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INSTRUCCIONES DE USO
INSTRUCTIONS FOR USE
GEBRAUCHSANLEITUNG
TELESCOPIO REFRACTOR
Aumento de 262,5 x
REFRACTOR TELESCOPE
262.5 times magnification
REFRAKTOR-TELESKOP
262,5-fache Vergrößerung
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Inhaltszusammenfassung für Globaltronics GT-Tel-02 REFRACTOR

  • Seite 1 INSTRUCCIONES DE USO INSTRUCTIONS FOR USE GEBRAUCHSANLEITUNG TELESCOPIO REFRACTOR Aumento de 262,5 x REFRACTOR TELESCOPE 262.5 times magnification REFRAKTOR-TELESKOP 262,5-fache Vergrößerung...
  • Seite 4: Gefahr Für Kinder Und Erweiterten Personenkreis

    Dieses Produkt ist kein Spielzeug! VORSICHT: Das Gerät geschützt aufstellen. Ein umstürzendes Teleskop kann großen Schaden verursachen. Nie direkt in die Sonne schauen. Starke Augenverletzung! Gefahr für Kinder und erweiterten Personenkreis • D ieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit einge- schränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das...
  • Seite 24: Cómo Guardar El Telescopio

    CÓMO GUARDAR EL TELESCOPIO...
  • Seite 45: How Do I Pack My Telescope

    HOW DO I PACK MY TELESCOPE Tripod inward...
  • Seite 46: Technische Daten

    TECHNISCHE DATEN Objektiv Durchmesser ........60 mm Brennweite ............700 mm 31,7 mm Okulare K ........20 mm, 12,5 mm, 9 mm, 4 mm Maximale Vergrößerung......262,5-fach Sucherfernrohr..........6 x 25 mm Umkehrlinse .............1,5 x Aluminiumstativ mit Altazimutalmontierung, Mondfilter, Umlenkspiegel, Ablagetray, Feinjustierung, Anleitung, Sternenkarte, Tragekoffer, Kompass Da unsere Produkte ständig weiterentwickelt und verbessert werden, sind Design- und technische Änderungen möglich. Das Refraktor-Teleskop ist für die Verwendung im Privathaushalt konzipiert. Für den gewerblichen Einsatz ist es ungeeignet.
  • Seite 47 • Kompass • Sternenkarte Anwendungshinweise auf der Rückseite der Karte • Dieses G erät i st z usätzlich m it e inem s peziellen T ragekoffer zur sicheren Aufbewahrung ausgestattet. • 1,5-fach Korrekturlinse Bei einem astronomischen Teleskop erscheint das Bild aufrecht stehend, jedoch als seitenverkehrtes Bild. Die Korrekturlinse dient zur Korrektur des seitenverkehrten Bildes. • Alustativ/Schraubenzieher • Gebrauchsanweisung • Zubehörablage • Höhenverstellbare azimutale Montierung D as Teleskop ist mit einer höhenverstellbaren azimu- talen Montierung ausgerüstet. „Höhenverstellbar“ bezieht sich auf die vertikale Bewegung des Teleskopes, während unter „azimutal“ die horizontale Bewegung verstanden wird. Eine höhenverstellbare azimu- tale Montierung mit einer azimutalen Feststellung (L) ermöglicht die Beobachtung des gesamten Nachthimmels oder von Erdobjekten, ohne das Stativ...
  • Seite 48: Okular-Übersicht Und Theoretische Maximal-Vergrößerungen

