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Einbau- und Bedienungsanleitung DE
Simplex Enthärter
SUM1-IOT Plattform
Änderungen vorbehalten!
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Inhaltszusammenfassung für BWT AQA basic

  • Seite 1 Einbau- und Bedienungsanleitung DE Simplex Enthärter SUM1-IOT Plattform Änderungen vorbehalten!
  • Seite 2 Vielen Dank für das Vertrauen, das Sie uns durch den Kauf eines BWT Produkts entgegengebracht haben. Diese Anleitung gilt ausschließlich für das bzw. die auf der Titelseite angegebenen Produkte. Impressum BWT Holding GmbH BWT Wassertechnik GmbH Walter-Simmer-Straße 4 Industriestraße 7...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    12.2 Ihr Kontakt bei BWT Konnektivität Außerbetriebnahme und Entsorgung 28 Sicherheit 13.1 Außerbetriebnahme Spannungsausfall 13.2 Entsorgung Einbauvorbedingungen Technische Daten Allgemein 14.1 Technische Daten AQA basic Einbauort und Umgebung 14.2 Technische Daten AQA smart Eingangswasser 14.3 Abmessungen Einbau Normen und Rechtsvorschriften Betrieb Betriebsprotokoll Einbau...
  • Seite 4: Sicherheitshinweise

    Netzzuleitung sofort Betrieb unterwiesenen Person unter Anleitung einer Fach- einstellen und Servicefachkraft verständigen. kraft durchgeführt werden. ● Verwenden Sie nur von BWT zugelassene Zu- Eine Fachkraft ist, wer aufgrund seiner fachlichen behör- und Ersatzteile sowie Verbrauchsmate- Ausbildung, seiner Kenntnisse und Erfahrungen rialien.
  • Seite 5: Verwendete Symbole

    Darstellung der Warnhinweise Das Produkt auf einem ausreichend tragfähigen, ebenen, waagrechten Untergrund aufstellen bzw. In dieser Dokumentation stehen Warnhinweise befestigen und gegen Herabfallen oder Umstürzen vor einer Handlungsabfolge, bei der die Gefahr ausreichend sichern. von Personen- oder Sachschäden besteht. Die beschriebenen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr Verwendete Symbole müssen eingehalten werden.
  • Seite 6: Produktspezifische Warnhinweise

    Gießen von Pflanzen oder zum Füllen von Regeneriermittel: Salz (NaCl) nach DIN EN 973 Typ Zierbecken, Aquarien und Fischteichen benutzt A, das zur Regeneration des Produkts verwendet werden kann. wird. BWT Globe Stage BWT Cloud-Plattform für die Auswertung von Daten registrierter BWT-Produkte.
  • Seite 7 Mikrobiologische und sensorische Qualität des (teil-) enthärteten Wassers Die Qualität des behandelten Wassers wird entscheidend von den Installations- und Betriebsbedingungen des Produkts beeinflusst. Die wichtigsten Faktoren sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Nachteilige Bedingungen BWT-Empfehlungen Eingangswasserquali- Grenzwertige Eingangswasser- Kontaktaufnahme mit Ihrem Instal- tät qualität, die sich in dem Produkt lateur. noch weiter verschlechtern kann Häufigere Wartungsintervalle...
  • Seite 8: Lieferumfang

    Lieferumfang Lieferumfang und Abbildungen können länderspezifisch vom hier genannten Gesamtumfang abweichen. Produktübersicht Mehrwege-Steuerventil mit Steuerung Präzisionssolezähler Enthärtersäule mit Ionenaustauscher- material Abdeckhaube Vorratsraum für Regeneriermittel Soleraum Wassereingang Wasserausgang Spülwasseranschluss / AQA Safe Ventil Sicherheitsüberlauf – Kabel und Netzstecker – Panzerschlauch DN19x800 G3/4“, Adapter, Flachdichtungen (je nach Ausführung im Lieferumfang enthalten) –...
  • Seite 9: Verwendungszweck

    Intervalle zu Instandhaltung und Wartung. Best Water App über Bluetooth. Das Produkt kann Die Verwendung nicht zugelassener Verbrauchs- in der BWT Best Water App registriert werden und mittel und Ersatzteile. in der App können Anzeigen von Verbräuchen und Analysen abgelesen werden.
  • Seite 10: Regeneration

