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Fronius MagicWave 2200 Bedienungsanleitung
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TransTig 2200
MagicWave 1700 / 2200
42,0410,0900
052002
Bedienungsanleitung
D
Ersatzteilliste
Digitale WIG Stromquelle
Operating Instructions
GB
Spare Parts List
Digital TIG Power Source
Instructions de service
F
Liste de pièces de rechange
Source de Courant TIG
Numérique
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Fronius MagicWave 2200

  • Seite 1 Bedienungsanleitung Ersatzteilliste Digitale WIG Stromquelle Operating Instructions Spare Parts List Digital TIG Power Source TransTig 2200 Instructions de service MagicWave 1700 / 2200 Liste de pièces de rechange Source de Courant TIG Numérique 42,0410,0900 052002...
  • Seite 3 Einleitung Wir danken Ihnen für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und gratulieren Ihnen zu Ihrem technisch hochwertigen Produkt aus dem Hause Fronius. Die vorliegende Anleitung hilft Ihnen, sich mit diesem vertraut zu machen. Indem Sie die Anleitung sorgfältig lesen, lernen Sie die vielfältigen Möglichkeiten Ihres Fronius-Produktes kennen. Nur so kön- nen Sie seine Vorteile bestmöglich nutzen.
  • Seite 5: Sicherheitsvorschriften

    Sicherheitsvorschriften Gefahr! „Gefahr!“ Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Wenn sie nicht gemieden wird, sind Tod oder schwerste Verletzungen die Folge. Warnung! „Warnung!“ Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation. Wenn sie nicht gemieden wird, können Tod und schwerste Verletzungen die Folge sein. Vorsicht! „Vorsicht!“...
  • Seite 6: Bestimmungsgemässe Verwendung

    Das Gerät ist für den Betrieb in Industrie und Gewerbe ausgelegt. Für Schäden, die auf den Einsatz im Wohnbereich zurückzuführen sind, haftet der Hersteller nicht. Für mangelhafte bzw. fehlerhafte Schweißnähte übernimmt Fronius eben- falls keine Haftung. Umgebungsbe- Betrieb bzw. Lagerung des Gerätes außerhalb des angegebenen Bereiches dingungen gilt als nicht bestimmungsgemäß.
  • Seite 7 Verpflichtungen Der Betreiber verpflichtet sich, nur Personen am Gerät arbeiten zu lassen, des Betreibers mit den grundlegenden Vorschriften über Arbeitssicherheit und Unfallver- hütung vertraut und in die Handhabung des Gerätes eingewiesen sind das Kapitel „Sicherheitsvorschriften“ und die Warnhinweise in dieser Bedienungsanleitung gelesen, verstanden und durch ihre Unterschrift bestätigt haben entsprechend den Anforderungen an die Schweißverbindung ausgebil-...
  • Seite 8: Selbst- Und Personenschutz

    Selbst- und Zur Schutzbekleidung zählt unter anderem: Personenschutz (Fortsetzung) Augen und Gesicht durch Schutzschild mit vorschriftsgemäßem Filter- einsatz vor UV-Strahlen, Hitze und Funkenflug schützen. Hinter dem Schutzschild eine vorschriftsgemäße Schutzbrille mit Seiten- schutz tragen. Festes, auch bei Nässe isolierendes Schuhwerk tragen Hände durch geeignete Handschuhe schützen (elektrisch isolierend, Hitzeschutz).
  • Seite 9 Gefahr durch Funkenflug kann Brände und Explosionen auslösen. Funkenflug Niemals in der Nähe brennbarer Materialien schweißen. Brennbare Materialien müssen mindestens 11 Meter (35 Fuß) vom Lichtbo- gen entfernt sein oder mit einer geprüften Abdeckung zugedeckt werden. Geeigneten, geprüften Feuerlöscher bereithalten. Funken und heiße Metallteile können auch durch kleine Ritzen und Öffnun- gen in umliegende Bereiche gelangen.
  • Seite 10: Gefahren Durch Netz- Und Schweißstrom

    Gefahren durch Netz- und Gerätezuleitung regelmäßig von einer Elektro-Fachkraft auf Netz- und Funktionstüchtigkeit des Schutzleiters überprfüfen lassen. Schweißstrom (Fortsetzung) Das Gerät nur an einem Netz mit Schutzleiter und einer Steckdose mit Schutzleiter-Kontakt betreiben. Wird das Gerät an einem Netz ohne Schutzleiter und an einer Steckdose ohne Schutzleiterkontakt betrieben, gilt dies als grob fahrlässig.
  • Seite 11 EMV-Maßnahmen Es liegt im Verantwortungsbereich des Betriebers, dafür Sorge zu tragen, daß keine elektromagnetischen Störungen an elektrischen und elektroni- schen Einrichtungen auftreten Werden elektromagnetische Störungen festgestellt, ist der Betreiber ver- pflichtet, Maßnahmen für die Störungsbehebung zu ergreifen. Mögliche Probleme und Störfestigkeit von Einrichtungen in der Umgebung gemäß...
  • Seite 12: Besondere Gefahrenstellen

    Stromquelle darf sich jedoch nicht in solchen Räumen befinden. Verbrühungsgefahr durch austretendes Kühlmittel. Vor dem Abstecken von Anschlüssen für den Wasservorlauf oder -rücklauf, das Kühlgerät abschal- ten. Für den Krantransport von Geräten nur geeignete Fronius-Lastaufnahmemit- tel verwenden. Ketten bzw. Seile an allen vorgesehenen Aufhängungspunkten des geeigneten Lastaufnahmemittels einhängen.
  • Seite 13 Gefahr durch Schutzgasflaschen enthalten unter Druck stehendes Gas und können bei Schutzgasfla- Beschädigung explodieren. Da Schutzgasflaschen Bestandteil der Schweiß- schen ausrüstung sind, müssen sie sehr vorsichtig behandelt werden. Schutzgasflaschen mit verdichtetem Gas vor zu großer Hitze, mechanischen Schlägen, Schlacke, offenen Flammen, Funken und Lichtbögen schützen. Die Schutzgasflaschen senkrecht montieren und gemäß...
  • Seite 14: Sicherheitsmaßnahmen Im Normalbetrieb

