Das Euro-Zeichen Euro-Zeichen-Ergänzung Diese Ergänzung gilt für die Drucker MICROLINE 520 Elite und MICROLINE 521 Elite mit den neuen Artikel-Nummern 00035913 und 00036013. Die alten Artikel-Nummern 0152051 und 01521051 (Anhang A) sind ungültig. Das Euro-Zeichen ist bei diesem Nadeldrucker ab der Firmware- Version 6.00 »eingebaut«.
Das Euro-Zeichen Mehrsprachig / ∂ Multilingual (ID 850) Ø Ç É á Ó ± Đ ü æ í ß " é Æ ó Ê Ô IBM / MICROLINE: 3 4 / â ô ú Ë Ò 1B 5B 54 05 00 00 00 03 52 00 ¶...
Das Euro-Zeichen Windows East Europe 1019 ° đ ´ Đ ´ Ø (ID 1019) ˇ ± ´ N á Á ´ " ˘ N ˇ ˇ Â â ˛ IBM / MICROLINE: ł Ł ˘ Ó ˘ ó 1B 5B 54 05 00 00 00 03 FB 00 ¶...
Das Euro-Zeichen Latin 5 (Win. Türkisch) 1021 ° ˘ À ˘ à (ID 1021) Ø ± ¡ Á Ñ á ñ " ¢ Â Ò â ò IBM / MICROLINE: ƒ £ O ´ ã Ã o ´ 1B 5B 54 05 00 00 00 03 FD 00 ¶...
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Das Euro-Zeichen 1032 Windows Hebräisch ° ‡ Ø (ID 1032) ± · Ò " ¢ ‚ Ú IBM / MICROLINE: ƒ £ Û „ 1B 5B 54 05 00 00 00 04 08 00 ¶ ´ ¤ Ù ‰ " •...
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Das Euro-Zeichen Diese Seite bleibt aus technischen Gründen frei.
Rechtliche Hinweise Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen sind so voll- ständig, genau und aktuell wie möglich. Soweit gesetzlich zulässig, schließen wir jegliche Haftung für Folgeschäden aus, die sich aus der Verwendung dieses Handbuches ergeben. Im übrigen haften wir nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Wir gewährleisten nicht, daß...
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Wegweiser durch das Handbuch Der erste Teil dieses Handbuch richtet sich vorrangig an Anwen- der, die keine oder nur geringe technische Kenntnisse besitzen. Er- fahrene Anwender, Lieferanten und Techniker finden zusätzlich im Teil »Programmierung« und in den Anhängen weitere technische Informationen.
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Kapitel 1: Drucker aufstellen und einrichten Kapitel 2: Drucker vorstellen Kapitel 3: Papierverarbeitung Kapitel 4: Druckermenü einstellen Kapitel 5: Druckersteuerung Kapitel 6: Verbrauchsmaterial und Reinigung Kapitel 7: Zubehör Kapitel 8: Probleme und Lösungen Kapitel 9: Drucker für den Transport verpacken Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Kapitel 11: IBM - Grafiken Kapitel 12: IBM - Befehlsübersicht...
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Inhaltsverzeichnis Rechtliche Hinweise Wegweiser durch das Handbuch / Kapitelübersicht Sicherheitshinweise XVII Servicearbeiten / Wartung XVIII Hinweis- und Warnsymbole Schreibweisen des Handbuches Verbrauchsmaterial / Zubehör Maschinenlesbare Schriften Weitere Hinweise Kapitel 1: Auspacken und Einrichten Drucker auspacken Lieferumfang prüfen Drucker aufstellen Standort Netzanschluß...
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Das Bedienfeld Die Anzeigelampen Die Tasten Tastenfunktionen im ON LINE /OFF LINE-Modus Tastenfunktionen im Menümodus Druckfunktionen PRINT QUALITY CHARACTER PITCH RESET Kapitel 3: Papierverarbeitung Hinweise zum Papier Papierwahlhebel Papierstärke einstellen Papierstärkehebel Papierzufuhr: Einzelblätter Papierzufuhr: Endlospapier Endlospapier von der Rückseite zuführen Endlospapier von der Unterseite zuführen Wechsel zwischen Endlospapier und Einzelblättern (Park) Von Endlospapier- zur Einzelblattverarbeitung...
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Kapitel 4: Druckermenü einstellen (Forts.) Symbol Sets 4-10 Rear Feed, Bottom Feed, Top Feed 4-11 Set-Up 4-15 Parallel I/F 4-15 Serial I/F Kapitel 5: Druckersteuerung Emulation Druckertreiber Zeichen und Steuerzeichen Ausdruck unter DOS Ausdruck unter DOS mit serieller Schnittstelle Fehlersuche Kapitel 6: Verbrauchsmaterial und Reinigung Farbband-Kassette wechseln...
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7-17 Der Schubtraktorständer 7-17 Lieferumfang prüfen 7-17 Ständerfüße anbringen 7-19 Schubtraktor installieren 7-21 Endlospapier zuführen 7-23 Wechsel zwischen Endlospapierformaten 7-24 Der Rollenpapierhalter 7-24 Lieferumfang prüfen 7-24 Installation 7-25 Papierzufuhr 7-27 Schnittstellenkarten 7-27 Installation 7-30 Die Mehrfarbband-Kassette 7-30 Installation Kapitel 8: Probleme und Lösungen Fehlermöglichkeiten Fehlertabellen...
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Kapitel 11: IBM - Grafiken 11-1 Ladbare Zeichen 11-4 Daten laden 11-12 Punktadressierbare Grafiken 11-14 Grafiken programmieren 11-19 Grafikdichten 11-22 Text und Grafik drucken 11-25 Druckausrichtung Kapitel 12: IBM - Befehlsübersicht Kapitel 13: IBM - Zeichensätze 13-1 IBM-Zeichensätze 13-1 Nationale Zeichensätze 13-2 Codepages Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen...
Sicherheitshinweise Wie bei allen elektrischen Geräten gibt es einige grundlegende Vor- sichtsmaßnahmen, die Sie beachten sollten. Diese Vorsichtsmaß- nahmen dienen in erster Linie Ihrer eigenen Sicherheit, schützen aber auch den Drucker vor eventuellen Beschädigungen. Nicht im Handbuch beschriebene Eingriffe in das Gerät durfen nur vom au- torisierten Lieferanten vorgenommen werden.
Der Drucker muß über das beiliegende Netzkabel an eine geer- dete Steckdose angeschlossen sein. Das Stromnetz sollte frei von Spitzen und sonstigen Störungen sein. Die Netzsteckdose muß sich in der Nähe des Druckers befinden und leicht zugänglich sein. Ziehen Sie zur vollständigen Netztrennung (Reingung) den Netzstecker aus der Steckdose.
Hinweis- und Warnsymbole Beachten Sie alle auf dem Produkt selbst angegebenen und beilie- genden Warnungen und Anweisungen. An besonders wichtigen Stellen werden im Handbuch Warnungen durch die entsprechen- den Symbole gekennzeichnet. HINWEIS: Die so gekennzeichneten Textabschnitte enthalten er- gänzende Informationen oder Hinweise. ACHTUNG - Sachschaden: Dieses Zeichen deutet auf eine mögli- che Schadensquelle hin.
Schreibweisen des Handbuches Um wichtige Textstellen oder die Bedeutung einer Druckerfunkti- on von einer Druckermeldung zu unterscheiden, werden im Hand- buch folgende Schreibweisen bzw. Hervorhebungen verwandt: FETTE GROSSBUCHSTABEN stellen die Anzeigelampen des Bedienfeldes dar. Fette Buchstaben bezeichnen die Gruppen, Positionen und Werte des Druckermenüs.
Maschinenlesbare Schriften Die tatsächliche maschinelle und fehlerfreie Lesbarkeit von Schrif- ten wie OCR-A, OCR-B oder Barcodes (EAN, UPC, Zip) wird unter anderem beeinflußt durch ... das Druckverfahren (Auflösung, Kantenschärfe); den technischen Zustand des Druckers und des Lesegerätes; die Beschaffenheit des Druckmediums (Toner, Farbband); den Zustand des Druckmaterials (Glanz, Glätte, Beschichtung, Alter, Reflexion, Gleichmäßigkeit der Oberfläche);...
Kapitel 1: Aufstellen und Einrichten Kapitel 1: Aufstellen und Einrichten Drucker auspacken Der Drucker wird zusammen mit den Einzelteilen in einem Karton geliefert. 1. Nehmen Sie den Drucker und die Teile aus dem Karton. 2. Entfernen Sie das Verpackungsmaterial. Heben Sie die Origi- nalverpackung auf, um den Drucker im Bedarfsfall sicher trans- portieren können.
Kapitel 1: Aufstellen und Einrichten Drucker aufstellen Standort Stellen Sie den Drucker auf einen geeigneten Stellplatz. Achten Sie darauf, daß ... der Drucker auf einer stabilen, geraden Oberfläche steht. Um ei- ner Überhitzung vorzubeugen, sollte der Drucker rundum frei stehen, die Öffnungen dürfen nicht verdeckt werden. Stellen Sie den Drucker in keinem Fall in die direkte Nähe eines Heiz- körpers oder an den Luftauslaß...
Kapitel 1: Aufstellen und Einrichten bei Verwendung eines Verlängerungskabels oder einer Mehr- fachsteckdose deren maximale elektrische Belastbarkeit nicht überschritten wird; einer Beschädigung des Netzkabels vorgebeugt wird. Stellen Sie keine Gegenstände auf dem Netzkabel ab und verlegen Sie es so, daß niemand darauf treten oder darüber stolpern kann; ein beschädigtes Netzkabel sofort ersetzt wird;...
Kapitel 1: Aufstellen und Einrichten Farbband-Kassette einsetzen Original-Farbband-Kassetten des Herstellers sind speziell für Ihren Das Einsetzen der Mehrfarb- band-Kassette wird in Kapitel Drucker entwickelt worden. Dies betrifft unter anderem die Tinte, 7 beschrieben. die auch Schmierstoffe enthält, und das Farbbandgewebe. Achtung ! Nicht-Original-Farbbänder können den Druckkopf beschädigen.
Kapitel 1: Aufstellen und Einrichten 5. Drehen blauen Transportknopf der Farb- bandkassette in Pfeilrich- tung, um das Farbband zu spannen. 6. Schließen Sie die Druckerab- deckung wieder. Über den Kopf herunterdrücken und Farbband mit Knopf spannen. Die Papierauflage Die Papierauflage ermöglicht mit ihren Führungsschienen den ex- akten Einzug eines Einzelblattes.
Kapitel 1: Aufstellen und Einrichten 1. Heben Sie die Papierauflage Papierauflage an der Rückseite ein wenig hochklappen 2. Ziehen Sie die Auflage nach vorne, bis sie in der abge- winkelten Position in ihre endgültige Lage gleitet. 3. Richten Sie die Führungs- schienen so aus, daß...
Kapitel 1: Aufstellen und Einrichten Für den Einsatz von Zubehör wie Einzelblatteinzug oder Rollenpa- Papierauflage pierhalter muß die Papierauflage abgenommen werden: abnehmen 1. Bringen Sie die Papierauflage in die waagerechte Grund- stellung. 2. Heben Sie die Papierauflage an der Rückseite ein wenig an; sie rastet aus der Befestigung aus.
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Kapitel 1: Aufstellen und Einrichten Vorsicht ! Der Druckkopf kann heiß sein. Verbrennungen an den Händen sind möglich. Warten Sie, bis sich der Druckkopf abgekühlt hat. Papierabstandhalter Entfernen Sie den Papierab- standhalter, indem Sie ihn an abnehmen beiden Seiten anfassen und leicht zur Rückseite des Druk- kers drücken.
Kapitel 1: Aufstellen und Einrichten Drucker an den Computer anschließen Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise auf den ersten Sei- ten des Handbuches. Bevor Sie den Drucker benutzen können, müssen Sie ihn an Ihren Computer und das Stromnetz anschließen. Ihr Drucker wird ab Werk mit einer parallelen Centronics-Schnitt- stelle geliefert.
Kapitel 1: Aufstellen und Einrichten 1. Stecken Sie das druckerseiti- Schnittstellenkabel Ende parallelen anschließen Schnittstellenkabels in den Anschluß auf der Rückseite des Druckers. Sichern Sie das Kabel mit den beiden Klammern. 2. Verbinden Sie das andere Ende des Schnittstellenka- bels mit dem entsprechenden Anschluß...
Kapitel 1: Aufstellen und Einrichten 3. Schalten Sie den Drucker und den Computer über den jeweili- gen Netzschalter ein. Ihr Drucker ist nun betriebsbereit. Emulation / Druckertreiber Im Kapitel »Druckersteuerung« finden Sie Hinweise, wie Sie die Emulation (Sprache) Ihres Druckers und den Treiber Ihres Anwen- dungsprogrammes bestmöglich aufeinander abstimmen, um die Funktionen des Druckers nutzen zu können.
Kapitel 2: Vorstellen des Druckers Kapitel 2: Vorstellen des Druckers Der Drucker und seine Teile Vorderansicht Papierauflage Druckerabdeckung Bedienfeld Walzendrehknopf Über das Bedienfeld erhalten Sie die Meldungen über den Betriebs- zustand Ihres Druckers. Weiterhin können Sie Ihren Drucker hier einstellen und testen. Mit dem Walzendrehknopf transportieren Sie bei ausgeschaltetem Drucker Papier weiter.
Kapitel 2: Vorstellen des Druckers Innenansicht Papierabstandhalter Druckwalze Druckkopf und Farbbandkassette Der Druckkopf ist der Teil des Druckers, in dem sich die Nadeln befinden. Die Original-Farbbandkassette beinhaltet die für einen einwand- freien Druckbetrieb notwendige Tinte. Das Papier wird während des Druckvorganges mit der Druckwalze weitertransportiert.
Kapitel 2: Vorstellen des Druckers Rückansicht Centronics-Schnittstellenanschluß Papierwahlhebel Blende Netzschalter Netzanschluß Die Verbindung vom Drucker zum Computer erfolgt über den Schnittanschluß. Dabei stehen die parallele Centronics-Schnittstel- len oder die serielle RS-232C-Schnittstelle (Zubehör) zur Verfü- gung. Für den Einbau einer RS-232C-Schnittstelle muß die Anschlußblen- de herausgebrochen werden.
Kapitel 2: Vorstellen des Druckers Das Bedienfeld Über das Bedienfeld können Sie den Drucker steuern und einstellen. Die Anzeigelampen zeigen den aktuellen Druckerzustand. Die Be- deutung und die Funktion der Tasten ist abhängig von der jeweili- gen Betriebsart des Druckers. Die Anzeigelampen POWER: Der Drucker ist eingeschaltet.
Kapitel 2: Vorstellen des Druckers Die Tasten Micro Feed Down: Das Papier wird in Schritten von 1/144 Zoll rück- wärts (nach unten) transportiert. Drücken Sie gleichzeitig die SHIFT- und die Down-Taste, um die Funktion »Micro Feed Down« nutzen zu können. Micro Feed Up: Das Papier wird in Schritten von 1/144 Zoll vorwärts (nach oben) transportiert .
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Kapitel 2: Vorstellen des Druckers LF: Mit dieser Taste (Line Feed) wird das Papier eine Zeile vorwärts transportiert. Ist ein Einzelblatteinzug (Zubehör) installiert und be- findet sich noch kein Papier vor der Druckwalze, wird bei Betäti- gung dieser Taste ein neues Blatt Papier aus dem aktuellen Papier- schacht bis zur ersten bedruckbaren Zeile eingezogen.
Kapitel 2: Vorstellen des Druckers In diesem Modus können Sie den Drucker Ihren individuellen An- Tastenfunktion forderungen anpassen, wobei die gewählten Funktionen beim Ein- im Menümodus schalten des Druckers automatisch aktiviert werden. Die im Druckermenü durchgeführten Änderungen werden im Drucker gespeichert und somit zu Standardwerten. Sie können je- doch über Softwarebefehle, über das Bedienfeld oder durch Rück- setzen des Menüs wieder geändert werden.
Kapitel 2: Vorstellen des Druckers Mit der Taste PRINT QUALITY bestimmen Sie die gewünschte PRINT QUALITY Druckqualität und Schriftart für das zu druckende Dokument. Eine Weiterführende Informationen Anzeigelampe zeigt die zur Zeit aktivierte Schriftart und Druckqua- zu Druckgeschwindigkeit und Druckqualität finden Sie im lität an.
Kapitel 2: Vorstellen des Druckers Um den Drucker auf die im Menü gewählten Werte zurückzuset- RESET zen, schalten Sie den Drucker OFF LINE und betätigen Sie die Ta- stenkombination SHIFT und RESET. Der Drucker wechselt in den Zustand der Betriebsbereitschaft (ON LINE).
Kapitel 3: Papierverarbeitung Kapitel 3: Papierverarbeitung In diesem Kapitel werden die verschiedenen Arten der Papierver- arbeitung (Zufuhr, Setzen der Druckposition, Wechsel zwischen verschiedenen Papierarten) erläutert. Hinweise zum Papier Benutzen Sie stets qualitativ hochwertiges Normalpapier! Beachten Sie auch die Hinweise in Anhang A und E.
Kapitel 3: Papierverarbeitung Papierwahlhebel Stellen Sie je nach Zufuhrweg des Papiers den Papierwahlhebel an der rechten Druckerseite in die entsprechende Position. E nd lo s papie rz u f u h r (Unterseite): Für End- lospapier, das von der Unterseite über Schub- oder Zugtraktor zugeführt wird, muß...
Kapitel 3: Papierverarbeitung Wahlweise kann aber auch die Einstellung des Kopfabstandes für je- des neue Blatt oder nur bei Wechsel der Papierzufuhr automatisch vorgenommen werden. Eine ausführliche Beschreibung des Menü- punktes Gap Control und die Tabelle für die Druckkopfeinstellung finden Sie im Kapitel 4. Papierzufuhr: Einzelblätter Die Papierauflage ermöglicht den exakten automatischen Einzug eines Einzelblattes.
Kapitel 3: Papierverarbeitung 4. Legen Sie ein Blatt Papier in die Papierauflage ein und richten Sie die Führungs- schienen der Papierführung so aus, daß die Papierkanten gerade berührt werden. Ge- hen Sie dabei von der Mar- kierung für die linke Blatt- kante aus ( ).
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Kapitel 3: Papierverarbeitung 2. Ziehen Sie die Papierauflage an ihrem hinteren Ende nach oben. Sie rastet aus der Arre- tierung aus. Nehmen Sie sie ab und legen Sie sie beiseite. Achtung ! Bei direktem Druck auf die Walze können Druckkopf und Nadeln beschädigt werden.
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Kapitel 3: Papierverarbeitung 5. Setzen Sie das Endlospapier in die ersten Transportsta- cheln ein und schließen Sie die Abdeckung wieder. 6. Stellen Sie nun den rechten Stachelriemen entsprechend der Pa- pierbreite in der oben beschriebenen Weise ein. Öffnen Sie die Abdeckung des rechten Stachelriemens, setzen Sie das Endlos- papier in die ersten Transportstacheln ein und schließen Sie die Abdeckung.
Kapitel 3: Papierverarbeitung Ist der Zugtraktor installiert, können Sie mit Ihrem Drucker auch Papierzufuhr von Endlospapier von der Unterseite zuführen und verarbeiten. Diese der Unterseite Möglichkeit bietet ein Druckerständer oder Druckertisch, bei dem (Zugtraktor, ein Schlitz die durchgehende Zufuhr von Endlospapier von unten Zubehör) ermöglicht.
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Kapitel 3: Papierverarbeitung 1. Trennen Sie bedruckte Seiten entlang der Perforation ab. 2. Drücken Sie im ON LINE-Modus die PARK-Taste. Das Endlos- Transportieren Sie das Papier nicht mit dem Walzendreh- papier wird rückwärts transportiert, bleibt aber im Schubtraktor knopf zur PARK-Position eingespannt.
Kapitel 3: Papierverarbeitung Seitenanfang festlegen (TOP OF FORM-Funktion) Mit der Funktion »Top Of Form« können Sie die erste Druckzeile, den sogenannten Seitenanfang, bestimmen. Vorne auf dem Druckkopf- schlitten ist ein transparenter Papierschutz angebracht. Die rote Linie (Pfeil) ist die Grundli- nie der aktuellen Zeile, auf der die Zeichen aufsitzen.
