– Ohne wiederholtes Beschleunigen ☞ – Ebener und fester Untergrund Hinweis: Alle Schraubverbindungen sind, so- fern nicht gesondert erwähnt, ge- Optimus mäß der Tabelle Anzugsmomente Modell 3.622 (Abb.1–1 und 1–2) nach DIN für Schraubverbindungen Elektronik ............... 110 A anzuziehen, siehe Kapitel < War-...
ANTRIEBSEINHEIT Die Antriebseinheit (Abb.2–1) besteht aus – dem Motor (24V-Permanentmagnet-Gleichstrommo- tor, Abb.2–2/ A), – der Magnetbremse (elektromagnetische Feder- druckbremse, Abb.2–2/ B), – dem wartungsfreien direktverzahnten Differenzial- getriebe (Abb.2–2/ C) einschließlich der beiden Halb- achsen 2–1 – und der beidseitigen Trommelbremse (optional, Abb.2–2/ D).
– Den Kohlebürstenhalter etwas herausziehen (Abb.2– ☞ Hinweis: Jeweils zwei gegenüberliegende Kohlebürsten sind über ein im Motor verlaufendes Verbindungskabel (Abb.2–8/ H) miteinander verbunden. – Die Kreuzschlitzschraube (Abb.2–9/ I) für das Ver- bindungskabel herausdrehen. – Den Kohlebürstenhalter ganz herausnehmen. 2–6 ☞ Hinweis: 1.) Die Kohlebürstenhalter lassen sich nicht geradli- nig durch die Öffnungen herauszuziehen.
AUSTAUSCH DER ANTRIEBSEINHEIT Die Antriebseinheit (Abb.2–11) kann nur als komplet- te Antriebseinheit (mit Ausnahme der Magnetbrem- se) ausgetauscht werden. VORARBEITEN – Den Elektro-Rollstuhl unter der Batteriewanne so aufbocken, dass die Vorderräder frei beweglich sind. – Den Sitz hochschwenken. 2–11 – Die Batteriesicherung (Abb.2–12/ A) aus dem Siche- rungshalter ziehen.
Mit Option Trommelbremse – Den Kugelknopf für den Wahlhebel Fahr-/Schiebe- betrieb (Abb.2–15/ E) abdrehen. – Den Bremshebel (Abb.2–16/ F) abziehen. – Dazu den Innensechskant-Gewindestift (Abb.2–16/ G) aus der Buchse (Abb.2–16/ H), in die die Exzenterwelle hin- eingreift, herausschrauben. – Den Bremsbowdenzug beidseitig an den Bremsar- men lösen, siehe Kapitel <...
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– Die Kabelanschlüsse für den Pluspol und den Minus- pol am Motor (Abb.2–20/ L) lösen. – Alle Kabelbinder des rechten Kabelbaumes öffnen. Nicht zu öffnende Kabelbinder durchkneifen (siehe Abb.2–21). – Die Steckverbindungen der Kabel für den Geschwin- digkeitssensor, für die Magnetbremse und für den Mikroschalter für den Schiebebetrieb entriegeln, am Powermodul lösen und aus dem Kabelbaum heraus- ziehen.
EINBAU Der Einbau erfolgt sinngemäß in der umgekehrten Reihenfolge. Achtung: Die Schrauben für die Befestigung der Antriebsein- heit (Abb.2–26/ R) mit Loctite 243 sichern! ☞ Hinweis: Der Kabelbaum ist wieder zu positionieren. Kabel- baum vor dem Auflager (Abb.2–26/ S) her und un- 2–25 terhalb der Welle für den Bremshebel entlang füh- ren (vergleiche auch Abb.2–17 und 2–21).
BREMSEN ☞ Hinweis: Das Fahrzeug im Schiebebetrieb ausschalten. – Das Fahrzeug ist dadurch leichter zu schieben. Das Fahrzeug verfügt über ein mehrfaches Sicherheits- system durch: – die Trommelbremse (Option), – die Motorbremse und – die elektromagnetische Federdruckbremse (Magnet- bremse). MOTORBREMSE Die Wirksamkeit der Motorbremse ist abhängig von der Art der Ansteuerung des Motors über die Leistungs- elektronik.
