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Nibe MT-MB21 Bedienungsanleitung

Nibe MT-MB21 Bedienungsanleitung

Microbooster-wärmepumpe
MICROBOOSTER-WÄRMEPUMPE
OE01:221-1812
Handleiding
NIBE
MT-MB21
TM
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Nibe MT-MB21

  • Seite 1 MICROBOOSTER-WÄRMEPUMPE OE01:221-1812 Handleiding NIBE MT-MB21...
  • Seite 4: Über Das Produkt

    EINLEITUNG Ziel dieser Anleitung ist die Bereitstellung von Informationen, Anweisungen und Warnhinweisen zur Brauchwasser-Wärmepumpe Microbooster (MBHP). Die Anleitung ist auf Installateure und Klempner sowie auf Endanwender ausgelegt, da sie wichtige Sicherheitshinweise enthält. Die Anleitung ist Teil der Microbooster-Wärmepumpe und sollte sorgfältige aufbewahrt werden, da sie wichtige Installations- und Wartungsanweisungen enthält, die zur Gewährleistung einer langen Lebensdauer und eines effizienten Betriebs beitragen können.
  • Seite 5 1.2. Technische Daten 1.2.1. Allgemein Das Gerät besteht aus einem Wassertank, einem Kältekreislauf, einem Gehäuse und einem mit einer Steuerplatine verbundenen Display. Dieses Gerät dient im Wesentlichen der Erwärmung des in einem Tank aufbewahrten Wassers. 1.2.2. Betrieb Das Gerät ist so programmiert, dass es mit der Erwärmung des im Tank befindlichen Wassers beginnt, sobald dessen Temperatur unter einen zuvor festgelegten Wert fällt.
  • Seite 6 1.2.3. Kältemittelkreislauf Wie in Abbildung 1 und 2 dargestellt, kann der Wärmepumpenzyklus wie nachstehend beschrieben in vier wesentliche Prozesse unterteilt werden: Kompression (1-2), Kondensation (2-3), Expansion (3-4), Evaporation (4-1): • Beim Ansaugen des Kompressors (1) gelangt überhitztes Kältemittelgas bei geringem Druck in den Kompressor. •...
  • Seite 7 1.2.4. Sicherheitshinweise – Kältemittelkreislauf • Reparatur- und Wartungsarbeiten am Kreislauf der Wärmepumpe dürfen ausschließlich von kompetenten, geschulten Technikern durchgeführt werden. • Führen Sie vor Öffnen des Kältemittelkreislaufs die Wärmequelle ab, sodass sichere Arbeitsbedingungen gewährleistet sind. • Besondere Vorsicht gilt bei Wartung des Gerätes mit einer offenen Flamme. 1.2.5.
  • Seite 8 Abbildung 4 – Aufbau des Kältemittelkreislaufs einschließlich wesentlicher Komponenten. Kältemittelkreislauf Wasserkreislauf GQ1: Kompressor XL1: Wasserzulauf RM1: Rückschlagventil XL2: Wasserauslauf EP1: Verdampfer XL3: Wärmequelleneinlass EP2: Kondensator XL4: Wärmequellenauslass HZ1: Filtertrockner XL5: Wasserrückführung QN2: Thermostatisches XL6: Kondensatauslass Expansionsventil EP3*: Spule XL7: Serviceventil EB1: Elektrische Heizung FR1: Anode GQ2*: Dreiwegeventil...
  • Seite 9 Abbildung 5 – Aufbau von Kondensator und zugehörigen Komponenten. Sensoren Elektrische Komponenten BT1: Temperatur Wärmequelleneinlass AA1: Hauptplatine BT2: Temperatur Wärmequellenauslass AA2: Displayplatine BT3: Temperatur Tankwasser GC1: Solar (PV) 0 – 10 V (Abb. 13) BP1: Hochdruckschalter QA1: SG-Ready-Anschluss (Abb. 13) GP1: Pumpe ODER Drosselventil Elemente mit * sind nur bei Modellen...
  • Seite 10 1.2.6. Wesentliche technische Daten Wesentliche technische Daten sind in folgenden Abbildungen und der Tabelle aufgeführt. Abbildung 6 – Maßangaben. Parameter Einheit FV-E FV-R FS-E FS-R Abmessungen A – Höhe 1570 H – Durchmesser Ø 603 I – max. Durchmesser Ø 620 Für Installation erforderliche Höhe 1730 Gewicht (trocken)
  • Seite 11 Parameter Einheit FV-E FV-R FS-E FS-R Elektrische Daten Stromversorgung V/Hz 230/50 Sicherung 13 (10) Elektrische Anschlüsse L1, N, G Leistung der elektrischen Heizung 1500 Kältemittel und Wasserkreislauf Kältemitteltyp R134a Kältemittelmenge 1220 Treibhauspotenzial 1430 CO2-Äquivalent Tonnen Kältemittelkreislauf Hermetisch dicht Schutzart IP21 Wasseranschlüsse - emalliert ¾...
  • Seite 12 Parameter Einheit FV-E FV-R FS-E FS-R Betriebsgrenzwerte Max. Kompressorleistung Max. Wassertemperatur °C (nur Wärmepumpe) Max. Wassertemperatur (Wärmepumpe °C und elektrischer Wassererwärmer) Min. erforderlicher Durchfluss der Wärmequelle Max. Druck von warmem Brauchwasser Max. erlaubter Druck der Wärmequelle Max. verfügbare Druckdifferenz Alle Daten unterliegen Tests durch Dritte.
  • Seite 13: Transport, Handhabung Und Lieferung