Kapitel 3: Papierverarbeitung Transportieren Sie das Papier nicht mit dem Walzendreh- knopf zum neuen Seitenan- Hinweis ! fang. Um den Seitenanfang auf den Standardwert zu setzen, müssen Sie die Tastenkombination PARK und QUIET betätigen. Dabei darf sich kein Papier im Druckweg befinden. 5.
Kapitel 3: Papierverarbeitung Dazu dient die gezahnte Ab- reißkante, die Sie benutzen kön- nen, wenn der obere Teil der Druckerabdeckung nach vorne geklappt ist. Treffen weitere Daten ein, wird die Seite an die aktuelle Druckposition bzw. den Seitenanfang zurückgezo- gen. Abreißkante Seitenanfang Sie können bei aktivierter »Form Tear Off«-Funktion den Seitenan-...
Kapitel 4: Druckermenü einstellen Kapitel 4: Druckermenü einstellen Das Druckermenü Mit Hilfe des Druckermenüs können Sie den Drucker Ihrer Anwen- dung entsprechend einstellen. So erfolgt beispielsweise die Auswahl der Emulation über das Druckermenü. Sie können die Seitenlänge für Endlos- und Einzelblätter, die Schriftart und weitere Werte einstellen. Die im Menü...
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Kapitel 4: Druckermenü einstellen Durch Betätigen der Taste GROUP wird die jeweils nächste Menüwerte Gruppe und der dazugehörende erste Menüpunkt ausgegeben. einstellen Bei gleichzeitig gedrückter SHIFT-Taste wird die vorhergehende Menügruppe angewählt. Mit Hilfe der Taste ITEM können Sie innerhalb einer Gruppe zum nächsten Menüpunkt wechseln.
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Kapitel 4: Druckermenü einstellen 2. Betätigen Sie die GROUP-Taste, um von der ersten Gruppe Prin- ter Control zur nächsten Gruppe Font zu gelangen. 3. Drücken Sie die ITEM-Taste, um vom ersten Menüpunkt Print Mode zum nächsten Punkt Pitch zu gelangen. 4.
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Kapitel 4: Druckermenü einstellen Die werksseitigen Grundein- Gruppe Position Wert stellungen der Menüpunkte sind fett gedruckt. Printer Control Emulation Mode IBM PPR, EPSON FX, Font Print Mode Utility, NLQ Courier, NLQ Gothic, HSD Pitch 10 CPI, 12 CPI, 15 CPI, 17.1 CPI, 20 CPI Proportional Spacing No, Yes...
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Kapitel 4: Druckermenü einstellen Gruppe Position Wert Symbol Set Code Page Hebrew NC, Hebrew OC, T urkey_857, Latin5, Windows Hebrew, Ukrainian, Bulgarian Slashed Letter O No, Yes Rear Feed Line Spacing 6 LPI, 8 LPI Form Tear-Off Off, 500 ms, 1 sec, 2 sec Skip Over Perforation No, Yes Page Width...
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Kapitel 4: Druckermenü einstellen Gruppe Position Wert Top Feed Gap Control Auto Gap, Semi Auto Gap, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 Page Length Control by MENU Setting, by Actual Page Length Wait Time 1 sec, 2 sec, 500 ms Set-Up Graphics Uni-Directional,...
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Kapitel 4: Druckermenü einstellen Gruppe Position Wert Set-Up Time Out Print Valid, Invalid Auto Select No, Yes Ribbon Select Black Ribbon, Black, Yellow, Magenta, Cyan, Violet, Orange, Green Printhead Gap Adjust 0, +1, -1 Centering Position Default, MODE1, Der Menüwert MODE2 erscheint nur bei ein einem MODE2 breiten Druckermodell.
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Kapitel 4: Druckermenü einstellen Die nachfolgend aufgeführten Menüpunkte der Gruppe CSF Bin 1 erscheinen nur bei installiertem Einzelblatteinzug. Die Menüpunkte der Gruppe CSF Bin 2 erscheinen dementsprechend bei installier- tem Einzelblatteinzug mit zwei Schächten. Gruppe Position Wert CSF Bin 1 Line Spacing 6 LPI, 8 LPI Bottom Margin...
Printer Control Emulation Mode: Mit dieser Position definieren Sie den Befehlssatz, wobei Ihnen die Epson FX-Emulation, die Emulation IBM ProPrinter und die Emulation OKI Microline zur Verfügung stehen. Font Print Mode: Wählt die gewünschte Schrift für dasDokument aus. Pitch: Bestimmen Sie hier die Zeichenbreite in Zeichen pro Zoll (cpi, characters per inch).
Kapitel 4: Druckermenü einstellen Line Spacing: Wählen Sie hier zwischen 6 lpi (lines per inch, Zeilen Rear Feed, Bottom pro Zoll, entspricht 1/6-Zoll-Zeilenabstand) oder 8 lpi (entspricht Feed, Top Feed 1/8-Zoll-Zeilenabstand). Diese Menüpunkte können für Form Tear-Off: Ist diese Funktion aktiviert, wird nach der im Menü die drei Papierwege separat eingestellt werden.
Kapitel 4: Druckermenü einstellen Gap Control in Abhängigkeit von der Papierstärke vor. Den opti- malen Wert ermitteln Sie durch einen Testdruck. selbstdurch- Einstellung schreibend Kohlepapier Papierstärke 1-fach 1-fach < 0,10 mm 1-fach 1-fach 0,10 mm 2-fach 2-fach 0,14 mm 3-fach 2-fach 0,19 mm 4-fach...
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Kapitel 4: Druckermenü einstellen Im allgemeinen bietet sich an, den Empfangspuffer so klein wie möglich zu wählen, wenn der Rechner die Druckdaten beispielswei- se über einen Druckmanager zwischenspeichert (»spooling«). Dies gilt für Groß- und Mittel-EDV sowie beim Einsatz des Druckers in Netzwerken.
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Kapitel 4: Druckermenü einstellen Auto LF: Nach Wahl von Yes ergänzt der Drucker bei Empfang ei- nes Wagenrücklaufbefehls automatisch einen Zeilenvorschub. Prü- fen Sie, ob Ihr Computer ebenfalls einen Zeilenvorschub hinzufügt. Erhalten Sie stets zweizeilige Ausdrucke, sollten Sie No wählen. Werden Zeilen übereinandergedruckt, ist Yes der richtige Wert.
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Kapitel 4: Druckermenü einstellen Printhead Gap Adjust: Sollte der Ausdruck trotz einer neuen Farb- bandkassette weiterhin blaß wirken, können Sie diesen Menüpunkt auf -1 setzten. Tritt vermehrt Papierstau auf, sollte der Wert 0 oder +1 gewählt werden. Graphics Speed: Über diesen Menüpunkt kann die Druckge- schwindigkeit bei Grafiken niedriger Auflösung erhöht werden, in- dem Sie High wählen.
Kapitel 4: Druckermenü einstellen Papier schmaler 12,5 bis 21,0 cm breiter als als 12,5 cm 20,9 cm (A4 hoch) 21,0 cm schmales MODE1 MODE1 DEFAULT Modell breites MODE1 MODE2 MODE2 DEFAULT Modell Parallel I/F I-Prime: Das Signal der I-Prime Leitung der parallelen Schnittstelle kann ignoriert werden (Invalid), den Ausdruck des aktuellen Puf- fers veranlassen (Buffer print) oder den Druckpuffer löschen (Buffer clear).
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Kapitel 4: Druckermenü einstellen Protocol: Wählt das Schnittstellenprotokoll. Zwei mögliche Proto- kolle stellen die Übergabe und Übernahme der Daten sicher. Beim Ready/Busy-Protokoll zeigt die Leitung DTR, RTS oder SSD die Empfangsbereitschaft des Druckers über Spannungspegel an. Beim X-ON/X-OFF-Protokoll erfolgt die Übergabe-/Übernahmesteue- rung (Handshake) über Sonderzeichen, welche auf den Datenlei- tungen übertragen werden.
Gerätes hinausgehen. Um Ihren Drucker mit möglichst vielen Anwendungsprogrammen verwenden zu können, verfügt er über die Emulationen IBM Pro- printer, Epson FX und OKI Microline. Druckertreiber Um Anwendungsprogramme unabhängig von einem bestimmten Ausgabegerät wie Bildschirm oder Drucker schreiben zu können, werden diese meistens mit austauschbaren Programmteilen zur Ausgabe von Daten, sogenannten Treibern versehen.
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OKI ML 320/321 (Elite) OKI ML 320/321 (Elite) Epson FX IBM Proprinter (4201) OKI ML 192/193 (Elite) Epson JX IBM ProPrinter XL (4202) OKI ML 182/183 (Elite) Epson LX IBM Graphics Printer OKI ML 182/183 Epson RX OKI ML 92/93...
Kapitel 5: Druckersteuerung Zeichen und Steuerzeichen Die Übertragung der Druckdaten geschieht zeichenweise. Jedes Zei- chen wird durch 8 Bits dargestellt und gibt damit eine bestimmte Position innerhalb des zur Zeit gewählten Zeichensatzes wieder. Die meisten Zeichensätze basieren auf dem ASCII-Code (American Standard Code for Information Interchange).
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Kapitel 5: Druckersteuerung Wird eine andere Schnittstelle verwendet (z.B. LPT2:, LPT3:, COM1:, COM2:), muß die Adresse in den Beispielen entsprechend geändert werden. Nähere Hinweise zur seriellen Schnittstelle fin- den Sie weiter unten. TYPE Mit Hilfe des Befehls TYPE und einer Umleitung auf das Gerät LPT1: ist es möglich, eine ASCII- oder Druckdatei zu drucken.
Kapitel 5: Druckersteuerung Nach dem Steuerzeichen CTRL-P (CONTROL-Taste gedrückt hal- CTRL-P ten und Taste P betätigen) werden die am Bildschirm ausgegebenen Texte gleichzeitig zur aktuellen Drucker-Ausgabeeinheit ausgege- ben und dort protokolliert. Wird beispielsweise dann der Befehl DIR über die Tastatur eingegeben, erfolgt die Ausgabe des aktuellen Dateiverzeichnisses (Dateinamen) nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch auf dem Drucker.
Kapitel 5: Druckersteuerung Beispiel: Die Optionen der seriellen Schnittstelle des Druckers sind werk- seitig folgendermaßen eingestellt: Parity None Serial Data 8 Bits Protocol Ready/Busy Diagnostic Test Busy Line Baud Rate 9600 BPS DSR Signal Invalid DTR Signal Ready on Power up Busy Time 200 ms Die Einstellungen der seriellen Schnittstelle im Computer wer-...
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Kapitel 5: Druckersteuerung 4. Überprüfen Sie das Schnittstellenkabel. Bei der Vielzahl der ver- fügbaren seriellen Kabel ist es oft sehr schwer, ein für die jeweili- gen Erfordernisse taugliches Kabel zu finden. Das im Anhang D beschriebene Schnittstellenkabel kann für die beiden Übertra- gungsprotokolle X-ON/X-OFF und Ready/Busy (Busy Line DTR) verwendet werden.
Kapitel 6: Verbrauchsmaterial und Reinigung Kapitel 6: Verbrauchsmaterial und Reinigung Farbband-Kassette wechseln Läßt der Kontrast der gedruckten Zeichen nach, sollten Sie das Farbband wechseln. Gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor: Vorsicht ! Der Druckkopf kann sich bewegen. Verletzungen an den Händen sind möglich. Schalten Sie den Drucker OFF LINE und warten Sie, bis der Druckkopf stillsteht.
Kapitel 6: Verbrauchsmaterial und Reinigung 3. Schieben Sie den Druckkopf in die Mitte der Druckerwal- 4. Fassen Sie die verbrauchte Farbbandkassette an der oberen Seite an und ziehen Sie sie vorsichtig nach oben über den Druckkopf Neue Farbband- Original-Farbband-Kassetten des Herstellers sind speziell für Ihren Drucker entwickelt worden.
Kapitel 6: Verbrauchsmaterial und Reinigung 4. Drehen Sie abschließend den blauen Farbbandknopf im Uhrzeigersinn, um das Farb- band zu spannen. Kassette über den Kopf nach unten kippen 5. Schließen Sie die Druckerabdeckung und schalten Sie den Druk- ker über die SEL-Taste wieder ON LINE. Reinigung Um einen reibungslosen Druckbetrieb zu gewährleisten, sollten Sie etwa alle sechs Monate (oder nach ca.
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Kapitel 6: Verbrauchsmaterial und Reinigung Nehmen Sie vor einer Reinigung alle Zubehörteile wie Einzel- blatteinzug oder Zugtraktor vom Drucker ab. Reinigen Sie den Bereich um die Achse des Druckkopfschlittens und die Druckwalze mit einem sauberen, trockenen Tuch. Entfernen Sie Papierreste und Staub nur mit einem weichen Pinsel oder einer Bürste.
Kapitel 7: Zubehör Kapitel 7: Zubehör Das in diesem Kapitel beschriebene Zubehör erweitert den Funk- tionsumfang Ihres Druckers. Zu Ihrer eigenen Sicherheit, und um Schäden am Gerät vorzubeugen, ... schalten Sie vor jeder Installation den Drucker aus, ... ziehen Sie den Netzstecker vom Drucker ab. Beachten Sie außerdem die Sicherheitshinweise am Anfang des Handbuches.
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Kapitel 7: Zubehör Prüfen Sie die gelieferten Ein- Lieferumfang prüfen zelteile auf ihre Vollständigkeit bzw. auf Beschädigungen. Zum Lieferumfang gehört je nach Einzelblatteinzug: 1 Zufuhrschiene (wird bei diesem Modell nicht verwendet) 1 vorderer Papierhalter 1 bis 4 hintere Papierhalter Entfernen Sie das Verpackungsmaterial. Heben Sie die Originalver- packung auf, damit sie den Einzelblatteinzug im Bedarfsfall sicher transportieren können.
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Kapitel 7: Zubehör 4. Setzen Sie den Einzelblatt- einzug Befesti- gungsbügeln beidseitig auf die Druckwalzenwelle auf, so daß er fest aufsitzt. 5. Drehen Sie den Walzendreh- knopf, damit die Zahnräder an der linken Einzugsseite und der Walze ineinander- greifen. 6. Schließen Sie die Druckerab- deckung wieder.
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Kapitel 7: Zubehör 8. Setzen Sie den bzw. die hin- teren Papierhalter auf die Stange der Papierführung auf. 9. Setzen Sie nun den vorderen Papierhalter ein. 10. Für eine einwandfreie Pa- pierzufuhr und -verarbei- tung muß der Papierwahlhe- bel an der rechten Drucker- seite auf das Einzelblattsym- bol (mittlere Position, TOP) weisen.
Kapitel 7: Zubehör Der Papierschacht des Einzelblatteinzuges hat ein maximales Fas- Papierzufuhr sungsvermögen von 100 Blatt (90 g/m ) bzw. 170 Blätter (60 g/m Mehrlagige Formulare (Mehrfachsätze) dürfen nicht Normalpapier. Eine Markierung an der linken Führungsschiene verarbeitet werden! zeigt die Füllhöhe an. Beachten Sie auch die weiterführenden Pa- pierhinweise in Kapitel 3.
Kapitel 7: Zubehör 4. Verstellen Sie die rechte Pa- pierführung so, daß die rechte Seite der Führung bündig an der rechten Blatt- kante liegt. Drücken Sie die Stützen nicht zusammen. Die Führungsschiene läßt sich lösen und arretieren, in- dem Sie den Rasthebel in die entsprechende Position (Lö- sen = RELEASE, Feststellen = LOCK) bringen.
Kapitel 7: Zubehör Einzelne Blätter können dem Drucker auch bei installiertem Einzel- Manueller blatteinzug von Hand zugeführt werden. Voraussetzung ist, daß Papiereinzug sich kein Papier im regulären Papierweg des Druckers befindet. Bei der manuellen Zufuhr gibt es zwei Betriebsarten: Einzelnes Blatt zuführen: Ist der Drucker im Zustand ON LINE, während in den manuellen Zufuhrschlitz Pa-...
Kapitel 7: Zubehör Umschaltung auf den normalen Duckbetrieb: Um wieder auf die normale Betriebsart zurückzuschalten, brau- chen Sie nach der Beendigung des Druckauftrages lediglich den Drucker wieder in den ON LINE-Zustand zu schalten. Danach zieht der Drucker das nächste zu bedruckende Blatt wieder aus dem aktuellen Schacht des Einzelblatteinzugs.
Kapitel 7: Zubehör Nehmen Sie den Einzelblatteinzug vom ausgeschalteten Drucker Einzelblatteinzug ab, indem Sie die Installationsschritte in umgekehrter Reihenfolge vom Drucker ausführen. Auch die Papierzufuhrschiene muß entfernt werden. abnehmen Installieren Sie anschließend wieder den Papierabstandhalter und die Papierauflage, dieses wird in Kapitel 1 beschrieben. Befestigungsbügel Wollen Sie einen schmalen Einzelblatteinzug auf ein breites Druk- verstellen...
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Kapitel 7: Zubehör 4. Nehmen Sie den Befestigungsbügel vom Einzelblatteinzug ab. 5. Setzen Sie die linke Bügel- schiene etwa 5 mm nach links. Richten Sie das Befesti- gungsloch genau nach dem Stift und dem Gewindeloch am Einzelblatteinzug aus und drehen Sie die linke Schraube (B) wieder ein.
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Kapitel 7: Zubehör Es können auch stärkere Einzelblätter verarbeitet werden, je- doch keine mehrlagigen Formulare (Mehrfachsätze). Entfernen Sie beschädigte Blätter, da es sonst zu Fehleinzügen und Papierstaus kommen kann. Benutzen Sie nicht mehrere Papierformate gleichzeitig. Bei unbedruckten Einzelblättern, und besonders bei der Verar- beitung von Blättern mit bedruckten Seiten (Briefkopf, Firmen- logo usw.), müssen Sie auf den korrekten Einzug achten.
Kapitel 7: Zubehör Der Zugtraktor Die Möglichkeit, Endlospapier von der Unterseite zuzuführen, wird dann genutzt, wenn Papiersorten bedruckt werden sollen, die für eine Führung um die Druckwalze nicht geeignet sind. Dazu ge- hören beispielsweise Mehrfachformulare, Aufkleber auf Trägerpa- pier sowie anderes Spezialpapier. Lieferumfang prüfen Prüfen Sie die gelieferten Ein- zelteile auf Vollständigkeit bzw.
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Kapitel 7: Zubehör 1. Schalten Sie den Drucker aus und öffnen Sie die Drucker- abdeckung. 2. Entfernen Sie den geriffelten Papierabstandhalter, indem Sie ihn zunächst nach hinten kippen und dann nach oben aus der Halterung nehmen (siehe auch Kapitel 1). 3.
Kapitel 7: Zubehör 5. Tauschen Sie die mit dem Zugtraktor gelieferte Schallschluckab- deckung gegen die Druckerabdeckung aus und schließen Sie sie. Papierführung 6. Schalten Sie den Drucker ein. Schallschluck- Zug- abdeckung traktor Hinweis ! Verwenden Sie die »Park«-Funktion nicht in Verbindung mit dem Zugtraktor, da andernfalls das Endlospapier vollständig aus der Traktorführung läuft.
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Kapitel 7: Zubehör Achtung ! Bei direktem Druck auf die Walze können Druckkopf und Nadeln beschädigt werden. Achten Sie auf die richtige Einstellung der Papierführung. 4. Lösen Sie den Sperrhebel der linken Stachelwalze stellen Sie diese auf die ge- wünschte Position ein. Stel- len Sie anschließend die lin- ke Walze mit dem Sperrhe- bel wieder fest.
Kapitel 7: Zubehör 6. Schließen Sie die Abdeckung wieder. 7. Stellen Sie nun die rechte Stachelwalze entsprechend der Papierbreite in gleicher Weise ein. Achten Sie dar- auf, daß das Papier leicht ge- spannt ist. 8. Schalten Sie den Drucker ein. Der Druckkopf bewegt sich an den linken Rand der Druckwalze, und die akti- ven Anzeigen des Bedienfel-...
Kapitel 7: Zubehör Der Schubtraktor Der Schubtraktor gibt Ihnen die Möglichkeit, Endlospapier von der Unterseite des Druckers zuzuführen. Dazu wird der Drucker mit Hilfe der beiden mitgelieferten Ständerfüße hochgestellt. Prüfen Sie die gelieferten Ein- Lieferumfang prüfen zelteile auf ihre Vollständigkeit bzw.
