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Steigende Zahnteilung; Schneid- Und Vorschubgeschwindigkeit; Einlaufen Des Sägeblatts; Werkstoff Des Sägeblatts - Promac Sx-827Dgsa Bedienungsanleitung

Metallbandsagen
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 8
8.3
Zahnteilung
Die Zahnteilung hängt, wie bereits erläutert, von
folgenden Faktoren ab:
Härte des Werkstoffs
-
Abmessungen des Querschnitts
-
Wandstärke.
-
Zähneauswahl
Materialdicke mm Zähne
von .5
4
von -
8
von -3
6
von 3-5
6
von 4-6
6
größer als 6
4
Vollmaterial mm
Zähne
bis 30
8
von 30-60
6
von 40-80
4
grösser als 90
3
O = Diameter
8.4

Schneid- und Vorschubgeschwindigkeit

Schneidgeschwindigkeit (m/Min.) und Vorschubge-
schwindigkeit (cm²/Min. = von den Zähnen zurück-
gelegte Strecke, wenn die Späne entfernt werden)
sind durch die Wärmeentwicklung in der Nähe der
Zahnspitzen begrenzt.
Die Schneidgeschwindigkeit hängt von der
-
Festigkeit des Werkstoffs (R = N/mm²), seiner Härte
(HRC) und den Abmessungen des größten Quer-
schnitts ab.
Bei einer zu hohen Vorschubgeschwindigkeit
-
(= Senken des Vorspannrahmens) neigt die Scheibe
dazu, von der idealen Schneidbahn abzuweichen und
somit in der vertikalen wie in der horizontalen Ebene
nicht geradlinige Schnitte zu erzeugen.
Die beste Kombination dieser beiden Parameter läßt
sich am besten anhand der Späne ermitteln.
Lange, spiralenförmige Späne weisen auf ein ideales
Schneiden hin.
Sehr feine oder pulverisierte Späne weisen auf einen
zu geringen Vorschub und/oder Schneiddruck hin.
Dicke und/oder blaue Späne weisen auf eine zu starke
Beanspruchung des Sägeblatts hin.
8.5
Einlaufen des Sägeblatts
Beim erstmaligen Einsatz eines Sägeblatts ist es
üblich, das Werkzeug durch eine Reihe von Schnitten
bei niedriger Vorschubgeschwindigkeit einlaufen zu
lassen (= 30-35 cm²/Min. bei massiven Werkstücken
mittlerer Größe im Hinblick auf die Schneidfähigkeit,
bestehend aus Normalstahl mit R = 40-50 N/mm²).
Schnittfläche großzügig mit Kühlmittel einsprühen.
Wechselzahnung
0/4
8/
6/0
5/8
4/6
4/6
S=Dicke
Wechselzahnung
5/8
4/6
4/6
3/4
L= Breite
8.6
Werkstoff des Sägeblatts
Die gebräuchlichsten Sägeblätter sind solche aus
Bimetall. Sie bestehen aus einem Körper aus Sili-
ziumstahl und Schneiden aus lasergeschweißtem
Schnellarbeitsstahl (HHS). Die Ausführungen der
Schneiden sind in M, M4 sowie M5 eingeteilt
und weichen aufgrund ihrer Haupthärte infolge des
zunehmenden Gehalts der Metalllegierung an Kobalt
(Co) und Molybdän (Mo) voneinander ab.
3.4 Sägeblatttypen
Die Sägeblätter weisen hauptsächlich Unterschiede in
folgenden Gestaltungsmerkmalen auf:
Form und Winkel der Zähne
-
Zahnteilung
-
Schränkung
-
Form und Winkel der Zähne
REGELMÄSSIGE ZAHNFORM: Spanwinkel von 0° und
konstante Zahnteilung.
Die gebräuchlichste Form beim Schneiden massiver
kleiner oder mittlerer Werkstücke oder von Rohren aus
beschichtetem Weichstahl und Grauguß oder üblichem
Metall in Quer- oder geneigter Richtung.
POSITIVER SPANWINKEL: positiver Spanwinkel von
9° - 0° und konstante Zahnteilung.
Positiv
Einsatz insbesondere beim Schneiden (überkreuz oder
geneigt) massiver Werkstücke oder großer Rohre, je-
doch vor allem bei härteren Werkstoffen (hoch legierte
und nicht rostende Stähle, Sonderbronze und weißes
Roheisen).
STEIGENDE ZAHNTEILUNG: Unterschiedliche Zahn-
teilung und damit unterschiedliche Zahngröße und
Spanraumtiefen. Die unterschiedliche Zahnteilung
gewährleistet einen leichteren, geräuschärmeren
Schnitt und eine längere Lebensdauer des Sägeblatts,
da keine Schwingungen auftreten.
Distanz zwischen den Zähnen
Ein weiterer Vorteil dieses Sägeblatttyps besteht dar-
in, dass eine breite Palette in Größe und Ausführung
unterschiedlicher Werkstücke mit einem einzigen
Sägeblatt geschnitten werden kann.
STEIGENDE ZAHNTEILUNG: positiver Spanwinkel
von 9° bis 0°
Positiv
Dieser Sägeblatttyp eignet sich am besten zum Schnei-
den von Profilstählen und langen, dicken Rohren sowie
zum Schneiden von massiven Stangen bei maximaler
Maschinenleistung.
Mögliche Zahnteilungen: 3-4/4-6
SX-827DGSA

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