Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Inhaltsverzeichnis

Werbung

®
HUMPHREY
FIELD ANALYZER II BENUTZERHANDBUCH
Modelle 720 • 730 • 735 • 740 • 745 • 750

Werbung

Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für Zeiss HUMPHREY 720

  • Seite 1 ® HUMPHREY FIELD ANALYZER II BENUTZERHANDBUCH Modelle 720 • 730 • 735 • 740 • 745 • 750...
  • Seite 2 Humphrey Systems Ein Unternehmen der Carl Zeiss Gruppe 5160 Hacienda Drive Dublin, CA 94568 Allgemeine Anfragen +1 (925) 557-4100 +1 (877) 486-7473 Kundendienst +1 (800) 341-6968 +1 (925) 557-4859 Copyright © 1994, 1998 Humphrey Systems. Alle Rechte vorbehalten. Warenzeichen Humphrey Field Analyzer ist ein eingetragenes Warenzeichen von Humphrey Systems. STATPAC, FastPac und S sind Warenzeichen von Humphrey Systems.
  • Seite 3 Humphrey Field Analyzer II ® Revisionskontrolle TEILENUMMER REVISION TITEL AUSGABEDATUM 29900-1 Humphrey® Field Analyzer II 7-1994 Benutzerhandbuch Modelle 730, 740, 750 47653-3 Humphrey® Field Analyzer II 7-1999 Benutzerhandbuch Modelle 720, 730, 735, 740, 745, 750 • Enthält Informationen, die bis zur Software-Revision A10 gültig sind.
  • Seite 4: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis (Dieses Handbuch hat 298 Seiten) Einleitung/ Einleitung/Einstellung des Geräts Einstellung des Geräts Zum Thema Gesichtsfelder (16 Seiten) Die speziellen Merkmale des Humphrey Field Analyzer II Zum Gebrauch dieses Handbuchs Sicherheitsvorkehrungen Systembestandteile 1-11 Zusatzgeräte 1-14 Aufbau des Systems 1-16 Allgemeine Bedienung Allgemeine Bedienung Allgemeine Informationen...
  • Seite 5 Der Testvorgang Der Testvorgang Wahlmöglichkeiten zu Beginn des Tests (18 Seiten) Überwachung und Einhaltung der Augenposition Zusätzliche Tests Während des Tests 5-10 Wahlmöglichkeiten am Ende des Tests 5-14 Schrittweise Testanleitung 5-16 Testzuverlässigkeit Testzuverlässigkeit Die Zuverlässigkeit beeinflussende Faktoren (8 Seiten) Mitarbeit des Patienten Fixation des Patienten Korrekturgläser Beurteilung der Zuverlässigkeit...
  • Seite 6 Dateifunktionen Dateifunktionen Das Menü Dateifunktionen (24 Seiten) Aufrufen des Dateiverzeichnisses Auswählen von Tests aus dem Verzeichnis Ausführen von Dateifunktionen 8-11 Externes 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerk (optional bei allen Modellen) 8-19 Organisieren von Patientendateien 8-23 Datenbankverwaltung Datenbankverwaltung Einführung in die Datenbankverwaltung (28 Seiten) Maßnahmen zur Sicherung der Patientendatenbank Sichern und Wiederherstellen der Konfiguration Vorgehen bei Datenbankausfall (Modelle 735-750) 9-13...
  • Seite 7 Pflege Pflege und Reinigung 12-1 und Reinigung Grundsätzliche Hinweise zum Gebrauch 12-2 (14 Seiten) Reinigen Des HFA II 12-2 Auswechseln von Teilen 12-4 Bedienung des Printrex-Druckers 12-10 Kalibrieren des Touch Screens 12-12 Umgang mit den Disketten 12-13 Anhang A Technische Daten, HFA II (36 Seiten) B Garantie-Erklärung und Copyright-Hinweis C Erklärung der Symbole...
  • Seite 8 Einleitung/Einstellung des Geräts Zum Thema Gesichtsfelder Die speziellen Merkmale des Humphrey Field Analyzer II Zum Gebrauch dieses Handbuchs Sicherheitsvorkehrungen Systembestandteile 1-11 Zusatzgeräte 1-14 Aufbau des Systems 1-16 Mit dem Humphrey ® Field Analyzer II (HFA II) verfügen Sie über das fortschrittlichste automa- tische Perimeter, das gegenwärtig erhältlich ist.
  • Seite 9: Zum Thema Gesichtsfelder

    EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS ZUM THEMA GESICHTSFELDER Wenn Durchschnittsbürger nach ihrer Sehkraft befragt werden, antworten sie oft in fester Überzeugung: „Ich habe volle Sehkraft“ – wie auch immer das Ergebnis ihrer letzten Sehschärfeprüfung ausfiel. Dem Augenarzt stehen heute zur Bewertung der Sehleistung viele verschiedene diagnostische Tests und Geräte für die Augenuntersuchung zur Verfügung.
  • Seite 10: Normale Und Pathologische Felder

    EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS Normale und pathologische Das normale Gesichtsfeld reicht mehr als 90° zu den Schläfen, 60° zur Nase und nach oben und etwa 70° nach unten. Das heißt, daß eine Person bei starrem Geradeausblick in der Lage Felder sein sollte, Stimuli in diesem Bereich wahrzunehmen.
  • Seite 11: Verfahren Zur Prüfung Des Gesichtsfelds

    EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS Defekte (Skotome) werden als relativ oder absolut klassifiziert. Als relativer Defekt gilt ein Be- reich mit abgeschwächter Sehkraft bzw. subnormaler Empfindlichkeit; ein absoluter Defekt ist ein Bereich, in dem kein Licht wahrgenommen wird. Der Punkt, an dem der optische Nerv in die Retina eintritt, der blinde Fleck, ist ein Beispiel für ein absolutes Skotom.
  • Seite 12: Die Speziellen Merkmale Des Humphrey Field Analyzer

    EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS Warum computergestütz- Die Fortschritte in der Mikroprozessortechnik der letzten zwanzig Jahre haben starke Auswir- te Perimetrie? kungen auf die Perimetrie gezeitigt. Perimeter haben sich zu präziseren Meßinstrumenten ent- wickelt, die überaus reproduzierbare Ergebnisse liefern. Diese Änderungen lassen sich besser einschätzen, wenn man die Vorteile von computer- gestützten Perimetern für sowohl den Patienten als auch für den Arzt betrachtet: •...
  • Seite 13: Leichte Bedienung

    EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS Leichte Bedienung Hochentwickelte Instrumente müssen nicht unbedingt kompliziert sein. Der HFA II bietet eine Reihe von Merkmalen, die die Verwendung des Geräts erleichtern: • Schnelle Dateneingabe über den Berührungsbildschirm • Einfache Bedienung durch menü- und symbolgesteuerte Befehle •...
  • Seite 14: Automatische Fixierungsüberwachung

    EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS Blau-Gelb-Prüfung (SWAP) Die Blau-Gelb-Perimetrie, auch unter der Bezeichnung „Short Wavelength Automated (Modellle 745 und 750) Perimetry“ (automatische Kurzwellen-Perimetrie) oder SWAP bekannt, wird in veröffentlichten Langzeitstudien besser beurteilt als die normale computergestützte Perimetrie. Wissenschaftler an den Universitäten von Davis und San Diego in Kalifornien stellten in unabhängigen Unter- suchungen fest, daß...
  • Seite 15: Informationen Im Internet

    EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS Informationen im Internet Informationen über den HFA II werden von Zeit zu Zeit auf der Web Site von Humphrey Sy- stems veröffentlicht. Die Internet-Adresse lautet: www.humphrey.com ZUM GEBRAUCH DIESES HANDBUCHS Zur vollen Ausnutzung der Leistungsfähigkeit des HFA II und zur Entwicklung solider Prüfungs- verfahren empfehlen wir, dieses Benutzerhandbuch als Lehr- und Nachschlagewerk zu benut- zen.
  • Seite 16: Zusätzliche Literatur

    EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS Zusätzliche Literatur Es ist unmöglich, in diesem Benutzerhandbuch alle Situationen zu behandeln, die bei der Ver- wendung des HFA II auftreten können, insbesondere Interpretationsfragen. Dem HFA II liegt ein Exemplar des Leitfadens The Field Analyzer Primer bei, der einen Überblick über Ergebnisse von Gesichtsfelduntersuchungen bietet.
  • Seite 17: Einschalten Des Geräts

    1-10 EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS • KEIN Zubehör verwenden, das nicht für dieses Gerät ausgelegt ist. Zur Gewährleistung von optimaler Leistung und Sicherheit nur von Humphrey Systems empfohlene Teile verwenden. Alle Zubehörteile müssen den Sicherheitsnormen nach UL, CSA, CE und IEC entsprechen.
  • Seite 18: Systembestandteile

    EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS 1-11 SYSTEMBESTANDTEILE Touch Screen Steuerung der Kinnstütze Festplattenlaufwerk (Modellle 735-750) Patientenschalter Diskettenlaufwerk (alle Modellle) Bandlaufwerk (Modell 750) Abbildung 1.3: Der HFA II – Seitenansicht Helligkeitskontrolle Serielle Anschlüsse (RS232) für Touch Screen Luftfilter Netzschalter Netzkabelanschluß Parallelanschluß VGA-Anschluß...
  • Seite 19 1-12 EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS Griff für Blau-Gelb- Stirnauflage Blendschutz (Modell 745, 750) Testhalbkugel Korrekturglashalter Kinnstütze Ausgezogener Instrumententisch Schiebegriff Tischhöhenschalter Tisch mit einmontiertem Printrex-Drucker Rollensperre Abbildung 1.5: Der HFA II – Vorderansicht mit Instrumententisch REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 20: Erläuterung Der Symbole

    EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS 1-13 Erläuterung der Symbole Die folgenden Symbole sind auf dem HFA II zu finden: Strom Ein Helligkeit Strom Aus VGA-Monitor Achtung, Projektorlampe siehe Handbuch Serieller RS-232- Hochspannung im Gerät. Anschluß Gefahr von elektrischem Schlag. Drucker Tastatur Sicherung Patientenschalter...
  • Seite 21: Zusatzgeräte

    1-14 EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS ZUSATZGERÄTE Drucker Der HFA II unterstützt gegenwärtig die folgenden Drucker: • Thermozeilendrucker von Printrex Tischmodell (Standardausrüstung des HFA II) Eigenständiges Modell (optional) • LaserJet-Drucker von Hewlett-Packard (optional): 2, 2P, 2P+, 3, 3P, 3P+, 4, 4L, 4MP, 4P, 5L, 5P, 6L, 6P Printrex: Tischmodell und eigenständiges Modell 1.
  • Seite 22 EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS 1-15 Trackball, Maus Gewöhnlich kann ein mit Microsoft ™ -Computern kompatibler serieller Trackball, Maus oder und andere Eingabegeräte andere externe Eingabevorrichtung an den HFA II angeschlossen werden. Statt den Touch Screen zu drücken, kann dann diese Vorrichtung benutzt werden, die in Kombination mit der optionalen externen Tastatur eingesetzt werden kann.
  • Seite 23: Aufbau Des Systems

    1-16 EINLEITUNG / EINSTELLUNG DES GERÄTS AUFBAU DES SYSTEMS Schließen Sie das Druckerkabel an den Printrex-Drucker und die Rückwand des HFA II an (siehe Abbildung 1.4: Parallelanschluß für den Drucker). Schließen Sie das Printrex- Stromkabel an die spezielle Steckdose an der Tischunterseite an. Siehe kleines Bild.
  • Seite 24: Allgemeine Bedienung

    Allgemeine Bedienung Allgemeine Informationen Der Hauptmenü-Bildschirm Systemeinstellungen 2-10 Zusätzliche Einstellungen 2-21 Hilfe-Bildschirme 2-23 In diesem Kapitel wird die allgemeine Bedienung des HFA II beschrieben. Hier erfahren Sie, wie Sie Befehle ausführen, Informationen eingeben und den HFA II Ihren Anforderungen ent- sprechend einstellen können.
  • Seite 25: Allgemeine Informationen

    ALLGEMEINE BEDIENUNG ALLGEMEINE INFORMATIONEN Einfacher Bildschirm Fast alle Bildschirme sind in drei Bereiche unterteilt: Titelleiste, Hauptteil des Bildschirms und Symboltasten. Titelleiste Disketten- laufwerk mit Vor- hänge- schloß Befehls- Symbol- tasten tasten Hauptteil des Bildschirms Abbildung 2.1: Hauptbereiche des HFA II Bildschirms Titelleiste Dies ist der oberste Bereich jedes Bildschirms.
  • Seite 26 ALLGEMEINE BEDIENUNG Symboltasten Diese Tasten nehmen die rechte Seite der meisten Bildschirme ein. Jede Taste hat eine be- stimmte Funktion, die jederzeit aufgerufen werden kann, solange kein Popup-Fenster angezeigt wird oder die Symboltasten abgedunkelt sind. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter „Popup-Fenster“...
  • Seite 27 ALLGEMEINE BEDIENUNG Die Taste „i“ Die „i “-Taste ist auf den meisten Bildschirmen in der linken oberen Ecke zu finden. Wenn Sie diese Taste drücken, gelangen Sie zum Gerätekonfiguration-Bildschirm, der Informationen (Information) enthält, die Sie brauchen, wenn Sie sich an den Kundendienst von Humphrey Systems wenden möchten.
  • Seite 28: Pop-Up-Fenster

    ALLGEMEINE BEDIENUNG Popup-Fenster Wenn Sie eine Wahlmöglichkeit auf einem Bildschirm wählen, erscheint oft ein kleinerer Bild- schirm, der den ursprünglichen Bildschirm überlagert. Dieser zusätzliche Bildschirm wird als „Popup“-Fenster bezeichnet. Hier werden Informationen angezeigt, oder es müssen Daten ein- gegeben werden. In jedem Fall sind zu dieser Zeit nur die Wahlmöglichkeiten (Tasten) inner- halb des Popup-Fensters aktiv.
  • Seite 29 ALLGEMEINE BEDIENUNG Verwendung der externen Viele der Tasten auf dem Bildschirm des HFA II können über die externe Tastatur betätigt wer- Tastatur (Standard bei Modell den. Eine Umrißlinie (oder Hervorhebung) um die aktive Taste herum zeigt, welche Aktion 750, optional bei anderen ausgeführt werden soll.
  • Seite 30: Verwendung Von Trackball, Maus Oder Anderen Eingabevorrichtungen

    ALLGEMEINE BEDIENUNG Sie können auch mit Hilfe der Tastatur-Funktionstasten durch das System navigieren. Die Funk- tionstasten F1 bis F6 entsprechen den Symboltasten auf dem Bildschirm, wie nachstehend auf- geführt: HILFE HAUPTMENÜ PATIENTENDATEN DATEIFUNKTIONEN DRUCKFUNKTIONEN SYSTEMEINSTELLUNG / ZURÜCK Verwendung von Trackball, Ein mit Microsoft ™...
  • Seite 31 ALLGEMEINE BEDIENUNG Wenn der Anwender eine bestimmte Funktion mit bereits gespeicherten Daten ausführen möchte, erscheint ein Dateiverzeichnis. Bei der Wahl von Tasten wie TESTS ANZEIGEN, TESTS KOPIEREN und PATIENTENDATEN ÄNDERN erscheint jeweils ein Verzeichnis. Um bestimmte Elemente aus einem Verzeichnis zu wählen, bewegen Sie den Cursor zum gewünschten Element und klicken mit der Rollkugel-Taste, um das Element hervorzuheben.
  • Seite 32: Der Hauptmenü-Bildschirm

    ALLGEMEINE BEDIENUNG DER HAUPTMENÜ- BILDSCHIRM Nach dem Einschalten des HFA II erscheint als erster Bildschirm der Hauptmenü-Bildschirm. Dieser dient hauptsächlich zur Anzeige einer Reihe von Testtasten, mit denen Sie das Test- verfahren einleiten. Außerdem können Sie von diesem Bildschirm aus den letzten Test abrufen und den Systemeinstellung-Bildschirm aufrufen.
  • Seite 33: Systemeinstellungen

    2-10 ALLGEMEINE BEDIENUNG SYSTEMEINSTEL- LUNGEN Um den Systemeinstellungen-Bildschirm aufzurufen, drücken Sie auf das SYSTEMEINSTEL- LUNGEN-Symbol im Hauptmenü-Bildschirm. Sie können auf den beiden Systemeinstellungs- bildschirmen, dem Haupt-Systemeinstellungen-Bildschirm (siehe Abbildung 2.7) und dem Bildschirm „Zusätzliche Einstellungen“ (siehe Abbildung 2.8) verschiedene Einstellungen vor- nehmen.
  • Seite 34 ALLGEMEINE BEDIENUNG 2-11 Zeit- und Datumseingabe Mit dieser Funktion können Sie die interne Uhr und den Kalender des Systems im gewünschten Format einstellen. Die genaue Datumsangabe ist für korrekte STATPAC-Analysen, alterskor- rigierte Übersichtstests und korrekte Berechnung der Korrekturglasdaten unerläßlich. Systemlog ausdrucken Das gedruckte Systemprotokoll enthält die Seriennummer und Konfigurationsoptionen des Ge- räts sowie die vom HFA II ausgegebenen Meldungen.
  • Seite 35: Aufrufen Des Systemeinstellungen-Bildschirms

    2-12 ALLGEMEINE BEDIENUNG Weitere Einstellungen Hiermit können Sie auf die zusätzlichen Systemeinstellungsfunktionen im Bildschirm „Weitere Einstellungen“ zugreifen. Aufrufen des Systemein- Beginnen Sie mit dem stellungen-Bildschirms Hauptmenü. Wählen Sie das SYSTEMEINSTELLUNGEN-Sym- bol. Wählen Sie die gewünschte Funktion. Wahl einer anderen Sprache Beginnen Sie mit dem Systemeinstellungen-Bild- schirm.
  • Seite 36: Verwendung Des Vertex-Monitors (Modell 750)

    ALLGEMEINE BEDIENUNG 2-13 Wenn Sie versehentlich die falsche Sprache gewählt haben, wählen Sie das SYSTEMEINSTEL- LUNGEN-Symbol (rechte untere Ecke im Hauptmenü). Wenn das Systemeinstellung-Menü er- scheint, wählen Sie das Dropdown-Menü in der linken oberen Ecke, und wählen Sie die ge- wünschte Sprache.
  • Seite 37: Einstellen Von Uhrzeit Und Datum

    2-14 ALLGEMEINE BEDIENUNG Hinweis: Wenn der Vertex-Monitor eingeschaltet ist, wird ein Signalton ausgelöst, sobald sich der Patient während des Tests von dem Korrekturglas wegbewegt. Der Test wird nicht unterbrochen, doch bleibt eine Meldung auf dem Bildschirm stehen, bis der Bediener sie löscht.
  • Seite 38: Zugriff Auf Die Sichern/Übertragen-Funktion