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Kapitel 7: Zubehör 1. Schalten Sie den Drucker aus. 2. Stellen Sie den Drucker zur Installation der beiden Stän- derfüße hochkant auf die lin- ke Seite, so daß der Walzen– drehknopf nach oben weist. Zunächst wird der rechte Ständerfuß installiert. Aussparungen 3.
Kapitel 7: Zubehör 6. Haben Sie beide Traktor- ständerfüße installiert, müs- sen Sie für den Einbau des Schubtraktors beiden Füße ausklappen. Dadurch neigt sich der Drucker nach hinten. Installieren Sie wie- der den Walzendrehknopf. Zur Installation des Schubtrak- Schubtraktor tors müssen Sie zunächst die installieren beiden Ständerfüße ausklap- pen.
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Kapitel 7: Zubehör 1. Setzen Sie den Schubtraktor mit den beidseitigen Aus- sparungen auf die Halte- rungsstifte am Druckerbo- den auf (Pfeil). 2. Ziehen Sie den Traktor leicht nach vorne zur Druckervor- derseite. 3. Die Befestigungshaken des Traktors müssen beidseitig hörbar einrasten.
Kapitel 7: Zubehör 1. Stellen Sie den Papierwahl- Endlospapier hebel an der rechten Druk- zuführen kerseite auf die Endlospa- pierposition nach hinten (BOT); das Symbol ( ) zeigt die korrekte Hebelstellung Achtung ! Bei direktem Druck auf die Walze können Druckkopf und Nadeln beschädigt werden.
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Kapitel 7: Zubehör 4. Um die linke Stachelwalze entsprechend der jeweiligen Papierbreite zu verschieben, lösen Sie den Sperrhebel (nach vorne ziehen). Ver- schieben Sie die Walze bis zur gewünschten Position und arretieren Sie die Verrie- gelung anschließend wieder. Sperrhebel 5. Stellen Sie nun die rechte Walze entsprechend der Pa- pierbreite in gleicher Weise ein.
Kapitel 7: Zubehör Über das Druckermenü, in der Gruppe Bottom Feed, haben Sie die Möglichkeit, die Werte für die Papierverarbeitung Ihren Wünschen entsprechend einzustellen. Wechsel zwischen Ist Endlospapier von der Rückseite zugeführt und Sie möchten Endlospapier aus dem Schubtraktorständer verwenden, gehen Sie unterschiedlichen wie folgt vor: Endlospapier-...
Kapitel 7: Zubehör Der Rollenpapierhalter Dieser Rollenpapierhalter bietet Ihnen die Möglichkeit, Rollenpa- pier oder spezielles Papier für besondere Anwendungen zu ver- wenden. Lieferumfang prüfen Prüfen Sie die gelieferten Ein- zelteile auf ihre Vollständigkeit bzw. auf Beschädigungen. Zum Lieferumfang gehört je nach Modell: 1 Rollenpapierhalter (nur schmal)
Kapitel 7: Zubehör 1. Wechseln Sie die mit dem Rollenpapierhalter mitgelie- ferte neue Papierauflage ge- gen die alte Auflage aus. Die Installation der Papieraufla- ge wird in Kapitel 1 be- schrieben. 2. Setzen Sie die Haken des Rollenpapierhalters exakt in die Aussparungen der Pa- pierauflage ein und kippen die Auflage nach hinten.
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Kapitel 7: Zubehör 2. Stellen Sie den Papierwahlhe- bel an der rechten Druckersei- te auf die Stellung TOP (Ein- zelblatt): Achtung ! Bei direktem Druck auf die Walze können Druckkopf und Nadeln beschädigt werden. Achten Sie auf die richtige Einstellung der Papierführung. 3.
Kapitel 7: Zubehör 6. Das Papier kann nun bis hin zur ersten Druckposition transpor- tiert werden, indem Sie die FF/LOAD-Taste drücken. Beachten Sie, daß Sie für den Einsatz eines Rollenpapierhalters spe- zielles Endlospapier benötigen. Serielle Schnittstellenkarte Neben der eingebauten parallelen Schnittstelle ist zusätzlich drei verschiedene serielle Schnittstellenkarten lieferbar: RS-232C RS-232C/Current Loop...
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Kapitel 7: Zubehör 2. Entfernen Sie die Blende an der rechten hinteren Druk- kerseite, indem Sie sie ent- weder mit einem Schlitz- schraubendreher herausbre- chen oder mit einem Messer ausschneiden. 3. Nehmen Sie die Schnittstel- lenkarte aus der Verpackung und schieben Sie sie entlang Führungsschiene zum Anschlag in das Gehäu- se, bis die Karte spürbar...
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Kapitel 7: Zubehör Hinweis ! Stellen Sie sicher, daß das parallele und serielle Schnittstellen- kabel nicht zur gleichen Zeit installiert ist oder benutzt wird, da es sonst zu Fehlfunktionen kommen kann. 5. Stecken Sie das druckerseitige Ende des seriellen Schnittstel- lenkabels in den Anschluß...
Kapitel 7: Zubehör Die Mehrfarbband-Kassette Der Einsatz eines Mehrfarbbandes ermöglicht den Druck farbiger Grafiken, Zeichnungen und Bilder. Um das Mehrfarbband nutzen zu können, muß zunächst die Mehrfarbband-Halterung (Colour Option Kit) in den Drucker eingesetzt werden. Dieser verfügt über einen besonderen Transportmechanismus, mit dem die Positionie- rung des Mehrfarbbandes erfolgt.
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Kapitel 7: Zubehör Vorsicht ! Der Druckkopf kann heiß sein. Verbrennungen an den Händen sind möglich. Warten Sie, bis sich der Druckkopf abgekühlt hat. 1. Schalten Sie den Drucker aus. 2. Öffnen Sie die vordere Druckerabdeckung und nehmen Sie die Farbbandkassette heraus.
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Kapitel 7: Zubehör 5. Die Mehrfarbband-Kassette wird in die Farbbandhalte- rung eingesetzt und leicht heruntergedrückt, spürbar Halt findet. 6. Schalten Sie den Drucker wieder ein. Denken Sie daran, den Menü- punkt Ribbon von Black Rib- bon auf Black oder eine andere Farbe umzustellen.
Kapitel 8: Probleme und Lösungen Kapitel 8: Probleme und Lösungen Die meisten Druckprobleme lassen sich leicht beheben. Bevor Sie den Kundendienst rufen, sollten Sie erst die untenstehenden Feh- lermöglichkeiten prüfen. Kleine Störungen lassen sich in der Regel leicht und schnell selbst beheben. Fehlermöglichkeiten Diese Übersicht enthält sowohl das Fehlerbild als auch mögliche Abhilfe.
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Kapitel 8: Probleme und Lösungen ... nichts gedruckt wird, obwohl der Computer Daten sendet? Möglicherweise ist der Drucker OFF LINE geschaltet. Leuchtet die SEL-Lampe nicht, müssen Sie die SEL-Taste betätigen. Überprüfen Sie auch den korrekten Anschluß des Schnittstellenkabels an Ihrem Drucker und Computer.
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Kapitel 8: Probleme und Lösungen Trat der Papierstau am Farbbandschutz auf, schieben Sie den Druckkopf vorsichtig beiseite. Die Schrauben des Farbband- schlittens dürfen auf keinen Fall gelöst werden, da sonst die Ju- stage des Druckkopfes verloren geht. Stellen Sie sicher, daß sich kein Papier mehr zwischen Farbbandschutz und Walze befin- det.
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Kapitel 8: Probleme und Lösungen ... die Menü- und Druckfunktionstasten unwirksam sind? Die Funktion dieser Tasten kann über den Menüpunkt Operator Panel Functions des Druckmenüs deaktiviert werden. Ist der Druk- ker Teil eines Netzes oder wird er von mehreren Personen gemein- sam genutzt, hat der jeweilige Systemverwalter diese Option wahr- scheinlich benutzt, damit die Druckereinstellung nicht wahllos ge- ändert wird.
Kapitel 8: Probleme und Lösungen Fehlertabellen Betriebsstörungen werden durch das Blinken der ALARM-Lampe angezeigt. Die anderen Lampen zeigen die Art des Fehlers an. Vom Anwender Die aufgeführten Meldungen deuten auf Fehler hin, die in der Re- gel vom Anwender behoben werden können. Erscheint die Fehler- behebbare Fehler meldung nach Durchführung der beschriebenen Abhilfe erneut, wenden Sie sich an Ihren Lieferanten.
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Kapitel 8: Probleme und Lösungen Beschreibung HSD UTL 10 cpi 12 cpi 20 cpi PROP Die serielle Schnittstellenkarte ist nicht richtig installiert. Entfernen Sie die Karte und bauen Sie sie erneut ein. Der Antrieb des Druckkopfschlittens (Spacemotor) ist blockiert oder de- fekt.
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Kapitel 8: Probleme und Lösungen Die nachfolgenden Fehlermeldungen sollten im Normalbetrieb Schwerwiegende nicht angezeigt werden. Der Vollständigkeit halber sind sie hier Fehler aufgeführt. Wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihren Lieferanten. Bei diesen Fehlermeldungen blinkt ebenfalls die ALARM-Lampe; zusätzlich leuchten folgende Anzeigelampen konstant: Fehlerursache 10 cpi 15 cpi 17 cpi 20 cpi PROP HSD MPU, internes RAM...
Kapitel 8: Probleme und Lösungen Testmöglichkeiten Der Drucker verfügt über eine Reihe einfacher Möglichkeiten, die einwandfreie Funktionsweise zu testen. Benutzen Sie einen der zur Verfügung stehenden Tests, wenn Sie prüfen wollen, ob der Druk- ker ordnungsgemäß arbeitet. Als Kopfzeile finden sich über den folgenden Testausdrucken Angaben über die Programmversion und Emulation Ihres Druckers.
Kapitel 8: Probleme und Lösungen Dieser Test überprüft die aktuellen Druckqualität sowie der ver- Verfügbare fügbaren Schriftarten. Der Ausdruck verfügbarer Schriftarten um- Schriftarten faßt eine Seite und beendet sich selbst, kann aber auch vorzeitig durch Betätigung der SEL-Taste abgebrochen werden. Schriftarten-Test auf einem Einzelblatt Einen Ausdruck erhalten Sie, indem Sie beim Einschalten die LF-Taste gedrückt halten.
Kapitel 9: Drucker für den Transport verpacken Kapitel 9: Drucker für den Transport verpacken Falls Sie den Drucker verschicken oder transportieren müssen, hal- ten Sie sich an folgende Hinweise, um eine sichere Verpackung des Gerätes zu gewährleisten. Drucker, die nicht dieser Anweisung entsprechend verpackt sind, können während des Transportes Schaden nehmen.
Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Dieses Kapitel enthält die Befehle für die Steuerung von Drucker- funktionen der IBM Proprinter XL-Emulation. Innerhalb der Funkti- onsgruppen wie Druckqualität, Seitenformatierung usw. sind die einzelnen Befehle aufgeführt. Nachfolgend werden die Funktionen der einzelnen Steuerbefehle erklärt.
Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Schriftart wählen Funktion Dez. Hex. ASCII NLQ Courier wählen 27 107 0 1B 6B 00 ESC k NUL NLQ Gothic wählen 27 107 1 1B 6B 01 ESC k SOH OCR-B wählen 27 107 5 1B 6B 05 ESC k ENQ Mit diesen Befehlen können Sie zwischen verschiedenen Schriftar-...
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Der Zeichenabstand kann auch über den Menüpunkt Pitch oder über das Bedienfeld festgelegt werden. Darüberhinaus kann der Ab- stand über einen Mehrfunktionsbefehl festgelegt werden. Horizontale Funktion Dez. Hex. ASCII Dehnschrift Start hor. Dehnschrift 27 87 49 1B 57 31 ESC W 1 Stopp hor.
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Für bestimmte Anwendungen ist die maximale Anzahl von Zeichen in einer Zeile anzugeben. Diese richtet sich nach dem Zeichenab- stand. Die folgende Tabelle zeigt die maximale Anzahl von Zeichen pro Zeile. Zeichenabstand Zeichen pro Zeile schmaler Drucker breiter Drucker 5 cpi...
Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Zeichenzwischen- raum Zwischenraum setzen 27 86 n 1B 56 n ESC V n Standard-Zwischenraum 27 86 0 1B 56 00 ESC V NUL Mit diesem Befehl können Sie den Abstand zwischen den Zeichen durch Eingabe einer bestimmten Anzahl von Punktspalten festle- gen.
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Unterstreichung Funktion Dez. Hex. ASCII Start Unterstreichung 27 45 49 1B 2D 31 ESC - 1 Stopp Unterstreichung 27 45 48 1B 2D 30 ESC - 0 Dieser Befehl veranlaßt, daß alle druckbaren Zeichen einschließlich der Leerzeichen unterstrichen werden.
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Kursivschrift Start Kursivschrift 27 37 71 1B 25 47 ESC % G Stopp Kursivschrift 25 37 72 1B 25 48 ESC % H Kursive Zeichen werden leicht nach rechts geneigt gedruckt und he- ben einzelne Wörter, Sätze oder ganze Absätze besonders hervor.
Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Mehrfunktionsbefehle Mit Mehrfunktionsbefehlen können verschiedene Druckfunktionen in einer einzigen Escape-Sequenz kombiniert werden. Druckqualität, Funktion Dez. Hex. ASCII Zeichenabstand Druckqualität, Zeichen- 27 73 n 1B 49 n ESC I n und Schriftart abstand und Schriftart wählen Der Parameter n bestimmt die Kombination aus Druckqualität, Zei- chenabstand und Schriftart gemäß...
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Bei der Anwendung vertikal gedehnter Zeichen sollten Sie den Zei- lenabstand entsprechend vergrößern. Mit diesem Befehl können Sie neben der Zeichenhöhe auch die Zei- chenbreite und den Zeilenabstand definieren. Die verschiedenen Kombinationen dieser drei Funktionen ergeben sich aus den Werten der Variablen n und n , wobei n...
Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Tabulatoren Horizontal- Funktion Dez. Hex. ASCII tabulatoren Horizontaler Tabulatorsprung Horizontaltabulatoren 27 68 n 1B 44 n ESC D n setzen ... n ... n ... n n = 1 bis 255 k = 1 bis 28 Horizontaltabulatoren 27 68 0 1B 44 00...
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Das Kommando ESC D NUL löscht alle Horizontaltabulatoren ein- schließlich der Standardtabulatoren. Wird der Drucker aus- und eingeschaltet, stehen die Standardtabulatoren wieder zur Verfü- gung. Ist bis zum Zeilenende kein weiterer Tabulator gesetzt, so wird der Tabulator-Sprungbefehl ignoriert.
Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen ben, ohne daß Tabulatorpositionen definiert sind, wird lediglich ein Zeilenvorschub ausgeführt. Die tatsächliche Position einer Tabulatormarke richtet sich nach dem jeweils aktiven Zeilenabstand beim Laden der Vertikaltabula- toren und verschiebt sich nicht mit geändertem Zeilenabstand (ab- solute Position).
Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Horizontale Punktpositionierung Horizontale 27 124 1B 7C ESC I Punktpositionierung Mit den Variablen n und n in diesem Befehl, kann eine bestimmte Punktposition festgelegt werden, an welcher der Ausdruck begin- nen soll. Die Werte der Variablen können anhand der folgenden Ta- belle errechnet werden: = ganzzahliger Wert (Punktposition / 256) = Punktposition - (n...
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Beim Einschalten wird die aktuelle Position des Druckkopfes als Blattanfang, d.h. als erste Druckzeile auf der Seite registriert. Beim Bedrucken von Formularen ist es wichtig, daß die Seitenlänge ge- mäß den Abmessungen des Formulares gesetzt ist, damit nicht nur das erste, sondern auch alle nachfolgenden Formularsätze an der richtigen Position bedruckt werden.
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Mit dieser Funktion kann der untere Bereich einer Seite automatisch übersprungen werden. Es erfolgt ein Seitenvorschub zum Beginn der nächsten Seite (Top of Form). Der Parameter n bezeichnet die zu überspringenden Zeilen bis zum Seitenanfang des nächsten Blattes. Der tatsächlich zu überspringen- de untere Rand ist abhängig vom aktuellem Zeilenabstand.
Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Achten Sie darauf, daß der Wert für den rechten Rand mindestens eine Zeichenspalte größer ist als der für den linken Rand. Der rechte Rand darf die unten angegebenen Maximalwerte (siehe Tabelle un- ten) nicht überschreiten. Zeichenabstand schmaler Drucker breiter Drucker...
Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Mit diesen Befehlen wird kein Zeilenvorschub ausgeführt, sondern nur der Zeilenabstand gesetzt, der von einem nachfolgenden Zei- lenvorschubbefehl benutzt wird. Der Befehl ESC A n für einen variablen Zeilenabstand von n/72 Zoll ordnet der Zeilenabstandsvariablen den gewünschten Wert zu. Der neu gewählte Zeilenabstand wird erst gültig, wenn er durch den Befehl ESC 2 aktiviert wird.
Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Wird in einem der variablen Vorschubbefehle für den Parameter n der Wert 0 gesetzt, wird kein Zeilenvorschub ausgeführt. Der kleinstmögliche Wert für den Papiervorschub beträgt 1/144 Zoll. Bei einem variablen Zeilenvorschub in n/216-Zoll-Schritten (ESC J n) erfolgt eine Umrechnung des gewünschten Wertes. Run- dungsfehler werden dabei soweit als möglich kompensiert.
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Schachtwahl Schacht 1 wählen 27 25 49 1B 19 31 ESC EM 1 Schacht 2 wählen 27 25 50 1B 19 32 ESC EM 2 Über die beiden Schachtwahlbefehle können Sie bei Verwendung Diese Befehle sind nur bei Einsatz eines als Zubehör eines Einzelblatteinzuges mit zwei Zufuhrschächten festlegen, aus...
Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Zeichensätze IBM-Zeichensätze Funktion Dez. Hex. ASCII IBM-Zeichensatz I 27 55 1B 37 ESC 7 IBM-Zeichensatz II 27 54 1B 36 ESC 6 Die IBM-Zeichensätze sind als 8-Bit-Zeichensätze aufgebaut, d.h. je- der Bit-Kombination eines Byte ist ein Zeichen zugeordnet, wobei im Wertebereich von dezimal 0 bis 31 einige Werte mit Steuerbefeh- len belegt sind.
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Voll druckbarer Zeichensatz Ein Zeichen des 27 94 n 1B 5E n ESC ^ n voll druckbaren Zeichensatzes drucken n = Zeichencode Mehrere Zeichen des 27 92 1B 5C ESC \ voll druckbaren Zeichensatzes drucken = 0 bis 255...
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Nationale Funktion Dez. Hex. ASCII Zeichensätze Nationalen Zeichensatz 27 33 n 1B 21 n ESC ! n wählen Mit diesem Befehl können einige Zeichen im Bereich 32 bis 127 durch nationale Sonderzeichen ersetzt werden. Wollen Sie einen dieser Zeichensätze aktivieren, müssen Sie für den Parameter n den entsprechenden Wert aus der Tabelle der nationalen Zeichensätze einsetzen.
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Codepages wählen Codepages wählen 27 91 84 1B 5B 54 ESC [ T 05 00 ENQ NUL 00 00 NUL NUL Codepages sind nationale Varianten des IBM-Zeichensatzes. Im Ge- gensatz zu nationalen Zeichensätzen bestehen die Unterschiede im Be- reich 0 bis 255.
Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Codepage 1016 Serbokroatisch I 1017 Serbokroatisch II 1018 ECMA-94 1019 Windows East Europe 1020 Windows Griechisch 1021 Latin 5 (Windows Türkisch) 1022 Windows Kyrillisch 1024 Ungarisch CWI 1027 Ukrainisch 1030 Hebräisch NC - 862 1031 Hebräisch OC 1032 Windows Hebräisch...
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Rückwärtsschritt Rückwärtsschritt Durch diesen Befehl wird die Druckposition auf das zuletzt emp- fangene druckbare Zeichen gesetzt. Dieser Befehl wird nur ausge- führt, wenn danach ein druckbares Zeichen oder ein Druckbefehl folgt. Die tatsächliche Weite eines Rückwärtsschrittes richtet sich nach dem jeweiligen Zeichenabstand.
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen Wird der automatische Zeilenvorschub aktiviert, führt der Drucker bei Empfang eines Wagenrücklaufbefehls zusätzlich einen Zeilen- vorschub aus. Diese Funktion kann auch über den Menüpunkt Auto LF gesteuert werden. Unidirektionaldruck Funktion Dez. Hex. ASCII Start Unidirektionaldruck 27 85 49 1B 55 31 ESC U 1...
