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Architektur

Programmierung

Operanden
SYSTEM-90E V-04.53 (Juli 2003)
Die Programmierung des SYSTEM-90E ist aus einzelnen Anweisungen aufgebaut, die wiederum
aus einer Operation und bis zu 2 Operanden bestehen.
Diese Aufteilung in Operation und Operanden hat den Vorteil, dass im Prinzip nur die Operationen
und Operanden erlernt werden müssen. Gleichzeitig wird ein hohes Maß an Funktionalität erreicht,
da sich Operationen und Operanden nahezu beliebig kombinieren lassen.
Obwohl die Operation der erste und bestimmende Teil der Anweisung ist, werden im folgenden
doch zuerst die Operanden erläutert, da diese Voraussetzung zum Verständnis der Operationen
sind.
Ein Operand ist derjenige Teil einer Anweisung, der angibt, womit etwas gemacht wird. Ein Aus-
gang ist beispielsweise ein Operand, er kann gelesen, ein- oder ausgeschaltet werden.
Ein Operand besteht prinzipiell aus 2 Teilen, nämlich dem Operanden-Typ und der Adressierung.
Der Operanden-Typ gibt an, um welche Art von Operand es sich handelt, beispielsweise einen
Ausgang oder einen Eingang. Da mehrere Operanden desselben Typs vorhanden sind (es gibt ja
beispielsweise nicht nur einen Ausgang), wird zusätzlich die Adressierung benötigt, die angibt,
welcher Operand genau verwendet werden soll.
Der Operanden-Typ wird durch eine Abkürzung bestehend aus 2 Buchstaben dargestellt:
Positions-Register
Px
Geschwindigkeits-Register
Fx
Beschleunigungs-Register
Ax
Zeit-Register
VT
Float-Register (Gebrochene Werte mit gleitendem Dezimalpunkt)
VF
Integer-Register (Ganzzahlige Werte)
VI
Merker
BF
Digitale Ausgänge
BO
Digitale Eingänge
BI
Bezeichnung der Achse
x
Die Adressierung besteht wiederum aus 2 Teilen, nämlich der Art der Adressierung und der Num-
mer des Registers.
Die Art der Adressierung wird durch ein Zeichen nach dem Operanden-Typ dargestellt:
Direkt
Die Nummer des Registers ist direkt im Operanden angegeben.
.
Indiziert
Die Nummer des Registers befindet sich in einem Rechen-Register.
@
System
Es wird ein System-Register mit der angegebenen Nummer angesprochen.
:
In obiger Tabelle wurden erstmals System-Register erwähnt. Hierunter versteht man spezielle
Register, die dazu dienen, die Verbindung zwischen dem Programm und den System-Einheiten
(beispielsweise Achsen) herzustellen. Um die Betrachtung der Adressierung zu vervollständigen,
muss zunächst nur bekannt sein, dass innerhalb der System-Register sogenannte Rechen-Register
vorhanden sind. Diese Rechen-Register haben keinen speziellen Typ. Ihr Typ passt sich automa-
tisch dem jeweiligen Typ an, der in das Rechen-Register geladen wird.
Programmierung
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