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SICK MOC3SA Bedienungsanleitung

SICK MOC3SA Bedienungsanleitung

Speed monitor
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O P E R A T I N G I N S T R U C T I O N S
MOC3SA
Speed Monitor
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Inhaltszusammenfassung für SICK MOC3SA

  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Vibration bei Stillstand..............33 3.8.8 Kabelbrucherkennung ..............33 Montage/Demontage .....................34 Montage des Speed Monitors MOC3SA ............34 Demontage des Speed Monitors MOC3SA............35 Austauschen des Speed Monitors MOC3SA............35 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 4 Zubehör des Speed Monitors MOC3SA............. 69 13 Anhang ..........................70 13.1 EU-Konformitätserklärung.................. 70 13.2 Checkliste für den Hersteller ................72 13.3 Tabellenverzeichnis .................... 73 13.4 Abbildungsverzeichnis..................73 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 5: Zu Diesem Dokument

    Geltungsbereich Diese Betriebsanleitung ist eine Original-Betriebsanleitung. Hinweis Sie ist gültig für den Speed Monitor MOC3SA mit folgendem Eintrag auf dem Typenschild im Feld Operating instructions: 8013586. 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten...
  • Seite 6: Verwendete Abkürzungen

    Ein Warnhinweis weist Sie auf konkrete oder potenzielle Gefahren hin. Dies soll Sie vor Unfällen bewahren. ACHTUNG Lesen und befolgen Sie Warnhinweise sorgfältig! © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 7: Zur Sicherheit Kapitel

    MOC3SA Zur Sicherheit Dieses Kapitel dient Ihrer Sicherheit und der Sicherheit der Anlagenbenutzer. Bitte lesen Sie dieses Kapitel sorgfältig, bevor Sie mit dem Speed Monitor MOC3SA oder mit einer durch den Speed Monitor MOC3SA geschützten Maschine arbeiten. Befähigte Personen Der Speed Monitor MOC3SA darf nur von dazu befähigten Personen montiert, angeschlos- sen, in Betrieb genommen und gewartet werden.
  • Seite 8: Sicherheitshinweise Zu Den Angeschlossenen Sensoren

    Beachten Sie die nachfolgenden Punkte, um die bestimmungsgemäße Verwendung des Speed Monitors MOC3SA zu gewährleisten. ACHTUNG • Beachten Sie bei Montage, Installation und Anwendung des MOC3SA die in Ihrem Land gültigen Normen und Richtlinien. • Für Einbau und Verwendung des MOC3SA sowie für die Inbetriebnahme und wieder- kehrende technische Überprüfung gelten die nationalen/internationalen Rechts-...
  • Seite 9: Umweltgerechtes Verhalten

    Kapitel 2 MOC3SA Umweltgerechtes Verhalten Der Speed Monitor MOC3SA ist so konstruiert, dass er die Umwelt so wenig wie möglich belastet. Er verbraucht nur ein Minimum an Energie und Ressourcen. Handeln Sie auch am Arbeitsplatz immer mit Rücksicht auf die Umwelt.
  • Seite 10: Produktbeschreibung

    Rücksetzen an (siehe Abschnitt 3.6.2 „Meldeausgänge (X1, X2)“ auf Seite 26). Bei den Betriebsarten A-1, A-2 (alle Firmwareversionen) und B-2 (nur Firmware < V14.11) wechselt der MOC3SA nach Stillstandszeiten von t > 8 h in den Zustand „Bereitschaftszeit abgelaufen“. Die Ausgänge Q1 und Q2 gehen auf LOW und die ACHTUNG Ausgänge Q3 und Q4 wechseln zu HIGH (siehe Abschnitt 3.8.6 „Bereitschaftszeit“...
  • Seite 11: Produktbeschreibung Kapitel

    An den MOC3SA lassen sich folgende Geräte anschließen: • Nicht sicherheitsgerichtete Sensoren • HTL-Inkremental-Encoder • Steuerungen (sichere, nicht sichere) • Elektromechanische Sicherheitsschalter • Aktoren 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 12: Bedien- Und Anzeigeelemente

    I6 ( ) Signal Zustimmung ist LOW. I6 ( Grün) Signal Zustimmung ist HIGH. Andere Anzeigen Gerätefehler (siehe 8.4 auf Seite 42) © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 13: Klemmenbelegung