TROMMELBREMSE (Option) Die beiden Trommelbremsen für die Antriebsräder werden über einen Handbremshebel betätigt. EINSTELLEN Die Trommelbremse wird über den Bowdenzug einge- stellt. – Das Fahrzeug aufbocken und Vorderräder demon- 3–1 tieren. – Die Bremshebel auf Schiebebetrieb stellen. – Den Bowdenzug (Abb.3–1/ A) an den Bremsarmen (Abb.3–1/ B) voreinstellen.
☞ Hinweis: Nach dem Einstellen ist zu überprüfen: a) das Fahrzeug muss bei gelöster Bremse (Schiebe- betrieb) gut schiebbar sein. b) das Fahrzeug darf sich bei festgestellter Bremse nicht schieben lassen. ☞ Hinweis: Rutscht die Trommelbremse trotz korrekter Einstel- lung ein- oder beidseitig durch, so ist die Antriebs- einheit zur Instandsetzung einzuschicken.
MAGNETBREMSE Die Magnetbremse (Abb.3–6/ I) ist an den Motor (Abb.3–6/ J) angeflanscht. Unmittelbar nach dem Still- stand der Antriebsräder verhindert die Magnetbrem- se ein Rollen an Steigungen oder Gefällestrecken. FUNKTIONSWEISE Der scheibenförmige Bremsbelag (Abb.3–7/ K) befin- det sich zwischen der angeflanschten Reibscheibe (Abb.3–7/ L) sowie der axial beweglichen Ankerschei- 3–6 be (Abb.3–7/ M) und ist verdrehsicher über eine Nabe...
AUSBAU – Die vordere Verkleidung entfernen. – Ohne Option Trommelbremse: Den Bremshebel auf Schiebebetrieb stellen. Bremsbowdenzug abbauen, siehe Kapitel < Magnetbremse/Bremsbowdenzug- wechsel >. – Mit Option Trommelbremse: Den Wahlhebel (Abb.3– 10/ Q) auf Schiebebetrieb stellen. Der Ausbau und der Einbau der Magnetbremse erfolgt 3–10 über die drei Innensechskantschrauben (Abb.3–10/ P).
EINSTELLEN Achtung: Bei der Justierung muss besonders sorgfältig gear- beitet werden! ☞ Hinweis: Die Magnetbremse für den E-Rollstuhl ohne Option Trommelbremse wird auf gleiche Weise eingestellt. Die Einstellung erfolgt mit den drei Einstellstücken (hohle Sechskantschrauben) und den durch sie hin- 3–13 durch gesteckten Innensechskant-Schrauben.
BOWDENZUGWECHSEL (Nur ohne Option Trommelbremse) ☞ Hinweis: Die Druckfeder (Abb.3–15/ A) am Gegenhalter dient der Reduzierung des Bremsbügelweges und vergrö- ßert den optimalen Wirkbereich der Lüfteinrichtung. Ausbau – Die Kontermutter (Abb.3–16/ B) von der Einstell- schraube am Gegenhalter abschrauben. Die Einstell- 3–15 schraube (Abb.3–16/ C) zurückziehen und den Bow- denzug durch den Schlitz herausheben.
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Einstellen Der Bowdenzug wird mittels der Einstellschraube am Bremsbügel (Abb.3–17/ E) und der Einstellschraube an der Augenschraube eingestellt. – Die Kontermuttern am Gegenhalter und am Brems- bügel lösen. – Mit den Einstellschrauben den Bowdenzug einstel- len. – Dazu die Einstellschrauben gegen die Mut- tern verdrehen.
LENKUNG Standardmäßig ist der Optimus mit einer elektrischen Lenkung ausgerüstet (vollständig mechanisch arbeiten- de Lenkung optional). AUSTAUSCH Im Austausch wird die komplette Lenkeinheit (Abb.4– 2/ A) mit Spurstangen (Abb.4–2/ B) geliefert. 4–1 AUSBAU – Die Schraube (Abb. 4–3/ C) aus dem Griff zur Um- schaltung der Lenkung von Fahr- auf Schiebebetrieb herausdrehen und Griff abnehmen.