    ALLGEMEINE BEDIENUNG 2-15 Drucken des System- Beginnen Sie mit dem Systemeinstellung-Bildschirm. Wählen Sie SYSTEMLOG protokolls AUSDRUCKEN. Das Gerät beginnt automatisch, das Systemprotokoll zu drucken. Hinweis: Die Dauer des Druckvorgangs hängt vom Umfang des Systemprotokolls ab. Zugriff auf die Sichern/Über- Beginnen Sie mit dem Systemeinstellung-Bildschirm. Wählen Sie das Dropdown-Menü tragen-Funktion „Optionen für Sichern / Übertragen“.
  • Seite 39 2-16 ALLGEMEINE BEDIENUNG Die Datenübertragung muß mit einer Baudrate von 9600 mit gerader Parität und 7 Daten Bits und 1 Stop Bit erfolgen, um Kompatibilität mit anderen Humphrey-Produkten (STATPAC™ for Windows, HFA-Geräte der Serie 600) zu gewährleisten. Wählen Sie WEITER, um die Änderungen zu speichern, oder ABBRUCH, um die vorherigen Werte wiederherzustellen.
  • Seite 40: Wahl Der Automatischen Pupillenmessung

    ALLGEMEINE BEDIENUNG 2-17 Wahl der automatischen Beginnen Sie mit dem Systemeinstellungen-Bildschirm. Wählen Sie das Dropdown-Menü Pupillenmessung „Automatische Pupillenmessung“. (nur Modell 750) Wählen Sie EIN oder AUS. Hinweis: Die automatische Pupillenmessung steht nur zur Verfügung, wenn die Blick- verfolgungsfunktion initialisiert wurde. Informationen über Blickverfolgung finden Sie in Kapitel 5 unter „Blickverfolgung“.
  • Seite 41: Änderung Des Hauptmenü-Bildschirms

    2-18 ALLGEMEINE BEDIENUNG Änderung des Hauptmenü- Beginnen Sie mit dem Systemeinstellungen-Bildschirm. Wählen Sie HAUPTMENÜ ÄNDERN. Bildschirms Drücken Sie HINZUFÜGEN/ ÄNDERN EINER TASTE. Wählen Sie die Tasten- position, in der eine Ände- rung vorgenommen werden soll. Wählen Sie einen Testtyp aus: ÜBERSICHTSTEST, SCHWELLENWERTTEST, SPEZIELL, CUSTOM oder KINETIK.
  • Seite 42: Löschen Von Tasten

    ALLGEMEINE BEDIENUNG 2-19 Sie können der Taste eine zweite Textzeile hinzufügen, um sie von den anderen Tasten zu unterscheiden. Diese Zeile erscheint unterhalb des Test- namens. Um eine zweite Textzeile hin- zuzufügen, drücken Sie JA, wenn das System anfragt. Geben Sie den neuen Text über die Popup- Tastatur ein.
  • Seite 43 2-20 ALLGEMEINE BEDIENUNG Wählen Sie die Taste, die Sie entfernen möchten. Wenn Sie eine Taste löschen möchten, drücken Sie bei der Eingabeaufforderung LÖSCHEN. Gelöschte Tasten werden auf dem Bildschirm „Haupt- menü ändern“ durch „Test- position ist jetzt leer“ gekenn- zeichnet. Auf dem Hauptmenü- Bildschirm erscheinen diese Tasten ohne Text.
  • Seite 44: Hinzufügen Von Text Auf Einer Taste

    ALLGEMEINE BEDIENUNG 2-21 Hinzufügen von Text auf ei- Es gibt keine direkte Methode des Hinzufügens von Text zu einer vorhanden Taste, ohne das ner Taste oben beschriebene Verfahren zur „Änderung des Hauptmenü-Bildschirms“ auszuführen. Notie- ren Sie sich den Testtyp und die bei der vorhandenen Taste verwendeten Parameter, bevor Sie TASTE ÄNDERN/HINZUFÜGEN wählen.
  • Seite 45 2-22 ALLGEMEINE BEDIENUNG Konfiguration sichern Sie können Ihre benutzerdefinierten Hauptmenü-Tasten (die Sie mit der Funktion „Ändern des Hauptmenüs“ erstellt haben) und benutzerdefinierten Testmuster auf einer Diskette speichern, damit die Daten im Falle eines Festplattenproblems gesichert sind. Siehe Kapitel 9 unter „Si- chern von Konfigurationen“.
  • Seite 46: Hilfe-Bildschirme

    ALLGEMEINE BEDIENUNG 2-23 HILFE-BILDSCHIRME Der HFA II verfügt über Hilfe-Bildschirme, die Ihnen zu verschiedenen Themen bezüglich des Betriebs des Geräts Hilfe leisten können. Durch Drücken auf das HILFE-Symbol können Sie fast jederzeit das Online-Hilfemenü aufrufen. Das HILFE-Symbol steht nicht zur Verfügung, wenn ein Popup-Fenster angezeigt wird.
  • Seite 47 2-24 ALLGEMEINE BEDIENUNG Wenn Sie mit dem jeweiligen Hilfethema fertig sind, drücken Sie ZURÜCK, um zum Hilfe- themen-Bildschirm zurückzukehren. Wenn Sie auf dem Hilfethemen-Bildschirm FERTIG drük- ken, erscheint wieder der Bildschirm, auf dem Sie ursprünglich auf das HILFE-Symbol ge- drückt hatten. Wenn Sie zum Beispiel auf dem „Testende“-Bildschirm ursprünglich auf das HILFE-Symbol gedrückt hatten, gelangen Sie zum selben „Testende“-Bildschirm zurück, wenn Sie auf dem Hilfethemen-Bildschirm FERTIG drücken.
  • Seite 48: Testvorbereitung

    Testvorbereitung Wahl des Testmusters und Testauges Eingabe von Patientendaten Gebrauch von Korrekturgläsern 3-19 Vorbereitung des Patienten 3-22 Die Aktivitäten vor dem Test umfassen die oben aufgeführten Schritte. In diesem Kapitel wer- den alle Schritte eingehend beschrieben, damit Sie sie kompetent und effizient ausführen kön- nen.
  • Seite 49: Wahl Des Test- Musters Und Testauges

    TESTVORBEREITUNG WAHL DES TEST- MUSTERS UND TESTAUGES Der Hauptmenü-Bildschirm ist der Ausgangspunkt für alle Tests. Hier wählen Sie mit einer der folgenden Methoden einen Test aus. • Verwendung der Testtasten • Verwendung des Testverzeichnisses. Nähere Einzelheiten über die verschiedenen Tests finden Sie unter „Testverzeichnis“. Nach der Wahl des gewünschten Tests gibt der Anwender die Patientendaten ein, wie in „Eingabe der Patientendaten“...
  • Seite 50: Verwendung Des Testverzeichnisses

    TESTVORBEREITUNG Geben Sie das Testauge an. Wenn Sie RECHTS oder LINKS drücken, wird das Verfah- ren fortgesetzt, und mit AB- BRUCH gelangen Sie wieder zum Hauptmenü-Bildschirm. Die Fortsetzung der Testvorbereitung wird unter „Eingabe der Patientendaten“ weiter unten in diesem Kapitel beschrieben. Verwendung des Test- Verwenden Sie diese Methode zur Auswahl eines Tests, der nicht auf einer der Testtasten ange- verzeichnisses...
  • Seite 51 TESTVORBEREITUNG Wählen Sie das Testmuster aus. Es stehen mehrere Testmuster zur Verfügung. Informationen über die ein- zelnen Muster finden Sie weiter unten im „Testverzeichnis“. Geben Sie das Testauge an. Wenn Sie RECHTS oder LINKS drücken, wird das Verfah- ren fortgesetzt, und mit AB- BRUCH gelangen Sie wieder zum Testverzeichnis zurück.
  • Seite 52 TESTVORBEREITUNG Schwellenwerttests liefern eine genauere Definition des Problems, da sie den tatsächlichen Empfindlichkeitsgrad an jedem Testpunkt berechnen. Mit ihnen werden frühe Abschwächun- gen und leichte Veränderungen der Netzhautempfindlichkeit festgestellt. Spezialitäten-Tests sind speziell entwickelte Übersichtstests für bestimmte Zwecke. Nähere Ein- zelheiten zu den Spezialitäten-Tests finden Sie in Tabelle 3.3. Tabelle 3.1: Verzeichnis der Übersichtstests Übersichtstests Umfang des geprüften...
  • Seite 53 TESTVORBEREITUNG Tabelle 3.2: Verzeichnis der Schwellenwerttests Schwellenwerttests Umfang des geprüften Anwendung Gesichtsfelds/Zahl der Testpunkte 10-2 10 Grad/68-Pkt.-Raster Makula, Netzhaut, neurologisch, fortgeschrittenes Glaukom 24-2 24 Grad/54-Pkt.-Raster Glaukom, allgemein, neurologisch 30-2 30 Grad/76-Pkt.-Raster Glaukom, Netzhaut, neurologisch, allgemein 60-4 30 bis 60 Grad/60 Punkte Netzhaut, Glaukom Nasalsprung* 50 Grad/14 Punkte...
  • Seite 54 TESTVORBEREITUNG Hinweise zum Test- • Der HFA II verwendet automatisch die untere LED-Fixationsmarke für die Prüfung aller verzeichnis: Punkte in den speziellen Übersichtstests Superior 36 und Superior 64. Weisen Sie den Patienten an, den Blick auf diese untere Zielmarke zu fixieren. Wenn Sie die zentrale Zielmarke manuell für einen der Tests des oberen Gesichtsfelds einstellen, werden eini- ge der obersten Punkte aus dem Testmuster ausgelassen.
  • Seite 55: Eingabe Von Patientendaten

    TESTVORBEREITUNG EINGABE VON PATIENTENDATEN Nach der Auswahl eines Tests und des Testauges können Sie die Patientendaten eingeben. Bei jeder Gesichtsfeldprüfung können Sie verschiedene Informationen über Ihren Patienten einge- ben. Es ist nicht nötig, alle verlangten Daten einzugeben, außer Namen und Geburtsdatum, da diese für die Berechnung des Korrekturglases, für die Datenanalyse und zur Speicherung der Testdaten auf Festplatte oder Diskette erforderlich sind.
  • Seite 56 TESTVORBEREITUNG Geben Sie über die Popup- Tastatur bis zu 23 Zeichen ein. Drücken Sie die Eingabetaste. Hinweis: Der HFA II kann erkennen, daß zwei Tests zum selben Patienten gehören, solan- ge der Vor- und Nachname genau gleich buchstabiert werden und das Geburtsdatum übereinstimmt.
  • Seite 57: Eingabe Der Korrekturglasdaten

    3-10 TESTVORBEREITUNG Geben Sie über die Tastatur bis zu zwei Zeilen Text ein. Drücken Sie die Eingabetaste. Wiederholen Sie Schritt 7-8 für KOMMENTAR FÜR LINKES AUGE. Der Kommentar erscheint auf dem Ausdruck der Testergebnisse. Viele Patienten mit Refraktionsfehlern brauchen ein Korrekturglas, damit die Prüfung des Eingabe der Korrekturglas- Zentralfelds oder des zentralen Bereichs des Gesamtfelds richtig ausgeführt werden kann.
  • Seite 58 TESTVORBEREITUNG 3-11 Wählen Sie KORREKTUR- GLAS BERECHNEN. Wählen Sie SPHÄRE für das rechte Auge. Wenn Sie das Geburtsdatum des Patienten noch nicht eingegeben haben, tun Sie dies jetzt, indem Sie GEBURTSDATUM drücken. Das Korrekturglas kann ohne diese Daten nicht berechnet werden.
  • Seite 59: Manuelle Eingabe Der Korrekturglasdaten

    3-12 TESTVORBEREITUNG Wiederholen Sie Schritt 4-5 für das linke Auge. Hinweis: SPHÄRE, ZYLINDER und ACHSE können in beliebiger Reihenfolge gewählt werden. Wenn Sie einen Eintrag korrigieren möchten, wählen Sie die jeweilige Befehlstaste noch einmal, und geben Sie die richtigen Daten ein. Wählen Sie KORREKTURGLAS BERECHNEN.
  • Seite 60: Löschen Von Patientendaten

    TESTVORBEREITUNG 3-13 Sie werden die Daten für einen neuen Patienten wahrscheinlich auf einem leeren Patientenda- Löschen von Patientendaten ten-Bildschirm eingeben wollen. Um alle Daten aus den Bildschirmen „Patienten Daten 1“ und „Patienten Daten 2“ zu entfernen, drücken Sie PATIENTENDATEN LÖSCHEN. Wählen Sie im Bildschirm „Patienten Daten 1“...
  • Seite 61 3-14 TESTVORBEREITUNG Wählen Sie die Patientendatei, die Sie auf- rufen möchten. Benutzen Sie gegebenenfalls die Roll-Pfeilta- sten zum Auffinden der Datei (siehe unten). Drücken Sie WEITER. Wenn Sie zwei Dateien sehen, die zum selben Patienten gehö- ren, und diese Dateien zu einer zusammenfassen möchten, ver- wenden Sie die Taste ANPASSEN DER PATIENTEN.
  • Seite 62: Eingabe Von Diagnose- Und Verfahrenscodes

    TESTVORBEREITUNG 3-15 Bildschirm „Patienten Der Bildschirm „Patienten Daten 2“ enthält diagnostische Datenfelder. Bei Verwendung der Daten 2“ externen Tastatur für die Dateneingabe gelangen Sie mit der TAB-Taste zum jeweils nächsten Datenfeld. Die für Visus und Pupillendurchmesser eingegebenen Daten werden zusammen mit den Testergebnissen ausgedruckt.
  • Seite 63: Eingabe Von Pupillendurchmesser Und Visus

    3-16 TESTVORBEREITUNG Geben Sie über die Popup- Tastatur bis zu 14 Zeichen ein, und drücken Sie dann die Eingabetaste. Wiederholen Sie Schritt 4-5 für das andere Auge. Eingabe von Pupillendurch- Wählen Sie im Bildschirm „Patienten Daten 2“ die Taste PUPILLENDURCHMESSER. messer und Visus Geben Sie bis zu 4 Zeichen (0-14,5;...
  • Seite 64: Eingabe Von Intraokulärem Druck (Iop)

    TESTVORBEREITUNG 3-17 Wählen Sie im Popup- Menü den jeweiligen Visuswert. Drücken Sie die Eingabetaste. Wiederholen Sie Schritt 4-5 für das andere Auge. Der Visus-Meßwert erscheint auch auf dem Ausdruck. Wählen Sie im Bildschirm „Patienten Daten 2“ die Taste „IOP“ (intraokulärer Druck). Eingabe von intraokulärem Druck (IOP) Geben Sie bis zu 2 Zeichen...
  • Seite 65: Eingabe Von Cup/Disk-Verhältnis (C/D)

    3-18 TESTVORBEREITUNG Eingabe von Cup/Disk-Ver- Wählen Sie im Bildschirm „Patienten Daten 2“ die Taste C/D HORIZONTAL (Cup/Disk- Verhältnis). hältnis (C/D) Geben Sie über das Popup- Tastenfeld ein Dezimal- komma und bis zu 2 Zeichen (,00-,99) ein, und drücken Sie dann die Eingabetaste. Wiederholen Sie die Eingabe für das andere Auge.
  • Seite 66: Gebrauch Von Korrekturgläsern

    TESTVORBEREITUNG 3-19 GEBRAUCH VON KORREKTURGLÄSERN Alle Patienten, die eine Nahsichtkorrektur benötigen, sollten beim Zentralfeldtest und beim zentralen Teil des Gesamtfeldtests Korrekturgläser benutzen. Der HFA II berechnet auto- matisch das richtige Korrekturglas für den Patienten, wenn Sie die Fernkorrektur des Patienten und das Geburtsdatum eingegeben haben (siehe „Eingabe der Patientendaten“...
  • Seite 67 3-20 TESTVORBEREITUNG Es sei daran erinnert, daß Korrekturgläser nur für Prüfungen des zentralen Teils des Gesichts- felds zu verwenden sind. Für den peripheren Teil des Gesamtfeldtests ist das Korrekturglas zu entfernen. Auch bei Übersichtstests des oberen Felds und bei peripheren Schwellenwert- oder Übersichtstests werden keine Korrekturgläser verwendet.
  • Seite 68: Einsetzen Der Korrekturgläser In Den Halter

    TESTVORBEREITUNG 3-21 Einsetzen der Korrektur- Bringen Sie den Korrektur- gläser in den Halter glashalter aus seinem Platz un- ten in der Schale in aufrechte Stel- lung. Setzen Sie die Zylinderlinse in den am weitesten vom Patienten entfernten Schlitz, und richten Sie die Achse aus.
  • Seite 69: Vorbereitung Des Patienten

    3-22 TESTVORBEREITUNG VORBEREITUNG DES PATIENTEN Die Zuverlässigkeit der Testergebnisse wird dadurch beeinflußt, wie gut der Patient das Verfah- ren versteht und wie wohl er sich während des Tests fühlt. Patientenanweisungen für Erklären Sie das Testverfahren klar und vollständig. Beantworten Sie vor Beginn alle Fragen statische Prüfungen des Patienten.
  • Seite 70: Positionierung Des Patienten Am Gerät

    TESTVORBEREITUNG 3-23 Positionierung des Patienten Um die Positionierung des Patienten zu erleichtern, besteht die Kinnstütze aus zwei Schalen, am Gerät eine zum Testen des rechten und eine zum Testen des linken Auges. Plazieren Sie das Kinn des Patienten hier, Plazieren Sie das Kinn des Patienten hier, wenn Sie das rechte Auge testen.
  • Seite 71 3-24 TESTVORBEREITUNG Bringen Sie das Korrekturglas so dicht wie möglich an das Auge des Patienten heran, ohne die Wimpern zu berühren. Wenn Sie eine Blau-Gelb-Prü- fung ausführen, muß die Blen- de unter der Stirnauflage aus- geklappt werden. Geben Sie dem Patienten vor dem Test etwa 3 Minuten Zeit, um sich an die gelbe Beleuchtung zu gewöhnen.
  • Seite 72: Testparameter Und Strategien

    Testparameter und Strategien Einstellen der Testparameter Teststrategien ™ Sita -Prüfungen 4-11 Blau-Gelb-Perimetrie (SWAP) 4-12 Andere Farbprüfungen 4-18 Der Humphrey Field Analyzer II ermöglicht die Auswahl von verschiedenen Testparametern und Teststrategien. Im ersten Teil dieses Kapitels werden die Standard- und Nicht-Standard- Testparameter beschrieben sowie das Verfahren zur Abänderung der Parameter für bestimmte Patienten.
  • Seite 73: Einstellen Der Testparameter

    TESTPARAMETER UND STRATEGIEN EINSTELLEN DER TESTPARAMETER Die Testparameter bestimmen die während des Tests angewandten Bedingungen wie Stimulus- größe, Teststrategie, Testgeschwindigkeit usw. Die voreingestellten Standardparameter sind für die meisten Patienten gut geeignet, sie können jedoch auch auf die besonderen Anforderungen bestimmter Patienten zugeschnitten werden. Ein Beispiel dafür ist der Fixationspunkt, für die es vier Einstellungen gibt: zentral, kleine Rau- te, große Raute und untere LED.
  • Seite 74: Standardparameter