    Sicherer Ausgang (= Q1/Q2 invertiert) Meldeausgang zur Fehleranzeige Meldeausgang für Zustände: Rücksetzen, f Limit Anschluss Versorgungsspannung U +24 V DC Anschluss Masse (GND) 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 14: Betriebsarten

    PL d Kat. 3 Ja + SIL2 Ablauf- PL c fehler Kat. 2 Ablauf- Ablauf- Nein SIL1 fehler fehler PL c Kat. 2 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 15 Kanälen getrennte Leitungen zu verlegen. Bei den Betriebsarten AL1, AL2 (alle Firmwareversionen) und BL2 (nur Firmware < V14.11) wechselt der MOC3SA nach Stillstandszeiten von t > 8 h in den Zustand „Bereitschaftszeit abgelaufen“. Die Ausgänge Q1 und Q2 gehen auf LOW und die ACHTUNG Ausgänge Q3 und Q4 wechseln zu HIGH (siehe Abschnitt 3.8.6 „Bereitschaftszeit“...
  • Seite 16: Betriebsartengruppe A

    Ausgang eingesetzt werden. Diese sind manuell so zu justieren, dass sich ein Phasen- versatz von 90° zwischen den Sensorsignalen der Sensoren A und B einstellt. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 17: Betriebsartengruppe B

    Bei der Betriebsart B-3 wird nur ein Sensorsignal an Eingang I1 verwendet. Dieses Signal kann sowohl von einem Sensor als auch von einem Spursignal oder einem Nullpulssignal eines HTL-Inkremental-Encoders generiert werden. 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 18: Betriebsartengruppe C

    Q3/Q4 = HIGH und I2 = statisch I1/I3 über f Limit und I2 = 2 Hz I1/I3 unter f Limit und I2 = statisch © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 19: Abb. 9: Signaldiagramm Für Zustandsübergänge, Betriebsarten C-1/C-2

    • Nach dem Einschalten sind alle Zustände außer den Zuständen C und D möglich. Abb. 9: Signaldiagramm für Zustandsübergänge, Betriebsarten C-1/C-2 Siehe Abschnitt 8.4 „Fehleranzeigen und Diagnose“ auf Seite 42. 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 20 Zustandsübergang t < 1 s, ERR an X1 = aus f > f Gültige Eingangsbedingung Limit I2 = statisch Ausgänge Q1/Q2 = LOW © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 21: Betriebsartengruppe D

    Q3/Q4 = HIGH und I2 = LOW I1/I3 über f Limit und I2 = HIGH I1/I3 unter f Limit und I2 = LOW 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 22: Abb. 11: Signaldiagramm Für Zustandsübergänge, Betriebsarten D-1/D-2

    • Nach dem Einschalten sind alle Zustände außer den Zuständen C und D möglich. Abb. 11: Signaldiagramm für Zustandsübergänge, Betriebsarten D-1/D-2 Siehe Abschnitt 8.4 „Fehleranzeigen und Diagnose“ auf Seite 42. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 23 Zustandsübergang t < 1 s, ERR an X1 = aus f > f Gültige Eingangsbedingung Limit I2 = LOW Ausgänge Q1/Q2 = LOW 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 24: Einstellung Der Drehzahlgrenze F

    63 × 1 = 63 Hz Eingestellte Drehzahlgrenze f Limit Beachten Sie die Messgenauigkeit der Frequenzmessung (siehe Kapitel 11 „Technische Hinweis Daten“ auf Seite 62). © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 25: Ausgänge

    Kapitel 3 MOC3SA Ausgänge 3.6.1 Sicherheitsausgänge (Q1 bis Q4) Der Speed Monitor MOC3SA verfügt über vier sichere Halbleiterausgänge, organisiert zu je zwei Ausgangspaaren (Q1/Q2, Q3/Q4). Das Ausgangspaar Q1/Q2 ist nach Unterschreiten der konfigurierten f /Drehzahlgrenze Limit und Freigabe (Rücksetzen) auf HIGH-Pegel, das invertierte Ausgangspaar Q3/Q4 auf LOW- Pegel.
  • Seite 26: Meldeausgänge (X1, X2)