EINBAU – Das Lenkgetriebe auf Schiebebetrieb stellen (Spur- stangen lassen sich frei bewegen) und kontrollieren, ob die Scheibe (Abb.4–7/ F) wie in Abb.4–6 abgebil- det auf dem Lenkgetriebe positioniert ist. – Das Lenkgetriebe an den beiden oberen und unte- ren Aufhängungen anschrauben. – Zuerst die obe- ren Schrauben anziehen.
SPUR SPUR KONTROLLIEREN – Die hintere Verkleidung abbauen. – Die Hinterräder auf Geradeausfahrt einstellen. – Das Spureinstellmaß (Abb.4–9/ H) zwischen die vor- deren Felgenhörner halten und so einstellen, dass die Enden gerade die Felgenhörner berühren. – Das Spureinstellmaß zwischen die hinteren Felgen- 4–9 hörner (Abb.4–9/ I) halten.
JUSTIERUNG DES RÜCKFÜHRGEBERS Der Rückführgeber, eigentlich ein Messpotentiometer, ist über Zahnräder mit der Lenkung verbunden. Er si- gnalisiert dem Powermodul, in welcher Stellung sich momentan die Räder befinden, damit der Lenkmotor entsprechend angesteuert wird. Über die Zahnräder werden Lenkung und Rückführge- ber synchronisiert.
REIFEN REIFENWECHSEL ☞ Hinweis: a) Reifen immer paarweise tauschen. b) Schläuche ebenfalls tauschen. ALLE RÄDER 5–1 Alte Decke demontieren – Das Fahrzeug aufbocken. Die Radschrauben (Abb.5– 1/ A) entfernen und das Rad abnehmen. – Die Luft vollständig aus dem Reifen ablassen. –...
Achtung: Beim Montieren darf der Schlauch nicht durch die Felge oder die Montierhebel beschädigt oder ein- gequetscht werden. – Den Reifen auf einen Druck von 2,5 bar aufpum- pen. – Das Rad auf die Nabe setzen und die Radschrauben eindrehen. –...
CAN-BUS-STEUERUNG Die CAN-Bus-Steuerung setzt sich aus den Modulen (das sind die elektronischen Hardware-Komponenten) und der CAN-Bus-Software zusammen. Die CAN-Bus-Software ist in den Modulen installiert und steuert das Fahrzeug. Über Bus-Kabel werden Daten zwischen den Modulen des Fahrzeuges übertragen (siehe Diagramm unten). Die Organisation der Datenübertragung wird von der CAN-Bus-Software übernommen.
CAN-BUS-HARDWARE Die Hardware der CAN-Bus-Steuerung besteht aus – Bedienmodul – Powermodul – Verstellmodul (Option) Die für die CAN-Bus-Steuerung verwandten Module haben – steckbare und gegen unbeabsichtigtes Lösen gesi- 6–1 cherte Kabelverbindungen (Abb.6–1), – sind durch Kodierung gegen Vertauschen gesichert – und sind spritzwassergeschützt (IP 54). BEDIENMODUL Das Bedienmodul (BM;...
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Schiebebetrieb eingeschaltet. S-L (Schalter-Lenkung): Die Lenkung ist ausgekuppelt (nur Optimus). S-B (Schalter-Bremse): Die Trommelbremse ist angezo- gen (nur Optimus-Option). Lade-Funktion Ist ein Ladegerät am Bediengerät angeschlossen und wird der Rollstuhl eingeschaltet, so zeigt das Display Lad an. Der Rollstuhl ist nicht fahrbereit.
VERSTELLMODUL Bei der Verwendung von Verstelleinheiten verfügt das Fahrzeug über ein Verstellmodul (VM; Abb.6–4) für die Ansteuerung der Verstellmotoren. – Das Verstellmo- dul gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen: – VM1 für 4 Verstellantriebe (Rückenlehne, Kanteln und zwei Beinstützen) – VM2 für 6 Verstellantriebe (bei zusätzlicher Sitzhö- henverstellung notwendig) 6–4 Der Ausgangsstrom (0 bis 10A) und die Ausgangsspan-...
