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SIMATIC
S7-200
Automatisierungssystem
Systemhandbuch
Dieses Handbuch hat die
Bestellnummer:
6ES7298-8FA24-8AH0
Edition 06/2004
A5E00307986- - 01
Vorwort, Inhalt
Produktübersicht
Erste Schritte
Einbauen der S7-200
SPS-Grundlagen
Programmiergrundlagen,
Konventionen und Funktionen
S7-200 Befehlssatz
Kommunikation im Netz
Hardware-Fehlerbehebung und
Werkzeuge für den Software-Test
Bewegungssteuerung im offenen
Kreis mit der S7-200
Erstellen eines Programms
für das Modemmodul
Steuern eines
MicroMaster-Antriebs mit der
Bibliothek für das USS-Protokoll
Bibliothek für das
Modbus-Protokoll
Arbeiten mit Rezepten
Arbeiten mit Datenprotokollen
Automatische PID-Abstimmung
und Steuer-Panel für die
PID-Abstimmung
Anhänge
Index
1
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Inhaltszusammenfassung für Siemens 6GK72432AX010XA0

  • Seite 1 Vorwort, Inhalt Produktübersicht Erste Schritte SIMATIC Einbauen der S7-200 SPS-Grundlagen S7-200 Programmiergrundlagen, Automatisierungssystem Konventionen und Funktionen Systemhandbuch S7-200 Befehlssatz Kommunikation im Netz Hardware-Fehlerbehebung und Werkzeuge für den Software-Test Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Erstellen eines Programms für das Modemmodul Steuern eines MicroMaster-Antriebs mit der Bibliothek für das USS-Protokoll...
  • Seite 2: Sicherheitstechnische Hinweise

    Warnung Das Gerät darf nur für die im Katalog und in der technischen Beschreibung vorgesehenen Einsatzfälle und nur in Verbindung mit von Siemens empfohlenen bzw. zugelassenen Fremdgeräten und -komponenten verwendet werden. Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produktes setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und...
  • Seite 3: Zweck Des Handbuchs

    CITIM), Interruptereignis löschen (CLR_EVNT) und Diagnose-LED (DIAG_LED) POE- und Bibliotheks-Erweiterungen: neue Zeichenkettenkonstanten, die indirekte Adressierung unterstützt einen weiteren Speichertyp, verbesserte Unterstützung der Lese- und Schreibparametrierung von Siemens Master-Geräten mittels USS-Bibliothek Verbesserter Datenbaustein: Datenbaustein-Seiten, automatische Inkrementierung des Datenbausteins Optimierte Bedienerfreundlichkeit von STEP 7-Micro/WIN...
  • Seite 4: Zertifizierung

    S7-200 Systemhandbuch Zertifizierung Die SIMATIC S7-200 Produkte haben die folgende Zertifizierung: Underwriters Laboratories, Inc. UL 508 Listed (Industriesteuerungsgeräte), Registrierungsnummer E75310 Canadian Standards Association: CSA C22.2 Nummer 142 (Prozesssteuerungsgeräte) Factory Mutual Research: Klassennummer 3600, Klassennummer 3611, FM-Klasse I, Division 2, Gruppen A, B, C und D Gefahrenbereiche, T4A und Klasse I, Zone 2, IIC, T4 Tipp Die Produktreihe SIMATIC S7-200 entspricht der CSA-Norm.
  • Seite 5 Vorwort Überblick über das Handbuch Wenn Sie zum ersten Mal mit einem S7-200 Automatisierungssystem arbeiten, sollten Sie das komplette S7-200 Systemhandbuch lesen. Haben Sie bereits Erfahrung im Umgang mit Automatisierungssystemen, entnehmen Sie dem Inhaltsverzeichnis und dem Index, an welchen Stellen Sie bestimmte Informationen finden. Das S7-200 Systemhandbuch umfasst folgende Themen: Kapitel 1 (Produktübersicht) bietet einen Überblick über einige Leistungsmerkmale der Kleinsteuerungen der Familie S7-200.
  • Seite 6: Recycling Und Entsorgung

    Produkte bzw. zur Bestellung von S7-200 Produkten, wenden Sie sich bitte an Ihre Siemens-Vertretung. Das technisch geschulte Vertriebspersonal verfügt über sehr spezifische Kenntnisse zu Einsatzmöglichkeiten und Prozessen sowie zu den verschiedenen Siemens-Produkten und kann Ihnen deshalb am schnellsten und besten weiterhelfen, wenn Probleme auftreten. Service & Support im Internet Neben unserer Dokumentation stellen wir unser Know-how online im Internet zur Verfügung:...
  • Seite 7 Telefon: +86 10 64 75 75 75 Telefon: +49 (180) 5050-222 Fax: +1 (423) 262 2289 Fax: +86 10 64 74 74 74 Fax: +49 (180) 5050-223 mailto:simatic.hotline@sea.siemens.com mailto:adsupport.asia@siemens.com mailto:adsupport@siemens.com GMT: -5:00 GMT: +8:00 GMT: +1:00 Europa / Afrika (Nürnberg) Authorization Ortszeit: Mo.-Fr.
  • Seite 8 S7-200 Systemhandbuch viii...
  • Seite 9: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Produktübersicht ............Was ist neu? .
  • Seite 10 S7-200 Systemhandbuch S7-200 Befehlssatz ............Konventionen für die Beschreibung der Operationen .
  • Seite 11 Inhalt Schiebe- und Rotieroperationen ........... Operationen Rechts schieben und Links schieben .
  • Seite 12 S7-200 Systemhandbuch Erstellen eines Programms für das Modemmodul ......Funktionen des Modemmoduls ........... . Konfigurieren des Modemmoduls EM mit dem erweiterten Modem-Assistenten .
  • Seite 13 Inhalt Technische Daten ............Allgemeine technische Daten .
  • Seite 14 S7-200 Systemhandbuch S7-200 Bestellnummern ..........Ausführungszeiten von AWL-Operationen .
  • Seite 15: Produktübersicht

    Produktübersicht Die Familie S7-200 umfasst verschiedene Kleinsteuerungen (Micro-SPS), mit denen Sie eine breite Palette von Geräten für Ihre Automatisierungslösungen steuern können. Die S7-200 beobachtet Eingänge und ändert Ausgänge wie vom Anwenderprogramm gesteuert. Das Anwenderprogramm kann boolesche Verknüpfungen, Zähl- und Zeitfunktionen, komplexe arithmetische Operationen und Kommunikation mit anderen intelligenten Geräten umfassen.
  • Seite 16: Was Ist Neu

    CITIM), Interruptereignis löschen (CLR_EVNT) und Diagnose-LED (DIAG_LED) POE- und Bibliotheks-Erweiterungen: neue Zeichenkettenkonstanten, die indirekte Adressierung unterstützt einen weiteren Speichertyp, verbesserte Unterstützung der Lese- und Schreibparametrierung von Siemens Master-Geräten mittels USS-Bibliothek Verbesserter Datenbaustein: Datenbaustein-Seiten, automatische Inkrementierung des Datenbausteins Optimierte Bedienerfreundlichkeit von STEP 7-Micro/WIN...
  • Seite 17: S7-200 Erweiterungsmodule

    Produktübersicht Kapitel 1 Siemens bietet verschiedene Ausführungen der S7-200 CPU mit einer Vielfalt an Leistungsmerkmalen und Funktionen, damit Sie effektive Lösungen für verschiedenste Anwendungen erstellen können. In Tabelle 1-2 werden einige der verschiedenen CPU-Funktionen aufgeführt. Ausführliche Informationen zu bestimmten CPUs finden Sie in Anhang A.
  • Seite 18: Programmierpaket Step 7-Micro/Win

    Dokumentations-CD mit einer elektronischen Version dieses Handbuchs, mit Anwendungstipps und anderen nützlichen Informationen. Voraussetzungen an den PC STEP 7-Micro/WIN läuft auf PCs und auf Siemens Programmiergeräten, z.B. einem PG 760. Ihr PC bzw. Ihr Programmiergerät muss die folgenden Mindestvoraussetzungen erfüllen: Betriebssystem:...
  • Seite 19: Anzeige-Panels

    Produktübersicht Kapitel 1 Anzeige-Panels Textdisplay (TD 200 und TD 200C) Das TD 200 und das TD 200C sind zweizeilige Textdisplays mit 20 Zeichen je Zeile, die an die S7-200 angeschlossen werden können. Mit dem Assistenten für das TD 200 können Sie Ihre S7-200 auf einfache Weise so programmieren, dass Textmeldungen und andere Daten aus Ihrer Anwendung angezeigt werden.
  • Seite 20 S7-200 Systemhandbuch...
  • Seite 21: Erste Schritte

    Erste Schritte Mit STEP 7-Micro/WIN können Sie auf einfache Weise Ihre S7-200 programmieren. Nach nur einigen kurzen Schritten in einem einfachen Beispiel wissen Sie, wie Sie Ihre S7-200 anschließen, programmieren und betreiben. Für dieses Beispiel benötigen Sie nur ein PPI-Multi-Master-Kabel, eine S7-200 CPU und ein Programmiergerät, auf dem die Programmiersoftware STEP 7-Micro/WIN installiert ist.
  • Seite 22: Anschließen Der S7-200 Cpu

    S7-200 Systemhandbuch Anschließen der S7-200 CPU Das Anschließen der S7-200 ist ganz einfach. In diesem Beispiel müssen Sie nur die Spannungsversorgung an die S7-200 CPU anschließen und dann das Kommunikationskabel an das Programmiergerät und an die S7-200 CPU anschließen. Anschließen der Spannungsversorgung der S7-200 CPU Als erstes schließen Sie die S7-200 an eine Spannungsversorgung an.
  • Seite 23: Anschließen Des Rs-232/Ppi-Multi-Master-Kabels

    Erste Schritte Kapitel 2 Anschließen des RS-232/PPI-Multi-Master-Kabels Bild 2-2 zeigt ein RS-232/PPI-Multi- Programmiergerät Master-Kabel, das die S7-200 mit dem Programmiergerät verbindet. So schließen Sie das Kabel an: S7-200 Schließen Sie den RS-232-Stecker (mit “PC” gekennzeichnet) des RS-232/PPI-Multi-Master-Kabels an die Kommunikationsschnitt- stelle des Programmiergeräts an.
  • Seite 24: Prüfen Der Kommunikationsparameter Für Step 7-Micro/Win

    S7-200 Systemhandbuch Prüfen der Kommunikationsparameter für STEP 7-Micro/WIN Das Beispielprojekt nutzt die Voreinstellungen für STEP 7-Micro/WIN und das RS-232/PPI-Multi-Master-Kabel. So überprüfen Sie diese Einstellungen: Prüfen Sie, dass für die Adresse des PC/PPI-Kabels im Dialogfeld ”Kommunikation” der Wert 0 eingestellt ist. Prüfen Sie, dass als Schnittstelle für die Netzparameter das PC/PPI-Kabel (COM1) eingestellt...
  • Seite 25: Aufrufen Des Programm-Editors

    Erste Schritte Kapitel 2 Beispiel: Beispielprogramm für den Einstieg in STEP 7-Micro/WIN Netzwerk 1 //10-ms-Zeit T33 läuft nach //(100 x 10 ms = 1 s) ab, Impuls M0.0 ist zu //schnell für die Beobachtung in der Statusansicht. M0.0 T33, +100 Netzwerk 2 //Der Vergleich wird mit einer //Geschwindigkeit wahr, die in der...
  • Seite 26: Eingeben Von Netzwerk 1: Starten Der Zeit

    S7-200 Systemhandbuch Eingeben von Netzwerk 1: Starten der Zeit Ist M0.0 ausgeschaltet (0), wird dieser Kontakt eingeschaltet und liefert den Signalfluss zum Starten der Zeit. So geben Sie den Kontakt für M0.0 ein: Doppelklicken Sie entweder auf das Symbol für Bitverknüpfungen oder klicken Sie auf das Pluszeichen (+), um die Bitverknüpfungsoperationen...
  • Seite 27: Eingeben Von Netzwerk 3: Rücksetzen Der Zeit

    Erste Schritte Kapitel 2 So geben Sie die Operation zum Einschalten von Ausgang A0.0 ein: Doppelklicken Sie auf das Symbol für Bitverknüpfungen, um die Bitverknüpfungsoperationen anzuzeigen, und wählen Sie die Ausgangsspule. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Spule ins zweite Netzwerk. Klicken Sie auf die drei “???”...
  • Seite 28: Laden Des Beispielprogramms

    S7-200 Systemhandbuch Laden des Beispielprogramms Tipp Jedes Projekt in STEP 7-Micro/WIN ist einem CPU-Modell zugeordnet (CPU 221, CPU 222, CPU 224, CPU 224XP oder CPU 226). Entspricht die im Projekt eingestellte CPU nicht der angeschlossenen CPU, zeigt STEP 7-Micro/WIN diese Nicht-Übereinstimmung an und fordert Sie auf, entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
  • Seite 29: Einbauen Der S7-200

    Einbauen der S7-200 Die S7-200 Geräte wurden so ausgelegt, dass sie einfach einzubauen sind. Mittels der Bohrungen können Sie die Module in eine Schalttafel einbauen. Sie können die Module aber auch mit den dafür vorgesehenen Rasthaken auf einer Standard-Hutschiene (DIN) montieren. Die kompakte Größe der S7-200 macht eine effiziente Platzausnutzung möglich.
  • Seite 30: Richtlinien Für Den Einbau Von S7-200 Geräten

    S7-200 Systemhandbuch Richtlinien für den Einbau von S7-200 Geräten Sie können eine S7-200 entweder in einer Schalttafel oder auf einer Standard-Hutschiene einbauen. Sie können die S7-200 horizontal oder vertikal einbauen. Halten Sie die S7-200 Geräte fern von Wärme, Hochspannung und elektrischen Störungen Als allgemeine Regel für die Anordnung von Geräten in Ihrem System gilt, dass Sie Geräte, die Hochspannung oder hohe elektrische Störungen erzeugen, von den elektronischen...
  • Seite 31: Einbau Und Ausbau Der S7-200 Module

    Einbauen der S7-200 Kapitel 3 Leistungsbilanz Alle S7-200 CPUs besitzen eine interne Spannungsversorgung, die neben der CPU die Erweiterungsmodule und andere 24-V-DC-Verbraucher speist. Die S7-200 CPU liefert eine Spannung von 5 V DC für alle Erweiterungen in Ihrem System. Achten Sie sorgfältig darauf, dass die CPU in Ihrer Systemkonfiguration eine Spannung von 5 V für die Erweiterungsmodule liefern kann.
  • Seite 32: Montageabmessungen

    S7-200 Systemhandbuch Montageabmessungen Die S7-200 CPUs und die Erweiterungsmodule sind mit Bohrungen versehen, die den Einbau in eine Schalttafel erleichtern. Die Montageabmessungen finden Sie in Tabelle 3-1. Tabelle 3-1 Montageabmessungen 9,5 mm* * Mindestabstand zwischen den 4 mm Modulen bei Festmontage Bohrungen (M4) 96 mm...
  • Seite 33: Ausbau Einer Cpu Oder Eines Erweiterungsmoduls

    Einbauen der S7-200 Kapitel 3 Ausbau einer CPU oder eines Erweiterungsmoduls Zum Ausbauen einer S7-200 CPU oder eines Erweiterungsmoduls der S7-200 gehen Sie folgendermaßen vor: Schalten Sie die Spannungsversorgung der S7-200 aus. Lösen Sie alle Kabel und Leitungen vom Gerät. Die meisten S7-200 CPUs und Erweiterungsmodule verfügen über steckbare Klemmenblöcke, die dies erleichtern.
  • Seite 34: Richtlinien Für Erdung Und Verdrahtung

    S7-200 Systemhandbuch Richtlinien für Erdung und Verdrahtung Ordnungsgemäße Erdung und Verdrahtung aller elektrischen Geräte ist wichtig für den optimalen Betrieb Ihres Systems und für zusätzliche Störfestigkeit für Ihre Anwendung und die S7-200. Voraussetzungen Bevor Sie ein elektrisches Gerät erden oder verdrahten, müssen Sie sicherstellen, dass die Spannungsversorgung der Geräte ausgeschaltet ist.
  • Seite 35: Richtlinien Für Die Erdung Der S7

    Einbauen der S7-200 Kapitel 3 Richtlinien für die Erdung der S7-200 Am besten erden Sie Ihre Anwendung, indem Sie darauf achten, dass alle gemeinsamen Anschlüsse und alle Erdanschlüsse Ihrer S7-200 und aller angeschlossenen Geräte an einer einzigen Stelle geerdet werden. Diese Stelle muss direkt mit Systemerde verbunden werden. Zur optimalen Störfestigkeit schließen Sie am besten alle gemeinsamen DC-Rückleitungen an der gleichen Stelle an Erde an.
  • Seite 36: Richtlinien Für Induktive Lasten

    S7-200 Systemhandbuch Richtlinien für induktive Lasten Versehen Sie induktive Lasten mit Schutzbeschaltungen, die den Spannungsanstieg beim Ausschalten des Steuerungsausgangs begrenzen. Schutzbeschaltungen schützen Ihre Ausgänge vor frühzeitigem Ausfall aufgrund hoher induktiver Schaltströme. Außerdem begrenzen Schutzbeschaltungen die elektrischen Störungen, die beim Schalten induktiver Lasten entstehen. Tipp Die Effektivität einer Schutzbeschaltung hängt von der jeweiligen Anwendung ab und muss immer für den Einzelfall geprüft werden.
  • Seite 37: Sps-Grundlagen

    SPS-Grundlagen Die wesentliche Funktion der S7-200 ist es, Feldeingänge zu beobachten und die Ausgangsgeräte im Feld entsprechend der Steuerungslogik ein- und auszuschalten. In diesem Kapitel werden die Grundlagen für die Ausführung des Programms, die verschiedenen Arten von Speicher und die Art und Weise der Speicherung erläutert. In diesem Kapitel Ausführung der Steuerungslogik durch die S7-200 .
  • Seite 38: Ausführung Der Steuerungslogik Durch Die S7-200

    S7-200 Systemhandbuch Ausführung der Steuerungslogik durch die S7-200 Die S7-200 bearbeitet die Steuerungslogik in Ihrem Programm zyklisch, sie liest und schreibt Daten. Die S7-200 setzt Ihr Programm zu den physikalischen Ein- und Ausgängen in Beziehung Die grundlegende Funktionsweise der S7-200 ist Start_PB E_Stop M_Starter...
  • Seite 39: Lesen Der Eingänge

    SPS-Grundlagen Kapitel 4 Lesen der Eingänge Digitaleingänge: Am Anfang eines Zyklus werden die aktuellen Werte der Digitaleingänge gelesen und anschließend in das Prozessabbild der Eingänge geschrieben. Analogeingänge: Die S7-200 aktualisiert die Analogeingänge von Erweiterungsmodulen nicht automatisch als Teil des Zyklus, es sei denn, Sie haben das Filtern der Analogeingänge aktiviert. Ein Analogfilter sorgt für stabilere Signale.
  • Seite 40: Zugreifen Auf Daten Der S7-200

    S7-200 Systemhandbuch Zugreifen auf Daten der S7-200 Die S7-200 speichert Informationen an verschiedenen Adressen im Speicher, die eindeutig angesprochen werden. Sie können die Adresse im Speicher, auf die Sie zugreifen möchten, explizit angeben. Dadurch hat Ihr Programm direkten Zugriff auf die Informationen. Tabelle 4-1 zeigt den Bereich der ganzzahligen Werte, die durch die unterschiedlichen Datengrößen dargestellt werden können.
  • Seite 41: Zugreifen Auf Daten In Den Speicherbereichen