    TESTPARAMETER UND STRATEGIEN Wählen Sie die Parametereinstellung. Die aktuelle Einstellung wird hervor- gehoben angezeigt. Wiederholen Sie Schritt 1-2 für die anderen Parameter, und drücken Sie dann AUSWAHL FERTIG. Standardparameter Für jeden Parameter gibt es eine „Standardeinstellung“. Sie wird zur Unterscheidung von den anderen Einstellungen durch ein Sternchen (*) auf der Parametertaste gekennzeichnet.
  • Seite 75: Teststrategien

    TESTPARAMETER UND STRATEGIEN TESTSTRATEGIEN Einer der wichtigsten Testparameter ist die Strategie. Sowohl bei Übersichts- als auch bei Schwellenwerttests kann die Strategie die Gesamtdauer des Tests und die Präzision der Meßwerte beeinflussen. Die Strategie bestimmt außerdem, ob die Übersichtstestergebnisse als qualitative (Symbole) oder quantitative (Dezibel) Daten angezeigt werden.
  • Seite 76: Beschreibung

    TESTPARAMETER UND STRATEGIEN Übersichtstest- Parameter- Beschreibung Parameter einstellungen Fixationspunkt Zentral Gelbes Licht in der Mitte der Halbkugel. Kleine Raute Die kleine Raute befindet sich unterhalb der zentralen Zielmarke und sollte verwendet werden, wenn ein Patient das zentrale Fixationslicht nicht sehen kann (z.B. bei Makuladegeneration). Der Patient sollte in die Mitte der aus vier Lämpchen gebildeten Raute blicken.
  • Seite 77 TESTPARAMETER UND STRATEGIEN Übersichtstest- Parameter- Beschreibung Parameter einstellungen Blau-Gelb Die Modelle 745 und 750 ermöglichen Blau-Gelb- AUS/EIN Prüfungen. Bei Blau-Gelb-Prüfungen wird ein blauer Stimulus der Größe V vor gelbem Hintergrund präsentiert. Wenn die Blau-Gelb- Option gewählt wird, stellt das System automatisch auf diese Parameter um.
  • Seite 78 TESTPARAMETER UND STRATEGIEN Übersichtstest- Parameter- Beschreibung Parameter einstellungen Stimulusgröße I, II, III, Bei den meisten Gerätemodellen stehen fünf IV, V Stimulusgrößen (Durchmeser) zur Verfügung: Größe I (Minimum) bis Größe V (Maximum). Stimulusfarbe Ein weißer Stimulus wird auf die Halbkugel Weiß projiziert.
  • Seite 79 TESTPARAMETER UND STRATEGIEN Schwellenwert- Parameter Beschreibung Parameter Einstellungen ™ -Fast Dies ist eine schnellere Version von S . Mit S Fast wird die Testdauer im Vergleich zur FastPac- Teststrategie halbiert, ohne die Reproduzierbarkeit des Tests zu beeinträchtigen. Nähere Einzelheiten hierzu finden Sie in Anhang G. Voller Der Schwellenwert wird für jeden Testpunkt mit Schwellenwert...
  • Seite 80 TESTPARAMETER UND STRATEGIEN Schwellenwert- Parameter Beschreibung Parameter Einstellungen Fixationspunkt Wie bei Übersichtstest-Parametern Zentral Kleine Raute Wie bei Übersichtstest-Parametern Große Raute Wie bei Übersichtstest-Parametern Untere LED Bei einigen Tests gibt es im oberen Gesichtsfeld Punkte, die ein anderes Fixationslicht als die zentrale Marke erfordern, um den Bereich des oberen Felds zu erweitern.
  • Seite 81 4-10 TESTPARAMETER UND STRATEGIEN Schwellenwert- Parameter Beschreibung Parameter Einstellungen Stimulusgröße I, II, III, Wie bei Übersichtstest-Parametern IV, V Stimulusfarbe Weiß Wie bei Übersichtstest-Parametern Wie bei Übersichtstest-Parametern Blau Wie bei Übersichtstest-Parametern Fluktuation Die Schwellenwerte für zehn (10) vorgewählte Punkte werden nochmals getestet, um die Varianz der Patientenreaktion zu bestimmen.
  • Seite 82: Sita™-Prüfungen

    TESTPARAMETER UND STRATEGIEN 4-11 ™ -PRÜFUNGEN Die Ergebnisse der Perimetrieuntersuchungen sind zur Behandlung von Glaukomen und ande- ren Augenerkrankungen überaus wichtig. Es ist jedoch oft sehr schwierig, mit den bestehen- den Protokollen nützliche Ergebnisse zu erzielen. Die herkömmlichen Schwellenwert- prüfungen dauern sehr lang und sind für die Patienten unbequem. Das Bedienpersonal wird lange beansprucht, und die Patienten werden müde, so daß...
  • Seite 83: Diskettenspeicherung

    4-12 TESTPARAMETER UND STRATEGIEN Diskettenspeicherung erzeugt und verwendet sehr viele Daten. Die SITA-T brauchen deshalb mehr Speicher- ESTS platz als die vollen Schwellenwert- oder FastPac-Tests. Eine Diskette kann eventuell nur 100 SITA-Tests aufnehmen. Die Höchstzahl ist 500 Tests. Hinweis: Zusätzliche Informationen über S finden Sie in Kapitel 7 unter „Format von -Ausdrucken“...
  • Seite 84: Standards Für Blau-Gelb-Prüfungen

    TESTPARAMETER UND STRATEGIEN 4-13 In den Anfängen der Entwicklung der Blau-Gelb-Perimetrie herrschte wenig Übereinstimmung Standards für Blau-Gelb-Prü- darüber, wie die Tests im einzelnen durchgeführt werden sollten. Die Wellenlänge des blauen Sti- fungen mulus, die Wellenlänge und Helligkeit des gelben Hintergrunds und die Größe der Stimuli muß- ten bestimmt werden.
  • Seite 85: Blau-Gelb-Prüfung

    4-14 TESTPARAMETER UND STRATEGIEN Blau-Gelb-Prüfung Das Testverfahren bei der Blau-Gelb-Perimetrie ist dasselbe wie bei der Weiß-Weiß-Prüfung. Ein wichtiger zusätzlicher Schritt besteht darin, daß dem Patienten erklärt wird, was er sehen sollte. Der Stimulus kann als eine lokalisierte Farbveränderung (von Gelb nach Lila) oder gele- gentlich als ein farbloser Fleck wahrgenommen werden.
  • Seite 86 TESTPARAMETER UND STRATEGIEN 4-15 Blendschutzgriff vom Patienten wegziehen Abbildung 4.3: Vorziehen des Blendschutzes Folgen Sie zur Vorbereitung und Erklärung des Tests den Standardtestverfahren, die üblicherweise für die Weiß-Weiß-Perimetrie benutzt werden. Geben Sie dem Patienten vor Testbeginn etwa drei (3) Minuten Zeit, damit sich sein Auge an die gelbe Hintergrundbe- leuchtung gewöhnen kann.
  • Seite 87 4-16 TESTPARAMETER UND STRATEGIEN Blendschutz zu- rückziehen Abbildung 4.4: Zurückziehen des Blendschutzes Zusätzliche Hinweise für die Blau-Gelb-Perimetrie: 1. Kontrollieren Sie vor dem ersten Test jedes Tages, ob der Blendschutz zurückgezogen ist. Die Erinnerungsmeldung über den Blendschutz wird beim Start des Geräts nicht ange- zeigt.
  • Seite 88: Spezifität Der Blau-Gelb-Prüfung

    TESTPARAMETER UND STRATEGIEN 4-17 6. Die Blau-Gelb-Perimetrietests nehmen etwa 15 % mehr Zeit in Anspruch als eine her- kömmliche Perimetrie. Dies liegt wahrscheinlich daran, daß die gegenwärtigen Test- algorithmen nicht vollständig für Blau-Gelb-Prüfungen optimiert sind. Bei einem 6-Mi- nuten-Test bedeuten 15 % jedoch nur etwa eine zusätzliche Minute, was keinen schweren Nachteil darstellt.
  • Seite 89: Andere Farbprüfungen

    4-18 TESTPARAMETER UND STRATEGIEN ANDERE FARBPRÜFUNGEN (Modelle 730-750) Zusätzlich zum weißen Standardstimulus kann bei allen Zentralfeldprüfungen ein blauer oder roter Stimulus vor weißem Hintergrund benutzt werden. Nachstehend werden die Filter zur Erzeugung der farbigen Stimuli beschrieben. Farbe Filter Blau 440 nm Blau (Modelle 745, 750) OCLI Dichroitisch Blau (Modelle 730, 735, 740) Hoya R62 Hinweis: Dies ist nicht dasselbe wie die Blau-Gelb-Prüfung.
  • Seite 90: Der Testvorgang

    Der Testvorgang Wahlmöglichkeiten zu Beginn des Tests Überwachung und Einhaltung der Augenposition Zusätzliche Tests Während des Tests 5-10 Wahlmöglichkeiten am Ende des Tests 5-14 Schrittweise Testanleitung 5-16 Während des Testvorgangs verlagert sich Ihre Verantwortung auf die Überwachung des Patien- ten, damit die erfolgreiche Durchführung des Tests und somit zuverlässige Ergebnisse gewähr- leistet werden.
  • Seite 91: Anzeige Status

    DER TESTVORGANG WAHLMÖGLICHKEITEN ZU BEGINN DES TESTS Nachdem Sie einen Test ausgewählt und das zu prüfende Auge angegeben haben, gelangen Sie zum Testbeginn-Bildschirm. Von diesem Bildschirm aus können Sie den Test starten, eine Liste der gegenwärtigen Parametereinstellungen aufrufen, die Parametereinstellungen ändern und das zu prüfende Auge wechseln.
  • Seite 92 DER TESTVORGANG DEMO Mit dieser Funktion wird ein kurzer Übungstest eingeleitet, der dem Patienten zeigt, was wäh- rend einer Gesichtsfelduntersuchung getestet wird. Sie können dabei beurteilen, ob der Patient Ihre Anweisungen und die Betätigung des Patientenschalters versteht. Während des Demo-Tests werden keine Patientenreaktionen aufgezeichnet.
  • Seite 93: Überwachung Und Einhaltung Der Augenposition

    DER TESTVORGANG ÜBERWACHUNG UND EINHALTUNG DER AUGENPOSITION Video-Augenmonitor Alle HFA II Modelle sind mit einem Video-Augenmonitor ausgestattet. Das Bild dieses Monitors erscheint automatisch auf dem Testbeginn-Bildschirm und zeigt das Testauge des Patienten. Die genaue Positionierung des Auges ist sehr wichtig. Das Auge ist zentriert, wenn das Ziel- kreuz auf der Pupille zu sehen ist.
  • Seite 94: Das Blickdiagramm

    DER TESTVORGANG Das Blickdiagramm Das Blickdiagramm ist ein nützliches Mittel zur Dokumentation der Augenbewegungen des Patienten. Zu Beginn des Tests befinden sich keine Markierungen im Blickdiagramm. Im Ver- lauf des Tests dehnt sich das Diagramm von der rechten Seite her aus und zeigt Augen- bewegungen und Lidschläge.
  • Seite 95 DER TESTVORGANG Unter bestimmten Umständen kann es vorkommen, daß die Patientenservo-Funktion „die richtige Stelle verliert“. Der häu- figste Grund hierfür ist eine plötzliche Augenbewegung oder Änderung der Kopfhaltung. Wenn sich der Kopf des Patien- ten nicht zusammen mit der Kinnstütze bewegt, gibt die Patientenservo-Funktion einen Signalton ab.
  • Seite 96: Zusätzliche Tests

    DER TESTVORGANG Hinweis: Der Vertex-Monitor funktioniert nur, wenn der Korrekturglashalter benutzt wird und die Blickverfolgung erfolgreich initialisiert wurde. Der Vertex-Monitor ist nur dann nötig, wenn ein Korrekturglas benutzt wird. ZUSÄTZLICHE TESTS Die Fovea-Schwellenwertbestimmungen und die Initialisierung der Blickverfolgung werden vor Beginn eines Tests durchgeführt und werden als „zusätzliche Tests“...
  • Seite 97: Initialisierung Der Blickverfolgung

    DER TESTVORGANG Hinweis: Der Fovea-Schwellenwert wird in der Mitte des Gesichtsfelds auf dem Testbildschirm angezeigt. Er wird auf dem Ausdruck unterhalb der Zuverlässigkeitsindizes angegeben. Initialisierung der Blick- Die Vorteile der Blickverfolgung wurden weiter oben in diesem Kapitel erläutert. Wenn der verfolgung Blickrichtungsmonitor eingeschaltet ist, wird die Blickverfolgungsfunktion vor Beginn des Tests initialisiert.
  • Seite 98 DER TESTVORGANG Hinweise: 1. Patienten mit hängenden Augenlidern müssen die Augen so weit wie möglich offen halten. Korrigieren Sie während der Initialisierung der Blickverfolgung nicht die Kinn- stütze. 2. Verwenden Sie bei Benutzung einer der unteren Fixationsmarken (kleine Raute, große Raute, untere LED) nicht die Blickverfolgungsfunktion, sondern die Überwachung des blinden Flecks.
  • Seite 99: Während Des Tests

    DER TESTVORGANG 5-10 WÄHREND DES TESTS Während der Test läuft, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. PAUSE Mit dieser Taste können Sie den Test unterbrechen, damit der Patient sich ausruhen kann. Der Patient kann den Test auch selbst anhalten, indem er den Patientenschalter gedrückt hält. Im Pausenmodus haben Sie die Wahl zwischen Wiederaufnahme des Tests, Anzeige der aktuel- len Testparametereinstellungen, Änderung des Fixierungsüberwachungsystems, Änderung der Testgeschwindigkeit und Abbruch des Tests.
  • Seite 100: Drucken Von Partiellen Tests

    DER TESTVORGANG 5-11 Drucken von Wenn ein Test unterbrochen wird oder nicht zu Ende geführt werden kann, können Sie ihn partiellen Tests durch Drücken der Taste DRUCKFUNKTIONEN ausdrucken lassen. Partielle Tests können nicht gespeichert werden. Unterbrochene Tests können nach dem Drucken wieder aufgenommen und nach Abschluß...
  • Seite 101 DER TESTVORGANG 5-12 ABSCHALTEN DER ÜBERWACHUNG DES BLINDEN FLECKS Wenn Sie diese Taste drücken, wird die Überwachung des blinden Flecks nach dem Heijl-Kra- kau-Verfahren abgeschaltet. Wenn zu Beginn des Tests „Blickr./Bl. Fleck“ gewählt und die Blickverfolgung initialisiert wurde, wird die Fixierung weiterhin mit der Blickverfolgungs- funktion überwacht, während die Überwachung des blinden Flecks abgeschaltet wird.
  • Seite 102: Tips Für Blickverfolgung Und Patientenservo

    DER TESTVORGANG 5-13 Tips für Blickverfolgung und Die erfolgreiche Verwendung von Blickverfolgung und Patientenservo hängt von denselben Patientenservo Faktoren ab wie die erfolgreiche Prüfung des Gesichtsfelds. Sorgen Sie dafür, daß der Stuhl des Patienten nahe genug zum Gerät gerückt wurde und daß der Patient aufrecht und bequem sitzt. Sie können das Gerät zum Patienten hin schieben, damit der Patient bequem und gerade sitzen kann.
  • Seite 103: Wahlmöglichkeiten Am Ende Des Tests

    DER TESTVORGANG 5-14 WAHLMÖGLICHKEITEN AM ENDE DES TESTS Speichern der Ergebnisse Am Ende der Gesichtsfelduntersuchung gibt das Gerät zwei Signaltöne ab. Sie können dann die Ergebnisse auf Festplatte oder Diskette speichern, das andere Auge testen oder die Testergeb- nisse auf Papier ausdrucken. Es empfiehlt sich, immer erst die Ergebnisse zu speichern, bevor Sie mit einer der anderen Wahlmöglichkeiten fortfahren.
  • Seite 104: Vergrösserung

    DER TESTVORGANG 5-15 VERGRÖSSERUNG Diese Taste erscheint am Ende der Gesamtfeld-Übersichtstests, damit Sie die Punkte in den zentralen 30 Grad des Bildschirms besser ansehen können. Wenn Sie VERGRÖSSERUNG noch- mals drücken, wird wieder das gesamte Feld angezeigt. DRUCKEN Um unmittelbar nach einem Test einen Ausdruck der Ergebnisse zu erhalten (bzw. der partiel- len Ergebnisse während einer Pause), wählen Sie die DRUCKFUNKTIONEN-Symboltaste.
  • Seite 105: Schrittweise Testanleitung

    DER TESTVORGANG 5-16 SCHRITTWEISE TESTANLEITUNG Wählen Sie im Hauptmenü- Bildschirm einen Test aus. Drücken Sie dazu eine der Test- tasten, oder wählen Sie TEST- VERZEICHNIS. Um fortzufahren, wählen Sie ein Testauge (RECHTS oder LINKS) aus. Wenn Sie ABBRUCH wählen, erscheint wieder der Hauptmenü-Bildschirm.
  • Seite 106 DER TESTVORGANG 5-17 Stellen Sie die Testpara- meter ein. Wählen Sie die für Ihren Patienten am besten geeigneten Testparameter und das gewünschte Fixierungs- überwachungssystem. Decken Sie das andere Auge ab. Geben Sie dem Patienten die Anweisungen für den Test. Stellen Sie Tisch und Perimeter auf eine bequeme Höhe für den Patienten ein. Siehe Kapitel 3 unter „Vorbereitung des Patienten“.
  • Seite 107 DER TESTVORGANG 5-18 Wählen Sie nach Beendigung des Tests eine der Auswahlmöglichkeiten am Ende des Tests. Speichern Sie zu diesem Zeit- punkt die Testergebnisse. Testen Sie das andere Auge. Die Patientendaten können nach Bedarf geändert oder beibehalten werden. Wiederholen Sie Schritt 4-10. REV.
  • Seite 108 Testzuverlässigkeit Die Zuverlässigkeit beeinflussende Faktoren Mitarbeit des Patienten Fixation des Patienten Korrekturgläser Beurteilung der Zuverlässigkeit Fixationsverluste Falsch-positive Fehler Falsch-negative Fehler Fluktuationswerte Gesichtsfelduntersuchungen stellen Teamarbeit zwischen dem Perimetristen und dem Patienten dar. Zur Erzielung des Erfolgs müssen die erforderlichen Schritte ausgeführt und Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, damit der Patient den Test ordnungsgemäß...
  • Seite 109: Testzuverlässigkeit

    TESTZUVERLÄSSIGKEIT DIE ZUVERLÄSSIGKEIT BEEINFLUSSENDE FAKTOREN Mitarbeit des Patienten Den weitaus wichtigsten Einflußfaktor auf die Testzuverlässigkeit stellt der Perimetrist dar. Das galt vor dem Aufkommen der Automatisierung und gilt heute gleichermaßen für die Compu- terperimetrie. Der „menschliche Faktor“, also die Wechselwirkung zwischen Perimetrist und Patient, darf bei der Betrachtung der Testzuverlässigkeit nicht übersehen werden.
  • Seite 110: Fixation Des Patienten