    Die folgenden Vergrößerungen lassen sich mit den austauschbaren Okularen erzielen. Okular-Übersicht und theoretische Maximal-Vergrößerungen Okular Vergrößerung Mit Umkehrlinse 1,5 x 2 0 mm 3 5-fach 52-fach 1 2,5 mm 5 6-fach 84-fach 9 mm 7 8-fach 117-fach 4 mm 1 75-fach 262,5-fach Die aufgeführten Werte sind theoretische Vergrößerungen, d.h. der tatsächliche Erfolg wird von Objekt, Objektentfernung und Auflösung bestimmt. Für Teleskope der Bauart 700/60 mm ist eine maximale Vergrößerung von 80 x sinnvoll (bzw. mit 9 mm Okular 78-fach). Höhere Vergrößerungen sind zwar möglich, eignen sich aber nicht für die Sternbeobachtung, da die Auflösung kaum ausreicht. Verwenden Sie deshalb höhere Vergrößerungen für die Erdbeobachtung, für den Nahbereich oder für Beobachtungen am Tage.
  • Seite 49 A. Rad zur Schärfeeinstellung B. Rohrtrieb zur Schärfeeinstellung C. Umlenkspiegel D. Okular E. Halterung für das Suchfernrohr F. Sucherfernrohr G. Teleskoprohr H. Sonnenblende* I. Objektivlinse (nicht dargestellt) J. Gabel-Sicherungsschraube (vertikal) K. Gabel L. Azimutale Feststellung M. Stativkopf N. Zubehörablage O. Ablagehalterung P. Stativbein Q. Gummispitze R. Feinjustierbare Vertikalverstellung S. Kompass * D as Gerät ist mit einer abnehmbaren Sonnenblende und einer Schutzkappe ausgestattet. Die Schutzkappe ist zweiteilig und vor Benutzung des Gerätes abzunehmen. Einen kleineren Objektausschnitt erhalten Sie, wenn nur die mittlere, kleinere Kappe abgenommen wird, die größere Kappe aufgesteckt bleibt.
  • Seite 50: Gebrauchsanweisung

    GEBRAUCHSANWEISUNG 1 . Z iehen Sie die drei Stativbeine (P) aus, und stellen Sie diese in der gewünschten Länge mit den klappbaren Halterungen (1) fest ein. (Abb. 1) HINWEIS: Bevor Sie die Stativbeine montieren, stellen Sie sicher, dass die klappbaren Halterungen an jedem Stativbein nach innen zeigen. Die Zubehörablage (N) des Stativs wird an diesen Halterungen befestigt.
  • Seite 51 6. N ehmen Sie das Sucherfernrohr (F) mit der Halterung für das Sucherfernrohr (E) aus der Verpackung. Schrauben Sie anschließend die zwei gerändelten Klemmschrauben aus dem Teleskoprohr (G). Legen Sie das Sucherfernrohr so auf das Teleskoprohr auf, dass die Bohrungen im Fußteil des Sucherfernrohres sich mit den offenen Gewindebohrungen im Teleskoprohr überlappen. Setzen Sie die zwei gerändelten Klemmschrauben ein und ziehen Sie diese fest an. (Abb. 6)
  • Seite 52: Optimaler Einsatz Des Teleskopes

    VORSICHT: Das Beobachten der Sonne kann zu dauerhaften Schädigungen der Augen führen. Sehen Sie nie mit dem Sucherfernrohr oder gar mit dem bloßen Auge in die Sonne. OPTIMALER EINSATZ DES TELESKOPES Da astronomische Teleskope eine starke Vergrößerung und ein kleines Gesichtsfeld aufweisen, ist es relativ schwierig, einen bestimmten Stern unter vielen aufzufinden und dessen Bewegung zu folgen. Der entscheidende Punkt für eine erfolgreiche Beobachtung liegt im richtigen Umgang mit dem astronomischen Teleskop. BEHANDLUNG Gehen Sie vorsichtig mit dem Teleskop um. Achten Sie vor allem beim Tragen des Teleskoprohres darauf, nicht anzustoßen und das Teleskoprohr nicht fallen zu lassen. MONTAGEPRÜFUNG Wenn ein Stern schwierig „ einzufangen“ ist und, wenn endlich gefunden, hin und her „ tanzt“ und sich kaum beobachten lässt, liegt das oft an einem nicht ordnungsgemäßen Zusammenbau des Teleskops. 1. Überprüfen Sie genau, ob die Klemmschrauben an den Stativbeinen und die Schrauben am S tativkopf fest angezogen sind. 2. Überprüfen Sie die Balance des Teleskoprohres, so dass ein Gewichtsausgleich zwischen d em vorderen und dem hinteren Ende besteht. BEOBACHTUNGSORT Da die Beobachtung eines Sterns eine längere Zeitspanne erfordert, sollte das Teleskop an einem wohlüberlegten Ort aufgestellt werden.
  • Seite 53: Einstellung Des Suchfernrohres