    (siehe Kapitel „9.2.2 Registrierung in der BWT Best Water App“, Seite 23). Bedienung In der BWT Best Water App erhalten Sie Informa- tion über die ausgelöste Warnmeldung. Nach einer Die Bedienung und Anzeige erfolgt mittels Display ausgelösten Warnmeldung müssen alle Entnahme- und Tastatur.
  • Seite 11: Spannungsausfall

    Weichwasser entnommen Fließrichtung vor dem Produkt eingebaut werden. werden, der Wasserzähler registriert jedoch keine Die Sicherheitseinrichtung (z. B. BWT AQA Stop Entnahme. Wird jetzt Wasser entnommen, kann es zu einem Anstieg der Wasserhärte kommen. Bei extern) muss die Wasserzufuhr stromlos absperren, einem Spannungsausfall während der Regeneration...
  • Seite 12: Einbau

    Betrieb Bei Druckschwankungen und Druckstößen darf die Summe aus Druckstoß und Ruhedruck den Die Produktgröße muss den zu erwartenden Nenndruck nicht übersteigen, dabei darf der posi- Nutzungsbedingungen entsprechen. Hinweise tive Druckstoß 2 bar nicht überschreiten und der hierzu finden sich in der DIN 1988-200 und den negative Druckstoß...
  • Seite 13: Einbauschema

    Einbauschema Abbildung exemplarisch. Die Symbole sind nach EN 806-1 dargestellt. Der individuelle Einbau muss an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Gartenwasser- Trinkwasser leitung, Füllleitung Schwimmbad Dosier- Filter Stop gerät Probenah- Probenah- mehahn mehahn WasserStop, Druckminderer, Dosiergerät sind je nach Be- triebsbedingungen optional erforderlich Bodensensor...
  • Seite 14 ►Stecken Sie die graue Abdeckung auf die linke Seite des Steuerventils auf. ►Stecken Sie den Spülwasserschlauch in den Anschlusswinkel (7) des AQA Safe Ventils fest ein. ►Führen Sie den Spülwasserschlauch mit Gefälle zum Kanalanschluss (Abfluss) und siechern Sie das Ende mit dem beiliegenden Befestigungs- material gegen „Druck-Wedeln“.
  • Seite 15: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Werkseinstellungen Kapazitätsangaben (in Liter) beziehen sich auf eine Verschnittwasserhärte von 4 ° dH. Bedienung der Steuerung AQA basic: Tastenfeld Wohneinheiten: 1 - 2 Kapazität: x °dH (1,2 mol) Trinkwasserhärte / 20 °dH / 438 l Kapazität: AQA smart: Arbeitsbereich:...
  • Seite 16: Solebereitung

    Solebereitung Prüfen Sie das Produkt auf ordnungsgemäße Installation. Messen Sie mit AQUATEST-Härteprüfgerät die Trinkwasserhärte vor dem Enthärter und notieren Sie den Wert. ►Nehmen Sie die Abdeckhaube (4) ab. ►Füllen Regeneriermittel (Tablettensalz DIN EN 973 Typ A, z. B. Clarosal oder Sanisal/ Sanitabs) in den Vorratsraum (5) ein.
  • Seite 17: Bedienung

    Bedienung Arbeitsbereich einstellen (Für AQA smart) Nur erforderlich, wenn ein anderes Kapazitäts- niveau als tP2 = 17,1 m³ x °dH (3,1 mol) gewünscht wird. Cd 000 ►Drücken Sie die Pfeiltaste. Blinkende Ziffer kann geändert werden. Cd 000 ändert die Ziffer verschiebt den Cursor Cd 022 Code 022 einstellen tP2 Arbeitsbereich tp 2 tP2 blinkt und kann geändert werden.
  • Seite 18: Weichwasservorrat Einstellen

    ►Drücken Sie die Pfeiltaste. 0350 L Display blinkt 350 L Weichwasservorrat einstellen (nur gültig bei 4° dH Verschnittwasserhärte) Entnehmen Sie den Literwert entsprechend Ihrer Eingangswasserhärte aus der Tabelle: AQA basic AQA smart Eingangs- Weich- Weich- wasserhärte wasser- wasser- (° dH)
  • Seite 19: Verschnittwasserhärte Einstellen

    Verschnittwasserhärte. ►Korrigieren Sie am Verschneideventil (V) die Verschnittwasserhärte, bis der gewünschte Wert (BWT Empfehlung 4 - 8 °dH) erreicht ist. Die Trinkwasserverordnung sieht für Natrium einen Grenzwert von 200 mg/l vor. Der Grenzwert wurde so niedrig gewählt, damit das Trinkwasser auch von Menschen, die eine natriumarme Diät einhalten...
  • Seite 20: Uhrzeit, Wochentag Einstellen