Funktionen wird zentral auf dem Powermodul abgespeichert. Aktuelle Software (Updates) für die einzelnen Module 6–6 wird per Internet von einer Meyra-Homepage-Seite her- untergeladen und auf die jeweiligen Module übertra- gen. Die auf den Modulen eines Fahrzeuges installier- ten Software-Versionen sollten immer gleiche Versions- nummern haben.
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Funktionen des Serviceprogramms Das Serviceprogramm ist unterteilt in die Bereiche – Programmieren – Reparieren – Informieren Die über das Serviceprogramm gemachten Änderun- gen werden nach dem Aus-und-Wiedereinschalten des Rollstuhles aktiv. Voraussetzung für den Betrieb ist eines der folgenden 6–7 Betriebssysteme: Windows 98/ME/NT oder 2000. Rubrik Programmieren Rollstuhleigenschaften: –...
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– Auf dem PC gespeicherte Betriebsanleitungen kön- nen eingesehen und gedruckt werden. Sonderbedienungen: – Auf dem PC gespeicherte Infos zu Sonderbedienun- gen können eingesehen und gedruckt werden. – Tipps & Tricks MEYRA-Homepage: – Direkter Link zur MEYRA-Homepage Über uns: – Versionsnummer des Serviceprogramms...
FAHRPROGRAMME Die auf dem Powermodul installierte Software enthält fünf Fahrprogramme mit verschiedenen Fahreigen- schaften. Beispielsweise können separate Programme für den Indoor- und den Outdoor-Einsatz abgerufen werden. Der Benutzer kann jederzeit das gesamte Fahr- verhalten des Rollstuhles ändern, indem er in ein an- deres Programm wechselt.
PROGRAMMIERUNG MIT DEM BEDIENMODUL Folgende Funktionen können direkt über das Bedien- modul angepasst werden: – Einstellen der Parameter – Festlegen der Joystick-Prioritäten ANPASSUNGSMODUS 6–10 Zur Anpassung des Fahrverhaltens über das Bedienmo- dul wird vom Fahrmodus in den Anpassungsmodus ge- wechselt. Dies geschieht durch das Drücken einer spe- ziellen Tastenkombination auf dem Bedienmodul, sie- he Kapitel <...
WECHSEL IN DEN ANPASSUNGSMODUS – Rollstuhl einschalten. – Die untere und die rechte Service-Taste (Abb.6–11/ 1) gleichzeitig drücken und gedrückt halten. – Zusätzlich die linke Service-Taste (Abb.6–11/ 2) eben- falls drücken und wieder loslassen. – Dadurch wird der Rollstuhl ausgeschaltet. –...
EINSTELLEN DER PARAMETER Wahl des Fahrprogrammes – P1-P5-Taste (Abb.6–14/ 4) betätigen. – Die P1-P5-Ta- sten-LED leuchtet auf. Die LED für das Programm 1 (P1) leuchtet in der Programmnummern-Anzeige (für P1 bis P5; Abb.6–14/ 5)) auf. ☞ Hinweis: Durch Drücken der Links-Taste (Abb.6–15/ 6) oder Rechts-Taste (Abb.6–15/ 7) wird das Fahrprogramm 6–14 bestimmt, in dem die Parameterinhalte geändert...
BEENDEN DES ANPASSUNGSMODUS Um den Anpassungsmodus zu beenden und wieder zurück in den Fahrmodus zu wechseln, werden die sel- ben Tasten in der gleichen Reihenfolge wie beim Start des Anpassungsmodus gedrückt: – (Bei eingeschaltetem Fahrzeug:) Die untere und die rechte Service-Taste (Abb.6–19/ 12) gleichzeitig drü- cken und gedrückt halten.
