ACHTUNG: NIEMALS MIT OFFENEN HAUPTKARABINERN STARTEN!
b. Checkliste
Beim Auslegen:
Schirmkappe ohne Beschädigungen
Tragegurte ohne Beschädigungen
Leinenschlösser fest verschlossen
Fangleinenvernähung am Tragegurt
alle Fangleinen frei von der Kappe zum Tragegurt, Bremsleinen
Beim Anziehen des Gurtzeugs:
Rettungsgerätegriff (Splints)
Schnallen (Beinschlaufen, Brustgurt) geschlossen
Hauptkarabiner
Vor dem Start:
Speedsystem eingehängt
Gurte nicht verdreht
Bremsgriffe in der Hand, Bremsleinen frei
Pilotenposition mittig (alle Leinen gleich gespannt)
Windrichtung
Hindernisse am Boden
freier Luftraum
c. Der Start
Der RISE zeichnet sich beim Vorwärts- wie beim Rückwärtsstart durch ein sehr einfaches
Aufziehverhalten aus. Der Schirm steigt dabei sehr spurstabil ohne Neigung zu starkem
Vorschießen. Insgesamt ist das Startverhalten sehr einfach und fehlerverzeihend und bedarf
keiner weiteren Kenntnisse, als den Standard-Techniken für den Vorwärts- und Rückwärtsstart,
die in der Flugschule vermittelt werden.
d. Kurvenflug
Der Steuerdruck ist progressiv ansteigend, damit es zu keinem unabsichtlichen Überbremsen in
den Sackflug kommt. Das Thermikzentrieren fällt auch in turbulenteren Verhältnissen leicht.
Zudem dämpft der RISE Turbulenzen sehr gut und vermittelt hier Sicherheit.
VORSICHT: BEI ZU WEITEM UND ZU SCHNELLEM DURCHZIEHEN DER
BREMSLEINEN BESTEHT DIE GEFAHR EINES STRÖMUNGSABRISSES!
Ein einseitiger Strömungsabriss kündigt sich deutlich an: der Schirm fängt an um die Kurve zu
„schmieren": die kurveninnere Flügelhälfte bleibt stehen und wird weich. In dieser Phase ist
die kurveninnere Bremse sofort zu lösen. Sollte eine Bremsleine reißen, oder sich vom
Bremsgriff lösen, lässt der RISE sich mit Hilfe der C-Gurte eingeschränkt steuern und landen.
Positionierung der Bremsgriffe
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