Montage & Inbetriebnahme
4.6.6 „Notbetrieb" des Regelmoduls „R-Con T 2P"
Die Regelmodule des Funkempfängers sind mit einer Funktion für den „Not-
betrieb" ausgestattet. Eine Umschaltung auf „Notbetrieb" dient dem Gefrier-
schutz der Leitungen im Falle einer Störung. Dieser wird gewährleistet, indem
die angeschlossenen Stellantriebe auf ein festes Öffnungs- und Schließver-
hältnis von 4,5 : 10,5 Minuten getaktet werden. Wenn ein Regelmodul auf
„Notbetrieb" umgeschaltet hat, blinkt die in den oberen Drehschalter ein-
gelassene LED, auch wenn der untere Drehschalter korrekterweise auf der
Position RUN steht. Zudem leuchtet die LED des Funkmoduls rot.
Ein „Notbetrieb" könnte z.B. folgende Ursachen haben:
•
Batterien eines Funk-Thermostats („R-Tronic RT B / RTF B) sind leer.
•
Eine Störquelle unterbricht die Funkverbindung zwischen einer
„R-Tronic"-Einheit und dem Regelmodul des Funkempfängers.
4.7
Reglereinstellungen am Funkempfänger
Über die Regeleinstellungen am Funkempfänger lässt sich das Ansprechver-
halten auf die von den Funk-Thermostaten ausgehenden Heizanforderungen
für die angeschlossenen Räume bzw. Heizzonen beeinflussen. Zur Auswahl
steht entweder ein Regelbetrieb mittels Pulsweitenmodulation (PWM) oder
ein Regelbetrieb mittels 2-Punkt-Verhalten (2-PT).
4.7.1 Auswahl des Betriebsmodus
Für Flächenheizsysteme empfehlen wir grundsätzlich eine Reglereinstel-
lung auf Pulsweitenmodulation (PWM). Diese ermöglicht eine schnelle und
genaue Reaktion auf Temperaturdifferenzen zwischen von den Funkther-
mostaten gemessenen Ist-Werten und den definierten Soll-Vorgaben.
Bei der PWM-Regelung wird die Öffnungs- und Schließdauer des an einem Ka-
nal angeschlossenen Stellantriebs aus der Temperaturdifferenz zwischen Ist-
Wert und Soll-Wert berechnet. Je höher diese Differenz ist, desto höher ist die
Öffnungsdauer und geringer die Schließdauer des Stellantriebs (und umgekehrt).
HINWEIS
Über einen am Regelmodul einstellbaren PWM-Parameter wird bestimmt,
ab welcher Temperaturdifferenz („Regelabweichung") der Stellantrieb eines
Kanals voll geöffnet und eine maximale Heizleistung eingeleitet wird.
Beispiel: Steht der Parameterwert auf 2.0 (siehe Beispiel 1a-c), öffnet das
Regelmodul bei einer Temperaturdifferenz von 2,0°C (oder mehr) den Stell-
antrieb vollständig. Unterschreitet die Temperaturdifferenz diesen Wert, wird
er getaktet und die Heizleistung im zeitlichen Fortgang gedrosselt.
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„R-Tronic" + „R-Con"