    SPS-Grundlagen Kapitel 4 Auf Daten in anderen Speicherbereichen (z.B. T, Z, HC und Akkumulatoren) greifen Sie zu, indem Sie für die Adresse eine Bereichskennung und die Nummer des Elements angeben. V B 100 V W 100 V D 100 Adresse des Byte Adresse des Byte Adresse des Byte Zugriff im Byteformat...
  • Seite 42 S7-200 Systemhandbuch Zeiten: T Die S7-200 verfügt über Zeiten, die Zeitinkremente in Auflösungen (Inkrementen der Zeitbasis) von 1 ms, 10 ms oder 100 ms zählen. Jede Zeit verfügt über die folgenden zwei Variablen: Aktueller Wert: Diese ganze Zahl (16 Bit) mit Vorzeichen speichert den Zeitwert der Zeit. Zeitbit: Dieses Bit wird gesetzt bzw.
  • Seite 43: Schnelle Zähler: Hc

    SPS-Grundlagen Kapitel 4 Schnelle Zähler: HC Die schnellen Zähler zählen schnelle Ereignisse unabhängig vom Zyklus der CPU. Schnelle Zähler verfügen über einen ganzzahligen 32-Bit-Zählwert (den aktuellen Wert). Wenn Sie auf den Zählwert eines schnellen Zählers zugreifen möchten, geben Sie die Adresse des schnellen Zählers mittels des Speicherbereichs (HC) und der Nummer des Zählers (z.B.
  • Seite 44 S7-200 Systemhandbuch Sondermerker: SM Mit Sondermerkern können Sie Informationen zwischen der CPU und Ihrem Programm austauschen. Außerdem dienen Sondermerker dazu, besondere Funktionen der S7-200 CPU auszuwählen und zu steuern. Dazu gehören: ein Bit, das nur im ersten Zyklus eingeschaltet ist, ein Bit, das in einem bestimmten Takt ein- und ausgeschaltet wird, oder ein Bit, das den Zustand einer arithmetischen Operation oder einer anderen Operation anzeigt.
  • Seite 45: Ablaufsteuerungsrelais (Scr): S

    SPS-Grundlagen Kapitel 4 Analogeingänge: AE Die S7-200 wandelt Analogwerte (z.B. Spannung, Temperatur) in digitale Wortwerte (16 Bit) um. Sie greifen auf diese Werte über die Bereichskennung (AE), die Größe der Daten (W) und die Anfangsadresse des Byte zu. Da es sich bei Analogeingängen um Wörter handelt, die immer auf geraden Bytes beginnen (also 0, 2, 4 usw.), sprechen Sie die Werte mit den Adressen gerader Bytes an (z.B.
  • Seite 46: Angeben Eines Konstanten Werts Für S7-200 Operationen

    S7-200 Systemhandbuch Angeben eines konstanten Werts für S7-200 Operationen In vielen Operationen für die S7-200 können Sie Konstanten verwenden. Konstanten können Bytes, Wörter und Doppelwörter sein. Die S7-200 speichert alle Konstanten als Binärwerte, die im Dezimal-, Hexadezimal-, ASCII- und Realzahlen-/Gleitpunktformat dargestellt werden können (siehe Tabelle 4-2).
  • Seite 47: Indirekte Adressierung Der S7-200 Speicherbereiche Durch Pointer

    SPS-Grundlagen Kapitel 4 Bild 4-10 zeigt ein Beispiel für die E/A-Nummerierung für eine bestimmte Hardware-Konfiguration. Die Lücken in der Adressierung (grau und kursiv dargestellt) können von Ihrem Programm nicht verwendet werden. 4 Analogeingänge 4 Analogeingänge 4 Eingänge / CPU 224XP 8 Eingänge 8 Ausgänge 1 Analogausgang...
  • Seite 48 S7-200 Systemhandbuch Bild 4-12 zeigt, dass Sie den Wert eines Pointers ändern können. Da es sich bei Pointern um 32-Bit-Werte handelt, müssen Sie Pointerwerte mit Doppelwort-Operationen ändern. Mit einfachen arithmetischen Operationen können Sie Pointerwerte ändern, z.B. durch Addieren oder Inkrementieren. V199 MOVD &VW200, AC1 Adresse von VW200...
  • Seite 49 SPS-Grundlagen Kapitel 4 Beispielprogramm für den Zugriff auf Daten in einer Tabelle mittels Pointer In diesem Beispiel wird LD14 als Pointer auf ein Rezept verwendet, das in einer Tabelle mit Rezepten gespeichert ist, die an VB100 beginnt. In diesem Beispiel speichert VW1008 den Index auf ein bestimmtes Rezept in der Tabelle. Wenn jedes Rezept in der Tabelle 50 Bytes lang ist, multiplizieren Sie den Index mit 50, um den Versatz auf die Anfangsadresse eines bestimmten Rezepts zu erhalten.
  • Seite 50: Speichern Und Zurückholen Von Daten Durch Die S7-200

    S7-200 Systemhandbuch Speichern und Zurückholen von Daten durch die S7-200 Die S7-200 bietet Ihnen verschiedene Funktionen, um sicherzustellen, dass Ihr Anwenderprogramm und die Daten sicher in der S7-200 abgelegt sind. Speicher für remanente Daten - Bereiche im Datenspeicher, die vom Anwender definiert werden und über eine Spannungsunterbrechung hinweg nicht verändert werden, sofern der Hochleistungskondensator und das optionale Batteriemodul nicht entladen sind.
  • Seite 51: Speichern Ihres Programms Auf Einem Speichermodul

    SPS-Grundlagen Kapitel 4 Wenn Sie ein Projekt mit STEP 7-Micro/WIN aus der CPU in Ihren PC laden, lädt die S7-200 den Programmbaustein, den Datenbaustein und den Systemdatenbaustein aus dem nullspannungsfesten Speicher. Die Rezepte und Datenprotokoll-Konfigurationen werden aus dem Speichermodul in die CPU geladen. Die Daten der Datenprotokolle werden nicht über STEP 7-Micro/WIN in Ihren PC geladen.
  • Seite 52: Zurückholen Eines Programms Vom Speichermodul

    S7-200 Systemhandbuch Zurückholen eines Programms vom Speichermodul Wenn Sie ein Programm aus dem Speichermodul in die S7-200 laden möchten, müssen Sie die S7-200 mit gestecktem Speichermodul einschalten. Wenn sich einer der Bausteine oder geforcten Werte im Speichermodul von den Bausteinen und geforcten Werte in der S7-200 unterscheidet, dann werden alle im Speichermodul vorhandenen Bausteine in die S7-200 kopiert.
  • Seite 53: Zurückholen Von Daten Nach Dem Anlauf

    SPS-Grundlagen Kapitel 4 Zurückholen von Daten nach dem Anlauf Beim Anlauf stellt die S7-200 den Programmbaustein und den Systemdatenbaustein aus dem nullspannungsfesten Speicher wieder her. Die S7-200 prüft dann den Hochleistungskondensator und das optionale Batteriemodul (sofern vorhanden) daraufhin, ob die Daten fehlerfrei gepuffert wurden.
  • Seite 54: Kopieren Des Variablenspeichers In Den Nullspannungsfesten Speicher

    S7-200 Systemhandbuch Kopieren des Variablenspeichers in den nullspannungsfesten Speicher Sondermerkerbyte 31 (SMB31) weist die S7-200 an, einen Wert des Variablenspeichers in den Bereich des Variablenspeichers im nullspannungsfesten Speicher zu kopieren. Sondermerkerwort 32 (SMW32) speichert die Adresse des Werts, der kopiert wird. Bild 4-16 zeigt das Format von SMB31 und SMW32.
  • Seite 55: Einstellen Des Betriebszustands Der S7-200 Cpu

    SPS-Grundlagen Kapitel 4 Einstellen des Betriebszustands der S7-200 CPU Die S7-200 verfügt über zwei Betriebsarten: Betriebszustand STOP und Betriebszustand RUN. Die Statusanzeigen auf der Vorderseite der CPU geben den aktuellen Betriebszustand an. Im Betriebszustand STOP führt die S7-200 das Programm nicht aus und Sie können ein Programm oder die CPU-Konfiguration in die CPU laden.
  • Seite 56: Funktionen Der S7-200

    S7-200 Systemhandbuch Funktionen der S7-200 Die S7-200 bietet verschiedene Sonderfunktionen, mit denen Sie den Betrieb Ihrer S7-200 optimal an Ihre Anwendung anpassen können. Das S7-200 Programm kann die Ein- und Ausgänge direkt lesen und schreiben Der Befehlssatz der S7-200 verfügt über Operationen, mit denen Sie die physikalischen Ein- und Ausgänge direkt lesen bzw.
  • Seite 57 SPS-Grundlagen Kapitel 4 Bei der S7-200 können Sie Verarbeitungzeit für die Bearbeitung im Betriebszustand RUN und den Ausführungsstatus zuweisen Sie können den Prozentsatz der Zykluszeit einstellen, der für die Bearbeitung von Übersetzungen im Betriebszustand RUN oder des Ausführungsstatus stehen. (Die Bearbeitung im Betriebszustand RUN und der Ausführungsstatus wird Ihnen von STEP 7-Micro/WIN geboten, damit Sie Ihr Programm einfacher testen können.) Wenn Sie den Prozentwert erhöhen, der für diese beiden Aufgaben aufgebracht wird, erhöhen Sie auch die Zykluszeit, wodurch der...
  • Seite 58: Bei Der S7-200 Können Sie Die Werte Der Analogausgänge Konfigurieren

    S7-200 Systemhandbuch Bei der S7-200 können Sie die Werte der Analogausgänge konfigurieren In der Tabelle der Analogausgänge können Sie die Analogausgänge nach einem Wechsel von RUN in STOP auf bekannte Werte setzen oder die Ausgangswerte speichern, die vor dem Wechsel in den Betriebszustand STOP vorhanden waren. Die Tabelle der Analogausgänge ist Teil des Systemdatenbausteins, der in die S7-200 CPU geladen und gespeichert wird.
  • Seite 59: Bei Der S7-200 Können Sie Digitaleingänge Filtern

    SPS-Grundlagen Kapitel 4 Bei der S7-200 können Sie Digitaleingänge filtern Sie können für die S7-200 einen Eingabefilter auswählen, der für die physikalischen Eingänge eine Verzögerungszeit (einstellbar zwischen 0,2 ms bis 12,8 ms) definiert. Die Verzögerung dient dazu, ein Rauschen, welches unbeabsichtigte Signalzustandsänderungen an den Eingängen verursachen kann, in der Eingangsverdrahtung zu filtern.
  • Seite 60: Bei Der S7-200 Können Sie Kurze Impulse Erfassen

    S7-200 Systemhandbuch Tipp Verwenden Sie den Analogfilter nicht bei Modulen, die digitale Daten oder Alarmanzeigen in Analogwörtern übergeben. Schalten Sie den Analogfilter immer für RTD-, Thermoelement- und AS-Interface-Master-Module aus. Tipp AEW0 und AEW2 auf der CPU 224XP werden vom Analog-/Digitalwandler gefiltert und benötigen üblicherweise keinen zusätzlichen Software-Filter.
  • Seite 61 SPS-Grundlagen Kapitel 4 Weil sich der Impulsabgriff auf den Eingang auswirkt, nachdem dieser gefiltert wurde, müssen Sie die Zeit für den Eingabefilter so einstellen, dass der Impuls nicht vom Filter zurückgenommen wird. Bild 4-26 zeigt eine schematische Darstellung des Digitaleingangskreises. Galvanische Digital- Impulsabgriff...
  • Seite 62: Die S7-200 Speichert Ein Verlaufsprotokoll Wesentlicher Cpu-Ereignisse

    S7-200 Systemhandbuch Die S7-200 speichert ein Verlaufsprotokoll wesentlicher CPU-Ereignisse Die S7-200 speichert ein Protokoll, das einen mit Zeitstempeln versehenen Verlauf wesentlicher CPU-Ereignisse enthält, z.B. wenn die Spannung eingeschaltet wird, wenn die CPU in den Betriebszustand RUN versetzt wird und wenn schwere Fehler auftreten.
  • Seite 63 SPS-Grundlagen Kapitel 4 Die Voreinstellung für die S7-200 ist die Schutzstufe 1 (keine Einschränkungen). Wenn Sie ein Netzpasswort eingeben, dann wirkt sich dieses Passwort nicht auf den Passwortschutz der S7-200 aus. Ist ein Anwender berechtigt, auf geschützte Funktionen zuzugreifen, so sind deshalb nicht auch andere Anwender berechtigt, auf diese Funktionen zuzugreifen.
  • Seite 64: Die S7-200 Verfügt Über Analogpotentiometer

    S7-200 Systemhandbuch Die S7-200 verfügt über Analogpotentiometer Die Analogpotentiometer befinden sich unter der vorderen Abdeckklappe der CPU. Mit diesen Potentiometern können Sie Werte, die in Bytes von Sondermerkern (SMB) gespeichert sind, erhöhen oder verringern. Diese schreibgeschützten Werte können dem Programm für eine Reihe von Funktionen dienen, z.B.
  • Seite 65: Programmiergrundlagen, Konventionen Und Funktionen

    Programmiergrundlagen, Konventionen und Funktionen Die S7-200 bearbeitet Ihr Programm fortlaufend, um eine Aufgabe oder einen Prozess zu steuern. Das Programm erstellen Sie mit STEP 7-Micro/WIN und laden es anschließend in die S7-200. STEP 7-Micro/WIN stellt Ihnen verschiedene Werkzeuge und Funktionen zum Entwerfen, Implementieren und Testen Ihres Programms zur Verfügung.
  • Seite 66: Richtlinien Für Das Entwerfen Einer Automatisierungslösung Mit Einer Micro-Sps

    S7-200 Systemhandbuch Richtlinien für das Entwerfen einer Automatisierungslösung mit einer Micro-SPS Es gibt viele Methoden, ein Automatisierungssystem zu entwerfen. Die folgenden allgemeinen Richtlinien können sich auf viele Projekte beziehen. Dabei sollten Sie sich selbstverständlich an die Verfahrensanweisungen in Ihrem Unternehmen halten und Ihre eigenen Erfahrungen berücksichtigen.
  • Seite 67: Zeichnen Der Konfigurationspläne

    Programmiergrundlagen, Konventionen und Funktionen Kapitel 5 Zeichnen der Konfigurationspläne Erstellen Sie die Konfigurationspläne für das Automatisierungssystem anhand der Anforderungen in den Beschreibungen der Funktionsbereiche. Zeichnen Sie folgende Punkte auf: Position der einzelnen S7-200 in Bezug zum Prozess bzw. zur Anlage Mechanische Anordnung der S7-200 und Erweiterungsmodule (einschließlich Schränke usw.) Verdrahtungspläne für alle S7-200 und Erweiterungsmodule (einschließlich...
  • Seite 68: Unterprogramme

    S7-200 Systemhandbuch Unterprogramme Diese optionalen Elemente Ihres Programms werden nur ausgeführt, wenn sie aufgerufen werden: und zwar vom Hauptprogramm, von einem Interruptprogramm oder von einem anderen Unterprogramm. Unterprogramme sind nützlich, wenn Sie eine Funktion mehrfach ausführen möchten. Damit Sie die Logik nicht an jeder Stelle, an der Sie die Funktion ausführen möchten, ins Hauptprogramm aufnehmen müssen, schreiben Sie die Logik einmal in ein Unterprogramm und rufen dieses Unterprogramm so oft auf, wie es während der Bearbeitung des Hauptprogramms erforderlich ist.
  • Seite 69: Erstellen Ihrer Programme Mit Step 7-Micro/Win

    Programmiergrundlagen, Konventionen und Funktionen Kapitel 5 Erstellen Ihrer Programme mit STEP 7-Micro/WIN Zum Aufrufen von STEP 7-Micro/WIN doppelklicken Sie auf das Symbol von STEP 7-Micro/WIN oder wählen den Menübefehl Start > SIMATIC > STEP-7 MicroWIN 32 V4.0. Wie Sie in Bild 5-1 sehen, bietet das Projektfenster in STEP 7-Micro/WIN einen komfortablen Arbeitsbereich zum Erstellen von Steuerungsprogrammen.
  • Seite 70 S7-200 Systemhandbuch Funktionen des KOP-Editors Der KOP-Editor zeigt das Programm als grafische Darstellung wie in elektrischen Schaltplänen an. KOP-Programme ermöglichen dem Programm, den elektrischen Stromfluss von einer Spannungsquelle über eine Reihe von logischen Eingangsbedingungen, die wiederum logische Ausgangsbedingungen aktivieren, nachzubilden. Ein KOP-Programm verfügt über eine linke Stromschiene mit Signalfluss.
  • Seite 71: Befehlssätze Simatic Und Iec 1131-3

    Programmiergrundlagen, Konventionen und Funktionen Kapitel 5 Befehlssätze SIMATIC und IEC 1131-3 Die meisten Automatisierungssysteme bieten im wesentlichen die gleichen Arten von Operationen, doch es gibt geringfügige Unterschiede in Darstellung, Funktion usw. zwischen den verschiedenen Herstellern. In den letzten Jahren hat die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) globale Normen entwickelt, die sich auf viele Aspekte der Programmierung von Automatisierungssystemen beziehen.
  • Seite 72: Konventionen In Den Programm-Editoren

    S7-200 Systemhandbuch Konventionen in den Programm-Editoren In STEP 7-Micro/WIN gelten folgende Konventionen für alle Editoren: Das Zeichen # vor einem symbolischen Namen (#var1) zeigt an, dass das Symbol lokalen Geltungsbereich hat. Bei IEC-Operationen kennzeichnet das Symbol % eine direkte Adresse. Das Operandensymbol “?.?”...
  • Seite 73: Allgemeine Konventionen Zum Programmieren Einer S7

    Programmiergrundlagen, Konventionen und Funktionen Kapitel 5 Allgemeine Konventionen zum Programmieren einer S7-200 Definition von EN/ENO EN (Enable IN = Freigabeeingang) ist ein boolescher Eingang der Boxen in KOP und FUP. An diesem Eingang muss Signalfluss vorhanden sein, damit die Box ausgeführt werden kann. AWL-Operationen haben keinen EN-Eingang.
  • Seite 74: Erstellen Ihres Steuerungsprogramms Mit Assistenten

    S7-200 Systemhandbuch Erstellen Ihres Steuerungsprogramms mit Assistenten STEP 7-Micro/WIN verfügt über Assistenten, die bestimmte Aspekte der Programmierung automatisieren und dadurch vereinfachen. Im Kapitel 6 werden Operationen, die über einen Assistenten verfügen, mit dem folgenden Symbol gekennzeichnet: Operations- Assistent Fehlerbehebung in der S7-200 Die S7-200 unterteilt aufgetretene Fehler in schwere und leichte Fehler.
  • Seite 75: Leichte Fehler

    Programmiergrundlagen, Konventionen und Funktionen Kapitel 5 Leichte Fehler Bei leichten Fehlern handelt es sich um Fehler im Aufbau des Anwenderprogramms, um Fehler bei der Ausführung einer Operation im Anwenderprogramm und um Fehler bei den Erweiterungsmodulen. Mit STEP 7-Micro/WIN können Sie sich die Fehlercodes anzeigen lassen, die von leichten Fehlern erzeugt wurden.
  • Seite 76: Schwere Fehler

    S7-200 Systemhandbuch Schwere Fehler Tritt ein schwerer Fehler auf, beendet die S7-200 die Bearbeitung des Programms. Je nach dem Schweregrad des Fehlers kann die S7-200 einige oder auch gar keine Funktionen mehr ausführen. Ziel der Behebung von schweren Fehlern ist es, die S7-200 in einen sicheren Zustand zu bringen, so dass Informationen zu der Fehlerbedingung in der S7-200 abgefragt werden können.
  • Seite 77: Verwenden Der Symboltabelle Für Die Symbolische Adressierung Von Variablen

    Programmiergrundlagen, Konventionen und Funktionen Kapitel 5 Verwenden der Symboltabelle für die symbolische Adressierung von Variablen In der Symboltabelle können Sie Symbole definieren und bearbeiten, auf die über den symbolischen Namen im gesamten Programm zugegriffen werden kann. Sie können mehrere Symboltabellen anlegen. Die Symboltabelle enthält außerdem ein Register für systemdefinierte Symbol- Symbole, die Sie in Ihrem Programm verwenden können.
  • Seite 78: Lokale Variablen

