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Sensorpositionierung In Der Messtrecke; Messstreckenauswahl - Nivus Cs2- R Serie Montageanleitung

Kreuzkorrelations- und dopplersensoren
Inhaltsverzeichnis

4 Sensorpositionierung in der Messtrecke

4.1 Messstreckenauswahl

Die Montage der Sensoren an der Messstelle ist extrem abhängig von den örtlichen Gege-
benheiten.
Achten Sie daher auf gute hydraulische Bedingungen und eine ausreichende Beruhigungs-
strecke vor der Messstelle.
Bedingungen für Beruhigungsstrecken
Bei Unsicherheiten bezüglich der Auswahl oder Beurteilung der geplanten Messstrecke kon-
taktieren Sie bitte Ihre NIVUS-Vertretung oder die NIVUS GmbH in Eppingen.
Zur Beurteilung der Messstrecke müssen Skizzen, Zeichnungen und/oder Fotos zur
Verfügung stehen. Diese müssen die bauliche Situation an, vor und nach dem geplan-
ten Einbauort zeigen.
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Kreuzkorrelations- und Dopplersensoren
Abstürze, Sohlsprünge, Einbauten und Gerinneprofiländerungen vor der
Messstelle vermeiden.
Seitliche Zuleitungen direkt vor oder hinter der Messung vermeiden!
Ablagerungen: Messstrecke so auswählen, dass sich keine Ablagerun-
gen (Sand, Geröll, Schlamm) in der Messstrecke befinden oder nachträg-
lich ablagern können. Ablagerungen werden durch zu geringe
Schleppspannungen innerhalb des Fließprofils verursacht und deuten auf
zu geringes Gefälle oder bauliche Mängel (negatives Teilgefälle) inner-
halb der Messstrecke hin. Erforderliche Mindestfließgeschwindigkeit be-
achten (DWA A110).
Teilgefüllte Rohre: Füllgrad von 80 % in der Rohrleitung nicht über-
schreiten. Ab einem Füllgrad von etwa 80 % des Nenndurchmessers kön-
nen Rohre „zuschlagen". Um Pulsierungen in der Messtrecke zu vermei-
den, muss der Durchmesser so gewählt sein, dass ein Füllgrad von 80 %
nicht überschritten wird (unabhängig von Q
sen; 2 Q
).
TW
Gefälleänderungen innerhalb der Messstrecke vermeiden.
Zulauf- und Auslaufstrecke: Die gerade Zulaufstrecke muss mindestens
5 * DN betragen. Die Auslaufstrecke muss mindestens 2 * DN betragen.
Bei Veränderungen oder Störungen der Hydraulik und Störung des Strö-
mungsprofils sind längere Beruhigungsstrecken erforderlich.
Füllstandsmessungen: Montageplatz mit möglichst geringer Wellenbil-
dung und parallel zur Gerinnesohle verlaufender Wasserspiegellinie wäh-
len.
Kreuzkorrelations- und Dopplersensoren - Rev. 05 / 31.07.2019
Montageanleitung
oder Q
bei Normabflüs-
min
max
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