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Kapitel 10: IBM - Standardfunktionen die SEL-Lampe konstant, und der Drucker ist im ON LINE-Modus. Die Druckunterdrückung kann auch über die SEL-Taste auf dem Be- dienfeld deaktiviert werden Bei aktivierter Druckunterdrückung können dem Drucker weiterhin Daten gesendet werden, ohne daß sie gespeichert oder gedruckt werden, diese Daten werden unter- drückt Im OFF LINE-Zustand dagegen können Daten an den Druk- ker übertragen werden, bis der Empfangspuffer belegt ist.
Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Ladbare Zeichen Zusätzlich zu dem standardmäßigen Zeichensatz verfügt der Druk- ker in der Proprinter-Emulation einen Speicher für speziell benötig- te Sonderzeichen oder Schriftarten. Es ist möglich, bis zu 256 Zeichen zu laden, also einen kompletten Wegen der englischen Bezeichnung »Downline...
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Jedes zu ladende Zeichen muß in einer Punktmatrix entworfen wer- Ladbare Zeichen in den. Jeder gesetzte Punkt entspricht dem Anschlag einer Nadel des Datenverarbeitungs- Druckkopfes an einer bestimmten Position. Die Matrix für Daten- qualität entwerfen verarbeitungsqualität besteht aus 12 Spalten und 9 Zeilen (9 Na- deln).
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Zeichen mit Oberlänge Plazieren Sie Punkte in zwei benachbarten Spalten einer Zeile, wer- den die Daten zwar geladen, der zweite Punkt, im Beispiel (O), je- doch nicht gedruckt. Zeichenmatrix in Nach der Erstellung der Zeichenmatrix muß das Punktmuster in für den Drucker interpretierbare Daten umgewandelt werden.
Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Nach Ermittlung der Zeichendaten werden sie mit folgender Steuer- Daten laden befehlssequenz zum Drucker geschickt: ESC = n DC4 Zeichenadresse Attr Attr Zeichendaten (Spalte 1...Spalte 11) Die Parameter n und n werden dabei aus einer Formel abgeleitet, welche die Gesamtzahl der Bytes für den Ladevorgang der zu la- denden Zeichen angibt.
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken 94 x 13 + 2 = 1224 = ganzzahliger Wert (1224/256) = 4 = 1224 - (n2 * 256) = 200 Schritt 3: ID-Byte eingeben Fügen Sie nun DC4 als ID-Byte für Datenverarbeitungsqualität ein. Schritt 4: Startadresse eingeben Nun folgt die Startadresse, das ist der ASCII-Wert des ersten zu la- denden Zeichens.
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Bit 2 bis 6: Die Bits 2 bis 7 sind reserviert und daher auf den Wert 0 zu setzen. Bit 7: 0: Das Zeichen hat eine Oberlänge. Die Bits der Zei- chenmatrix sind den oberen 8 Nadeln des Druckkopfes zugeordnet.
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken kann. Um den DLL in Proportionalschrift benutzten zu können, müssen Sie diese Funktion vor dem Druck mit ESC P 1 aktivieren. Ist die Proportionalschrift nicht aktiviert, werden die Zeichen in normaler Breite gedruckt, wobei das Attribut-Byte 2 ignoriert wird. Folgendes BASIC-Programm lädt das oben abgebildete Zeichen mit Unterlänge auf den Adreßplatz „@”: CHR$(27);...
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken In der Proprinter-Emulation können bis zu 256 Zeichen auch in Ladbare Zeichen in Schönschriftqualität geladen werden. Schönschriftqualität entwerfen Der wesentliche Unterschied zum DLL in Datenverarbeitungsqua- lität ist die Verdopplung der Zeichendaten in der Horizontalen wie auch in der Vertikalen.
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Plazieren Sie Punkte in zwei benachbarten Spalten einer Zeile, dann werden die Daten zwar geladen, der zweite Punkt jedoch nicht ge- druckt. Nach der Erstellung der Zeichenmatrix muß das Punktmuster in für Zeichenmatrix in den Drucker interpretierbare Daten umgewandelt werden.
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Die einzelnen Schritte zum Laden der Daten entsprechen denen der ladbaren Zeichen in Datenverarbeitungsqualität, mit Ausnahme des ID-Bytes für Schönschrift (NAK) und der Bedeutung der Attribute- Bytes. Attribut-Byte 1 Die Bits des Attribut-Bytes 1 haben folgende Bedeutung: Bit 0 bis 1: 00: Alphanumerische Zeichen: Die Zeichenmatrix wird nicht auf 12 Punktreihen (Liniengrafikzeichen) erwei-...
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Das Attribute-Byte 1 ist 0 (Zeichen mit Oberlänge), das Attribute- Byte 2 ist konstant 0. Das erste Datenbyte einer jeden Spalte enthält die Punktdaten für die ungeraden Zeilen (weiß), das zweite Datenbyte die für die gera- den Zeilen (grau).
Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Beachten Sie, daß sich bei den ladbaren Zeichen in Schönschrift die Datenmenge vervierfacht hat. Das ID-Byte hat jetzt den Wert 21 (dez.) und die Einschaltsequenz lautet ESC I 7. Ladbare Zeichen Funktion Dez.
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Da der Druckkopf Ihres Druckers neun senkrecht angeordnete Na- deln besitzt, sind die Grafikdaten in Spalten zu je 8 bzw. 9 Punkzei- len strukturiert. Da die Grafikdaten als eine Folge von Bytes zu je 8 Bits zum Drucker geschickt werden, arbeiten die meisten Grafikse- quenzen mit 8 Punktzeilen.
Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Grafiken programmieren Die Befehlssequenz für punktadressierbare Grafiken ist wie folgt aufgebaut: 1. Steuerbefehlssequenz, die den Grafikdruck einleitet und die Auflösung bestimmt, 2. Anzahl zu druckender Grafikspalten und 3. Punktmusterdaten, die dem Drucker die in den Grafikspalten zu druckenden Punkte mitteilen.
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Funktion Dez. Hex. ASCII Doppelte Dichte Grafiken doppelter Dichte 27 89 1B 59 ESC Y aktivieren = Gesamtzahl - (n * 256) = Gesamtzahl Grafikzeichen / 256 Grafiken doppelter Dichte haben eine Auflösung von 120 x 72 Punk- ten pro Zoll sowie eine maximale Breite von 960 bzw.
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken zweite Punkt in einer Zeile gedruckt werden kann. Erscheint also in einer bestimmten Zeile ein Punkt, darf in der nächsten Spalte dersel- ben Zeile kein Punkt gesetzt sein. Direkt benachbarte Punkte in der Horizontalen werden gedruckt.
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Die meisten BASIC-Versionen beinhalten zwei Funktionen, die die Die Anzahl über n und n spezifizierten Punktspalten Berechnung von n und n vereinfachen: darf die maximale Anzahl Punktspalten pro Zeile für die 1.
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Berechnung der Spaltensumme Spaltenposition Dezimalwert + 64 als CHR$(93) eingegeben Nach Ermittlung der Werte für jede Spalte (s etc.) lautet die voll- ständige Anweisung: LPRINT CHR$(27); CHR$(75); CHR$(144); CHR$(1); CHR$(s ); CHR$(s );...;CHR$(s Das Befehlsformat ist für alle Grafikdichten gleich, wobei lediglich die Befehle zur Eröffnung der Grafiken in den jeweiligen Auflösun-...
Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Nachfolgend sollen als Beispiel zwei diagonale Linien gezeichnet Verschiedene werden. Grafikdichten benutzen 1. Geben Sie zunächst den Befehl für die Aktivierung von Grafiken einfacher Dichte ein: 10 LPRINT CHR$(27); CHR$(75); 2. Zählen Sie die Spalten des Bildes. In diesem Fall sind es 11, so daß...
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Spalte 72 144 64 128 10 LPRINT CHR$(27); CHR$(75); CHR$(11); CHR$(0); CHR$(1); CHR$(2); CHR$(4); CHR$(9); CHR$(18);CHR$(36); CHR$(72); CHR$(144); CHR$(32);CHR$(64); CHR$(128) 4. Führen Sie dann das Programm aus. Geben Sie nun als Startsequenz den Befehl für Grafiken doppelter Dichte und halber Druckgeschwindigkeit ein: 20 LPRINT CHR$(27);...
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Wählen Sie nun Grafiken doppelter Dichte und normaler Druckge- schwindigkeit: 30 LPRINT CHR$(27); CHR$(89); CHR$(11); CHR$(0); CHR$(1); CHR$(2); CHR$(4); CHR$(9); CHR$(18); CHR$(36); CHR$(72); CHR$(144); CHR$(32); CHR$(64); CHR$(128) Abgesehen von der Druckgeschwindigkeit dürfte es bei diesem Mu- ster keine Unterschiede geben, da hier keine Punkte in benachbarten Spalten gesetzt sind.
Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Text und Grafik drucken Sie können normalen Text und Grafiken auf einer Zeile mischen. Das nachfolgende Beispiel benutzt dazu das im letzten Abschnitt erstellte Bild: 05 REM Beispiel 3 10 LPRINT "Druckt Text"; CHR$(27); CHR$(75); CHR$(11);...
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Das folgende Programm wurde so geändert, daß ein durchgehendes Bild entsteht. 05 REM Beispiel 4 06 WIDTH "LPT1:", 255 10 NDOTS = 256 12 REM MAXIMALE ANZAHL MÖGLICHER KOMBINATIONEN 15 LPRINT CHR$(27); CHR$(65); CHR$(8) 16 REM HÖHE AUF 8/72 ZOLL SETZEN 18 LPRINT CHR$(27);...
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Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken MOD und FIX eignen sich insbesondere zur Berechnung der Anzahl von Grafikspalten. Die in Beispielprogramm gezeigte FOR-NEXT-Schleife kann be- nutzt werden, wenn ein Punktmuster durch eine mathematische Funktion wie beipielsweise eine Gerade oder eine Sinuskurve be- schrieben werden kann.
Kapitel 11: IBM - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Druckausrichtung Wenn Sie auf die horizontale Ausrichtung über mehrere Grafikzei- len hinweg sehr viel Wert legen und eine geringere Druckgeschwin- digkeit in Kauf nehmen können, sollten Sie über die Menüposition Graphics den Wert Unidirectional anwählen. Dann wird nur von links nach rechts gedruckt und eventuelle horizontale Positionsab- weichungen vermieden, die durch einen Bidirektionaldruck entste- hen könnten.
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Kapitel 12: IBM - Befehlsübersicht Funktion Dez. Hex. ASCII Tabulatoren Vertikaler Tabsprung Vertikaltabulatoren setzen 27 66 1B 42 ESC B ... n ... n ... n Positionierung Funktion Dez. Hex. ASCII Positionierung 27 37 66 1B 25 42 ESC % B ...
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Kapitel 12: IBM - Befehlsübersicht Zeilenabstand Funktion Dez. Hex. ASCII Variablen Zeilenabstand 27 50 1B 32 ESC 2 aktivieren (ESC A n) Variablen Zeilenabstand 27 51 n 1B 33 n ESC 3 n aktivieren (n/216 Zoll) Variablen Zeilenabstand 27 37 57 n 1B 25 39 n ESC % 9 n aktivieren (n/144 Zoll)
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Kapitel 12: IBM - Befehlsübersicht Funktion Dez. Hex. ASCII Zeichensätze Ein Zeichen des vollständig 27 94 n 1B 5E n ESC ^ n druckbaren Zeichensatz drucken Vollständig druckbaren 27 92 1B 5C ESC \ Zeichensatz aktivieren Codepages wählen 27 91 84 1B 5B 54 ESC [ T 05 00...
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Kapitel 12: IBM - Befehlsübersicht Funktion Dez. Hex. ASCII Ladbare Zeichen Standardzeichensatz 27 36 1B 24 ESC $ in DLL laden Zeichen laden 27 61 n 1B 3D n ESC = n id m a id m a id m a DLL aktivieren 27 73 52 1B 49 34...
Kapitel 13: IBM - Zeichensätze Kapitel 13: IBM - Zeichensätze Nachfolgend finden Sie die Zeichensätze, die innerhalb der IBM- Emulation verfügbar sind. Die Auswahl erfolgt über die angegebene Escapesequenz. In diesem Kapitel finden Sie eine Umrechnungstabelle, der Sie im Bedarfsfall die dezimalen und oktalen Werte der Zeichenpositionen entnehmen können.
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Kapitel 13: IBM - Zeichensätze Funktion Dez. Hex. ASCII Codepages Codepage wählen 27 91 84 1B 5B 54 ESC [ T 05 00 ENQ NUL 00 00 NUL NUL Codepage Die Zeichentabellen der Codepages finden Sie in Mehrsprachig / Multilingual Anhang B.
Kapitel 13: IBM - Zeichensätze ASCII-Zeichensatz Der »American Standard Code for Information Interchange« ist ein genormter Zeichensatz aus druckbaren Zeichen (fett ) und Steuerzeichen. Die Namen der Steuerzeichen ergeben sich aus der Verwendung für die Maschinensteuerung und Datenübertragung. Einige Steuerzei- chen aktivieren Druckerfunktionen, die in den entsprechenden Kapiteln erklärt werden.
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Kapitel 13: IBM - Zeichensätze Umrechnungstabelle Diese Tabelle entspricht im Aufbau den nachfolgenden Zeichensätzen. Die Zeilen- und Spal- tenköpfe zeigen die hexadezimalen Werte der Zeichen. In der Tabelle finden Sie die entspre- chenden dezimalen und oktalen Werte. Beispiel: hexadezimal 23 (Spalte 2, Zeile 3) entspricht dezimal 35.
Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Kapitel 14: Epson - Standard- funktionen Dieses Kapitel enthält die Befehle für die Steuerung von Drucker- funktionen der Epson FX-Emulation. Innerhalb der Funktionsgrup- pen wie Druckqualität, Seitenformatierung usw. sind die einzelnen Befehle aufgeführt. Nachfolgend werden die Funktionen der einzelnen Steuerbefehle erklärt.
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Proportionalschrift steht nur in Schönschrift und Datenverarbei- tungsqualität zur Verfügung. Nach der Wahl von Proportional- schrift bei aktiviertem Schnelldruck (HSD) wird in Datenverarbei- tungsqualität (UTILITY) proportional gedruckt. Diese Funktion kann auch über den Menüpunkt Pitch oder über das Bedienfeld aktiviert werden.
Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Druckeffekte Horizontaler Funktion Dez. Hex. ASCII Fettdruck Start horizontaler 27 69 1B 45 ESC E Fettdruck Stopp horizontaler 27 70 1B 46 ESC F Fettdruck Beim horizontalen Fettdruck werden die Punktmuster der Zeichen horizontal versetzt gedruckt. Bei Schönschrift steht dieser Druckef- fekt nicht zur Verfügung.
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Hoch-/ Tiefstellung Start Hochstellung 27 83 48 1B 53 30 ESC S 0 Start Tiefstellung 27 83 49 1B 53 31 ESC S 1 Stopp Hoch-/Tiefstellung 27 84 1B 54 ESC T Hochgestellte Zeichen werden oberhalb der normalen Zeichen gedruckt und werden für Exponenten (x ) und andere typographi-...
Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Wert Farbe Schwarz Magenta (Rot) Cyan (Blau) Violett Gelb Orange Grün Mehrfunktionsbefehle Mit Mehrfunktionsbefehlen können verschiedene Druckfunktionen in einer einzigen Escape-Sequenz kombiniert werden. Druckqualität, Funktion Dez. Hex. ASCII Zeichenabstand Druckqualität, Zeichen- 27 33 n 1B 21 n ESC ! n und Schriftart abstand und Schriftart...
Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen funktionsbefehles brauchen Sie lediglich die Werte für die einzelnen Funktionen aus der nachfolgenden Tabelle ablesen: Unterstreichung = 128 Horizontale Dehnschrift = 32 Vertikaler Fettdruck = 16 Horizontaler Fettdruck = 8 Addieren Sie die ermittelten Werte und setzen Sie das Ergebnis für den Parameter n des Mehrfunktionsbefehls.
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Bei Einschalten des Druckers werden automatisch beginnend mit der neunten Spalte alle acht Spalten Tabulatoren gesetzt. Wird ein Tabulatorzeichen gesendet (HT), bewegt sich der Druckkopf vor dem Ausdruck eines nachfolgenden Zeichens zur nächsten gesetz- ten Tabulatorposition. Die gesetzte Tabulatorposition bezieht sich auf den eingestellten lin- ken Rand (absoluter Bezug).
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Vertikaltabulatoren Vertikaler Tabulatorsprung Vertikaltabulatoren setzen 27 66 1B 42 ESC B ... n ... n ... n k = 1 bis 16 n = 1 bis 255 Bei Einschalten des Druckers sind keine Vertikaltabulatoren gesetzt. Bis zu 16 Vertikaltabulatorpositionen können gesetzt werden, wo- bei die Positionen als Zeilennummer definiert werden.
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Sie können bis zu acht separate Vertikaltabulatorgruppen - auch als Kanäle bezeichnet - setzen. Der entsprechende Befehl ESC b hat das- selbe Format wie ESC B. Tabulatorpositionen müssen in aufsteigen- der Reihenfolge definiert und mit NUL abgeschlossen werden. Dar- über hinaus müssen Sie festlegen, für welchen Kanal Tabulatoren gesetzt werden sollen, indem Sie für die Variable n einen Wert zwi- schen 0 und 7 einsetzen.
Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Positionierung Horizontale Punktpositionierung Funktion Dez. Hex. ASCII Absolute horizontale 27 36 1B 24 ESC $ Punktposition Relative horizontale 27 92 1B 5C ESC \ Punktposition = 0 bis 255 Über diese Befehle können Sie Text oder Grafiken exakt auf einer Seite positionieren.
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Das Verschieben der relativen Druckposition nach links ist etwas aufwendiger. Bestimmen Sie dazu zunächst die Anzahl benötigter Punkte, und subtrahieren Sie diesen Wert von 65.536 (2 ). Berech- nen Sie dann n und n mit Hilfe der obigen Formel und geben Sie die Werte als Parameter in die Befehlssequenz ein.
Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Seitenformatierung Seitenlänge setzen Funktion Dez. Hex. ASCII Seitenlänge in Zeilen 27 67 n 1B 43 n ESC C n n = 1 bis 127 Seitenlänge in Zoll 27 67 0 1B 43 00 ESC C NUL n = 1 bis 22 Durch Wahl der Seitenlänge können Sie dem Drucker das Format des benutzten Papiers mitteilen.
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Mit dieser Funktion kann der untere Bereich einer Seite automatisch übersprungen werden. Es erfolgt ein Seitenvorschub zum Beginn der nächsten Seite (Top Of Form). Der Parameter n bezeichnet die zu überspringenden Zeilen bis zum nächsten Seitenanfang. Der tat- sächlich zu überspringende untere Rand ist abhängig vom aktuel- lem Zeilenabstand.
Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Achten Sie darauf, daß der Wert für den rechten Rand mindestens eine Zeichenspalte größer ist als der für den linken Rand. Der rechte Rand darf die unten angegebenen Maximalwerte (siehe Tabelle un- ten) nicht überschreiten. Die maximalen Werte sind gleichzeitig die Standardwerte für den rechten Rand beim Einschalten des Druk- kers.
Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Zeichenhöhe, sondern verändert nur den Abstand zwischen den Zeilen. Mit diesen Befehlen wird kein Zeilenvorschub ausgeführt, sondern nur der Zeilenabstand gesetzt, der von einem nachfolgen- den Zeilenvorschubbefehl benutzt wird. Der kleinstmögliche Wert für den Papiervorschub beträgt 1/144 Zoll.
Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Seitenvorschub Seitenvorschub Wird ein Seitenvorschubbefehl gesendet, druckt der Drucker sämt- liche im Zeilenpuffer befindlichen Daten und setzt die aktuelle Druckposition an den nächsten Seitenanfang. Sie können ein Blatt auch durch Betätigen der FF/Load-Taste auf dem Bedienfeld an den nächsten Seitenanfang transportieren.
Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Über die beiden Schachtwahlbefehle können Sie bei Verwendung eines Einzelblatteinzuges mit zwei Zufuhrschächten festlegen, aus welchem Schacht Papier eingezogen werden soll. Bei Benutzung des Doppelschacht-Einzelblatteinzuges können für jeden Schacht verschiedene Seitenanfangspositionen gesetzt wer- den. Im Druckermenü können Sie in der Gruppe Set-Up über den Menüpunkt CSF Bin Select den Vorrangschacht wählen.
