6.2 Erweiterte Beschreibung der Arbeitsmodi des Reglers
STABILISATION – Dieser Modus wird nach dem Anschluss der Versorgung
realisiert. Er nimmt in Betrieb den Lüfter für 10 s mit der im Parameter "7.2
Lüfterdrehungen- Anzündung" programmierten Geschwindigkeit.
ANZÜNDUNG – Wenn sich der Regler im Modus STILLSTAND (Kessel
ausgeschaltet)
(Kesseltemperatur
Zimmerthermostats ist geklemmt) erfüllt werden, erfolgt der Kesselanlauf.
Folgende Tätigkeiten werden der Reihe nach ausgeübt:
1. Treibstoffladung über die Zeit „7.3 Zugeberzeit Anzündung"
2. Lüfterinbetriebnahme mit der im Prameter "7.2 Lüfterdrehungen - Anzündung"
programmierten Geschwindigkeit
3. Siederinbetriebnahme für die Zeit "7.25 MAX Siederarbeitzeit" – nach dieser Zeit
prüft der Regler ob, die Anzündung gediehen ist. Wenn nicht, wird die nächste
Probe nach der Zeit „7.26 Pausenzeit des Sieders" durchgeführt.
Falls es nach drei Proben im Kessel nicht angezündet wird, geht der Regler in den
Alarmmodus über und der Kessel wird gehalten.
Aus dem Alarmmodus kann man durch Drücken der Taste ARBEIT/ STOP ausgehen.
Zum Gediehen der Anzündung, muss die Abgastemperatur den Wert „7.27
Abgastemperatur der Anzündungsende" erreichen und mindestens um den Wert „7.28 d-
Abgastemperatur der Anzündungsende" senken.
Vor dem Anschluss „von der Hand" soll man den nicht ausgebrannten Treibstoff von
der Brennstelle entfernen.
Bei dem ersten Übergang in den Anzündungsmodus nach dem Verschwinden der
Versorgung, gibt der Zugeber über 1/3 Zeit, die im Parameter „7.3 Zugeberzeit
Anzündung" programmiert ist, den Treibstoff während jeder der drei Anzündungsproben
zu.
ARBEIT - Modus ARBEIT wird beendet, wenn die Kesseltemperatur die Soll-
Temperatur überschreitet. Der Regler geht dann in den Modus WACHEN über. Je nach die
Temperatur näher der Soll- Temperatur ist, wird die Heizungstärke gesenkt.
Wenn die Kesseltemperatur niedriger als die Soll- Temperatur – h1 ist, arbeitet der
Regler mit 100% Stärke (h1, h2- Kesselamplitude).
Der Zugeber arbeitet über die Zeit „t11: Arbeitzeit des Zugebers", und dann macht die
Pause für die Zeit „t12 Pausenzeit des Zugebers". Der Lüfter arbeitet mit den Drehungen,
die im Parameter „Lüfterdrehungen Stärke MAX" programmiert wurden.
Wenn die Kesseltemperatur niedriger als die Soll- Temperatur- h2 aber hoher als die
Soll- Temperatur – h1 ist, arbeitet der Regler mit 50% Stärke (h1, h2- Kesselamplitude).
Der Zugeber arbeitet über die Zeit „t21: Arbeitzeit des Zugebers" und dann macht der
Regler die Pause für die Zeit „t22- Pausenzeit des Zugebers". Der Lüfter arbeitet mit den
Drehungen, die im Parameter „Lüfterdrehungen Stärke ½" programmiert wurden.
Wenn die Kesseltemperatur niedriger als die Soll- Temperatur, aber höher als die
Soll- Temperatur h2 ist, arbeitet der Regler mit 25% Stärke (h1, h2- Kesselamplitude).
Der Zugeber arbeitet über die Zeit „t31: Arbeitzeit des Zugebers" und dann macht der
Regler die Pause für die Zeit „t32: Pausenzeit des Zugebers". Der Lüfter arbeitet mit den
BIOMAX 300 zur Version des Reglers u2.x, Ausgabe 1
befindet
und
ist
niedriger
als
alle
Bedigungen
Soll-
Temperatur
zur
Kesselinbetriebnahme
und
der
Eingang
des
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