    S7-200 Systemhandbuch Lokale Variablen In der lokalen Variablentabelle im Programm-Editor können Sie Variablen zuordnen, die nur in einem einzelnen Unterprogramm oder in einem einzelnen Interruptprogramm vorkommen (siehe Bild 5-9). Lokale Variablen können als Parameter verwendet werden, die an ein Unterprogramm übergeben werden. Lokale Variablen erhöhen die Portabilität Lokale Variablen erhöhen die Portabilität Bild 5-9...
  • Seite 79: Erstellen Einer Operationsbibliothek

    Programmiergrundlagen, Konventionen und Funktionen Kapitel 5 Erstellen einer Operationsbibliothek In STEP 7-Micro/WIN können Sie eine anwenderspezifische Bibliothek mit Operationen anlegen, oder Sie können eine von einer anderen Person erstellte Bibliothek nutzen. (siehe Bild 5-11). Zum Erstellen einer Bibliothek mit Operationen legen Sie in STEP 7-Micro/WIN Unterprogramme und Interruptprogramme an und gruppieren diese.
  • Seite 80 S7-200 Systemhandbuch...
  • Seite 81 S7-200 Befehlssatz In diesem Kapitel werden der SIMATIC-Befehlssatz und der IEC 1131-Befehlssatz für die S7-200 Micro-SPS beschrieben. In diesem Kapitel Konventionen für die Beschreibung der Operationen ........Speicherbereiche und Funktionen der S7-200 .
  • Seite 82 S7-200 Systemhandbuch Operationen für die Programmsteuerung ..........Bearbeitung bedingt beenden .
  • Seite 83: Konventionen Für Die Beschreibung Der Operationen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Konventionen für die Beschreibung der Operationen Bild 6-1 zeigt eine typische Beschreibung einer Operation und verweist auf die verschiedenen Bereiche, in denen die Operation und ihre Funktionsweise beschrieben wird. Die Abbildung der Operation zeigt das Format in KOP, FUP und AWL. Die Operandentabelle führt die Operanden für die Operation auf und zeigt die gültigen Datentypen, Speicherbereiche und Größe der Operanden.
  • Seite 84: Speicherbereiche Und Funktionen Der S7

    S7-200 Systemhandbuch Speicherbereiche und Funktionen der S7-200 Tabelle 6-1 Speicherbereiche und Funktionen der S7-200 CPUs Beschreibung CPU 221 CPU 222 CPU 224 CPU 224XP CPU 226 Größe des Anwenderprogramms mit Bearbeitung in RUN 4096 Bytes 4096 Bytes 8192 Bytes 12288 Bytes 16384 Bytes ohne Bearbeitung in RUN 4096 Bytes...
  • Seite 85 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Tabelle 6-2 Operandenbereiche der S7-200 CPUs Zugriffsformat CPU 221 CPU 222 CPU 224 CPU 224 XP CPU 226 Bit (Byte.Bit) 0.0 bis 15.7 0.0 bis 15.7 0.0 bis 15.7 0.0 bis 15.7 0.0 bis 15.7 0.0 bis 15.7 0.0 bis 15.7 0.0 bis 15.7 0.0 bis 15.7...
  • Seite 86: Bitverknüpfungsoperationen

    S7-200 Systemhandbuch Bitverknüpfungsoperationen Kontakte Standardkontakte Die Operationen Schließerkontakt (LD, U und O) und Öffnerkontakt (LDN, UN, ON) erhalten den referenzierten Wert aus dem Speicher oder aus dem Prozessabbild. Die Standardkontakte erhalten den referenzierten Wert aus dem Speicher (oder aus dem Prozessabbild, wenn es sich um den Datentyp E oder A handelt).
  • Seite 87 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Operationen Steigende Flanke und Fallende Flanke Die Operation Steigende Flanke (EU) lässt den Signalfluss bei jeder steigenden Flanke einen Zyklus lang zu. Die Operation Fallende Flanke (ED) lässt den Signalfluss bei jeder fallenden Flanke einen Zyklus lang zu. Wird bei der Operation Steigende Flanke im obersten Stackwert eine steigende Flanke (Wechsel von 0 nach 1) erkannt, dann wird der oberste Stackwert auf 1 gesetzt.
  • Seite 88 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: Kontakte Netzwerk 1 //Schließerkontakte E0.0 UND E0.1 müssen //geschlossen (ein) sein, um A0.0 zu aktivieren. //Die Operation NOT dient zum Invertieren. //Im Betriebszustand RUN haben A0.0 und A0.1 //gegensätzliche Signalzustände. E0.0 E0.1 A0.0 A0.1 Netzwerk 2 //Schließerkontakt E0.2 muss EIN sein oder //Öffnerkontakt E0.3 muss AUS sein, //damit A0.2 aktiviert wird.
  • Seite 89: Spulen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Spulen Zuweisen Die Operation Zuweisen (=) schreibt den neuen Wert für das Ausgangsbit in das Prozessabbild. Wird die Operation Zuweisen ausgeführt, dann schaltet die S7-200 das Ausgangsbit im Prozessabbild ein oder aus. In KOP und FUP wird das angegebene Bit entsprechend dem Zustand des Signalflusses gesetzt.
  • Seite 90 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: Spulen Netzwerk 1 //Die Operationen Zuweisen weisen Bitwerte zu externen Ein- u. //Ausgängen (E, A) und intern. Speicher (M, SM, T, Z, V, S, L) zu. E0.0 A0.0 A0.1 V0.0 Netzwerk 2 //Gruppe aus 6 zusammenhängenden Bits auf den Wert 1 //setzen.
  • Seite 91: Stackoperationen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Stackoperationen Erste und zweite Stackebene durch UND verknüpfen Die Operation Erste und zweite Stackebene durch UND verknüpfen (ULD) verknüpft die Werte der ersten und zweiten Ebene des Stack durch UND. Das Ergebnis wird in die Spitze des Stack geladen. Nach Ausführung der Operation ULD enthält der Stack ein Bit weniger.
  • Seite 92 S7-200 Systemhandbuch Die S7-200 löst die Steuerungslogik mit Hilfe eines logischen Stack (siehe Bild 6-3). In diesem Beispiel kennzeichnen ”aw0” bis ”aw7” die Ausgangswerte des logischen Stack, ”nw” kennzeichnet einen neuen Wert, der von der Operation bereitgestellt wird, und S0 kennzeichnet den errechneten Wert, der in dem logischen Stack gespeichert wird.
  • Seite 93: Operationen Bistabiler Funktionsbaustein: Vorrangig Setzen Und Vorrangig Rücksetzen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Operationen Bistabiler Funktionsbaustein: Vorrangig Setzen und Vorrangig Rücksetzen Die Operation Bistabiler Funktionsbaustein: Vorrangig Setzen ist ein Flipflop, bei dem das Setzen Vorrang hat. Sind beide Signale Setzen (S1) und Rücksetzen (R) wahr, ist der Ausgang (OUT) wahr. Die Operation Bistabiler Funktionsbaustein: Vorrangig Rücksetzen ist ein Flipflop, bei dem das Rücksetzen Vorrang hat.
  • Seite 94: Uhroperationen

    S7-200 Systemhandbuch Uhroperationen Echtzeituhr lesen und Echtzeituhr schreiben Die Operation Echtzeituhr lesen (TODR) liest die aktuelle Uhrzeit und das aktuelle Datum aus der Hardware-Uhr und lädt beide in einen 8-Byte-Zeitpuffer mit Beginn an Adresse T. Die Operation Echtzeituhr schreiben (TODW) schreibt die aktuelle Uhrzeit und das aktuelle Datum der Hardware-Uhr in den 8-Byte-Zeitpuffer mit Beginn an der von T angegebenen Adresse.
  • Seite 95 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Tipp Die S7-200 CPU prüft nicht, ob der Wochentag mit dem Datum übereinstimmt. Dadurch kann es zu unzulässigen Daten wie 30. Februar kommen. Sie sollten daher immer sicherstellen, dass Sie das Datum korrekt eingegeben haben. Verwenden Sie die Operationen TODR und TODW nie sowohl im Hauptprogramm als auch in einem Interruptprogramm.
  • Seite 96 S7-200 Systemhandbuch Tabelle 6-9 Format des 19-Byte-Zeitpuffers (TI) T-Byte Beschreibung Byte-Daten Jahr (0-99) Aktuelles Jahr (BCD-Wert) Monat (1-12) Aktueller Monat (BCD-Wert) Tag (1-31) Aktueller Tag (BCD-Wert) Stunde (0-23) Aktuelle Stunde (BCD-Wert) Minute (0-59) Aktuelle Minute (BCD-Wert) Sekunde (0-59) Aktuelle Sekunde (BCD-Wert) Reserviert - immer auf 00 gesetzt Wochentag (1-7) Aktueller Wochentag, 1=Sonntag (BCD-Wert)
  • Seite 97: Kommunikationsoperationen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Kommunikationsoperationen Operationen Aus Netz lesen und In Netz schreiben Die Operation Aus Netz lesen (NETR) löst eine Kommunikationsoperation aus, die entsprechend der Definition in der Tabelle (TBL) über die angegebene Schnittstelle (PORT) aus einem fernen Gerät Daten liest. Die Operation In Netz schreiben (NETW) löst eine Kommunikationsoperation aus, die entsprechend der Definition in der Tabelle (TBL) über die angegebene...
  • Seite 98 S7-200 Systemhandbuch Bild 6-5 beschreibt die Tabelle, auf die sich der Parameter TBL bezieht und Tabelle 6-11 führt die Fehlercodes auf. D Beendet (Op. wurde ausgeführt): 0 = nicht ausgeführt 1 = ausgeführt Byte-Versatz A Aktiv (Op. befindet sich in Warteschlange): 0 = nicht aktiv 1 = aktiv E Fehler (Op.
  • Seite 99 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Verpackungs- Verpackungs- Verpackungs- Verpackungs- Weiche TD 200 Station 1 maschine Nr. 1 maschine Nr. 2 maschine Nr. 3 maschine Nr. 4 Station 6 Station 2 Station 3 Station 4 Station 5 VB100 Steuerung VB100 Steuerung VB100 Steuerung VB100 Steuerung...
  • Seite 100 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: Operationen Aus Netz lesen und In Netz schreiben Netzwerk 1 //Im ersten Zyklus PPI-Mastermodus //freigeben und alle Empfangs- und //Sendepuffer löschen. SM0.1 MOVB 2, SMB30 FILL +0, VW200, 68 Netzwerk 2 //Wenn das Bit NETR beendet (V200.7) //gesetzt ist und 100 Kartons gepackt //wurden: //1.
  • Seite 101 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beispiel: Operationen Aus Netz lesen und In Netz schreiben, Fortsetzung Netzwerk 4 //Wenn nicht erster Zyklus und wenn //keine Fehler: //1. Stationsadresse von Verpackungsmaschine Nr. 1 laden. //2. Pointer auf die Daten in der fernen Station laden. //3.
  • Seite 102: Operationen Meldung Aus Zwischenspeicher Übertragen Und Meldung In Zwischenspeicher Empfangen (Frei Programmierb. Kommunikation)

    S7-200 Systemhandbuch Operationen Meldung aus Zwischenspeicher übertragen und Meldung in Zwischenspeicher empfangen (frei programmierb. Kommunikation) Die Operation Meldung aus Zwischenspeicher übertragen (XMT) wird in der frei programmierbaren Kommunikation zum Übertragen von Daten über die Kommunikationsschnittstelle(n) verwendet. Die Operation Meldung in Zwischenspeicher empfangen (RCV) veranlasst und beendet die Funktion zum Meldungs- empfang.
  • Seite 103: Wechseln Von Der Ppi-Kommunikation Zur Frei Programmierbaren Kommunikation

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Wechseln von der PPI-Kommunikation zur frei programmierbaren Kommunikation SMB30 und SMB130 konfigurieren die Kommunikationsschnittstellen 0 und 1 für die frei programmierbare Kommunikation. In diesen Sondermerkern stellen Sie die Baudrate, die Parität und die Anzahl der Datenbits ein. Bild 6-8 beschreibt das Steuerbyte für die frei programmierbare Kommunikation.
  • Seite 104 S7-200 Systemhandbuch Sie können durch Beobachten von SMB86 (Schnittstelle 0) und SMB186 (Schnittstelle 1) Meldungen ohne Interrupts empfangen. SMB86 bzw. SMB186 ist ungleich Null, wenn die Operation Meldung in Zwischenspeicher empfangen inaktiv ist oder beendet wurde. SMB86 bzw. SMB186 ist gleich Null, wenn Daten empfangen werden. Bei der Operation Meldung in Zwischenspeicher empfangen können Sie die Bedingungen für den Start und das Ende der Meldung auswählen (siehe Tabelle 6-13).
  • Seite 105: Start- Und Endebedingungen Der Operation Meldung In Zwischenspeicher Empfangen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Start- und Endebedingungen der Operation Meldung in Zwischenspeicher empfangen Die Operation Meldung in Zwischenspeicher empfangen definiert mit den Bits des Steuerbyte für den Meldungsempfang (SMB87 oder SMB187) die Bedingungen für den Meldungsbeginn und das Meldungsende. Tipp Ist die Kommunikationsschnittstelle durch andere Geräte besetzt, wenn die Operation Meldung in Zwischenspeicher empfangen ausgeführt wird, kann die Funktion zum Empfangen ein Zeichen in der Mitte des Zeichens empfangen, was möglicherweise zu einem Paritätsfehler und...
  • Seite 106 S7-200 Systemhandbuch Erkennung Startzeichen: Das Startzeichen ist ein beliebiges Zeichen, das als erstes Zeichen einer Meldung verwendet wird. Eine Meldung beginnt, wenn das in SMB88 oder SMB188 angegebene Startzeichen empfangen wird. Die Funktion zum Meldungsempfang speichert das Startzeichen im Empfangspuffer als erstes Zeichen der Meldung. Die Funktion zum Meldungsempfang ignoriert beliebige anderen Zeichen, die vor dem Startzeichen empfangen werden.
  • Seite 107 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beliebiges Zeichen: Die Operation Meldung in Zwischenspeicher empfangen kann so konfiguriert werden, dass sofort alle Zeichen empfangen und im Meldungspuffer abgelegt werden. Dies ist ein Sonderfall der Leerlauferkennung. In diesem Fall wird die Leerlaufzeit (SMW90 oder SMW190) auf Null gesetzt. So wird die Operation Meldung in Zwischenspeicher empfangen gezwungen, sofort nach der Ausführung Zeichen zu empfangen.
  • Seite 108 S7-200 Systemhandbuch Meldungs-Timer: Der Meldungs-Timer beendet eine Meldung nach einer bestimmten Zeit nach dem Beginn der Meldung. Der Meldungs-Timer beginnt zu zählen, sowie die Startbedingung(en) für die Funktion zum Meldungsempfang erfüllt ist/sind. Der Meldungs-Timer läuft ab, wenn die Anzahl an Millisekunden, die in SMW92 oder SMW192 angegeben wurde, abgelaufen ist (siehe Bild 6-13).
  • Seite 109 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Tipp SMB2 und SMB3 werden von Schnittstelle 0 und Schnittstelle 1 gemeinsam genutzt. Löst der Empfang eines Zeichens an Schnittstelle 0 die Ausführung des Interruptprogramms aus, das dem Ereignis (Interruptereignis 8) zugeordnet ist, dann enthält SMB2 das an Schnittstelle 0 empfangene Zeichen und SMB3 enthält den Paritätsstatus des Zeichens.
  • Seite 110 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: Operationen Meldung aus Zwischenspeicher übertragen und Meldung in Zwischenspeicher empfangen, Fortsetzung Netzwerk 1 //Interruptprogramm für Empfang vollständig: //1. Zeigt der Empfangsstatus den Empfang des Endezeichens, dann eine 10-ms-Zeit zuweisen, um Senden und Rückkehr auszulösen. //2. Wurde der Empfang aus anderen Gründen beendet, dann neuen Empfang starten.
  • Seite 111: Operationen Schnittstellenadresse Holen Und Schnittstellenadresse Einstellen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Operationen Schnittstellenadresse holen und Schnittstellenadresse einstellen Die Operation Schnittstellenadresse holen (GPA) liest die Stationsadresse der S7-200 CPU-Schnittstelle, die in PORT angegeben wird, und legt den Wert in der von ADDR angegebenen Adresse ab. Die Operation Schnittstellenadresse einstellen (SPA) stellt die Stationsadresse der Schnittstelle (PORT) auf den in ADDR angegebenen Wert ein.
  • Seite 112: Vergleichsoperationen

    S7-200 Systemhandbuch Vergleichsoperationen Vergleich von numerischen Werten Die Vergleichsoperationen vergleichen zwei Werte miteinander: IN1 = IN2 IN1 >= IN2 IN1 <= IN2 IN1 > IN2 IN1 < IN2 IN1 <> IN2 Bytevergleiche haben kein Vorzeichen. Ganzzahlenvergleiche haben ein Vorzeichen. Doppelwortvergleiche haben ein Vorzeichen. Realzahlenvergleiche haben ein Vorzeichen.
  • Seite 113 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beispiel: Vergleichsoperationen Netzwerk 1 //Analogpotentiometer 0 drehen, um den //Bytewert von SMB28 zu verändern. //A0.0 ist aktiv, wenn der Wert von SMB28 //kleiner als oder gleich 50 ist. //A0.1 ist aktiv, wenn der Wert von SMB28 //größer als oder gleich 150 ist.
  • Seite 114: Zeichenkettenvergleich

    S7-200 Systemhandbuch Zeichenkettenvergleich Die Operation Zeichenkettenvergleich vergleicht zwei Zeichenketten aus ASCII-Zeichen miteinander: IN1 = IN2 IN1 <> IN2 Ist der Vergleich wahr, schaltet die Vergleichsoperation den Kontakt (KOP) bzw. den Ausgang (FUP) ein. In AWL lädt die Vergleichsoperation den Wert 1 in die Spitze des Stack bzw.
  • Seite 115: Umwandlungsoperationen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Umwandlungsoperationen Genormte Umwandlungsoperationen Numerische Umwandlungen Die Operationen Byte in ganze Zahl wandeln (BTI), Ganze Zahl in Byte wandeln (ITB), Ganze Zahl (16 Bit) in ganze Zahl (32 Bit) wandeln (ITD), Ganze Zahl (32 Bit) in ganze Zahl (16 Bit) wandeln (DTI), Ganze Zahl (32 Bit) in Realzahl wandeln (DTR), BCD in ganze Zahl wandeln (BCDI) und Ganze Zahl in BCD wandeln (IBCD) wandeln einen...
  • Seite 116 S7-200 Systemhandbuch Funktionsweise der Operationen BCD in ganze Zahl wandeln und Ganze Zahl in BCD wandeln Die Operation BCD in ganze Zahl wandeln (BCDI) wandelt Fehlerbedingungen, die ENO = 0 setzen einen binärcodierten Dezimalwert IN in einen ganzzahligen Wert um und lädt das Ergebnis in die von OUT angegebene "...
  • Seite 117: Funktionsweise Der Operationen Zahl Runden Und Realzahl In Ganze Zahl (32 Bit) Wandeln

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Funktionsweise der Operationen Zahl runden und Realzahl in ganze Zahl (32 Bit) wandeln Die Operation Zahl runden (ROUND) wandelt eine Realzahl Fehlerbedingungen, die ENO = 0 setzen IN in einen ganzzahligen Wert (32 Bit) um und lädt das Ergebnis in die von OUT angegebene Variable.
  • Seite 118 S7-200 Systemhandbuch Funktionsweise der Operation Bitmuster für Sieben-Segment-Anzeige erzeugen Zum Beleuchten der Segmente einer siebenteiligen Anzeige wandelt die Operation Bitmuster für Sieben-Segment-Anzeige erzeugen (SEG) das in IN angegebenen Zeichen (Byte) in ein Bitmuster (Byte) um, das in der von OUT angegebenen Adresse abgelegt wird. Die beleuchteten Segmente stellen das Zeichen in der Fehlerbedingungen, die ENO = 0 setzen...
  • Seite 119: Ascii-Umwandlungsoperationen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 ASCII-Umwandlungsoperationen Zulässige ASCII-Zeichen sind die Hexadezimalwerte 30 bis 39 und 41 bis 46. Umwandeln zwischen ASCII- und Hexadezimalwerten Die Operation ASCII-Zeichenkette in Hexadezimalzahl wandeln (ATH) wandelt eine Anzahl ASCII-Zeichen, die bei IN beginnt, in Hexadezimalziffern um, die an OUT beginnen. Die Operation Hexadezimalzahl in ASCII-Zeichenkette wandeln (HTA) wandelt die Hexadezimalziffern, die an Eingangsbyte IN beginnen, in ASCII-Zeichen um, die an...
  • Seite 120: Funktionsweise Der Operation Ganze Zahl (32 Bit) In Ascii-Zeichenkette Wandeln

