Achtung
Um eine schnelle Öffnung im Notfall zu erreichen, muss jeder Pilot vor dem ersten
Flug mehrere Probeöffnungen am Simulator durchführen! Dazu sitzt der Pilot im
Gurtzeug und löst dabei die Rettung wie in einer Notsituation aus. Diese Übung hilft
dem Piloten sich mental auf die beste und schnellste Auslösung einzustellen.
5. Kompatibilitätsprüfung
Jede Neukombination von Rettungsgeräten und Gurtzeugen muss nach dem ersten
Packen durch den Hersteller des Gurtzeugs oder durch eine von ihm eingeschulte
und beauftragte Person (Schule) nachgeprüft werden.
Die Betätigung des Rettungsgerätes muss aus der Flugposition heraus einwandfrei
und entsprechend der Vorgaben der Bauvorschriften möglich sein.
6. Schleppbetrieb
Das Gurtsystem SKYLINE RIDE eignet sich grundsätzlich für den Schleppbetrieb.
Anbringung der Schleppklinke:
Die DHV geprüfte Schleppklinke wird mittels Reepschnüren oder Schraubschäkel in
der Hauptaufhängung (siehe Übersicht RIDE) des Gurtsystems befestigt. Besteht
bei der Anbringung Zweifel sollte in jedem Fall der Windenfahrer oder eine vom
Hersteller autorisierte Person konsultiert werden.
7. Doppelsitziges Fliegen
Das Gurtzeug SKYLINE RIDE eignet sich grundsätzlich nicht für doppelsitziges
Fliegen, außer als Passagiergurt.
8. Protektoren
Der Skyline Permanent Airbag wurde so entwickelt, dass er hervorragende
Dämpfungswerte bei geringer Baugröße und Gewicht erreicht. Dies soll helfen
Verletzungen im Wirbelbereich zu verhindern. Der beim SKYLINE RIDE verwendete
Airbag erreicht eine Dämpfung von ca 16 g.
In das SKYLINE RIDE darf nur der spezielle Airbag SKY 17 integriert werden. Der
Schaum des Airbags kann durch Öffnen des Reißverschlusses innerhalb des
Rückenteils entfernt werden.
Achtung: Vor einem Sicherheitstraining über Wasser ist der Airbag stets zu
entfernen, da sonst bei einer Wasserlandung, durch den starken Auftrieb des
Airbags, die Gefahr besteht, dass der Kopf unter Wasser gedrückt wird.
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