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Emerson Dixell XW60K Installationsanleitung, Bedienungsanleitung

Emerson Dixell XW60K Installationsanleitung, Bedienungsanleitung

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XW60K UND T620 – V620 – CX620
1. ALLGEMEINE HINWEISE
1.1
VOR DEM WEITEREN GEBRAUCH DES HANDBUCHS ZU LESEN.
Bei dem vorliegenden Handbuch handelt es sich um ein Bestandteil des Produktes. Es muss für eine
einfache und schnelle Einsichtnahme in der Nähe des Gerätes aufbewahrt werden.
Der Regler darf nicht für Betriebsweisen verwendet werden, welche von den im Folgenden beschriebenen
abweichen; insbesondere kann er nicht als Sicherheitsvorrichtung benutzt werden.
Vor dem Einsatz sind die Anwendungsgrenzen zu überprüfen.
Dixell Srl behält sich das Recht vor, die Zusammensetzung der eigenen Produkte ohne Benachrichtigung
des Kunden zu ändern, wobei in jeden Fall die identische und unveränderte Zweckmäßigkeit dieser
hantiert wird.
1.2
VORSICHTSMAßNAHMEN
Vor dem Anschluss des Geräts prüfen, dass die Versorgungsspannung mit jener erforderlichen
übereinstimmt.
Die Einheit nicht mit Wasser oder Feuchtigkeit in Kontakt bringen: den Regler nur innerhalb der
vorgesehenen Grenzen des Betriebs einsetzen, wobei wiederholte Temperaturwechsel bei einer hohen
Luftfeuchtigkeit zu vermeiden sind, damit kein Kondensat entsteht.
Achtung: Vor jedem Wartungseingriff muss die Stromzufuhr zum Instrument unterbrochen werden.
Das Instrument darf niemals geöffnet werden.
Bei Störungen oder Defekten muss das Gerät an den Händler bzw. an "DIXELL S.r.l." (siehe Anschrift),
zusammen mit einer genauen Beschreibung des Defektes, zurückgeschickt werden.
Die maximale Stromstärke berücksichtigen, die für jedes Relais angewendet werden kann (siehe
Technische Daten).
Der Fühler ist so anzuordnen, dass er für den Endnutzer nicht erreichbar ist.
Die Kabel der Fühler, der Stromversorgung des Reglers sowie der Lasten sind voneinander getrennt zu
verlegen müssen einen ausreichenden Abstand voneinander haben, ohne sich zu kreuzen oder Spiralen
zu bilden.
Bei Anwendungen in besonders kritischen industriellen Umgebungen kann zudem die Verwendung von
Netzfiltern sinnvoll sein (unser Mod. FT1) parallel zu den induktiven Lasten.
2. ALLGEMEINE BESCHREIBUNG
Beim Modell XW60K handelt es sich um einen Mikroprozessor-Controller für Kühlaggregate
mit Gebläse und mit mittlerer bzw. niedriger Temperatur, der über 2 Litzen ( 1mm) bis auf
einen Abstand von 10 Metern mit der jeweiligen Tastatur T620 oder V620 oder CX620
verbunden werden kann. Da Gerät verfügt über 4 Relais-Ausgänge zur Steuerung des
Verdichters, des Abtauprozesses, mit elektrischem Betrieb oder mit Zyklusumschaltung
(Warmgas), sowie über Verdampfergebläse und Licht.
Es ist mit bis zu 4 NTC-Sonden-Eingängen ausgestattet: Einem für die Thermostatregelung,
einem zweiten für die Kontrolle der Temperatur am Ende des Abtauprozesses und einem
dritten für die Verwaltung der Verflüssigeralarme bzw. die Anzeige auf dem Display.
Der HOT KEY-Ausgang erlaubt über das externe Modul XJ485-CX den Anschluss an die
kompatiblen
Überwachungssysteme
Parameterliste mittels "Hot Key" - Programmierschlüssel.
Am seriellen Ausgang kann mit dem Gerät die Fern-Anzeige X-REPüber den HOT KEY-
Port verbunden werden.
3. REGELUNG
3.1 VERDICHTER
Die Hysterese Hy wird automatisch zum Set-Point addiert. Sollte die Temperatur ansteigen
und den Setpoint plus der Hysterese erreichen, wird der Verdichter aktiviert und danach
wieder ausgeschaltet, wenn die Temperatur auf den Setpointwert zurückkehrt.
Bei einer Störung am Fühler erfolgt das zeitgesteuerte Ein- und Ausschalten des Ausgangs
über die Parameter "COn" und "COF".
Das Relais des zweiten Verdichters wird parallel zum Relais des ersten Verdichters
eingeschaltet; dabei wird über den Parameter AC1 eine mögliche Verzögerung festgelegt.
Beide Verdichter werden gleichzeitig ausgeschaltet.
3.2 DER GEFRIERPROZESS
Dieser wird mit der Tastatur aktiviert, indem die Taste o für circa 3 Sekunden betätigt wird,
sofern keine Abtauung im Gange ist. Der Verdichter arbeitet für den im Parameter "CCt"
eingestellten Zeitraum im Dauerbetrieb. Der Zyklus kann vor Ablauf der Zeit deaktiviert
werden, indem sie Taste o erneut für 3 Sek. gedrückt wird.
3.3 DER ABTAUPROZESS
Es sind zwei verschiedene Abtauarten möglich, die über den Parameter "tdF" gewählt
werden: tdF=EL: Abtauung mit elektrischem Widerstand (Kompressor aus)
tdF=in Abtauung mit Warmgas (der Kompressor bleibt eingeschaltet).