    S7-200 Systemhandbuch Bild 6-15 beschreibt den Formatoperanden der Operation Ganze Zahl in ASCII-Zeichenkette wandeln. Die Größe des Ausgabepuffers ist immer 8 Bytes. Die Anzahl der Ziffern rechts vom Dezimalpunkt im Ausgabepuffer wird vom Feld nnn angegeben. Der gültige Bereich für das Feld nnn liegt zwischen 0 und 5.
  • Seite 121: Funktionsweise Der Operation Realzahl In Ascii-Zeichenkette Wandeln

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Out Out Out Out Out +1 +2 +3 +4 +5 +6 +8 +9 +10 +11 IN = -12 IN = 1234567 c = Komma (1) oder Dezimalpunkt (0) nnn = Ziffern rechts vom Dezimalpunkt Bild 6-16 Operand FMT der Operation Ganze Zahl (32 Bit) in ASCII-Zeichenkette wandeln (DTA) Funktionsweise der Operation Realzahl in ASCII-Zeichenkette wandeln Die Operation Realzahl in ASCII-Zeichenkette wandeln...
  • Seite 122 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: Operation ASCII-Zeichenkette in Hexadezimalzahl wandeln Netzwerk 1 E3.2 VB30, VB40, 3 ‘3’ ‘E’ ‘A’ Hinweis: Das X zeigt an, dass das Halb-Byte nicht VB40 VB40 verändert wurde. Beispiel: Operation Ganze Zahl in ASCII-Zeichenkette wandeln Netzwerk 1 //Ganzzahligen Wert aus VW2 //in 8 ASCII-Zeichen wandeln mit Beginn //an VB10, //mit Format von 16#0B...
  • Seite 123: Zeichenketten-Umwandlungsoperationen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Zeichenketten-Umwandlungsoperationen Umwandeln von numerischen Werten in Zeichenketten Die Operationen Ganze Zahl in Zeichenkette wandeln (ITS), Ganze Zahl (32 Bit) in Zeichenkette wandeln (DTS) und Realzahl in Zeichenkette wandeln (RTS) wandeln eine ganze Zahl (16 Bit), eine ganze Zahl (32 Bit) oder eine Realzahl in eine ASCII-Zeichenkette (OUT) um.
  • Seite 124: Funktionsweise Der Operation Ganze Zahl (32 Bit) In Zeichenkette Wandeln

    S7-200 Systemhandbuch OUT OUT OUT IN = 12 in = -123 IN = 1234 c = Komma (1) oder Dezimalpunkt (0) nnn = Ziffern rechts vom Dezimalpunkt IN = -12345 Bild 6-18 Operand FMT der Operation Ganze Zahl in Zeichenkette wandeln Funktionsweise der Operation Ganze Zahl (32 Bit) in Zeichenkette wandeln Die Operation Ganze Zahl (32 Bit) in Zeichenkette wandeln Fehlerbedingungen,...
  • Seite 125: Funktionsweise Der Operation Realzahl In Zeichenkette Wandeln

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Funktionsweise der Operation Realzahl in Zeichenkette wandeln Die Operation Realzahl in Zeichenkette wandeln (RTS) Fehlerbedingungen, die ENO = 0 setzen wandelt eine Realzahl IN in eine ASCII-Zeichenkette um. Das Format (FMT) gibt die Umwandlungsgenauigkeit rechts " 0006 (Indirekte Adresse) von der Dezimalzahl an, es gibt an, ob der Dezimalpunkt als "...
  • Seite 126: Umwandeln Von Teilzeichenketten In Numerische Werte

    S7-200 Systemhandbuch Umwandeln von Teilzeichenketten in numerische Werte Die Operationen Teilzeichenkette in ganze Zahl wandeln (STI), Teilzeichenkette in ganze Zahl (32 Bit) wandeln (STD) und Teilzeichenkette in Realzahl wandeln (STR) wandeln die Zeichenkette in IN mit Beginn am Versatz INDX in eine ganze Zahl (16 Bit), ganze Zahl (32 Bit) oder in eine Realzahl in OUT um.
  • Seite 127 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Gültige eingegebene Zeichenketten Gültige eingegebene Zeichenketten Ungültige eingegebene für Ganzzahlen (16 Bit) und Ganzzahlen (32 Bit) für Realzahlen Zeichenketten Eingeg. Zeichenkette Ausg. ganze Zahl Eingeg. Zeichenkette Ausg. Realzahl Eing. Zeichenkette ‘123’ ‘123’ 123.0 ‘A123’ ‘-00456’ -456 ‘-00456’...
  • Seite 128: Operationen Hexadezimalzahl In Bit Wandeln Und Bit In Hexadezimalzahl Wandeln

    S7-200 Systemhandbuch Operationen Hexadezimalzahl in Bit wandeln und Bit in Hexadezimalzahl wandeln Hexadezimalzahl in Bit wandeln Die Operation Hexadezimalzahl in Bit wandeln (ENCO) schreibt die Bitnummer des niederwertigsten Bit im Eingangswort IN in das niederwertigste Halb-Byte (4 Bit) des Ausgangsbytes (OUT). Bit in Hexadezimalzahl wandeln Die Operation Bit in Hexadezimalzahl wandeln (DECO) setzt das Bit im Ausgangswort OUT, das der Bitnummer...
  • Seite 129: Zähloperationen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Zähloperationen SIMATIC: Zähler Vorwärtszählen Die Operation Vorwärtszählen (CTU/ZV) zählt bei steigender Flanke am Vorwärtszähleingang (CU) vom aktuellen Wert des Zählers an vorwärts. Ist der aktuelle Wert Zxx größer als oder gleich dem voreingestellten Wert PV, dann wird das Zählerbit Zxx aktiviert. Der Zähler wird zurückgesetzt, wenn der Rücksetzeingang (R) aktiviert wird oder die Operation Rücksetzen ausgeführt wird.
  • Seite 130 S7-200 Systemhandbuch Vorwärts-/Rückwärtszählen Die Operation Vorwärts-/Rückwärtszählen (CTUD/ZVR) zählt bei steigender Flanke am Vorwärtszähleingang (CU) vorwärts und bei steigender Flanke am Rückwärtszähleingang (CD) rückwärts. Der aktuelle Wert Zxx des Zählers enthält den aktuellen Zählwert. Der voreingestelle Wert PV wird bei jeder Ausführung der Operation mit dem aktuellen Wert verglichen wird. Wird der Maximalwert (32.767) erreicht, bewirkt die nächste steigende Flanke am Vorwärtszähleingang, dass der Zähler umschlägt und erneut beim Minimalwert (-32.767) zu zählen beginnt.
  • Seite 131 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beispiel: SIMATIC-Operation Rückwärtszählen Netzwerk 1 //Der aktuelle Wert des Rückwärtszählers Z1 zählt //von 3 bis 0, wenn E0.1 = AUS, //E0.0 AUS-EIN dekrementiert den aktuellen Wert //von Z1 //E0.1 = EIN lädt den voreingestellten Wert 3 zum //Rückwärtszählen.
  • Seite 132: Iec: Zähler

    S7-200 Systemhandbuch IEC: Zähler Vorwärtszähler Der Vorwärtszähler (CTU) zählt bei steigender Flanke am Vorwärtszähleingang (CU) vom aktuellen Wert bis zum voreingestellten Wert (PV) vorwärts. Ist der aktuelle Wert (CV) größer als oder gleich dem voreingestellten Wert, dann wird das Ausgangsbit des Zählers (Q) aktiviert. Der Zähler wird zurückgesetzt, wenn der Rücksetzeingang (R) aktiviert wird.
  • Seite 133 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beispiel: IEC: Zähler Impulsdiagramm E4.0 CU - vorwärts E3.0 CD - rückwärts E2.0 R - Rücksetzen E1.0 LD - Laden CV - aktueller Wert A0.0 QU - vorwärts A0.1 QD - rückwärts...
  • Seite 134: Schnelle Zähler

    S7-200 Systemhandbuch Schnelle Zähler Modus für schnellen Zähler definieren Die Operation Modus für schnellen Zähler definieren (HDEF) stellt für einen bestimmten schnellen Zähler (HSCx) eine Betriebsart ein. Die Betriebsart definiert Taktgeber, Richtung, Start- und Rücksetzfunktionen des schnellen Zählers. Für jeden schnellen Zähler führen Sie eine Operation Modus für schnellen Zähler definieren aus.
  • Seite 135: Programmieren Eines Schnellen Zählers

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Schnelle Zähler werden typischerweise als Antrieb für Zählwerke eingesetzt, bei denen eine Welle, die mit einer konstanten Drehzahl läuft, mit einem Winkelschrittgeber versehen ist. Der Winkelschrittgeber sorgt für eine bestimmte Anzahl von Zählwerten pro Umdrehung sowie für einen Rücksetzimpuls einmal pro Umdrehung.
  • Seite 136 S7-200 Systemhandbuch Definieren der Zählerarten und der Zählereingänge Mit der Operation Modus für schnellen Zähler definieren weisen Sie die Zählerarten und die Zählereingänge zu. Tabelle 6-26 zeigt die Eingänge von schnellen Zählern, die für Funktionen wie Taktgeber, Richtungssteuerung, Rücksetzen und Starten verwendet werden. Ein Eingang kann nicht für zwei verschiedene Funktionen verwendet werden.
  • Seite 137 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beispiele für die Zählerarten von schnellen Zählern Die folgenden Impulsdiagramme (Bilder 6-22 bis 6-26) zeigen, wie jeder Zähler entsprechend seiner Betriebsart arbeitet. 0 als aktueller Wert geladen, 4 als voreingestellter Wert geladen, Zählrichtung: vorwärts. Bit zum Freigeben des Zählers auf ”Freigabe” gesetzt. Interrupt: PV=CV Richtungswechsel in Interruptprogramm Taktgeber...
  • Seite 138 S7-200 Systemhandbuch Wenn Sie eine der Zählerarten 6, 7 oder 8 verwenden und dabei innerhalb von 0,3 Mikrosekunden sowohl am Vorwärts- als auch am Rückwärtszähleingang eine steigende Flanke auftritt, kann es sein, dass der schnelle Zähler diese beiden Ereignisse als simultan interpretiert. In diesem Fall wird der aktuelle Wert nicht geändert, und es wird auch kein Wechsel in der Zählrichtung angezeigt.
  • Seite 139 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 0 als aktueller Wert geladen, 9 als voreingestellter Wert geladen, Zählrichtung: vorwärts. Bit zum Freigeben des Zählers auf ”Freigabe” gesetzt. Interrupt: PV=CV Interrupt: Richtungswechsel Interrupt: PV=CV Taktgeber Phase A Taktgeber Phase B Aktueller Wert des Zählers Bild 6-26 Beispiel für den Betrieb in einer der Zählerarten 9, 10 oder 11 (A/B-Zähler, vierfache Geschwindigkeit)
  • Seite 140: Einrichten Des Steuerbyte

    S7-200 Systemhandbuch Vier Zähler verfügen über drei Steuerbits, mit denen Sie den aktiven Zustand des Rücksetz- und Starteingangs konfigurieren und die einfache bzw. vierfache Geschwindigkeit (nur bei A/B-Zählern) auswählen können. Diese Bits befinden sich im Steuerbyte des entsprechenden Zählers und werden nur verwendet, wenn die Operation HDEF ausgführt wird. Die Bits werden in Tabelle 6-27 beschrieben.
  • Seite 141 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Das Steuerbyte und die zugeordneten aktuellen und voreingestellten Werte werden bei Ausführung der Operation HSC überprüft. Tabelle 6-28 beschreibt die Steuerbits. Tabelle 6-28 Steuerbits für HSC0, HSC1, HSC2, HSC3, HSC4 und HSC5 HSC0 HSC1 HSC2 HSC3 HSC4 HSC5 Beschreibung...
  • Seite 142: Zuweisen Von Interrupts

    S7-200 Systemhandbuch Adressierung von schnellen Zählern (HC) Wenn Sie auf den Zählwert eines schnellen Zählers zugreifen möchten, geben Sie die Adresse des schnellen Zählers mittels des Speicherbereichs (HC) und der Nummer des Zählers (z.B. HC0) an. Der aktuelle Wert eines schnellen Zählers ist schreibgeschützt und kann nur im Doppelwortformat (32 Bit) adressiert werden (siehe Bild 6-28).
  • Seite 143: Beispiele Für Initialisierungssequenzen Für Schnelle Zähler

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beispiele für Initialisierungssequenzen für schnelle Zähler HSC1 wird in den folgenden Beschreibungen zu Initialisierung und Bearbeitungsreihenfolge als Beispiel herangezogen. Es wird vorausgesetzt, dass die S7-200 zuvor in den Betriebszustand RUN versetzt wurde, so dass deshalb der Merker des ersten Zyklus wahr ist. Ist dies nicht der Fall, bedenken Sie bitte, dass die Operation HDEF nur einmal für jeden schnellen Zähler ausgeführt werden kann, nachdem das System in den Betriebszustand RUN versetzt wurde.
  • Seite 144 S7-200 Systemhandbuch Initialisieren der Zählerarten 3, 4 und 5 Gehen Sie folgendermaßen vor, um HSC1 als Einphasen-Vorwärts-/Rückwärtszähler mit externer Richtungssteuerung (Zählerart 3, 4 oder 5) zu initialisieren: Rufen Sie mit dem Merker des ersten Zyklus ein Unterprogramm auf, in dem die Initialisierung durchgeführt wird.
  • Seite 145 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Laden Sie den gewünschten voreingestellten Wert in SMD52 (Doppelwortwert). Wenn Sie das Ereignis ”Aktueller Wert = Voreingestellter Wert” erkennen möchten, programmieren Sie einen Interrupt. Ordnen Sie hierzu das Interruptereignis CV = PV (Ereignis 13) einem Interruptprogramm zu. (siehe Abschnitt zu Interrupts). Wenn Sie einen Wechsel der Zählrichtung erkennen möchten, programmieren Sie einen Interrupt.
  • Seite 146: Initialisieren Der Zählerart

    S7-200 Systemhandbuch Initialisieren der Zählerart 12 Die folgenden Schritte beschreiben, wie Sie HSC0 für Zählimpulse initialisieren, die von PTO0 erzeugt werden (Zählerart 12). Rufen Sie mit dem Merker des ersten Zyklus ein Unterprogramm auf, in dem die Initialisierung durchgeführt wird. Wenn Sie ein Unterprogramm aufrufen, rufen nachfolgende Zyklen das Unterprogramm nicht mehr auf, wodurch sich die Zykluszeit verkürzt und das Programm übersichtlicher strukturiert ist.
  • Seite 147 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Laden eines neuen aktuellen Werts (beliebige Zählerart) Wenn Sie den aktuellen Wert ändern, wird der Zähler automatisch gesperrt. Solange er gesperrt ist, wird weder gezählt, noch können Interrupts auftreten. Gehen Sie folgendermaßen vor, um den aktuellen Wert von HSC1 (beliebige Zählerart) zu ändern: Laden Sie SMB47, um den gewünschten aktuellen Wert einzugeben.
  • Seite 148 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: Operation Schnellen Zähler aktivieren Netzwerk 1 //Im ersten Zyklus SBR_0 aufrufen. SM0.1 CALL SBR0 Netzwerk 1 //Im ersten Zyklus, HSC1 einrichten: //1. Aktiviert den Zähler. - Neuen aktuellen Wert schreiben. - Neuen voreingestellten Wert schreiben. - Anfangszählrichtung auf Vorwärtszählen setzen.
  • Seite 149: Operation Impulsausgabe

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Operation Impulsausgabe Mit der Operation Impulsausgabe (PLS) steuern Sie die Funktionen Impulsfolge (PTO) und Impulsdauermodulation (PWM), die für die schnellen Ausgänge (A0.0 und A0.1) zur Verfügung stehen. Der verbesserte Positionier-Assistent erzeugt Operationen speziell für Ihre Anwendung, die Ihre Programmieraufgaben vereinfachen und die zusätzlichen Funktionen der S7-200 CPUs ausnutzen.
  • Seite 150: Einzel-Segment-Pipeline An Pto-Impulsen

    S7-200 Systemhandbuch Impulsfolge (PTO) PTO stellt einen Rechteckausgang (50 % relative Einschaltdauer) für eine bestimmte Anzahl von Impulsen und eine festgelegte Zykluszeit zur Verfügung (siehe Bild 6-29). Die Funktion PTO kann entweder eine einzelne Impulsfolge oder mehrere Impulsfolgen (über ein Impulsprofil) erzeugen. Sie geben die Anzahl der Impulse und die Zykluszeit (in Mikro- oder Millisekunden) an: Anzahl Impulse: 1 bis 4.294.967.295...
  • Seite 151: Impulsdauermodulation (Pwm)

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Multi-Segment-Pipeline an PTO-Impulsen Bei einer Multi-Segment-Pipeline liest die S7-200 automatisch die Eigenschaften der einzelnen Impulsfolge-Segmente aus einer Profiltabelle im Variablenspeicher. Die in dieser Betriebsart verwendeten Sondermerker sind das Steuerbyte, das Statusbyte und der Anfangsversatz im Variablenspeicher der Profiltabelle (SMW168 oder SMW178). Die Zeitbasis kann in Mikrosekunden oder in Millisekunden angegeben werden, doch die Angabe bezieht sich auf alle Zykluszeitwerte in der Profiltabelle und kann nicht geändert werden, wenn das Profil aktiv ist.
  • Seite 152: Konfigurieren Und Steuern Der Funktionen Pto/Pwm Mit Sondermerkern

    S7-200 Systemhandbuch Sie können die Eigenschaften einer PWM-Wellenform auf zwei Arten ändern: Synchrones Aktualisieren: Ist keine Änderung der Zeitbasis erforderlich, kann synchron aktualisiert werden. Beim synchronen Aktualisieren wird die Wellenform an der Zyklusgrenze geändert, so dass ein glatter Übergang stattfindet. Asynchrones Aktualisieren: Bei der Operation PWM wird die Impulsdauer typischerweise verändert, während die Zykluszeit konstant bleibt, so dass keine Änderungen der Zeitbasis erforderlich sind.
  • Seite 153 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Tabelle 6-36 Sondermerker für die PTO/PWM-Steuerregister A0.0 A0.1 Statusbits SM66.4 SM76.4 PTO-Profil abgebrochen (Delta-Berechnungsfehler): 0 = kein Fehler1 = abgebrochen SM66.5 SM76.5 PTO-Profil auf Anwenderbefehl abgebrochen: 0 = nicht abgebrochen 1 = abgebrochen SM66.6 SM76.6 PTO-Pipeline Überlauf/Unterlauf: 0 = kein Überlauf 1 = Überlauf/Unterlauf SM66.7 SM76.7...
  • Seite 154: Berechnen Der Werte Für Die Profiltabelle

    S7-200 Systemhandbuch Berechnen der Werte für die Profiltabelle Die Funktion Multi-Segment-Pipeline des PTO/PWM-Generators kann in vielen Anwendungen nützlich sein, ganz besonders bei der Steuerung von Schrittmotoren. Sie können z.B. die Operation PTO mit einem Frequenz Impulsprofil einsetzen, um einen Schrittmotor mit 10 kHz den einfachen Sequenzen Hochfahren, Betrieb und Herunterfahren oder mit sehr viel komplexeren...
  • Seite 155 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Sie müssen die Zykluszeit des letzten Impulses eines Segments kennen, um festzustellen, ob die Übergänge zwischen den Wellenformen sauber sind. Sofern das Zykluszeitdelta nicht 0 ist, müssen Sie die Zykluszeit des letzten Impulses eines Segments berechnen, weil dieser Wert nicht im Profil angegeben wird.
  • Seite 156: Arithmetische Operationen

