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Drehvorrichtung Und Antrieb - Roland R4000 Snd40 Handbuch

Schweißnahterkennungssystem
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B0059000 / Rev. 1.6
3.4.2

Drehvorrichtung und Antrieb

Zur exakten Positionierung muss das Rohr (/Behälter) möglichst konstant und schlupffrei gedreht
werden. Der Antrieb kann sowohl axial oder radial erfolgen. Bewährt haben sich Reibrollen- und
Kegelspitzenantriebe. Besonders vorteilhaft sind Antriebe mit Spannbacken, da hier kaum Schlupf
auftreten kann.
Bei einem radialen Antrieb (Reibrollenantrieb) ist am SND40 vorzugsweise die Antriebsart
„Geschwindigkeit konstant" einzustellen; bei einem axialen Antrieb (Kegelspitzenantrieb) die
Antriebsart „Drehzahl konstant".
Der Antrieb kann entscheidenden Einfluss auf die Positioniergenauigkeit nehmen. Das hängt damit
zusammen, dass die Positionierungsroutine des SND40 mit der eingegebenen konstanten
Drehzahl rechnet. Weicht die Drehzahl im Betrieb von dieser Konstanten ab, kann es zu einem
entsprechenden Positionsversatz oder sogar zum Detektionsausfall kommen. Dies gilt auch für das
Auslaufverhalten des Antriebs. Die Halteposition wird mit Hilfe des Parameters „Nachlauf" einmal
eingestellt, in der Annahme, dass das Auslaufen immer die gleiche Zeit in Anspruch nimmt. Kommt
es hier zu Schwankungen z.B. aufgrund von Schwergängigkeit kommt es zu entsprechenden
Toleranzen in der Halteposition.
Das SND40 kann den Schlupf im Betrieb überwachen. Erreicht der gemessene Schlupf die
eingegebene Grenze (1...5%) wird das Signal „Schlupf" gesetzt.
Die Rohrdrehzahl oder die Geschwindigkeit des Antriebs muß innerhalb des möglichen Bereiches
liegen.
Abhängig von der Anforderung an die Positioniergenauigkeit kann der Einsatz eines Antriebs- oder
Servoreglers sinnvoll sein.
Die Steuerung des Antriebs direkt vom SND40 erhöht normalerweise die Genauigkeit des
Systems. Die Belastung der SPS wird verringert. Wenn die SPS das Signal „Motor" zyklisch
abtastet, verringert die Zykluszeit der SPS die Genauigkeit der Positionierung, da der
Signalwechsel entsprechend ungenau abgetastet wird.
Bei einer Zykluszeit von 20 ms und einer Drehzahl von 120 U/min ist eine Ungenauigkeit
Bei der Konzeption und Integration einer Drehvorrichtung ist darauf zu achten, dass es eine
Auswurfmöglichkeit für nicht erkannte Rohre gibt.
Idealerweise werden die Rohre in die gleiche Behälterform gefördert, mit der die Anlage gespeist
wird. Dann kann der volle Behälter einfach mit einer anderen Einstellung oder die Rohre in
Längsrichtung gedreht erneut über die Schweißnahterkennung gefahren werden. In diesem
zweiten Durchlauf werden dann oft weitere Rohre erkannt und positioniert.
Ist eine solche Zweitbehandlung nicht möglich, hilft eine einfache Handsteuerung weiter, mit der
das Rohr dann noch korrekt orientiert werden kann.
Es ist außerdem darauf zu achten, dass der Anlagenbediener den Positioniervorgang beobachten
und auch kontrollieren kann.
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Schweißnahterkennungssystem R4000 SND40
für Rohre, Dosen und Fässer
Wichtig:
Das Material muss möglichst frei von Schlupf und Drehlzahlschwankung laufen.
360°(20 ms / 500 ms) = 14° zu erwarten.
Handbuch
Systembeschreibung
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