Mit dem Parameter IdF wird der Zeitraum zwischen den Abtauzyklen eingestellt, mit MdF
dessen maximale Dauer; mit P2P wird der zweite Fühler (temperaturgesteuertes Ende der
Abtauung) aktiviert oder deaktiviert (zeitgesteuertes Ende der Abtauung).
Nach der Abtauung beginnt die Abtropfzeit, welche mit dem Parameter "Fdt" verwaltet
werden kann.
3.4 DIE GEBLÄSE
Mit dem Parameter FnC wird der Betrieb der Gebläse eingestellt:
Bei FnC = C_n: Gebläse parallel zum Verdichter, während des Abtauens ausgeschaltet.
Bei FnC = o_n: Gebläse im Dauerbetrieb; während des Abtauens ausgeschaltet.
Bei FnC = C_Y: Gebläse parallel zum Verdichter, während des Abtauens eingeschaltet.
Bei FnC = o_Y: Gebläse im Dauerbetrieb; während des Abtauens eingeschaltet.
Sollte die vom Fühler des Verdampfers erfasste Temperatur über der im Parameter "FSt"
eingestellten liegen (Set Gebläsesperre), bleiben die Gebläse ausgeschaltet, damit
ausreichend kalte Luft in die Kühlzelle eingelassen wird.
Der Parameter Fnd stellt die Verzögerungszeit für die Aktivierung der Gebläse nach dem
Abtauen ein.
1595026020 XW60K TD R1.1 01.12.02014
ModBUS-RTU
und
die
Programmierung
3.4.1
Zwangsbetrieb der Gebläse
Mit dieser über den Parameter Fct aktivierten Funktion wird der Intervallbetrieb der Gebläse
ausgeschaltet, welcher nach einem Abtauen oder einem Einschalten des Controllers
auftreten kann, wenn die Umgebungsluft den Verdampfer erwärmt.
Sollte der Temperaturunterschied zwischen dem Fühler des Verdampfers und dem Fühler
der Zelle oberhalb des in Fct eingestellten Wertes liegen, werden die Gebläse immer
aktiviert. Bei Fct=0 ist die Funktion deaktiviert.
3.4.2
Zyklische Aktivierung der Gebläse bei ausgeschaltetem Verdichter
Wenn FnC = c-n o c-Y ist (Gebläsebetrieb parallel zu dem des Verdichters), können die
Gebläse mit den Parametern Fon und FoF Ein- und Ausschaltzyklen bei ausgeschaltetem
Verdichter ausführen, so dass innerhalb der Zelle immer eine korrekte Kühlung vorliegt.
Wenn der Verdichter anhält, bleiben die Gebläse für den Fon-Zeitraum eingeschaltet. Bei
Fon =0 bleiben die Gebläse bei ausgeschaltetem Verdichter deaktiviert.
4. KONFIGURATION RELAIS 22-23 – SONDERFUNKTIONEN
Über den Parameter oA3 kann der Betrieb des Lichtrelais je nach Anwendung
unterschiedlich konfiguriert werden. Hier die möglichen Konfigurationen:
4.1 OA3 = LIG: LICHTRELAIS (DEFAULT)
Bei oA3 = Lig arbeitet das Relais als Richtrelais; es wird mit der entsprechenden Taste an
der Tastatur ein- bzw. ausgeschaltet. Sein Zustand ist vom Digitaleingang abhängig, wenn
i1F = dor ist.
4.2 OA3 = CP2 VERWALTUNG 2
Bei oA3 = cP2 arbeiten die Relais 22-23 als "zweiter Verdichter". Er wird parallel zum
Relais des ersten Verdichters aktiviert; dabei ist die Bestimmung einer Verzögerung über
den Parameter AC1 möglich. Beide Verdichter werden gleichzeitig ausgeschaltet.
4.3 OA3 = ONF: ON-OFF-RELAIS
In diesem Fall wird das Relais bei eingeschaltetem Controller aktiviert und deaktiviert, wenn
sich der Controller im Standby-Modus befindet.
4.4 OA3 = AUS: HILFSRELAIS
Bei oA3 = AUS arbeitet das Relais 22-23 als zusätzliches Thermostat (z.B.
Heizwiderstände Beschlagschutz).
Diesbezügliche Parameter:
- ACH Art des Hilfsregler-Betriebs: heiß/kalt;
- SAA Setpoint Hilfsregler
- SHY Differenzial für zusätzliches Thermostat
- ArP Fühler für Hilfsregler
- Sdd Hilfsrelais bei Abtauprozess ausgeschaltet
Mit diesen 5 Parametern wird der Betrieb des Hilfsrelais eingestellt.
4.5 OA3 = ALR: ALARMRELAIS
der
Bei oA3 = ALr wird das Relais zum Alarmrelais. Es wird bei jedem Auftreten eines Alarms
aktiviert. Sein Zustand ist vom Parameter tbA abhängig:
Bei "tbA = y" wird das Relais durch Betätigung einer Taste deaktiviert.
Bei "tbA = n" bleibt das Alarmrelais für die gesamte Dauer des Alarms aktiviert.
Parameter AoP (cL; oP): Polarität Alarmrelais
4.6 OA3 = DB: NEUTRALE ZONE
Bei oA3 = db kann das Relais ein
Heizelement
für
Neutralzoneneinstellung steuern.
Relais-Aktivierung oA3 = SET-HY
Relais-Deaktivierung oA3 = SET.
Sollte die Temperatur ansteigen und den
Setpoint plus der Hysterese erreichen, wird
der Verdichter aktiviert und danach wieder
ausgeschaltet, wenn die Temperatur auf
den Setpointwert zurückkehrt.
Sollte die Temperatur sinken und den
Setpoint minus der Hysterese erreichen,
wird der Ausgang oA3 (heater) aktiviert
und nachfolgend wieder ausgeschaltet,
wenn die Temperatur auf den Setpointwert
zurückkehrt.
5. FRONTALE BEDIENBLENDE
XW60K
.
VERDICHTER
die
T620
1/6