    S7-200 Systemhandbuch Arithmetische Operationen Operationen Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren und Dividieren Addieren Subtrahieren KOP und FUP IN1 + IN2 = OUT IN1 - IN2 = OUT IN1 + OUT = OUT OUT - IN1 = OUT Die Operationen Ganze Zahlen (16 Bit) addieren (+I) und Ganze Zahlen (16 Bit) subtrahieren (-I) addieren bzw.
  • Seite 157 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beispiel: Festpunktarithmetik Netzwerk 1 E0.0 AC1, AC0 AC1, VW100 VW10, VW200 Addieren Multiplizieren Dividieren 4000 VW200 VW10 VW200 VW100 VW100 Beispiel: Gleitpunktarithmetik Netzwerk 1 E0.0 AC1, AC0 AC1, VD100 VD10, VD200 Addieren Multiplizieren Dividieren 4000,0 6000,0 10000,0 400,0 200,0...
  • Seite 158: Ganze Zahlen (16 Bit) In Ganze Zahl (32 Bit) Multiplizieren

    S7-200 Systemhandbuch Ganze Zahlen (16 Bit) in ganze Zahl (32 Bit) multiplizieren und Ganze Zahlen (16 Bit) dividieren mit Divisionsrest Ganze Zahlen (16 Bit) in ganze Zahl (32 Bit) multiplizieren IN1 * IN2 = OUT KOP und FUP IN1 * OUT = OUT Die Operation Ganze Zahlen (16 Bit) in ganze Zahl (32 Bit) multiplizieren (MUL) multipliziert zwei ganze Zahlen (16 Bit) und liefert ein 32-Bit-Ergebnis.
  • Seite 159: Numerische Funktionen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Numerische Funktionen Sinus, Cosinus und Tangens Die Operationen Sinus (SIN), Cosinus (COS) und Tangens (TAN) werten die trigonometrische Funktion des Winkelwerts IN aus und legen das Ergebnis in OUT ab. Der Eingabewinkel ist in Bogenmaß angegeben. SIN (IN) = OUT COS (IN) = OUT TAN (IN) = OUT...
  • Seite 160: Operationen Inkrementieren Und Dekrementieren

    S7-200 Systemhandbuch Operationen Inkrementieren und Dekrementieren Um 1 erhöhen KOP und FUP IN + 1 = OUT OUT + 1 = OUT Um 1 vermindern KOP und FUP IN - 1 = OUT OUT - 1 = OUT Die Operationen Inkrementieren und Dekrementieren addieren bzw.
  • Seite 161: Operation Pid-Regler (Proportional/Integral/Differential)

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Operation PID-Regler (Proportional/Integral/Differential) Die Operation PID-Regler (PID) berechnet die PID-Regelung für den angegebenen Regelkreis LOOP mit Hilfe der Informationen zu Eingabewerten und Konfiguration in der Definitionstabelle (TBL). Fehlerbedingungen, die ENO = 0 setzen: " SM1.1 (Überlauf) "...
  • Seite 162 S7-200 Systemhandbuch PID-Algorithmus In stetig wirkenden Regeleinrichtungen regelt ein PID-Regler die Stellgröße, um die Regeldifferenz (e) auf Null zu bringen. Die Regeldifferenz ist der Unterschied zwischen Sollwert und Prozessvariable (Istwert). Das Prinzip des PID-Reglers basiert auf der folgenden Gleichung, die die Stellgröße M(t) als Ergebnis eines Proportionalanteils, eines Integralanteils und eines Differentialanteils darstellt: Zuweisen Proportionalanteil...
  • Seite 163: Integralanteil In Der Pid-Gleichung

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Die S7-200 verwendet eine abgewandelte Form der oben dargestellten vereinfachten Gleichung zum Berechnen der Stellgröße in einem Regelkreis. Im folgenden wird die abgewandelte Gleichung dargestellt: Stellgröße = Proportionalanteil Integralanteil Differentialanteil Erklärung: errechnete Stellgröße bei Abtastzeit n Wert des Proportionalanteils der Stellgröße bei Abtastzeit n Wert des Integralanteils der Stellgröße bei Abtastzeit n Wert des Differentialanteils der Stellgröße bei Abtastzeit n...
  • Seite 164: Auswählen Des Reglers

    S7-200 Systemhandbuch Differentialanteil in der PID-Gleichung Der Differentialanteil MD ist proportional zu der Änderung der Regeldifferenz. Die von der S7-200 verwendete Gleichung für den Differentialanteil lautet wie folgt: ((SW - IW ) - (SW - IW n - 1 n - 1 Damit bei Änderungen des Sollwerts Schrittänderungen oder Sprünge in der Stellgröße aufgrund des Differentialverhaltens vermieden werden, wird für diese Gleichung angenommen, dass der Sollwert eine Konstante ist (SW...
  • Seite 165: Umwandeln Der Stellgröße Des Regelkreises In Einen Skalierten Ganzzahligen Wert

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beide Werte, der Sollwert und der Istwert, sind Analogwerte, deren Größe, Bereich und Einheiten unterschiedlich sein können. Bevor diese Werte von der Operation PID verwendet werden können, müssen die Werte in normalisierte Gleitpunktdarstellungen umgewandelt werden. Hierzu muss zunächst der Analogwert, der als ganze Zahl (16 Bit) vorliegt, in einen Gleitpunktwert bzw.
  • Seite 166: Vorwärts- Und Rückwärtsverhalten In Regelkreisen

    S7-200 Systemhandbuch Die folgenden Anweisungen zeigen, wie Sie die Stellgröße skalieren: MOVR VD108, AC0 //Überträgt die Stellgröße in den Akkumulator 0,5, AC0 //Diese Anweisung nur aufnehmen, wenn der Wert zweipolig ist 64000,0, AC0 //Wert im Akkumulator skalieren Anschließend muss die skalierte Realzahl, die die Stellgröße darstellt, in eine ganze Zahl (16 Bit) umgewandelt werden.
  • Seite 167: Betriebsarten

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Betriebsarten Es gibt keine integrierte Betriebsartensteuerung für die PID-Regelkreise der S7-200. Die PID-Berechnung wird durch Signalfluss an der Box PID aktiviert. Deshalb werden die PID-Berechnungen im Automatikbetrieb zyklisch ausgeführt. Im Handbetrieb werden keine PID-Berechnungen ausgeführt. Die Operation PID hat ein Verlaufsbit für den Signalzustand, ähnlich wie bei Zähloperationen. Mit diesem Verlaufsbit erkennt die Operation einen Wechsel von 0 nach 1 im Signalfluss.
  • Seite 168 S7-200 Systemhandbuch Tabelle für den Regelkreis Die Tabelle für den Regelkreis umfasst 80 Bytes und hat folgendes Format (siehe Tabelle 6-44). Tabelle 6-44 Tabelle für den Regelkreis Versatz Feld Format Beschreibung Prozessvariable/Istwert REAL Enthält den Istwert bzw. die Prozessvariable, die zwischen 0,0 und 1,0 skaliert sein muss.
  • Seite 169: Interruptoperationen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Interruptoperationen Alle Interruptereignisse freigeben und Alle Interruptereignisse sperren Die Operation Alle Interruptereignisse freigeben (ENI) gibt die Bearbeitung aller zugeordneten Interruptereignisse frei. Die Operation Alle Interruptereignisse sperren (DISI) sperrt die Bearbeitung aller Interruptereignisse. Wenn Sie in den Betriebszustand RUN wechseln, sind die Interrupts zunächst gesperrt.
  • Seite 170: Funktionsweise Der Operationen Interrupt Zuordnen Und Interrupt Trennen

    S7-200 Systemhandbuch Funktionsweise der Operationen Interrupt zuordnen und Interrupt trennen Bevor Sie ein Interruptprogramm aufrufen können, müssen Sie zwischen dem Interruptereignis und dem Teil des Programms, den Sie bei Auftreten des Interruptereignisses bearbeiten möchten, eine Verbindung herstellen. Mit der Operation Interrupt zuordnen ordnen Sie dem Interruptereignis (durch die Nummer des Ereignisses gekennzeichnet) einen Teil des Programms zu (durch die Nummer eines Interruptprogramms gekennzeichnet).
  • Seite 171: Verarbeitung Von Interruptprogrammen Durch Die S7

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Tabelle 6-46 Interruptereignisse, Fortsetzung CPU 221 CPU 224XP EVENT Beschreibung CPU 224 CPU 222 CPU 226 HSC0 Externes Rücksetzen HSC4 CV=PV (aktueller Wert = voreingestellter Wert) HSC4 Richtungswechsel HSC4 Externes Rücksetzen HSC3 CV=PV (aktueller Wert = voreingestellter Wert) HSC5 CV=PV (aktueller Wert =...
  • Seite 172: Von Der S7-200 Unterstützte Arten Von Interrupts

    S7-200 Systemhandbuch Es gibt eine Reihe von Programmiertechniken, mit denen Sie sicherstellen, dass Fehler beim gemeinsamen Nutzen von Daten im Haupt- und im Interruptprogramm vermieden werden. Diese Techniken schränken den Zugriff auf gemeinsam genutzte Daten ein bzw. sie erlauben keine Unterbrechungen der Anweisungsfolgen, die auf gemeinsam genutzte Daten zugreifen.
  • Seite 173: Zeitgesteuerte Interrupts

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Mit den Interrupts der schnellen Zähler können Sie auf folgende Ereignisse reagieren: aktueller Wert gleich voreingestellter Wert, Zählrichtung wechselt und löst dadurch beispielsweise einen Drehrichtungswechsel eines Motors aus, Zähler wird extern zurückgesetzt. Mit jedem dieser Ereignisse von schnellen Zählern können Sie auf schnelle Ereignisse reagieren, die bei den Zyklusraten des Automatisierungssystems nicht gesteuert werden können.
  • Seite 174 S7-200 Systemhandbuch Tabelle 6-50 zeigt alle Interruptereignisse mit Priorität und zugeordneter Ereignisnummer. Tabelle 6-49 Überlauf der Warteschlange für Interrupts Beschreibung (0 = kein Überlauf, 1 = Überlauf) Sondermerker Kommunikationsinterrupts SM4.0 E/A-Interrupts SM4.1 Zeitgesteuerte Interrupts SM4.2 Tabelle 6-50 Reihenfolge der Prioritäten für Interruptereignisse EVENT Beschreibung Prioritätsklasse...
  • Seite 175 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beispiel: Interruptoperationen Netzwerk 1 //Im ersten Zyklus: //1. Interruptprogramm INT_0 als Interrupt Fallende Flanke für E0.0 definieren. //2. Alle Interruptereignisse freigeben. SM0.1 ATCH INT_0, 1 Netzwerk 2 //Wird ein E/A-Fehler erkannt, //Interrupt Erkennung fallende Flanke für E0.0 deaktivieren. //Dieses Netzwerk ist optional.
  • Seite 176 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: Operation Interruptereignis löschen Netzwerk 1 // Operations-Assistent HSC SM0.0 MOVB 16#A0, SMB47 //Steuerbits setzen: //Voreinstellung schreiben; MOVD +6, SMD52 //PV = 6; ATCH HSC1_STEP1, 13 //Interrupt HSC1_STEP1: AW = PV für HC1 Netzwerk 2 //Unerwünschte Interrupts löschen, die durch ü...
  • Seite 177: Verknüpfungsoperationen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Verknüpfungsoperationen Invertieroperationen Einerkomplement von Byte, Wort oder Doppelwort erzeugen Die Operationen Einerkomplement von Byte erzeugen (INVB), Einerkomplement von ganzer Zahl (16 Bit) erzeugen (INVW) und Einerkomplement von ganzer Zahl (32 Bit) erzeugen (INVD) bilden das Einerkomplement des Eingangs IN und laden das Ergebnis in die Adresse im Speicher OUT.
  • Seite 178: Operationen Bitwert Durch Und, Oder Oder Exklusiv Oder Verknüpfen

    S7-200 Systemhandbuch Operationen Bitwert durch UND, ODER oder EXKLUSIV ODER verknüpfen Bytes durch UND verknüpfen, Wörter durch UND verknüpfen und Doppelwörter durch UND verknüpfen Die Operationen Bytes durch UND verknüpfen (UNDB), Wörter durch UND verknüpfen (UNDW) und Doppelwörter durch UND verknüpfen (UNDD) verknüpfen die entsprechenden Bits von zwei Eingangswerten IN1 und IN2 durch UND und laden das Ergebnis in eine Adresse im Speicher OUT.
  • Seite 179 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beispiel: Operationen Bitwert durch UND, ODER oder EXKLUSIV ODER verknüpfen Netzwerk 1 E4.0 UNDW AC1, AC0 AC1, VW100 XORW AC1, AC0 ODER 0001 1111 0110 1101 0001 1111 0110 1101 ODER 1101 0011 1110 0110 VW100 1101 0011 1010 0000 gleich gleich...
  • Seite 180: Übertragungsoperationen

    S7-200 Systemhandbuch Übertragungsoperationen Byte, Wort, Doppelwort oder Realzahl übertragen Die Operationen Byte übertragen (MOVB), Wort übertragen (MOVW), Doppelwort übertragen (MOVD) und Realzahl übertragen (MOVR) übertragen einen Wert aus einer Adresse im Speicher IN in eine neue Adresse im Speicher OUT, ohne den ursprünglichen Wert zu verändern. Mit der Operation Doppelwort übertragen erstellen Sie einen Pointer.
  • Seite 181: Byte Direkt Lesen Bzw. Schreiben Und Übertragen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Byte direkt lesen bzw. schreiben und übertragen Mit der Operation Byte übertragen können Sie ein Byte direkt vom physikalischen Eingang bzw. Ausgang an eine Adresse im Speicher übertragen. Die Operation Byte direkt lesen und übertragen (BIR) liest den physikalischen Eingang (IN) und schreibt das Ergebnis in die Adresse im Speicher (OUT), das Prozessabbild wird dabei jedoch nicht aktualisiert.
  • Seite 182: Operationen Wertebereich Übertragen

    S7-200 Systemhandbuch Operationen Wertebereich übertragen Anzahl an Bytes, Wörtern oder Doppelwörtern übertragen Die Operationen Anzahl an Bytes übertragen (BMB), Anzahl an Wörtern übertragen (BMW) und Anzahl an Doppelwörtern übertragen (BMD) übertragen eine bestimmte Datenmenge an eine neue Adresse im Speicher, indem die Anzahl Bytes, Wörter oder Doppelwörter N, die an der Eingangsadresse IN beginnen, in einen neuen Bereich übertragen werden, der an Ausgangsadresse OUT...
  • Seite 183: Operationen Für Die Programmsteuerung

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Operationen für die Programmsteuerung Bearbeitung bedingt beenden Die Operation Bearbeitung bedingt beenden (END) beendet den aktuellen Zyklus in Abhängigkeit von dem Zustand der vorherigen Verknüpfung. Sie können die Operation Bearbeitung bedingt beenden im Hauptprogramm verwenden, Sie dürfen sie jedoch nicht in Unterprogrammen und Interruptprogrammen einsetzen.
  • Seite 184 S7-200 Systemhandbuch Tipp Wenn Sie davon ausgehen, dass die Zykluszeit wahrscheinlich 500 ms überschreiten oder die Interruptaktivität stark ansteigen wird, so dass der Hauptzyklus länger als 500 ms unterbrochen wird, sollten Sie die Überwachungszeit mit der Operation Überwachungszeit rücksetzen neu starten.
  • Seite 185: Operationen Programmschleife Mit For Und Ende Programmschleife Mit Next

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Operationen Programmschleife mit FOR und Ende Programmschleife mit NEXT Mit den Operationen FOR und NEXT können Sie Programmschleifen steuern, die für einen bestimmten Zählwert wiederholt werden. Jede Operation FOR benötigt eine Operation NEXT. Sie können Programmschleifen mit FOR/NEXT bis zu einer Tiefe von acht Ebenen verschachteln (eine Programmschleife mit FOR/NEXT innerhalb einer anderen Programmschleife mit FOR/NEXT).
  • Seite 186 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: Operationen Programmschleife mit FOR und Ende Programmschleife mit NEXT Netzwerk 1 //Wird E2.0 eingeschaltet, wird die //äußere Schleife //(Pfeil 1) 100 Mal ausgeführt. E2.0 VW100, +1, +100 Netzwerk 2 //Die innere Schleife (Pfeil 2) wird für //jede Bearbeitung der äußeren //Schleife zweimal ausgeführt, //wenn E2.1 eingeschaltet ist.
  • Seite 187: Sprungoperationen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Sprungoperationen Die Operation Zu Sprungmarke springen (JMP) verzweigt innerhalb des Programms zu der angegebenen Sprungmarke N. Die Operation Sprungmarke definieren (LBL) gibt das Ziel N an, zu dem gesprungen werden soll. Die Operation Zu Sprungmarke springen können Sie im Hauptprogramm, in Unterprogrammen und in Interruptprogrammen verwenden.
  • Seite 188: Operationen Für Das Ablaufsteuerungsrelais (Scr)

    S7-200 Systemhandbuch Operationen für das Ablaufsteuerungsrelais (SCR) Die Operationen für das Ablaufsteuerungsrelais bieten Ihnen eine einfache und dennoch leistungsstarke Programmiertechnik für die Schrittsteuerung, die sich ganz natürlich in ein KOP, FUP oder AWL-Programm integrieren lässt. Wenn Ihre Anwendung aus einer Folge von Funktionen besteht, die wiederholt ausgeführt werden müssen, können Sie Ihr Programm mit Ablaufsteuerungsrelais so strukturieren, dass es Ihrer Anwendung direkt entspricht.
  • Seite 189 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Bild 6-32 zeigt den S-Stack und den logischen Stack sowie die Auswirkungen der Operation Ablaufsteuerungsrelais laden. Folgendes gilt für Operationen mit Ablaufsteuerungsrelais: Die Operation Ablaufsteuerungsrelais laden (LSCR) kennzeichnet den Beginn eines SCR-Segments. Die Operation Ende Ablaufsteuerungsrelais (SCRE) kennzeichnet das Ende eines SCR-Segments.
  • Seite 190 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: Operationen für Ablaufsteuerungsrelais Netzwerk 1 //Im ersten Zyklus Schritt 1 aktivieren. SM0.1 S0.1, 1 Netzwerk 2 //Beginn des Steuerungsbereichs für Schritt 1. LSCR S0.1 Netzwerk 3 //Signale für Straße 1 steuern: //1. Setzen: Rotes Licht einschalten. //2. Rücksetzen: Gelbes Licht ausschalten und grünes Licht einschalten.
  • Seite 191: Teilung Von Ablaufketten

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Teilung von Ablaufketten In vielen Anwendungen ist es erforderlich, eine einzige Ablaufkette in zwei oder mehrere getrennte Ablaufketten zu unterteilen. Wird eine Ablaufkette in mehrere Ablaufketten unterteilt, müssen alle neu beginnenden Ablaufketten gleichzeitig aktiviert werden. Dies zeigt Bild 6-33. Schritt Weiterschaltbedingung Schritt M...
  • Seite 192 S7-200 Systemhandbuch Schritt L Schritt M Weiterschaltbedingung Schritt N Bild 6-34 Zusammenführung von Ablaufketten Beispiel: Zusammenführung von Ablaufketten Netzwerk 1 //Beginn des Steuerungsbereichs für Schritt L LSCR S3.4 Netzwerk 2 //Weiterschalten zu Schritt L’ V100.5 SCRT S3.5 Netzwerk 3 //Ende des SCR-Bereichs für Schritt L SCRE Netzwerk 4 //Beginn des Steuerungsbereichs für Schritt M...
  • Seite 193 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 In anderen Situationen kann eine Ablaufkette zu einer von mehreren möglichen Ablaufketten umgeleitet werden. Dies richtet sich danach, welche Weiterschaltbedingung als erste wahr wird. Eine solche Situation und das entsprechende SCR-Programm zeigt Bild 6-35. Schritt L Weiterschaltbedingung Weiterschaltbedingung Schritt M...
  • Seite 194: Operation Diagnose-Led