    2. TRANSPORT, HANDHABUNG UND LIEFERUNG Die Brauchwasser-Wärmepumpe muss sofort bei Erhalt auf Mängel und Defekte untersucht werden. Informieren Sie bei Mängeln und Defekten umgehend das Versandunternehmen. Der Empfänger zeichnet für den gesamten Transport verantwortlich, sofern nicht anderweitig vereinbart. 2.1. Liefermodus Das Gerät wird ohne Kondensatablaufschlauch und Sicherheitsausrüstung für den Wasserkreislauf geliefert.
  • Seite 14: Horizontaler Transport

    2.5. Mit Anhänger transportieren Das Gerät darf nur mit dem zugehörigen Transportrahmen transportiert werden. Dies bezieht sich auch auf den Transport auf Treppen (Abbildung 7). Das Gerät muss gesichert werden, damit es auf dem Anhänger nicht verrutscht. Wasseranschlüsse usw. dürfen nicht zu Transportzwecken verwendet werden. Es sollte sichergestellt werden, dass der Anhänger das Gehäuse oder die verschiedenen Anschlüsse nicht beschädigt.
  • Seite 15 3. AUFSTELLUNG Der Aufstellungsort muss mit einer Stromversorgung von 220 bis 240 V und 50 Hz ausgestattet sein. Stromversorgung und Hydrauliksystem müssen mit den örtlichen Richtlinien übereinstimmen. Das Gerät sollte vertikal mit einer maximalen Neigung von 1° aufgestellt werden. Das Gerät muss gut ausgeglichen und stabil auf dem Boden stehen. Verwenden Sie die integrierten verstellbaren Polster zum Ausgleichen des Gerätes.
  • Seite 16: Aufstellungsabfolge