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Inhaltszusammenfassung für Emerson Dixell XW60K

  • Seite 1 3.4.1 Zwangsbetrieb der Gebläse XW60K UND T620 – V620 – CX620 Mit dieser über den Parameter Fct aktivierten Funktion wird der Intervallbetrieb der Gebläse ausgeschaltet, welcher nach einem Abtauen oder einem Einschalten des Controllers auftreten kann, wenn die Umgebungsluft den Verdampfer erwärmt. Sollte der Temperaturunterschied zwischen dem Fühler des Verdampfers und dem Fühler 1.
  • Seite 2 V620 CX620 7. HAUPTFUNKTIONEN 7.1 ZUM ANZEIGEN DES SET-POINTS Taste SET drücken und wieder loslassen: Der Setpoint wird sofort angezeigt; Für die erneute Anzeige der Temperatur 5 Sek. warten oder die Taste SET noch einmal drücken. 7.2 ZUR ÄNDERUNG DES SETPOINTS Die Taste SET für mindestens 2 Sekunden drücken;...
  • Seite 3 Fnd Einschaltverzögerung Gebläse nach Abtauvorgang: (0÷255min) Zeit, die zwischen 8. PARAMETER dem Ende des Abtauvorgangs und der Wiederaufnahme des Gebläsebetriebs REGELUNG verstreicht. Hy Hysterese (0,1°C  25,5°C): Differenzial zur Auslösung des Setpoints. Die Hysterese Fct Temperatur-Differenzial Intervallbetriebsschutz Gebläse (0÷59°C; Fct=0 Funktion deaktiviert).
  • Seite 4: Elektrische Anschlüsse

    Bei i1F=PAL Betriebsdauer Pressostat: Wenn nPS Aktivierungen in der Zeit did Die Tastatur CX620 ist in einer vertikalen Platte in einer Öffnung von 29x71 mm zu erreicht werden, erfolgt der Neustart ausschließlich manuell durch das Ausschalten montieren und mit den zum Lieferumfang gehörenden Bügeln zu befestigen. Der Controller XW60K ist auf einer DIN-Schiene zu montieren und mit zwei Litzen zu ...
  • Seite 5: Technische Daten

    Meld. Ursache Ausgänge Abhängig von Parameter “bLL” 17. STANDARDWERTE "LA2" Alarm niedriger Temp. Verflüssiger Label Beschreibung Bereich Wert Ebene “EA” Externer Alarm Unverändert Set-Point LS÷US -5.0 - - - “CA” Externer Alarm (i1F=bAL) Ausgeschaltete Lasten Hysterese Verdichterregelung 0,1÷25,5 °C / 1÷45°F “dA”...
  • Seite 6 Label Beschreibung Bereich Wert Ebene Quittierung Alarmrelais n=nein; y=ja Konfiguration Funktion Ausgang ALr; dEF; Lig; AUS; AUX3 onF; Fan; db; dF2 Polarität Alarmausgänge oP; cL Polarität des digitalen Eingangs oP;CL EAL, bAL, PAL, dor; Funktion Digitaleingang dEF; Htr, AUS Verzögerung Alarm 0÷255min konfigurierbarem Digitaleingang...

Diese Anleitung auch für:

Dixell t620Dixell v620Dixell cx620