicherheitshinweise und der bestimmungsgemäße Gebrauch müssen beachtet werden. 10.1.2 Mechanische Stellungsanzeige ▶ Nur ausreichend geschultes Personal darf die Anlage/das Gerät bedienen. An der mechanischen Stellungsanzeige kann auch bei Ausfall der Versorgungsspannung die Ventilstellung abgelesen werden (siehe 10.1 Anzeigeelemente „Bild 23: Bedienoberfläche“) LED-Leuchtring 10.1.3 Anzeigeelemente des Display-Moduls (Option) Ventil geöffnet...
Typ 3360, 3361 Bedienung 10.2.2 OPEN-Taste und CLOSE-Taste 10.2 Bedienelemente Elektrische Ventil öffnen: OPEN-Taste drücken Handbetätigung: Ventil schließen: CLOSE-Taste drücken SIM-Karte X.TUNE (Autotune) Beschreibung siehe Kapitel „9.5 Anpassung auslösen: der Stellungsregelung – X.TUNE ausführen“. DIP-Schalter* büS-Service- Bei Geräten mit Display-Modul haben die OPEN- und schnittstelle CLOSE-Taste keine Funktion. Die elektrische Handbetätigung kann nur durch das Display erfolgen. CLOSE-Taste* OPEN-Taste* Mechanische Hand- betätigung * K eine Funktion bei Geräten mit Display-Modul. Die Bedienung muss am Display erfolgen. Bild 22: Bedienelemente 10.2.1 DIP-Schalter...
Typ 3360, 3361 Displaybedienung(Option) DISPLAYBEDIENUNG (OPTION) 11.2 Beschreibung der Tasten Die Bedienung und Einstellung des Geräts erfolgt an einem Display Taste Funktionen durch Tasten zur Touch-Bedienung. Kurz drücken: Zurück 11.1 Bedienoberfläche Zurücktaste Rücksprung Startbild- Digitale Lang drücken: schirm (Ansicht 1...) Stellungsan- Informationsleiste zeige Ansicht wechseln Ansicht 1 von 1 Auswahl übernehmen (z. B. bei Optionsfeldern) 70 % Bei Eingabe von Werten: Dezimalstelle Display wechseln Beispiel Layout: HAND /AUTO Menü wählen...
Typ 3360, 3361 Displaybedienung(Option) 11.3 Displayansichten 11.4 Beschreibung der Symbole Vom Startbildschirm gelangen Sie in folgende Ansichten: Symbole für Benutzerrechte • Konfigurationsansicht, mit der linken Navigationstaste . Symbol Beschreibung • Vom Benutzer angelegte Ansicht 2...4, mit der rechten Die Einstellung ist schreibgeschützt und kann nur mit entsprechendem Benutzerrecht/Benutzercode Navigationstaste . geändert werden. Startbildschirm Benutzer Ansicht 1 von 1 70 % Erweiterter Benutzer ist am Gerät angemeldet. Installateur ist am Gerät angemeldet. Hand Bürkert-Servicemitarbeiter ist am Gerät angemeldet. Konfigurationsansicht Vom Benutzer angelegte Ansichten Tab. 17: Symbole für Benutzerrechte...
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Typ 3360, 3361 Displaybedienung(Option) Symbole zur Anzeige der Gerätestatus nach NAMUR NE 107 Symbole zur Anzeige der Betriebszustände Wenn mehrere Gerätestatus gleichzeitig vorliegen, wird der Gerä- Priorität Symbol Beschreibung testatus mit der höchsten Priorität angezeigt. Gerät hat den Regelbetrieb aufgrund eines schweren Fehlers gestoppt. Das Ventil verharrt Priorität Symbol Beschreibung in seiner Position. Ausfall, Fehler oder Störung! Energiespeicher aktiv: Aufgrund einer Funktionsstörung im Gerät Die Versorgungsspannung ist unterbrochen. oder an seiner Peripherie ist kein Regelbe- Das Gerät wird über den Energiespeicher mit trieb möglich. Spannung versorgt. → Meldungen in der Nachrichtenliste Bei Betriebszustand AUTOMATIK fährt der prüfen. Antrieb in die Sicherheitsstellung (siehe Funktionskontrolle! Symbol „Sicherheitsstellung) Am Gerät wird gearbeitet, der Regelbetrieb Bei Betriebszustand HAND verharrt der ist daher vorübergehend nicht möglich. Antrieb in der zuletzt eingenommenen Stellung. Außerhalb der Spezifikation! Gerät befindet sich im Betriebszustand HAND. Die Umgebungsbedingungen oder Prozess- bedingungen für das Gerät liegen außerhalb des spezifizierten Bereichs. Geräteinterne...