    3.1. Aufstellungsabfolge Sobald das Gerät in einem Raum mit den im vorherigen Abschnitt angegebenen Eigenschaften aufgestellt ist, kann es mit Hilfe der nachstehend beschriebenen Abfolge vorbereitet werden: 1. Nehmen Sie die Verpackung von der Palette. 2. Entfernen Sie die Transportsicherungen von der Palette. 3.
  • Seite 17 4. INSTALLATION DES WASSERKREISLAUFS Der Wasserkreislauf muss in Übereinstimmung mit lokalen Normen und Standards installiert werden. Das im Brauchwasser- und Wärmequellenanlagen verwendete Wasser und Flüssigkeit muss folgende Anforderungen erfüllen: • Brauchwasserkreislauf und Tank dürfen ausschließlich Trinkwasser enthalten. • Der Wärmequellenkreislauf kann nahezu jede Wasserquelle mit geringer Temperatur enthalten (Sole, Fernwärme, Raumheizungsrücklauf oder Erdreich-Wärmepumpe).
  • Seite 18 4.1. Brauchwasseranschlüsse Schmutz in der Verrohrung muss vermieden werden. Spülen Sie die Verrohrung nach Installation externer Rohre bei Bedarf durch, bevor Sie die Brauchwasser- Wärmepumpe anschließen. Falls keine Wasserzirkulation erforderlich ist, stellen Sie sicher, dass der Zirkulationsanschluss angemessen abgedichtet ist. Stellen Sie bei Installation der Rohre sicher, dass die Rohranschlüsse keinen übermäßigen Belastungen ausgesetzt sind.
  • Seite 19: Pumpen- Und Ventilkonfiguration

    4.3. Pumpen- und Ventilkonfiguration Das Gerät hat zwei Betriebsmodi: Einsatz einer Pumpe zur Regulierung des Wasserflusses und Einsatz eines Ventils. In den Abschnitten 4.3.1 und 4.3.2 wird erläutert, wann welcher Modus zu verwenden ist. 4.3.1 Pumpe Wenn das Gerät seriell zu einer Wasserzufuhr angeschlossen ist, genügt der Wasserfluss vermutlich nicht und zur Erzeugung des nötigen Wasserflusses wird eine Pumpe benötigt.
  • Seite 20 4.4. S-Spule anschließen (optional) Im Gerät kann ein zusätzlicher Wärmetauscher installiert werden. In der Sensortasche für den Thermostatfühler kann zusätzlich ein Sensor zur Steuerung des externen Anschlusses, z. B. Ölbrenner, Holzofen usw., platziert werden. Die maximale Eintrittstemperatur der Heizspirale beträgt 89 °C. Falls die Gefahr besteht, dass Eintrittstemperaturen auf über 89 °C steigen, muss der Installateur eine externe Vorrichtung installieren, die hohe Eintrittstemperaturen zur Heizspirale verhindert.
  • Seite 21: Dichtheitsprüfung

    4.6. Dichtheitsprüfung Nach Installation muss die gesamte Wasserinstallation auf Dichtheit geprüft werden. Führen Sie dazu eine Dichtheitsprüfung mit Wasser durch. 4.7. Inbetriebnahme des Brauchwasserkreislaufs WICHTIG! Bitte lesen Sie vor Inbetriebnahme des Wasserkreislaufs Kapitel 6 „Optimaler Betrieb“. Füllen Sie den Wassertank über den Kaltwasser-Anschlussstutzen. Trennen Sie die Frontplatte und entlüften Sie den Wassertank, indem Sie einen der Warmwasser- Wasserhähne bis zum Anschlag aufdrehen, bis offensichtlich keine Luft mehr an der Entnahmestelle austritt.
  • Seite 22: Elektrische Anschlüsse

    5. ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Das Gerät muss mit 220 bis 240 V und 50 Hz versorgt werden. Es wird mit einem herkömmlichen Schuko-Stecker geliefert. Schneiden Sie den Schuko- Stecker vom Stromversorgungskabel ab, falls örtliche Richtlinien eine feste Installation erfordern oder der mitgelieferte Stecker keine sachgemäße Erdung gewährleistet. Falls das Gerät mit einer Pumpe geliefert wird, wird diese mit GQ2 und GP1 verbunden.
  • Seite 23: Optimaler Betrieb