    Pause zwischen den Blinkcodes = 750 ms 3 × Blinken Nach dem Löschen des Fehlers, benötigt der Speed Monitor MOC3SA eine bestimmte „Aktualisierungszeit nach Fehlerbeseitigung“ (siehe Kapitel 11 „Technische Daten“ auf Seite 62). Detaillierte Informationen zur Fehlerdiagnose sind in Abschnitt 8.4 „Fehleranzeigen und Diagnose“...
  • Seite 27: Eingänge

    Fachnormen entsprechen. Dies sind z. B. für Näherungs- sensoren die EN 60 947-5-2 oder EN 60 947-5-3 und für speicherprogrammierbare Steuerungen die IEC 61 131. 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 28: Geräteverhalten Und Rücksetzen

    Q4 eingreifen und damit einer übergeordneten Steuerung einzugreifen ermöglichen. Für automatisches Rücksetzen wird die Schützkontrolle (EDM) an Eingang I5 (Rücksetzen) angeschlossen. Wenn kein EDM vorgesehen ist, dann ist ein HIGH-Signal an I5 anzulegen. • Der Eingang I6 kann zur Kaskadierung mehrerer Speed Monitore MOC3SA eingesetzt Hinweise werden.
  • Seite 29: Manuelles Rücksetzen Und Zustimmung

    Das Signal für die Zustimmung kann z. B. durch folgende Komponenten geliefert werden: • SPS • Taster • Startbefehl der Maschine (Triggersignal) 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 30: Schützkontrolle (Edm)

    • Q3/Q4 = LOW • ERR-LED blinkt. Eine Frequenzänderung der angeschlossenen Sensoren darf nicht größer sein als 21 kHz/s. Größere Frequenzänderungen werden nicht erkannt. ACHTUNG © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 31: Hysterese

    Limit • Unterer Schaltpunkt: 50 Hz – (6 % von f ) = 42,5 Hz – 3 Hz = 39,5 Hz Limit 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 32: Bereitschaftszeit

    • Liegt kein dynamisches Signal an, dann wird dieses nur für die Bereitschaftszeit akzeptiert (siehe Abschnitt 11.1 „Datenblatt“ auf Seite 62). • Nach Ablauf der Bereitschaftszeit wechselt der MOC3SA in den Zustand „Leichter Fehler: Bereitschaftszeit abgelaufen“ (siehe Abschnitt 8.4 „Fehleranzeigen und Diagnose“...
  • Seite 33: Vibration Bei Stillstand

    Beachten Sie die Einschränkungen der Kabelbrucherkennung! Die Kabelbrucherkennung ist nur in den in Tab. 4 auf Seite 14 angegebenen Betriebsarten aktiv. ACHTUNG 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 34: Montage/Demontage

    • Konfiguration (siehe Kapitel 7 „Konfiguration“ auf Seite 40) • Prüfen der Installation (siehe Kapitel 6 „Prüfhinweise“ auf Seite 38) Montage des Speed Monitors MOC3SA Der MOC3SA ist nur für die Montage in einen Schaltschrank mit mindestens der Schutzart IP 54 geeignet. ACHTUNG •...
  • Seite 35: Demontage Des Speed Monitors Moc3Sa

    Demontieren Sie den MOC3SA, wie in Abschnitt 4.2 beschrieben. Montieren Sie den neuen MOC3SA, wie in Abschnitt 4.1 beschrieben. Stellen Sie die notierten Konfigurationen ein, wie in Kapitel 7 beschrieben. 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 36: Elektroinstallation

    • Um EMV-Sicherheit zu gewährleisten, muss die Hutschiene mit Funktionserde (Erdung) verbunden werden. • Der MOC3SA entspricht Klasse A, Gruppe 1, gemäß EN 55 011. Die Gruppe 1 umfasst alle ISM-Geräte, in denen absichtlich erzeugte und/oder benutzte leitergebundene HFbEnergie, die für die innere Funktion des Gerätes selbst erforderlich ist, vorkommt.
  • Seite 37 Verlegung müssen der geforderten Kategorie gemäß EN ISO 13 849-1:2008 und dem SILCL gemäß EN 62 061 entsprechen (z. B. geschützte Verlegung, Einzelmantelleitung mit Schirm etc.). • Der Schaltschrank bzw. das Montagegehäuse für den MOC3SA muss mindestens die Schutzart IP 54 erfüllen. • Montage gemäß EN 50 274 •...
  • Seite 38: Prüfhinweise

