Inhalt Einleitung Wichtige Hinweise Modellaufzählung Indikationen Empfang Spezifikation Verwendung Anpassung Wiedereinsatz Lebensdauer Übersicht Modell 1.360 Modell 1.370 Bremse Feststellen der Druckbremsen Lösen der Druckbremsen Beinstützen Wadengurt Einstellen des Wadengurtes Abnehmen / Anbringen des Wadengurtes Beinstützunterteil Fußplatten Fußbrett Beinstützoberteil Abschwenken der Beinstützen Einschwenken der Beinstützen...
Seite 3
Kleiderschutz Rückenlehne Rückengurt Rückengurt anpassen Schiebegriffe Höhenverstellbare Schiebegriffe Höhenverstellen der Schiebegriffe Abnehmen der Schiebegriffe Einstecken der Schiebegriffe Sitz Sitzgurt Utensilientasche Räder Reifenschaden bei Luftbereifung Antriebsräder Steckachse Steckachse mit Tetraverriegelung Code 697 Stützrollen Stützrollen schwenken Falten/Entfalten Falten des Rollstuhles Tragen des Rollstuhles Entfalten des Rollstuhles Transport Transportsicherung...
Seite 4
Technische Daten Modell 1.360 Modell 1.370 Bedeutung der Klebeschilder auf dem Rollstuhl Bedeutung der Symbole auf dem Typenschild Inspektionsnachweis Gewährleistung / Garantie Gewährleistungs- / Garantie-Abschnitt Inspektionsnachweis zur Übergabe...
Es sind daher auch Kapitel mit Optionen Krankheitsbild. aufgeführt, die für Ihren individuellen Roll- Zusätzliche Informationen über unsere Pro- stuhl möglicherweise nicht zutreffen. dukte finden Sie auf unserer Webseite unter: < www.meyra.com >. ☞ Ggf. wenden Sie sich an Ihren Fachhänd- ler.
Diese Bedienungsanleitung ist für folgende Lesen und beachten Sie vor der erstma- Modelle gültig: ligen Inbetriebnahme folgende zu dem Rollstuhl gehörende Dokumentationen: Modell 1.360 Modell 1.370 – diese Bedienungsanleitung, – die Sicherheits- und allgemeine Hand- habungshinweise < Mechanische und Muskelkraft getriebene Rollstühle >.
INDIKATIONEN EMPFANG Bei folgenden Indikationen empfiehlt sich Alle Produkte werden bei uns im Werk auf der Einsatz dieses Mobilitätsproduktes: Fehlerfreiheit geprüft und in Spezialkartons verpackt. ☞ Gehunfähigkeit bzw. stark einge- schränkte Gehfähigkeit im Rahmen des ☞ Hinweis: Grundbedürfnisses, sich in der eigenen Wir möchten Sie dennoch bitten, das Wohnung zu bewegen.
SPEZIFIKATION VERWENDUNG Der Rollstuhl wurde für Jugendliche und Er- Der Rollstuhl ist auf ebenem, festem Unter- wachsene entwickelt. grund einsetzbar und kann wie folgt ge- nutzt werden: Der Rollstuhl dient ausschließlich der Beför- – für Innenbereiche (z. B. Wohnung, Ta- derung einer Person auf dem Sitz und nicht gesstätte), als Zugmittel, Transporter oder ähnliches.
ANPASSUNG LEBENSDAUER Die Fachwerkstatt übergibt Ihnen Ihren Roll- Wir gehen bei diesem Produkt von einer zu stuhl unter Berücksichtigung aller relevan- erwartenden durchschnittlichen Produktle- ten Sicherheitsvorschriften betriebsbereit bensdauer von 4 Jahren aus, soweit das Pro- und Ihren Bedürfnissen angepasst. dukt innerhalb des bestimmungsgemäßen Gebrauchs eingesetzt wird und sämtliche ☞...
BREMSE Durch das Feststellen der Druckbremsen [1], über den Bremshebel (2), ist der Rollstuhl gegen ungewolltes Fortrollen (Feststell- bremse) gesichert. ☞ Hinweis: Dazu die Wartungsanleitung sowie Sicherheits- und allgemeine Handha- bungshinweise < Mechanische und Mus- kelkraft betriebene Rollstühle > die Kapitel <...
Lösen der Druckbremsen Beide Bremshebel bis zum Anschlag nach oben (5) bzw. nach innen (6) schwenken. ☞ Beim Lösen der Druckbremse (6) nicht in den Scherenbereich [7] fassen. – Klemmgefahr der Finger!