    6. OPTIMALER BETRIEB Der Stromkreis darf aus Sicherheitsgründen erst nach Anschluss des Gerätes an eine Wärmequelle und Brauchwasserversorgung an eine Stromversorgung angeschlossen werden. Sobald die Wärmepumpe an die Stromversorgung angeschlossen ist, startet sie im AUTO-Modus. Befolgen Sie die Schritte in den Abschnitten 7.1 und 7.2, um einen optimalen Betrieb der Brauchwasser-Wärmepumpe Microbooster zu gewährleisten.
  • Seite 24 6.2. Schritt zwei: Betriebswasserfluss kontrollieren Sobald das Gerät im AUTO-Modus läuft, müssen Sie kontrollieren, ob der Wasserfluss ausreicht. Nach ca. 10 Minuten im Betrieb wird bei unzureichendem Wasserfluss „E7“ angezeigt. Falls „E7“ angezeigt wird, erhöhen Sie den minimalen Durchfluss (D4) um +10. Überwachen Sie den Betrieb nach Anpassung des Parameters weitere zehn Minuten lang.
  • Seite 25: Steuerung Und Bedienung

    7. STEUERUNG UND BEDIENUNG 7.1. Startbildschirm Das Gerät kann über das in Abbildung 16 beschriebene Bedienfeld gesteuert werden. Über den Startbildschirm sind alle wesentlichen Betriebsmodi, Funktionen, Einstellpunkte und Informationen am Gerät zugänglich. Abbildung 16 – Display, Bedienfeld. Status der Elektroheizung (EIN/AUS) Hauptmenü...
  • Seite 26 Der obere Teil des Bildschirms vermittelt Informationen über Gerätebetrieb, Zeit und Temperatur-Einstellpunkt. Dieser Abschnitt ist passiv und ändert sich automatisch. Der untere Teil des Bildschirms ist aktiv, was bedeutet, dass das Symbol am Bildschirm weitere Menüelemente enthält. Dieser Abschnitt ist in drei Menüs unterteilt: •...
  • Seite 27 Klasse Code Menüelement Beschreibung T q i Die Temperatur des Wärmequelleneinlasses. T q o Die Temperatur des Wärmequellenauslasses (Verdampfertemperatur). T tank Die Brauchwassertemperatur im Aufbewahrungstank. Fluss % Der tatsächliche Durchfluss der Wärmequelle in Prozent. Input V* Das tatsächliche Eingangssignal in GC1 (0 – 10 V) vom PV in Volt. HP St Die Anzahl der Betriebsstunden des Kompressors.
  • Seite 28 Klasse Code Menüelement Beschreibung T1 Error Der Temperatursensor T1 ist außerhalb des Bereichs. Falls dieser Fehler auftritt, erwärmt das Gerät das Wasser in keiner Weise. T2 Error Der Temperatursensor T2 ist außerhalb des Bereichs. Falls dieser Fehler auftritt, erwärmt das Gerät das Wasser in keiner Weise.
  • Seite 29 Code Einstellpunktname Beschreibung AUTO Die Wärmepumpe erwärmt das Wasser bei Bedarf mit dem Wärmepumpenbetrieb. Unter normalen Bedingungen funktioniert der Kompressor, bis der AUTO-Einstellpunkt A1 T erreicht ist. Falls die Temperatur der Quelle unter D7 Quelle T min. liegt, startet die Elektroheizung und die Wärmepumpe schaltet sich ab.
  • Seite 30 7.4. Hauptmenü Dieses Menü sollten Sie nur aufrufen, wenn Sie mit dem Betrieb dieses Gerätes vertraut sind. Wir empfehlen dringend, die Beschreibungen der folgenden Menüelemente sorgfältig zu lesen und zu verstehen. Die Änderung einiger dieser Einstellpunkte kann erheblichen Einfluss auf Betrieb und Leistung des Gerätes haben. Das Hauptmenü...
  • Seite 31 7.4.2. Funktionen Die Funktionen ähneln den Betriebsmodi, sind jedoch nicht direkt über den Startbildschirm zugänglich und können je nach Gerät variieren. Einstellpunkt- Werksein- Code Beschreibung Bereich Name stellung Der Wärmequellendurchfluss wird, wie in Abbildung 19 beschrieben, automatisch zur Erfüllung einer zuvor festgelegten Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelleneinlass und -auslass angepasst.