    EINSTELLUNG DES SUCHFERNROHRES Da das Teleskop nur ein begrenztes Gesichtsfeld aufweist, kann das Auffinden eines gesuchten Sterns oder Planeten recht schwierig sein. Aus diesem Grund ist das Teleskop mit einem Suchfernrohr (F) ausgestattet, das ein Fadenkreuz zur Ausrichtung besitzt. Es ist empfehlenswert, die fol- genden Einstellungen bei Tageslicht vorzunehmen: 1. Setzen Sie das Okular (D) mit der geringsten Vergrößerung in den Umlenkspiegel (C) ein. 2. S uchen Sie ein unbewegliches, leicht erkennbares Objekt in einer Entfernung von nicht mehr als 300 m aus. Richten Sie das Teleskop mit der horizontalen Achse aus und bewegen Sie dann die vertikale Achse, bis das Objekt sich in der Mitte des Gesichtsfeldes befindet. Stellen Sie das Bild scharf ein. Ziehen Sie jetzt die Arretierschraube an der Teleskopgabel fest an, so dass das Teleskop in dieser Position bleibt (je höher das Objekt über dem Horizont ist, desto leichter ist die Einstellung). 3. S ehen Sie jetzt durch das Sucherfernrohr. Wenn das durch das Teleskop gesehene Objekt nicht sichtbar ist, lockern Sie die Einstellschrauben und bewegen Sie das Sucherfernrohr hin und her, bis das Objekt auftaucht. Ziehen Sie die Einstellschrauben wieder etwas an und halten Sie das Objekt in der Mitte des Sucherfernrohres. Um diesen Vorgang zu vereinfachen,...
  • Seite 54: Vor Der Beobachtung

    rückwärts, bis das Bild scharf ist. Richten sie das Teleskop dann auf einen Stern, ohne dabei die Scharfeinstellung zu verändern. Normalerweise ist die Scharfeinstellung nun auch hier richtig. 3. N ehmen Sie die Scharfeinstellung zuerst mit einem Okular mit geringer Vergrößerung vor und wechseln Sie es dann gegen das Okular mit der benötigten Vergrößerung aus. 4. Nehmen Sie nach jedem Wechsel des Okulars erneut eine Scharfeinstellung durch vor- sichtiges Bewegen des Rohrtriebes zur Schärfeeinstellung (B) vor.
  • Seite 55: Einführung In Die Astronomie

    EINFÜHRUNG IN DIE ASTRONOMIE Wussten Sie, dass es mit dem bloßen Auge (unter idealen Sehverhältnissen) nur möglich ist, 2000 bis 3000 Sterne zu sehen? Mit einem Fernglas oder Teleskop ist die Anzahl endlos. Bevor Sie mit den Beobachtungen beginnen, sollten Sie einige Dinge wissen. 1. F inden Sie einen dunklen, ungestörten Ort fern von hellen Fenstern und Straßenlaternen. Schließen Sie die Vorhänge und schalten Sie jedes unnötige Licht aus. Lernen Sie Ihr Teleskop kennen, so dass Sie es im Dunkeln bedienen können. Eine Standard-Taschenlampe, die mit rotem Plastik verdeckt ist, ist hilfreich. 2. G eben Sie Ihrem Auge 15-30 Minuten Zeit, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen (dies ist bekannt als Anpassung an die Dunkelheit). Auch Ihr Teleskop wird Zeit benötigen, um in der Nachtluft abzukühlen und beständiger zu werden. Der wichtige Faktor, das Wetter, wird dem Amateur-Beobachter im Zusammenhang mit gelegentlich unklarem, vernebelten Okular eine Herausforderung liefern. 3. V ermeiden Sie Gebiete des Himmels nahe dem Horizont. Turbulenzen in der Atmosphäre werden genaue Beobachtungen schwierig machen. Merken Sie sich, dass mit dem Vorangehen der Zeit Objekte nahe dem östlichen Horizont höher in den Himmel aufsteigen werden. 4. P assen Sie auf Ihr Teleskop auf. Vermeiden Sie das Berühren der Linse oder der Spiegel (beson- ders der Spiegel). Benutzen Sie eine geeignete Bürste für die Linse, um Staub zu entfernen, wenn dies nötig ist, oder verwenden Sie ein Mikrofasertuch.
  • Seite 56: Objekte, Die Zu Beobachten Sind Und Geeignete Astronomische Teleskopvergrösserung