    Schäden und Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen überprü- fen. Schutzgasflasche immer gut befestigen und bei Krantransport vorher abnehmen. Nur das Fronius-Kühlmittel ist aufgrund seiner Eigenschaften (elektri- sche Leitfähigkeit, Frostschutz, Werkstoff-Verträglichkeit, Brennbarkeit, ...) für den Einsatz in unseren Geräten geeignet. Nur geeignetes Fronius-Kühlmittel verwenden.
  • Seite 15 Für die sicherheitstechnische Überprüfung die entsprechenden nationalen und internationalen Normen und Richtlinien befolgen. Nähere Informationen für die sicherheitstechnische Überprüfung und Kali- brierung erhalten Sie bei Ihrer Fronius-Servicestelle. Diese stellt Ihnen auf Wunsch die erforderlichen Unterlagen, sowie Normen und Richtlinien zur Verfügung.
  • Seite 16 ud_fr_st_sv_00466 022002...
  • Seite 17: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Allgemeines ..............................4 Prinzip ..............................4 Gerätekonzept ............................5 Einsatzgebiete ............................5 Mindestausstattung für den Schweißbetrieb ....................6 Allgemeines ............................. 6 WIG-AC-Schweißen ..........................6 WIG-DC-Schweißen ..........................6 Stabelektroden-Schweißen ........................6 Systemkomponenten ............................ 7 Allgemeines ............................. 7 Übersicht ..............................7 Bedienpaneel ..............................
  • Seite 18 Berührungszünden ..........................38 Funktion Ignition Time-Out ........................39 Funktion Lichtbogenabriß-Überwachung ....................39 WIG-Pulsen ............................39 Heftfunktion ............................40 WIG-Kaltdrahtschweißen ........................41 Stabelektroden-Schweißen ......................... 42 Sicherheit ............................... 42 Vorbereiten ............................. 42 Betriebsart anwählen ..........................42 Verfahren anwählen (MagicWave 1700 /2200) ..................43 Parameter einstellen ..........................
  • Seite 19 Wartung Kühlgerät ..........................73 Technische Daten ............................75 Sonderspannung ............................ 75 TT 2200, MW 1700, MW 2200 ....................... 75 Kühlgerät FK2200 ..........................76 Verwendete Begriffe und Abkürzungen ....................... 77 Allgemeines ............................77 Begriffe und Abkürzungen ........................77 Schaltpläne Ersatzteillisten Fronius Worldwide...
  • Seite 20: Allgemeines

    Schweißeigenschaften. Neben den Schweißeigenschaften ist auch ein hoher Wirkungsgrad wesentliches Technologie-Merkmal der neuen WIG-Stromquellen. Abb.1 Stromquellen TransTig 2200, MagicWave 1700 und MagicWave 2200 mit Kühlgerät Die Arbeit mit den neuen MagicWave 1700 / 2200 und TransTig 2200 erleichtert ein selbsterklärendes, „intuitives“...
  • Seite 21: Gerätekonzept

    Gerätekonzept Typisch für die neuen Stromquellen sind besondere Flexibilität sowie äußerst einfache Anpassung an unterschiedliche Aufgabenstellungen. Gründe für diese erfreulichen Eigenschaften sind zum einen das modulare Produktdesign, zum anderen die vorhan- denen Möglichkeiten der problemlosen Systemerweiterung. Sie können Ihre Stromquelle praktisch an jede spezifische Gegebenheit anpassen. So gibt es für die TransTig 2200 und MagicWave 1700 / 2200 etwa den JobMaster TIG, ein neuer Schweißbrenner mit integrierter Fernbedien-Funktionalität.
  • Seite 22: Mindestausstattung Für Den Schweißbetrieb

    Mindestausstattung für den Schweißbetrieb Allgemeines Je nach Schweißverfahren ist für die Arbeit mit der Stromquelle eine bestimmte Min- destausstattung erforderlich. Nachfolgende Beschreibung enthält die für das jeweilige Schweißverfahren erforderli- che Mindestausstattung. Stromquelle MagicWave 1700 / 2200 WIG-AC-Schwei- ßen Massekabel WIG-Schweißbrenner mit Wippschalter Gasanschluß...
  • Seite 23: Systemkomponenten

    Systemkomponenten Allgemeines Die Stromquellen TransTig 2200, MagicWave 1700 und MagicWave 2200 können mit zahlreichen Systemerweiterungen und Optionen betrieben werden. Übersicht Fahrwagen mit Gasflaschenhalterung WIG-Schweißbrenner Standard / Up/Down Stromquellen WIG-Schweißbrenner TIG-JobMaster Fernbedienungen Kühlgerät Massekabel Elektrodenkabel Abb.2 Systemerweiterungen und Optionen...
  • Seite 24: Bedienpaneel

    Bedienpaneel Übersicht Wesentliches Merkmal des Bedienpaneels ist die logische Anordnung der Bedienele- mente. Alle für die tägliche Arbeit wesentlichen Parameter lassen sich einfach mit den Tasten anwählen mittels Einstellrad verändern während des Schweißens am Display anzeigen. Nachfolgend dargestelltes Bild zeigt eine Übersicht der wesentlichen Einstellungen für die tägliche Arbeit, am Beispiel des Bedienpaneels MagicWave 1700/2200.
  • Seite 25: Allgemeines

    Nachfolgend werden die Bedienpaneele der Stromquelle MagicWave 1700/2200 und Allgemeines der Stromquelle TransTig 2200 getrennt behandelt. Bedienpaneel Warnung! Fehlbedienung kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden MagicWave 1700 verursachen. Die beschriebenen Funktionen erst anwenden, wenn die Bedie- / 2200 nungsanleitung vollständig gelesen und verstanden wurde. (15) (10) (12)
  • Seite 26 Betriebsarten 2-Takt Betrieb und 4-Takt Betrieb getrennt gespeichert. Hauptstrom I ......MagicWave 1700: 3 bis 170 A MagicWave 2200: 3 bis 220 A Down-Slope t ....0,0 bis 9,9 s, Werkseinstellung: 1 s down Wichtig! Der Down-Slope t wird für die Betriebsarten 2-Takt Betrieb und 4-Takt...
  • Seite 27 Betriebsarten 2-Takt Betrieb und 4-Takt Betrieb getrennt gespeichert. Hauptstrom I ......MagicWave 1700: 3 bis 170 A MagicWave 2200: 3 bis 220 A Absenkstrom I ..... 0 bis 100 % vom Hauptstrom I Werkseinstellung: 50% Down-Slope t ....
  • Seite 28 Bedienpaneel (10) Anzeige Schweißstrom ... zur Anzeige des Schweißstromes für die Parameter MagicWave 1700 / 2200 (Startstrom) (Fortsetzung) (Hauptstrom) (Absenkstrom) (Endkraterstrom) Vor Schweißbeginn zeigt die linke Anzeige den Sollwert. Für I und I zeigt das rechte Display zusätzlich den %-Anteil vom Hauptstrom I Nach Schweißbeginn wird der Parameter I automatisch angewählt.
  • Seite 29 Bedienpaneel (14) Taste Gasprüfen ... zum Einstellen der benötigten Schutzgasmenge am Druck- MagicWave 1700 minderer. Nach Drücken der Taste Gasprüfen strömt für 30 s Schutzgas aus. Durch / 2200 (Fortsetzung) erneutes Drücken wird der Vorgang vorzeitig beendet. (15) Anzeige Übertemperatur ... leuchtet auf, wenn sich die Stromquelle zu stark erwärmt (z.B.
  • Seite 30: Bedienpaneel Transtig 2200