    TESTZUVERLÄSSIGKEIT • Motivieren Sie den Patienten während des Tests. Unterbrechen Sie den Test gegebenenfalls, damit der Patient sich ausruhen kann. Ermuntern Sie den Patienten häufig und bestätigen Sie ihm, daß er gute Arbeit leistet („Sie machen das ganz richtig“ oder „Machen Sie so weiter“). Lassen Sie den Patienten nicht allein, besonders nicht während der ersten Minuten, solange nicht bekannt ist, ob er zuverlässig ist.
  • Seite 111: Korrekturgläser

    TESTZUVERLÄSSIGKEIT Korrekturgläser Der inkorrekte Gebrauch von Korrekturgläsern bzw. Nichtgebrauch, obwohl eines erforderlich wäre, stellt eine weitere Ursache für unzuverlässige Testergebnisse dar. Bei den Korrekturgläsern ist folgendes zu beachten: • Benutzen Sie bei Bedarf ein Korrekturglas. Benutzen Sie nur dünne, drahtgeränderte Gläser.
  • Seite 112: Falsch-Positive Fehler

    TESTZUVERLÄSSIGKEIT Wenn die Fixationsverluste 20% überschreiten, wird das gedruckte Testergebnis mit „XX“ gekennzeichnet. Bei laufendem Test gibt der HFA II einen Signalton ab, sollte der Patient auf mindestens zwei der letzten fünf Fixationskontrollen reagieren. Wenn der Patient nach Hören des Signaltons richtig zu fixieren scheint, sollte der blinde Fleck eventuell neu bestimmt werden.
  • Seite 113 TESTZUVERLÄSSIGKEIT Fixationsverluste Falsch-positiv Falsch-negativ Abnorm hohe Werte Blickdiagramm Abbildung 6.1: Ausdruck mit Anzeichen schlechter Zuverlässigkeit Das Beispiel oben beschreibt einen sehr unzuverlässigen Patienten. Eine hohe Anzahl an Fixationsverlusten, falsch-positiven Fehlern und falsch-negativen Fehlern wurde registriert. Das Blickdiagramm zeigt die schlechte Fixierung. Man beachte auch die Zahl der Punkte, bei denen das Schwellenwertergebnis 40 dB oder mehr beträgt.
  • Seite 114: Falsch-Negative Fehler

    TESTZUVERLÄSSIGKEIT Falsch-negative Fehler Gelegentlich wird im Verlauf eines Tests ein Stimulus an einem bestimmten Ort mit viel höherer Intensität als vorher wiederholt. Wenn der Patient auf diesen Kontrollstimulus nicht reagiert, wird ein falsch-negativer Fehler verzeichnet. Im Ausdruck ist die Gesamtzahl der falsch-negativen Fehler gefolgt von der Gesamtzahl der Versuche angegeben.
  • Seite 115 TESTZUVERLÄSSIGKEIT Abbildung 6.2: S -Ausdruck mit hoher Zuverlässigkeit Falsch-positive und falsch-negative Werte werden auf den Sita-Ausdrucken als Prozentwerte angegeben. Ein Fluktuationswert (SF) wird nicht angegeben. REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 116: Analyse Und Drucken

    Analyse und Drucken ™ von Ergebnissen mit STATPAC Einführung in die STATPAC-Analyse Druckformate für Schwellenwerttests -Druckformate 7-22 Blau-Gelb-Druckformate 7-24 Ausdrucken der aktuellen Schwellenwert-Testergebnisse 7-26 Druckformate für Übersichtstests 7-27 Ausdrucken der aktuellen Übersichtstestergebnisse 7-28 Ausdrucken von vorher gespeicherten Testergebnissen 7-29 Grauskala-Symbole 7-31 Drucker-Fernzugriff 7-31...
  • Seite 117: Einführung In Die Statpac-Analyse

    ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC EINFÜHRUNG IN DIE STATPAC-ANALYSE STATPAC, die statistische Software des Humphrey Field Analyzer II, liefert eine umgehende Expertensystemanalyse der Ergebnisse von Gesichtsfelduntersuchungen. Mit STATPAC können Sie die Testergebnisse zum Zeitpunkt der Untersuchung analysieren, die Ergebnisse speichern und die Analyse zu einer passenderen Zeit ausführen, oder vorher gespeicherte Testergebnisse für eine vergleichende Analyse abrufen.
  • Seite 118: Statpac-Druckformate Für Schwellenwerttests

    ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC STATPAC-Druckformate für STATPAC bietet statistische Analysen und Ausdrucke in verschiedenen Formaten: Einzelfeld- Schwellenwerttests analyse, Überblick, Veränderungsanalyse und Glaukom-Veränderungswahrscheinlichkeit- Analyse. Die Einzelfeldanalyse analysiert, wie der Name sagt, die Ergebnisse eines einzigen Schwellenwerttests. Dies ist der Standardausdruck, der die meisten Daten bezüglich eines einzelnen Tests liefert.
  • Seite 119: Druckformate Für Schwellenwerttests

    ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC Die volle Analysenbreite von STATPAC kann für alle Ergebnisse von Schwellenwerttests mit dem Muster Zentral 24-2 und 30-2 benutzt werden. Für die Ergebnisse von Tests mit Zentral 10-2 liefert STATPAC eine Einzelfeldanalyse oder einen Überblick für bis zu sechzehn (16) Test- ergebnisse;...
  • Seite 120 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC Die Zuverlässigkeitsindizes für jeden Test erscheinen auf den Ausdrucken von Einzelfeld- analyse, Überblick, Glaukom-Veränderungswahrscheinlichkeit-Analyse und 3-in-1. Bei den Teststrategien Voller Schwellenwert und FastPac druckt der HFA II hinter den Werten, die außerhalb des in der normativen Datenbank benutzten Zuverlässigkeitsbereichs liegen, die Kennzeichnung „XX“.
  • Seite 121: Einzelfeldanalyse-Ausdruck

    ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC Einzelfeldanalyse-Ausdruck Die Einzelfeldanalyse basiert auf den Ergebnissen eines einzelnen zentralen Schwellenwerttests. Oben auf der Seite sehen Sie die Patientendaten, die Zuverlässigkeitsindizes des Tests und die Testergebnisse im Grauskala- und numerischen Format. Die von STATPAC gelieferten Daten befinden sich auf der unteren Hälfte der Seite.
  • Seite 122 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC Glaukom-Hemifeldtest Bei den Tests 24-2 und 30-2 unter Verwendung der Strategien S -Standard, S -Fast oder Voller Schwellenwert werden mit dem Glaukom-Hemifeldtest (GHT) fünf Zonen im oberen Feld beurteilt und mit der jeweils spiegelbildlich gegenüberliegenden Zone im unteren Feld verglichen.
  • Seite 123 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC Gesamtabweichungs- In der linken unteren Hälfte des Einzelfeldanalyse-Ausdrucks befinden sich zwei übereinander diagramme angeordnete Diagramme mit dem Titel „Gesamtabweichung“. Die numerischen Werte im oberen Teil dieser Diagramme stellen die Differenz (in Dezibel, dB) zwischen den Testergebnissen des Patienten und den alterskorrigierten Normalwerten für jeden geprüften Punkt im Gesichtsfeld dar.
  • Seite 124: Überblick-Ausdruck

    ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC PSD bedeutet Muster-Standardabweichung (Pattern Standard Deviation) und ist ein Maß für den Grad, um den die Form des gemessenen Felds des Patienten vom normalen, alterskor- rigierten Bezugsfeld abweicht. Ein niedriger PSD-Wert bedeutet eine glatt geformte Insel des Sehens.
  • Seite 125 7-10 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC Sie können Überblick-Darstellungen der Tests 24-2, 30-2 und 10-2 nach Verwendung der Nicht-STATPAC-Stimulusgrößen I, II, IV oder V und Nicht-STATPAC-Farben Blau oder Rot drucken. In diesen Fällen werden Grauton-Bilder, numerische Schwellenwerte und die Defekttiefe gedruckt.
  • Seite 126 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC 7-11 Veränderungsanalyse- Wie der Überblick-Ausdruck kann auch der Veränderungsanalyse-Ausdruck die Analysen von bis zu Ausdruck sechzehn (16) Testergebnissen auf einem Blatt enthalten. STATPAC liefert in diesem Fall eine analytische Zusammenfassung der Veränderungen im Gesichtsfeld des Patienten vom Zeitpunkt des frühesten Tests, der in der Zusammenfassung eingeschlossen ist, bis zum Zeitpunkt des letzten Tests.
  • Seite 127 7-12 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC Histogramm Zusammenfassung der globalen Indizes Lineare Regression Abbildung 7.5: Ausdruck der Veränderungsanalyse REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 128: Zusammenfassung Der Globalen Indizes In Der Veränderungsanalyse

    ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC 7-13 Im Falle eines Patienten mit Katarakt ist das Gesichtsfeld mehr oder weniger gleichmäßig reduziert. Die einzige Veränderung von einem Test zum nächsten und im Vergleich zum normalen Histogramm ist eine allgemeine Reduzierung im Verlauf der Zeit. Die Form des Histogramms bleibt deshalb relativ normal, doch das gesamte Symbol liegt weiter unten im Diagramm.
  • Seite 129 7-14 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC Eine lineare Regressionsanalyse testet die Hypothese, daß die Steigung Null ist, das heißt, daß keine Veränderungen im Gesichtsfeld des Patienten stattgefunden haben. Wenn diese Hypothese nach der Analyse für das Niveau von P > 5% zurückgewiesen wird, wird die Steigung als signifikant betrachtet und die Analyse für die Signifikanzniveaus von 1% und 0,1% fortgesetzt.
  • Seite 130 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC 7-15 Kein Normal-Histogramm Zusammenfassung der globalen Indizes (keine p-Werte) Abbildung 7.6: Gemischter Veränderungsanalyse-Ausdruck mit S -Tests Hinweis: Das normale Histogramm und die P-Werte für die globalen Indizes sind nicht angezeigt. Wenn die Analyse S -Tests umfaßt, werden außerdem keine linearen Regressionsdaten angezeigt.
  • Seite 131 7-16 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC Ausdruck der Glaukom- Die Analyse der Glaukom-Veränderungswahrscheinlichkeit erleichtert die Auswertung der Veränderungs- Ergebnisse von Schwellenwerttests (Zentral 30-2 und 24-2) bei Patienten mit Verdacht auf oder wahrscheinlichkeit- erwiesenem Glaukom. Bei dieser Analyse werden die vorhandenen Testergebnisse maximal Analyse ausgenutzt.
  • Seite 132 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC 7-17 Der Ausdruck der Glaukom-Veränderungswahrscheinlichkeit (Abbildung 7.7 und 7.8) enthält die Patientendaten, die auf anderen STATPAC-Ausdrucken erscheinen. Links oben auf dem Ausdruck befinden sich die Darstellungen (Grauton- und Gesamtabweichungsdiagramm) der Daten der Basislinien-Tests. Im rechten oberen Abschnitt befinden sich ein Diagramm der mittleren Abwei- chung (MD) für jeden Test sowie die lineare Regressionsanalyse der mittleren Abweichung, die weiter unten beschrieben wird.
  • Seite 133: Veränderung Der Mittleren Abweichung

    7-18 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC Veränderung der mittleren STATPAC beurteilt auch die Signifikanz von zeitlichen Veränderungen der mittleren Abwei- Abweichung chung. Damit sollen die klinischen Fälle identifiziert werden, in denen sich die mittlere Abweichung um mehr als den typischen Wert für stabile Glaukompatienten verändert. Der Betrag der Veränderung wird in Dezibel unter der Meldung „MD Änderung“...
  • Seite 134 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC 7-19 Abbildung 7.8: Glaukom-Veränderungswahrscheinlichkeit – Nachfolgetests Modifizierte lineare Die von STATPAC durchgeführte lineare Regression der mittleren Abweichung ist zusammen Regressionsanalyse mit der Meldung „MD Steigung erheblich“ bzw. „Nicht erheblich“ ebenso wie die Verände- rungsanalyse auf dem Ausdruck der Glaukom-Veränderungswahrscheinlichkeits-Analyse enthalten.
  • Seite 135: Statistische Analyse Und Wahrscheinlichkeit

    7-20 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC Diese Regressionsanalyse wird jeweils von STATPAC modifiziert, wenn deutliche „Lerneffekte“ vorhanden sind. Wenn mindestens fünf Tests für die Analyse gewählt wurden, wird bei der modifizierten STATPAC-Regressionsanalyse das erste Testergebnis einer Testreihe verworfen, wenn seine mittlere Abweichung signifikant von dem in den späteren Tests beobachteten Trend abweicht und schlechter ist (P <...
  • Seite 136 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC 7-21 3-in-1-Ausdruck Wenn ein Schwellenwert-Testmuster oder Testparameter gewählt wurden, das bzw. die nicht den Kriterien für eine STATPAC-Analyse entsprechen, werden die Ergebnisse auf einem „3-in-1“- Ausdruck dargestellt. Der 3-in-1-Ausdruck enthält auf einer einzelnen Seite eine Grauton-, eine numerische und eine Defekttiefen-Darstellung der Ergebnisse eines einzigen Tests.
  • Seite 137: Druckformate

    7-22 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC -DRUCKFORMATE Die mit der SITA-Strategie durchgeführten Tests können entweder im Einzelfeldanalyse-Format oder zusammen mit anderen Teststrategien im Überblick- oder Veränderungsanalyse-Ausdruck dargestellt werden. Für sowohl S -Standard als auch S -Fast-Tests werden das Wahrschein- lichkeitsdiagramm der Gesamtabweichung sowie der Status des Glaukom-Hemifeldtests (GHT) gedruckt, und die globalen Indizes für mittlere Abweichung (MD) und Muster-Standard- abweichung (PSD) werden angegeben.
  • Seite 138 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC 7-23 Abbildung 7.11: Beispiel für einen Einzelfeldanalyse-Ausdruck für S REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 139: Blau-Gelb-Druckformate

    7-24 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC BLAU-GELB- DRUCKFORMATE Bei den Ausdrucken von Blau-Gelb-Tests wird dieselbe Grauskala wie bei Weiß-Weiß-Tests benutzt. Die Grauskala sieht in den meisten Fällen bei Blau-Gelb-Prüfungen erheblich dunkler aus. Das liegt daran, daß bei Blau-Gelb-Prüfungen normalerweise niedrigere Schwellenwerte als bei Weiß-Weiß-Prüfungen erhalten werden.
  • Seite 140 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC 7-25 Glaukom-Hemifeldtest Bei Verwendung der Teststrategie Voller Schwellenwert stehen Ergebnisse des Glaukom- Hemifeldtests (GHT) zur Verfügung. Bei Verwendung der FastPac-Strategie sind im Einzelfeld- analyse-Ausdruck keine GHT-Ergebnisse enthalten (siehe Abbildung 7.12). Überblick-Ausdruck Für die Ergebnisse der Blau-Gelb-Perimetrie stehen Überblick-Ausdrucke zur Verfügung. Die Ergebnisse von Blau-Gelb- und Weiß-Weiß-Prüfungen können nicht auf demselben Überblick- Ausdruck kombiniert werden.
  • Seite 141: Ausdrucken Der Aktuellen Schwellenwert-Testergebnisse

    7-26 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC AUSDRUCKEN DER AKTUELLEN SCHWELLENWERT- TESTERGEBNISSE Am Ende einer Schwellenwertprüfung können Sie die Ergebnisse in allen STATPAC-Formaten, die die jeweiligen Testparameter betreffen, sowie im 3-in-1-Format ausdrucken. Wenn Sie Ergebnisse drucken möchten, wählen Sie das Symbol für DRUCKFUNKTIONEN. Darauf erscheint das Ausdruck-Auswahlmenü...
  • Seite 142: Druckformate Für Übersichtstests

    ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC 7-27 4. Wählen Sie AUSDRUCK ALLER GEWÄHLTEN PUNKTE. 5. Der HFA II zeigt alle Dateien auf dem gegenwärtigen Datenträger an, die denselben Patientennamen und das Geburtsdatum aufweisen. Wenn mehr als sechzehn solcher Dateien vorliegen, werden die letzten sechzehn einschließlich der gerade gespeicherten Testergebnisse auf dem Bildschirm hervorgehoben.
  • Seite 143: Ausdrucken Der Aktuellen Übersichtstestergebnisse

    7-28 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC Symbole des Übersichtstest-Ausdruck Abbildung 7.14: Ausdruck eines Übersichtstests mit Ergebnissen für beide Augen (O. U.- Ausdruck) AUSDRUCKEN DER AKTUELLEN ÜBERSICHTSTEST- ERGEBNISSE Nach Abschluß eines Übersichtstests können Sie sofort die Ergebnisse für ein Auge ausdrucken oder warten, bis auch das zweite Auge getestet wurde, und dann beide Ergebnisse auf einer Seite drucken.
  • Seite 144: Ausdrucken Von Vorher Gespeicherten Testergebnissen

    ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC 7-29 3. Wählen Sie die gewünschten Formate für ein Auge oder beide, und wählen Sie dann AUSDRUCK ALLER GEWÄHLTEN PUNKTE. AUSDRUCKEN VON VORHER GESPEICHERTEN TESTERGEBNISSEN Drucken von gespeicherten Wenn Sie die Ergebnisse auf einem Datenträger speichern, können Sie jederzeit einen Aus- Testergebnissen druck erstellen.
  • Seite 145: Verzögerung Des Druckvorgangs

    7-30 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC Drucken des letzten Tests Die Werte des zuletzt geprüften rechten und linken Auges (nicht unbedingt vom selben Patienten) werden vom HFA II solange gespeichert, bis das Gerät ausgeschaltet wird; dann wird der Speicher gelöscht. 1.
  • Seite 146: Grauskala-Symbole

    ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC 7-31 GRAUSKALA-SYMBOLE Die Grauskala-Darstellung des Gesichtsfelds des Patienten vermittelt einen sofortigen Eindruck von der Größe und Tiefe etwaiger Felddefekte. Jede Änderung des Musters entspricht einer Empfind- lichkeitsänderung von 5 dB. Die vergleichende Skala (Tabelle 7.4) zeigt die zehn (10) Grauskala- Muster und die entsprechenden Dezibel- und Apostilb-Werte.
  • Seite 147 7-32 ANALYSE UND DRUCKEN VON ERGEBNISSEN MIT STATPAC REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 148: Dateifunktionen

    Dateifunktionen Das Menü Dateifunktionen Aufrufen des Dateiverzeichnisses Auswählen von Tests aus dem Verzeichnis Ausführen von Dateifunktionen 8-11 Externes 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerk (optional bei allen Modellen) 8-19 Organisieren von Patientendateien 8-23 Nach Abschluß eines Tests haben Sie die Möglichkeit, die Testdaten sofort zu speichern. Dabei werden die Testergebnisse und zugehörigen Patientendaten entweder auf einer internen Fest- platte, einer austauschbaren Diskette oder auf beiden gespeichert und zu den be- reits vorher gespeicherten Tests hinzugefügt.
  • Seite 149: Das Menü Dateifunktionen