    S7-200 Systemhandbuch Operation Diagnose-LED Wenn der Eingangsparameter IN den Wert Null hat, wird die Diagnose-LED ausgeschaltet. Wenn der Eingangsparameter IN einen Wert größer Null hat, wird die Diagnose-LED eingeschaltet (gelb). Die lichtemittierende Diode (LED) der CPU mit der Bezeichnung SF/ DIAG kann so konfiguriert werden, dass sie gelb leuchtet, wenn die Bedingungen im Systemdatenbaustein wahr sind oder wenn die Operation DIAG_LED mit dem Parameter IN ungleich Null ausgeführt...
  • Seite 195: Schiebe- Und Rotieroperationen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Schiebe- und Rotieroperationen Operationen Rechts schieben und Links schieben Die Schiebeoperationen schieben den Eingangswert IN um die Schiebezahl N nach rechts bzw. links und laden das Ergebnis in den Ausgang OUT. Die Schiebeoperationen belegen die Plätze der hinausgeschobenen Bits mit Nullen.
  • Seite 196 S7-200 Systemhandbuch Tabelle 6-61 Gültige Operanden für die Schiebe- und Rotieroperationen Eingänge / Datentypen Operanden Ausgänge BYTE EB, AB, VB, MB, SMB, SB, LB, AC, *VD, *LD, *AC, Konstante WORD EW, AW, VW, MW, SMW, SW, T, Z, LW, AC, AEW, *VD, *LD, *AC, Konstante DWORD ED, AD, VD, MD, SMD, SD, LD, AC, HC, *VD, *LD, *AC, Konstante BYTE...
  • Seite 197: Operation Wert In Schieberegister Schieben

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Operation Wert in Schieberegister schieben Die Operation Wert in Schieberegister schieben schiebt einen Wert in das Schieberegister. Diese Operation dient dazu, einen Produktfluss oder Daten auf einfache Weise in Reihenfolge zu bringen und zu steuern. Mit dieser Operation können Sie einmal pro Zyklus das gesamte Register um ein Bit verschieben.
  • Seite 198 S7-200 Systemhandbuch Berechnen Sie die Adresse des höchstwertigen Bit im Schieberegister (MSB.b) mit Hilfe folgender Gleichung: MSB.b = [(Byte von S_BIT) + ([N] - 1 + (Bit von S_BIT)) / 8].[Divisionsrest der Division durch 8] Beispiel: Ist S_BIT gleich V33.4 und N ist 14, dann Negative S_BIT zeigt die folgende Berechnung, dass MSB.b gleich...
  • Seite 199: Operation Bytes Im Wort Tauschen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Operation Bytes im Wort tauschen Die Operation Bytes im Wort tauschen tauscht das höchstwertige Byte mit dem niederwertigsten Byte des Worts IN. Fehlerbedingungen, die ENO = 0 setzen " 0006 (Indirekte Adresse) Tabelle 6-63 Gültige Operanden für die Operation Bytes im Wort tauschen Eingänge/Ausgänge Datentypen Operanden...
  • Seite 200: Zeichenkettenoperationen

    S7-200 Systemhandbuch Zeichenkettenoperationen Zeichenkettenlänge Die Operation Zeichenkettenlänge (SLEN) gibt die Länge der von IN angegebenen Zeichenkette an. Zeichenkette kopieren Die Operation Zeichenkette kopieren (SCPY) kopiert die von IN angegebene Zeichenkette in die von OUT angegebene Zeichenkette. Zeichenkette verketten Die Operation Zeichenkette verketten (SCAT) hängt die von IN angegebene Zeichenkette an das Ende der von OUT angegebenen Zeichenkette an.
  • Seite 201 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beispiel: Operationen Zeichenkette verketten, Zeichenkette kopieren und Zeichenkettenlänge Netzwerk 1 //1. Zeichenkette “WORLD” an Zeichenkette in VB0 anhängen. //2. Zeichenkette an VB0 kopieren in neue Zeichenkette an VB100. //3. Länge der Zeichenkette holen, die an VB100 beginnt. E0.0 SCAT “WORLD”, VB0...
  • Seite 202: Teilzeichenkette Aus Zeichenkette Kopieren

    S7-200 Systemhandbuch Teilzeichenkette aus Zeichenkette kopieren Die Operation Teilzeichenkette aus Zeichenkette kopieren (SSCPY) kopiert die angegebene Anzahl Zeichen N aus der von IN angegebenen Zeichenkette, mit Beginn an Index INDX, in eine neue, von OUT angegebene Zeichenkette. Fehlerbedingungen, die ENO = 0 setzen "...
  • Seite 203: Zeichenkette In Zeichenkette Suchen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Zeichenkette in Zeichenkette suchen Die Operation Zeichenkette in Zeichenkette suchen (SFND) sucht nach dem ersten Vorkommen der Zeichenkette IN2 in der Zeichenkette IN1. Die Suche beginnt an der von OUT angegebenen Anfangsposition. Wird eine Zeichenfolge gefunden, die genau der Zeichenkette IN2 entspricht, wird die Position des ersten Zeichens in der Zeichenfolge in OUT geschrieben.
  • Seite 204 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: Operation Zeichenkette in Zeichenkette suchen Im folgenden Beispiel wird eine Zeichenkette, die an VB0 abgelegt ist, als Befehl zum Ein- und Ausschalten einer Pumpe eingesetzt. Die Zeichenkette ’On’ ist an VB20 gespeichert und die Zeichenkette ’Off’ ist an VB30 gespeichert.
  • Seite 205: Tabellenoperationen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Tabellenoperationen Wert in Tabelle eintragen Die Operation Wert in Tabelle eintragen trägt Wortwerte (DATA) in eine Tabelle (TABLE) ein. Der erste Wert in der Tabelle gibt die maximale Länge der Tabelle (TL) an. Der zweite Wert (EC) gibt die Anzahl der Tabelleneinträge an. Neue Daten werden in der Tabelle nach dem letzten Eintrag ergänzt.
  • Seite 206: Ersten Wert Aus Tabelle Löschen Und Letzten Wert Aus Tabelle Löschen

    S7-200 Systemhandbuch Ersten Wert aus Tabelle löschen und Letzten Wert aus Tabelle löschen Eine Tabelle kann maximal 100 Einträge enthalten. Ersten Wert aus Tabelle löschen Die Operation Ersten Wert aus Tabelle löschen (FIFO) überträgt den ältesten (den ersten) Eintrag in einer Tabelle in die Ausgangsadresse, indem sie den ersten Eintrag in der Tabelle (TBL) löscht und den Wert in die von DATA angegebene Adresse überträgt.
  • Seite 207 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beispiel: Operation Letzten Wert aus Tabelle löschen Netzwerk 1 E0.1 LIFO VW200, VW300 Vor Ausführung der Operation LIFO Nach Ausführung der VW300 1234 Operation LIFO VW200 0006 TL (max. Anzahl Einträge) VW200 0006 TL (max. Anzahl Einträge) VW202 0003 EC (Anzahl der Einträge)
  • Seite 208: Speicher Mit Bitmuster Belegen

    S7-200 Systemhandbuch Speicher mit Bitmuster belegen Die Operation Speicher mit Bitmuster belegen (FILL) schreibt den in Adresse IN enthaltenen Wortwert in N aufeinander folgende Wörter mit Beginn an Adresse OUT. N kann zwischen 1 und 255 liegen. Fehlerbedingungen, die ENO = 0 setzen "...
  • Seite 209: Wert In Tabelle Suchen

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Wert in Tabelle suchen Die Operation Wert in Tabelle suchen (FND) sucht in einer Tabelle nach Daten, die bestimmten Kriterien entsprechen. Die Operation Wert in Tabelle suchen durchsucht die Tabelle (TBL) beginnend bei dem Tabelleneintrag INDX nach dem Datenwert oder Datenmuster PTN, der bzw.
  • Seite 210 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: Operation Wert in Tabelle suchen Netzwerk 1 E2.1 FND= VW202, 16#3130, AC1 Ist E2.1 eingeschaltet, dann wird die Tabelle AC1 muss auf 0 gesetzt sein, damit ab dem nach einem Wert, der der Angabe 3130 in obersten Tabelleneintrag gesucht wird. Hexadezimalziffern entspricht, durchsucht.
  • Seite 211 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beispiel: Erstellen einer Tabelle Das folgende Programm erstellt eine Tabelle mit 20 Einträgen. Die erste Adresse in der Tabelle gibt die Länge der Tabelle an (in diesem Fall 20 Einträge). Die zweite Adresse zeigt die aktuelle Anzahl der Einträge in der Tabelle an.
  • Seite 212: Zeitoperationen

    S7-200 Systemhandbuch Zeitoperationen SIMATIC: Zeitoperationen Zeit als Einschaltverzögerung starten Zeit als speichernde Einschaltverzögerung starten Die Operationen Zeit als Einschaltverzögerung starten (TON) und Zeit als speichernde Einschaltverzögerung starten (TONR) zählen den Zeitwert, wenn der Freigabeeingang eingeschaltet ist. Die Nummer der Zeit (Txx) legt die Auflösung der Zeit fest, und die Auflösung wird jetzt in der Box der Operation angezeigt.
  • Seite 213: Festlegen Der Auflösung Einer Zeit

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Die Tipps für die Programmierung auf der Dokumentations-CD enthalten ein Beispielprogramm mit einer Operation Zeit als Einschaltverzögerung starten (TON) (siehe Tipp 31). Programmier- Tipps Die Operationen TON und TONR zählen die Zeit, wenn der Freigabeeingang eingeschaltet ist. Ist der aktuelle Wert gleich oder größer als der voreingestellten Zeitwert, dann wird das Zählerbit eingeschaltet.
  • Seite 214: Auswirkung Der Auflösung Auf Den Betrieb Der Zeit

    S7-200 Systemhandbuch Tipp Um ein Mindestzeitintervall zu gewährleisten, erhöhen Sie den voreingestellten Wert (PV) um 1. Beispiel: Um ein Mindestzeitintervall von 2100 ms für eine Zeit mit einer Auflösung von 100 ms zu gewährleisten, setzen Sie den voreingestellten Wert (PV) auf 22. Tabelle 6-74 Nummern der Zeit und Auflösungen Zeit Auflösung...
  • Seite 215 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Tipp Um sicherzustellen, dass der Ausgang einer Zeit, die sich selbst zurücksetzt, jedesmal einen Zyklus lang eingeschaltet wird, wenn die Zeit den voreingestellten Wert erreicht, müssen Sie für den Freigabeeingang der Zeit statt eines Zeitbit einen Öffnerkontakt verwenden. Beispiel: SIMATIC - Zeit als Einschaltverzögerung, die sich selbst zurücksetzt Netzwerk 1 //10-ms-Zeit T33 läuft nach...
  • Seite 216 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: SIMATIC - Zeit als speichernde Einschaltverzögerung starten Netzwerk 1 //Die 10-ms-Zeit TONR läuft ab bei //PT = (100 x 10 ms = 1 s). E0.0 TONR T1, +100 Netzwerk 2 //Das Bit T1 wird von der Zeit T1 gesteuert. //A0.0 einschalten, wenn die Zeit insgesamt //1 s gelaufen ist.
  • Seite 217: Iec: Zeiten

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 IEC: Zeiten Einschaltverzögerung Die Operation Zeit als Einschaltverzögerung starten (TON) zählt die Zeit, wenn der Freigabeeingang eingeschaltet ist. Ausschaltverzögerung Die Operation Zeit als Ausschaltverzögerung starten (TOF) verzögert das Ausschalten eines Ausgangs für einen bestimmten Zeitraum, nachdem der Eingang ausgeschaltet wurde.
  • Seite 218 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: IEC - Zeit als Einschaltverzögerung starten Impulsdiagramm Eingang VW100 (aktueller Wert) PT = 3 PT = 3 Ausgang (A) Beispiel: IEC - Zeit als Ausschaltverzögerung starten Impulsdiagramm Eingang VW100 (aktueller Wert) PT = 3 PT = 3 Ausgang (A) Beispiel: IEC - Impuls Impulsdiagramm...
  • Seite 219: Intervallzeiten

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Intervallzeiten Beginn Intervallzeit Die Operation Beginn Intervallzeit (BITIM) liest den aktuellen Wert des integrierten 1-ms-Zählers und speichert den Wert in OUT. Das maximale Zeitintervall für einen Millisekundenwert vom Typ DWORD ist 2 hoch 32 bzw. 49,7 Tage. Intervallzeit berechnen Die Operation Intervallzeit berechnen (CITIM) berechnet den Zeitunterschied zwischen der aktuellen Zeit und der...
  • Seite 220: Unterprogrammoperationen

    S7-200 Systemhandbuch Unterprogrammoperationen Die Operation Unterprogramm aufrufen (CALL) ruft ein Unterprogramm SBR_N auf. Sie können die Operation CALL mit oder ohne Parameter verwenden. Nachdem die Bearbeitung eines Unterprogramms beendet ist, wird das Hauptprogramm an der Operation weiterbearbeitet, die auf die Operation CALL folgt. Die Operation Interruptprogramm bedingt beenden (CRET) beendet ein Unterprogramm in Abhängigkeit von dem Zustand der vorherigen Verknüpfung.
  • Seite 221: Aufrufen Eines Unterprogramms Mit Parameterübergabe

    S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Akkumulatoren werden von Unterprogrammen und dem aufrufenden Programm gemeinsam genutzt. Der Aufruf eines Unterprogramms bewirkt nicht, dass die Akkumulatoren gespeichert oder wiederhergestellt werden. Wenn ein Unterprogramm mehrmals im gleichen Zyklus aufgerufen wird, dürfen die Operationen Steigende Flanke und Fallende Flanke sowie Zeiten und Zähler nicht verwendet werden.
  • Seite 222 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: Operation Unterprogramm aufrufen Es gibt zwei Beispiele in AWL. Der erste Satz AWL-Operationen kann nur im AWL-Editor angezeigt werden, weil die BOOL-Parameter für die Signalflusseingänge nicht im Lokaldatenspeicher abgelegt sind. Der zweite Satz AWL-Operationen kann auch im KOP- und FUP-Editor angezeigt werden, weil im Lokaldatenspeicher der Zustand der BOOL-Eingangsparameter abgelegt wird, die in KOP und FUP als Signalflusseingänge dargestellt werden.
  • Seite 223 S7-200 Befehlssatz Kapitel 6 Beispiel: Operationen Unterprogramm aufrufen und Unterprogramm beenden Netzwerk 1 //Im ersten Zyklus, Unterprogramm 0 für die Initialisierung aufrufen. SM0.1 CALL SBR0 Netzwerk 1 //Mit einem bedingten Ende können Sie //das Unterprogramm vor dem letzten Netzwerk verlassen. M14.3 CRET Netzwerk 2...
  • Seite 224 S7-200 Systemhandbuch...
  • Seite 225: Kommunikation Im Netz

    Kommunikation im Netz Die S7-200 löst Ihre Kommunikations- und Vernetzungsanforderungen durch Unterstützung einfacher und komplexer Netze. Die S7-200 bietet außerdem Werkzeuge für die Kommunikation mit anderen Geräten, z.B. mit Druckern und Waagen, die über eigene Kommunikationsprotokolle verfügen. Mit STEP 7-Micro/WIN ist das Einrichten und Konfigurieren Ihres Netzes ein Kinderspiel. In diesem Kapitel Grundlagen der S7-200 Kommunikation im Netz .
  • Seite 226: Grundlagen Der S7-200 Kommunikation Im Netz

    S7-200 Systemhandbuch Grundlagen der S7-200 Kommunikation im Netz Einstellen der Kommunikationsschnittstelle für Ihr Netz Die S7-200 unterstützt viele verschiedene Arten von Kommunikationsnetzen. Das Netz stellen Sie im Dialogfeld ”PG/PC-Schnittstelle einstellen” ein. Ein eingestelltes Netz wird als Schnittstelle bezeichnet. Es gibt folgende Arten von Schnittstellen für den Zugriff auf diese Kommunikationsnetze: PPI-Multi-Master-Kabel CP-Kommunikationskarten...
  • Seite 227: Master- Und Slave-Geräte In Einem Profibus-Netz

    Kommunikation im Netz Kapitel 7 Master- und Slave-Geräte in einem PROFIBUS-Netz Die S7-200 unterstützt ein Master/Slave-Netz und kann sowohl als Master als auch als Slave im PROFIBUS-Netz eingesetzt werden, während STEP 7-Micro/WIN immer Master ist. Master Ein Gerät, bei dem es sich um einen Master im Netz handelt, kann eine Anforderung an ein anderes Gerät im Netz schicken.
  • Seite 228 S7-200 Systemhandbuch Einstellen von Baudrate und Netzadresse für STEP 7-Micro/WIN Sie müssen die Baudrate und die Netzadresse für STEP 7-Micro/WIN einstellen. Die Baudrate muss die gleiche sein, wie die der anderen Geräte im Netz, und die Netzadresse muss eindeutig sein. Üblicherweise wird die Netzadresse (0) für STEP 7-Micro/WIN nicht geändert.
  • Seite 229: Suchen Nach S7-200 Cpus Im Netz

    Kommunikation im Netz Kapitel 7 Einstellen der entfernten Adresse Bevor Sie die aktualisierten Einstellungen in die S7-200 laden können, müssen Sie die Kommunikationsschnittstelle (COM) von STEP 7-Micro/WIN (lokal) und die Adresse der S7-200 (entfernt) so einstellen, dass beide den aktuellen Einstellungen der entfernten S7-200 entsprechen (siehe Bild 7-5).
  • Seite 230: Einstellen Des Kommunikationsprotokolls Für Ihr Netz

    S7-200 Systemhandbuch Einstellen des Kommunikationsprotokolls für Ihr Netz Im folgenden werden die Protokolle aufgeführt, die von den S7-200 CPUs unterstützt werden. Punkt-zu-Punkt-Schnittstelle (PPI) Mehrpunktfähige Schnittstelle (MPI) PROFIBUS Die Protokolle basieren auf der Kommunikationsarchitektur des Sieben-Lagen-Modells für die Kommunikation offener Systeme (OSI). Die Protokolle werden in einem Token-Ring-Netz implementiert, das dem PROFIBUS-Standard gemäß...
  • Seite 231 Kommunikation im Netz Kapitel 7 MPI-Protokoll Beim MPI-Protokoll ist sowohl die Kommunikation STEP 7-Micro/WIN: S7-200: Slave Master Master-Master als auch die Kommunikation Master-Slave möglich (siehe Bild 7-8). Für die Kommunikation mit einer S7-200 CPU baut STEP 7-Micro/WIN eine Master/Slave-Verbindung S7-300: Master auf.
  • Seite 232: Beispiele Für Netzkonfigurationen Nur Mit S7-200 Geräten

    S7-200 Systemhandbuch Beispiele für Netzkonfigurationen nur mit S7-200 Geräten PPI-Netze mit einem Master Um ein einfaches Netz mit einem Master aufzubauen, werden das Programmiergerät und die S7-200 CPU entweder über ein PPI-Multi-Master-Kabel oder über eine CP-Karte (Kommunikationsprozessor), die im S7-200 Programmiergerät gesteckt ist, miteinander STEP 7-Micro/WIN verbunden.
  • Seite 233 Kommunikation im Netz Kapitel 7 Komplexe PPI-Netze Bild 7-13 zeigt ein Beispiel für ein Netz, das mehrere Master in der S7-200 Punkt-zu-Punkt-Kommunikation nutzt. STEP 7-Micro/WIN und das HMI-Gerät lesen und STEP 7-Micro/WIN schreiben über das Netz aus den und die S7-200 CPUs und die S7-200 CPUs lesen und schreiben S7-200 untereinander mit Hilfe der Operationen Aus Netz...
  • Seite 234: Beispiel Für Eine Profibus-Dp-Netzkonfiguration