  • Seite 32 Werk- Einstellpunkt- Code Beschreibung Bereich sein- Name stellung Niedrigtarif ermöglicht Elektroheizung und Wärmepumpe, nur während Zeiten niedriger Strompreise zu laufen. Dies ist über das Menüelement zur Regulierung des Niedrigtarif- Programmes D17/D18 möglich (Low Stand- tariff weekday/weekend). Das Gerät arbeitet dann ausschließlich während zuvor festgelegter Tageszeiten.
  • Seite 33 7.4.3. Allgemeines Im Abschnitt „Allgemeines“ sind alle Standardeinstellungen zusammengefasst, die geringen oder gar keinen Einfluss auf den Wärmepumpenbetrieb nehmen. Ausgenommen davon ist das Menüelement „Zurücksetzen“. Durch Aktivierung der Zurücksetzen-Funktion werden alle Einstellpunkte auf die werkseitigen Einstellwerte zurückgesetzt. Die Einstellpunkte im Allgemeines-Menü werden in der nachstehenden Tabelle beschrieben.
  • Seite 34 7.4.4. Installateur Das Installateur-Menü ist qualifiziertem Personal vorbehalten. Einige der Einstellpunkte, die über dieses Menü reguliert werden können, haben je nach Art der Inbetriebnahme und Installation erheblichen Einfluss auf die Geräteleistung. Daher sollten die Einstellpunkte im Installateur-Menü zur Optimierung der Leistung und Lebensdauer des Gerätes angemessen auf die Installationsart angepasst werden.
  • Seite 35 Einstellpunkt- Werksein- Code Beschreibung Bereich Name stellung Hier kann die während des Betriebs der Wärmepumpte erlaubte Mindesttemperatur der Wärmequelle reguliert werden. Falls die Source T min Temperatur des Wärmequelleneinlasses T1 0 - 30 unter D7 (Source T min.) sinkt, stoppt die Wärmepumpe und die Elektroheizung arbeitet, bis der Wassereinstellpunkt erreicht ist.
  • Seite 36 Einstellpunkt- Werksein- Code Beschreibung Bereich Name stellung Hier kann der erzwungene Betrieb der Wärmepumpe aktiviert werden. Die Wärmepumpe startet, selbst wenn kein Forced Warmwasser benötigt wird. Sobald die von OFF/ON operation der Wärmepumpe erlaubte Höchsttemperatur erreicht ist, stoppt das Gerät. Diese Funktion dient zu Testzwecken.
  • Seite 37 Einstellpunkt- Werksein- Code Beschreibung Bereich Name stellung Die SG-Ready-Funktion kann hier vom Installateur aktiviert werden. Drei mögliche Modi können ausgewählt werden. Diese Funktion ermöglicht das Starten der Wärmepumpe von einem externen Zugang. SG-Ready ist nicht aktiv, falls es keinen OFF/ externen Eingang gibt (SG1 AUS, SG2 AUS).
  • Seite 38 Einstellpunkt- Werksein- Code Beschreibung Bereich Name stellung Hier kann der Vorheizen-Betrieb aktiviert werden. Im Vorheizen-Betrieb kann Preheat (coil) das Wasser im Tank direkt durch die OFF/ON Wärmequelle mittels Spule ohne Einsatz der Wärmepumpe erwärmt werden. Hier kann der Übergang-Betrieb aktiviert werden.
  • Seite 39 7.5. Photovoltaik-Funktion Die Brauchwasser-Wärmepumpe kann über ein Signal von einem Photovoltaik- (PV) Umrichter oder einem Energiezähler gesteuert werden – dabei kann es sich um ein einfaches Start/Stopp-Signal über einen potenzialfreien Kontakt oder um ein variables Signal handeln. Abbildung 20 zeigt mögliche Installationskonfigurationen mit oder ohne Leistungsmesser.
  • Seite 40: Sicherheitsfunktionen

