Inbetriebnahme
Kontrollmaßnahmen
Die erste Inbetriebnahme ist
ausschließlich die Aufgabe der
autorisierten Fachkraft.
Vor der Inbetriebnahme sind
grundsätzlich folgende Kontrollen
durchzuführen:
•
Stromversorgung überprüfen
•
Druck in der Heizungsanlage
überprüfen
•
Druck am Gasanschluß überprüfen
•
Dichtigkeit der Gaszuleitung prüfen
•
Einwandfreie Montage des
Abgaszubehörs prüfen
•
Kondensatableitung auf Dichtheit
prüfen
Mindestumlaufmenge /
Strömungsüberwachung
Es ist zu gewährleisten, daß das Gerät
bei Wärmeanforderung hydraulisch
durchströmt wird. Das Gerät ist mit
einer Strömungssicherung ausgerüstet,
die die Durchströmung überwacht. Zur
Einhaltung der Mindestdurchströmung
empfiehlt sich der Anschluss einer
Weiche oder eines
Plattenwärmetauschers (beides als
Zubehör erhältlich) oder der Anschluss
des RENDAMAX 30 an einen offenen
Verteiler.
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Vor Inbetriebnahme ist zu beachten
•
Eine ausreichende Dimensionierung
des Ausdehnungsgefäßes muss
sichergestellt sein Hinweise zur
Wasserqualität beachten, ggf.
Befüllung mit enthärtetem Wasser
•
Die Inbetriebnahme der Anlage und
die Entlüftung sollten unmittelbar
nach der Befüllung erfolgen, um
stehende Luftpolster als
Korrosionsherde auszuschließen
•
Durch die Inbetriebnahme bei
niedrigen Systemtemperaturen und
maximaler Durchströmung der
Heizungsanlage werden
Kalkablagerungen im Heizkessel
vermieden
•
Bei Revisionsarbeiten sollte ein
kompletter Austausch des
Anlagenwassers vermieden werden.
Dies kann durch Teilabsperrungen
oder durch Wiederverwendung des
aufgefangenen und gefilterten
Anlagenwassers geschehen.