    Bedienpaneel Warnung! Fehlbedienung kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden TransTig 2200 verursachen. Die beschriebenen Funktionen erst anwenden, wenn die Bedie- nungsanleitung vollständig gelesen und verstanden wurde. (15) (10) (12) (11) (13) (14) Abb.4 Bedienpanel TransTig 2200 Bei der Stromquelle TransTig 2200 stehen die Verfahren WIG-DC Schweißen und Stabelektroden-DC Schweißen zur Verfügung.
  • Seite 31 Bedienpaneel (7) Einstellrad ... zum Ändern von Parametern. Leuchtet die Anzeige am Einstellrad, TransTig 2200 kann der angewählte Parameter geändert werden. (Fortsetzung) (8) und (9) Tasten Parameteranwahl ... zur Anwahl der Parameter Ein Wechsel der Parameter mittels Tasten Parameteranwahl (8) und (9) ist auch wäh- rend des Schweißens möglich.
  • Seite 32 Bedienpaneel Down-Slope t ....0,0 bis 9,9 s, Werkseinstellung: 1 s down TransTig 2200 (Fortsetzung) Wichtig! Der Down-Slope t wird für die Betriebsarten 2-Takt Betrieb und 4-Takt down Betrieb getrennt gespeichert. Endkraterstrom I ....0 bis 100 % vom Hauptstrom Werkseinstellung: 30 % Elektroden-Durchmesser ..
  • Seite 33 Bedienpaneel (11) Anzeige Schweißsspannung ... zur Anzeige des aktuellen Ist-Wertes der TransTig 2200 Schweißspannung an der rechten Anzeige. (Fortsetzung) Vor dem Schweißen zeigt die rechte Anzeige bei angewählten Betriebsarten für das WIG-Schweißen „0.0“. Bei angewählter Betriebsart „Stabelektroden-Schweißen“ wird nach einer Verzögerung von 3 Sekunden der Wert für die Leerlaufspannung „50V“...
  • Seite 34 Bedienpaneel Die in Abb.4b dargestellten Anzeigen (38) (39) (40) (41) (42) TransTig 2200 leuchten, solange bestimmte Funktionen (Fortsetzung) aktiviert sind. Nachfolgende Beschreibung gibt Ihnen einen Überblick über diese Funktionen. Teilweise erfolgt eine noch genauere Beschreibung bei der Detailbe- handlung der jeweiligen Funktion / des entsprechenden Parameters in den (44) (43)
  • Seite 35: Anschlüsse, Schalter Und Systemerweiterungen

    (18) (19) (22) (20) (17) (16) (21) Abb.5 Anschlüsse und Schalter am Beispiel der Stromquelle MagicWave 2200 (16) - Strombuchse mit Bajonettverschluß ... dient zum Anschluß für Schweißkabel des WIG-Schweißbrenners Anschluß für Elektroden- bzw. Massekabel beim Stabelektroden-Schweißen (je nach Elektrodentype) (17) - Strombuchse mit Bajonettverschluß...
  • Seite 36: Kühlgerät

    Kühlgerät Vorderansicht Rückansicht (26) (25) (29) (28) (23) (24) (27) Abb.6 Anschlüsse am Kühlgerät FK 2200 Vorsicht! Gefahr durch herabfallende Geräte. Das Kühlgerät darf nur in Verbin- dung mit der Option „Transportgriff“ für die Stromquelle verwendet werden. (23) Sichtfenster Kühlmittel (24) Durchführung für Welle der Kühlmittelpumpe (25) Sicherung Kühlmittelpumpe (26) Schraubkappe / Einfüllstutzen...
  • Seite 37: Schweißbrenner Jobmaster Tig

    Schweißbrenner Warnung! Fehlbedienung kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden JobMaster TIG verursachen. Die beschriebenen Funktionen erst anwenden, wenn die Bedie- (Fortsetzung) nungsanleitung vollständig gelesen und verstanden wurde. (31) Taste Parametereinstellung ... zum Ändern des gewählten Parameters Taste Parametereinstellung zurückziehen: Parameter erhöhen Taste Parametereinstellung vordrücken: Parameter verringern (32) Brennertaste ...
  • Seite 38: Vor Der Inbetriebnahme

    Vor der Inbetriebnahme Sicherheit Warnung! Fehlbedienung kann schwere Personen- und Sachschäden verursa- chen. Vor Erstinbetriebnahme das Kapitel „Sicherheitsvorschriften“ lesen. Die Stromquelle nie zum Auftauen von Rohren verwenden. Die Stromquelle ist ausschließlich zum WIG-Schweißen und Stabelektroden-Schweißen Bestimmungsge- bestimmt. mässe Verwen- dung Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß.
  • Seite 39: Stromquelle In Betrieb Nehmen

    Stromquelle in Betrieb nehmen Warnung! Ist die Stromquelle während der Installation am Netz angesteckt, Allgemeines besteht die Gefahr schwerwiegender Personen- und Sachschäden. Vor Erstinbe- triebnahme das Kapitel „Sicherheitsvorschriften“ lesen. Sämtliche Vorbereitungs- schritte nur durchführen, wenn der Netzschalter (G) in Stellung „0“ geschaltet ist, das Netzkabel (21) vom Netz getrennt ist.
  • Seite 40: Kühlgerät Mit Stromquelle Verbinden

