B0059000 / Rev. 1.6
Auswirkung der Schweißnahtbreite auf die Erkennungssicherheit
Anhand dieses Beispiels ist leicht zu verstehen, was passieren würde, wenn die Schweißnahtbreite
reduziert würde. Bei halber Schweißnahtbreite würde sich der Rauschpegel deutlich erhöhen, weil
der Schnittpunkt mit dem Signal nach oben geht.
Das Signal-/Rauschverhältnis würde hier unter 2 liegen. Damit wäre die Aussonderungsschwelle
Stufe „gut" nicht mehr zu erreichen – das Rohr würde ausgesondert werden, sofern die Stufe „gut"
eingestellt ist.
Je kleiner (enger) die Schweißnahtbreite gewählt wird, umso schwerer ist es die Aussonderungs-
schwelle „gut" zu erreichen.
Die Wahl der Schweißnahtbreite wirkt aber noch auf eine andere Kenngröße in der
Schweißnahterkennung und zwar auf die Positioniergenauigkeit.
Eine fast gleich große Signalspitze könnte durchaus die wahre Schweißnaht repräsentieren und
damit als Schweißnaht unerkannt bleiben. Verkleinert man aber die Schweißnahtzone, ist die
Möglichkeit größer, dass diese fast gleich große Signalspitze in die Rauschzone fällt. Tritt dies ein,
wird die Aussonderungsschwelle nicht mehr überschritten – das Rohr wird ausgesondert.
Damit ist dann auch die Möglichkeit einer Fehlpositionierung reduziert.
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Schweißnahterkennungssystem R4000 SND40
für Rohre, Dosen und Fässer
Regel: kleine Schweißbreite - hohe Positioniergenauigkeit.
Zusammenhang: Die Möglichkeit, innerhalb der Schweißnahtzone weitere
der Schweißnaht ähnliche Signalspitzen zu haben, geht zurück.
Zusammenfassend: hohe Erkennungssicherheit wenn:
− Aussonderungsschwelle „gut"
− Schweißnahtbreite „so klein wie möglich"
Handbuch
Systembeschreibung
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