    Kennzeichnen Sie eindeutig alle Anschlussleitungen und Steckverbinder am MOC3SA. Führen Sie eine vollständige Verifikation der Sicherheitsfunktionen (z. B. Fehlersimu- lation) durch. Beachten Sie dabei die Ansprechzeiten! © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 39: Regelmäßige Prüfung Der Schutzeinrichtung Durch Befähigte Personen

    Die Wirksamkeit der Schutzeinrichtungen muss durch befugte und beauftragte Personen geprüft werden. Wenn Änderungen an der Maschine oder Schutzeinrichtung durchgeführt wurden oder der MOC3SA umgerüstet oder instand gesetzt wurde, dann prüfen Sie die Anlage erneut gemäß der Checkliste in Abschnitt 13.2 im Anhang. Zyklische Testung Der MOC3SA muss zyklisch getestet werden.
  • Seite 40: Konfiguration

    Rot, siehe 8.4 auf Seite 42). Es ist sicherzustellen, dass die Konfiguration nicht manipuliert werden kann. ACHTUNG Die Betätigung der ENTER-Taste während des Betriebes wird ignoriert. Hinweis © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 41: Diagnose

    MOC3SA einen definierten, sicheren Zustand ein. Es werden alle Sicherheits- ausgänge (Q1/Q2 = LOW, Q3/Q4 = LOW) abgeschaltet und die ERR-LED blinkt. In diesem Zustand verbleibt der MOC3SA, bis der Fehler bzw. die Ursache des Fehlers behoben ist und anschließend ein „Power-Up“ durchgeführt wird.
  • Seite 42: Fehleranzeigen Und Diagnose

    Ausgänge Q3, Q4 HIGH paarweise blinkend Bereitschaftszeit abgelaufen 5× I1/I2/I3/I4 Ausgänge Q1, Q2 Ausgänge Q3, Q4 HIGH Zusätzlich blinken die angegebenen LEDs. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 43: Tab. 12: Fehler Und Fehlerursachen

    – Sensorsignale fehlen. Spannung aus- und wieder – Sensoren dejustiert. einschalten. Nur Firmware ] V14.11: Rücksetztaste an S1 betätigen und wieder loslassen.[RP/pr102] 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 44: Anwendungsbeispiele

    23/24 werden geschlossen. Mit dem Schließen dieser Kontakte erfolgt die Freigabe des Antriebs. Das Betätigen von S1 führt über den MOC3SA dazu, dass die Tür bereits während des Stillstands verriegelt wird. Die Betätigung des Not-Halt-Tasters S3 führt sofort zur Abschaltung des Antriebs. Sobald der Antrieb stillsteht, kann die Schutztür über den Taster S2 entriegelt werden.
  • Seite 45: Wartungsbetrieb Mit Reduzierter Geschwindigkeit

    In dieser Anwendung muss der MOC3SA mit automatischem Rücksetzen konfiguriert wer- den (siehe Abschnitt 3.8.1 „Automatisches Rücksetzen und Zustimmung“ auf Seite 28). 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 46: Überwachung Von Drei Achsen Mit Reduzierter Geschwindigkeit

    • Beide i10P sind zur Überwachung an der gleichen Tür montiert. Hinweise • Die Kaskadierung der Achsen über den Ausgang Q1 und den Eingang I6 am MOC3SA muss geschützt verlegt werden, z. B. im gleichen Schaltschrank. • Der Not-Halt-Taster S3 muss auf alle drei Achsen wirken, die eine Gefährdung herbei- führen können, d.
  • Seite 47: Stillstandserkennung Bei Drei Achsen Und Türfreigabe

    Hinweise • i10P und i10 Lock sind zur Überwachung an der gleichen Tür montiert. • Die Kaskadierung der Achsen über den Ausgang Q1 und den Eingang I6 am MOC3SA muss geschützt verlegt werden, z. B. im gleichen Schaltschrank. • Der Not-Halt-Taster S3 muss auf alle drei Achsen wirken, die eine Gefährdung herbei- führen können, d.
  • Seite 48: Beispiele Speed Monitor Moc3Sa Mit Ue410-Mu