    Kühlgerät mit Netzschalter in Stellung „OFF“ schal- (38) Stromquelle (39) verbinden Stromquelle auf Kühlgerät aufsetzen: Stromquelle an geeigneter Hebe- vorrichtung über dem Kühlgerät hängen lassen Verbindungsstecker (38) der Strom- quelle so weit wie möglich durch die (40) Öffnung an der Unterseite ziehen (Abb.9) Abb.9 Steckverbindung zwischen Stromquelle und Kühlgerät...
  • Seite 41: Verbindung Zu Werkstück Herstellen

    5l Kanister mitgeliefert. Vor der Inbetriebnahme des Kühlgerätes Kühlflüssigkeit einfüllen! Da Fronius auf Faktoren wie Reinheit und Füllstand der Kühlflüssigkeit keinen Einfluß hat, wird für die Kühlmittelpumpe keine Garantie übernommen. Zum Befüllen des Kühlgerätes nur original Fronius Kühlflüssigkeit (40,0009,0046) verwenden.
  • Seite 42: Kühlgerät Entlüften

    Kühlgerät entlüf- Das Kühlgerät entlüften nach der Erstbefüllung wenn bei laufender Kühlmittelpumpe kein Kühlmittel-Umlauf zustande kommt Kühlgerät entlüften: Netzstecker anstecken bzw. Stromversorgung herstellen Netzschalter in Stellung „I“ schalten - das Kühlgerät ist betriebsbereit Sicherungsring am Steckanschluß Wasservorlauf (27) - schwarz - zurückziehen Schlauch Wasservorlauf abstecken Dichtkegel im Zentrum des Steckanschlusses Wasservorlauf mittels Holz- oder Kunststoffstift vorsichtig hineindrücken und halten...
  • Seite 43: Wig-Betriebsarten

    WIG-Betriebsarten Allgemeines Warnung! Fehlbedienung kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen. Dieses Kapitel dient zur Erklärung der Betriebsarten. Die beschrie- benen Funktionen erst anwenden, wenn die Bedienungsanleitung vollständig gelesen und verstanden wurde. Die Angaben über Einstellung, Stellbereich und Maßeinheiten der verfügbaren Parame- ter dem Kapitel „Das Setup-Menü: Ebene 1“...
  • Seite 44: 2-Takt

    2-Takt Betriebsart 2-Takt Betrieb (2) anwählen Punktier-Statusanzeige: Leuchtet die Punktier-Statusanzeige, den Setup- Parameter SPt auf „OFF“ stellen (Kapitel „Das Setup-Menü: Ebene 1“) Wichtig! Wurde die Betriebsart 2-Takt Betrieb angewählt, darf die Punktier-Statusanzei- ge am Bedienpaneel nicht leuchten. Im Auslieferungszustand der Stromquelle befindet sich der Parameter Spt auf „OFF“. Schweißen: Brennertaste zurückziehen und halten Schweißende: Brennertaste loslassen down...
  • Seite 45: Punktieren

    Punktieren Die Angaben über die Einstellung des Setup-Parameters Punktierzeit (SPt) dem Kapitel „Das Setup-Menü: Ebene 1“ entnehmen. Wurde für den Setup-Parameter SPt ein Wert eingestellt, entspricht die Betriebsart 2- Takt Betrieb (2) dem Punktierbetrieb. Punktier-Statusanzeige: Leuchtet, solange ein Wert für die Punktierzeit angege- ben wurde.
  • Seite 46: 4-Takt

    4-Takt Betriebsart 4-Takt Betrieb (3) anwählen Wichtig! Der Setup-Parameter SFS muß auf „OFF“ gestellt sein (Kapitel „Das Setup- Menü: Ebene 2“). Im Auslieferungszustand der Stromquelle befindet sich der Parameter SFS auf „OFF“. Schweißstart mit Startstrom I : Brennertaste zurückziehen und halten Schweißen mit Hauptstrom I : Brennertaste loslassen Absenken auf Endkraterstrom I...
  • Seite 47: 4-Takt Mit Zwischenabsenkung

    In nachfolgend dargestellter Variante des 4-Takt Betriebes, erfolgt eine Zwischenabsen- 4-Takt mit Zwi- kung des Schweißstromes durch Vordrücken und Halten der Brennertaste. schenabsenkung Betriebsart 4-Takt Betrieb (3) anwählen Wichtig! Der Setup-Parameter SFS muß auf „OFF“ gestellt sein (Kapitel „Das Setup- Menü: Ebene 2“).
  • Seite 48: Sonder 4-Takt: Variante 1

    Sonder 4-Takt: In nachfolgend dargestellter Variante des Sonder 4-Takt Betriebes, erfolgt die Zwischen- Variante 1 absenkung auf den eingestellten Absenkstrom I durch kurzes Zurückziehen der Bren- nertaste. Nach erneutem kurzen Zurückziehen der Brennertaste steht wieder der Hauptstrom I zur Verfügung. Betriebsart 4-Takt Betrieb (3) anwählen Den Setup-Parameter SFS auf „1“...
  • Seite 49: Wig-Schweißen

    WIG-Schweißen Sicherheit Warnung! Fehlbedienung kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen. Vor Erstinbetriebnahme folgende Kapitel lesen: Sicherheitsvorschriften Vor Inbetriebnahme Stromquelle in Betrieb nehmen Warnung! Vorbereiten des Gerätes zum Schweißen bei Netzschalter in Position „On“ und eingesteckter Stromquelle kann Lebensgefahr bedeuten. Vorbereitungs- schritte nur treffen, wenn sich der Netzschalter in Stellung „O“...
  • Seite 50: Betriebsart Anwählen

    Betriebsart Warnung! Ein Elektroschock kann tödlich sein. Sobald der Netzschalter in anwählen Stellung "I" geschaltet ist, ist die Wolframelektrode des WIG-Schweißbrenners spannungsführend. Beachten Sie, daß die Wolframelektrode zu diesem Zeitpunkt keine Personen sowie elektrisch leitenden oder geerdeten Teile wie z.B. Gehäu- se, etc.
  • Seite 51: Kalottenbildung (Magicwave 1700/2200)

