BETRIEBSWEISE DER
KAFFEEGRUPPE
VERSORGUNGSZYKLUS DES KAFFEES
Nach erfolgter Kaffeewahl setzt sich die Mühle in Betrieb
und füllt die Kammer der Kaffeedosiervorrichtung (siehe
Abb. 20).
Ist die Dosiervorrichtung voll, wird die gemahlene Kaffee-
dosis in die unterliegende Kaffeegruppe ausgelöst.
Der Kaffee fällt in die vertikal angebrachte Brühkammer (1)
(siehe Abb. 18).
Die Kurbel des Getriebemotors, die mit der Außenscheibe
(2) eingekuppelt ist, wird um 180° gedreht, wodurch die
Brühkammer schwingt und der obere Kolben (3) sinkt (siehe
Abb. 18).
Infolge des Wasserdrucks gibt die Vorbrühfeder (5) nach
und der untere Kolben (4) sinkt um 4 mm, wodurch ein
Wasserkissen gebildet wird, das den gleichmäßigen Ge-
brauch der Kaffeedosis erlaubt.
Am Ende der Kaffeeausgabe, während eine Pause von 3
Sekunden, stößt die Vorbrühfeder (5) die Wasserschicht
durch den 3. Weg des Ausgabe-Elektroventils aus, wobei
die verbrauchte Kaffeepille leicht gepreßt wird.
Die Vervollständigung der Rotation des Getriebemotors
bewirkt das Aufheben der Kolben und der Kaffeedosis über
den Schwinghebel (6).
Während die Brühkammer in die senkrechte Stellung zu-
rückkehrt, vermeidet der am Kaffeetrichter angebrachte
Abschaber nicht nur die Bewegung der gebrauchten Kaffee-
pille sonder läßt er diese herunterfallen.
Der untere Kolben kehrt zum unteren Totpunkt zurück.
Abb. 17
1 - Brühkammer
2 - Außenscheibe
3 - Oberer Kolben
4 - Unterer Kolben
5 - Vorbrühfeder
6 - Schwinghebel
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Abb..18
1 - Brühkammer
2 - Außenscheibe
3 - Oberer Kolben
4 - Unterer Kolben
5 - Vorbrühfeder
6 - Schwinghebel
KONTROLLE UND EINSTELLUNG
Um die bestmöglichen Ergebnisse für jedes einzelne Pro-
dukt zu erzielen, wird empfohlen, folgendes zu überprüfen:
für Kaffee
Die gebrauchte Kaffeedosis muß leicht gepreßt und etwas
feucht sein.
Die Körngröße des gemahlenen Kaffees.
Das Gewicht des gemahlenen Kaffees.
Die Ausgabetemperatur.
Die Wassermenge.
für Getränkepulver
Das Gewicht der Produkte.
Die Ausgabetemperatur der Getränke.
Die Wassermenge.
Sollten diese Einstellungen verändert werden, die in den
folgenden Abschnitten beschriebene Prozedur befolgen.
Das Gewicht der löslichen Produkte, die Wassermenge und
die Temperatur werden direkt vom Mikroprozessor gesteu-
ert.
Um diese zu verändern, muß daher die Programmieran-
weisung befolgt werden.
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