Die Bedienung des Kaminofens
Der Kaminofen ist mit zwei Verbrennungslufteinstellern ausgestattet.
1. Die Primärluftautomatik
Die Primärluftklappe mit Temperaturfühler sitzt außen an der Rückwand des Feuerraumes und wird
mittels des linken Drehknopfs unten an der Gerätefront voreingestellt. Sie regelt die Primärluftzufuhr
und somit die Leistung in Abhängigkeit von der Voreinstellung.
Die Primärluft wird zum Anheizen und zur Verbrennung von Braunkohlenbrikett benötigt
2. Sekundärluft
Die Sekundärluft wird mittels Drehknopf (rechts unten an der Gerätefront) eingestellt. Die von oben
einströmende Sekundärluft dient hauptsächlich der Verbrennung der flüchtigen Bestandteile und der
Sauberkeit der Sichtscheibe
3. Tertiärluft
Sie ist meistens in der Feuerraumrückwand angebracht und dient der optimalen Nachverbrennung der
Heizgase und somit der Emissionsreduzierung.
Die Einstellung erfolgt über den Sekundärluftdrehknopf.
Das erste Anheizen
Beim ersten Anheizen beachten Sie bitte folgendes:
Der Kaminofen ist mit einem hochwertigen temperaturbeständigen Lack beschichtet, der seine
endgültige Festigkeit erst nach dem ersten Aufheizen erreicht.
Beim ersten Anheizen des Kaminofens beginnt der Lack auszuhärten, dabei kommt es zu einer
leichten Rauch- und Geruchsbildung die durch die chemischen Veränderungen und das Ausscheiden
bestimmter Komponenten der Farbe hervorgerufen.
Der auftretende Geruch wird nach dem Einbrennen der Lackierung schwinden. Auf jeden Fall ist der
Aufstellraum während dieser Zeit gut zu lüften.
Stellen Sie vor dem ersten Anheizen und während der Aushärtephase des Lacks nichts auf den
Kaminofen und berühren Sie nicht die Oberfläche, da sonst die Lackierung beschädigt werden könnte!
Beim ersten Anheizen kann es vorkommen, dass der Lack aufweicht. Nach dem Aushärtungsprozess
(keine Rauch- und Geruchsbildung) erreicht
die Lackschicht ihre endgültige Härte und
Hitzebeständigkeit.
Verwenden Sie zu Ihrem Schutz und zur Vermeidung von Lackbeschädigungen bei allen Arbeiten
Handschuhe. Die mit dem Ofen mitgelieferten Handschuhe und der zur Feuerrostbewegungsstange
gehörende Betätigungshebel können Sie vor schmerzhaften Verbrennungen bewahren, denn die
Temperatur kann, an bestimmten Stellen des Ofens, auf 200-300 Grad steigen.
Lassen Sie die Feuerraumtür beim ersten Anheizen leicht offen, hierdurch wird erreicht, dass die
Dichtungsschnur der Türen nicht am Lack festklebt.
Anzünden
Damit der Brennstoff schnell zündet, ist am Anfang eine hohe Verbrennungstemperatur notwendig,
daher
muss
eine ausreichende Menge Anzünder
und Anfeuerholz auf
den Rost des
Feuerraumbodens gelegt werden. Darauf werden zwei bis drei kleine Holzscheite gelegt.
Primärluft auf Position 2 bis 3 stellen und Sekundärluft maximal öffnen, Brennstoff anzünden und die
Feuerraumtür schließen.
Wenn der Brennstoff bis auf Grundglut abgebrannt ist, legen Sie zwei Holzscheite nach. Die
Primärluftautomatik schließt in Stellung 2 bis 3 mit dem Erreichen der Betriebstemperatur, sodass Sie
bei weiterer Verbrennung von Scheitholz diese Stellung beibehalten können. Die Sekundärluft sollte in
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