BEINSTÜTZEN Achtung: Vor einer Aktion an den Beinstützen ist der Rollstuhl gegen ein ungewolltes Fortrollen zu sichern. – Siehe Kapitel Bremse auf Seite 12. Wadengurt Der Wadengurt (1) verhindert ein nach hin- ten Abrutschen der Füße von dem Fußbrett. Einstellen des Wadengurtes Der Wadengurt wird durch die vorderen Rahmenrohre, siehe Pfeile [2], oder um spe- zielle Aufnahmedorne [3] geführt und mit-...
Beinstützunterteil Zum Ein- oder Aussteigen sowie zum „Trip- peln“ (das langsame Fortbewegen des Roll- stuhls mit den Füßen) ist das Fußbrett [1] / die Fußplatten [2] hochklappbar. ☞ Klemmstellen beachten! – Beide Füße von den Fußplatten neh- men. – Den Wadengurt, falls vorhanden, ab- nehmen.
Fußbrett Das Fußbrett [1] ist zu einer Seite hoch- klappbar. ☞ Hinweis: Vor dem Abschwenken und Abnehmen des Beinstützoberteiles ist das Fußbrett hochzuklappen. Hochklappen des Fußbrettes Zum Hochklappen des Fußbrettes die lose Fußbrettseite bis zum Anschlag nach oben aufklappen [2]. Herunterklappen des Fußbrettes Zum Herunterklappen des Fußbrettes die lose Fußbrettseite bis zum Anschlag nach...
Beinstützoberteil Das Beinstützoberteil mit eingestecktem Beinstützunterteil wird als Beinstütze be- zeichnet. Abschwenken der Beinstützen Für ein leichtes Umsetzen aus/in den Roll- stuhl sowie ein nahes Heranfahren z. B. an Schrank, Bett oder Badewanne sind die Beinstützen nach innen/außen abschwenk- bar [1]. ☞...
Abnehmen der Beinstützen Für ein leichtes Umsetzen aus/in den Roll- stuhl sowie eine verringerte Rollstuhllänge (wichtig für den Transport) sind die Bein- stützen abnehmbar [1]. ☞ Hinweis: Vor dem Abnehmen der Beinstützen den Wadengurt auf einer Seite lösen oder abnehmen. ☞...
KLEIDERSCHUTZ Der Kleiderschutz [1] schützt die Kleidung vor den offenen Speichen der Antriebsräder und vor Spritzwasser. Achtung: Nicht zwischen Kleiderschutz und Rei- fen fassen. – Klemmgefahr! • Den Rollstuhl nicht über den Kleider- schutz / die Armlehnen anheben oder tragen. •...
RÜCKENLEHNE Rückengurt Rückengurt anpassen Die Spannung der Rückenlehne [1] ist ein- stellbar. – Den Rückenlatz abziehen und nach vorn umschlagen [2]. – Den Klettverschluss des einzustellenden Spannbandes (3) öffnen und nach der Einstellung wieder schließen. Achtung: Die Überdeckung von Klett- und Haft- band muss mindestens 10 cm betragen! –...
Schiebegriffe höhenverstellbaren Schiebegriffe [1] sind an der Rückenlehne mit je einer Klemmvorrichtung (2) befestigt und lassen sich auf die Anforderungen der Begleitper- son einstellen. Höhenverstellbare Schiebegriffe Die Schiebegriffe sind stufenlos höhenver- stellbar und gegen Herausziehen gesichert. Höhenverstellen der Schiebegriffe – Erst den zu verstellenden Schiebegriff mit einer Hand festhalten und den ent- sprechenden Klemmhebel (2) mit der anderen Hand lösen.
Abnehmen der Schiebegriffe Den Klemmhebel lösen (3) und den ent- sprechenden Schiebegriff bis zum Anschlag nach oben ziehen. Den jeweiligen Federknopf (4) eindrücken und den Schiebegriff aus der Klemmvor- richtung (5) herausziehen. Einstecken der Schiebegriffe Den Federknopf (4) eindrücken und den Schiebegriff von oben in die entsprechende Klemmvorrichtung (5) einstecken.
RÄDER Reifenschaden bei Luftbereifung ☞ Zur Behebung einer Reifenpanne emp- fiehlt sich die Anwendung einer im Fachhandel erhältlichen Schaumpatro- ne. – Anschließend ist unverzüglich die Fachwerkstatt aufzusuchen. Antriebsräder Die Antriebsräder sind auf einer Steckachse gelagert (1). ☞ Beim Abnehmen oder Aufstecken darf keine Person im Rollstuhl sitzen.
