8.0
RD500 - Einsatzparameter
Das RD500 kann nichtmetallische Rohrleitungen aus Kunststoff/Beton/Verbund orten. Dazu müssen
folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
• Der Zugangspunkt zur Wassersäule ist 100 bis 150 Meter von der Zielstelle entfernt
(manchmal mehr)
• Der Pulsgeber wird mit passenden Adaptern an der Wassersäule angeschlossen
• Statischer Wasserdruck von 1,4 bar bis 10,3 bar oder 20 psi(g) bis 150 psi(g) bei einem
Durchfluss von 5 bis 10 Litern pro Minute steht an
• Der Wasserdruck ist einigermaßen stabil
• Das Rohrleitungssystem ist in einem relativ guten Zustand
• Das Rohr liegt höchstens 205 cm tief
• In der Leitung ist kein innenliegender Druckregler vorhanden
• Der Boden enthält keine Schichten seismisch absorbierenden Materials (weicher Sand,
gesättigtes mooriges Erdreich, Fels/Ortstein o. Ä.).
•
Der Spieß kann, über die Oberflächen-Vibrationszone hinaus, 50 mm tief in den Boden
eindringen.
9.0
Erwartungen
Es gibt entscheidende Unterschiede zwischen der Anwendung eines "Präzisions-Ortungsempfängers"
von Radiodetection und des RD500.
Ebenso gibt es wesentliche Gemeinsamkeiten.
SIGNAL AUFBRINGEN
Unterschiede:
1.
2.
3.
4.
Gemeinsamkeiten:
5.
Verwendete Zeit zum sorgfältigen Aufbringen des Signals ist entscheidend für eine
gute Ortung
6.
Vorab-Ermittlungen (Nutzung sichtbarer Hinweise und Kundenkenntnisse) tragen zur
erfolgreichen Ortung bei
Schmutz beim Aufbringen des Signals (Schlamm, fließendes Wasser usw.)
Mechanische Hardware
Hysterese im Wert
Höherer Zeitaufwand zum Erzeugen eines akzeptablen Signals
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