Remotesteueralarm ("Remotesteuerung" Auswählen)
Das Relais wird aktiviert durch schreiben der Zahl 1 im Modbus 906 Wort für Alarm 1 und
Modbus 907 Wort für Alarm 2. Durch schreiben eines 0, wird das Relais deaktiviert.
3.9
COM1 serieller Port im Multimastermodus
Das Gerät implementiert neben dem Standardmodbus-Masterprotokolls, auch eine Variante
namens Multimaster. Dieser Modus macht es möglich, abgesehen von den verschiedenen
Modbus-Slave-Geräten, bis zu 16 Pixsys Modbus Multimaster-Geräte im seriellen RS485-
Netzwerk, zu verbinden. Dies bedeutet, dass es möglich ist, das Lesen und Schreiben von
Slave-Daten von mehreren Geräten, die sich an verschiedenen Punkten des Systems befinden,
zu implementieren.
Maximal 16 Geräte können mit demselben Netzwerk im Multimastermodus verbunden werden.
Das Slave-Gerät verbunden mit einem Netzwerk mit Geräten im Multimastermodus, kann
Adressen von 1 bis 238 haben.
Um das Netzwerk des Multimastersystems zu konfigurieren und es so effizient wie möglich zu
machen, ist es empfehlenswert die Nummer des Geräts mit der Adresse 254 (für das erste
Multimastergerät) zu starten und Adresse 239 (für das 16. und letzte Multimastergerät) und
immer weiter die Adressen zu verringern.
3.10
COM2 serielle Kommunikation
Das Gerät hat den COM2 seriellen Port (RS485) an dem der Modbus RTU-Slave-Protokoll aktiv
ist. Dies macht es möglich, das Gerät an ein Überwachungssystem oder allgemein, an einen
Modbus RTU-Mastergerät, zu verbinden. Jedes Gerät reagiert auf eine Abfrage durch den
Master, aber nur wenn es die gleiche Adresse wie die im Parameter COM2 serieller Port →
Slave-Adresse hat. Diese Adressen erlauben es von 1 bis 254 gehen und es dürfen keine
Geräte mit derselben Adresse in Leitung vorhanden sein. Die Adresse 255 kann durch den
Master zum Kommunizieren mit jedem verbundenem Gerät, unabhängig von ihrer Adresse,
während mit der Adresse 0 all die Geräte den Befehl empfangen, aber keine Antwort erwartet
wird (Broadcastmodus). Die Einbauanzeige kann eine Verzögerung (in Millisekunden)
einführen, vor der Antwort auf die Masteranfrage. Diese Verzögerung muss in den Parameter
COM2 serieller Port → Antwortverzögerung eingestellt werden. Für die komplette Liste von
COM2 serieller Port Parameter, siehe Abschnitt "COM2 serieller Port" im Kapitel
"Konfigurationsparametertabelle".
Beachten Sie: Durch die Möglichkeit des COM2 seriellen Ports, ist es möglich die
Gerätekonfigurationsparameter zu bearbeiten; deswegen passen Sie auf, das jeder
Zeitparameter geändert wurden, das Gerät sichert die Werte im EEPROM-Speicher
(100000 Schreizyklen). Dies heißt, das kontinuierlich Texte mit Parameterwerten, welche
immer wechseln, nach der Überschreibung der erlaubten Anzahl der Schreibzyklen, das
EEPROM-Speicher beschädigen.
Beachten Sie: Änderungen an anderen Worten, die in der folgenden Tabelle enthalten sind,
können dazu führen, dass das Gerät Funktionsstörungen bekommt.
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