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Zeichensatz zuordnen Kursiv-Zeichensatz 27 116 0 1B 74 00 ESC t NUL aktivieren Grafik-Zeichensatz 27 116 1 1B 74 01 ESC t SOH aktivieren Der Bereich von dezimal 160 bis 255 kann mit diesen Befehlen im Epson-Zeichensatz entweder mit den Zeichen aus dem Bereich von dezimal 32 bis 127 in Kursivschrift belegt werden oder mit Gra- fiksymbolen und Sonderzeichen.
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Nationale Zeichen- Funktion Dez. Hex. ASCII sätze und Code- Nationalen Zeichensatz 27 82 n 1B 52 n ESC R n pages wählen und Codepages wählen Mit diesem Befehl kann auf Sonderzeichen einer bestimmten Spra- che im Wertebereich dezimal 32 bis 127 (ASCII-Standardbereich) zugegriffen werden.
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Zeichensatz / Codepage Mehrsprachig / Multilingual 850 Norwegen 865 Portugal 860 Türkisch Griechisch 437 Griechisch 928 Griechisch 437 Zypern ECMA-94 Frankokanadisch Kyrillisch I - 855 Kyrillisch II - 866 East Europe Latin II - 852 Griechisch 869 Windows East Europe Windows Griechisch...
Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Sonstige Befehle Wagenrücklauf Funktion Dez. Hex. ASCII Wagenrücklauf Wird dieser Befehl eingegeben, druckt der Drucker alle im Zeilen- puffer befindlichen Daten und setzt die nächste Druckposition an den linken Rand. Wegen der Druckwegoptimierung führt der Druckkopf diese Bewegungen nicht sofort aus, die Druckposition wird nur logisch an den linken Rand gesetzt.
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Puffer löschen Puffer löschen Dieser Befehl löscht alle im Zeilenpuffer befindlichen druckbaren Zeichen. Durch Befehle gesetzte Funktionen werden nicht zurück- gesetzt, auch der Empfangspuffer wird nicht gelöscht. Unidirektionaldruck Funktion Dez. Hex. ASCII für eine Zeile Start Unidirektionaldruck...
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Druckunterdrückung Funktion Dez. Hex. ASCII Start Druckunterdrückung 19 Stopp Druckunterdrückung 17 Nach Empfang eines DC3 ignoriert der Drucker alle nachfolgenden Bei Benutzung der parallelen Schnittstelle funktioniert die Daten mit Ausnahme des Befehls zum Beenden der Druck- Druckunterdrückung nur, unterdrückung.
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Druck- geschwindigkeit Druckgeschwindigkeit 27 115 n 1B 73 n ESC s n wählen n = 1: Start halbe Druckgeschwindigkeit n = 2 : Start normale Druckgeschwindigkeit Mit diesem Befehl können Sie die Druckgeschwindigkeit auf die Hälfte herabsetzen, wobei der Druck mit halber Druckgeschwindig- keit einen geringeren Geräuschpegel verursacht als der Druck mit normaler Geschwindigkeit.
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Kapitel 14: Epson - Standardfunktionen Drucker initialisieren Funktion Dez. Hex. ASCII Drucker initialisieren 27 64 1B 40 ESC @ Dieser Befehl löscht alle im Druckpuffer befindlichen Daten und ak- tiviert die im Druckmenü gewählten Werte. Dabei werden über das Bedienfeld gesetzte Funktionen zurückgesetzt. Dieser Vorgang wird auch als Initialisierung bezeichnet.
Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Neben den residenten Zeichensätzen bietet die Epson-Emulation ei- Wegen der englischen Bezeichnung "Downline nen Speicherbereich, in den Sie eigene Zeichen und Symbole oder so- Loadable"...
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Wollen Sie den DLL ohne Anwenderprogramm laden, sollten Sie die folgenden Erläuterungen lesen, welche die Erstellung kunden- spezifischer Zeichen Schritt für Schritt beschreiben. Schritt 1: Kopieren des residenten Zeichensatzes in den DLL- Speicher Der Befehl ESC : NUL n NUL kopiert den gesamten residenten Zei- chensatz in den Speicherbereich, der für den DLL reserviert ist.
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Schritt 4: Festlegen des Attribute-Bytes Jedes in den DLL geladene Zeichen benötigt ein Byte, das einige Eigenschaften des Zeichens festlegt: - Ober- oder Unterlänge - Erste Druckspalte (bei Proportionalschrift) - Letzte Druckspalte (bei Proportionalschrift) Die Belegung der Bits für das Attribut-Byte ist wie folgt: Letzte Druckspalte des Zeichens Erste Druckspalte des Zeichens...
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Soll ein ladbares Zeichen nicht in Proportionalschrift gedruckt wer- den, können die Bits für die erste und letzte Druckspalte gleich Null gewählt werden. Folgende Tabelle enthält die gültigen Werte für die möglichen Proportionalweiten: Proportionalweite Letzte Druckspalte Werte außerhalb der Tabelle...
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Das Attribut-Byte hat damit den Wert 10101010 bzw. 42 + 128 (=170). Das Attribut-Byte muß für jedes entworfene Zeichen angegeben werden. ESC & NUL n Schritt 5: Punktmuster für das Zeichen festlegen Nun müssen die Punktmusterinformationen für das entworfene Zeichen errechnet und an den Drucker geschickt werden.
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Die zweite Spalte enthält in der Zeile zwei und drei Punkte mit den Werten 32 und 64, daher hat das Byte für die Spalte zwei den Wert 96. Auf diese Weise werden alle Druckspalten des Zeichens berech- net und beginnend mit der ersten Druckspalte an den Drucker übermittelt.
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken In dem Beispiel des letzten Abschnittes wurde ein Zeichen mit elf Proportionale Druckspalten geladen, das auch in Proportionalschrift die maxima- Zeichen laden le Zeichenbreite einnimmt, da die Druckspalte zwölf für den hori- zontalen Fettdruck reserviert ist.
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Letzte Druckspalte des Zeichens = 5 Erste Druckspalte des Zeichens = 0 Unterlänge, gibt die unteren acht Punkte an. Das Attribut-Byte ist 5. Das nachfolgende Beispielprogramm lädt das oben entworfene Zeichen. LPRINT CHR$(27);...
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken LPRINT "Und nun schauen Sie sich das BBBBBB an." LPRINT CHR$(27); "p"; CHR$(1);: REM Proportionalschrift aktivieren LPRINT "Und nun schauen Sie sich das BBBBBB in Proportionalschrift an." LPRINT CHR$(27); "%"; CHR$0);: REM Residenten Zeichensatz aktivieren Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus: Und nun schauen Sie sich das...
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Das dritte Beispiel in diesem Abschnitt erläutert, wie mehr als ein Mehrere Zeichen in Zeichen in den DLL geladen wird. Dazu werden die in den beiden den DLL laden vorangegangenen Beispielen definierten Zeichen und ein selbst entworfenes »K«...
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken LPRINT CHR$(128); CHR$(96); CHR$(17); CHR$(0); CHR$(145); CHR$(110); CHR$(145); CHR$(0); CHR$(17); CHR$(96); CHR$(128);: REM Punktmuster für das 1. Zeichen senden LPRINT CHR$(5);: REM Attribut-Byte für B 0 (Zeichen mit Unterlänge) + 0 (erste Druckspalte: 1) + 4 (letzte Druckspalte: 5) LPRINT CHR$(170);...
Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Und nun haben Sie die Zeichen A B C in die Zeichen Ψ κ in Proportionalschrift geändert. Schritt 6: Aufruf des ladbaren Zeichengenerators Haben Sie die ladbaren Zeichen geladen, stehen sie Ihnen jederzeit zur Verfügung, indem Sie den ladbaren Zeichengenerator anwäh- len und die Adresse der speziellen Zeichen ansprechen.
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Ihr Programm muß unabhängig davon, ob Sie ein Bild drucken oder ladbare Zeichen entwerfen und in den Drucker laden wollen, stets das Muster der zu druckenden Punkte definieren. Da der Druckkopf Ihres Druckers neun senkrecht angeordnete Na- deln besitzt, sind die Grafikdaten in Spalten zu je acht bzw.
Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Grafiken programmieren Die Befehlssequenz für punktadressierbare Grafiken ist wie folgt aufgebaut: 1. Steuerbefehlssequenz, die den Grafikdruck einleitet und die Auflösung bestimmt, 2. Anzahl zu druckender Grafikspalten und 3. Punktmusterdaten, die dem Drucker die in den Grafikspalten zu druckenden Punkte mitteilen.
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Funktion Dez. Hex. ASCII Doppelte Dichte Grafiken doppelter Dichte 27 89 1B 59 ESC Y aktivieren = Gesamtzahl - (n * 256) = Gesamtzahl Grafikzeichen / 256 Grafiken doppelter Dichte haben eine Auflösung von 120 x 72 Punkten pro Zoll sowie eine maximale Breite von 960 bzw.
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken gesetzt sein. Die Beschränkung für die über ESC Y und ESC Z akti- vierbaren Grafikmodi bedeuten lediglich, daß keine horizontale Li- nie mit vollständig überlappenden Punkten gedruckt werden kann. Die Punkte liegen jedoch in jedem Fall so dicht aneinander, daß...
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Mit Hilfe dieser Funktionen können die Beispielzahlen wie folgt ausgedrückt werden: NDOTS = 400 LPRINT CHR$(27);CHR$(75);CHR$(NDOTS MOD 256); CHR$(FIX(NDOTS/256);... Grafikdaten (3) Der letzte Teil einer Grafikanweisung enthält numerische Daten, die den Drucker anweisen, Punkte an bestimmten Positionen in ei- ner Spalte zu drucken.
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Berechnung der Spaltensumme Spaltenposition Dezimalwert + 64 als CHR$(93) eingegeben Nach Ermittlung der Werte für jede Spalte (s etc.) lautet die voll- ständige Anweisung: LPRINT CHR$(27); CHR$(75); CHR$(144); CHR$(1); CHR$(s1); CHR$(s2);...;CHR$(s400) Das Befehlsformat ist für alle Grafikdichten gleich, wobei lediglich die Befehle zur Eröffnung der Grafiken in den jeweiligen Auflösun- gen sowie die maximalen Anzahl Spaltendaten variieren.
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Nachfolgend sollen als Beispiel zwei diagonale Linien gezeichnet Verschiedene werden. Grafikdichten benutzen 1. Geben Sie zunächst den Befehl für die Aktivierung von Grafiken einfacher Dichte ein: LPRINT CHR$(27); CHR$(75); 2. Zählen Sie die Spalten des Bildes. In diesem Fall sind es 11, so daß...
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Spalte 72 144 LPRINT CHR$(27); CHR$(75); CHR$(11); CHR$(0); CHR$(1); CHR$(2); CHR$(4); CHR$(9); CHR$(18); CHR$(36); CHR$(72); CHR$(144); CHR$(32); CHR$(64); CHR$(128) 4. Führen Sie dann das Programm aus. Geben Sie nun als Startsequenz den Befehl für Grafiken doppelter Dichte und halber Druckgeschwindigkeit ein: LPRINT CHR$(27);...
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Wählen Sie nun Grafiken doppelter Dichte und normaler Druckge- schwindigkeit: LPRINT CHR$(27); CHR$(89); CHR$(11); CHR$(0); CHR$(1); CHR$(2); CHR$(4); CHR$(9); CHR$(18); CHR$(36); CHR$(72); CHR$(144); CHR$(32); CHR$(64); CHR$(128) Abgesehen von der Druckgeschwindigkeit dürfte es bei diesem Muster keine Unterschiede geben, da hier keine Punkte in benach- barten Spalten gesetzt sind.
Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Text und Grafik drucken Sie können normalen Text und Grafiken auf einer Zeile mischen. Das nachfolgende Beispiel benutzt dazu das im letzten Abschnitt erstellte Bild: REM Beispiel 3 LPRINT "Druckt Text"; CHR$(27); CHR$(75); CHR$(11);...
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Das folgende Programm wurde so geändert, daß ein durchgehen- des Bild entsteht. REM Beispiel 4 WIDTH "LPT1:", 255 NDOTS = 256 REM MAXIMALE ANZAHL MÖGLICHER KOMBINATIONEN LPRINT CHR$(27); CHR$(65); CHR$(8) REM HÖHE AUF 8/72 ZOLL SETZEN FOR J = 1 TO 4 LPRINT CHR$(27);...
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Die in Beispielprogramm gezeigte FOR-NEXT-Schleife kann be- nutzt werden, wenn ein Punktmuster durch eine mathematische Funktion wie besipielsweise eine Gerade oder eine Sinuskurve be- schrieben werden kann. Um die Eingabe von Spaltendaten zu vereinfachen, können die In- formationen in eine DATA-Anweisung aufgenommen, dann über einen READ-Befehl in eine Schleife eingelesen und anschließend ausgedruckt werden.
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Grafikauflösung Punkte/Zoll Bildschirmgrafiken Plottergrafik (1:1) Bildschirmgrafiken II Plottergrafiken, doppelte Dichte Die Programmierung der punktadressierbaren Grafiken mit die- sem Befehl ist mit den weiter oben genannten Befehlen identisch. Darüberhinaus erlaubt dieser Befehl vier zusätzliche Grafikauflö- sungen.
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Grafikbefehl neu Funktion Dez. Hex. ASCII zuordnen Grafikbefehl neu 27 63 m p 1B 3F m p ESC ? m p zuordnen Mit diesem Befehl können den Grafikbefehlen ESC K, L, Y und Z eine andere Auflösung zugewiesen werden.
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Erstes Byte 64 128 Zweites Byte 15-27...
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Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Nachfolgend ein Beispielprogramm: REM 9-Nadel-Grafikdemo DATA 0, 128, 1, 0, 2, 128, 5, 0, 10, 0, 20, 0, 40, 0, 80, 0, 160, 0, 64, 0, 128, 0 REM Musterdaten RESTORE WIDTH "lpt1.", 255 FOR I = 1 TO 22: REM Grafikzeichenfolge generieren...
Kapitel 15: Epson - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Druckausrichtung Wenn Sie auf die horizontale Ausrichtung über mehrere Grafikzei- len hinweg sehr viel Wert legen und eine geringere Druckge- schwindigkeit in Kauf nehmen können, sollten Sie über die Menü- position Graphics den Wert Unidirectional anwählen. Dann wird nur von links nach rechts gedruckt und eventuelle horizontale Po- sitionsabweichungen vermieden, die durch einen Bidirektional- druck entstehen könnten.
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Kapitel 16: Epson - Befehlsübersicht Funktion Dez. Hex. ASCII Vertikalformular laden 27 98 n 1B 62 n ESC b n ... m ... m 00 m ... m Positionierung Funktion Dez. Hex. ASCII Absolute horizontale 27 36 1B 24 ESC $ Punktposition Relative horizontale 27 92...
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Kapitel 16: Epson - Befehlsübersicht Zeilenabstand Funktion Dez. Hex. ASCII Variablen Zeilenabstand 27 37 57 n 1B 25 39 n ESC % 9 n aktivieren (n/144 Zoll) Variablen Zeilenabstand 27 51 n 1B 33 n ESC 3 n aktivieren (n/216 Zoll) Papiertransport Funktion Dez.
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Kapitel 16: Epson - Befehlsübersicht Funktion Dez. Hex. ASCII Steuerzeichen drucken 27 73 n 1B 49 n ESC I n Nationalen Zeichensatz 27 82 n 1B 52 n ESC R n und Codepages wahlen Sonstige Befehle Funktion Dez. Hex. ASCII Wagenrücklauf Rückwärtsschritt Puffer löschen...
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Kapitel 16: Epson - Befehlsübersicht Ladbare Zeichen Funktion Dez. Hex. ASCII Residenten Zeichensatz 27 58 1B 3A ESC : in den Speicher kopieren 0 n 0 00 n 00 NUL n NUL Zeichen laden 27 38 0 1B 26 00 ESC &...
Kapitel 17: Epson - Zeichensätze Kapitel 17: Epson - Zeichensätze Nachfolgend finden Sie die Zeichensätze, die innerhalb der Epson- Emulation verfügbar sind. Die Auswahl erfolgt über die angege- bene Escapesequenz. In diesem Kapitel finden Sie eine Umrechnungstabelle, der Sie im Bedarfsfall die dezimalen und oktalen Werte der Zeichenpositionen entnehmen können.
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Kapitel 17: Epson - Zeichensätze Codepages Codepage Auswahl Polnisch Mazovia ESC R SYN ISO Latin 2 ESC R ETB Serbokroatisch I ESC R CAN Serbokroatisch II ESC R EM Mehrsprachig/Multilingual - 850 ESC R SUB Norwegen ESC R ESC Portugal ESC R FS Türkisch ESC R GS...
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Kapitel 17: Epson - Zeichensätze ASCII-Zeichensatz Der »American Standard Code for Information Interchange« ist ein genormter Zeichensatz aus druckbaren Zeichen (fett ) und Steuerzeichen. Die Namen der Steuerzeichen ergeben sich aus der Verwendung für die Maschinensteuerung und Datenübertragung. Einige Steuerzei- chen aktivieren Druckerfunktionen, die in den entsprechenden Kapiteln erklärt werden.
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Kapitel 17: Epson - Zeichensätze Umrechnungstabelle Diese Tabelle entspricht im Aufbau den nachfolgenden Zeichensätzen. Die Zeilen- und Spal- tenköpfe zeigen die hexadezimalen Werte der Zeichen. In der Tabelle finden Sie die entspre- chenden dezimalen und oktalen Werte. Beispiel: hexadezimal 23 (Spalte 2, Zeile 3) entspricht dezimal 35.
Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Kapitel 18: Microline - Standard- funktionen Dieses Kapitel enthält die Befehle für die Steuerung von Drucker- funktionen der Microline-Emulation. Innerhalb der Funktionsgrup- pen wie Druckqualität, Seitenformatierung usw. werden die einzel- nen Befehle beschrieben. Nachfolgend werden die Funktionen der einzelnen Steuerbefehle erklärt.
Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Diese Druckqualitäten können auch über den Menüpunkt Print Mode oder das Bedienfeld gewählt werden. In Verbindung mit ei- nem Textverarbeitungsprogramm können Sie auf diese Weise Do- kumente ansprechend gestalten. Schriftart wählen Funktion Dez. Hex. ASCII NLQ Courier wählen 27 107 0 1B 6B 00...
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Der Befehl US dehnt Zeichen auf das Doppelte ihrer normalen Breite. Daraus ergeben sich folgende zusätzlichen Zeichenabstände: Zeichenabstand Dehnschrift 10 cpi 5 cpi 12 cpi 6 cpi 15 cpi 7,5 cpi 17,1 cpi 8,5 cpi 20 cpi 10 cpi Bei Einsatz eines Befehls für horizontale Dehnschrift werden entspre-...
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Vertikale Funktion Dez. Hex. ASCII Dehnschrift Start vertikale 27 31 49 1B 1F 31 ESC US 1 Dehnschrift Stopp vertikale 27 31 48 1B 1F 30 ESC US 0 Dehnschrift Der Befehl ESC US 1 dehnt Zeichen auf das Doppelte ihrer normalen Höhe.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Durch Wahl des Abstands zwischen den Zeichen haben Sie einen weitere Möglichkeit, das Erscheinungsbild von Schriften zu ändern. Unterstützt Ihr Anwendungsprogramm diese Möglichkeit, können Sie den Abstand zwischen Zeichen durch Eingabe des beschriebe- nen Befehls verändern. Wie Sie dabei im einzelnen vorgehen, sollten Sie den Handbüchern der betreffenden Programme entnehmen.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Hoch- und Tiefstellungen bleiben wirksam, bis sie ausdrücklich über einen Befehl zurückgenommen werden. Unterstreichung Funktion Dez. Hex. ASCII Start Unterstreichung 27 67 1B 43 ESC C Stopp Unterstreichung 27 68 1B 44 ESC D Mit dieser Funktion können Zeichen und zugehörige Leerstellen durchgehend unterstrichen werden.
Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Zeichensätze Der Drucker bietet eine Vielzahl von Zeichensätzen. Dazu gehören der Standard-Zeichensatz, der IBM-Grafikzeichensatzund ein spe- zieller, vom Benutzer ladbarer Zeichensatz (DLL, Down Line Loa- dable Character Generator). Darüber hinaus können in diesen Zeichensätzen die ASCII-Varian- ten ohne und mit durchgestrichener Null und nationale Varianten gewählt werden.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Zeichensatz Dezimal Hexadezimal ASCII (Ø) ASCII (0) Britisch Deutsch Französisch Schwedisch 1 Dänisch Norwegisch Niederländisch Italienisch TRS-80 Spanisch Schwedisch 2 Schwedisch 3 Schwedisch 4 Türkisch Schweizerisch 1 Schweizerisch 2 Publisher Die Tabelle der nationalen Zeichensätze in Kapitel 10 enthält die Zeichen des ASCII-Standards und deren mögliche nationale Varia- tionen.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Der ASCII-Zeichensatz verfügt über 96 Zeichen, die durch die Dezi- malcodes 32 bis 127 dargestellt werden, wobei die Dezimalzahlen 0 bis 31 für bestimmte Sonderfunktionen - einschließlich Druckerbe- fehlen - reserviert sind. Im IBM-Zeichensatz sind die Dezimalcodes 3 bis 6 jedoch mit speziellen Grafikzeichen und der Code 21 mit dem Paragraphenzeichen (§) belegt.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Codepages sind nationale Varianten des IBM-Zeichensatzes. Im Ge- gensatz zu den nationalen Zeichensätzen bestehen die Unterschiede nicht im Standard-ASCII-Bereich dezimal 32 bis 127, sondern im Be- reich 128 bis 255. Die Codeseiten stehen als IBM-Zeichensatz I und II und als vollständig druckbarer Zeichensatz zur Verfügung.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Codepage 1022 Windows Kyrillisch 1024 Ungarisch CWI 1027 Ukrainisch 1030 Hebräisch NC - 862 1031 Hebräisch OC 1032 Windows Hebräisch 1072 Bulgarisch Folgende BASIC-Zeile wählt die Codeseite 437 an: LPPRINT CHR$(27);CHR$(91);CHR$(84);CHR$(5); CHR$(0);CHR$(0);CHR$(0);CHR$(1); CHR$(181);CHR$(0); Die Codeseiten lassen sich auch über das Druckermenü durch Än- dern der Werte im Menüpunkt Code Page zum Beispiel von USA auf Multilingual anwählen.
Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen LPRINT CHR$(14);CHR$(43) Dadurch wird der Drucker angewiesen, das Zeichen 1/2 aus- zugeben. Haben Sie alle gewünschten Zeichen zwischen 128 und 255 gedruckt, können Sie mit folgendem Befehl in den unteren Zei- chenbereich zurückschalten. Unterer ASCII- Funktion Dez.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Jede dieser beiden Zahlen muß als druckbares ASCII-Zeichen im Bereich von 0 bis 9 (dezimal 48 bis 57) eingegeben werden. Die Sei- tenlänge errechnet sich aus der Anzahl Zeilen und dem vorher fest- gelegten Zeilenabstand. Funktion Dez.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen trägliche Änderungen des Zeilenabstandes haben keinen Einfluß auf den zu überspringenden unteren Rand. Zeilentransportbefehle, die die Druckposition in den zu überspringenden Bereich legen, veranlassen einen Sprung zum Blattanfang der nächsten Seite. Ist im Druckermenü Skip Over Perforation auf Yes gesetzt, wird ein unte- rer Bereich von einem Zoll (2,54 cm), gemessen von der nächsten Seite, übersprungen.
Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Sprungweite Zeilen Zeilen Wert n in Zoll bei 6 lpi bei 8 lpi 13 1/3 18 2/3 21 1/3 Im Menü kann ebenfalls ein automatischer Sprung über die Perfora- tion festgelegt werden. Der vorgegebene Wert für den Sprung be- trägt 1 Zoll.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Breite einer Punkstspalte 10cpi 12cpi 15cpi 17,1cpi 20cpi Zoll 1/120 1/144 1/180 1/206 1/240 Millimeter 0,21 0,18 0,14 0,12 0,11 Die Positionierung wird innerhalb des Befehls als vierstellige Zahl angeben, setzt sich also aus vier Ziffern einschließlich möglicher führender Nullen zusammen.
Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Rechten Rand setzen 27 37 82 1B 25 52 ESC % R Der rechte Rand wird innerhalb des Befehls als vierstellige Zahl an- geben, setzt sich also aus vier Ziffern einschließlich möglicher füh- render Nullen zusammen.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Wollen Sie am Ende eines Druckauftrages ein einzelnes Blatt ausge- ben, können Sie dazu auch den Befehl ESC V verwenden. Diese Funktion muß von einem Anwendungsprogramm über oben genannte Befehle oder den FF-Befehl ausgeführt werden. Am Ende einer Seite bewirkt der Befehl LF (Zeilenvorschub) ebenfalls, daß...
Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Normalerweise beträgt der Zeilenabstand sechs Zeilen pro Zoll (lpi, lines per inch). Dabei beträgt der Abstand von der Unterkante eines Zeichens bis zur Unterkante des Zeichens in der nächsten Zeile 1/ 6 Zoll (4,2 mm). Dies ist auch der Standard-Zeilenabstand der mei- sten Schreibmaschinen.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Über diesen Befehl können max. 16 Tabulatorstopps in numerisch aufsteigender Reihenfolge definiert werden. Jeder einzelne zu set- zende Tabulator muß als dreistellige Zahl (n ), also auch mit führenden Nullen angegeben werden. Die Parameter n bis n kön- nen jeweils einen Wert zwischen 0 und 9 (dezimal 48 bis 57) anneh-...
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Die Anzahl der beim HT-Befehl zu überspringenden Zeichenspal- ten ist durch die vorher definierten Tabulatoren festgelegt. Die ef- fektive Sprungweite richtet sich nach dem aktuellen Zeichenab- stand. Mit einem der folgendem Befehl werden alle Tabulatoren gelöscht: Funktion Dez.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen CHR$(27); CHR$(9); "0200,0400,0500"; CHR$(13) Funktion Dez. Hex. ASCII Sprung zum nächsten Tabulator Wie bei Tabulatoren auf Zeichenspalten, ändert sich die Breite einer Punktspalte, sobald eine andere Zeichengröße definiert wird (Die Zeichen werden schmaler, da der Abstand zwischen den Punktspal- ten reduziert wird).
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Vertikaltabulatoren Vertikaltabulatoren laden Nächsten Tabulator im 11 n 0B n VT n Kanal n anspringen Im Vertikalformular-Speicher (VFU, Vertical Format Unit) können Sie bis zu 12 verschiedene Gruppen vertikaler Tabulatoren, soge- nannte Kanäle, programmieren.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen chen bzw. CHR$(32) ein. Ein Vertikaltabulator in einer bestimmten Zeile wird gesetzt, indem hinter das Leerzeichen, das die entspre- chende Zeile Ihres Formulars repräsentiert, eine Kanalnummer aus obenstehender Tabelle eingesetzt wird. Es können in einer Zeile bis zu 12 Kanäle gesetzt werden.
Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen oder LPRINT CHR$(11);"1" Mehrfunktionsbefehle Mehrfunktionsbefehle reduzieren die Menge der zu übertragenden Daten an den Drucker, da sie mehrere häufig benutzte Funktionen in einem Befehl zusammenfassen. In einem Mehrfunktionsbefehl können Sie beispielsweise den Zeichenabstand, verschiedene Druk- keffekte (horizontaler/vertikaler Fettdruck, Hoch-/Tiefstellung), die Druckqualität (Datenverarbeitungsqualität oder Schönschrift) festlegen.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen wünschte Funktion, ermitteln Sie dann die Variablen-Gesamtsum- men aus der Tabelle auf der folgenden Seite, und fügen Sie diese Summen anschließend in den Mehrfunktions-Druckbefehl ein. Tabelle für den Mehrfunktions-Druckbefehl Werte 10 cpi normal Datenverar- Schnelldruck beitungs- qualität 12 cpi...
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen : Zu der vorgegebenen Standardzahl von 32 addieren Sie Wert n den Wert der Funktion 12 cpi, welcher in der Tabelle mit "2" angege- ben ist und den Wert der Funktion horizontale Dehnschrift "16". Für ergibt sich ein Gesamtsumme von 32+2+16 = 50.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Hoch- oder Tiefstellungen können Sie beispielsweise löschen, indem Sie die Gesamt-Spaltensumme “n ” ändern. Zur Deaktivierung von Hochstellungen müssen Sie dazu statt 68 den Wert 65 eingeben (68 minus dem Funktionswert 4 plus dem Wert 1 für normale Schrift = 65).
Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Über diesen Befehl können Sie Wagenrücklauf und Zeilenvorschub kombinieren. Die Kombination der Funktionen Zeilenvorschub vor- wärts und Zeilentransport rückwärts macht selbstverständlich kei- nen Sinn. Wollen Sie beispielsweise Wagenrücklauf und Zeilenvorschub akti- vieren, müssen Sie die Werte 1 für die Funktion Wagenrücklauf und 2 für den Zeilenvorschub zu der Standardzahl 32 addieren und die Gesamtsumme in den Mehrfunktionsbefehl einfügen: CHR($27);"?";CHR$(35);CHR$(58)
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Funktion Dez. Hex. ASCII Zeilenvorschub ohne 27 18 1B 12 ESC DC2 Wagenrücklauf Mit dem Befehl für einen Zeilenvorschub ohne Wagenrücklauf ver- anlassen Sie den Drucker, eine Zeile zu drucken und das Papier um eine Zeile vorwärts zu transportieren, ohne den Druckkopf an den linken Rand zu setzen.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Druckgeschwindig- Funktion Dez. Hex. ASCII keit Halbe Druckgeschwin- 27 60 1B 3C ESC < digkeit aktivieren Normale Druckgeschwin- 27 62 1B 3E ESC > digkeit aktivieren Mit diesen Befehlen können Sie den Drucker auf halbe Druckge- schwindigkeit und auf normale Geschwindigkeit setzen.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen unterschiedliche Symbole zu kombinieren, müssen Sie jeweils zwi- schen dem zu überdruckenden und dem folgenden Zeichen einen BS-Befehl einfügen. Papierende-Sensor Funktion Dez. Hex. ASCII Papierende-Sensor 27 69 49 1B 45 31 ESC E 1 deaktivieren Papierende-Sensor 27 69 48 1B 45 30...
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Einige Computer benutzen DC1- und DC3-Codes zur Steuerung anderer Funktionen (siehe zugehöriges Computerhandbuch). Ist dies der Fall, könnten an unerwünschter Stelle DC3-Codes an Ihren Drucker gesendet werden und dadurch Daten verlorengehen. Um dies zu vermeiden, müssen Sie den Wert Print Suppress Effective des Druckermenüs auf No setzen.
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Kapitel 18: Microline - Standardfunktionen Sie können diesen Befehl auch am Ende eines Programms verwen- den, um den Drucker auf die Standardwerte rückzusetzen, lediglich die Werte der oben aufgeführten Funktionen bleiben erhalten. Puffer drucken / Funktion Dez. Hex. ASCII Rücksetzen Puffer rücksetzen 27 24 1B 18...
Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Ladbare Zeichen Ladbarer Zeichen- Zusätzlich zu dem Standard-Zeichensatz und den verschiedenen nationalen Zeichensätzen verfügt der Drucker über einen separa- generator ten Speicher für benutzerdefinierbare, ladbare Zeichen. Die Gestaltung eigener Zeichen erfordert ein wenig Aufwand.
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Zeichenmuster Spalte Punktmuster in Nach dem Entwurf des Zeichens soll das Punktmuster in einen für Druckdaten Drucker und Computer verständliche Zahlenfolge übersetzt wer- den. Jeder Zeile der Matrix ist ein Wert zugeordnet. Für jede Spalte umwandeln müssen die Positionswerte der Zeilen, in welchen Punkte gesetzt sind, zusammengezählt werden.
Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken In diesem Beispiel enthält Spalte 1 des Zeichens Punkte in den Zei- len 3, 4 und 5, so daß folgende Werte zu addieren sind: 4 + 8 + 16 = 28 Spalte 2 enthält Punkte in den Reihen 2 und 6, so daß...
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Zeichen mit Unterlänge wie »g«, »j« oder »p« liegen zum Teil unter- halb der Grundlinie und werden mit den unteren sieben Nadeln 3 bis 9 gedruckt. Die Matrix eines Zeichens bzw. die sich daraus ergebenden Zahlen legen lediglich das Aussehen fest, durch den Befehl zum Laden des Zeichens wird festgelegt, ob es als Ober- und Unterlängenzeichen geladen werden soll.
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Geben Sie zunächst folgende Anweisung ein: LPRINT CHR$(27);"$" Und dann die Ladesequenz und die errechneten Daten: LPRINT CHR$(27); "%A"; "@"; CHR$(28); CHR$(34); CHR$(8); CHR$(81); CHR$(4); CHR$(81); CHR$(4); CHR$(81); CHR$(8); CHR$(34); CHR$(28) Die Anweisung endet nach den Daten für die 11.
Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Zeile 40 wählt den DLL-Zeichensatz an. Zeile 50 druckt die Zeichen mit Ober- und Unterlänge. Zeile 60 wählt den Standard-Zeichensatz an. Funktion Dez. Hex. ASCII DLL-Zeichensatz 27 55 1B 37 ESC 7 aktivieren (Quasi-NLQ-Qualität) Um auch ladbare Zeichen in Schönschriftqualität (NLQ) drucken...
Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Da der Druckkopf Ihres Druckers neun untereinander angeordnete Nadeln besitzt, die einzeln angesteuert werden können, sind die Grafikdaten in Spalten zu je 8 Punktzeilen gruppiert. Da die Grafik- daten als eine Folge von Bytes zum Drucker übertragen werden, arbeiten die Grafiksequenzen mit 8 Punktzeilen.
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Sollte ein Byte der Grafikda- Reihe Punktposition Dezimalwert ten den Wert 3 bzw. im in Spalte Programm CHR$(3) haben, müssen Sie diesen Wert zweimal übertragen - CHR$(3); CHR$(3). In diesem Fall wid die zweite 3 als Grafikwert interpretiert.
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Spalte Erscheint ein Punkt in einer Reihe, müssen Sie die betreffenden Positionswerte zu einer Spalten-Gesamtsumme addieren: Spalte Spalten-Gesamtsumme 19-10...
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Durch folgende, mit CHR$(3) eingeleitete LPRINT-Anweisung Wenn Ihre BASIC-Version die STRING$-Funktion wird der Drucker zunächst in den Grafikmodus geschaltet. Dann unterstützt, brauchen Sie folgen die Dezimalwerte für die sieben Punktspalten und abschlie- statt der wiederholten ßend die Befehlsfolge CHR$(3);CHR$(2) zum Verlassen des Grafik- CHR$(65)-Anweisungen...
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken LPRINT CHR$(30) LPRINT CHR$(3); FOR I = 1 TO 127 LPRINT CHR$(I); IF I = 3 THEN LPRINT CHR$(3); NEXT I LPRINT CHR$(3); CHR$(2) Zeile 10 setzt den Zeichenabstand auf 10 cpi, um eine Auflösung von 60 x 72 dpi zu aktivieren.
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Funktion Dez. Hex. ASCII Einfache, doppelte und vierfache Grafikdichte Einfache Grafikdichte 27 80 1B 50 ESC P oder oder oder 27 81 1B 51 ESC Q Doppelte Grafikdichte 27 82 1B 52 ESC R Quasi-vierfache 27 35 81...
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Einfache Dichte Doppelte Dichte Vierfache Dichte > > < < > < P = 1/60 Zoll bzw. 1/72 Zoll 19-14...
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Spalte Spalten-Gesamtsumme Nachfolgendes Beispiel veranlaßt den Ausdruck des Kästchen mit einfacher Punktdichte. Durch Benutzung Anweisung STRING$(5,65) anstatt von fünf CHR$(65)-Anweisungen wird das BASIC-Programm verkürzt. LPRINT CHR$(27); "P"; LPRINT CHR$(3); LPRINT CHR$(127); STRING$(5,65); CHR$(127); LPRINT CHR$(3);...
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Die Darstellung der horizontalen Linien des Kästchens können Sie verbessern, indem der Grafikmodus doppelter Dichte benutzt wird: LPRINT CHR$(27); "R"; LPRINT CHR$(3); LPRINT CHR$(127); STRING$(11,65); CHR$(127); LPRINT CHR$(3); CHR$(2); LPRINT CHR$(27); "%5"; CHR$(14); Zeile 10 aktiviert Grafiken doppelter Punktdichte.
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Zeile 10 aktiviert Grafiken vierfacher Dichte. Zeile 20 wechselt in den Grafikmodus, Zeile 30 sendet die Grafikda- ten für die erste Punktspalte und Zeile 40 sendet die Grafikdaten für die 22 folgenden Punktspalten. Beachten Sie, daß direkt benach- barte Punkte in der Horizontalen nicht gesetzt sind.
Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Weitere Grafikbefehle Zeilenvorschub Funktion Dez. Hex. ASCII 7/72 oder 8/72 Zoll 3 14 03 0E ETX SO Zeilenvorschub mit Wagenrücklauf 7/72 oder 8/72 Zoll 3 20 03 14 ETX DC4 Zeilenvorschub ohne Wagenrückläuf Vorprogrammierter 3 10...
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Ein Zeilenvorschub mit dem aktuell gesetzten Zeilenabstand ohne Wagenrücklauf erfolgt mit dem Befehl ETX DC2. Daraufhin wird eine Grafikzeile ausgegeben und das Papier eine Zeile vorwärts transportiert (1/6, 1/8 oder n/144 Zoll), ohne daß der Druckkopf anschließend an den linken Rand zurückgesetzt wird.
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Mehrfunktions- Funktion Dez. Hex. ASCII Grafikbefehl Grafikauflösung, Schritt- 27 42 1B 2A ESC * weite und Datenformat festlegen Mit diesem Befehl können Sie die Grafikauflösung, die Schrittweite und das Datenformat in einem Befehl zusammenfassen. Dieser Be- fehl wird wie die anderen Mehrfunktions-Befehle gehandhabt, hat jedoch nur zwei Variablen.
Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Wollen Sie beispielsweise Grafiken einfacher Punktdichte mit 72 dpi im 7-Bit-Format senden, errechnen sich die Werte für n und n wie folgt. : Zu der vorgegebenen Standardzahl von 96 addieren Sie Wert n den Wert der Funktion 72 dpi, welcher in der Tabelle mit "2"...
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Kapitel 19: Microline - Ladbare Zeichen und punktadressierbare Grafiken Werte zur Druckausrichtung Wert Verschiebung 0.25 mm Right 0,25 mm nach rechts 0,20 mm nach rechts 0.20 mm Right 0.15 mm Right 0,15 mm nach rechts 0.10 mm Right 0,10 mm nach rechts 0,05 mm Right 0,05 mm nach rechts keine Verschiebung...
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Kapitel 20: Microline - Befehlsübersicht Funktion Dez. Hex. ASCII Seitenformatierung Seitenlänge in Anzahl 27 70 n 1B 46 n ESC F n Zeilen setzen Seitenlänge in 1/2-Zoll 27 71 n 1B 47 n ESC G n Schritten setzen Seitenanfang setzen 27 53 1B 35 ESC 5...
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Kapitel 20: Microline - Befehlsübersicht Zeilenabstand Funktion Dez. Hex. ASCII 6 lpi Zeilenabstand 27 54 1B 36 ESC 6 8 lpi Zeilenabstand 27 56 1B 38 ESC 8 Zeilenabstand in n/144"- 27 37 57 n 1B 25 39 n ESC % 9 n Schritten setzen Horizontal- Funktion...
Kapitel 21: Microline - Zeichensätze Kapitel 21: Microline - Zeichensätze Nachfolgend finden Sie die Zeichensätze, welche innerhalb der Microline-Emulation verfügbar sind. Die Auswahl erfolgt über die angegebene Escapessequenz. Standard- Zeichensatz Auswahl Zeichensätze Standard-Zeichensatz (7 Bit-Format) ESC ! 0 Standard-Zeichensatz (8 Bit-Format) ESC ! 0 IBM Zeichensatz (7 Bit-Format) ESC ! 2...
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Kapitel 21: Microline - Zeichensätze Copepages Funktion Dez. Hex. ASCII Codepage 27 91 84 1B 5B 54 ESC [ T wählen 05 00 ENQ NUL 00 00 NUL NUL Codepage Die Zeichentabellen der Codespages finden Sie in Anhang B. Mehrsprachig / Multilingual East Europe Latin II Kyrillisch I - 855 Türkisch 857...