    7.6. Sicherheitsfunktionen 7.6.1. Hochdruckschalter Zur Gewährleistung eines Kompressorbetriebs innerhalb seines Betriebsumfangs ist ein Hochdruckschalter integriert, der den Kompressor abschaltet, wenn der Druck im Kältemittelkreislauf zu hoch wird. Der Druckschalter schaltet den Kompressor ab, falls der Druck 25 bar übersteigt. Zum Neustarten des Gerätes muss es aus- und wieder eingeschaltet werden. 7.6.2.
  • Seite 41: Wartung

    8. WARTUNG Bitte beachten Sie örtliche Richtlinien und Vorschriften in Bezug auf die regelmäßige Inspektion von Wärmepumpe durch sachkundiges Personal. 8.1. Umweltanforderungen Bitte befolgen Sie bei Reparatur oder Demontage der Brauchwasser-Wärmepumpe Microbooster die Umweltrichtlinien und gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Recycling und Entsorgung von Materialien.
  • Seite 42 Sie sollten die Anode jährlich prüfen. 1) Trennen Sie die Stromversorgung oder ziehen Sie den Netzstecker. 2) Entfernen Sie die frontseitige Kunststoffabdeckung. Dies ermöglicht Zugriff auf die Anode. 3) Trennen Sie die Verkabelung zwischen Anode und Tank (Abbildung 21). 4) Fügen Sie ein Multimeter (mA-Bereich) zwischen Anode und Tank ein. Anodenstrom >...
  • Seite 43: Demontage Und Ausserbetriebnahme

    9. DEMONTAGE UND AUSSERBETRIEBNAHME Nehmen Sie das Gerät wie folgt außer Betrieb: • Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz, d. h. ziehen Sie die Stromkabel. • Schließen Sie den Wärmequelleneinlass und -auslass und lassen Sie Flüssigkeit aus den Rohren an der Oberseite der Wärmepumpe ab. •...
  • Seite 44: Alarme Und Fehlerbehebung

    10. ALARME UND FEHLERBEHEBUNG 10.1. Alarme Alarm Bedeutung Mögliche Ursachen Mögliche Abhilfemaßnahmen E1, E2, Tempera- Der Temperatursensor T1, Prüfen Sie, ob der Sensor mit der tursensoren T2 oder T3 ist defekt oder Leiterplatte verbunden ist außerhalb des nicht mit der Leiterplatte Bereichs verbunden Temperatursensor austauschen...
  • Seite 45: Fehlerbehebung

    10.2. Fehlerbehebung Klären Sie außerdem die folgenden Fragen, bevor Sie Kontakt zu einem Installateur aufnehmen: • Ist die Kaltwasserversorgung offen? • Wurde die Wärmepumpe/der elektrische Tauchsieder durch eine Sicherheitsfunktion deaktiviert? • Hat ein externer Kurzschluss der Anschlüsse die Wärmepumpe deaktiviert? •...
  • Seite 47: Informationen Zu Produkt Und Monteur

    11. INFORMATIONEN ZU PRODUKT UND MONTEUR Installiertes Modell: Seriennummer: Zubehör: Monteur Rohrmontage Datum: Firma: Name: Telefon: Elektroinstallation Datum: Firma: Name: Telefon: Inbetriebsnahme Datum: Firma: Name: Telefon:...
  • Seite 48 HINWEISE...
  • Seite 50 HINWEISE...
  • Seite 51: Kontaktinformationen

    ABK AS , Brobekkveien 80, 0582 Oslo, Postboks 64 Vollebekk, 0516 Oslo Tel.: +47 23 17 05 20 E-mail: post@abkklima.no www.nibe.no NIBE-BIAWAR Sp . z o. o. Aleja Jana Pawła II 57, 15-703 BIALYSTOK Tel.: +48 (0)85 662 84 90 E-mail: sekretariat@biawar.com.pl www.biawar.com.pl...
  • Seite 52 i nf o @ ni b e. s e NIB E En er g y Sy s t em s ww w. ni be . e u B o x 14, H an n ab ad s vä g en 5 28 5 21 Mar kar yd...

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