    Uhrzeit, Wochentag einstellen ►Drücken Sie die Taste Moduswechsel. Display zeigt SEt Die blinkenden Ziffern können geändert werden. 4 08:32 ändert die Ziffer verschiebt den Cursor z.B. 5 07:43 Aktueller Wochentag und Uhrzeit 5 07:43 ►Beenden Sie die Programmierung.
  • Seite 21: Regenerationszeitpunkt Ändern

    Regenerationszeitpunkt ändern Uhrzeit z.B. 2 07:43 Regenerationszeitpunkt 09:15 Die blinkenden Ziffern können geändert werden. 09:15 ändert die Ziffer verschiebt den Cursor z.B. 02:00 neuer Regenerationszeitpunkt 02:00 Programmierung beenden Regeneration von Hand auslösen ►Halten Sie die Taste OK ca. 5 Sekunden ge- drückt, bis die Regeneration startet. 26:45 Display zeigt abwechselnd die verbleibende Rege- nerationsdauer in Minuten (mit blinkendem Symbol) und rEG On.
  • Seite 22: Betrieb

    ● Verbindung zu BWT Globe Stage ● Überblick des Wasserverbrauchs in der BWT Best Water App mit Statistiken und Datenana- lyse ● Überblick des Salzverbrauchs in der BWT Best Water App mit Statistiken und Datenanalyse ● Auswählen von Servicepartnern ● AQA Alert Funktionen ●...
  • Seite 23: Außerbetriebnahme

    Registrierung in der BWT Best Water App Der bestimmungsgemäße Betrieb des Produkts Für die Installation der BWT Best Water App scan- beinhaltet die Inbetriebnahme, den Betrieb, die nen Sie den QR-Code oder suchen Sie diese im Außerbetriebnahme und ggf. die Wiederinbetrieb- App Store oder bei Google Play.
  • Seite 24: Inspektion

    10.4 Inspektionstätigkeiten (nach EN 806-5 durch den Betreiber) Inspektions-Tätigkeit Intervall Hinweis für Hinweis für Produkte Produkte OHNE aktive MIT aktiver BWT-DES-Re- BWT-DES-Re- gistrierung gistrierung Kontrolle / Nachfüllen Regeneriermittel nach Verbrauch Erforderlich Erforderlich Kontrolle Verschmutzung Solebehälter alle 2 Monate Erforderlich Erforderlich Dichtigkeitsprüfung, Sichtkontrolle...
  • Seite 25: Wartung Nach En 806

    Wartungsanleitung kann durch den Fachinstallateur bei BWT angefordert werden. Wir emp- fehlen, einen Wartungsvertrag mit dem BWT Kundendienst oder Ihrem Installateur abzuschließen. Abhängig von Typ und Ausführung des BWT Produkts sind folgende Baugruppen vorhanden und müssen geprüft, gereinigt und bei Bedarf sanitisiert werden:...
  • Seite 26: Austausch Von Teilen

    Austausch von Teilen Der Betreiber muss dafür Sorge tragen, dass Teile, die während der Lebensdauer des Produkts einem Verschleiß und einer Alterung unterliegen, durch einen Fachinstallateur ausgetauscht werden. Die detaillierten Austauschzyklen können der Wartungsanleitung von BWT entnommen werden. 10.7 Betriebsunterbrechungen und Wiederinbetriebnahme Bei vorhersehbaren Stagnationsphasen müssen...
  • Seite 27: Störungsbeseitigung

    Störungsbeseitigung Störung Ursache Beseitigung Im Display wird SALt angezeigt. Zu wenig Regeneriermittel im Regeneriermittel nachfüllen und Regeneriermittelbehälter (3). Taste OK drücken, bis die An- zeige SALt erlischt. Leitungsdruck zu gering, da- Mit OK-Taste quittieren. durch Absauggeschwindigkeit Bei erneutem Auftreten Kunden- zu gering.
  • Seite 28: Gewährleistung

    ► Das Produkt darf nicht über den Hausmüll Nicht autorisierte Warenrücksendungen werden von entsorgt werden. BWT nicht angenommen. Wenden Sie sich bitte ► Führen Sie das Produkt nach dem Ende stets zunächst an Ihren Vertragspartner. der Lebensdauer einer sachgerechten Ent- sorgung oder Wiederverwertung zu.
  • Seite 29: Technische Daten