    5000 Jahren benannten mesopotamische Schäfer die Konstellationen, als sie Gruppen von Sternen Muster bilden sahen und verglichen sie mit den Gütern und Tieren der Griechen und Römer. Heute leben wir im Zeitalter der Wissenschaft, und wir werden bald fähig sein, mit Raumschiffen durch das Universum zu reisen. Wie auch immer, die Wichtigkeit der Teleskope wird nie sinken, denn sie sind gute Führer durch das Universum. Haben Sie das Teleskop richtig montiert? Wenn ja, lassen Sie uns mit den Beobachtungen beginnen. Sie könnten enttäuscht sein von einem trüben Bild. Verschiedene Gründe können dafür verantwortlich sein, doch wenn Ihr Teleskop korrekt aufge- stellt ist und Sie die folgende Regel beachten, werden Sie dieses Problem nie erleben. Eine exakte Einstellung ist sehr wichtig, wenn Sie teleskopische Beobachtungen durchführen. Als Anfänger sollten Sie beginnen, indem Sie den Mond, den uns am nächsten liegenden Himmelskörper, beobachten. Er ist ca. 380 000 km von der Erde entfernt. Als Anfänger benötigen Sie eine halbe bis eine Stunde, um das Teleskop perfekt auf den Mond zu richten. Das erste Mal, wenn Sie den Mond in Ihrem Teleskop sehen, wird so schön sein, dass Ihnen vor Bewunderung die Luft wegbleibt und Sie es niemals vergessen können. Nicht mit dem Teleskop- oder Sucherfernrohr in die Sonne sehen!!! AUGENVERLETZUNGEN! OBJEKTE, DIE ZU BEOBACHTEN SIND UND GEEIGNETE ASTRONOMISCHE TELESKOPVERGRÖSSERUNG...
  • Seite 57: Die Sonne

    VENUS Venus, die so leuchtend ist, dass sie Morgenstern oder Abendstern genannt wird, ist vollkom- men von einer dichten Atmosphäre bedeckt. Da man keine Gürtel sehen kann, sollte sich die Beobachtung auf das Skizzieren des mondähnlichen Abnehmens und Zunehmens des Planeten zentrieren. Geeignete Vergrößerung: 40 x. MARS Mars kommt der Erde alle 26 Monate nahe. Die Beobachtung des Mars ist ziemlich schwer. Der Gebrauch eines Teleskops mit einem Öffnungsdurchmesser von 100 mm oder mehr und mit einer100-fachen Vergrößerung erlaubt die Beobachtung der Polarkappe. MULTIPLE STERNE Einige Sterne erscheinen vor dem bloßen Auge einzeln, aber sind bei teleskopischer Beobachtung aus zwei, drei oder mehr Sternen zusammengesetzt. Doppelte Sterne bestehen aus zwei Komponenten und dreifache Sterne sind aus drei Sternen zusammengesetzt. Der Gebrauch einer ziemlich niedrigen Vergrößerung, etwa 40-fach, ist geeignet.
  • Seite 58: Teleskopische Sicht Von Planeten

    TELESKOPISCHE SICHT VON PLANETEN Anfangende Astronomen haben den Hang zu fühlen, dass der Planet durch das Teleskop gesehen viel kleiner ist als sie erwarteten. Die zwei Fotos unten zeigen, wie Planeten erscheinen, wenn sie mit einem kleinen 60 mm, 50 x Teleskop, welches überall in Kaufhäusern erhältlich ist, beobach- tet werden. KOMETENJAGD Die Kometenjagd kann dem Amateur viel Freude bieten. Ein großes Fernglas ist ideal, da ein großes Blickfeld von Wichtigkeit ist. Kometen (in der Antike als „haarige Sterne“ bezeichnet) wurden oft als Omen des Bösen betrachtet. Während des Arabien-Israel-Konfliktes wurde ein Komet als eine Kriegswaffe missgedeutet. In Wirklichkeit hat ein Komet sehr wenig Masse. Sie wurden beschrieben als „das nächste Etwas, das nicht existieren kann und doch etwas ist“. Sie wurden auch als „dreckige Schneebälle“ beschrieben. Diese beiden Beschreibungen erzählen uns viel über die wirkliche Natur der Kometen. Die Kometenjagd liefert eine richtige Herausforderung, und ein Beobachter muss ihren Weg durch den Himmel fast so gut kennen, wie seine eigene Westentasche. Viele Beobachter haben Kometen, die zu ihren Ehren benannt wurden.
  • Seite 59: Teleskoptypen Und Optische Systeme

