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Flugpraxis; Vorflugcheck Und Startvorbereitungen - Air Design Rise Betriebshandbuch

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Gewichtsverlagerung. Der Einsatz einer passenden Schlepphilfe ist nicht zwingend, aber auf
jeden Fall empfehlenswert und verschafft dem Pilot mehr Sicherheitsreserven während der
Schleppphase.
Hinweis!
Windenschlepp ist nur zulässig und empfehlenswert, wenn:
der Pilot eine Schleppausbildung absolviert hat.
eine Schleppwinde und Schleppklinken verwendet werden, deren
Betriebstüchtigkeitsnachweise das Schleppen von Gleitsegeln einschließt.
der Windenführer eine Ausbildung hat, die das Schleppen von Gleitsegeln
einschließt.
Achtung Unfallgefahr!
Häufigste Sackflugursache an der Winde ist das zu frühe Loslassen der A-Tragegurte
in der Aufziehphase. Hier sollte der Pilot sicherstellen, dass die Kappe wirklich über
ihm steht, bevor das Kommando „Start" erfolgt

8. Flugpraxis

Dieses Handbuch ist kein Lehrbuch für Gleitschirmfliegen. Es wird vorausgesetzt, dass der
Pilot des RISE eine abgeschlossene Flugausbildung hat und die Eignung zum Fliegen eines
EN/LTF-B Schirmes besitzt. Die folgenden Punkte sind lediglich als Ergänzung zu verstehen.
a. Vorflugcheck und Startvorbereitungen:
Ein sorgfältiger Vorflugcheck ist vor jedem Flug durchzuführen. Dabei sind Leinen, Tragegurte
und Schirmkappe auf Beschädigungen zu überprüfen!
Auch bei kleinen Mängeln darf auf keinen Fall gestartet werden!
Auch ist sicherzustellen, dass die Leinenschlösser (Schraubschäkel) fest geschlossen sind.
Das Gurtzeug ist mit größter Sorgfalt anzulegen und alle Schnallen zu prüfen.
Darüber hinaus empfiehlt es sich, den sicheren Sitz des Rettungsgerätegriffs und den korrekten
Zustand des Außencontainer-Splints zu checken.
Auch die Hauptkarabiner sind einer optischen Prüfung zu unterziehen. Bei sichtbaren Schäden
oder nach 300 Flugstunden sind die Hauptkarabiner zu tauschen.
Die Leinenebenen sind sorgfältig zu trennen und die Tragegurte zu ordnen.
Sind die Tragegurte nicht verdreht, verlaufen die Bremsleinen frei durch die Bremsrolle zur
Hinterkante des Schirmes.
Alle Leinen müssen frei und ohne Verschlingung vom Tragegurt zur Kappe laufen. Verknotete
Leinen lassen sich während des Fluges oft nicht lösen!
Die Bremsleinen liegen direkt auf dem Boden, deshalb ist besonders darauf zu achten, dass sie
beim Start nicht hängenbleiben können.
Es darf keine Leinen unter der Schirmkappe liegen. Ein Leinenüberwurf kann verhängnisvolle
Folgen haben!
Die Kappe wird halbkreisförmig gegen den Wind ausgelegt. Vor dem Start werden die
Tragegurte mittels Haupkarabiner mit dem Gurtzeug verbunden. Es ist sorgfältig darauf zu
achten, dass die Hauptkarabiner sicher schließen.
Beim Aufziehen spannen sich die A-Leinen in der Mitte des Schirms zuerst, er füllt sich
gleichmäßig und ein leichter, richtungsstabiler Start ist gewährleistet.
8

Kapitel

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