CAN-BUS-FEHLERLISTE Fehler- Art des Fehlers Kurz-Info zur Ursache Vorschlag zur nummer Fehlerbehebung Watchdog Power-Fail Der WD-Baustein hat Unterspan- Lokaler Fehler nung detektiert Watchdog Reset Beim Hochlaufen wurde festge- Lokaler Fehler stellt, dass der Reset durch einen WD-Timeout ausgelöst wurde Watchdog Failure Ein Fehler des Watchdog-Bau- Lokaler Fehler steins wurde festgestellt...
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CAN-BUS-FEHLERLISTE SEITE 2 Fehler- Art des Fehlers Kurz-Info zur Ursache Vorschlag zur nummer Fehlerbehebung Error 10ms Die maximale Periode des 1O-ms- Softwarefehler: Zeit- Task wurde verletzt überschreitung RUNTIME ERROR Allgemeiner Laufzeitfehler Softwarefehler ERR_WRONG_SYS_STATE Die Systemablaufsteuerung befin- Softwarefehler det sich in einem unbekannten Zustand SW Power-Fail Die Software hat Unterspannung...
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CAN-BUS-FEHLERLISTE SEITE 3 Fehler- Art des Fehlers Kurz-Info zur Ursache Vorschlag zur nummer Fehlerbehebung CAN-WD timeout VM Das Verstellmotorenmodul hat Fehler nicht mehr re- keine WD-Nachricht verschickt levant! Motor-Kurzschluss Kurzschluss des Antriebs-Motors Kurzschluss in der Lei- stungsstufe, im Mo- torkabel oder im Mo- tor selbst Motor-Leerlauf Leerlauf des Antriebs-Motors (feh-...
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CAN-BUS-FEHLERLISTE SEITE 4 Fehler- Art des Fehlers Kurz-Info zur Ursache Vorschlag zur nummer Fehlerbehebung ERR_WRONG_EEP_PARA Es wurde ein fehlerhafter Modu- Software-Fehler le-Eintrag im EEPROM gefunden ERR_WRONG_CTR_STATE Die Ablaufsteuerung der Rege- Software-Fehler lung/Steuerung befindet sich in einem unbekannten Zustand ERR_LOC_SW_END Der End-Schalter ist aktiv, daher Kein Fehler, wird der Fahrbetrieb unterbunden Geschwindigkeits-Re-...
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CAN-BUS-FEHLERLISTE SEITE 5 Fehler- Art des Fehlers Kurz-Info zur Ursache Vorschlag zur nummer Fehlerbehebung ERR_INIT_ERR_BM1 Beim ersten Bedienmodul trat ein Softwarefehler BM1 Fehler in der Initialisierung auf, daher wird der Fahrbetrieb unter- bunden ERR_INIT_ERR_BM2 Beim zweiten Bedienmodul trat Softwarefehler BM2 ein Fehler in der Initialisierung auf, daher wird der Fahrbetrieb unter- bunden...
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CAN-BUS-FEHLERLISTE SEITE 6 Fehler- Art des Fehlers Kurz-Info zur Ursache Vorschlag zur nummer Fehlerbehebung ERR_VM_BM_INPUT Bei einem Verstellmotorenmodul Benutzer-Fehler! ist fälschlicherweise ein Stecker ei- nes externen BM-Zusatzgerätes angeschlossen ERR_VM_FAULT_14 Bei einem Verstellmotorenmodul Kurzschluss an einem ist ein Fehler in der Ansteuerung Verstell-Motor der Motoren 1-4 aufgetreten ERR_VM_FAULT_56...
AUSTAUSCH DER CAN-BUS-MODULE Das Powermodul (Abb.6–22/ A) ist an der Unterseite des Sitzes angebracht. Das Verstellmodul (Abb.6–22/ B) befindet sich, sofern vorhanden, hinter dem Powermodul an der Unterseite des Sitzes. AUSTAUSCH (ALLE MODULE) – Das Fahrzeug ausschalten. 6–22 – Die Batteriesicherung aus dem Sicherungshalter ent- fernen.