    DATEIFUNKTIONEN DAS MENÜ DATEIFUNKTIONEN Im Menü „Dateifunktionen“ sind die wichtigsten Funktionen aufgelistet, die Sie mit den gespei- cherten Patientendaten und -tests ausführen können. Um dieses Menü aufzurufen, wählen Sie das Symbol für DATEIFUNKTIONEN. Die einzelnen Funktionen werden anschließend an Abbil- dung 8.1 näher erläutert.
  • Seite 150 DATEIFUNKTIONEN Die Funktion VERGLEICHE TESTS subtrahiert die Ergebnisse von zwei Schwellenwerttests und zeigt den Unterschied an jedem Punkt in Dezibel an. Dieser Vergleich ist beispielsweise von Vorteil, wenn man bei Tests, für die STATPAC nicht verfügbar ist, ein Verschlechtern des Patientengesichtsfeldes verfolgen will.
  • Seite 151: Aufrufen Des Dateiverzeichnisses

    DATEIFUNKTIONEN AUFRUFEN DES DATEIVERZEICHNISSES Bei diesem Verfahren wählen Sie zunächst die gewünschte Dateifunktion und rufen anschließend das Verzeichnis der Tests auf. Dieses Verzeichnis besteht aus einer Liste der auf einem vorgege- benen Speichermedium vorhandenen Tests. Aus diesem Verzeichnis wählen Sie dann den Test bzw.
  • Seite 152 DATEIFUNKTIONEN Verzeichnis-Sortierfolge: Sie können das Verzeichnis nach NAME, DATUM oder PATIENT sortieren. Bei Auswahl von NAME (siehe Abbildung 8.5) werden die Tests alphabetisch angezeigt. Bei Auswahl von DATUM werden die Tests chronologisch mit dem zuletzt gespeicherten Test am Anfang des Verzeichnis- ses angezeigt.
  • Seite 153: Auswählen Von Tests Aus Dem Verzeichnis

    DATEIFUNKTIONEN AUSWÄHLEN VON TESTS AUS DEM VERZEICHNIS Nachdem Sie den bzw. die gewünschten Patienten mit Hilfe der Tastatur gefunden haben, kön- nen Sie das Dateiverzeichnis verwenden. Zunächst müssen Sie die Tests auswählen, für die die gewünschte Funktion ausgeführt werden soll. Um einen Test auszuwählen, tippen Sie den je- √...
  • Seite 154 DATEIFUNKTIONEN Eine Reihe von Tasten unten im Bildschirm „Dateiverzeichnis“ erleichtern die Suche nach Patiententests. Um die Suchkriterien im Bildschirm „Laufwerksoptionen“ anzuzeigen bzw. zu ändern, wählen Sie LAUFWERKSOPTIONEN. Siehe „Laufwerksoptionen“ und Abbildung 8.2. Wenn für die Sortierfolge des Verzeichnisses „Name“ oder „Patient“ gewählt wurde (alphabeti- sche Suche), können Sie mit der Funktion PATIENTENSUCHE und Eingabe eines Namens auf der Popup-Tastatur einen bestimmten Test im Verzeichnis schnell aufrufen.
  • Seite 155 DATEIFUNKTIONEN Über die Funktion AKTUELLEN BEREICH FESTLEGEN können Sie bestimmen, wie die ge- wünschten Informationen gesucht, angezeigt und ausgedruckt werden sollen. Diese Funktion ist bei Ausführung der Funktionen „Drucken“ und „Patientendaten“ verfügbar sowie bei allen anderen Dateifunktionen mit Ausnahme von DISKETTE KOPIEREN, DISKETTE FORMATIEREN und BACKUP / RESTAURIEREN.
  • Seite 156 DATEIFUNKTIONEN In Verbindung mit der Funktion AKTUELLEN BEREICH FESTLEGEN sind zusätzlich folgende Wahlmöglichkeiten verfügbar: AUGE Wählen Sie: Alle, Links oder Rechts TESTART Wählen Sie: Alle, Schwellentest, Übersichtstest, Kinetik oder Custom Wenn Sie beispielsweise unter AUGE „Links“ wählen, werden nur die im jeweiligen Bereich am linken Auge ausgeführten Tests markiert.
  • Seite 157: Zusammenführen Von Patientendateien

    8-10 DATEIFUNKTIONEN Zusammenführen von Mit der Funktion ANPASSEN DER PATIENTEN können uneinheitlich eingegebene Namen oder Patientendateien Geburtsdaten für einen Patienten korrigiert werden. Wenn bei der Kennzeichnung eines Patien- ten an verschiedenen Untersuchungsdaten kleine Unterschiede bestehen, interpretiert der HFA u. U. die für einen Patienten geltenden Tests möglicherweise als Tests verschiedener Patienten, so daß...
  • Seite 158: Ausführen Von Dateifunktionen

    DATEIFUNKTIONEN 8-11 AUSFÜHREN VON DATEIFUNKTIONEN Die meisten Speicherfunktionen werden auf ähnliche Weise ausgeführt: • Wählen Sie die Funktion. • Wählen Sie die Quelle (und das Ziel) der Tests. • Wählen Sie eine Sortierfolge für das Verzeichnis, und rufen Sie das Dateiverzeichnis auf. •...
  • Seite 159 8-12 DATEIFUNKTIONEN Um die Daten für alle Tests eines Patienten gleichzeitig zu ändern, beginnen Sie im Bildschirm „Dateifunktionen“. Wählen Sie erst PATIENTEN- DATEN ÄNDERN und dann ALLE TESTS. Wählen Sie die gewünschte Quelle, und drücken Sie auf WEITER. Suchen Sie den Patien- tennamen mit Hilfe der Ta- statur.
  • Seite 160 DATEIFUNKTIONEN 8-13 Ein Dateiverzeichnis druk- ken: Wählen Sie im Menü „Dateifunktionen“ VER- ZEICHNIS DRUCKEN. Wählen Sie entweder FESTPLATTE oder DIS- KETTE, um anzugeben, welches Verzeichnis ausgedruckt werden soll. Wenn Sie ein Verzeichnis teilweise ausdrucken möchten, wählen Sie PARTIAL. Bei Auswahl von FESTPLATTE erscheint eine Meldung mit der Angabe, wie viele Tests im Verzeichnis aufgelistet sind.
  • Seite 161 8-14 DATEIFUNKTIONEN Achtung: Verwenden Sie nur Disketten mit hoher Aufzeichnungsdichte (High Density – HD; 1,44 MB). Disketten mit normaler Aufzeichnungsdichte (720 K) und Super-High-Density- (SHD) Disketten (2,88 MB) können nicht bei dem HFA II ver- wendet werden. Bei Verwendung von Disketten mit einer anderen Aufzeichnungs- dichte als „High Density“...
  • Seite 162 DATEIFUNKTIONEN 8-15 Um zwei Tests zu verglei- chen, wählen Sie VERGLEI- CHE TESTS im Menü „Datei- funktionen“. Wählen Sie zur Angabe der Testquelle entweder FEST- PLATTE oder DISKETTE, und drücken Sie WEITER. Wählen Sie die beiden zu vergleichenden Tests aus, und vergewissern Sie sich, daß sie vom selben Patienten stam- men.
  • Seite 163: Übertragen Von Tests Zwischen Dem Hfa I

    8-16 DATEIFUNKTIONEN Tests verlagern: Mit dieser Funktion werden Tests auf einen anderen Datenträger übertragen, und der ur- sprüngliche Datensatz auf dem Quelldatenträger wird automatisch gelöscht. 1. Beginnen Sie im Bildschirm „Dateifunktionen“, und wählen Sie TESTS VERLAGERN. 2. Legen Sie den Quell- und Zieldatenträger und die Sortierfolge fest, und wählen Sie WEI- TER.
  • Seite 164 DATEIFUNKTIONEN 8-17 Hinweis: Bei HFA I-Geräten mit 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk ist die Testübertragung vom HFA I zum HFA II nur über ein serielles Kabel möglich. Die Datenübertragung vom HFA II zu einem HFA I mit 3,5-Zoll-Laufwerk ist nicht möglich. Die Übertragung von Tests vom HFA I zum HFA II unterliegt gewissen Beschränkungen. Ein HFA I-Test kann nur dann zum HFA II übertragen werden, wenn er einen Namen und ein Geburtsdatum enthält.
  • Seite 165 8-18 DATEIFUNKTIONEN Übertragen von Tests Tests über ein serielles Kabel übertragen: vom HFA I zum HFA II über ein serielles Kabel 1. Verbinden Sie den HFA I und HFA II mit einem IBM-kompatiblen seriellen Kabel (9-poliger Steckverbinder an einem und 25-poliger Steckverbinder am anderen Ende). An der Rückwand des HFA II befinden sich drei serielle Anschlüsse.
  • Seite 166: Externes 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerk (Optional Bei Allen Modellen)

    DATEIFUNKTIONEN 8-19 EXTERNES 5,25-ZOLL- DISKETTENLAUFWERK (optional bei allen Modellen) Ein externes 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerk ist als Zusatzausstattung von Humphrey Systems er- hältlich. Mit dem externen Diskettenlaufwerk können: 1. die meisten Testergebnisse vom HFA I zum HFA II übertragen werden. 2. die meisten Testergebnisse für den Gebrauch mit dem HFA I auf größere 5,25-Zoll-Disket- ten kopiert werden.
  • Seite 167 8-20 DATEIFUNKTIONEN 5. Bei der Übertragung vom HFA II zum HFA I werden Daten, die nur beim HFA II verfügbar sind (z.B. Blickfeldverfolgungsdiagramme oder SITA-Tests), nicht übertragen. Weitere Einschränkungen bei der Übertragung von Tests wurden weiter oben in diesem Kapitel aufgeführt.
  • Seite 168 DATEIFUNKTIONEN 8-21 Übertragen von Tests vom Der HFA II kann Tests von 5,25-Zoll-Disketten des HFA I auf Disketten oder die Festplatte des HFA I zum HFA II über das HFA II übertragen. Beim Ausführen dieser Funktion überträgt der HFA II alle in Frage kom- externe 5,25-Zoll-Disketten- menden Test von der HFA I-Diskette.
  • Seite 169 8-22 DATEIFUNKTIONEN Datenbankstatus Wenn SIE DATENBANKSTATUS wählen, werden Informationen über die auf den Datenbanken der Festplatte und Diskette gefundene Anzahl Tests und Anzahl Patienten angezeigt. Befindet sich keine Diskette im Diskettenlaufwerk, wird die Meldung „Keine Diskette“ angezeigt. Wenn der HFA II nicht auf die Festplatte zugreifen kann, wird „NV“ angezeigt. Wenn Sie den Inhalt Ihrer Festplatte auf Disketten sichern (siehe Kapitel 9) und eine Sicherungsdiskette einlegen, erkennt die Datenbankstatusfunktion die Diskette und zeigt „Backup“...
  • Seite 170: Organisieren Von Patientendateien

    DATEIFUNKTIONEN 8-23 ORGANISIEREN VON PATIENTEN- DATEIEN Die auf Disketten gespeicherten Gesichtsfeldtests müssen ebenso organisiert werden wie Patiententests auf Papier. Die Wahl des Systems richtet sich nach der Anzahl der Patienten. Be- achten Sie dabei, daß eine Diskette je nach Testart für 100 bis 500 Tests Platz hat. Versehen Sie jede Diskette bzw.
  • Seite 171 8-24 DATEIFUNKTIONEN REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 172: Datenbankverwaltung

    Datenbankverwaltung Einführung in die Datenbankverwaltung Maßnahmen zur Sicherung der Patientendatenbank Sichern und Wiederherstellen der Konfiguration Vorgehen bei Datenbankausfall (Modelle 735-750) 9-13 Datenbanken zusammenführen 9-24 Bereinigen der Festplattendatenbank 9-25 Arbeiten mit mehreren Humphrey Field Analyzern 9-26 Pflege und Handhabung von austauschbaren Speichermedien 9-27 Der Humphrey Field Analyzer II ist in vieler Hinsicht einem Computer ähnlich.
  • Seite 173: Einführung In Die Datenbankverwaltung

    DATENBANKVERWALTUNG EINFÜHRUNG IN DIE DATENBANK- VERWALTUNG Datenbankfehler sind unvermeidlich. Spannungsstöße, Temperaturschwankungen und mecha- nische Defekte können den ordnungsgemäßen Betrieb von Speichergeräten stören und das erfolgreiche Speichern oder Abrufen von Daten verhindern. Da die Daten auf Festplatte und Diskette magnetisch gespeichert werden, können sie durch statische Elektrizität und starke Magnetkraft beschädigt werden.
  • Seite 174: Maßnahmen Zur Sicherung Der Patientendatenbank

    DATENBANKVERWALTUNG Ein Dienstprogramm für die Datenbankreparatur; wird nur bei Problemen mit der Datenbank auf Diskette benutzt. Löscht Dateien, die Patientendaten ohne zugehörige Testdaten enthalten. MASSNAHMEN ZUR SICHERUNG DER PATIENTENDATENBANK Die Erstellung von Sicherungskopien Ihrer Patientendatenbank ist wichtig, kann jedoch viel Zeit in Anspruch nehmen.
  • Seite 175: Kopieren Von Disketten

    DATENBANKVERWALTUNG CHRONOLOGISCH HFA II 720 Aktuelle Disk einmal wöchentlich oder 730 mit DISKETTE KOPIEREN kopieren. Abbildung 9.1: Anlegen von Kopien der chronologischen Disketten für die Modelle 720 und 730. ALPHABETISCH HFA II 720 oder 730 Den Diskettensatz einmal wöchentlich mit DISKETTE KOPIEREN kopieren. Abbildung 9.2: Anlegen von Kopien der alphabetischen Disketten bei Modell 720 und 730 1.
  • Seite 176 DATENBANKVERWALTUNG Chronologisch Alphabetisch Kopierte Diskette Nr. #4 Kopierte Diskette 1.1.98 - xx.xx.xx SN 720 1018 SN 720 1018 Kopierdatum: Kopierdatum: xx/xx/xx xx/xx/xx Abbildung 9.3: Diskettenkopien mit Etiketten Die Modelle 735, 740 und 745 sind mit einem Festplatten- und einem Diskettenlaufwerk aus- Datenbanksicherung für gestattet.
  • Seite 177 DATENBANKVERWALTUNG HFA 735, 740 oder 745 Festplatte einmal wöchentlich mit BACKUP auf Disketten kopieren. Diskette einmal wöchentlich mit DISKETTE KOPIEREN kopieren. Abbildung 9.4: Anlegen von Sicherungsdisketten bei Modell 735, 740 und 745 Sichern von Festplattendaten 1. Wählen Sie im Bildschirm „Dateifunktionen“ BACKUP / RESTAURIEREN. auf Disketten 2.
  • Seite 178: Sichern Von Festplattendaten Auf Streamer-Magnetband (Nur Modell 750)

    DATENBANKVERWALTUNG Datenbanksicherung Beim Modell 750, das mit einem Diskettenlaufwerk und einem Streamer-Bandlaufwerk ausgestattet für Modell 750 ist, können die Daten der Festplatte auf andere Weise gesichert werden. Das Streamer-Magnetband stellt die effizienteste und wirksamste Methode zur Sicherung der Datenbank des HFA II dar. Das empfohlene Verfahren zur Sicherung der Datenbank beim Modell 750 umfaßt die folgen- den drei Schritte: 1.
  • Seite 179: Sichern Und Wiederherstellen Der Konfiguration

    DATENBANKVERWALTUNG SICHERN UND WIEDERHERSTELLEN DER KONFIGURATION Benutzerdefinierte Testmuster, Definitionen der Hauptmenütasten und unter „Systemeinstel- lungen“ vorgenommene Einstellungen können alle auf Diskette gesichert werden. Diese Siche- rung umfaßt alle Änderungen, die über die Funktion „Hauptmenü ändern“ vorgenommen wur- den, sowie die Einstellungen in den Bildschirmen „Systemeinstellungen“ und „Weitere Einstel- lungen“...
  • Seite 180 DATENBANKVERWALTUNG Wählen Sie WEITERE EINSTELLUNGEN. Wählen Sie BACKUP KONFIGURATION. In einem Popup-Fenster erscheint die Meldung „Konfigurations-Backup forma- tiert Diskette und speichert das momentane Setup einschließlich Haupmenü“. Wählen Sie WEITER. REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 181 9-10 DATENBANKVERWALTUNG Legen Sie die zu forma- tierende Diskette in das Dis- kettenlaufwerk ein, und wählen Sie OK. Wenn Sie sicher sind, daß Sie die richtige Diskette ein- gelegt haben, wählen Sie WEI- TER. Hinweis: Selbst eine leere, formatierte Diskette wird vom HFA II erneut formatiert, um die Integrität der Diskette zu gewährleisten.
  • Seite 182: Wiederherstellen Von Konfigurationen

    DATENBANKVERWALTUNG 9-11 Wenn die Meldung „Konfi- gurations-Backup ist fertig“ erscheint, wählen Sie OK, um zum Bildschirm „Weitere Ein- stellungen“ zurückzukehren. Drücken Sie die Auswurftaste, und nehmen Sie die Diskette mit der Konfigurationssiche- rung heraus. Beschriften und datieren Sie die Diskette, und bewahren Sie sie an einem sicheren Ort auf.
  • Seite 183 9-12 DATENBANKVERWALTUNG Wählen Sie WEITERE EINSTELLUNGEN. Wählen Sie KONFIGURATION RESTAURIEREN. Legen Sie die geeignete Konfigurations-Sicherungs- diskette ein. Wählen Sie WEITER. Die Konfigurationen für das Hauptmenü und benutzerdefi- nierte Tests werden wiederher- gestellt. REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 184: Vorgehen Bei Datenbankausfall (Modelle 735-750)