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Kapitel 21: Microline - Zeichensätze Umrechnungstabelle Diese Tabelle entspricht im Aufbau den nachfolgenden Zeichensätzen. Die Zeilen- und Spal- tenköpfe zeigen die hexadezimalen Werte der Zeichen. In der Tabelle finden Sie die entspre- chenden dezimalen und oktalen Werte. Beispiel: hexadezimal 23 (Spalte 2, Zeile 3) entspricht dezimal 35.
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Zubehör RS-232C seriell RS-422A seriell RS-232C / Current Loop (kombiniert) seriell Emulationen IBM Proprinter, Proprinter XL Epson FX, OKI Microline Speicher 64 KByte Druckerspeicher Schriftarten Datenverarbeitungsqualität (Utility, UTL) Courier in Schönschrift (Near Letter Quality, NLQ) Gothic in Schönschrift (Near Letter Quality, NLQ)
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Anhang A: Technische Daten Papiereigenschaften (beachten Sie auch die Spezifkationen in Anhang F) Anzahl der Durchschläge Original + 4 Kopien bei Mehrfachsätzen Einzelblätter Papierbreite 182 bis 216 mm (7,2 bis 8,5 Zoll) schmales Modell 182 bis 363 mm (7,2 bis 14,3 Zoll) breites Modell Papiergewicht 45 bis 90 g/m...
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Anhang A: Technische Daten schmales Modell breites Modell Abmessungen Breite 431 mm (16,97 Zoll) 585 mm (23,03 Zoll) Höhe 133 mm ( 5,24 Zoll) 133 mm ( 5,24 Zoll) Tiefe 380 mm (14,96 Zoll) 380 mm (14,96 Zoll) Abmessungen über alles (einschließlich Walzendrehknopf, Papierauflage usw.) Breite 466 mm (18,35 Zoll)
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Anhang A: Technische Daten Betriebsgeräusch ≤ 57 db(A), Briefqualität (gemessen nach ISO 7779) ≤ 52 db(A), Quiet-Modus Zuverlässigkeit/Standzeiten MTBF 6000 Stunden bei 25% Auslastung und 35% Seitendichte (mittlere Zeit zwischen zwei Ausfällen) MTTR 15 Minuten (mittlere Reparaturzeit) Lebensdauer Farbband, schwarz 2 - 4 Millionen Zeichen (abhängig vom benutzten Druckmaterial, Text- oder Grafikdruck, Alter des Farbbandes)
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Anhang A: Technische Daten Schnittstellenkarten: Zubehör RS-232C OSD No. 0639011 RS-422A OSD No. 0639012 RS-232C / Current Loop OSD No. 0639017 Sicherheitsstandards VDE 0875 class B VDE 0805 IEC 950 BS 7002...
Anhang B: Codepages Anhang B: Codepages Die nachfolgend aufgeführten Codepages sind im allgemeinen in der IBM-, der Epson-, sowie der Microline-Emulation verfügbar; Ausnahmen sind gekennzeichnet. Die Befehlssequenz ist in hexadezimaler Schreibweise dargestellt. Die Anwahl der Codepages wird in Kapitel 7, 11 bzw. 15 beschrie- ben.
Anhang B: Codepages Umrechnungstabelle Diese Tabelle entspricht im Aufbau den nachfolgenden Zeichensätzen. Die Zeilen- und Spal- tenköpfe zeigen die hexadezimalen Werte der Zeichen. In der Tabelle finden Sie die entspre- chenden dezimalen und oktalen Werte. Beispiel: hexadezimal 23 (Spalte 2, Zeile 3) entspricht dezimal 35.
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Anhang B: Codepages USA (ID 437) α ≡ Ø Ç É á ± IBM/ML: 1B 5B 54 05 00 00 00 01 B5 00 ü æ í ß Epson: nicht verfügbar Γ ≥ " é Æ ó π ≤ â ô...
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Anhang B: Codepages East Europe Latin 2 đ (ID 852) Ç É á Ó ∆ Đ ˝ ü í ß ´ ˇ ˛ " é ó Ô IBM/ML: 1B 5B 54 05 00 00 00 03 54 00 ´ Epson: 1B 52 2E â...
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Anhang B: Codepages Türkisch 857 (ID 857) º Ó Ç É á Ø ± ª IBM/ML: 1B 5B 54 05 00 00 00 03 ß ü æ í Epson: 1B 52 39 " é Æ ó Ê Ô ú Ë Ò...
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Anhang B: Codepages Frankokanadisch α ≡ Ç É Ø (ID 863) ± ü È ´ ß Γ ≥ " é Ê ó IBM/ML: 1B 5B 54 05 00 00 00 03 5F 00 π ≤ ú â ô Epson: 1B 52 2B Σ...
Seite 347
Anhang B: Codepages Kyrillisch II (ID 866) Ø С б с Б IBM/ML: 1B 5B 54 05 00 00 00 03 62 00 Epson: 1B 52 15 " у Г У г Д Ф ф д ¶ § & ↑ ˚...
Seite 348
Anhang B: Codepages Kamenicky - MJK α ≡ ć á (ID 895) Ø É ± ž í ü ß Γ ≥ " Ž é ó IBM/ML: 1B 5B 54 05 00 00 00 03 7F 00 ú π ≤ ô Epson: 1B 52 37 Σ...
Seite 349
Anhang B: Codepages Griechisch 928 1009 ι Π υ π ˚ Ø Ç É (ID 1009) ± Α Ρ α ρ ü æ ‘ ς Β β " é Æ ’ IBM/ML: 1B 5B 54 05 00 00 00 03 F1 00 Γ...
Anhang B: Codepages Türkisch (ID 1012) 1012 α ≡ Ø Ç É á ± IBM/ML: 1B 5B 54 05 00 00 00 03 F4 00 ß ü æ í Epson: 1B 52 1D Γ ≥ " é Æ ó π ≤...
Seite 351
Anhang B: Codepages ISO Latin 2 (ID 1015) 1015 Ŕ Đ ŕ đ ą IBM/ML: 1B 5B 54 05 00 00 00 03 F7 00 Ą Ń ń Á á Epson: 1B 52 17 " Ň ň ˘ ˛ Â â...
Seite 352
Anhang B: Codepages Serbokroatisch II 1017 α ≡ ˇ Ø Ç É (ID 1017) ± ü æ ´ c ß Γ ≥ đ " é Æ IBM/ML: 1B 5B 54 05 00 00 00 03 F9 00 π ≤ ˇ Đ...
Seite 353
Anhang B: Codepages 1019 Windows East Europe ° Đ đ ´ ´ Ø (ID 1019) ˇ ± ´ N á Á ´ IBM/ML: 1B 5B 54 05 00 00 00 03 FB 00 " ˘ N ˇ ˇ Â â ˛...
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Anhang B: Codepages Latin 5/Windows 1021 ° ˘ À à ˘ Türkisch (ID 1021) Ø ± ¡ Á Ñ á ñ " ¢ Â Ò â ò IBM/ML: 1B 5B 54 05 00 00 00 03 FD 00 Epson: 1B 52 33 ƒ...
Anhang B: Codepages Sonderzeichensatz OCR-B Die bisher aufgeführten Codepages stellen die möglichen Zeichen- sätze dar, die in den verschiedenen Schriftarten des Druckers verfüg- bar sind. Die Codepage 437 (USA) beispielsweise kann in den Schriftarten Roman, Swiss, Courier usw. gedruckt werden. Im Gegensatz dazu legt die Auswahl von OCR-Zeichen (Optical Cha- racter Recognition, Optische Zeichenerkennung) sowohl den Zeichen- satz als auch das Erscheinungsbild, also die Schriftart, fest.
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Anhang B: Codepages ESC k ENQ OCR-B α ≡ Ç É á ± IBM/ML: 1B 6B 05 ü æ í ß Epson: 1B 6B 05 Γ ≥ " é ó Æ π ≤ â ô ú Σ ⌠ ä ö ñ...
Anhang C: Barcodes Anhang C: Barcodes Zur Vereinfachung von Lager- und Fördervorgängen wurde der Strich- oder Barcode als maschinenlesbares Identifikations-System entwickelt. Im Gegensatz zu den ebenfalls maschinenlesbaren Schriftzeichen wie OCR-A und OCR-B , deren Lesbarkeit durch äu- ßere Einflüsse schnell abnimmt, ist die Lesequalität des Barcodes weitaus höher.
Anhang C: Barcodes Wir übernehmen keine Garantie dafür, daß der mit Hilfe der nach- folgenden Befehle gedruckte Barcode von allen Barcode-Geräten gelesen werden kann. Wir empfehlen vor der Anwendung, die Les- barkeit des gedruckten Barcodes auf Ihrem Lesegerät zu testen. Barcodetypen Der Drucker kann sieben verschiedene Barcodetypen drucken und positionieren.
Anhang C: Barcodes Auswahl Typ und Größe des Barcodes Barcode auswählen Funktion Dez. Hex. ASCII Barcode auswählen 27 16 65 1B 10 41 ESC DLE A ... n ... n ... n Mit diesem Befehl werden der Typ und die Größe des Barcodes ausgewählt.
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Anhang C: Barcodes 4. n wählt die Breite eines Barcodezeichens. Die minimale Breite eines Zeichens ist 1/72 Zoll: Wird für n der Wert 0 gewählt, bleibt die aktuelle Einstellung bestehen. ≥ 8, wird n Ist n auf 7 gesetzt. Bei den Barcodetypen EAN8, EAN13, UPC-A, UPC-E und Code 128 bestimmt n die Breite eines Barcodezeichens.
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Anhang C: Barcodes 7. Durch n wird die Druckqualität der Klarschrift gewählt. Tabelle zur Anwahl der Klarschrift Bedeutung keine Klarschrift Utility Zeichen als Klarschrift NLQ Zeichen als Klarschrift Die Zeichengröße der Klarschrift ist unabhängig vom Barcode, sie beträgt immer 12 cpi. Die Schriftart der NLQ Zeichen ist gleich der zur Zeit des Empfangs der p Daten eingestellten Schriftart.
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Anhang C: Barcodes Tabelle 1 EAN8 / EAN 13 UPC-A /-E char. code UPC-A start code /stop code UPC-A center bar UPC-E start code UPC-E stop code Code 128 char. code /start code Code 128 stop code (In der Einheit 1/144 Zoll) Breitentabelle auf Modulbreitenlevel Ein Modul ist das schmalste Element in einem Barcode.
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Anhang C: Barcodes Ratio Einermodul Zweiermodul Dreiermodul Vierermodul (In der Einheit 1/144 Zoll) Code 39 Die maximale Breite eines Zeichens für Code 39 wird berechnet: max. Breite = n *5+n +3+A Der Wert A ist abhängig von n und ergibt sich aus Tabelle 3: Tabelle 3 (In der Einheit 1/144 Zoll)
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Anhang C: Barcodes Interleaved 2/5 Die maximale Breite eines Zahlenpaars errechnet sich aus dem ent- sprechenden Wert aus Tabelle 4 plus dem entsprechenden Wert aus Tabelle 5. Maximale Breite aller schwarzen Elemente eines Zahlenpaars: Tabelle 4 (In der Einheit 1/144 Zoll) Tabelle 5 (In der Einheit 1/144 Zoll)
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Anhang C: Barcodes Tabelle 6 Code 39 bzw. Interleaved 2/5 Breite schwarzes Element. Mit n wird die Breite des schmalen scharzen Elements bestimmt. In Verbindung mit n ergibt sich die Breite für das breite schwarze Ele- ment. Type Ratio schmales Element (In der Einheit 1/144 Zoll) Tabelle 7 Code 39 bzw.
Anhang C: Barcodes Barcode drucken Barcode drucken Funktion Dez. Hex. ASCII Barcode drucken 27 16 66 1B 10 42 ESC DLE B DATEN DATEN DATEN Mit diesem Befehl werden nicht der Typ und die Größe des Barco- des gewählt: Druckeinheit ist 144 dpi (full). Gedruckt wird in zwei Druckdurchgängen mit einem 1/144 Zoll Zeilenvorschub.
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Anhang C: Barcodes Der Wert für P ist für die unter (a) bis (d) aufgelisteten Barcode- typen fest. Für die von (e) bis (f) aufgeführten Barcodetypen kann inner- halb der unter Punkt 6 genannten Grenzen gewählt werden. Ist P größer als die oben angegebenen Maximalzahlen, wird der Befehl ignoriert.
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Anhang C: Barcodes Berechnung der Prüfziffer für EAN8, UPC-A, Interleaved 2/5 a : alle ungeraden Datenpositionen (von links beginnend) addieren b : a*3 c : alle geraden Datenpositionen (von links beginnend) addieren d : b+c e : d mod 10 f : 10-e f ist die Prüfziffer Beispiel: Barcodedaten 1234567@...
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Anhang C: Barcodes Berechnung der Prüfziffer für Code 39 Alle Wertigkeiten der Barcodedaten werden addiert. Die Summe wird dann durch 43 dividiert, der Rest ist die Prüfziffer. Tabelle 8 Zeichen Wert Zeichen Wert Zeichen Wert Leerzeichen Beispiel: Barcodedaten 123PLJ123@ Addition der Wertigkeiten: 1+2+3+25+21+19+1+2+3 = 77 Division durch 43: 77/43 = 1 Rest 34 Wert 34 = Zeichen Y Prüfziffer(-zeichen) = Y...
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Anhang C: Barcodes Die Referenzwerte finden Sie in der Tabelle 9. Aufgrund der großen Menge verschiedener Zeichen sind diese in drei Zeichensätze (Code A, B, C) aufgeteilt. Zeichensatz C besteht ausschließlich aus Ziffernpaaren (00 bis 99), wobei jedem Ziffernpaar eine Barcodeein- heit zugeordnet ist.
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Anhang C: Barcodes Ref. Code A Code B Code C Wert ASCII ASCII Paar = 29 = 29 = 30,39 = 2A = 2A = 31,30 = 2B = 2B = 31,31 = 2C = 2C = 31,32 = 2D = 2D = 31,33 = 2E...
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Anhang C: Barcodes Ref. Code A Code B Code C Wert ASCII ASCII Paar = 4F = 4F = 34,37 = 50 = 50 = 34,38 = 51 = 51 = 34,39 = 52 = 52 = 35,30 = 53 = 53 = 35,31 = 54...
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Anhang C: Barcodes Ref. Code A Code B Code C Wert ASCII ASCII Paar = 14 = 74 = 38,34 = 15 = 75 = 38,35 = 16 = 76 = 38,36 = 17 = 77 = 38,37 = 18 = 78 = 38,38 = 19...
Anhang C: Barcodes 14. Hinweise zum Code 128: Das jeweilige Startzeichen der verschiedenen Zeichensätze zu Beginn des Barcodes wird mit dem Befehl Barcode drucken (ESC DLE B P1 Pm Daten) über Pm gewählt. Ein Stopzeichen wird automatisch gedruckt. Da der Prüfziffercode für die Zeichensätze A, B und C verschie- den ist, ist darauf zu achten, daß...
Anhang C: Barcodes Druck von Postnetzbarcode (ZIP Code) Postnetzbarcode Funktion Dez. Hex. ASCII Postnetzbarcode 27 16 67 1B 10 43 ESC DLE C ... n ... n DATEN Mit diesem Befehl kann Postnetzbarcode gedruckt werden. 1. p ist die Anzahl der Daten nach p (MSB ist ungültig) ist gültig im Bereich von 01H bis 14H.
Anhang C: Barcodes Alle Datenwerte werden aufaddiert. Der Fehlbetrag bis zur nächsten durch 10 teilbaren Zahl ist die Prüfziffer. Beispiel: Barcodedaten 123456789@ a: 1+2+3+4+5+6+7+8+9=45 b: nächste durch 10 teilbare Zahl ist 50 c: 50-45=5 Prüfziffer ist 5 Beispiel eines 9-stelligen Zip Codes mit Prüfziffer 1B 10 43 0A 31 32 33 34 35 36 37 38 Auswahl und Druck des 39 40...
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Anhang C: Barcodes ... P Druckposition setzen: Niederwertiges Halbbyte ist gültig (0 ... 9) Höherwertiges Halbbyte ist ungültig. Die absolute /relative Druckposition wird wie folgt berechnet: P1 * 1000 + P2 * 100 + P3 * 10 + P4 * 1 Die Einheit für die Positionierung ist wie folgt: 10 cpi n/240 Zoll...
Anhang D: Schnittstellendaten Anhang D: Schnittstellendaten Nachfolgend finden Sie Informationen über die Belegung der Schnittstellenanschlüsse. Die Schnittstelle Ihres Druckers muß den Vorgaben Ihres Computersystems entsprechend eingestellt werden. Dies gilt insbesondere für seriellen Schnittstellen. Für die Anfertigung eines Schnittstellenkabels sind grundlegende Elektronikkenntnisse über Schnittstellensignale, Verdrahtung und Umgang mit dem Lötkolben Voraussetzung, andernfalls sollten Sie ein entsprechendes Kabel von Ihrem Lieferanten erwerben.
Anhang D: Schnittstellendaten Steckerbelegung Signal Richtung Beschreibung Data Strobe Zum Drucker Wechselt dieses Signal von Low nach High, werden Daten einge- lesen. Datenbit 1-8 Zum Drucker Eingangs-Datenleitungen. Ein High- Pegel entspricht logisch 1, ein Low- Pegel logisch 0. Acknowledge Vom Drucker Ein Low-Pegel bestätigt den Datenempfang bzw.
Anhang D: Schnittstellendaten ** Pin 18 kann über den Menüpunkt Pin 18 auf + 5 V gelegt oder offen gelassen werden. *** Die Auswertung des I-Prime-Signals an Pin 31 wird über den Menüpunkt I-Pri- me festgelegt: Mit dem gewählten Wert Invalid wird das Signal ignoriert. Mit Buffer Print wird der Drucker mit Empfang des I-Prime-Signals zurückgesetzt, nachdem er den Inhalt seines Druckpuffers ausgedruckt hat.
Anhang D: Schnittstellendaten Zeitverhalten Parallele Daten Daten (Datenbit 1 bis 8) STROBE 0 µs (min.) BUSY 2,4 µs 250 ns (min.) 2,4 µs ACKNOWLEDGE Überprüfen der Zur Überprüfung der Schnittstellenverbindung schalten Sie den Rechner und den Drucker ein. Schreiben Sie ein Test-Programm mit Schnittstelle folgenden Anweisungen: 10 LPRINT “Everything’s okay”...
Anhang D: Schnittstellendaten Die serielle Schnittstelle RS-232C Bei einem seriellen Anschluß werden die Bits eines Byte hinterein- ander über eine Leitung übertragen, zusätzliche Leitungen steuern die Datenübertragung. Diese Anschlußart findet oft bei Netzwerken Anwendung. Auch können mit Hilfe einer seriellen Schnittstelle in der Regel größere Entfernungen störungsfrei überbrückt werden.
Anhang D: Schnittstellendaten Ein Kabel für eine serielle Schnittstelle hat folgende technischen Daten: 25poligen Stecker: entsprechend DB25P Steckerhülse: entsprechend DB-C2-J9. Abgeschirmtes Beldon-Kabel oder gleichwertiges Kabel von maximal 15 m Länge, mit ver- drillten Leitungspaaren, um Si- gnalstörungen vorzubeugen. UL- und CSA-Zulassungen müs- sen vorliegen.
Anhang D: Schnittstellendaten MARK Polarität: -3 bis -15V: LOW = OFF = Logisch “1” Signalpegel SPACE Polarität: +3 bis +15V: HIGH = ON = Logisch “0” Schaltungen Ausgangsschaltung Eingangsschaltung Entspricht SN 75188 Entspricht SN 75154 Eingang Eingang Ausgang Ausgang Sender Empfänger + 15 V Ausgang...
Anhang D: Schnittstellendaten Schnittstellenverdrahtung Unter der Menüposition Busy Line kann wahlweise die Leitung DTR, SSD+, SSD- oder RTS für die Empfangsbereitschaft gewählt werden. Computer Drucker PC Industriestandard 25-Pin zu 25-Pin Schutzerde Schutzerde Stellen Sie für diesen Verkabelungsvorschlag den Menüpunkt Busy Line auf DTR und Protocol auf Ready/Busy.
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Anhang D: Schnittstellendaten Endgültige Aussagen zur Beschaltung der Rechnerseite können nicht gemacht werden. Sie sollten bei auftretenden Problemen mit X-ON/X-OFF den nachfolgenden Verdrahtungsvorschlag berück- sichtigen. Beachten Sie dabei, daß bei dieser Beschaltung davon aus- gegangen wird, daß das Signal DTR auf der Rechnerseite auf SPA- CE gesetzt ist.
