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4 Modbus
TCP (
INTEGRA 1630 unterstützt optional die Kommunikation über ein Ethernetmodul zum Anschluss an SCADA-
Systeme unter Verwendung des Modbus TCP-Protokolls. Das Integra mit Ethernet-Kommunikationsmodul
arbeitet als Modbus „Slave" und kann durch einen Modbus „Master" abgefragt werden. Alle an das Ethernet-
Kommunikationsmodul des Integra 1630 gesendeten Daten müssen dem MODBUS™ TCP- Protokoll
entsprechen. Für Details steht unter
Dokumentation „Modbus Messaging On TCP/IP Implementation Guide V1.0b" zur Verfügung.
Das optionale Integra Ethernetmodul unterstützt 10/100 Base-T Ethernetkommunikation Der Anschluss erfolgt
über einen Ethernet-Switch der den IEEE802.3 Standard bei 10/100 Mbps unterstützt.
Das Integra verfügt über eine Buchse zum Anschluss eines RJ45 Steckers. Zum Anschluss des
Ethernetmoduls an den Ethernet-Switch oder-Hub sollte vorzugsweise ein CAT5-oder CAT6-Patchkabel
verwendet werden. Ein entsprechendes Kabel steht bei Tyco Electronics Netconnect mit der Bezeichnung
CAT6 5m LSZH-Patchkabel unter der Teilenummer 0-1711093-5 zur Verfügung. Bei permanenter Installation
sollte vorzugsweise ein entsprechend installiertes Netzwerkkabel Verwendung finden.
Das MODBUS™ TCP-Protokoll dient zum Datenaustausch zwischen HMI / SCADA-Anwendungen und dem
Integra. Die Netzwerkarchitektur muss über einen MODBUS™ TCP-Client (PC) verfügen. TCP/IP-Port 502 ist
für MODBUS™-Nachrichten reserviert.
Die Datenkodierung und deren Format entspricht MODBUS™-RTU und ist in Abschnitt 1 dieses Dokumentes
erläutert.
4.1
Kommunikationsparameter
Die Fronttasten des Integra ermöglichen den Aufruf des Einstellmenüs des Messinstrumentes. Im Einstellmenü
besteht die Möglichkeit, die Werte für Baudrate, Parität und „Slave" Geräteadresse einzustellen. Die
Kommunikationsparameter eines Integra mit Ethernetmodul beziehen sich nur auf die interne
Gerätekommunikation. Diese Werte dürfen nicht verändert werden, da die Kommunikation über das
Ethernetmodul dann nicht mehr ordnungsgemäß arbeitet.
Zur Information:
Modbus Geräteadresse:
Baudrate:
Parität:
4.2
Festlegung der IP-Adresse
Die IP-Adresse eines jeden Integras in einem Netzwerk muss einzigartig sein und dem Netzwerk, an dem das
Messinstrument angeschlossen wird, entsprechen. Die Adresse richtet sich nach der lokalen Netzwerkstruktur
und sollte vom Netzwerkadministrator vergeben werden. Das Integra Ethernetmodul unterstützt ausschließlich
statische IP-Adressen.
Werksseitig ist die IP-Adresse des Integra Ethernetmoduls auf 192.168.1.100 eingestellt. Sowie mehr
wie ein Integra in einem Netzwerk verwendet wird, muss die IP-Adresse der einzelnen Messinstrumente so
eingestellt werden, dass jedes Messinstrument über eine, im lokalen Netzwerk einzigartige Adresse verfügt.
4.2.1
Anschlüsse zur Konfiguration der IP-Addresse
Die IP-Adresse wird vorzugsweise über eine direkte Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen dem Integra und
einem PC eingestellt.
Falls dies, z.B. bei Ersatz eines zufällig beschädigten Gerätes in einem existierenden Netzwerk nicht möglich
ist, kann die IP-Adresse auch über das vorhandene Ethernet-Netzwerk eingestellt werden. Dabei muss
sichergestellt werden, dass während der Einstellarbeiten kein anderes Gerät die werksseitig voreingestellte IP-
Adresse des Integra nutzt.
Zum direkten Anschluss der Integra Ethernetschnittstelle an einen PC wird ein Crossover Patchkabel (Cat 5
UTP) benötigt. Einige Ethernetadapter von PC´s konfigurieren die Sende- und Empfangsleitungen automatisch.
Falls der benutzte PC, dies ist der Regelfall, dies nicht unterstützt ist ein Crossover-Kabel erforderlich.
Standardnetzwerkkabel erfüllen den Zweck nicht, da diese zur Verbindung von Ethernetschnittstellen mit Hub´s
oder Switches gedacht sind.
)
Ethernet
www.Modbus-ida.org
Die Kommunikationswerte sind werksseitig wie folgt vorgegeben:
001
38.4kBaud
keine Parität, 1 Stoppbit
die von Modbus-IDA herausgegebene
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