Typ 3360, 3361 ManuelleBetätigungdesVentils MANUELLE BETÄTIGUNG DES Wechsel in den Betriebszustand HAND: VENTILS → Zum Wechsel in den Betriebszustand HAND die Menütaste Das Regelventil kann auf verschiedene Arten manuell betätigt kurz betätigen. werden: elektrisch oder mechanisch. In der Informationsleiste oben ist das HAND-Symbol sichtbar. In der Regel wird für das manuelle Öffnen und Schließen des Ventils Die 2 Pfeilsymbole mit der Beschriftung „auf“ und „zu“ sind die elektrische Handbetätigung verwendet. eingeblendet. Die mechanische Handbetätigung ist zum Öffnen und Schließen des So öffnen oder schließen Sie das Ventil: Ventils bei Stromausfall. Die mechanische Handbetätigung darf nur im → Zum Öffnen des Ventils die obere Navigationstaste stromlosen Zustand verwendet werden. betätigen. → Zum Schließen des Ventils die untere Navigationstaste 12.1 Ventil elektrisch betätigen betätigen. Abhängig von der Gerätevariante erfolgt das manuelle elektrische →...
Typ 3360, 3361 ManuelleBetätigungdesVentils 12.1.2 Ventil elektrisch betätigen bei Geräten Blinddeckel entfernen: ohne Display-Modul Geräte mit ATEX-Zulassung oder IECEx-Zulassung sind ACHTUNG! mit einem Magnetschloss gesichert. Das Abnehmen des Deckels ist in der Zusatzanleitung der Beschädigung der Ventilsitzdichtung durch elektrische elektromotorischen Regelventile mit ATEX-Zulassung und Handbetätigung. IECEx-Zulassung beschrieben. ▶ Die CLOSE-Taste nicht bei geschlossenem Ventil drücken, da sonst die Ventilsitzdichtung beschädigt werden kann. → Zum Entriegeln den Blinddeckel gegen den Uhrzeigersinn drehen Zum Betätigen des Ventils muss das Gerät im Betriebszustand HAND und abnehmen. sein. Wechsel in den Betriebszustand HAND: Die 2 Tasten zum Betätigen des Ventils und zum Einstellen des →...
Typ 3360, 3361 ManuelleBetätigungdesVentils 12.2 Ventil mechanisch betätigen Blinddeckel oder Display-Modul Bei nicht anliegender Versorgungsspannung z. B. bei der Montage entriegeln oder bei Stromausfall kann die Ventilstellung mit der mechanischen Handbetätigung geändert werden. ACHTUNG! Ventil öffnen Die mechanische Handbetätigung darf nur im stromlosen Zustand verwendet werden, da sonst das Gerät beschädigt werden kann. 12.2.1 Erforderliche Arbeitsschritte 1. V ersorgungsspannung abschalten. Warten bis LED-Leuchtring erlischt. 2. B linddeckel oder Display-Modul abnehmen. Mechanische 2a. Nur bei Geräten mit Feldbus-Gateway: Feldbus-Gateway vom Handbetätigung Antrieb demontieren (Beschreibung siehe Bedienungsanleitung). 3. V entil mechanisch betätigen. 4. B linddeckel oder Display-Modul schließen.
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Typ 3360, 3361 ManuelleBetätigungdesVentils Die Ventilstellung ist an der mechanischen Stellungsanzeige zu ACHTUNG! erkennen. Display-Modul vorsichtig abnehmen, damit das Verbindungskabel und die HMI-Schnittstelle nicht beschädigt werden. Mechanische Stellungsanzeige Ventil geöffnet → Zum Entriegeln das Display-Modul oder den Blinddeckel gegen den Uhrzeigersinn drehen und abnehmen. Beim Display-Modul auf das Verbindungskabel zur HMI- Schnittstelle achten. Ventil mechanisch betätigen: ACHTUNG! Ventil geschlossen Die mechanische Handbetätigung darf nur im stromlosen Zustand verwendet werden, da sonst das Gerät beschädigt werden kann. Bild 29: Mechanische Stellungsanzeige → Zum mechanischen Betätigen des Ventils einen Innensechskant- → Nach Erreichen der gewünschten Ventilstellung, den Innensechs- schlüssel mit Schlüsselweite 3 mm benutzen. kantschlüssel entfernen. Die mechanische Handbetätigung kuppelt ACHTUNG! automatisch aus. Maximales Drehmoment 2 Nm. Ein Überschreiten des Drehmo- Blinddeckel oder Display-Modul schließen: ments bei Erreichen der Ventilendlage führt zur Beschädigung der ACHTUNG! mechanischen Handbetätigung. Bei Geräten mit Display-Modul →...