    TELESKOPTYPEN UND OPTISCHE SYSTEME Vor über drei Jahrhunderten drehte Galileo Galilei ein kleines Teleskop den Sternen zu, und das moderne Zeitalter der Wissenschaft begann. Es gibt zwei Hauptgruppen von Teleskopen: terrestriale Teleskope und astronomische Teleskope. Der Hauptunterschied ist, dass das terrestriale Teleskop, welches für das Sehen von Objekten auf der Erde gedacht ist, ein aufrechtes oder normales Bild abgibt, während das astronomische Teleskop ein umgedrehtes, auf den Kopf gestelltes Bild liefert. Während es für erdgebundene Objekte wichtig ist, sie in ihrer normalen Position sehen zu können, ist es für astronomische Beobachtungen nicht wichtig.
  • Seite 60: Okular Und Vergrösserung Der Teleskope

    OKULAR UND VERGRÖSSERUNG DER TELESKOPE Die Kraft der Vergrößerung eines Teleskops, ob es nun ein Reflektor oder ein Refraktor ist, ist determiniert durch die Brennweite des Objektivs und des Okulars. Die Brennweite ist die Distanz der Linse, an der ein scharfes oder im Brennpunkt liegendes Bild geformt wird. Die Brennweite des Objektivs ist für gewöhnlich recht groß im Vergleich zu der Brennweite des Okulars. Wenn Sie die Brennweite des Objektivs durch die Brennweite des Okulars dividieren, wird das Ergebnis die Vergrößerung des Teleskops sein. Die meisten astronomischen Teleskope gebrauchen verschie- dene Brennweiten-Okulare für unterschiedliche Stärken. Die Okulare mit kürzeren Brennweiten ergeben eine größere Vergrößerung. Die Stärke jedes einzelnen Okulars steht in direktem Bezug zur Brennweite des Objektivspiegels oder der Objektivlinse im Teleskop. Die Formel lautet wie folgt: Brennweite des Objektivs (Spiegel oder Linse) = Vergrößerung Brennweite des Okulars Zum Beispiel wird Ihr H-12.5 mm Okular eine Vergrößerung zeigen von: 800 mm 700 mm = 64-fache Vergrößerung oder = 56-fache Vergrößerung H-12,5 mm H-12,5 mm Vergrößerungstabelle: Okular 4 mm 8 mm 12,5 mm...
  • Seite 61: Vergrösserung

    VERGRÖSSERUNG Durch den Einsatz der unterschiedlichen Okularstärken können Sie bei klarem Wetter oder im Nahbereich Ausschnitte größer erkennen. Je kleiner der Linsendurchmesser, umso stärker die Vergrößerung. Bedenken Sie, dass eine stärkere Vergrößerung nicht gleichzusetzen ist mit „ mehr sehen“. Wählen Sie deshalb die Vergrößerung, mit der Sie am besten sehen. • M it der stärkeren Vergrößerung verkleinert sich das Sehfeld. Sie sehen von der ursprünglichen Fläche nur noch einen Ausschnitt, diesen dafür entsprechend größer bzw. näher. • D ie Auflösung und die Lichtstärke lassen deutlich nach. So können mit einer schwachen Vergrößerung durch die höhere Lichtstärke und Auflösung oft noch in der Dämmerung Beobachtungen gemacht werden. Bei vollem Einsatz der stärksten Okulare sind nur noch Schatten erkennbar. Selbst leuchtende Sterne sind oft nur ungenau zu betrachten.
  • Seite 62: Betrachtung

