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DETEWE OpenComNet 20 Bedienungsanleitung Seite 126

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Anhang
POP
„Post Office Protocol". Protokoll zum Zugriff auf zentrale Mail-Server, die E-Mail für andere Rechner
bereithalten - zum Beispiel für Rechner mit SLIP-Verbindung. Es existieren die Versionen POP, POP2
und POP3, die nicht untereinander kompatibel sind.
Port
Ein einziger Rechner kann gleichzeitig mehrere Verbindungen aufbauen und auch mehrere Dienste
für andere Rechner zur Verfügung stellen. Zur Unterscheidung dieser parallel laufenden Verbindun-
gen werden die so genannten Ports verwendet, von denen es für TCP und UDP jeweils 65535 gibt.
Aufgrund einer allgemeinen Vereinbarung bieten Rechner ihre Dienste üblicherweise auf den Ports
1 .. 1023 an. Abgehende Verbindungen werden normalerweise von Ports ab 1024 aufgebaut. Diese
Festlegung ist aber nur eine Konvention und nicht technisch bedingt. Es kann durchaus sinnvoll
sein, Dienste auf „hohen" Ports (Ports über 1023) anzubieten. Da traditionell auf den niedrigen Ports
auch potentiell unsichere Dienste angeboten werden, sind die meisten Firewalls so konfiguriert,
dass auf diese Ports nur sehr eingeschränkt zugegriffen werden darf. Auch sind üblicherweise
besondere Rechte (root- bzw. Administrator-Rechte) erforderlich, um Dienste an Ports unter 1024
binden zu dürfen.
Port Forwarding
Anfragen an einen bestimmten Internet-Port werden auf einen Port eines anderen Rechners umge-
leitet.
Real Audio
Ein Verfahren zur Echtzeit-Übertragung von Audiodaten über das Internet. Wird unter anderem von
„Radiosendern" im Internet benutzt.
RFC
„Request For Comment". Die RFCs beschreiben sämtliche Internet-Protokolle sowie Standards, Ver-
fahren, Algorithmen, Regeln und Strategien der Kommunikations- und Netzwerktechnik. Ein RFC ist
nur eine Empfehlung und wird nicht von einem förmlichen Gremium beschlossen. Er ist durch die
Veröffentlichung im Internet zur Umsetzung in Hardware und Software freigegeben. Standards, die
in RFCs formuliert wurden, haben sich üblicherweise in kürzester Zeit durchgesetzt.
Router, Routing
Router verbinden entfernte Netzwerke miteinander, z. B. das lokale Netz mit dem Internet.
Die PC-Anwendungssoftware „sieht" das Internet durch den Router völlig transparent, ohne dass im
Web-Browser hierfür eine spezielle Konfiguration erforderlich wäre.
Router sind je nach Größe und Anwendung meist mit diversen Zusatzfunktionen zum Filtern von
Datenpaketen und zum Schutz des lokalen Netzwerkes gegen externe Angriffe ausgestattet.
Service Provider
Bezeichnung für einen Dienstleister, der z. B. einen Zugang zum Internet anbietet.
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