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Anhang D: Schnittstellendaten Mit Hilfe eines Teststeckers Überprüfen der Canon DB-25S oder entsprechender können Sie einen Selbsttest der Schnittstelle Stecker seriellen Schnittstelle durchfüh- ren. Der folgende Teststecker ist Durchführung eines Schnittstellentests der RS-232C- Schnittstelle erforderlich: Wurde der Menüpunkt Diagno- stic Test auf Yes gestellt und die serielle Schnittstelle mit dem nachfolgend angegebenen Test- stecker versehen, erfolgt beim...
Anhang D: Schnittstellendaten Die serielle Schnittstelle RS-422A Die RS-422A-Schnittstelle kommt häufig zum Einsatz, wenn Daten über größere Entfernungen (bis max. 1,2 km Länge) übertragen wer- den sollen. Diese Schnittstelle unterscheidet sich von der RS-232C- Schnittstelle in der Anschlußbelegung und den Signalpegeln, nicht jedoch in der Art der Datenübertragung.
Anhang D: Schnittstellendaten Abgeschirmtes IBM Type 1-Da- tenübertragungskabel mit ver- drillten Leitungspaaren. UL- so- CSA-Zulassung müssen vorliegen. Der Drucker hat ei- nen 37 poligen DC-37S-An- schluß. Steckerbelegung Signal Richtung Beschreibung Schutzerdung — Mit dem Rahmen des Druckers verbunden Datensende- SSD+ Vom Drucker überwachung Beim READY/BUSY- Protokoll zeigt dieses...
Anhang D: Schnittstellendaten Signal Richtung Beschreibung 12 * Peripheriegerät TR+ Vom Drucker betriebsbereit Beim READY/BUSY- Protokoll zeigt dieses Peripheriegerät TR- Vom Drucker Signal an, ob der Drucker betriebsbereit betriebsbereit ist. 2, 5, 8, 10, Nicht belegt. 13 bis 18, 20, 23, 26, 28 31 bis 37 Signalerde —...
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Anhang D: Schnittstellendaten Menüoptionen für die Menüposition Maßnahme seriellen Schittstellen Parity Benutzt Ihr System ungerade oder gerade Parität ? (RS-232C, RS-422A) ungerade Parität - Odd wählen. gerade Parität - Even wählen. keine Parität - None wählen. Serial Data 7 or 8 Bits Arbeitet Ihr System mit 7- oder 8 Bit-Datenformat? 7-Bit-Format - 7 Bits wählen.
Anhang D: Schnittstellendaten Kapitel 4 erläutert die Benutzung des Menümodus. Wenn Sie mit einer seriellen Schnittstelle arbeiten, müssen Sie die in obiger Tabel- le stehenden Menüpositionen entsprechend den Schnittstellenan- forderungen Ihres Systems setzen. Nach Wahl der gewünschten Werte sollten Sie das Menü der Über- sichlichkeit halber ausdrucken lassen.
Anhang D: Schnittstellendaten Schnittstellenanschlüsse der RS-422A-Schnittstelle Bei der RS-422A-Schnittstelle sind die Ein- und Ausgangssignale über Differenzschaltungen an die Anschlüsse gelegt. Deshalb wer- den für jedes zu übertragene Signal zwei Leitungen benötigt. Die invertierten Ein- und Ausgänge sind bei dieser Schnittstelle mit „+” und die nicht invertierten mit „-”...
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Anhang D: Schnittstellendaten Bei Beschaltungsbeispiel Schaltbild 6 einer HP 24541B-Schnittstel- lenkarte mit der RS-422A-Schnittstelle des Druckers werden die An- schlüsse SD.A, Pin 9 und SD.B, Pin 10 mit den Anschlüssen RD+, Pin 6 und RD-, Pin 24 der Schnittstelle des Druckers verbunden. Dies ist das Leitungspaar für die Übertragung der zu druckenden Daten.
Anhang D: Schnittstellendaten Bei diesem Beschaltungsbeispiel einer HP 24541B-Schnittstellenkar- te mit der RS-422A-Schnittstelle des Druckers werden wie im Bei- spiel 6 die Anschlüsse SD.A, Pin 9 und SD.B, Pin 10 mit den An- schlüssen RD+, Pin 6 und RD-, Pin 24 der Schnittstelle des Druckers verbunden.
Anhang D: Schnittstellendaten tomatischer Selbsttest. Je nach Ergebnis des Tests wird eine entspre- chende Meldung ausgedruckt. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis der Drucker ausge- schaltet wird. Die Menüposition Diagnostic Test muß auf No ge- setzt werden, damit der Drucker in die normale Betriebsart zum Da- tenempfang zurückkehrt.
Anhang D: Schnittstellendaten Bezeichnung Beschreibung Technische Daten Schnittstellentyp RS-232C/Current Loop koresident Datenübertragung Seriell (Start/Stop-Synchronisation) Übertragungsrate (Bit/s) 110, 150, 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600 Bit/s Anzahl Datenbits 7 oder 8 Bits* Parität Gerade, ungerade oder keine Parität Anzahl Stoppbits Ein oder mehr Bits Übertragungsprotokolle Drei Protokolle Schnittstellenanschluß...
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Anhang D: Schnittstellendaten Signal Richtung Beschreibung Current Loop Zum Drucker Rückleitung für D+ - Signal Empfangsleitung 11,12 — — — nicht belegt Signalerde — Signalerde 14 - 17 — — — nicht belegt Current Loop Vom Drucker Drucker-Sendesignal für Sendeleitung serielle Daten * Current Loop Vom Drucker...
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Anhang D: Schnittstellendaten Funktionen der Kurzschlußstecker und der Protokollauswahl im Druckermenü Schnitt- Protokoll Strom- Anzahl der Menüeinstellungen stelle quelle Leitungen RS-232C Ready/Busy — — A/B A/B Ready/Busy RS-232C X-ON/X-OFF — — A/B A/B X-ON/X-OFF RS-232C CBD * — — A/B A/B Current Loop Ready/Busy passiv Ready/Busy...
Anhang D: Schnittstellendaten Der Bestückungsplan der Leiterplatine für die koresidente serielle Bestückungsplan RS-232C/Current Loop-Schnittstelle und die Anordnung der Kurz- schlußstecker (SP1 - SP5) ist in folgenden Abbildungen dargestellt. SP1/ SP4/ SP 3: Anschlußbelegung SP1: Protokollauswahl SP4: Stromquelle Empfangskreis SP2: RS-232C/Current Loop SP5: Stromquelle Sendekreis Beschreibung der Übertragungsprotokolle...
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Anhang D: Schnittstellendaten Zeitdiagramm Startbit Stoppbit 0 mA 15-20 mA 50 µs (max.) Stromschleife 0 mA offen 15-20 mA Stromschleife geschlossen Blockformat: beliebig. Fehlermeldung: Ein Paritätsfehler erscheint als das Zeichen @ (4OH). Anzeige des Busy-Status: Die Wahl des minimalen Zeitintervalls, in dem der Drucker nicht empfangsbereit ist, erfolgt über den Menüpunkt Busy Time.
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Anhang D: Schnittstellendaten Blockformat: ungeblockt Fehlermeldung: Ein Paritätsfehler erscheint als das Zeichen @ (40H). Anzeige des Busy-Status: Sobald die Kapazität des Schnittstellenpuffers 512 Bytes unter- schreitet, signalisiert der Drucker dem Sendegerät durch ein DC3- Code, daß keine Daten mehr empfangen werden können. Empfängt der Drucker nach dem Aussenden eines DC3-Codes keine weiteren Daten, wird kein zusätzliches DC3 gesendet (siehe jedoch Anmer- kung).
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Anhang D: Schnittstellendaten Ein Block wurde fehlerhaft empfangen: Dem Sender wird nach Eingang von ETX mit einem NAK-Signal das Auftreten eines Fehlers mitgeteilt. Nach Erhalt eines NAK- Signals muß der Sender den Block erneut übertragen. Anzeige des Busy-Status: Keine Wenn kein Fehler ermittelt wurde: Datenempfangs- Datenblock 1 Datenblock 2...
Anhang D: Schnittstellendaten Die maximale Länge eines Datenblocks ist gleich der Größe des Druckpuffers der Schnittstelle. Diese sollte möglichst die Größe von 1 KByte nicht überschreiten. Wird während der Übertragung eines Blockes ein Paritätsfehler oder ein Pufferüberlauf ermittelt, wird der betreffende Block igno- riert, ein NAK-Signal gesendet und der Block vom Sender neu ange- fordert.
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Anhang D: Schnittstellendaten Verbindung: 2-Draht Schaltbild 14 Stromquelle Empfangskreis: Drucker Stromquelle Sendekreis: keine Host Drucker Kurzschlußstecker- belegung D+ 9 D– 10 Centronics Blocked Duplex B+ 18 B– 19 GND 7 Mit dieser Beschaltung kann nur das Centronics Blocked Duplex- Protokoll benutzt werden, um eine gesicherte Datenübertragung zu gewährleisten.
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Anhang D: Schnittstellendaten Eingriffe dieser Art können und dürfen nur durch geschultes Fach- personal unter Zuhilfenahme der technischen Unterlagen (Schalt- pläne, etc.) beider rechner- bzw. druckerseitigen Schnittstellen vor- genommen werden. Praxisbeispiele Verbindung: 2-Draht Stromquelle Empfangskreis: Drucker Schaltbild 15 Stromquelle Sendekreis: keine IBM Asynchronous Drucker...
Anhang D: Schnittstellendaten Schnittstellentest Um einen Schnittstellentest auszuführen, muß die Schnittstelle mit dem nachfolgend beschriebenen Teststecker versehen werden. Wählen Sie in dem Menüpunkt Diagnostic Test den Wert Yes, so ist der Schnittstellentest des Druckers aktiviert. Stecken Sie den Teststecker in den seriellen Schnittstellenan- schluß.
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Anhang D: Schnittstellendaten Die Signallogik wird ebenfalls geprüft. Der Drucker druckt »CURRENT LOOP I/F = GOOD«, wenn bei der Logikprüfung kein Fehler ermittelt wurde oder »CURRENT LOOP I/F = BAD«, wenn bei der Logikprüfung ein Fehler aufgetreten ist. Wird »I/F = BAD« gedruckt, sollten Sie sich an Ihren Lieferanten wenden.
Anhang E: Papierformate und Druckbereiche Anhang E: Papierformate und Druckbereiche Endlospapier Endlospapier muß gelocht und auf Seitenlänge (a) gefaltet sein, wo- bei Sie bis zu fünf Lagen Papier (einschließlich des Originals bei selbstdurchschreibendem Papier) benutzen können. a = 76,2 bis 431,8 mm b = 76,2 bis 254 mm / 76,2 bis 406,4 mm c = druckbare Breite...
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Anhang E: Papierformate und Druckbereiche Bei einlagigem Papier kann das jeweils erste Zeichen 6,35 mm von den Transportlöchern entfernt gedruckt werden. Um zu vermeiden, daß über eine Lochung gedruckt wird, sollten Sie allerdings einen Abstand von 12,7 mm zur Lochung einhalten. Bei mehrlagigem Papier darf innerhalb von 12,7 mm von den Transportlöchern nichts gedruckt werden, um eine Beeinträchti- gung der Druckqualität durch Klebestellen zu verhindern.
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Anhang E: Papierformate und Druckbereiche a = 19,5 mm b = 6,35 mm = 50,8 mm d = 3 bis 4 mm Horizontale Perforation Horizontale Perforation Innerhalb eines Bereiches von 1 bis 2 mm an der Ober- und Unter- kante des Papiers darf sich kein Loch befinden. Vertikale Perforation Liegt eine vertikale Perforation innerhalb des Druckbereiches, rich- ten Sie den Drucker so ein, daß...
Anhang E: Papierformate und Druckbereiche Die Transportlöcher müssen exakt rund und klar ausgestanzt Weitere sein, wobei der Rand gezahnt sein kann. Papierhinweise Das Papier muß abwechselnd entlang der horizontalen Perfora- tion gefaltet sein. Benutzen Sie kein in Schlaufen liegendes Pa- pier, da ansonsten Probleme beim Papiereinzug auftreten kön- nen.
Anhang E: Papierformate und Druckbereiche Die Werte für den nicht bedruckbaren Bereich (g/h) liegen zwi- schen 6,35 und 28,6 mm. Bei 304,8 mm breitem Papier muß der Wert zwischen 19,05 und 28,6 mm liegen. Bei Einsatz eines Einzelblatteinzuges (CSF) unterscheiden sich die Einzelblattformate: Die Papierbreite (a) liegt zwischen 182 und 216 mm (schmaler Drucker) sowie zwischen 182 und 364 mm (breiter Drucker).
Anhang E: Papierformate und Druckbereiche Der nicht bedruckbare linke Rand liegt zwischen 6,35 und 28,6 mm. Bei 304,8 mm breitem Papier muß der Wert zwischen 19,05 und 28,6 mm liegen. Gewicht Das Trägerpapier für die Etiketten kann bis zum Gewicht von 33 bis 41 g/m verarbeitet werden, wobei die Stärke insgesamt von 0,28 mm nicht überschritten werden darf.
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Anhang E: Papierformate und Druckbereiche Die Trägerpierbreite muß zwischen 76,2 und 254 mm (schmaler Format Drucker) und zwischen 76,2 und 406,4 mm (breiter Drucker) liegen. Sie können Papierlängen zwischen 76,2 und 431,8 mm benutzen. Innerhalb von 8,9 mm (entspricht vier Zeilen bei sechs lpi) vor und nach einer Perforation darf nicht gedruckt werden, um das Bedrucken der Perforation zu vermeiden.
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Anhang F: Stichwortverzeichnis / Glossar Tasten Zubehör I, XIX, 7-1 Tastenfunktionen, Menümodus Zugtraktor 7-12 Tastenfunktionen, ON LINE/OFF LINE 2-5, 2-7 - abnehmen 7-16 TEAR - Endlospapier zuführen 7-14 Technische Daten - Installation 7-12 Testmöglichkeiten - Lieferumfang 7-12 TOF-Funktion TOP FEED 4-10 TOP OF FORM-Funktion (TOP) Transportsicherung...
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Anhang F: Stichwortverzeichnis / Glossar Glossar Hinter den Fachwörtern steht der englische Begriff oder in Klammern die Bedeutung der Abkür- zung. Die meisten Begriffe werden außerdem im Zusammenhang der einzelnen Kapitel erläutert. Diese Erklärungen finden Sie über das Stichwortverzeichnis. ASCII-Zeichensatz (American Standard Bar Code Code For Information Interchange) Eine kleine Fläche mit unterschiedlich breiten...
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Anhang F: Stichwortverzeichnis / Glossar Bitmuster, bit map Character Set (Zeichensatz) Eine Bitmustergrafik (Rastergrafik) setzt sich Ein »Character Set« ist der gesamt darstellbare aus einzelnen Punkten zusammen, deren Grö- Zeichenvorrat, in dem festgelegt ist, welche ße durch Nadeldurchmesser vorgegeben ist. Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Sonderzeichen) verfügbar sind.
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Anhang F: Stichwortverzeichnis / Glossar Druckkopf Endlospapier Im Druckkopf befinden sich die Nadeln, die Für Listendruck, Etikettendruck oder Durch- das Farbband auf das Papier schlagen. Siehe schläge wird meistens Endlospapier verwen- auch »Nadeldrucker«. det, das z-gefaltet vom Stapel verarbeitet wird. Endlospapier wird über Stacheln eines Trak- Druckwalze tors transportiert, die in die seitliche Lochung...
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Anhang F: Stichwortverzeichnis / Glossar Italics Siehe »Form Feed« Siehe »Kursiv, Schrägschrift« Font KByte Englische Bezeichnung für »Schriftart«. 1024 Bytes ergeben ein Kilobyte. Form Feed (FF, Seitenvorschub) Kompatibilität Dieser Druckerbefehl schließt eine Seite ab und Bezeichnet die »Verträglichkeit« verschiede- gibt sie aus. Durch Drücken der FF-Taste kann ner Systeme untereinander.
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Microline-Emulation In der Microline-Emulation hat der Drucker ei- Parallele Schnittstelle, parallel interface nen OKI-eigenen Befehlssatz, der in besonde- Verbindungselement zur Datenübertragung ren Anwendungen verwendet wird. zwischen Drucker und Computer. Bei der par- allelen Schnittstelle werden die acht Bits eines Nadeldrucker Byte gleichzeitig über acht Datenleitungen...
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Anhang F: Stichwortverzeichnis / Glossar Port Punkt Der »Port« stellt eine Schnittstelle des Compu- Die kleinste adressierbare Einheit bei Raster- ters bzw. des Druckers dar, über den Daten grafiken. Jedem Punkt ist ein Bit zugeordnet, ausgetauscht werden. das den Wert 1 für schwarz (gesetzter Punkt) oder 0 für weiß...
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Anhang F: Stichwortverzeichnis / Glossar RS-232C-Schnittstelle Shift-Taste Eine serielle Schnittstelle nach amerikanischer Durch Drücken dieser Taste wird eine zweite Norm. Sie entspricht der internationalen ITU- Tastenfunktion aktiviert. Norm V.24 in Verbindung mit der V.28, bzw. der DIN-Norm 66020. Speicher siehe »Arbeitsspeicher« oder »RAM« Rückwärtsschritt (BS, backspace) Der Druckkopf wird um eine Zeichenposition Steuerzeichen...
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Anhang F: Stichwortverzeichnis / Glossar Wagenrücklauf, (CR, carriage return) Zeilenvorschub (LF, line feed) Der Druckkopf wird zum Anfang der Zeile be- Durch diese Befehl wird der Druckkopf um wegt. Meistens erfolgt der Wagenrücklauf in eine Zeile nach unten bewegt. Meistens wird Verbindung mit einem Zeilenvorschub, um zusätzlich ein Wagenrücklauf verwendet, um den Druckkopf auf die nächste Zeile zu setzen.
Anhang G: Warenzeichen Anhang G: Warenzeichen OKI und Microline sind eingetragene Warenzeichen der Oki Electric Industry Co., Ltd. Epson ist ein eingetragenes Warenzeichen der Seiko Epson Corpora- tion. IBM, IBM PC, PC-DOS und ProPrinter sind eingetragene Warenzeichen der International Business Machines Corporation.
Anhang H: Kurzübersicht Anhang H: Kurzübersicht POWER Testseite (Schriftarten) Micro Feed Down POWER QUIET Testseite (ASCII-Muster) POWER FF/LOAD Hexdump-Modus Micro Feed MENU POWER Druckermenü zurücksetzen Micro Feed MENU Down POWER PARK QUIET Seitenanfang zurücksetzen POWER TEAR FF/LOAD Druckermenü und Seitenanfang zurücksetzen Micro Feed Druckmodus ( Papier eine Zeile vorwärtstransportieren...
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Anhang H: Kurzübersicht Druckmodus ( TEAR Blattoberkante zur Abreißposition transportieren PARK Endlospapier in Parkposition bringen QUIET Quiet-Modus ein-/ausschalten Menümodus aufrufen MENU SHIFT Menümodus ( MENU Menümodus aufrufen SHIFT MENU PARK Alle Menüpunkte aufrufen PRINT Nächste Gruppe aufrufen Micro Feed Down GROUP Vorherige Gruppe aufrufen Micro Feed...
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Anhang H: Kurzübersicht FF/LOAD Vorherige Position in einer Gruppe Micro Feed SHIFT ITEM TEAR Nächsten Wert in einer Position TEAR Vorherige Wert in einer Position SHIFT Menümodus speichern und beenden MENU SHIFT EXIT Top Of Form ( Microschritt rückwärts Micro Feed SHIFT Down FF/LOAD...
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Anhang H: Kurzübersicht Druckposition ( PRINT QUALITY Druckposition anzeigen SHIFT SHIFT TEAR Druckposition nach links SHIFT PARK Druckposition nach rechts SHIFT...
Konformitätserklärung Konformitäts-Erklärung (Übersetzung) OKI (UK) Ltd 3, Castlecary Road Wardpark North Cumbernauld UK, G68 0DA erklären, daß die unten beschriebene Maschine in Übereinstimmung mit der EMC Richtline 89/336/EEC und der Niederspannungs-Richtlinie 73/23/EEC entwickelt, konstruiert und gefertigt wurde. Fabrikat: 9 Punktmatrix-Nadeldrucker...