Steckachse mit Tetraverriegelung Code Die Antriebsräder sind ohne Werkzeug ab- nehm- bzw. aufsteckbar. Antriebsrad abnehmen: – Dazu erst das Betätigungsrad (1) der Steckachse bis zum Anschlag ca. 90° in Richtung Felge drehen [2]. ☞ Ist die Steckachse entriegelt, zeigt die Markierung (3) in Richtung Felge [2].
STÜTZROLLEN Die Stützrollen [1] dienen zur Erhöhung der Kippstabilität und sind nach innen unter den Sitz schwenkbar [2]. ☞ Die Stützrollen können je nach Ausfüh- rung einzeln oder paarweise vorhanden sein. Stützrollen schwenken Stützrollen nach unten aus der Verriegelung drücken, dann nach innen schwenken bis die Verriegelung selbsttätig einrastet [2].
FALTEN/ENTFALTEN Falten des Rollstuhles Ihr Rollstuhl ist ohne Werkzeug mit wenigen Handgriffen faltbar [1]. – Das Sitzkissen, falls vorhanden, abneh- men. – Den Wadengurt gegebenenfalls abneh- men. – Die Beinstützen abnehmen oder Fuß- brett bzw. beide Fußplatten hochklap- pen, siehe Kapitel Beinstützen auf Sei- te 14.
TRANSPORT Transportsicherung Der Rollstuhl ist nur über die vier Veranke- rungspunkte [1] und (2) zu sichern. ☞ Die Verankerungspunkte sind mit dem Symbol (3) gekennzeichnet. ☞ Die Vorgehensweise zur Sicherung des Rollstuhls ist dem Dokument < Sicher- heits- und allgemeine Handhabungshin- weise <...
Arbeitsumfang. Hinweise für den Fachhändler Die Wartungs- und Serviceanleitung zu die- sem Produkt finden Sie auf unserer Websei- te unter: < www.meyra.com >. Dieser Anleitung sind z. B. folgende Infor- mationen zu entnehmen: 1. Mit Werkzeug durchführbare Einstellun- gen.
Wartungsplan WANN ANMERKUNG Vor Fahrtantritt Bremsanlage auf einwand- Prüfung selbst oder mit Hilfs- freie Funktion prüfen person durchführen. Bremshebel bis zum An- schlag betätigen. Die ge- bremsten Räder dürfen sich unter Betriebsbedin- gungen nicht mehr dre- hen. Wenn doch, Bremsen von autorisierter Fachwerk- statt Instandsetzen lassen.
Seite 30
WANN ANMERKUNG Alle 2 Monate Rahmenrohre auf Be- Prüfung selbst oder mit Hilfs- (je nach Fahrstrecken- schädigung prüfen person durchführen. leistung) Bei Verformung oder Rissbil- dung im Schweißnahtbereich umgehend Fachwerkstatt zur Instandsetzung aufsuchen. – Unfallgefahr! Alle 2 Monate Folgende Bauteile mit Selbst oder mit Hilfsperson (je nach Fahrstrecken- einigen Tropfen Öl ver-...
Seite 31
WANN ANMERKUNG Empfehlung des Her- stellers: Alle 12 Monate Inspektionsarbeiten Vom Fachhändler durchzufüh- (je nach Gebrauchs- ren. – Fahrzeug häufigkeit)
TECHNISCHE DATEN Reifenfülldruck Der maximale Reifenfülldruck steht beidsei- Alle modellabhängigen Angaben innerhalb tig auf der jeweiligen Bereifung. der < Technischen Daten > beziehen sich Reifenfülldruck - Lenkrad auf die Standard-Ausführung der jeweiligen Standard: Modelle. 2,5 - 3,5 bar = 36 - 50 psi Die Gesamtlänge ist abhängig von der Posi- tion und Größe der Antriebsräder.
Modell 1.360 Alle Angaben innerhalb der folgenden Tabellen beziehen sich auf die Standardausführun- gen des entsprechenden Modells. Maßtoleranz ± 1,5 cm, ± 2°. Modell: ..................................... 1.360 Typenschild:..............................am Scherenrohr Lebensdauer: .................................4 Jahre Abmessungen: ................min. / max. / ab Werk Gesamtlänge (Rahmen Code 346): Rahmen kurz:............................840 / 910 / ---- mm...