    DATENBANKVERWALTUNG 9-13 Nach Abschluß der Wieder- herstellung wählen Sie OK. Nach einer Pause von 15 Sekun- den startet der HFA II automa- tisch neu mit der wiederherge- stellten Konfiguration. Bewahren Sie die Konfigurations-Sicherungsdiskette wieder an einem sicheren Ort auf. VORGEHEN BEI DATENBANKAUSFALL (MODELLE 735 - 750) Der HFA II verfügt über integrierte Sicherheitsfunktionen, die vor Verlust oder Beschädigung...
  • Seite 185 9-14 DATENBANKVERWALTUNG Datenbankausfälle können beim Speichern von Testdaten, beim Speichern von Patientendaten oder beim Ausführen von Dateifunktionen auftreten. Der HFA II ist in der Lage, einen Daten- bankausfall zu erkennen und die Wiederherstellung möglicherweise verlorengegangener Infor- mationen zu versuchen. Bei einem Datenbankausfall erscheint eine Meldung im Bildschirm mit Angabe der ungefähren Fehlerbehebungsdauer.
  • Seite 186 DATENBANKVERWALTUNG 9-15 Achtung: Wenn die Datenbank auf dem Festplattenlaufwerk beim Versuch, Test- ergebnisse zu speichern, ausfällt, schalten Sie das Gerät nicht aus und wieder ein, da dabei die Ergebnisse des soeben abgeschlossenen Tests verlorengehen würden. Beheben Sie das Problem sofort, oder speichern Sie die Ergebnisse vorübergehend auf Diskette, bis Sie Zeit haben, das Datenbankproblem zu beheben.
  • Seite 187 9-16 DATENBANKVERWALTUNG Lesen Sie die Meldung im Dialogfeld. Wählen Sie JETZT REPARIEREN. Während der HFA II ver- sucht, die Festplatten- datenbank zu reparieren, wird der zeitliche Ablauf dieses Reparaturversuchs in Balken- form im Bildschirm angezeigt. Wenn die Reparatur gelingt und die Option NUR DIS- KETTE nicht aktiviert wurde, führt der HFA II automatisch die ursprüngliche Funktion (vor...
  • Seite 188 DATENBANKVERWALTUNG 9-17 Wenn die Reparatur nicht ge- lingt, erscheint eine entspre- chende Meldung. Wählen Sie Wenn die Festplatte beim Spei- chern von Testergebnissen oder Patientendaten ausfällt, werden die Daten automatisch auf Dis- kette gespeichert. Wenn die Fest- platte beim Ausführen von Datei- funktionen ausfällt, wählen Sie die Funktion „Wiederherstellen der Festplattendatenbank“.
  • Seite 189 9-18 DATENBANKVERWALTUNG Lesen Sie den Warnhinweis. Wählen Sie JA. Bei Wahl von NEIN kehren Sie zu Schritt 1 zu- rück. Speichern Sie die Testergebnisse auf Diskette, bis Sie Zeit haben, das Wiederherstellungsprogramm auszuführen. Hinweis: Bei jedem Versuch, Daten zu speichern oder eine die Festplatte betreffende Funk- tion auszuführen, werden die beiden oben genannten Bildschirme angezeigt.
  • Seite 190 DATENBANKVERWALTUNG 9-19 Wenn dieses Verfahren zur Wiederherstellung nicht ge- lingt, erscheint eine entsprechen- de Meldung. Wählen Sie OK. Ge- hen Sie zur nächsten Option: „Wiederherstellen der Festplatten- datenbank“. Festplattenausfall: Option Falls die Wiederherstellungsversuche mit der Funktion JETZT REPARIEREN fehlschlugen, ver- WIEDERHERSTELLEN DER wenden Sie das Wiederherstellungs-Dienstprogramm (WIEDERHERSTELLEN DER FESTPLATTEN- FESTPLATTENDATENBANK...
  • Seite 191 9-20 DATENBANKVERWALTUNG Wählen Sie WEITERE EINSTELLUNGEN. Wählen Sie WIEDERHER- STELLEN DER FESTPLAT- TENDATENBANK. Der HFA II unternimmt möglicherweise einen kur- zen Reparaturversuch, bevor die länger dauernde Wiederherstel- lung gestartet wird. REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 192 DATENBANKVERWALTUNG 9-21 Lesen Sie den Warnhinweis, und wählen Sie OK. Wenn Sie ABBRUCH wählen, wird das Popup-Fenster ge- schlossen und wieder der Bild- schirm „Weitere Einstellungen“ angezeigt. Während das Programm zur Wiederherstellung ausge- führt wird, erscheint im Bild- schirm eine entsprechende Mel- dung.
  • Seite 193 9-22 DATENBANKVERWALTUNG Wenn die Datenbank nicht wiederhergestellt werden konnte, erscheint eine entspre- chende Meldung. Drücken Sie die gewünschte Ta- ste. Bei Wahl von WIEDERHOLEN wird die Neuerstellung wiederholt. Gelegentlich gelingt die Wie- derherstellung beim zweiten Versuch. Bei Wahl von LÖSCHEN wird die Datenbank initialisiert. Alle Daten auf der Festplatte wer- den gelöscht.
  • Seite 194 DATENBANKVERWALTUNG 9-23 Wiederherstellen der Fest- Wenn Sie die gesamte Datenbank auf einer Reihe von Sicherungsdisketten gesichert haben, plattendatenbank anhand führen Sie zur Wiederherstellung der Datenbank die folgenden Schritte aus: von Sicherungsdisketten (Modelle 735, 740, 745) 1. Beginnen Sie im Bildschirm „Dateifunktionen“, und wählen Sie BACKUP / RESTAURIEREN. 2.
  • Seite 195: Datenbanken Zusammenführen

    9-24 DATENBANKVERWALTUNG Diskettenausfall: Bei der Datenbankwiederherstellung kann eine Diskette ähnliche Probleme verursachen wie eine WIEDERHERSTELLEN Festplatte. Gelegentlich kann es vorkommen, daß Daten auf einer Diskette nicht abrufbar sind. DER DISKETTENDATEN- Dieses Problem kann eventuell durch Wiederherstellen der Diskettendatenbank behoben werden. BANK 1.
  • Seite 196: Bereinigen Der Festplattendatenbank

    DATENBANKVERWALTUNG 9-25 Legen Sie das Band mit der Sicherungsdatenbank oder die erste Diskette in das entsprechende Laufwerk ein, und wählen Sie OK. Ein Popup-Fenster mit der Meldung „Re- stauriere von Band/Diskette“ und einer Verlaufsanzeige wird eingeblendet. Der HFA II analy- siert das Band bzw.
  • Seite 197: Arbeiten Mit Mehreren Humphrey Field Analyzern

    9-26 DATENBANKVERWALTUNG ARBEITEN MIT MEHREREN FIELD ANALYZERN In einigen Praxen werden mehrere HFA II-Geräte eingesetzt, und manche Praxen haben mehr als eine Behandlungsstätte. Dabei ist es oft von Vorteil, dieselben Patiententestdaten auf allen Geräten zu führen. Auf diese Weise können Patienten bei ihrem nächsten Besuch mit einem beliebigen HFA II getestet werden, da alle Geräte einen kompletten Datensatz der bereits durchgeführten Tests enthalten.
  • Seite 198 DATENBANKVERWALTUNG 9-27 PFLEGE UND HANDHABUNG AUSTAUSCHBARER SPEICHERMEDIEN Die Daten auf Disketten und Streamer-Bandlaufwerken werden magnetisch kodiert. Diese auf- gezeichneten Daten sind sehr empfindlich und können leicht versehentlich gelöscht oder be- schädigt werden. Beachten Sie bei der Handhabung und Aufbewahrung austauschbarer Spei- chermedien die folgenden Sicherheitsvorkehrungen: •...
  • Seite 199 9-28 DATENBANKVERWALTUNG REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 200: Benutzerdefinierte

    Benutzerdefinierte (Custom) Tests Erstellen von benutzerdefinierten Tests 10-2 Löschen von benutzerdefinierten Tests 10-15 Ausführen von benutzerdefinierten Tests 10-17 Druckformat 10-19 Die Funktion „Custom“ des Humphrey Field Analyzer II zur Erstellung von benutzerdefinierten Tests gibt dem Benutzer die Möglichkeit, sich je nach Bedarf auf einzelne Aspekte des Gesichtsfeldes zu konzen- trieren.
  • Seite 201: Erstellen Von Benutzer- Definierten Tests

    10-2 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS ERSTELLEN VON BENUTZER- DEFINIERTEN TESTS Custom-Tests werden nur für das rechte Auge erstellt. Bei der Prüfung des linken Auges kehrt der HFA II das Testmuster um, um die spiegelbildlichen physiologischen Unterschiede zu be- rücksichtigen. Versuchen Sie nicht, einen Custom-Test für das linke Auge zu erstellen. Hinweis: Sie können den Test entweder mit dem rechten oder linken Auge beginnen.
  • Seite 202: Erstellen Eines Schwellenwerttests

    BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS 10-3 Wählen Sie CUSTOM TEST. Wählen Sie eine der Optio- nen unter „Custom Test“. Unter „Custom Test“ sind folgende Optionen verfügbar: ERSTELLEN EINES SCHWELLENWERTTESTS Über diese Taste kann der Benutzer einen speziellen Schwellenwert-Gesichtsfeldtest zusam- menstellen. ERSTELLEN EINES ÜBERSICHTSTESTS Über diese Taste kann der Benutzer einen speziellen Übersichts-Gesichtsfeldtest zusammen- stellen.
  • Seite 203 10-4 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS Gelöschte Testmuster können nicht wieder aufgerufen werden, es sei denn, sie wurden vor dem Löschen auf einer externen Diskette gespeichert. Einzelheiten hierzu finden Sie in Kapitel 9 unter „Sichern und Wiederherstellen der Konfiguration“. Bevor Sie ein Testmuster löschen, sollten Sie sicherheitshalber alle Testmuster sichern (falls Sie den Test zu einem späteren Zeit- punkt wieder benötigen).
  • Seite 204 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS 10-5 Das X-Y-Koordinatensystem wird im folgenden Diagramm veranschaulicht. Für den dargestell- ten Punkt gilt: X = 5 und Y = -3. (X, Y) ist (5, -3). (nasal) (temporal) Blinder Fleck ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○ ○...
  • Seite 205: Hinzufügen Von Einzelpunkten

    10-6 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS Der „Custom“-Bildschirm wird angezeigt. Die für „Testpunktmuster“, „Gesichtsfeldgröße“ und „Test- punkträume“ gewählten Werte werden rechts unten im Bild- schirm angezeigt. Hinweis: Custom-Tests werden automatisch nur für das rechte Auge erzeugt. Zur Prüfung des linken Auges kehrt der HFA II das Testmuster um, um die spiegelbildlichen physiologi- schen Unterschiede zu berücksichtigen.
  • Seite 206 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS 10-7 Geben Sie den Y-Wert für denselben Punkt ein, und drücken Sie die Eingabetaste. Der eingegebene Punkt wird im „Custom“-Bild- schirm angezeigt. Der X-Y-Koordinatenwert des eingegebenen Punktes wird oben rechts im Bildschirm an- gezeigt. der Punkt Um einen weiteren Punkt einzugeben, wiederholen Sie Schritt 1- 4.
  • Seite 207: Hinzufügen Von Gitterpunkten

    10-8 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS Hinweise: 1. Der zuletzt eingegebene Punkt wird als kleines Quadrat, nicht als Punkt, angezeigt. Der jeweils zuvor eingegebene Punkt verwandelt sich von einem Quadrat in einen Punkt. Dadurch soll lediglich der letzte Eintrag im „Custom“-Bildschirm deutlich er- kennbar sein;...
  • Seite 208 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS 10-9 Die Punkte werden jetzt im „Custom“-Bildschirm ange- zeigt. Um einen weiteren Satz von Gitterpunkten für denselben Test einzugeben, wiederholen Sie Schritt 1 bis 4. Ein Test kann maximal 248 Punkte umfassen. Wenn Sie die Custom-Punkte eingegeben haben, müssen Sie sie für künftige Tests speichern. Siehe „Speichern von benutzerdefinierten Tests“...
  • Seite 209: Verbinden Von Gitter Und Einzelpunkten

    10-10 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS Verbinden von Gitter Gitter und Einzelpunkte lassen sich leicht im selben Custom-Test kombinieren. Im folgenden und Einzelpunkten wird nur erklärt, wie Sie Einzelpunkte einem Test mit Gitterpunkten hinzufügen, jedoch kön- nen Sie ebenso einfach Gitterpunkte einem Test mit Einzelpunkten hinzufügen. Hinweis: Wenn Gitter und Einzelpunkte einander überlagern (d.h.
  • Seite 210 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS 10-11 Wählen Sie EINGABE HINZUFÜGEN. Geben Sie Einzelpunkte ein, wie oben unter „Hinzufügen von Einzelpunkten“ beschrieben. Abbildung 10.2: Beispiel einer Kombination von Einzelpunkten und Gitter REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 211: Löschen Von Gittern Oder Einzelpunkten

    10-12 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS Lesen Sie bitte diesen gesamten Abschnitt durch, bevor Sie Punkte entfernen. Sie können uner- Löschen von Gittern wünschte Gitter oder Einzelpunkte wieder aus einem von Ihnen erstellten Custom-Test entfer- oder Einzelpunkten nen, jedoch nur die jeweils letzte Eingabe. Wenn Sie einen Einzelpunkt oder ein Gitter einge- ben, bei dem Sie sich nicht sicher sind, löschen Sie die Eingabe am besten, und wiederholen Sie sie später.
  • Seite 212 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS 10-13 Im Popup-Fenster erscheint die Meldung: „Sind Sie si- cher alle Testpunkte für diesen Test eingegeben zu haben?“ Drücken Sie NEIN, wenn Sie weitere Punkte hinzufügen müs- sen. Drücken Sie JA, wenn Sie zum Bildschirm „Parameter- Änderung“ weitergehen möch- ten.
  • Seite 213 10-14 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS Wenn Sie JA gedrückt haben, geben Sie maximal 12 Zeichen für den Testnamen ein. Das Wort „Schwellenwert“ bzw. „Übersichtstest“ erscheint auf der Taste hinter dem Test- namen. Überprüfen Sie den Testnamen, da er nach Betätigen der Ein- gabetaste nicht mehr geändert werden kann Drücken Sie die Eingabetaste.
  • Seite 214: Löschen Von Benutzerdefinierten Tests

    BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS 10-15 LÖSCHEN VON BENUTZER- DEFINIERTEN TESTS Drücken Sie im Haupt- menü-Bildschirm das Sym- bol SYSTEMEINSTELLUNGEN. Wählen Sie WEITERE EINSTELLUNGEN. Wählen Sie CUSTOM TEST. REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 215 10-16 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS Wählen Sie CUSTOM TEST LÖSCHEN. Der „Custom“-Bildschirm wird angezeigt. Wählen Sie die Taste für den Test, der gelöscht werden soll. In einem Popup-Fenster werden Sie aufgefordert, den Löschbefehl zu bestätigen. Wählen Sie LÖSCHEN, wenn dieser Test gelöscht werden soll.
  • Seite 216: Ausführen Von Benutzerdefinierten Tests

    BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS 10-17 Hinweis: Wenn Sie für den Custom-Test, den Sie löschen, im Hauptmenü-Bildschirm eine Taste eingefügt haben, wird an- stelle des oben in Schritt 6 ge- zeigten Bildschirms der folgen- de Bildschirm angezeigt. Dieser Bildschirm weist darauf hin, daß...
  • Seite 217 10-18 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS Wählen Sie CUSTOM. Hinweis: Wenn keine Custom-Tests erstellt wurden, ist die Taste CUSTOM abgedunkelt. Einzelheiten hierzu finden Sie unter „Erstellen von benutzerdefinierten Tests“ weiter oben in diesem Kapitel. Der Bildschirm „Custom Tests“ erscheint. Wählen Sie den gewünschten Custom-Test, und führen Sie den Test wie üblich aus.
  • Seite 218: Druckformat

    BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS 10-19 DRUCKFORMAT Es gibt zwei Druckformate: eines für Übersichtstests und eines für Schwellenwerttests. Das For- mat richtet sich nach der verwendeten Teststrategie und kann nicht geändert werden. Übersichtstest Die Ausdrucke von Custom-Übersichtstest sehen ähnlich aus wie die gewöhnlichen Übersichts- test-Ausdrucke.
  • Seite 219 10-20 BENUTZERDEFINIERTE (CUSTOM) TESTS REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 220: Kinetik-Tests

    Kinetik-Tests Ausführen von Kinetik-Tests 11-2 Anzeigen von Kinetik-Tests 11-23 Ausdrucken von Kinetik-Tests 11-26 Zusätzlich zur statischen Perimetrie kann mit dem Humphrey Field Analyzer II (Modell 750 und optional bei den Modellen 730 - 745) eine kinetische Perimetrie ausgeführt werden. Die Kinetikfunktion des HFA II emuliert die standardmäßige manuelle Goldmann-Perimetrie.
  • Seite 221: Ausführen Von Kinetik-Tests

    11-2 KINETIK-TESTS AUSFÜHREN VON KINETIK-TESTS In diesem Kapitel werden die Hauptschritte bei der Ausführung kinetischer Perimetrie kurz dargestellt. Sie können die einzelnen Schritte entweder bei Bedarf nachschlagen oder die fol- genden Seiten als Lernhilfe ganz durchlesen. Wählen Sie im Hauptmenü Aufrufen des Bildschirms TESTVERZEICHNIS.
  • Seite 222 11-3 KINETIK-TESTS Wählen Sie das zu prüfende Auge, entweder RECHTS oder LINKS. Geben Sie die entsprechen- den Patientendaten ein. Be- vor Sie die Daten nach Beendi- gung des Tests speichern, müs- sen Name und Geburtsdatum des Patienten eingegeben wor- den sein. Sie können die Taste PATIEN- TENDATEN ABRUFEN verwen- den, wenn die Patientendaten...
  • Seite 223 11-4 KINETIK-TESTS Einstellen der Parameter: Für Kinetik-Tests wird immer die zentrale Fixationsmarke verwendet. Blickverfolgung und Der Bildschirm „Kinetik Überwachung des blinden Flecks sind nicht verfügbar. Die aktuelle Einstellung für den Parameter Ändern“ Stimuluswert wird in der Goldmann-Standardnotation oben im mittleren Teil des Bildschirms „Kinetik-Test“...
  • Seite 224 11-5 KINETIK-TESTS Hinweis: Im folgenden wird die Standardeinstellung durch ein Sternchen (*) gekenn- zeichnet. Stimulus Größe In diesem Dropdown-Menü wird die Größe des Teststimulus festgelegt. Als Größe kann eine der fünf Standard-Teststimulusgrößen nach Goldmann gewählt werden. Sie werden mit den römischen Zahlen I* bis V bezeichnet.
  • Seite 225: Ändern Der Gesichtsfeldgröße

    11-6 KINETIK-TESTS Stimulus Geschwindigkeit In diesem Dropdown-Menü wählt der Benutzer die Geschwindigkeit (Grad pro Sekunde), mit der sich der Stimulus in der Testhalbkugel bewegt. Zur Wahl stehen entweder 2, 4*, 6 oder 8 Grad pro Sekunde. Hinweis: Zur Verwendung der nachstehenden Optionen „Meridianmuster“ und „Radien- abstand“...
  • Seite 226: Beschränkungen Bei Periphertests

    11-7 KINETIK-TESTS Beschränkungen bei Die Reichweite des Projektors bei der Projektion der Lichtstimuli ist begrenzt. Die folgende Periphertests Zeichnung zeigt die Grenzen des Projektors bei Verwendung einer Feldgröße von 80˚: 90˚ 120˚ 60˚ 50˚ 58˚ 30˚ 150˚ 58˚ 67˚ 67˚ 80˚...
  • Seite 227 11-8 KINETIK-TESTS Zur Darbietung eines Stimulus gehen Sie wie folgt vor: Wählen Sie im Bildschirm „Kinetik Test“ BITTE MERI- DIAN WÄHLEN. Ein Tastenfeld wird einge- blendet. Geben Sie den Meridianwert (in Grad) für den Teststimulus ein. Sie können die Meridianwerte auch über die optionale externe Tastatur eingeben, wenn Ihnen dies leichter fällt.
  • Seite 228 11-9 KINETIK-TESTS Zur Anzeige des Stimulus- verlaufs läuft während des Tests eine kleine Raute über die Videoanzeige Bei Wahl von STIMULUS ANHAL- TEN wird der gegenwärtige Sti- mulus ohne Aufzeichnung der Daten abgeschaltet. Raute Wenn der Patient den Patientenschalter betätigt, wird der Test unterbrochen.
  • Seite 229: Löschen Von Einträgen

