Allgemein Diese Anleitung wendet sich an ausgebildetes Fachpersonal. Grundlegende Arbeitsschritte sind deshalb nicht aufgeführt. Die Plombierung am Energiezähler darf nicht verletzt werden! Eine verletzte Plombierung hat das sofortige Erlöschen der Werksga- rantie und der Eichung zur Folge. Die mitgelieferten Kabel dürfen weder gekürzt noch verlängert oder auf andere Weise verändert werden.
Bitte wählen Sie dort den Partner Diehl Metering GmbH und den Produkt- bereich "Systemtechnik" aus. Montage des Energiezählers (Abb. I) Montage des Energiezählers (Abb. I) Der Energiezähler wird, je nach Bauform und Applikation (Wärme-, Der Energiezähler wird, je nach Bauform und Applikation (Wärme-, Kälte-Zäh- Kälte-Zähler), entweder im warmen Zweig oder im kalten Zweig der ler), entweder im warmen Zweig oder im kalten Zweig der Anlage eingebaut.
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T: 5 … 90 °C T: 5 … 130 / 150 °C > T < T Wasser Umgebung Wasser Umgebung Das Rechenwerk muss ab 90 °C Mediumstemperatur oder bei < T (Applikation Kältezähler oder bei Wärmezähler mit Kältetarif) Wasser Umgebung abgenommen werden und in ausreichendem Abstand von Wärmequellen montiert werden.
Einbau der Temperaturfühler Die Temperaturfühler vorsichtig behandeln! Die Fühlerkabel sind mit farbigen Typenschildern versehen. Rot: Fühler im warmen Zweig Blau: Fühler im kalten Zweig Die Fühler müssen symmetrisch eingebaut werden. Die maximale Kabellänge beträgt bei PT100 und PT500 bis zu 10 m. ...
Temperaturfühler mit der Adapter-Verschraubung in das Kugelventil einsetzen und die Befestigungsschraube handfest anziehen (2-3 Nm). Einbau in Tauchhülse Die Temperaturfühler für Nenngrößen DN25 oder kleiner sollten bei Neuinstallati- onen nur direkt eintauchend eingebaut werden. Dies dient der höheren Temperatur-Messgenauigkeit. Spannungsversorgung Batterie In der Standardversion ist eine 3,6 VDC Lithium-Batterie eingebaut.
Im Falle des Netzausfalles übernimmt die Stützbatterie (CR2032) am Netzteil die Spannungsversorgung für bis zu 1 Jahr. LCD-Werte (nach Tastendruck), Datum und Uhrzeit werden weiterhin aktuell gehalten, jedoch sind alle Messfunktionen inkl. Durchflussmessung außer Betrieb. Die Kommunika- tion über die optionalen Module M-Bus, RS485, RS232 oder der optischen Schnittstelle bleiben erhalten, reduzieren jedoch die Lebensdauer der Stütz- batterie.
Den Deckel schließen und vor dem Plombieren des Gehäusedeckels das ordnungsgemäße Funktionieren des Zählers durch Betätigen der Drucktaste überprüfen. Kommunikation Das Rechenwerk unterstützt drei Kommunikationskanäle. Bei Funkbetrieb sind noch zwei zusätzliche Kommunikationsmodule verwendbar, wobei das Funktelegramm dem Protokoll des Modules 2 entspricht (z.B zwei M-Bus Module).
6.2.2 Kommunikationsmodul M-Bus Beim Kommunikationsmodul M-Bus handelt es sich um eine serielle Schnittstelle zur Kommunikation mit externen Geräten (M-Bus Zentrale). Es können mehrere Zähler an eine Zentrale angeschlossen werden. Auf dem Modul ist eine 2-polige Klemmleiste mit den gekennzeichneten Anschlüssen 24, 25 angebracht. ...
6.2.4 Kommunikationsmodul RS485 Das Kommunikationsmodul RS485 ist eine serielle Schnittstelle zur Kommunika- tion mit externen Geräten, z.B. PC; 2400 Baud. Auf dem Modul ist eine 4-polige Klemmleiste mit den gekennzeichne- ten Anschlüssen D+, D-, +12 V und GND angebracht. Das Modul benötigt eine externe Versorgungsspannung von 12 VDC ±5 V.
Funktionsmodul Impulseingang Modul für zwei zusätzliche Zähler Der Pulseingang 1 ist mit "I1- ”, Eingang 2 mit "I2 - ” gekennzeichnet. Pulseingänge sind programmierbar (IZAR@SET) mit einer Wertigkeit: 1, 2.5, 10, 25, 100, 250, 1000, 2500 Liter pro Puls. Kontaktgeber muss galvanisch isoliert sein, z.B.
Funktionsmodul Impulsausgang Auf dem Modul befinden sich Anschlüsse für 2 Impulsausgänge, die mit Hilfe der IZAR@SET Software frei programmierbar sind. Die Ausgänge sind auf der Klemmleiste mit "O1 - " bzw. mit "O2 - " und in der Displayanzeige mit Out1 bzw.
Funktionsmodul Analogausgang Auf dem Modul befinden sich Anschlüsse für 2 passive Analogausgänge, die mit Hilfe der IZAR@SET Software frei programmierbar sind. Die Ausgänge sind auf der Klemmleiste mit "1" bzw. "2" mit jeweiliger Polung "+" und "–" gekenn- zeichnet und galvanisch getrennt. Das Modul ist über ein Flachbandkabel mit der Zählerelektronik verbun- den.
Testausgang Der innen befindliche Testausgang ist für Prüfstellen vorgesehen. Es gibt hier vom Hersteller zwei Spezialkabel: Volumenprüfpulse Energieprüfpulse Weitere Spezifikationen (Pulswertigkeit, Pulsdauer/Pause, Pulsfrequenz) sind der Prüf- und Testanleitung zu entnehmen. Während der Durchführung der Energieeichung ist darauf zu achten, dass die Temperaturfühler (Messwiderstände) ohne Unterbrechung kontaktiert bleiben.
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Stichtagsschleife (2) Sequenz Fenster 1 Fenster 2 Fenster 3 Stichtag 1 Datum Stichtag 1 Energie "Accd 1" "Accd 1" Datum zukünftiger Stichtag 1 Stichtag 1 Vorjahr Datum Stichtag 1 Vorjahr Energie "Accd 1L" Stichtag 2 Datum Stichtag 2 Energie "Accd 2A" "Accd 2"...
Bedienung Mit der Drucktaste können die einzelnen Anzeigen weitergeschaltet werden. Dabei wird zwischen kurzen und langen Tastendrücken unterschieden. Mit einem kurzen Tastendruck (<3 Sekunden) wird innerhalb einer Schleife weitergeschal- tet, mit einem langen Tastendruck (>3 Sekunden) wird in die nächste Anzeige- schleife weitergeschaltet.