Seite 34
Abmessungen: ................min. / max. / ab Werk Rückenlehnenwinkel: werkseitig gebogen (fest):........................84° / 96° / 96° Sitzneigung: ................................. 0° / 15° / --- Beinstützwinkel: Code 346 ....................................77° Code 347 ....................................85° Fußstütze bis Sitz, ohne Sitzkissen (Unterschenkellänge): mit Fußbrett: ..............................39 / 48 / --- cm Räder Lenkrad: ø...
Seite 35
Zulässige Steigung/Gefälle max. Hindernishöhe (je eingestellter Fußstützenhöhe): ............0 bis 100 mm min. Wendekreisdurchmesser: ........................1100 mm zul. Steigung: ................................4,5° (8 %) zul. Gefälle: ..................................4,5° (8 %) zul. Quergefälle: ...............................4,5° (8 %) statische Kippsicherheit in alle Richtungen: ....................6° (10 %) Klimatechnische Angaben: Umgebungstemperatur: ........................-25 °C bis +50 °C Lagertemperatur: ..........................
Modell 1.370 Alle Angaben innerhalb der folgenden Tabellen beziehen sich auf die Standardausführun- gen des entsprechenden Modells. Maßtoleranz ± 1,5 cm, ± 2°. Modell: ....................................1.370 Typenschild:..............................am Scherenrohr Lebensdauer: .................................4 Jahre Abmessungen: ................min. / max. / ab Werk Gesamtlänge (mit Beinstütze): Rahmen kurz:.............................900 / 980 / ---- mm Rahmen mittel: ..........................
Seite 37
Sitzkissenstärke:.................................3 cm Schiebegriffhöhe Code 502: stufenlos verstellbar: ............................max. 15 cm Rückenlehnenwinkel: werkseitig gebogen (fest):........................84° / 96° / 96° Sitzneigung: ................................. 0° / 15° / --- Beinstützwinkel: Code 93 ......................................77° Fußstütze bis Sitz, ohne Sitzkissen (Unterschenkellänge): mit Einzelfußplatten: ..........................37 / 51 / --- cm Räder Lenkrad: ø...
Seite 38
Falthöhe: ...............................650 / 1000 / --- mm Zulässige Steigung/Gefälle max. Hindernishöhe (je eingestellter Fußstützenhöhe): ............0 bis 100 mm min. Wendekreisdurchmesser: ........................1200 mm zul. Steigung: ................................4,5° (8 %) zul. Gefälle: ..................................4,5° (8 %) zul. Quergefälle: ...............................4,5° (8 %) statische Kippsicherheit in alle Richtungen: ....................6° (10 %) Klimatechnische Angaben: Umgebungstemperatur: ........................-25 °C bis +50 °C Lagertemperatur: ..........................
Bedeutung der Klebeschilder auf dem Rollstuhl Achtung! Bedienungsanleitungen sowie beiliegende Dokumentatio- nen lesen. Verankerungspunkt zur Transportsicherung des Rollstuhles.
Bedeutung der Symbole auf dem Typenschild Hersteller Bestellnummer Seriennummer Produktionsdatum (Jahr – Kalenderwoche) zul. Benutzergewicht zul. Gesamtgewicht zul. Achslasten zul. Steigung zul. Gefälle zul. Höchstgeschwindigkeit Das Produkt ist als Sitz in einem KFZ zugelassen Das Produkt ist nicht als Sitz in einem KFZ zugelassen.
GEWÄHRLEISTUNG / als Gewährleistungs- bzw. Garantieansprü- che geltend gemacht werden. GARANTIE Achtung: Nichtbeachtung der Bedienungsan- Für dieses Produkt übernehmen wir im leitung sowie unsachgemäß durchge- Rahmen unserer allgemeinen Geschäftsbe- führte Wartungsarbeiten als auch ins- dingungen die gesetzliche Gewährleistung besondere technische Änderungen und und eine Garantie entsprechend unseres Ergänzungen (Anbauten) ohne unsere ausgewiesenen Qualitätsservices.
Gewährleistungs- / Garantie-Abschnitt Bitte ausfüllen! Im Bedarfsfall kopieren und die Kopie an Ihren Fachhändler einsenden. Gewährleistung / Garantie Modellbezeichnung: Lieferschein-Nr.: SN (siehe Typenschild): Lieferdatum: Stempel des Fachhändlers: Inspektionsnachweis zur Übergabe Fahrzeugdaten: Serien-Nr. (SN): Fachhändler-Stempel: Modell: Unterschrift: Ort, Datum: Lieferschein-Nr.: Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten Datum:...