    Betriebsanleitung MOC3SA Die Meldeleuchte H1 wird über K1 und den Ausgang X1 des letzten MOC3SA der Kaskade angesteuert. Bei Überschreiten der Drehzahlgrenze bleibt die Meldeleuchte aus. Beim Unterschreiten blinkt sie so lange, bis die Tür über den Schalter S2 entriegelt wird. Danach leuchtet die Meldeleuchte dauerhaft bis zum Neustart der Maschine.
  • Seite 49: Zugangsüberwachung Mit Lichtvorhang Bei Stillstandserkennung

    Flexi Classic UE410-MU überwacht. Zur Durchführung von Wartungs- und Einrich- tungsarbeiten kann der Antrieb bei unterbrochenem Lichtvorhang mit reduzierter Ge- schwindigkeit betrieben werden. Die UE410-MU ist auf Programm 3 zu konfigurieren. Die UE410-MU und der MOC3SA sind auf automatisches Rücksetzen konfiguriert. Bei Gefahr bringender Geschwindigkeit (f > f...
  • Seite 50: Abschaltung Von Antrieben

    Hilfskontakte der Schütze in den EDM-Kreis eingebunden werden. Ab ca. 4 kW zu schaltender Motorleistung empfiehlt sich der Einsatz von Schützen mit Spiegelkontakten. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 51: Abb. 26: Abschalten Eines Geregelten Antriebs Durch Abschaltung Der

    Ab ca. 4 kW zu schaltender Motorleistung empfiehlt sich der Einsatz von Schützen mit Spiegelkontakten. Durch die internen Energiespeicher im Regler bzw. Frequenzumrichter wird die Abschaltzeit verlängert. 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 52: Abb. 27: Abschalten Eines Geregelten Antriebs Durch Abschaltung Der

    Ab ca. 4 kW zu schaltender Motorleistung empfiehlt sich der Einsatz von Schützen mit Spiegelkontakten. Durch die internen Energiespeicher im Regler bzw. Frequenzumrichter wird die Abschaltzeit verlängert. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 53: Abb. 28: Abschalten Eines Geregelten Antriebs Durch Abschaltung Der

    Geschwindigkeitsvergleich oder EDM-Signal festgestellt werden. Ein Fehler an SL2 kann nur dann festgestellt werden, wenn der Antrieb ein Signal für EDM ausgibt. 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 54: Abb. 29: Abschalten Eines Geregelten Antriebs Durch Abschaltung Der

    Schützen mit Spiegelkontakten. Ein Fehler an SL2 kann nur dann festgestellt werden, wenn der Antrieb ein Signal für EDM ausgibt. Durch interne Energiespeicher im Regler bzw. Frequenzumrichter kann die Abschaltzeit verlängert werden. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 55: Projektierung

    Auslegung der Sensoren erforderlich. Bei Verwendung von Initiatoren muss des Weiteren auch der Montageabstand zwischen Pulsquelle (z. B. Stirnrad) und Initiator eingestellt werden, damit sich das erwartete Puls/Pause-Verhältnis einstellt. 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 56: 10.2 Ermitteln Der Auflösung Und Der Drehzahlgrenze F

    Sollte der gewünschte Wert für die Drehzahlgrenze größer sein als der Maximalwert, der Hinweis in der Zeile zur Verfügung steht, muss auf eine geringere Auflösung ausgewichen werden. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 57: Tab. 13: Wertetabelle Zur Ermittlung Von Auflösung Und Drehzahlgrenze

    0,38 0,04 133,33 6,60 6,00 3,33 0,67 0,33 0,03 120,00 1000 5,94 5,40 3,00 0,60 0,30 0,03 Am Gerät einzustellende Drehzahlgrenze [Hz] 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 58: 10.3 Ermitteln Der Auflösung Z Und Der Drehzahlgrenze F

    Auflösung in Inkrementen Wenn die maximale Antriebsdrehzahl der Anwendung bzw. der Maschine nicht Hinweis erreichbar ist, dann muss auf eine höhere Auflösung ausgewichen werden. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 59: Abb. 30: Diagramm Zur Ermittlung Der Einzustellenden Drehzahlgrenze

    Projektierung Betriebsanleitung Kapitel 10 MOC3SA Abb. 30: Diagramm zur Ermittlung der einzustel- lenden Drehzahlgrenze (Auflösung 1 bis 10 Inkremente) 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 60: Abb. 31: Diagramm Zur Ermittlung Der Einzustellenden Drehzahlgrenze (Auflösung 20 Bis 100 Inkremente)