    11-10 KINETIK-TESTS Löschen von Einträgen Unerwünschte Testpunkte können aus einem von Ihnen erzeugten Kinetik-Test entfernt werden, jedoch immer nur der jeweils letzte Eintrag. Wenn Sie sich der Reaktion eines Patienten nicht sicher sind, ist es besser, den Testpunkt zu löschen und den Meridian nochmals zu testen. Wählen Sie im Bildschirm „Kinetik Test“...
  • Seite 230 11-11 KINETIK-TESTS Vergewissern Sie sich im Bildschirm „Kinetik-Test“, daß die gewünschte Feldgröße angezeigt ist. (Die Feldgröße kann nicht im Bildschirm „Special Mapping“ geändert werden.) Wählen Sie SPECIAL MAPPING. Der Bildschirm „Special Mapping“ wird angezeigt. Scotoma Mapping Mit der Funktion „Scotoma Mapping“ kann die Größe eines Skotoms durch Prüfen mehrerer Kinetik-Meridiane ermittelt werden.
  • Seite 231 11-12 KINETIK-TESTS Der Bildschirm „Kinetik Parameter Setup“ wird an- gezeigt. Nehmen Sie die notwendigen Änderungen in den Dropdown- Menüs vor. Nähere Hinweise finden Sie unter „Einstellen der Parameter“ weiter oben. Wählen Sie AUSWAHL FERTIG. Ein Tastenfeld wird einge- blendet. Geben Sie den Meridianwert (in Grad) für die Mitte der Skotom- darstellung ein.
  • Seite 232 11-13 KINETIK-TESTS Bereiten Sie den Patienten für den Test vor. Erklären Sie ihm, daß das Licht für eine kurze Zeit nicht sichtbar ist und dann in das Gesichtsfeld des Patienten bewegt wird. Weisen Sie den Patienten an, den Patientenschalter zu drücken, sobald er das Licht sieht. Nähere Hinweise hierzu finden Sie in Kapitel 3 unter „Vorbereiten des Patienten“.
  • Seite 233 11-14 KINETIK-TESTS Mappe Blinder Fleck Die Funktion „Special Mapping“ verfügt über ein integriertes Programm zum Auffinden und Darstellen des blinden Flecks. Am häufigsten kann der I4E-Stimulus, der kleinste, aber inten- sivste Goldmann-Stimulus, zur Darstellung des blinden Flecks verwendet werden. Wenn die I4E-Isoptere zu klein ist und den blinden Fleck nicht umfaßt, ist u.
  • Seite 234 11-15 KINETIK-TESTS Wählen Sie AUSWAHL FERTIG. Nach einer kurzen Pause werden die Stimuli für die Darstellung automatisch dem Patienten dargeboten. Hinweise: 1. Die Fixation des Patienten während der kinetischen Perimetrie wird vom Humphrey Field Analyzer II nicht automatisch überwacht. Zuverlässige Testergebnisse setzen voraus, daß...
  • Seite 235 11-16 KINETIK-TESTS Custom Scan Mit dem Humphrey Field Analyzer II können Stimuli entweder vom Peripher- zum Zentralfeld, vom Zentral- zum Peripherfeld oder von Punkt zu Punkt innerhalb des Feldes bewegt werden, ohne daß die Fixationsmarke durchlaufen werden muß. Wählen Sie im Bildschirm „Special Mapping“...
  • Seite 236 11-17 KINETIK-TESTS Ein Tastenfeld wird einge- blendet. Geben Sie den Meridianwert (in Grad) ein, an dem der Stimulus beginnen soll. Drücken Sie die Eingabetaste. Geben Sie den Radiuswert für denselben Startpunkt ein. Der Radiuswert ist der Ab- stand (in Grad) von der zentra- len Fixationsmarke.
  • Seite 237 11-18 KINETIK-TESTS Ein Tastenfeld wird einge- blendet. Geben Sie den Meridianwert (in Grad) ein, an dem der Stimulus enden soll. Drücken Sie die Eingabetaste. Geben Sie den Radiuswert (in Grad) für denselben Endpunkt ein. Bereiten Sie den Patienten auf den Test vor. Erklären Sie ihm, daß das Licht eine kurze Zeit nicht sichtbar ist und dann in das Gesichtsfeld des Patienten bewegt wird.
  • Seite 238 11-19 KINETIK-TESTS Zur Anzeige des Stimu- lusverlaufs in der Test- halbkugel läuft während des Tests eine kleine Raute über die Videoanzeige. Raute Wenn der Patient den Patientenschalter betä- tigt, wird der Test unterbro- chen. Ein Großbuchstabe zeigt den Punkt an, an dem der Patient den Patientenschalter betätigt hat.
  • Seite 239 11-20 KINETIK-TESTS Testende Wenn alle gewünschten Stimuli der verschiedenen Isopteren getestet wurden, wäh- len Sie im Bildschirm „Kinetik Test“ TESTENDE. Nach der Bestätigung, daß keine weiteren Tests ausge- führt werden sollen, wird der Bildschirm „Testende“ ange- zeigt. Wählen Sie eine der folgenden Optionen: TEST SICHERN Bei Drücken dieser Taste wird der aktuelle Kinetik-Test auf der Festplatte und auf Diskette ge- speichert.
  • Seite 240: Isopterlinien Hinzufügen

    11-21 KINETIK-TESTS Die alphabetischen Zeichen der gegenwärtig angezeigten Isopteren sind durch ein „X“ in dem Kästchen neben dem Zei- chen markiert. Um angezeigte Isopteren zu entfernen oder wei- tere hinzuzufügen, klicken Sie auf das Kästchen neben der jeweili- gen Isoptere, um diese zu mar- kieren oder die Markierung auf- zuheben.
  • Seite 241: Test Abbrechen

    11-22 KINETIK-TESTS TEST ABBRECHEN Mit dieser Taste werden alle Daten des gegenwärtigen Tests gelöscht, und der Bildschirm „Test- beginn“ wird erneut angezeigt. Ein Dialogfeld weist den Bediener darauf hin, daß der Test ab- gebrochen wird. Bei Wahl von JA wird der Test abgebrochen. Bei Wahl von NEIN erscheint wie- der der Bildschirm „Testende“...
  • Seite 242: Anzeigen Von Kinetik-Tests

    11-23 KINETIK-TESTS ANZEIGEN VON KINETIK-TESTS Bereits gespeicherte Kinetik-Tests können ebenso wie statische Tests mit der Taste TEST ANZEI- GEN im Bildschirm „Dateifunktionen“ oder mit der Taste LETZTEN TEST ABRUFEN im Haupt- menü angezeigt werden. Bei Wahl von LETZTEN TEST ANZEIGEN wird automatisch der Bild- schirm „Test anzeigen“...
  • Seite 243 11-24 KINETIK-TESTS Geben Sie den Patienten- namen ein. Drücken Sie die Eingabetaste. Wählen Sie den Kinetik-Test, der angezeigt werden soll. Der gewählte Test wird hervorge- hoben. Kinetik-Tests sind im Ver- zeichnis durch „Kinetik“ gekenn- zeichnet. Wählen Sie WEITER. Der Bildschirm „Kinetik Test“ wird für den ausgewählten Test angezeigt.
  • Seite 244 11-25 KINETIK-TESTS Wählen Sie eine der folgenden Optionen: ISOPTERLINIEN HINZU- FÜGEN Mit dieser Option können Sie dieselben Isopterenergebnisse (dieselben Großbuchstaben) durch Linien miteinander verbin- den. ANDERE ISOPTEREN ZEIGEN Mit dieser Option können Sie be- stimmen, welche Isopteren im Bildschirm angezeigt werden sol- len.
  • Seite 245: Ausdrucken Von Kinetik-Tests

    11-26 KINETIK-TESTS AUSDRUCKEN VON KINETIK-TESTS Kinetik-Tests können entweder im Format Kinetik-Zentralfeld (zentral 30 Grad) oder Kinetik- Gesamtfeld (volle 80 Grad) gedruckt werden. Dabei werden alle Isopteren ausgedruckt. Gesamtfeld-Ausdruck Der kinetische Gesamtfeld-Ausdruck zeigt alle eingetragenen Isopteren und Skotome bis zum 80-Grad-Peripherbereich. Einige Punkte sind u. U. verdeckt, wenn Sie zu nahe beieinander liegen, wie das wahrscheinlich in den zentralen 30 Grad des Gesamtfeldes der Fall ist, jedoch sind die verdeckten Punkte auf dem Ausdruck der 30-Grad-Sicht zu sehen.
  • Seite 246 11-27 KINETIK-TESTS Zentraler Ausdruck Die kinetischen Zentralausdrucke dokumentieren die zentralen 30 Grad des Gesichtsfeldes. Abbildung 11.3 zeigt die zentralen 30 Grad des Gesamtfeld-Ausdrucks von Abbildung 11.2. Abbildung 11.3: Beispiel eines kinetischen Zentralfeld-Ausdrucks REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 247: Beschriftung Des Ausdrucks

    11-28 KINETIK-TESTS Beschriftung des Ausdrucks Isopterenpunkte werden als Großbuchstaben angezeigt und zur Bildung der Isopterenlinien miteinander verbunden. Die Punkte, die den Rand einer Skotomdarstellung, eines blinden Flecks oder eines „Custom Scan“ definieren, werden jedoch nicht miteinander verbunden. Die Punkte einer Skotomdarstellung können mit Farbstiften miteinander verbunden und schattiert werden.
  • Seite 248 11-29 KINETIK-TESTS Geben Sie den Patienten- namen ein. Drücken Sie die Eingabetaste. Wählen Sie den Kinetik-Test, der angezeigt werden soll. Kinetik-Tests sind im Verzeichnis durch „Kinetik“ gekennzeichnet. Wählen Sie WEITER. Wählen Sie ein oder mehrere Druckformate. Wählen Sie AUSDRUCK ALLER GEWÄHLTEN PUNKTE.
  • Seite 249 11-30 KINETIK-TESTS REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 250: Pflege Und Reinigung

    Pflege und Reinigung Grundsätzliche Hinweise zum Gebrauch 12-2 Reinigen des HFA II 12-2 Auswechseln von Teilen 12-4 Bedienung des Printrex-Druckers 12-10 Kalibrieren des Touch Screens 12-12 Umgang mit den Disketten 12-13 Der HFA II ist für die hohen Anforderungen Ihres Arbeitsumfelds ausge- legt.
  • Seite 251: Reinigen Des Hfa Ii

    12-2 PFLEGE UND REINIGUNG GRUNDSÄTZLICHE HINWEISE ZUM GEBRAUCH • Der HFA II ist zwar für Dauerbetrieb ausgelegt, sollte jedoch bei längerem Nicht- gebrauch ausgeschaltet und mit einer Staubhülle abgedeckt werden. • Der HFA II ist in einer kühlen, trockenen und staubfreien Umgebung zu benutzen. •...
  • Seite 252: Luftfilter

    PFLEGE UND REINIGUNG 12-3 Um eine ausreichende Kühlung des Geräts zu gewährleisten, muß der Filter alle sechs Monate Luftfilter gereinigt oder ausgewechselt werden. Öffnen Sie die Filterabdeckung an der Rück- wand, und nehmen Sie den Luftfilter heraus. Reinigen oder ersetzen Sie den Filter. Schütteln Sie den Filter mehrmals, um festsitzende Staub- partikel zu lösen, und setzen Sie ihn wieder in das Gerät ein.
  • Seite 253: Auswechseln Von Teilen

    12-4 PFLEGE UND REINIGUNG AUSWECHSELN VON TEILEN Stimulus-Projektionslampe Mit dieser Lampe wird der weiße Standard-Stimulus projiziert. Mit Hilfe von Farbfiltern kann die Lampe auch rote und blaue Stimuli für Farbtests erzeugen. Schalten Sie den HFA II aus, und senken Sie den Tisch.
  • Seite 254 PFLEGE UND REINIGUNG 12-5 Als nächstes wird die gabelförmige Platte, die die Lampe hält, zurückgeschoben. Nehmen Sie die ausgebrannte Lampe heraus, und setzen Sie eine neue Lampe in das Gehäuse ein. Den Glaskolben der Lampe NICHT mit den Fingern be- rühren! Wenn Ihr Finger die Lampe berührt, wischen Sie die Lampe mit einem weichen Tuch ab.
  • Seite 255 12-6 PFLEGE UND REINIGUNG Die Lampe zur Ausleuchtung der Halbkugel ist eine Leuchtstofflampe (keine Glühlampe) mit Hintergrundbeleuchtungs- langer Lebensdauer. Falls Probleme bei der Beleuchtung der Halbkugel auftreten, die Lampe lampen NICHT selbst auswechseln. Diese speziellen Lampen dürfen nur von einem Servicetechniker von Humphrey Systems ausgewechselt werden.
  • Seite 256 PFLEGE UND REINIGUNG 12-7 Ziehen Sie die mit einem Pfeil markierten Sicherungshalter heraus, und prüfen Sie, ob der Glühfaden durchgebrannt ist. Nehmen Sie ausgebrann- te Sicherungen heraus. Setzen Sie die neue(n) Sicherung(en) in den Halter ein. Schieben Sie den Halter so in das Ge- häuse zurück, daß...
  • Seite 257: Sicherungen Für Den Elektrisch Betriebenen Tisch

    12-8 PFLEGE UND REINIGUNG Sicherungen für den TISCH MIT EINGEBAUTEM PRINTREX-DRUCKER elektrisch betriebenen Tisch Für den elektrisch betriebenen HFA II-Tisch sind zwei Sicherungen vorgesehen. Gruppe A am Fuß der Hubsäule sichert die Stromversorgung des Tisches und des Geräts (vorausgesetzt, das Gerät ist an die Steckdose unter dem Tisch angeschlossen).
  • Seite 258: Tisch Ohne Eingebauten Drucker

    PFLEGE UND REINIGUNG 12-9 SICHERUNGSGRUPPE A Schalten Sie das Gerät aus. Ziehen Sie das Netzkabel am Fuß der Hub- säule des Tisches ab. Rücken Sie den Tisch von der Wand weg, damit Sie Zu- gang zur Rückseite haben. Ziehen Sie den Sicherungshalter vorsichtig mit einer Spitzzange oder Ihren Fingernägeln aus dem Gehäuse.
  • Seite 259: Bedienung Des Printrex-Druckers

    12-10 PFLEGE UND REINIGUNG BEDIENUNG DES PRINTREX-DRUCKERS Die Bedienung des Printrex-Thermozeilendruckers wird nachstehend erklärt. Informationen über HP LaserJet-Drucker entnehmen Sie bitte der Hewlett-Packard-Dokumentation. Das Einlegen des Papiers ist denkbar einfach, da das Papier nicht eingefädelt oder ausgerichtet Einlegen von Papier zu werden braucht.
  • Seite 260: Bedienelemente Und Anzeigen

    PFLEGE UND REINIGUNG 12-11 Bedienelemente und Abbildung 12.2 zeigt das Bedienfeld. Es enthält zwei Drucktastenschalter („Papiervorschub“ Anzeigen und „Netz/Lokal“) und drei Anzeigelampen („Online“, „Fehler“ und „Netz“). PAPIER- VORSCHUB NETZ/ LOKAL ONLINE FEHLER NETZ Abbildung 12.2. Bedienfeld des Printrex-Druckers Beim normalen Einschaltvorgang wird der Drucker auf Online-Modus geschaltet; mit dem Schal- ter „Netz/Lokal“...
  • Seite 261: Kalibrieren Des Touch Screens

    12-12 PFLEGE UND REINIGUNG KALIBRIEREN DES TOUCH SCREENS Der Touch Screen muß zu jeder Zeit einwandfrei kalibriert sein. Eine korrekte Kalibrierung ist gegeben, wenn der Touch Screen die Berührungsstelle Ihres Fingers erkennt und entspre- chend reagiert. Wenn Sie zum Beispiel im Hauptmenü LETZTEN TEST ABRUFEN antippen und das Gerät mit TESTVERZEICHNIS reagiert, ist der Touch Screen offensichtlich nicht korrekt kalibriert.
  • Seite 262: Umgang Mit Den Disketten

    PFLEGE UND REINIGUNG 12-13 UMGANG MIT DEN DISKETTEN Alle HFA II-Modelle verwenden 3,5-Zoll-High-Density-Disketten (1,44 MB) zum Speichern von Patientendaten. Um die Unversehrtheit der Daten zu gewährleisten, müssen Sie wissen, wie Sie mit Disketten umgehen. Da die Daten auf Disketten magnetisch gespeichert werden, können sie durch statische Elektri- zität oder starke Magnete zerstört werden.
  • Seite 263 12-14 PFLEGE UND REINIGUNG REV. A 7/99 PN 47653-3 HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 264: Anhang A: Technische Daten, Hfa

    ANHANG A Anhang A: Technische Daten, HFA II Maximale Stimulus- 10.000 asb Intensität Stimulusdauer 200 ms Stimulus-Wellenlänge Breitbandiges, sichtbares Licht Testabstand 30 cm Halbkugelausleuchtung 31,5 asb Maximaler horizontaler Bereich 86 Grad Elektrische Anschlußwerte 100-120V/230V~, 50-60 Hz, 100-120V, 4A, 400W 230V, 1,8A, 400W Abmessungen 575 x 580 x 482 mm (H x B x T), Gewicht 36,4 kg...
  • Seite 265: Testparameter

    ANHANG A TESTPARAMETER Modell Modell Modell Modell Modell Modell Schwellenwert-Testverzeichnis Zentralfeld-Testmuster: 10-2, 24-2, 30-2 Macula Periphere Feldtestmuster 60-4 Nasalsprung Teststrategien SITA-Standard, SITA-Fast Voller Schwellenwert FastPac Übersichtstestverzeichnis Zentralfeld-Testmuster: C-40, C-76, C-80 C-64, C-Armaly Periphere Feldtestmuster: P-60, FF-81, FF-120 FF-135, FF-246, FF-Armaly Nasalsprung Teststrategien: Zwei Zonen, Drei Zonen und...
  • Seite 266: Statpac Für Sita-Formate

    ANHANG A ANHANG A DATENANALYSE- Modell Modell Modell Modell Modell Modell SOFTWARE STATPAC Beschränkt STATPAC für SITA Beschränkt STATPAC für Blau-Gelb * Beschränkt STATPAC for Windows™ Option Option Option Option Option Option Glaukom-Hemifield-Test (GHT) ** DRUCKFORMATE STATPAC-Formate (Voller Schwellenw., FastPac) Einzelfeldanalyse Überblick Analyse ändern...
  • Seite 267: Benutzerfunktionen

    ANHANG A BENUTZERFUNKTIONEN Modell Modell Modell Modell Modell Modell Fixationsüberwachung Blinder Fleck nach Heijl-Krakau Video-Augenmonitor Korrekturglashalter Blickverfolgung Patientenservo Vertex-Monitor Benutzeroberfläche Hilfemenüs Touch Screen am CRT Tastatur Option Option Option Option Option Trackball / Maus * Option Option Option Option Option Option Externer VGA-Monitor Option...
  • Seite 268: Anhang B: Garantie-Erklärung Und Copyright-Hinweis