KONTROLLE DER KABELVERLEGUNG Nach dem Austausch des Bedienmodules und bei der Wartung ist die korrekte Kabelführung der Zuleitung zum Bedienmodul zu überprüfen: – Standard-Sitzeinheit: Führung des Kabels und Be- festigung am Seitenteil mit Klebeschellen wie in den Abb.6–23 bis 6–24. –...
BELEUCHTUNG Die Beleuchtungsanlage ist bei Teilnahme am öffentli- chen Straßenverkehr vorgeschrieben und muss in re- gelmäßigen Intervallen auf Funktion überprüft wer- den. Sie wird mit 24V versorgt. GLÜHBIRNENWECHSEL (Bei allen Beleuchtungskomponenten) 7–1 – Die Streuscheibe (Abb.7–1/ A) von der betroffenen Beleuchtungskomponente demontieren.
– roter Deckel: 12 A, für über-60- bis 90-Ah-Batterien, für Optimus ☞ Hinweis: (Bei Optimus:) Beim Wechsel von 60-Ah- auf 75- bzw. 90-Ah-Batterien das 12-A-Ladegerät verwenden, da- mit – insbesondere bei Vielfahrern – die Ladezeiten begrenzt bleiben und die Batterien vollständig ge- 24 V laden werden.
Beim Austauschen alter Batterien möglichst groß- zügig dimensionierte Batteriekapazität wählen. – Bei knapper Batteriekapazität laufen die Batterien er- höht Gefahr, beim Betrieb in den schädigenden Be- reich der Tiefentladung entleert zu werden. Verwen- den Sie nur von Meyra gelieferte oder als Ersatz angebotene Typen.
WARTUNG VON NASSBATTERIEN Antriebsbatterien, die zyklisch belastet werden, müs- sen aufgrund der Forderung nach kurzen Ladezeiten und der nötigen Durchmischung der Säure oberhalb der Gasungsspannung geladen werden. Dies bedeutet einen Wasserverbrauch durch Wasserzersetzung, was durch regelmäßiges Nachfüllen ausgeglichen werden muss. Zum Nachfüllen nur destilliertes Wasser nehmen. –...
SICHERUNGEN BATTERIESICHERUNG Die Batteriesicherung ist in Reihe zwischen die beiden Batterien geschaltet. Der Batteriesicherungshalter (Abb.9–1/ A) befindet sich unter dem Sitz, auf der linken Seite (in Fahrtrichtung) am Rahmen. 9–1 ELEKTRONISCHE ABSICHERUNG Alle elektrischen Komponenten (bis auf die Batterien) werden elektronisch durch das Powermodul (Abb.9–2/ B) abgesichert.
Die Motivation. E-ROLLSTUHL WARTUNG Rollstühle sind Medizinprodukte der Klasse I- MPG. Als Medizinprodukte unterliegen sie der Betreiberverordnung und sind regelmäßig zu warten. Wir empfehlen mindestens einmal pro Jahr. Die ausgeführten Arbeiten und der Aus- tausch wesentlicher Komponenten ist zu do- kumentieren.
WARTUNGS-CHECKLISTE ELEKTRISCHE ANLAGE Batterien ❑ Keine äußeren Beschädigungen und Verschmutzungen der Batterien? ❑ Anschlusskabel fest auf den Batterieanschlüssen? ❑ Pole und Anschlussklemmen gereinigt und mit Vaseline oder Säureschutzfett gefettet? ❑ Gebrauchstauglichkeit der Batterien gewährleistet (Kapazitätsprüfung)? ❑ Spanngurte zur Befestigung der Batterien unbeschädigt und korrekt gespannt? ❑...
WARTUNGS-CHECKLISTE Fahrverhalten ❑ Probefahrt durchgeführt? ❑ Persönlichen Grenzen des Benutzers bei der Einstellung der Fahreigenschaften berücksichtigt? ❑ Abweichung von der eingestellten maximalen Geschwindigkeit höchstens +/- 10% auf der Ebe- ❑ Fahrzeug fährt bei gerader Auslenkung des Joysticks geradeaus? ❑ Bereich, in dem noch keine Fahrimpulse gegeben werden (Nullbereich), für die Vorwärts- und die Rückwärtsfahrt gleich groß? ❑...