    Technische Daten 14.1 Technische Daten AQA basic Weichwasseranlage AQA basic Anschlussnennweite Anschlussart G3/4” AG Nenndruck / Druckstufe PN 1000 Betriebsdruck, min. – max. 2,0 – 8,0 Nenndurchfluss nach DIN EN 14743 * m³/h Betriebsdurchfluss bei Verschneidung von 20 °dH auf 0 °dH m³/h...
  • Seite 30: Technische Daten Aqa Smart

    14.2 Technische Daten AQA smart Weichwasseranlage AQA smart Anschlussnennweite Anschlussart G3/4” AG Nenndruck / Druckstufe PN 1000 Betriebsdruck, min. – max. 2,0 – 8,0 Nenndurchfluss nach DIN EN 14743 * m³/h Betriebsdurchfluss bei Verschneidung von 20 °dH auf 0 °dH m³/h Druckverlust bei Nenndurchfluss Steuerungseinstellungen der Kapazität...
  • Seite 31: Abmessungen

    14.3 Abmessungen Weichwasseranlage AQA basic AQA smart Höhe Breite Tiefe 430/525 430/525 Anschlusshöhe Wassereingang Anschlusshöhe Wasserausgang Anschlusshöhe Sicherheitsüberlauf Kanalanschluss, mind.
  • Seite 32: Normen Und Rechtsvorschriften

    Normen und Rechtsvorschriften Normen und Rechtsvorschriften werden in der jeweils neuesten Fassung angewendet. Je nach Einsatzzweck müssen folgende Normen und Rechtsvorschriften beachtet werden: ● Allgemeine Rahmen-Verwaltungsvorschrift über Mindestanforderungen an das Einleiten von Abwas- ser in Gewässer (Rahmen-AbwasserVwV) Anhang 31-Wasseraufbereitung, Kühlsysteme, Dampf- erzeugung ●...
  • Seite 33: Betriebsprotokoll

    Betriebsprotokoll Die Trinkwasserverordnung fordert die Führung eines Betriebsprotokolls in der folgenden Form. Bezeichnung des Produkts: Einbauort des Produkts: Datum Wasserzähler- Wasserhärte Erhöhung des Natriumgehaltes Regeneriermittel stand vor dem vor l nach im Trinkwasser. Wasserhärte, nachgefüllt Produkt [m³] dem Produkt [°dH] vor l nach x 8,2 mg [mg] [kg] x 8,2 =...
  • Seite 34: Information Für Hausbewohner Gemäß Den Anforderungen Der Trinkwasserverordnung

    Information für Hausbewohner gemäß den Anforderungen der Trinkwasserverordnung Aushang Trinkwasserverordnung In diesem Gebäude wird das Trinkwasser wie folgt nachbehandelt: Art der Nachbehandlung: Teilenthärtung Dosierung Bezeichnung des Produkts: Einbauort des Produkts: Dosierung von silikathaltigen Stoffen Zur Minimierung der Korrosivität des Trinkwassers und zur Vermeidung erhöhter Schwermetallkonzentrationen Silikat-Zugabe Ihres Wassers ca.
  • Seite 35: Eu-Konformitäts-Erklärung

    Übereinstimmung mit den oben genannten Richtlinien, in alleiniger Verantwortung von is developed, designed and produced according to the above mentioned directives under the entire responsibility of BWT Wassertechnik GmbH, Industriestr. 7, 69198 Schriesheim (WEEE-Reg._Nr. DE 80428986) Dr. Monique Bissen Schriesheim, September 2025 Ort, Datum / Place, date Unterschrift (Geschäftsleitung)
  • Seite 36 Anhang zur EU-Konformitätserklärung Annex to EU Declaration of Conformity Übereinstimmung oben genannten Produkts Anforderungen der jeweiligen europäischen Richtlinie ist durch die Anwendung von folgenden harmonisierten Normen nachgewiesen: The conformity of the above-mentioned product with the requirements of the respective European directive is proven by the application of the following harmonised standards: Maschinen-Richtlinie: EEN ISO 12100:2010 Machinery Directive:...
  • Seite 40: Weitere Informationen

    Weitere Informationen: BWT Holding GmbH BWT Wassertechnik GmbH Walter-Simmer-Straße 4 Industriestraße 7 A-5310 Mondsee D-69198 Schriesheim Phone: +43 / 6232 / 5011 0 Phone: +49 / 6203 / 73 0 Mail: office@bwt.at Mail: bwt@bwt.de bwt.com...

Diese Anleitung auch für:

Aqa smart

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