    BETRACHTUNG Für die Sternbetrachtung ist es unwichtig, ob das Objekt seitenrichtig oder auf dem Kopf betrachtet wird. Werden Erdbeobachtungen vorgenommen, so ist ein Umkehrprisma zur sei- tenrichtigen Betrachtung zwischen Okular und Umlenkspiegel einzusetzen (nicht in allen Teleskopen enthalten). Achtung: Für Sucher gibt es kein Umkehrprisma. Dafür hat der Sucher einen besonderen Bonus: Schauen Sie durch die falsche Seite des Suchers, fixieren Sie ihn auf Ihre Hand und ändern Sie den Abstand, bis Sie die Haut scharf erkennen – Sie haben ein 5-fach vergrößerndes Mikroskop. SO FUNKTIONIERT EIN TELESKOP SONNENBEOBACHTUNGEN Wie schädlich ein Blick in die Sonne sein kann, haben viele erlebt. Sonnenbrillen sind in unseren Breitengraden ein guter Schutz gegen Sonneneinstrahlung. In Australien und in den Alpen sind die Strahlungswerte oft deutlich stärker, eine normale handelsübliche Sonnenbrille bietet hier kaum Schutz. Stellt man sich vor, dass die durch ein Teleskop ( auch Sucherteleskop ) auf das empfindliche Auge treffenden Sonnenstrahlen 35 x, ja bis zu 350 x stärker sind, so ist das ver- gleichbar mit einem Laserstrahl, der binnen Sekunden eine dicke Panzertür durchbohrt.
  • Seite 63 Um ganz sicher zu gehen und Ihr Augenlicht zu schützen, verwenden Sie zur Mond- und Sonnenbeobachtung einen Projektionsschirm. Diesen erhalten Sie als Zubehör. Für anfängliche Tests reicht es sicher aus, wenn Sie sich einen Projektionsschirm laut nachfolgendem Beispiel herstellen: Nehmen Sie einen Karton, und schneiden Sie ein 10 x 10 cm großes Stück aus. Schneiden Sie ein kreisrundes Loch in der Größe des Okularhalters in die Mitte, und stechen Sie zwei weitere kleine Löcher ( 1 rechts oben, 1 links unten) ca. 2 cm vom Rand entfernt hinein (s. Abb. Teil B). Dann nehmen Sie 2 dicke Strohhalme und stecken sie fixierend in die Löcher. Schneiden Sie ein weiteres Teil (ca. 10 x 10 cm groß) aus dem Karton, und bekleben Sie eine Seite mit weißem Papier. Stechen Sie an den gleichen Stellen wie bei dem ersten Teil 2 Löcher hinein.
  • Seite 64: Mondkarte

    MONDKARTE Diese einfache Mondkarte zeigt die meisten der interessanten Züge, die man durch ein Teleskop sehen kann. Der größte Krater auf dem Mond ist Bailly (knapp unter 300 km). Ein kleines Teleskop wird Krater im Durchmesser von fünf und zehn Kilometern zeigen. Der größte Strahlenkrater ist Tycho, während der hellste Krater Aristarchus ist. Das größte Detail kann gesehen werden, wenn sich der Mond im ersten oder letzten Viertel befindet, wenn die Sonnenstrahlen den Mond in einem schrägen Winkel streifen und auf diese Weise Schatten werfen und mehr Kontrast liefern. Der Mond behält immer dasselbe Gesicht der Erde zugewandt, da er einmal um seine Achse rotiert, während er eine Umdrehung um die Erde macht. Tatsächlich können wir mehr als 50 % des Mondes aufgrund der Libration sehen. Dieser Ausdruck würde ausführliche Erklärungen verlangen. Dem Leser wird geraten, ein gutes Nachschlagewerk hinzuzuziehen. Bemerkung: Die Orientierung eines Objektes, wie es durch ein Teleskop gesehen wird, könnte notwendiger- weise nicht die gleiche sein wie jene, die mit dem bloßen Auge gesehen wird. Der Mond ist ein gutes Beispiel. Konventionell definiert ist der nördliche Rand des Mondes derjenige, der dem...
  • Seite 65: Wie Verpacke Ich Mein Teleskop

    WIE VERPACKE ICH MEIN TELESKOP...

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