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Kondensatablauf; Druckabsicherung; Überströmventil; Pufferspeicher - Alpha Innotec Lw 71A Betriebsanleitung

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KONDENSATABLAUF

Das aus der Luft ausfallende Kondenswasser muss über
ein Kondensatrohr mit mindestens 50 mm Durchmesser
frostfrei abgeführt werden. Bei wasserdurchlässigen Un-
tergründen genügt es, das Kondensatwasserrohr senk-
recht mindestens 90 cm tief in das Erdreich zu führen.
Wird das Kondensat in Drainagen oder in die Kanalisa-
tion abgeleitet, auf eine frostfreie Verlegung mit einem
Gefälle achten.
Eine Einleitung des Kondensats in die Kanalisation ist nur
über einen Trichtersiphon zulässig, der jederzeit zugäng-
lich sein muss.

Druckabsicherung

Den Heizkreis nach den vor Ort geltenden Normen und
Richtlinien mit einem Sicherheitsventil und einem Aus-
dehnungsgefäss ausstatten.
Des weiteren im Heizkreis Füll- und Entleereinrich-
tungen, Absperreinrichtungen und Rückschlagventile in-
stallieren.
Überströmventil
Setzen Sie bei einer Reihenspeichereinbindung ein Über-
strömventil ein, um den minimalen Durchsatz des Heiz-
kreis-Volumenstroms durch die Wärmepumpe abzusi-
chern. Das Überströmventil muss so dimensioniert sein,
dass bei abgesperrtem Heizkreis der minimale Durch-
satz des Volumenstroms durch die Wärmepumpe ge-
währleistet wird.

Pufferspeicher

Die hydraulische Einbindung der Wärmepumpe erfor-
dert im Heizkreis einen Pufferspeicher. Das nötige Vo-
lumen des Pufferspeichers ergibt sich aus folgender For-
mel:
minimaler Durchsatz Volumenstrom Heizkreis /
V
=
Pufferspeicher
16
Stunde
10
Zum minimalen Durchsatz Volumenstrom Heiz-
kreis siehe Übersicht „Technische Daten / Liefer-
umfang", Abschnitt „Heizkreis".
Bei monoenergetischen Luft/Wasser-Anlagen den Puf-
ferspeicher in den Heizwasser-Austritt (Vorlauf) vor das
Überströmventil einbinden.
Umwälzpumpen
ACHTUNG
Gerätetyp unbedingt beachten.
Keine geregelten Umwälzpumpen einsetzen.
Heizkreis- und Brauchwarmwasserumwälzpum-
pen müssen stufig ausgelegt sein.

Brauchwarmwasserbereitung

Die Brauchwarmwasserbereitung mit der Wärmepumpe
benötigt zusätzlich (parallel) zum Heizkreis einen weite-
ren Heizwasserkreis. Bei der Einbindung darauf achten,
dass die Brauchwarmwasserladung nicht durch den Puf-
ferspeicher des Heizkreises geführt wird.
Unterlagen „Hydraulische Einbindung".

Brauchwarmwasserspeicher

Soll die Wärmepumpe Brauchwarmwasser bereiten,
müssen Sie spezielle Brauchwarmwasserspeicher in die
Wärmepumpenanlage einbinden. Das Speichervolumen
so auswählen, dass auch während einer EVU-Sperrzeit
die benötigte Brauchwarmwassermenge zur Verfügung
steht.
HINWEIS.
Die Wärmetauscherfläche des Brauchwarmwas-
serspeichers muss so dimensioniert sein, dass
die Heizleistung der Wärmepumpe mit mög-
lichst kleiner Spreizung übertragen wird.
Technische Änderungen vorbehalten.
83054200fDE – Originalbetriebsanleitung
© ait-deutschland GmbH

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