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Montagehinweise / Inbetriebnahme; Abgasanschluss / Schornstein - Nordluft Nl-A Bedienungsanleitung

Heizregister
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4. Montagehinweise / Inbetriebnahme

Bei Aufstellung der Geräte sind grundsätzlich die für das jeweilige Bundesland geltenden Bestimmungen
und Verordnungen zu beachten. Es ist sicherzustellen, dass die Ventilatorleistung (Nenndruck) entsprechend
den jeweiligen luftseitigen Widerständen angepasst wird (Volumenstrom messen).
Es muss eine Einregulierung und Inbetriebnahme der Gesamtanlage gemäß unserer Anleitung erfolgen.
Die Einregulierungsprotokolle (Brennerprotokoll, Lufttechnisches Protokoll und Abgasmessungsprotokoll)
der Erstinbetriebnahme sind zur Prüfung / Kontrolle zeitnah an nordluft zu schicken (Siehe Seite 19).
Bei evtl. zu erwartenden starken Luftverschmutzungen im Aufstellraum ist die Umluftansaugung über
entsprechende Filter (Geräte-Zubehör) vorzunehmen. Hierbei ist der saugseitige Widerstand zu beachten
und die Ventilatorleistung entsprechend anzupassen.
Die Zufuhr der Verbrennungsluft ist sicherzustellen. Bei evtl. im Aufstellraum auftretenden Über- oder
Unterdruck bzw. starken Luftverunreinigungen ist eine Brennerfrischluftansaugung zu installieren.
Sämtliche Schraubverbindungen des Reinigungsdeckels und der Flanschverbindung sind
spätestens nach 50 Betriebsstunden zu überprüfen und gegebenenfalls mit 10 Nm nachzuziehen.
Eine erneute Überprüfung ist in regelmäßigen Abständen in Abhängigkeit der Betriebsweise
und Betriebsstundenzahl durchzuführen (mindestens 2 x jährlich).
Der Einbau des Heizregisters erfolgt werksseitig in der Form, dass eine Längenausdehnung nach
hinten hin (vom Brenner weg) möglich ist. Bei Wartung/Austausch/Reparatur etc. ist darauf zu
achten, dass dies auch weiterhin gegeben ist. Falls eine Längenausdehnung verhindert wird,
kann es zu Beschädigungen kommen.
Hinweis bei kondensierender Betriebsweise:
Insofern die Geräte werksseitig für kondensierende Betriebsweise hergestellt werden, sind die
Heizregister mit Gefälle nach hinten hin (von der Brennerseite weg) eingebaut. Das Gefälle
beträgt ca. 1 cm je Meter Wärmetauscherlänge, mindestens jedoch 1 cm. Das Kondensat muss
über den hinteren Sammelkasten und dem daran angeschlossenen Ablauf abgeführt werden.
Ein Ablaufen von Kondensat über den vorderen Sammelkasten muss unbedingt vermieden
werden. Es ist bei der Installation auf eine waagerechte Aufstellung zu achten. Bei Wartung /
Austausch / Reparatur etc. ist darauf zu achten, dass dies auch weiterhin gegeben ist und ein
freies Ablaufen von entstehendem Kondensat möglich ist.
Vorbereitende Maßnahmen am Wärmetauscher / an den Wirbulatoren:
Die Wirbulatoren (auch Abgasbremsen, Turbulatoren genannt) sind lose in den einzelnen
Rohren des Wärmetauschers eingesetzt und gegen ein Durchrutschen in die Rohre gesichert.
Durch Erschütterungen auf dem Transportweg oder während der Montage kann es vorkommen,
dass einzelne Wirbulatoren aus den Rohren herausrutschen. Dies ist vor der Inbetriebnahme zu
kontrollieren und ggfls. sind diese Wirbulatoren in die Rohre zurück zu schieben. Hierzu muss
der Reinigungsdeckel vorsichtig geöffnet werden.

4.1 Abgasanschluss / Schornstein

Die Geräte sind generell an einen Schornstein anzuschließen. Dieser muss, wenn nötig, in kondensatfester
Ausführung montiert werden.
Wenn das Dach zugleich die Decke des Aufstellungsraumes bildet, kann der Schornstein aus Stahlblech
bestehen. Jede Feuerstätte muss einen eigenen Schornstein haben, die Zusammenfassung von
Stahlblechschornsteinen ist unzulässig. In Dachkonstruktionen ist der Schornstein durch eine Rohrhülse zu
führen, um eine freie Ausdehnung des Schornsteins bei Erwärmung zu ermöglichen.
Schornsteine sind bauliche Anlagen in oder an Gebäuden, die ausschließlich dazu bestimmt sind, Abgase
von Feuerstätten über Dach abzuführen.
Stand 11/2019
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Bedienungsanleitung Heizregister NL-A
9
www.nordluft.com
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