    Kalottenbildung Bei angewähltem Verfahren AC-Schweißen mit aktivierter Kalottenbildung steht die (MagicWave automatische Kalottenbildung für die Stromquellen MagicWave 1700 / 2200 zur Verfü- 1700/2200) gung. Für optimale Ergebnisse berücksichtigt diese den eingestellten Elektrodendurch- messer. Die automatische Kalottenbildung sorgt während des Schweißstarts für die Ausbil- dung der jeweils optimalen Kalotte.
  • Seite 52: Zünden Des Lichtbogens - Allgemeines

    Schutzgasmenge Bei Verwendung aller anderen WIG-Schweißbrenner: einstellen Taste Gasprüfen (14) drücken Gewünschte Gasmenge einstellen Wichtig! Die Test-Gasströmung erfolgt für höchstens 30 Sekunden. Durch erneutes Drücken wird der Vorgang vorzeitig beendet. Zünden des Für einen optimalen Zündablauf, bei angewähltem Verfahren WIG-AC Schweißen, Lichtbogens - berücksichtigt die Stromquelle MagicWave 1700 / 2200 den Elektroden-Durchmesser.
  • Seite 53 HF-Zünden HF-Statusanzeige: Leuchtet, solange ein Wert für den Parameter HFt angegeben (Fortsetzung) wurde. Für das Zünden des Lichtbogens wie folgt vorgehen: Gasdüse an der Zündstelle aufsetzen sodaß zwischen Wolframelektrode und Werkstück ca. 2 bis 3 mm (0,08 bis 0,12’’) Abstand besteht. Abb.19a Gasdüse aufsetzen Neigung des Brenners erhöhen und...
  • Seite 54 Berührungszün- Die Angaben über Einstellung des Setup-Parameters HFt dem Kapitel „Das Setup- Menü: Ebene 2“ - Abschnitt „Setup-Parameter WIG“ entnehmen. Parameter HFt (HF-Zünden) auf OFF stellen. Im Auslieferungszustand der Stromquelle befindet sich der Parameter HFt auf „0,01s“. Für das Zünden des Lichtbogens wie folgt vorgehen: Gasdüse an der Zündstelle aufset- zen, sodaß...
  • Seite 55: Funktion Ignition Time-Out

    Die Angaben über Einstellung des Setup-Parameters Ignition Time-Out (Ito) dem Funktion Ignition Kapitel „Das Setup-Menü: Ebene 2“ - Abschnitt „Setup-Parameter WIG“ entnehmen. Time-Out Kommt innerhalb der im Setup-Menü eingestellten Zeitdauer kein Lichtbogen zustande, schaltet die Anlage selbsttätig ab. Das Bedienpanel zeigt die Fehlermeldung „no|IGn“. Am Schweißbrenner TIG-JobMaster wird die Meldung „E55“...
  • Seite 56: Heftfunktion

    WIG-Pulsen Auswahl der Pulsfrequenz F-P: (Fortsetzung) 0,2 Hz bis 5 Hz ..Thermisches Pulsen (Schweißen in Zwangslage, automatisiertes Schweißen) 1 kHz bis 2 kHz ..Lichtbogen-stabilisierendes Pulsen (Stabilisieren des Lichtbogens bei geringem Schweißstrom) Heftfunktion Einstellung des Setup-Parameters tAC siehe Kapitel „Das Setup-Menü: Ebene 1“, Abschnitt „Setup-Parameter WIG“.
  • Seite 57 Heftfunktion Je nach eingestellter tAC-Zeit, kann der gepulste Schweißstrom bis einschließlich der (Fortsetzung) Endkraterstrom-Phase I anhalten (Parameter tAC auf „On“). Nach Ablauf der tAC-Zeit wird mit konstantem Schweißstrom weitergeschweißt, die ggf. eingestellten Puls-Parameter stehen zur Verfügung. Wichtig! Um eine definierte Heft-Zeit einzustellen, kann der Parameter tAC mit dem Parameter SPt (Punktierzeit, Setup-Menü: Ebene 1) kombiniert werden.
  • Seite 58: Stabelektroden-Schweißen

    Stabelektroden-Schweißen Sicherheit Warnung! Fehlbedienung kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen. Vor Erstinbetriebnahme folgende Kapitel lesen: Sicherheitsvorschriften Vor Inbetriebnahme Stromquelle in Betrieb nehmen Vorhandene Kühlgeräte ausschalten (siehe Kapitel „Das Setup-Menü: Ebene 2“, „Para- meter WIG“, C-C ... Cooling unit control) Warnung! Vorbereiten des Gerätes zum Schweißen bei Netzschalter in Position „On“...
  • Seite 59: Funktion Hot-Start

    Verfahren anwäh- Mittels Taste Verfahren (6) anwählen: len (MagicWave 1700 /2200) Verfahren AC Schweißen oder Verfahren DC- Schweißen oder Verfahren DC+ Schweißen Parameter ein- Eine Auflistung der verfügbaren Parameter befindet sich in dem Kapitel „Das Bedienpa- stellen neel“. Mittels Tasten Parameteranwahl (8) und (9) die gewünschten Parameter anwählen und mittels Einstellrad (7) ändern.
  • Seite 60 Funktion Dyna- Um ein optimales Schweißergebnis zu erzielen, ist in manchen Fällen die Dynamik einzustellen. Die Einstellung des Parameters „dYn“ dem Kapitel „Das Setup-Menü: Ebene 1“ - Abschnitt „Setup-Parameter Stabelektrode“ entnehmen. Funktionsprinzip Im Moment des Tropfenüberganges, bzw. im Kurzschlußfall, erfolgt eine kurzfristige Erhöhung der Stromstärke.
  • Seite 61: Funktion Eln - Kennlinien-Auswahl

    Funktion Eln - Einstellung „P“ (konstante Schweiß-Leistung) Kennlinien- Ist die Einstellung „P“ gewählt, wird die Schweißleistung, unabhängig von Schweiß- Auswahl spannung und -strom, konstant gehalten. Es ergibt sich eine hyperbolische Kennli- (Fortsetzung) (Abb.25). Der Parameter „P“ eignet sich besonders gut für Cellulose-Elektroden. Wichtig! Bei Problemen mit zum Festkleben neigender Stabelektrode, die Dynamik auf einen höheren Wert einstellen.
  • Seite 62: Funktion Anti-Stick