Typ 3360, 3361 IndustrialEthernet INDUSTRIAL ETHERNET büS-Serviceschnittstelle 13.1 Feldbus-Gateway Feldbus-Gateway für die Einbindung in ein Ethernet-Netzwerk. Unterstützte Feldbusprotokolle: EtherNet/IP, PROFINET, Modbus TCP. Bild 31: büS-Serviceschnittstelle bei Variante Feldbus-Gateway Display-Modul CANopen Feldbus- Feldbusanschluss Gateway Elektrische Installation von Geräten mit CANopen- M12 Netzwerk: Beschreibung siehe Kapitel (2 Port Ethernet „8.1.5“ auf Seite 76. Switch) Weitere Informationen zu CANopen: siehe Bedienungsan- Bild 30: Feldbus-Gateway mit Display-Modul leitung auf der Homepage country.burkert.com.
Typ 3360, 3361 Zubehör ZUBEHÖR WARTUNG, FEHLERBEHEBUNG Die Wartungsarbeiten sind in der separaten Serviceanleitung 18.1 Kommunikations-Software beschrieben. Die PC-Software „Bürkert Communicator“ ist für die Kommunikation Die Fehlerbeschreibung finden Sie in der Bedienungsanleitung. mit Geräten der Firma Bürkert konzipiert. Beide Anleitungen finden Sie auf unserer Homepage country. Eine detaillierte Beschreibung zur Installation und burkert.com. Bedienung der PC-Software finden Sie in der zugehörigen 16.1 Sichtkontrolle Bedienungsanleitung. Entsprechend den Einsatzbedingungen regelmäßige Sichtkontrollen Download der Software unter: country.burkert.com durchführen: 18.2 büS-Serviceschnittstelle → Medienanschlüsse auf Dichtheit prüfen. Für die Kommunikation mit den Geräten benötigt der PC eine USB- → Entlastungsbohrung am Rohr auf Leckage kontrollieren. Schnittstelle und das als Zubehör erhältliche USB-büS-Interface-Set. USB-büS-Interface-Set Bestellnummer USB-büS-Interface-Set 1 772426 (inklusive Netzteil, büS-Stick, Abschlusswider- Entlastungsbohrung stand, Y-Verteiler, 0,7m Kabel mit M12 Stecker) USB-büS-Interface-Set 2 772551 (inklusive büS-Stick, Abschlusswiderstand,...
Typ 3360, 3361 Demontage DEMONTAGE VERPACKUNG, TRANSPORT, LAGERUNG GEFAHR! ACHTUNG! Verletzungsgefahr durch hohen Druck und Mediumsaustritt. Transportschäden. Steht das Gerät beim Ausbau unter Druck, besteht Verletzungs- Unzureichend geschützte Geräte können durch den Transport gefahr durch plötzliche Druckentladung und Mediumsaustritt. beschädigt werden. ▶ Vor dem Ausbau des Geräts den Druck abschalten und die • Gerät vor Nässe und Schmutz geschützt in einer stoßfesten Leitungen entlüften oder entleeren. Verpackung transportieren. VORSICHT! • Eine Über- bzw. Unterschreitung der zulässigen Lagertemperatur vermeiden. Verletzungsgefahr durch schweres Gerät. Falsche Lagerung kann Schäden am Gerät verursachen. Beim Transport oder bei Montagearbeiten kann das Gerät herun- • Gerät trocken und staubfrei lagern. terfallen und Verletzungen verursachen. • Lagertemperatur -40…+70 °C. ▶ Schweres Gerät ggf. nur mit Hilfe einer zweiten Person trans- portieren, motieren und demontieren. ▶ Geeignete Hilfsmittel verwenden. ENTSORGUNG...
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Typ 3360, 3361 Verpackung,Transport,Lagerung deutsch...