    Projektierung Kapitel 10 Betriebsanleitung MOC3SA Abb. 31: Diagramm zur Ermittlung der einzustel- lenden Drehzahlgrenze (Auflösung 20 bis 100 Inkremente) © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 61: Abb. 32: Diagramm Zur Ermittlung Der Einzustellenden Drehzahlgrenze (Auflösung 200 Bis 1000 Inkremente)

    Projektierung Betriebsanleitung Kapitel 10 MOC3SA Abb. 32: Diagramm zur Ermittlung der einzustel- lenden Drehzahlgrenze (Auflösung 200 bis 1000 Inkremente) 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 62: Technische Daten

    Maximale Unterbrechungszeit des 4 ms Eingangssignals ohne Schalten der Ausgänge (Q1 bis Q4) Wiederholrate der maximalen 192 ms Unterbrechungszeit Einlernzeit ENTER-Taste (während Power-Up-Phase) © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 63 Kurzschluss nach U 576 ms Fehler in Versorgungsspannung U 576 ms Nur Firmware ] V14.11: 1 s + 4/f Limit Ablauffehler Betriebsartengruppe C/D 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 64 Fall ist jedoch die Ausgangsspannung < 5 V. Ein nachgeschaltetes Gerät wie z. B. ein Relais oder eine SPS (speicherprogrammierbare Steuerung) muss diesen Zustand als LOW erkennen. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24...
  • Seite 65 Ansprechzeit über Sensoreingänge 12 ms + 1,8/f Limit Ansprechzeit Betriebsart C-1, C-2 568 ms über I2 Ansprechzeit Betriebsart D-1, D-2 13 ms über I2 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 66 – Anschlussquerschnitt AWG 30–12 (nur 60/75 °C-Kupferlitzen verwenden) – Anzugsdrehmoment 5–7 lbnin MOC3SA-XXXX 4 XX – Anschlussquerschnitt AWG 24–16 (nur 60/75 °C-Kupferlitzen verwenden) © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 67 (siehe 8 auf Seite 41) Für detaillierte Informationen zur Sicherheitsauslegung Ihrer Maschine/Anlage setzen Sie sich bitte mit Ihrer zuständigen SICK-Niederlassung in Verbindung. 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 68: 11.2 Maßbilder

    Technische Daten Kapitel 11 Betriebsanleitung MOC3SA 11.2 Maßbilder Abb. 33: Maßbild Variante mit Schraubklemmen (mm) Abb. 34: Maßbild Variante mit Federklemmen (mm) © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 69: Bestelldaten

    Die Eignung der Sensoren hängt vom Aufbau der Messeinrichtung ab. Des Weiteren ist zu beachten, dass die maximale Ausgangsfrequenz der Sensoren nicht überschritten wird, da sie sonst ein statisches Signal am Ausgang liefern. ACHTUNG 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 70: Anhang

    Anhang Kapitel 13 Betriebsanleitung MOC3SA Anhang 13.1 EU-Konformitätserklärung Abb. 35: EU-Konformitäts- erklärung (Seite 1) © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 71: Abb. 36: Eu-Konformitätserklärung

    Anhang Betriebsanleitung Kapitel 13 MOC3SA Abb. 36: EU-Konformitäts- erklärung (Seite 2) 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 72: 13.2 Checkliste Für Den Hersteller

    6. Ist sichergestellt, dass nach jeglicher Konfigurationsänderung des Speed Monitors MOC3SA Nein eine vollständige Prüfung der Sicherheitsfunktionen erfolgt? Diese Checkliste ersetzt nicht die erstmalige Inbetriebnahme sowie regelmäßige Prüfung durch eine befähigte Person. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 73: Tabellenverzeichnis

    Abb. 19: Schutztürentriegelung mit Stillstandserkennung und Antriebssperre ....44 Abb. 20: Überwachung sicher reduzierter Geschwindigkeit für Einrichtbetrieb ....45 Abb. 21: Überwachung sicher reduzierter Geschwindigkeit für Einrichtbetrieb mehrerer kaskadierter Achsen ................46 8013173/YA35/2014-07-24 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 74 Abb. 34: Maßbild Variante mit Federklemmen (mm) ............68 Abb. 35: EU-Konformitätserklärung (Seite 1) ............... 70 Abb. 36: EU-Konformitätserklärung (Seite 2) ............... 71 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8013173/YA35/2014-07-24 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
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