    Weiterführende Bei einem fix eingestellten Schweißstrom (I ) kann der Arbeitspunkt entlang der Kennli- Erklärungen zur nien , je nach momentaner Schweißspannung, wandern. Die Schweißspan- Funktion Eln - nung U ist abhängig von der Lichtbogenlänge. Kennlinien- Auswahl Ändert sich die Lichtbogenlänge, z.B. entsprechend der Arbeitsgerade , ergibt sich der (Fortsetzung) Arbeitspunkt als Schnittpunkt der entsprechenden Kennlinie...
  • Seite 63: Job-Betrieb

    Job-Betrieb Allgemeines Sowohl im Handschweißbetrieb als auch im teil- und vollautomatisierten Betrieb unter- stützt der Job-Betrieb die Herstellung reproduzierbarer Qualität. Damit bewährte Jobs (Arbeitspunkte) nicht verlorengehen, mußten die dazu benötigten Parameter bisher händisch dokumentiert werden. Im Job-Betrieb können nun bis zu 100 beliebige Jobs erstellt, kopiert gelöscht und abgerufen werden.
  • Seite 64: Job Speichern

    Job speichern Erscheint am linken Display „PrG“ ist (Fortsetzung) der Speichervorgang beendet. Taste Store (13) loslassen Taste Store (13) kurz drücken um das Job-Menü zu verlassen. Job kopieren Sie können einen bereits auf einem Programmplatz gespeicherten Job auf einen beliebigen anderen Programmplatz kopieren. Um einen Job zu kopieren, gehen Sie wie folgt vor: Mittels Taste Betriebsart (1) die Betriebsart Job-Betrieb (4) anwählen.
  • Seite 65: Job Löschen

    Job löschen Bereits auf einem Programmplatz gespeicherte Jobs können auch wieder gelöscht werden. Um einen Job zu löschen, gehen Sie wie folgt vor: Taste Store (13) kurz drücken, um in das Job-Menü zu wechseln. Erster freier Programmplatz wird angezeigt Mittels Einstellrad (7) den zu löschen- den Job anwählen - an der Taste Gasprüfen (14) leuchtet das Symbol „DEL“...
  • Seite 66: Job Abrufen

    Job abrufen Wichtig! Bei Abruf eines Jobs an der Stromquelle können auch nicht belegte Pro- (Fortsetzung) grammplätze (symbolisiert durch „- - -“) angewählt werden. Hingegen können beim Schweißbrenner JobMaster TIG nur programmierte Programmplätze angewählt werden. Schweißvorgang einleiten - während des Schweißvorganges kann ohne Unterbre- chung auf einen anderen Job gewechselt werden Durch Wechsel auf ein anderes Verfahren wird der Job-Betrieb...
  • Seite 67: Das Setup-Menü

    Das Setup-Menü Übersicht Nachfolgend dargestelltes Bild zeigt eine Übersicht der Setup-Einstellungen, am Bei- spiel des Bedienpaneels MagicWave 1700/2200. Eine ausführliche Beschreibung dieser Einstellungen befindet sich in den nachfolgenden Kapiteln „Das Setup-Menü: Ebene 1“ und „Das Setup-Menü: Ebene 2“. In „Setup-Menü: Ebene 1“ befinden sich alle Setup-Parameter mit unmittelbarer Auswir- kung auf den Schweißprozeß...
  • Seite 68: Das Setup-Menü: Ebene 1

    Das Setup-Menü: Ebene 1 Allgemeines Es steckt bereits eine Menge an Expertenwissen in den digitalen Stromquellen. Jeder- zeit kann auf optimierte, im Gerät abgespeicherte Parameter zurückgegriffen werden. Das Setup-Menü bietet einfachen Zugriff auf dieses Expertenwissen sowie einige zusätzliche Funktionen. Es ermöglicht eine einfache Anpassung der Parameter an die unterschiedlichen Aufgabenstellungen.
  • Seite 69 Verfügbare GPr ..Gas pre-flow time ... Gasvorströmung ... 0,0 bis 9,9 s, Setup-Parameter Werkseinstellung: 0,4 s G-L ..Gas-Low ... Gasnachströmung bei minimalem Schweißstrom (minimale Gas- nachströmzeit) ... 0 bis 25 s, Werkseinstellung: 5 s G-H ..Gas-High ... Erhöhung der Gasnachströmzeit bei maximalem Schweißstrom ... 0 bis 25 s, Werkseinstellung: 15 s Der Einstellwert für G-H gilt nur, wenn der maximale Schweißstrom tatsächlich einge- stellt ist.
  • Seite 70: Verfügbare Setup-Parameter

    Ebene 1: Setup-Parameter WIG Einsteigen Mittels Taste Betriebsart (1) die Betriebsart 2-Takt Betrieb (2) oder die Betriebsart 4-Takt Betrieb (3) anwählen Bei gedrückter Taste Store (13) die Taste Betriebsart (1) drücken Der erste Setup-Parameter wird angezeigt (z.B. „SPt“) Wichtig! Es wird immer der Setup-Parameter zuerst angezeigt, der bei einem bereits erfolgten Einstieg zuletzt angewählt wurde.
  • Seite 71 Verfügbare F-P ..Frequency-pulsing ... Pulsfrequenz ... OFF / 0,20 Hz bis 2,00 kHz Setup-Parameter Werkseinstellung: OFF (Fortsetzung) Die eingestellte Pulsfrequenz wird auch für den Absenkstrom I übernommen. Wichtig! Ist F-P auf „OFF“ eingestellt, sind die nachfolgend beschriebenen Setup- Parameter dcY und I-G nicht anwählbar. Puls-Statusanzeige: Leuchtet, solange ein Wert für den Parameter angegeben wurde.
  • Seite 72: Verfügbare Setup-Parameter

    Verfügbare Wichtig! Die nachfolgend angeführten Parameter Fd.1 bis dt2 stehen nur bei ange- Setup-Parameter schlossenem Kaltdraht-Vorschub zur Verfügung. (Fortsetzung) Die Parameter Fd.1 bis dt2 werden auch in Zusammenhang mit dem Verfahren „WIG- Kaltdrahtschweißen“ beschrieben (Kapitel „WIG-Schweißen“). Fd.1 ..Feeder 1 ... Drahtgeschwindigkeit 1 (Option Kaltdraht-Vorschub) ... OFF / 0,1 m/min bis Maximum (z.B.
  • Seite 73: Ebene 1: Setup-Parameter Ac/Polwenden