    Anhang B: Garantie-Erklärung und Copyright-Hinweis Garantie Der Verkäufer garantiert für ein Jahr ab Auslieferung an den Originalkäufer, daß der HFA II (das „Gerät“) frei von Material- und Herstellungsfehlern ist. Sollte eine Funktionsstörung auftreten, beschränkt sich die Verpflichtung des Verkäufers auf die Reparatur oder den Ersatz von Teilen auf Austauschbasis, wenn diese unverzüglich vom Käufer während dieses einjähri- gen Zeitraums als defekt gemeldet wurden und dies vom Verkäufer nach Inspektion bestätigt wurde.
  • Seite 269 ANHANG B Die Garantie gilt NICHT für Beschädigungen von Disketten infolge von Unfall, unsachgemäßem Gebrauch, Mißbrauch oder als Ergebnis von Serviceleistungen oder Änderungen, die nicht vom Verkäufer ausgeführt wurden. Sollte sich die Software nach dem Kauf als schadhaft erweisen, übernimmt der Käufer (nicht der Verkäufer) die gesamten Kosten aller notwendigen Serviceleistungen, Reparaturen oder Korrekturen.
  • Seite 270 ANHANG B COPYRIGHT- HINWEIS Dieses Softwareprogramm ist ein urheberrechtlich geschütztes Produkt von Humphrey Systems. Es enthält in gewissem Umfang urheberrechtlich geschütztes Material der Firmen Microsoft Corporation, FairCom Corporation, Software Components Group und Magma Systems. Diese urheberrechtlich geschützten Produkte sind durch das Urherberrechts- gesetz und einen internationalen Vertrag geschützt.
  • Seite 271 ANHANG B BESCHRÄNKTE GARANTIE Weder Humphrey Systems noch die Microsoft Corporation, Magma Systems, FairCom Corporation, Software Components Group oder eine andere Person oder Organisation, die an der Erstellung, Produktion oder Auslieferung dieser Software beteiligt war, haften für direkte oder indirekte, beiläufig entstandene oder Folgeschäden (einschließlich geschäftlicher Er- tragseinbußen, Unterbrechung der Geschäftstätigkeit, Verlust von Geschäftsinformationen und dergleichen), die aus dem Gebrauch oder der Nichtverwendbarkeit der Software entstehen können, auch wenn Humphrey Systems, Microsoft Corporation, FairCom Corporation oder...
  • Seite 272: Anhang C: Erklärung Der Symbole

    Anhang C: Erklärung der Symbole HAUPTMENÜ HILFE PATIENTENDATEN DATEIFUNKTIONEN DRUCKFUNKTIONEN RÜCKGÄNGIG / Zurück zum vorherigen Bildschirm SYSTEMEINSTELLUNGEN Die Taste „i“ (Information) REV. A 7/99 PN 47653-3 R E V . A 10 9/ 9 8 P N 47653 H U M P H R E Y F I E L D A N A L Y Z E R HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 273 A-10 ANHANG A ANHANG C REV. A 7/99 PN 47653-3 R E V . A 10 9/ 9 8 P N 47653 H U M P H R E Y F I E L D A N A L Y Z E R HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 274: Anhang D: Goldmann-Umrechnungstabellen

    Anhang D: Goldmann-Umrechnungstabellen Die Dezibel-Angaben des Field Analyzer lassen sich auch in Goldmann-Einheiten oder Apostilb ausdrücken. Die Umrechnungen zwischen Dezibel (dB), Apostilb (asb) und Goldmann- Einheiten sind in Tabelle D-1 aufgelistet. Beispielsweise entspricht eine Schwellenwertempfind- lichkeit von 25 dB mit einem Stimulus der Größe III einem Goldmann-Stimulus III-Ie oder 32 asb.
  • Seite 275 A-12 ANHANG A ANHANG D DB/asb/Goldmann-Umrechnungstabelle Tabelle D-1 Umrechnung von Goldmann-Einheiten in Dezibel und Apostilb Intensität Tatsächliche Stimulusgröße 10.000 III 4e IV 4e V 4e 7.943 III 4d IV 4d V 4d 6.310 III 4c IV 4c V 4c 5.012 III 4b IV 4b V 4b...
  • Seite 276: Umrechnungstabellen: Goldmann-Einheiten In Dezibel

    ANHANG A ANHANG D A-13 Umrechnungstabellen: Goldmann-Einheiten in Dezibel Tabelle D-2 Verwendung eines Ziels der Größe I 29 30 31 32 33 34 24 25 26 27 28 29 19 20 21 22 23 24 14 15 16 17 18 19 Tabelle D-3 Verwendung eines Ziels der Größe II 34 35 36 37 38 39 29 30 31 32 33 34...
  • Seite 277: Umrechnungstabelle Für Blau-Gelb

    ANHANG D Umrechnungstabelle für Blau-Gelb Dezibel Foot Lamberts Apostilb (dB) (Ft.-L) (asb.) 20,6 0,19 0,06 0,65 0,019 0,26 0,006 0,065 0,0019 0,026 0,0006 0,0065 Technische Daten für Blau-Gelb Stimulusfarbe 440 nm (Blau) Farbe der Hintergrundbeleuchtung Shott OG-530-Filter (Gelb) Helligkeitsstufe des Hintergrunds 100 cd/m Stimulusgröße Goldmann V...
  • Seite 278: Anhang E: Testmuster

    Anhang E: Testmuster Schwellenwert-Testmuster Zentral 24-2 Schwellenwert-Testmuster, rechtes Auge Zentral 30-2 Schwellenwert-Testmuster, rechtes Auge Zentral 10-2 Schwellenwert-Testmuster Macula Schwellenwert-Testmuster REV. A 7/99 PN 47653-3 R E V . A 10 9/ 9 8 P N 47653 H U M P H R E Y F I E L D A N A L Y Z E R HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 279 A-16 ANHANG A ANHANG E Schwellenwert-Testmuster Nasalsprung Schwellenwert-Testmuster, rechtes Auge Peripherfeld 60-4 Schwellenwert-Testmuster, rechtes Auge REV. A 7/99 PN 47653-3 R E V . A 10 9/ 9 8 P N 47653 H U M P H R E Y F I E L D A N A L Y Z E R HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 280: Übersichtstestmuster

    ANHANG A ANHANG E A-17 Übersichtstestmuster Zentralfeld 40 Pkt. Übersichtstestmuster, rechtes Auge Zentralfeld 64 Pkt. Übersichtstestmuster, rechtes Auge Zentralfeld 76 Pkt. Übersichtstestmuster, rechtes Auge Zentralfeld 80-Pkt. Übersichtstestmuster, rechtes Auge REV. A 7/99 PN 47653-3 R E V . A 10 9/ 9 8 P N 47653 H U M P H R E Y F I E L D A N A L Y Z E R HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 281 A-18 ANHANG A ANHANG E Übersichtstestmuster Zentral Armaly Übersichtstestmuster, rechtes Auge Gesamtfeld Armaly Übersichtstestmuster, rechtes Auge Nasalsprung Übersichtstestmuster, rechtes Auge Peripherfeld 60 Pkt. Übersichtstestmuster, rechtes Auge REV. A 7/99 PN 47653-3 R E V . A 10 9/ 9 8 P N 47653 H U M P H R E Y F I E L D A N A L Y Z E R HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 282 ANHANG A ANHANG E A-19 Übersichtstestmuster Gesamtfeld 120 Pkt. Übersichtstestmuster, rechtes Auge Gesamtfeld 135 Pkt. Übersichtstestmuster, rechtes Auge Gesamtfeld 246 Pkt. Übersichtstestmuster, rechtes Auge REV. A 7/99 PN 47653-3 R E V . A 10 9/ 9 8 P N 47653 H U M P H R E Y F I E L D A N A L Y Z E R HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 283 A-20 ANHANG A ANHANG E Spezialtestmuster Superior 36 Pkt. Übersichtstestmuster, rechtes Auge Superior 64 Pkt. Übersichtstestmuster, rechtes Auge 50 60 Esterman Monokular Testmuster, rechtes Auge Esterman Binokular Testmuster REV. A 7/99 PN 47653-3 R E V . A 10 9/ 9 8 P N 47653 H U M P H R E Y F I E L D A N A L Y Z E R HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 284: Anhang F: Installieren Der Neuen Hfa Ii-Software

    ANHANG A A-21 Anhang F: Installieren der neuen HFA II-Software Lesen Sie bitte die folgenden Informationen durch, bevor Sie die neue HFA II-Software installieren. Zuerst alle Daten sichern Vergewissern Sie sich, daß Ihre gesamten Daten gesichert (kopiert) sind. Von allen Daten müssen Kopien entweder auf Disketten (alle Modelle) oder auf einem Streamer-Band (Modell 750) vorhanden sein.
  • Seite 285: Installation Der Software

    A-22 ANHANG A ANHANG F INSTALLATION DER SOFTWARE Die HFA II-Software wird auf drei Disketten geliefert. Jede Diskette wurde mit „System Software ‘X’“ gekennzeichnet, wobei „X“ für den Buchstaben oder die Nummer der Softwareversion steht. Die Disketten wurden zusätzlich mit „Diskette 1,“ „Diskette 2“ und „Diskette 3“ beschriftet. Vergewissern Sie sich, daß...
  • Seite 286 ANHANG A ANHANG F A-23 Wenn Sie aufgefordert werden, die dritte Diskette einzulegen, nehmen Sie die zweite Diskette heraus, und legen Sie die dritte Diskette ein. Wählen Sie OK. Wenn die Meldung „Installation abge- schlossen“ am Bildschirm erscheint, nehmen Sie die dritte Diskette aus dem Laufwerk.
  • Seite 287: Aktualisieren Von Disketten, Die Vor Version A6 Erstellt Wurden

    A-24 ANHANG F ANHANG A Aktualisieren von Disketten, Vor der Softwarerevision A6 erstellte Disketten können nicht zum Speichern neuer Testdaten die vor Version A6 erstellt verwendet werden. Dies gilt für alle Modelle des HFA II. Sie können die Daten der alten wurden Disketten lesen, aber es ist wahrscheinlich praktischer, die Disketten zu aktualisieren.
  • Seite 288: Anhang G: Funktionsweise Von S Danksagungen

    ANHANG A A-25 Anhang G: Funktionsweise von S Danksagungen Wir möchten Ihnen die Funktionsweise von S anhand einer Analogie erläutern. Stellen Sie sich die Perimetrieprüfung als die Aufnahme einer Krankengeschichte vor. Stellen Sie sich dabei S als erfahrenen Arzt und die derzeitigen Perimetriestrategien als Ärzte in der Ausbildung vor.
  • Seite 289 A-26 ANHANG A ANHANG G Beim ursprünglichen Standardalgorithmus von Humphrey für die volle Schwellenwertbestimmung wurde die Reaktionszeit des Patienten gemessen und die Testgeschwindigkeit geringfügig angepaßt. S geht in dieser Hinsicht bedeutend weiter und verwendet patentierte Zeitsteuerungstechniken. Die Methode reagiert äußerst empfindlich auf die Reaktionszeiten des Patienten.
  • Seite 290 ANHANG G ANHANG A A-27 Danksagungen An der Entwicklung von S waren im Laufe der Jahre eine ganze Reihe von Personen wesent- lich beteiligt. Ohne ihr Engagement und ihren Arbeitseinsatz über viele Jahre hinweg stände dieser revolutionäre Perimetrie-Algorithmus heute nicht für Sie zur Verfügung. Wir danken dem folgenden Team von Perimetrie-Pionieren: Abteilung für Augenheilkunde, Universität Lund Malmö...
  • Seite 291 A-28 ANHANG A ANHANG G REV. A 7/99 PN 47653-3 R E V . A 10 9/ 9 8 P N 47653 H U M P H R E Y F I E L D A N A L Y Z E R HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 292 ANHANG A A-29 Anhang H: Fehlerbehebung Im folgenden wird eine Reihe von Situationen aufgelistet, die beim Einsatz des HFA II eintreten können. Diese Liste enthält jedoch nicht alle möglichen Situationen und auch nicht alle möglichen Lösungen. Weitere Informationen zum jeweiligen Problem finden Sie in den Kapiteln dieser Bedienungsanleitung, deren Nummer in Klammern angegeben ist.
  • Seite 293: Touchscreen

    A-30 ANHANG A ANHANG H PROBLEM MÖGLICHE URSACHE ODER LÖSUNG Touch Screen Zu dunkel oder zu hell • Helligkeit einstellen – Regler befindet sich auf der rechten Seite des Touch Screen (Rückwand des HFA II) (1) Beim Antippen wird die falsche •...
  • Seite 294: Probleme Beim Ausdrucken

    ANHANG A ANHANG H A-31 PROBLEM MÖGLICHE URSACHE ODER LÖSUNG Drucker Kein Signal vom HFA II • Drucker offline – Printrex: ONLINE-Lampe leuchtet nicht – NETZ / LOKAL oder Drucker ist offline drücken (12) • Druckerkabelverbindung prüfen (1) • Prüfen, ob richtiges Kabel verwendet wird und Kabel nicht beschädigt ist •...
  • Seite 295: Überwachung Des Blinden Flecks

    A-32 ANHANG H ANHANG A PROBLEM MÖGLICHE URSACHE ODER LÖSUNG Überwachung des blinden Flecks Größe des blinden Flecks kann nicht • HFA II verwendet dieselbe Stimulusgröße für den Test und die Prüfung des geändert werden blinden Flecks (3) Blinder Fleck nicht auffindbar •...
  • Seite 296: Pupillengröße

    ANHANG A A-33 ANHANG H PROBLEM MÖGLICHE URSACHE ODER LÖSUNG Vertex Monitor Alarmton für Vertex Monitor wird zu häufig • Patient hat sich vom Korrekturglas wegbewegt – Patienten neu positionieren ausgelöst • Vertex Monitor muß zurückgesetzt werden – VERTEX NEU INITIALISIEREN drücken (5) •...
  • Seite 297: Probleme Während Der Prüfung

    A-34 ANHANG A ANHANG H PROBLEM MÖGLICHE URSACHE ODER LÖSUNG Blau-Gelb (SWAP) Beleuchtung durch gelbe Lampe oben • Blau-Gelb-Blendschutz während des Tests nicht vorgezogen (4) in der Halbkugel stört Patienten Keine Kurzzeitfluktuationswerte (SF) • Fluktuation während des Tests abgeschaltet (3) auf Ausdruck - Vor dem Test am Bildschirm „Systemeinstellungen“...
  • Seite 298: Routinemäßige Reinigung

    ANHANG A ANHANG H A-35 PROBLEM MÖGLICHE URSACHE ODER LÖSUNG Probleme bei der Datenübertragung Tests fehlen nach Datenübertragung • Tests kamen nicht für die Übertragung in Frage (8) Daten auf 5,25-Zoll-Disketten nach • Es wurden 5,25-Zoll-Disketten mit falschem Format verwendet (8) Gebrauch des externen Diskettenlaufwerks beschädigt Routinemäßige Reinigung...
  • Seite 299 A-36 ANHANG H ANHANG A REV. A 7/99 PN 47653-3 R E V . A 10 9/ 9 8 P N 47653 H U M P H R E Y F I E L D A N A L Y Z E R HUMPHREY FIELD ANALYZER II...
  • Seite 300 Index Benutzerdefinierte (Custom)Tests Abgedunkelte Tasten 2-2 Allgemein: Gesamtes Kapitel 10 Abkürzungen, Dateiverzeichnis 4-10, 8-7 Ausdrucke 10-19 Absolute Skotome Ausführen 10-17 siehe Skotome, absolut Benennen 10-13 Aktualisieren von Disketten, die vor Version A6 erstellt wurden Erstellen von Tests 10-2 Gesichtsfeldgröße 10-5 Allgemeine Bedienung, Kapitel 2 Gitter 10-4 Alterskorrigiert 4-6, 5-16, 7-27...
  • Seite 301 INDEX Drucken von Ergebnissen Darstellung der Veränderungswahrscheinlichkeit 7-16 Aktuelle Testergebnisse 5-15, 7-25, 7-28 Dateien auswählen 8-6 Allgemein: Kapitel 7, 5-15 Dateifunktionen 2-3, Kapitel 8, 9-2 Auf Diskette gespeichert 7-29 Dateiverzeichnis 2-9, 8-4, 8-6, 8-7, 8-12 Datei anzeigen 7-30 Daten sichern 5-18 Letzten Test wiederaufrufen 7-30 Datenbank Partielle Testergebnisse 5-11...
  • Seite 302 INDEX Fixierung HFA I 1-15, 8-16, 8-17 Allgemein 1-4, 6-3 Hilfe Überwachung 1-7, 4-5, 5-11, 5-12, 5-13 Bildschirme 2-23 Verlust 6-4, 7-4 Symbole 2-3 Zielmarke 4-4, 9-4 Themen 2-24 Fluktuation 4-9, 4-15, 7-8, 6-6, 7-12, 7-21 Histogramme 7-11, 7-12, 7-15 Formatieren einer Diskette siehe Diskette, Formatieren Fovea-Schwellenwert 4-9, 4-14, 5-7, 5-17, 7-5...
  • Seite 303 INDEX Kinnstütze 1-11, 1-12, 3-23, 5-5, 5-6 Kleine Raute 4-5, 4-9, 5-7, 5-9 O.U.-Ausdruck 7-27, 7-28 Kommentar (Patientendaten) 3-9 Oberes Gesichtsfeld 3-6, 3-7 Konfiguration Organisieren von Patientendateien 8-23 Sichern 2-22, 9-2, 9-8 Wiederherstellen 2-22, 9-2, 9-11 Korrekturgläser Parameter Automatische Korrekturglasberechnung 3-10 Ändern 5-2, 5-4, 5-7 Korrekturglashalter 1-12, 3-21, 3-24 Kinetik 11-4...
  • Seite 304 INDEX Sprache 2-10, 2-12 Reinigen des HFA II 12-2 Standard-Parameter 4-3 Relatives Skotom Statische Perimetrie 1-4 siehe Skotome, relativ STATPAC 2 RS-232 2-15, 8-18 siehe STATPAC STATPAC für Windows 1-6 STATPAC 1-6, Kapitel 7 Schwellenwert Stimulusfarbe 4-6, 4-9, 4-16 Ausdrucke 7-4, 7-26 Stimulusgröße 4-6 Definition 1-2 Streamer-Magnetband 1-7, 9-7, 9-22, 9-23...
  • Seite 305 INDEX Teststrategien 4-4, 4-7 Web-Site 1-7, H-1 Testtasten 3-2 Wiederherstellen Testverzeichnis 2-9, 3-3, 3-4, 5-16 Festplattendatenbank 8-3, 9-2, 9-21, 9-22 Textkonventionen 1-8 Konfiguration 2-22, 9-2, 9-11 Tisch Anpassung 1-5, 3-22 Schiebegriff 1-12, 3-23 Zeit-und Datumseinstellung 2-11, 2-14 Titelleiste 2-2 Zurück-Symbol 2-3 Ton (Signal) 2-21 Zusammenführen Touch Screen...

Inhaltsverzeichnis