    Ebene 1: Setup-Parameter AC/Polwenden Allgemeines Die Setup-Parameter AC/Polwenden stehen nur bei den Stromquellen MagicWave 1700 und MagicWave 2200 zur Verfügung. Mittels Taste Verfahren (6) das Verfahren AC Schweißen anwählen Einsteigen Bei gedrückter Taste Store (13) die Taste Verfahren (6) drücken Der erste Setup-Parameter wird angezeigt (z.B.
  • Seite 74: Setup-Parameter Anwählen Und Ändern

    Ebene 1: Setup-Parameter Stabelektrode Einsteigen Mittels Taste Betriebsart (1) die Betriebsart Stabelektroden-Schweißen (5) anwäh- Bei gedrückter Taste Store (13) die Taste Betriebsart (1) drücken Der erste Setup-Parameter wird angezeigt (z.B. „HCU“) Wichtig! Es wird immer der Setup-Parameter zuerst angezeigt, der bei einem bereits erfolgten Einstieg zuletzt angewählt wurde.
  • Seite 75: Das Setup-Menü: Ebene 2

    Das Setup-Menü: Ebene 2 Allgemeines In „Setup-Menü: Ebene 2“ befinden sich alle Setup-Parameter für die Voreinstellung der Schweißanlage. Die Parameter sind nach logischen Gruppen geordnet. Die einzelnen Gruppen werden jeweils durch eigene Tastenkombinationen aufgerufen.
  • Seite 76: Ebene 2: Setup-Parameter Wig

    Ebene 2: Setup-Parameter WIG Parameter 2nd Mittels Taste Betriebsart (1) die Betriebsart 2-Takt Betrieb (2) oder die Betriebsart anwählen 4-Takt Betrieb (3) anwählen Bei gedrückter Taste Store (13) die Taste Betriebsart (1) drücken Der erste Setup-Parameter wird angezeigt (z.B. „SPt“) Wichtig! Es wird immer der Setup-Parameter zuerst angezeigt, der bei einem bereits erfolgten Einstieg zuletzt angewählt wurde.
  • Seite 77 Verfügbare HFt ..High Frequency time ... Hochfrequenz-Zünden: Zeitabstand der HF-Impulse ... Setup-Parameter 0,01 s bis 0,4 s / OFF, Werkseinstellung: 0,01 s (Fortsetzung) Hinweis! Kommt es zu Problemen bei empfindlichen Geräten in der unmittel- baren Umgebung, den Parameter HFt auf bis zu 0,4 s erhöhen. HF-Statusanzeige: Leuchtet, solange ein Wert für den Parameter HFt angegeben wurde.
  • Seite 78 Verfügbare PPU ..PushPull-Unit (Option Kaltdraht-Vorschub) Setup-Parameter (Fortsetzung) I-c ..I (current) correction ... I -Korrekturbereich für den Job-Abruf ... OFF / 1 bis 30 %, Werkseinstellung: OFF Wichtig! Der I -Korrekturbereich gilt nur für den Job-Abruf mittels Schweißbrenner JobMaster TIG. In den Jobs sind alle Einstellungen fix gespeichert.
  • Seite 79: Ebene 2: Setup-Parameter Ac/Polwenden

    Ebene 2: Setup-Parameter AC/Polwenden Parameter 2nd Mittels Taste Verfahren (6) das Verfahren AC Schweißen anwählen anwählen Bei gedrückter Taste Store (13) die Taste Verfahren (6) drücken Der erste Setup-Parameter wird angezeigt (z.B. „ACF“) Wichtig! Es wird immer der Setup-Parameter zuerst angezeigt, der bei einem bereits erfolgten Einstieg zuletzt angewählt wurde.
  • Seite 80: Ebene 2: Setup-Parameter Stabelektrode

    Verfügbare rPI ..Reversed polarity Ignition ... Zünden mit umgekehrter Polarität ... On / Off Setup-Parameter Werkseinstellung: On (Fortsetzung) Wichtig! Das rPI-Zünden ist nur bei der Stromquelle MagicWave 1700 / 2200 verfügbar erfolgt nur bei angewählten Verfahren WIG-DC Schweißen ist nur für Schweißungen im Dünnblech-Bereich nicht empfehlenswert Ebene 2: Setup-Parameter Stabelektrode Mittels Taste Betriebsart (1) die Betriebsart Stabelektroden-Schweißen (5) anwäh- Parameter 2nd...
  • Seite 81 Verfügbare r ..r (resistance) ... Schweißkreiswiderstand ... x Milli-Ohm (z.B. 11,4 Milli-Ohm) Setup-Parameter Kapitel „Schweißkreiswiderstand r anzeigen“ L ..L (inductivity) ... Schweißkreisinduktivität ... x Mikro-Henry (z.B. 5 Mikro-Henry) Kapitel „Schweißkreisinduktivität L anzeigen“ ASt ..Anti-Stick ... On / OFF ... Werkseinstellung: On Kapitel: „Stabelektroden-Schweißen“...
  • Seite 82: Schweißkreiswiderstand R Anzeigen

    Schweißkreiswiderstand r anzeigen Allgemeines Die Ermittlung des Schweißkreiswiderstandes dient zur Information über den gesamten Widerstand von Brennerschlauchpaket, Schweißbrenner, Werkstück und Massekabel. Wird z.B. nach Wechsel des Schweißbrenners ein erhöhter Schweißkreiswiderstand festgestellt, können folgende Komponenten fehlerhaft sein: Brennerschlauchpaket Schweißbrenner Masseverbindung mit dem Werkstück Massekabel Der Schweißkreiswiderstand wird nach der Ermittlung am rechten Display angezeigt.
  • Seite 83: Schweißkreiswiderstand R Ermitteln

    Schweißkreisinduktivität L anzeigen Allgemeines Die Verlegung des Schlauchpaketes hat wesentliche Auswirkungen auf die Schweißei- genschaften. Besonders beim Pulsen und AC-Schweißen kann, abhängig von Länge und Verlegung des Schlauchpaketes, eine hohe Schweißkreisinduktivität entstehen - der Stromanstieg wird begrenzt. Durch geänderte Verlegung des Schlauchpaketes kann versucht werden, das Schweißergebnis zu optimieren.
  • Seite 84: Sonderfunktionen

    Sonderfunktionen Tastensperre Tastensperre aktivieren: Bei gedrückter Taste Store (13) die Taste Parameteranwahl (9) drücken An den Anzeigen erscheint kurz die Sperrmeldung „CLo|SEd.“ Am Bedienpaneel leuchtet das Schlüssel-Symbol Wird nun eine Taste gedrückt, erscheint an den Anzeigen ebenfalls kurz die Sperrmel- dung „CLo|SEd.“...
  • Seite 85: Fehlerdiagnose Und -Behebung

    Fehlerdiagnose und -behebung Allgemeines Die digitalen Stromquellen sind mit einem intelligenten Sicherheitssystem ausgestattet; auf die Verwendung von Schmelzsicherungen (ausgenommen Sicherung Kühlmittel- pumpe) konnte daher zur Gänze verzichtet werden. Nach der Beseitigung einer mögli- chen Störung kann die Stromquelle - ohne den Wechsel von Schmelzsicherungen - wieder ordnungsgemäß...
  • Seite 86 Angezeigte Err | PE Service-Codes (Fortsetzung) Ursache: Die Erdstromüberwachung hat die Sicherheitsabschaltung der Stromquelle ausgelöst. Behebung: Stromquelle ausschalten, 10 Sekunden warten und anschließend wieder einschalten; Fehler tritt trotz mehrmaliger Versuche erneut auf - Service- dienst verständigen Err | IP Ursache: Primär-Überstrom Behebung: Servicedienst verständigen Err | bPS...
  • Seite 87: Stromquelle Tt2200 / Mw1700/2200

    Angezeigte -St | oP- (bei Betrieb der Stromquelle mit einem Roboterinterface oder einem Service-Codes Feldbus) (Fortsetzung) Ursache: Roboter nicht bereit Behebung: Signal „Roboter ready“ setzen, Signal „Quellenstörung quittieren“ (Source error reset) setzen („Quellenstörung quittieren“ nur bei ROB 5000 und Feldbus-Koppler für Roboteransteuerung) Stromquelle Stromquelle hat keine Funktion TT2200 /...
  • Seite 88 Stromquelle kein Schutzgas TT2200 / alle anderen Funktionen vorhanden MW1700/2200 (Fortsetzung) Ursache: Gasflasche leer Behebung: Gasflasche wechseln Ursache: Gasdruckminderer defekt Behebung: Gasdruckminderer tauschen Ursache: Gasschlauch nicht montiert oder schadhaft Behebung: Gasschlauch montieren oder tauschen Ursache: Schweißbrenner defekt Behebung: Schweißbrenner wechseln Ursache: Gasmagnetventil defekt Behebung: Gasmagnetventil tauschen...
  • Seite 89: Pflege Und Wartung

    Pflege und Wartung Vor Öffnen der Warnung! Ein Elektroschock kann tödlich sein. Vor Öffnen des Autotrafos, Netz- Stromquelle schalter in Stellung „0“ schalten, Netzstecker ziehen und ein deutlich lesbares und verständliches Warnschild gegen Wiedereinschalten anbringen. Die Gehäuse- schrauben stellen eine geeignete Schutzleiterverbindung für die Erdung des Gehäuses dar.
  • Seite 90: Wartung Kühlgerät

    Bestimmungen entsor- gen. Zum Wiederbefüllen des Kühlgerätes nur Abb.32 Symbol Kühlflüssigkeit wechseln original Fronius Kühlmittel (40,0009,0046) verwenden! Kühler ausblasen - einmal halbjährlich Wird der Schweißbrenner während des Betriebes zu heiß, reicht die Kühlleistung nicht aus. Ein durch Staub verunreinigter Kühler kann die Ursache sein.
  • Seite 91: Technische Daten

    Technische Daten Sonderspannung Hinweis! Falsch ausgelegter Netzstecker, Netzzuleitung sowie deren Absiche- rung kann zu schwerwiegenden Sachschäden führen. Ist die Stromquelle für eine Sonderspannung ausgelegt, gelten die Technischen Daten am Leistungs- schild. Netzstecker, Netzzuleitung sowie deren Absicherung sind entsprechend auszulegen. TT 2200, MW TT 2200 MW 1700 MW 2200...
  • Seite 92 Kühlgerät FK 2200 FK2200 Netzspannung 230 V Netzspannungstoleranz - 30 % / + 15 % Netzfrequenz 50/60 Hz Stromaufnahme 1,35 A Kühlleistung bei Q = 1 l/min + 20 °C 850 W Q = 1 l/min + 40 °C 500 W Q = max.
  • Seite 93: Verwendete Begriffe Und Abkürzungen

    Verwendete Begriffe und Abkürzungen Allgemeines Die aufgelisteten Begriffe und Abkürzungen werden in Zusammenhang mit Funktionen verwendet, die entweder im Serienumfang enthalten oder optional lieferbar sind. ACS ..Automatic current switch ... Umschaltung auf Hauptstrom Begriffe und Abkürzungen Arc ..Arc (Lichtbogen) ... Lichtbogenabriß-Überwachung ASt ..
  • Seite 94 Begriffe und Hti ..Hot-current time ... Hotstromzeit (Stabelektroden-Schweißen) Abkürzungen (Fortsetzung) I-E ..I (current) - End ... Endkraterstrom I-S ..I (current) - Starting ... Startstrom Ito ..Ignition Time-Out L ..L (inductivity) ... Schweißkreisinduktivität anzeigen Pos ..Positive ... positive Halbwelle (WIG-AC Schweißen) nEG ..
  • Seite 283 TransTIG 2200...
  • Seite 284 MagicWave 1700...
  • Seite 285 MagicWave 2200...
  • Seite 286 FK 2200...
  • Seite 287 E-Mail: sales.usa@fronius.com Tel: +49/(0)9129/2855-0, Fax: +49/(0)9129/2855-32 51149 Köln Gremberghoven, Welserstraße 10 b Tel: +49/(0)2203/97701-0, Fax: +49/(0)2203/97701-10 57052 Siegen, Alcher Straße 51 Tel: +49/(0)271/37515-0, Fax: +49/(0)271/37515-15 Under http://www.fronius.com/addresses you will find all addresses of our sales branches and partner firms! ud_fr_st_so_00082 052002...

Diese Anleitung auch für:

Transtig 2200Magicwave 1700

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