    S7-200 Systemhandbuch Netze mit Baudraten über 187,5 kBaud Bei Baudraten über 187,5 kBaud muss die S7-200 CPU über ein EM 277 ans Netz angeschlossen sein (siehe Bild 7-16). STEP 7-Micro/WIN muss über eine Kommunikationsprozessorkarte (CP) angeschlossen sein. In dieser Konfiguration kann die S7-300 mit den S7-300 S7-200 Geräten über die Operationen XPUT und XGET kommunizieren und das HMI-Gerät kann...
  • Seite 235: Beispiele Für Netzkonfigurationen Mit Ethernet- Und/Oder Internet-Geräten

    Kommunikation im Netz Kapitel 7 Richten Sie STEP 7-Micro/WIN für das PROFIBUS-Protokoll für eine CP-Karte ein. Sind im Netz nur DP-Geräte vorhanden, wählen Sie das DP- oder Standardprofil. Sind im Netz andere Geräte vorhanden, nicht nur DP-Geräte, z.B. ein TD 200, dann wählen Sie das Universalprofil (DP/FMS) für alle PROFIBUS-Master.
  • Seite 236: Installieren Und Deinstallieren Von Kommunikationsschnittstellen

    S7-200 Systemhandbuch Installieren und Deinstallieren von Kommunikationsschnittstellen Im Dialogfeld ”PG/PC-Schnittstelle einstellen” rufen Sie das Dialogfeld ”Schnittstellen installieren/deinstallieren” auf, um auf Ihrem PC Kommunikationsschnittstellen zu installieren oder zu deinstallieren. Klicken Sie im Dialogfeld ”PG/PC-Schnittstelle einstellen” auf die Schaltfläche ”Auswählen”, um das Dialogfeld ”Schnittstellen installieren/deinstallieren” aufzurufen. Im Auswahlfeld werden die verfügbaren Schnittstellen aufgeführt.
  • Seite 237: Aufbauen Des Netzes

    Kommunikation im Netz Kapitel 7 Aufbauen des Netzes Allgemeine Richtlinien Versehen Sie blitzschlaggefährdete Leitungen immer mit einem geeigneten Überspannungsschutz. Vermeiden Sie es, Niederspannungssignalleitungen und Kommunikationskabel in der gleichen Kabelbahn wie AC-Versorgungsleitungen und schnellschaltende Hochgeschwindigkeits-DC-Leitungen zu verlegen. Leitungen sollten Sie paarweise verlegen: den Neutral- oder Nullleiter zusammen mit dem Phasenleiter oder der Signalleitung.
  • Seite 238: Busverstärker Im Netz

    S7-200 Systemhandbuch Busverstärker im Netz Ein RS-485-Busverstärker schließt das Netzsegment mit einem Abschlusswiderstand ab. Busverstärker können Sie zu folgenden Zwecken einsetzen: So erhöhen Sie die Ausdehnung eines Netzes: Wenn Sie einen Busverstärker in Ihr Netz aufnehmen, können Sie das Netz um 50 m erweitern. Wenn Sie zwei Busverstärker anschließen, ohne dass sich andere Teilnehmer zwischen den Busverstärkern befinden (wie in Bild 7-21), können Sie das Netz auf die maximale Kabellänge für die Baudrate erweitern.
  • Seite 239: Abschließen Des Netzwerkkabels

    Erdungsanschluss Steckverbinders Abschließen des Netzwerkkabels Siemens bietet zwei Arten von Busanschlusssteckern, mit denen Sie mehrere Geräte schnell und einfach an ein Netz anschließen können: einen Standard-Busanschlussstecker (Anschlussbelegung in Tabelle 7-7) und einen Busanschlussstecker, der eine Programmierschnittstelle umfasst, mit der Sie ein Programmiergerät oder ein HMI-Gerät ans Netz anschließen können, ohne bestehende Netzverbindungen stören zu müssen.
  • Seite 240 901-3CB30-0XA0 und 6ES7 901-3DB30-0XA0) bieten elektrische Trennung zwischen der RS-485-Schnittstelle an der S7-200 CPU und der RS-232- bzw. USB-Schnittstelle die an Ihren Computer angeschlossen wird. Wenn Sie ein Multi-Master-Kabel nicht von Siemens verwenden, müssen Sie für die Potentialtrennung an der RS-232-Schnittstelle Ihres PC sorgen.
  • Seite 241: Hmi-Geräte Im Netz

    RS-485/RS-232-Wandler einsetzen, kann dadurch die RS-232-Schnittstelle Ihres PC beschädigt werden. HMI-Geräte im Netz Die S7-200 CPU unterstützt viele Arten von HMI-Geräten von Siemens sowie von anderen Herstellern. Während Sie bei einigen dieser HMI-Geräte (z.B. beim TD 200 oder beim TP070) nicht das Kommunikationsprotokoll für das Gerät einstellen können, können Sie bei anderen...
  • Seite 242 S7-200 Systemhandbuch Die frei programmierbare Kommunikation aktivieren Sie mit den Sondermerkerbytes SMB30 (für Schnittstelle 0) und SMB130 (für Schnittstelle 1). Ihr Programm steuert den Betrieb der Kommunikationsschnittstelle wie folgt: Operation Meldung aus Zwischenspeicher übertragen (XMT) und Sende-Interrupt: Mit der Operation Meldung aus Zwischenspeicher übertragen kann die S7-200 bis zu 255 Zeichen von der Kommunikationsschnittstelle senden.
  • Seite 243 Kommunikation im Netz Kapitel 7 RS-232/PPI-Multi-Master-Kabel und frei programmierbare Kommunikation mit RS-232-Geräten Mit Hilfe des RS-232/PPI-Multi-Master-Kabels und der frei programmierbaren Kommunikation können Sie die S7-200 CPUs an viele Geräte anschließen, die mit dem RS-232-Standard kompatibel sind. Das Kabel muss für den Modus PPI/frei programmierbare Kommunikation eingestellt werden (Schalter 5 = 0).
  • Seite 244: Modems Und Step 7-Micro/Win Im Netz

    S7-200 Systemhandbuch Modems und STEP 7-Micro/WIN im Netz STEP 7-Micro/WIN ab Version 3.2 nutzt die in Windows üblichen Telefon- und Modemeinstellungen zum Auswählen und Einrichten von Telefonmodems. Die Optionen für Telefone und Modems befinden sich in der Windows Systemsteuerung. Mit diesen Einstellungen können Sie: Die meisten internen und externen von Windows unterstützten...
  • Seite 245: Ergänzen Einer Verbindung

    Kommunikation im Netz Kapitel 7 Ergänzen einer Verbindung Im Verbindungs-Assistent können Sie neue Verbindungen ergänzen, Verbindungen löschen oder bearbeiten (siehe Bild 7-24). Verbindungs- Assistent Doppelklicken Sie auf das Symbol im Dialogfeld ”Kommunikation”. Doppelklicken Sie auf das PC/PPI-Kabel, um die PG/PC-Schnittstelle aufzurufen. Wählen Sie das PPI-Kabel und klicken Sie auf ”Eigenschaften”.
  • Seite 246 S7-200 Systemhandbuch Einrichten eines entfernten Modems Das entfernte Modem ist das Modem, das an die S7-200 angeschlossen ist. Handelt es sich bei dem entfernten Modem um ein Modemmodul EM 241, ist keine Konfiguration erforderlich. Wenn Sie die Verbindung zu einem Standalone-Modem oder einem Mobilmodem herstellen, müssen Sie die Verbindung einrichten.
  • Seite 247: Verwenden Eines Telefonmodems Mit Dem Rs-232/Ppi-Multi-Master-Kabel

    Kommunikation im Netz Kapitel 7 Konfigurieren eines PPI-Multi-Master-Kabels für den Betrieb in der frei programmierbaren Kommunikation Das RS-232/PPI-Multi-Master-Kabel kann auch AT-Befehle für Modems senden, wenn das Kabel für die frei programmierbare Kommunikation konfiguriert ist. Beachten Sie, dass diese Konfiguration nur erforderlich ist, wenn die voreingestellten Modemeinstellungen geändert werden müssen Das Kabel muss jedoch auch so...
  • Seite 248: Verwenden Eines Funkmodems Mit Dem Rs-232/Ppi-Multi-Master-Kabel

    S7-200 Systemhandbuch Schalter 7 des RS-232/PPI-Multi-Master-Kabels stellt den 10-Bit- oder den 11-Bit-Modus für PPI/frei programmierbare Kommunikation ein. Verwenden Sie Schalter 7 nur, wenn die S7-200 über ein Modem im Modus PPI/frei programmierbare Kommunikation an STEP 7-Micro/WIN angeschlossen ist. Andernfalls stellen Sie mit Schalter 7 den 11-Bit-Modus ein, um den einwandfreien Betrieb mit anderen Geräten zu gewährleisten.
  • Seite 249: Für Erfahrene Anwender

    Kommunikation im Netz Kapitel 7 Für erfahrene Anwender Optimieren der Leistungsfähigkeit des Netzes Die folgenden Faktoren beeinflussen die Leistungsfähigkeit eines Netzes (wobei die Baudrate und die Anzahl der Master die stärkste Auswirkung haben). Baudrate: Wenn Sie das Netz mit der höchsten von allen Geräten unterstützten Baudrate betreiben, hat dies die größten Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Netzes.
  • Seite 250 S7-200 Systemhandbuch Bei den Tipps für die Programmierung auf der Dokumentations-CD finden Sie eine Beschreibung von Netzen mit Token-Passing. Siehe Tipp 42. Programmier- Tipps CPU 222 CPU 222 CPU 224 CPU 224 TD 200 TD 200 TD 200 TD 200 Teilnehmer 2 Teilnehmer 4 Teilnehmer 6...
  • Seite 251: Vergleichen Von Token-Umlaufzeiten

    Kommunikation im Netz Kapitel 7 Vergleichen von Token-Umlaufzeiten Tabelle 7-11 zeigt Vergleiche der Token-Umlaufzeiten bei unterschiedlicher Anzahl von Teilnehmern, unterschiedlichen Datenvolumina und unterschiedlicher Baudrate. Die angegebenen Zeiten beziehen sich auf den Fall, dass Sie die Operationen Aus Netz lesen und In Netz schreiben in der S7-200 CPU oder anderen Mastern einsetzen.
  • Seite 252 S7-200 Systemhandbuch Wie Sie in Tabelle 7-12 sehen bieten die S7-200 CPU und das EM 277 eine bestimmte Anzahl an Verbindungen. Beide Schnittstellen (Schnittstelle 0 und Schnittstelle 1) einer S7-200 CPU unterstützen bis zu vier separate Verbindungen. (Es kann also maximal acht Verbindungen für die S7-200 CPU geben.) Hinzu kommt die gemeinsam genutzte PPI-Verbindung.
  • Seite 253 Kommunikation im Netz Kapitel 7 In einigen Anwendungen ist das Verringern Tabelle 7-13 HSA und Ziel-Token-Umlaufzeit der Anzahl der Master im Netz jedoch nicht 9,6 kBaud 19,2 kBaud 187,5 kBaud möglich. Gibt es mehrere Master, müssen HSA = 15 0,613 s 0,307 s 31 ms Sie die Token-Umlaufzeit verwalten und...
  • Seite 254 S7-200 Systemhandbuch Beispiel: Stellen Sie sich ein Netz vor mit einer Baudrate von 9,6 kBaud und vier Textdisplays TD 200 sowie S7-200 Geräten, wobei jede S7-200 jede Sekunde 10 Bytes an Daten in eine andere S7-200 schreibt. Berechnen Sie mit Hilfe von Tabelle 7-11 die spezifischen Übertragungszeiten für das Netz.
  • Seite 255: Konfigurieren Des Rs-232/Ppi-Multi-Master-Kabels Für Den Entfernten Betrieb

    Kommunikation im Netz Kapitel 7 Konfigurieren des RS-232/PPI-Multi-Master-Kabels für den entfernten Betrieb HyperTerminal als Konfigurationswerkzeug Wenn Ihnen STEP 7-Micro/WIN nicht für die Konfiguration des RS-232/PPI-Multi-Master-Kabels für den entfernten Betrieb zur Verfügung steht, können Sie das HyperTerminal oder ein beliebiges anderes Terminal-Programm verwenden. Das RS-232/PPI-Multi-Master-Kabel verfügt über integrierte Menüs, die Sie durch die Konfiguration des Kabels für den entfernten Betrieb führen.
  • Seite 256 S7-200 Systemhandbuch Wählen Sie Datei > Eigenschaften. Wählen Sie im Register ”Verbinden mit” die Schaltfläche Konfigurieren..., um die Eigenschaften der Kommunikationsschnittstelle anzuzeigen (siehe Bild7-38). Wählen Sie im Dialogfeld ”COMx-Eigenschaften” im aufklappbaren Listenfeld die Baudrate in Bit/s. Sie müssen eine Baudrate zwischen 9600 und 115200 Bit/s wählen (typischerweise 9600).
  • Seite 257 Kommunikation im Netz Kapitel 7 Die Einrichtung des RS232/PPI-Kabels für den entfernten Betrieb führt Sie durch die erforderlichen Schritte, um das Kabel für den von Ihnen gewünschten entfernten Betrieb einzustellen. Wenn Sie mit einer früheren Version von STEP 7-Micro/WIN arbeiten, wählen Sie Option 2 “PPI-Single-Master-Netz mit einem Modem”.
  • Seite 258 S7-200 Systemhandbuch Die Anzeigen des HyperTerminal in Bild 7-43 zeigen, wie Sie die AT-Befehle eingeben. Wenn Sie an der Eingabeaufforderung keinen zweiten AT-Befehl eingeben müssen, drücken Sie die Eingabetaste. Dadurch kommen Sie wieder zu dem Punkt zurück, an dem Sie auswählen können, ob Sie die AT-Befehle ändern oder die Bearbeitung beenden möchten.
  • Seite 259: Hardware-Fehlerbehebung Und Werkzeuge Für Den Software-Test

    Hardware-Fehlerbehebung und Werkzeuge für den Software-Test STEP 7-Micro/WIN bietet Software-Werkzeuge, mit denen Sie Ihr Programm testen können. Diese Funktionen bieten die Beobachtung des Status während der Ausführung des Programms durch die S7-200, die Ausführung einer bestimmten Anzahl von Zyklen in der S7-200 und das Forcen von Werten.
  • Seite 260: Funktionen Zum Testen Ihres Programms

    S7-200 Systemhandbuch Funktionen zum Testen Ihres Programms STEP 7-Micro/WIN bietet verschiedene Funktionen, mit denen Sie Ihr Programm testen können: Lesezeichen, Tabelle der Querverweise und Bearbeitung im Betriebszustand RUN. Lesezeichen zum schnellen Zugriff auf das Programm Sie können in Ihrem Programm Lesezeichen setzen, um bestimmte Zeilen in einem Programm leichter wiederfinden zu können.
  • Seite 261 Hardware-Fehlerbehebung und Werkzeuge für den Software-Test Kapitel 8 Tipp In KOP werden die Operationen Steigende Flanke (EU) und Fallende Flanke (ED) mit Operanden dargestellt. Wenn Sie sich Informationen zu Flanken anzeigen lassen möchten, wählen Sie in der Ansicht die Schaltfläche ”Querverweise”. Im Register ”Verwendete Flanken” werden die Nummern der Flankenoperationen in Ihrem Programm aufgeführt.
  • Seite 262: Anzeigen Des Programmstatus

    S7-200 Systemhandbuch Anzeigen des Programmstatus In STEP 7-Micro/WIN können Sie den Status des Anwenderprogramms während der Ausführung beobachten. Wenn Sie den Programmstatus beobachten, zeigt der Programm-Editor den Status der Operanden von Operationen an. Zum Anzeigen des Status klicken Sie auf das Symbol für Programmstatus oder wählen den Menübefehl Testen >...
  • Seite 263: Anzeigen Des Programmstatus In Awl

    Hardware-Fehlerbehebung und Werkzeuge für den Software-Test Kapitel 8 Anzeigen des Programmstatus in AWL Sie können den Ausführungsstatus Ihres AWL-Programms operationsweise beobachten. In einem AWL-Programm zeigt STEP 7-Micro/WIN den Status der Operationen an, die auf dem Bildschirm angezeigt werden. STEP 7-Micro/WIN erfasst die Statusinformationen von der S7-200 und beginnt bei der ersten AWL-Anweisung am oberen Rand des Editor-Fensters.
  • Seite 264: Forcen Von Werten

    S7-200 Systemhandbuch Forcen von Werten Mit der S7-200 können Sie einige oder alle Ein- und Ausgänge (E- und A-Bits) forcen. Zusätzlich können Sie insgesamt 16 Merker (V oder M) oder Analogeingänge bzw. Analogausgänge (AE oder AA) forcen. Werte im Variablenspeicher und Werte von Merkern können als Bytes, Wörter und Doppelwörter geforct werden.
  • Seite 265: Hinweise Zur Fehlerbehebung Der Hardware

    Hardware-Fehlerbehebung und Werkzeuge für den Software-Test Kapitel 8 Hinweise zur Fehlerbehebung der Hardware Tabelle 8-1 Hinweise zur Fehlerbehebung der S7-200 Hardware Symptom Mögliche Ursachen Mögliche Behebung Die Ausgänge arbeiten nicht Im gesteuerten Gerät ist Beim Anschließen an induktive Lasten mehr. Überspannung aufgetreten, (z.B.
  • Seite 266 S7-200 Systemhandbuch Tabelle 8-1 Hinweise zur Fehlerbehebung der S7-200 Hardware, Fortsetzung Symptom Mögliche Ursachen Mögliche Behebung Das Kommunikationsnetz ist Das Kommunikationskabel kann zu Ausführliche Informationen hierzu finden beim Anschließen eines einem unerwünschten Strompfad Sie in den Verdrahtungsrichtlinien in externen Geräts nicht mehr werden, wenn die Geräte, die nicht Kapitel 3 und in den Richtlinien für funktionsfähig.
  • Seite 267: Bewegungssteuerung Im Offenen Kreis Mit Der S7

    Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Die S7-200 bietet drei Methoden der Bewegungssteuerung im offenen Kreis: Impulsdauermodulation (PWM) - Ist in die S7-200 integriert und dient der Steuerung von Drehzahl, Position und Betriebsspiel. Impulsfolge (PTO) - Ist in die S7-200 integriert und dient der Steuerung von Drehzahl und Position.
  • Seite 268: Übersicht

    S7-200 Systemhandbuch Übersicht Die S7-200 bietet drei Methoden der Bewegungssteuerung im offenen Kreis: Impulsdauermodulation (PWM) - Ist in die S7-200 integriert und dient der Steuerung von Drehzahl, Position und Betriebsspiel. Impulsfolge (PTO) - Ist in die S7-200 integriert und dient der Steuerung von Drehzahl und Position.
  • Seite 269: Arbeiten Mit Dem Pwm-Ausgang (Impulsdauermodulation)

    Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Arbeiten mit dem PWM-Ausgang (Impulsdauermodulation) Die Funktion Impulsdauermodulation bietet Ihnen eine feste Zykluszeit mit variabler relativer Einschaltdauer. Der PWM-Ausgang läuft nach dem Start kontinuierlich mit der angegebenen Frequenz (Zykluszeit). Die Impulsdauer wird nach Bedarf verändert, um die gewünschte Steuerung zu erzielen.
  • Seite 270 S7-200 Systemhandbuch Operation PWMx_RUN Mit der Operation PWMx_RUN können Sie das Betriebsspiel des Ausgangs steuern, indem Sie die Impulsdauer von 0 bis zur Impulsdauer der Zykluszeit verändern. Der Eingang Cycle ist ein Wortwert, der die Zykluszeit für den PWM-Ausgang angibt. Der zulässige Bereich liegt zwischen 2 und 65535 Einheiten der Zeitbasis (Mikrosekunden oder Millisekunden), die Sie im Assistenten angegeben haben.
  • Seite 271: Grundlagen Der Bewegungssteuerung Im Offenen Kreis Mit Schritt- Und Servomotoren

    Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Grundlagen der Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit Schritt- und Servomotoren Die ins S7-200 Zielsystem integrierte PTO-Funktion und das Positioniermodul EM 253 steuern mit einer Impulsfolge die Drehzahl und die Position eines Schrittmotors oder eines Servomotors. Für die PTO-Funktion und das Modul für die Bewegungssteuerung im offenen Kreis benötigen Sie Erfahrung im Bereich der Bewegungssteuerung.
  • Seite 272: Eingeben Von Beschleunigungs- Und Verzögerungszeiten

    S7-200 Systemhandbuch In Motordatenblättern wird die Start-/Stoppdrehzahl für den Motor bei einer bestimmten Last auf verschiedene Arten angegeben. Üblicherweise beträgt der Wert für die SS_SPEED 5 % bis 15 % des Werts der MAX_SPEED. Damit Sie die richtigen Drehzahlen für Ihre Anwendung einstellen, ziehen Sie das Datenblatt des Motors hinzu.
  • Seite 273: Konfigurieren Der Bewegungsprofile

    Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Konfigurieren der Bewegungsprofile Ein Profil ist eine vordefinierte Bewegungsbeschreibung, die sich aus einer oder mehreren Bewegungsdrehzahlen zusammensetzt, die eine Positionsänderung von einem Anfangspunkt zu einem Endpunkt beeinflusst. Sie brauchen für den Einsatz der PTO-Funktion oder des Modul kein Profil zu definieren.
  • Seite 274: Erstellen Der Schritte Für Das Profil

    S7-200 Systemhandbuch Erstellen der Schritte für das Profil Ein Schritt ist eine feste Entfernung, die ein Werkzeug bewegt wird. Ein Schritt umfasst auch die Entfernung, die während der Beschleunigungs- und Verzögerungszeiten zurückgelegt wird. PTO unterstützt maximal 29 Schritte je Profil. Das Modul unterstützt maximal 4 Schritte je Profil. Sie geben die Zieldrehzahl und die Endposition oder die Anzahl der Impulse für jeden Schritt an.
  • Seite 275: Konfigurieren Des Pto-Ausgangs

    Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Konfigurieren des PTO-Ausgangs Zum Konfigurieren einer der integrierten Ausgänge für die PTO-Steuerung arbeiten Sie im STEP 7-Micro/WIN Positionier-Assistenten. Zum Aufrufen des Positionier-Assistenten klicken Sie in der Navigationsleiste auf das Symbol für Werkzeuge und dann doppelklicken Sie auf das Symbol des Positionier-Assistenten, oder Sie wählen den Menübefehl Extras >...
  • Seite 276: Vom Positionier-Assistenten Erzeugte Operationen

    S7-200 Systemhandbuch Vom Positionier-Assistenten erzeugte Operationen Der Positionier-Assistent erleichtert die Steuerung der integrierten PTO, indem fünf eindeutige Unterprogramme erstellt werden. Alle Positionieroperationen haben das Präfix ”PTOx_”, wobei das x die Position des Moduls angibt. Unterprogramm PTOx_CTRL Das Unterprogramm PTOx_CTRL (Steuerung) aktiviert und initialisiert den PTO-Ausgang für die Verwendung mit einem Schrittmotor oder Servomotor.
  • Seite 277 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Unterprogramm PTOx_RUN Das Unterprogramm PTOx_RUN (Profil ausführen) befiehlt dem Zielsystem, die Bewegung in einem bestimmten Profil auszuführen, das in der Konfigurations-/Profiltabelle gespeichert ist. Wenn das Bit EN eingeschaltet wird, wird das Unterprogramm aktiviert.
  • Seite 278 S7-200 Systemhandbuch Unterprogramm PTOx_MAN Das Unterprogramm PTOx_MAN (Handbetrieb) versetzt den PTO-Ausgang in den Handbetrieb. Dadurch kann der Motor gestartet, gestoppt und mit unterschiedlichen Drehzahlen betrieben werden. Wenn das Unterprogramm PTOx_MAN aktiviert ist, darf kein anderes PTO-Unterprogramm ausgeführt werden. Wenn Sie den Parameter RUN (Run/Stopp) aktivieren, wird der PTO-Funktion befohlen, auf die angegebene Drehzahl (Parameter Speed) zu beschleunigen.
  • Seite 279 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Operation PTOx_LDPOS Die Operation PTOx_LDPOS (Position laden) ändert den aktuellen Positionswert des PTO-Impulszählers in einen neuen Wert. Sie können mit dieser Operation auch eine neue Nulllage für einen Fahrbefehl einrichten. Wenn das Bit EN eingeschaltet wird, wird die Operation aktiviert.
  • Seite 280: Fehlercodes Für Die Pto-Operationen

    S7-200 Systemhandbuch Unterprogramm PTOx_ADV Das Unterprogramm PTOx_ADV stoppt das aktuelle kontinuierliche Bewegungsprofil und erhöht die Anzahl Impulse, die im vom Assistenten definierten Profil angegeben ist. Dieses Unterprogramm wird erstellt, wenn Sie mindestens einen kontinuierlichen Lauf mit fester Drehzahl bei aktivierter Option PTOx_ADV im Positionier-Assistenten angegeben haben.
  • Seite 281: Funktionen Des Positioniermoduls

    Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Funktionen des Positioniermoduls Das Positioniermodul bietet die Funktionalität und Leistungsfähigkeit, die Sie für die einachsige Positioniersteuerung benötigen: Hochgeschwindigkeitssteuerung mit einem Bereich von zwischen 20 Impulsen pro Sekunde bis zu 200.000 Impulsen pro Sekunde Unterstützung von ruckfreier (S-Kurve) und linearer Beschleunigung und Verzögerung Konfigurierbares Messsystem, so dass Sie...
  • Seite 282: Programmierung Des Positioniermoduls

    S7-200 Systemhandbuch Programmierung des Positioniermoduls STEP 7-Micro/WIN bietet bedienerfreundliche Werkzeuge zum Konfigurieren und Programmieren des Positioniermoduls. Gehen Sie wie folgt vor: Konfigurieren Sie das Positioniermodul. STEP 7-Micro/WIN verfügt über einen Positionier-Assistenten, mit dem Sie die Konfigurations-/Profiltabelle und die Positionieroperationen erstellen können. Informationen zum Konfigurieren des Positioniermoduls finden Sie auf Seite 270 unter Konfigurieren des Positioniermoduls.
  • Seite 283: Konfigurieren Des Positioniermoduls

    Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Konfigurieren des Positioniermoduls Sie müssen eine Konfigurations-/Profiltabelle für das Positioniermodul erstellen, damit das Modul Ihre Positionieranwendung steuern kann. Im Positionier-Assistenten können Sie die Konfiguration schnell und einfach vornehmen. Sie werden schrittweise durch die Konfiguration geführt. Positionier- Ausführliche Informationen zur Konfigurations-/Profiltabelle finden Sie unter ”Für erfahrene steuerung...
  • Seite 284: Einrichten Der Reaktion Des Moduls Auf Die Physikalischen Eingänge

    S7-200 Systemhandbuch Bearbeiten der voreingestellten Eingangs- und Ausgangskonfiguration Zum Ändern oder Anzeigen der voreingestellten Konfiguration der integrierten Eingänge/Ausgänge wählen Sie die Schaltfläche ”Erweiterte Optionen”. Im Register ”Aktivierungspegel Eingang” wählen Sie den Aktivierungspegel (High oder Low). Ist der Pegel High eingestellt, wird logisch 1 gelesen, wenn am Eingang Signalfluss vorhanden ist.
  • Seite 285: Eingeben Der Ruckausgleichszeit

    Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Eingeben der Parameter für Tippbetrieb Geben Sie dann die Werte für JOG_SPEED und JOG_INCREMENT ein. JOG_SPEED: Bei JOG_SPEED (Tippdrehzahl für den Motor) handelt es sich um die maximale Drehzahl, die bei aktivem Befehl JOG erreicht werden kann. JOG_INCREMENT: Dies ist die Entfernung, die das Werkzeug durch einen Befehl JOG bewegt wird.
  • Seite 286 S7-200 Systemhandbuch Sie geben für den Ruckausgleich einen Drehzahl Zeitwert ein (JERK_TIME). Diese Zeit ist MAX_SPEED für die Beschleunigung von Null auf die maximale Beschleunigungsrate erforderlich. Eine längere Ruckausgleichszeit sorgt für ruckfreieren SS_SPEED Betrieb bei geringerem Anstieg der Gesamtzykluszeit als dies durch Erhöhen von ACCEL_TIME oder DECEL_TIME erreicht werden könnte.
  • Seite 287 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Der Positionier-Assistent verfügt über erweiterte Referenzpunktoptionen, mit denen Sie einen RP-Versatz (RP_OFFSET) angeben können. Beim RP-Versatz handelt es sich um die Entfernung zwischen dem RP und der Nulllage (siehe Bild 9-15). RP_OFFSET: Entfernung vom RP Arbeits- zur Nulllage des physikalischen...
  • Seite 288 S7-200 Systemhandbuch Befehlsbyte Geben Sie dann die Byteadresse des Ausgangs für das Befehlsbyte ein. Das Befehlsbyte ist die Adresse der 8 digitalen Ausgänge, die im Prozessabbild der Ausgänge für die Schnittstelle zum Positioniermodul reserviert sind. Im Bild 4-10 in Kapitel 4 finden Sie eine Beschreibung der E/A-Nummerierung.
  • Seite 289: Vom Positionier-Assistenten Für Das Positioniermodul Erstellte Operationen

    Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Vom Positionier-Assistenten für das Positioniermodul erstellte Operationen Mit dem Positionier-Assistenten können Sie das Positioniermodul auf einfache Weise steuern, indem Sie eindeutige Unterprogramme erstellen, die auf der von Ihnen eingestellten Position des Moduls und auf den von Ihnen gewählten Konfigurationsoptionen beruhen.
  • Seite 290 S7-200 Systemhandbuch Operation POSx_CTRL Die Operation POSx_CTRL (Steuerung) aktiviert und initialisiert das Positioniermodul, indem es dem Positioniermodul jedesmal, wenn die S7-200 in den Betriebszustand RUN wechselt, automatisch befiehlt, die Konfigurations-/Profiltabelle zu laden. Verwenden Sie diese Operation in Ihrem Projekt nur einmal und achten Sie darauf, dass das Programm diese Operation in jedem Zyklus aufruft.
  • Seite 291 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Operation POSx_MAN Die Operation POSx_MAN (Handbetrieb) versetzt das Positioniermodul in den Handbetrieb. Im Handbetrieb kann der Motor mit verschiedenen Drehzahlen oder im Tippbetrieb in positiver oder negativer Richtung betrieben werden. Wenn die Operation POSx_MAN aktiviert ist, sind nur die Operation POSx_CTRL und POSx_DIS zulässig.
  • Seite 292 S7-200 Systemhandbuch Operation POSx_GOTO Die Operation POSx_GOTO befiehlt dem Positioniermodul, in eine gewünschte Lage zu gehen. Wenn das Bit EN eingeschaltet wird, wird die Operation aktiviert. Stellen Sie sicher, dass das Bit EN eingeschaltet bleibt, bis das Bit Done anzeigt, dass die Ausführung der Operation beendet ist.
  • Seite 293 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Operation POSx_RUN Die Operation POSx_RUN (Profil ausführen) befiehlt dem Positioniermodul, die Bewegung in einem bestimmten Profil auszuführen, das in der Konfigurations-/Profiltabelle gespeichert ist. Wenn das Bit EN eingeschaltet wird, wird die Operation aktiviert.
  • Seite 294 S7-200 Systemhandbuch Operation POSx_RSEEK Die Operation POSx_RSEEK (Referenzpunktlage suchen) startet eine Referenzpunktsuche nach der Suchmethode, die in der Konfigurations-/Profiltabelle angegeben ist. Wenn das Positioniermodul den Referenzpunkt ermittelt und die Bewegung zum Stillstand gebracht hat, lädt das Positioniermodul den Parameterwert RP_OFFSET in die aktuelle Position und erzeugt einen Impuls von 50 ms am Ausgang CLR.
  • Seite 295 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Operation POSx_LDOFF Die Operation POSx_LDOFF (Referenzpunktversatz laden) richtet eine neue Nulllage ein, die sich an einer anderen Stelle befindet als der Referenzpunkt. Vor der Ausführung dieser Operation müssen Sie zunächst die Lage des Referenzpunkts ermitteln. Sie müssen auch die Maschine in die Ausgangsposition fahren.
  • Seite 296 S7-200 Systemhandbuch Operation POSx_LDPOS Die Operation POSx_LDPOS (Position laden) ändert den aktuellen Positionswert im Positioniermodul in einen neuen Wert. Sie können mit dieser Operation auch eine neue Nulllage für einen absoluten Fahrbefehl einrichten. Wenn das Bit EN eingeschaltet wird, wird die Operation aktiviert.
  • Seite 297 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Operation POSx_SRATE Die Operation POSx_SRATE (Geschwindigkeit einstellen) befiehlt dem Positioniermodul, die Beschleunigungs-, Verzögerungs- oder Ruckausgleichszeit zu ändern. Wenn das Bit EN eingeschaltet wird, wird die Operation aktiviert. Stellen Sie sicher, dass das Bit EN eingeschaltet bleibt, bis das Bit Done anzeigt, dass die Ausführung der Operation beendet ist.
  • Seite 298 S7-200 Systemhandbuch Operation POSx_DIS Die Operation POSx_DIS schaltet den Ausgang DIS des Positioniermoduls ein oder aus. Auf diese Weise können Sie den Ausgang DIS zum Deaktivieren oder zum Aktivieren einer Motorsteuerung verwenden. Wenn Sie den Ausgang DIS am Positioniermodul verwenden, dann kann diese Operation in jedem Zyklus aufgerufen werden oder sie kann nur dann aufgerufen werden, wenn Sie den Wert des Ausgangs DIS ändern möchten.
  • Seite 299 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Operation POSx_CLR Die Operation POSx_CLR (Impuls an Ausgang CLR erzeugen) befiehlt dem Positioniermodul, einen Impuls von 50 ms an Ausgang CLR zu erzeugen. Wenn das Bit EN eingeschaltet wird, wird die Operation aktiviert.
  • Seite 300 S7-200 Systemhandbuch Operation POSx_CFG Die Operation POSx_CFG (Konfiguration neu laden) befiehlt dem Positioniermodul, den Konfigurationsbaustein an der Adresse, die vom Pointer auf die Konfigurations-/Profiltabelle angegeben wird, zu lesen. Das Positioniermodul vergleicht dann die neue Konfiguration mit der vorhandenen Konfiguration und führt alle erforderlichen Setup-Änderungen oder Neuberechnungen durch.
  • Seite 301: Beispielprogramme Für Das Positioniermodul

    Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Beispielprogramme für das Positioniermodul Das erste Beispielprogramm zeigt eine einfache relative Bewegung, die mit den Operationen POSx_CTRL und POSx_GOTO Längenzuschnitte durchführt. Dieses Programm benötigt keinen RP-Suchmodus und auch kein Bewegungsprofil, und die Länge kann entweder in Impulsen oder in physikalischen Maßeinheiten gemessen werden.
  • Seite 302 S7-200 Systemhandbuch Beispielprogramm 1: Einfache relative Bewegung (Längenzuschnitt) , Fortsetzung Netzwerk 6 //Nach dem Schnitt neu starten, //es sei denn, der Stoppbefehl ist //aktiv. A0.2 E0.1 M0.1 E0.1 A0.2, 1 Beispielprogramm 2: Programm mit den Operationen POSx_CTRL, POSx_RUN, POSx_SEEK und POSx_MAN Netzwerk 1 //Positioniermodul aktivieren.
  • Seite 303 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Beispielprogramm 2: Programm mit den Operationen POSx_CTRL, POSx_RUN, POSx_SEEK und POSx_MAN, Fortsetzung Netzwerk 4 //Not-AUS: //Modul und Automatikbetrieb //deaktivieren. E0.1 M0.0, 1 S0.1, 9 A0.3, 3 Netzwerk 5 //Wenn im Automatikbetrieb: //Betriebsleuchte einschalten.
  • Seite 304 S7-200 Systemhandbuch Beispielprogramm 2: Programm mit den Operationen POSx_CTRL, POSx_RUN, POSx_SEEK und POSx_MAN, Fortsetzung Netzwerk 11 //Mit Profil 1 in Position fahren. S0.2 L60.0 S0.2 L63.7 L60.0 CALL POS0_RUN, L63.7, VB228, E0.1, M1.2, VB940, VB941, VB942, VD944, VD948 Netzwerk 12 //Wenn positioniert, //Schneidwerkzeug einschalten //und zum nächsten Schritt gehen.
  • Seite 305 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Beispielprogramm 2: Programm mit den Operationen POSx_CTRL, POSx_RUN, POSx_SEEK und POSx_MAN, Fortsetzung Netzwerk 16 //Wenn STOP nicht eingeschaltet //ist, nach Beendigung des Schnitts //neu starten. A0.3, 1 A0.4, 1 E0.2 SCRT S0.1 E0.2 M0.0, 4 Netzwerk 17...
  • Seite 306: Beobachten Des Positioniermoduls Mit Dem Em 253 Steuer-Panel

    S7-200 Systemhandbuch Beobachten des Positioniermoduls mit dem EM 253 Steuer-Panel Als Unterstützung für die Entwicklung Ihrer Positionierlösung gibt es in STEP 7-Micro/WIN das EM 253 Steuer-Panel. In den Registern ”Betrieb”, ”Konfiguration” und ”Diagnose” können Sie den Betrieb des Positioniermoduls während der Anlauf- und Testphasen Ihres Entwicklungsprozesses beobachten und steuern.
  • Seite 307: Anzeigen Und Ändern Der Konfiguration Des Positioniermoduls

    Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Absolute Position anfahren. Mit diesem Befehl fahren Sie mit einer Zieldrehzahl eine bestimmte Position an. Bevor Sie den Befehl verwenden, müssen Sie die Nulllage eingerichtet haben. Relativen Weg fahren. Mit diesem Befehl fahren Sie einen bestimmten Weg ab der aktuellen Position mit einer Zieldrehzahl.
  • Seite 308: Fehlercodes Für Positioniermodul Und Positionieroperationen

    S7-200 Systemhandbuch Fehlercodes für Positioniermodul und Positionieroperationen Tabelle 9-20 Fehlercodes der Operationen Fehlercode Beschreibung Kein Fehler aufgetreten Anwenderabbruch Konfigurationsfehler Sehen Sie sich die Fehlercodes im EM 253 Steuer-Panel im Register ”Diagnose” an. Unzulässiger Befehl Abbruch wegen ungültiger Konfiguration Sehen Sie sich die Fehlercodes im EM 253 Steuer-Panel im Register ”Diagnose” an. Abbruchen wegen fehlender Anwenderspannung Abbruch wegen nicht definiertem Referenzpunkt Abbruch wegen aktivem Eingang STP...
  • Seite 309 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Tabelle 9-21 Fehlercodes des Moduls Fehlercode Beschreibung Kein Fehler aufgetreten Keine Anwenderspannung Konfigurationsbaustein nicht vorhanden Pointerfehler Konfigurationsbaustein Größe des Konfigurationsbausteins überschreitet den Variablenspeicher Unzulässiges Format des Konfigurationsbausteins Zu viele Profile angegeben Unzulässige Angabe STP_RSP Unzulässige Angabe LMT-_RPS Unzulässige Angabe LMT+_RPS...
  • Seite 310: Für Erfahrene Anwender

    S7-200 Systemhandbuch Für erfahrene Anwender Beschreibung der Konfigurations-/Profiltabelle Der Positionier-Assistent wurde entwickelt, um Positionieranwendungen zu vereinfachen, indem die Konfigurations- und Profilinformationen anhand der von Ihnen eingegebenen Antworten zu Ihrem Positioniersystem automatisch erzeugt werden. Die Informationen in der Konfigurations-/Profiltabelle dienen erfahrenen Anwendern, die ihre eigenen Unterprogramme für die Positioniersteuerung erstellen möchten.
  • Seite 311 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Tabelle 9-22 Konfigurations-/Profiltabelle, Fortsetzung Name Daten- Versatz Funktionsbeschreibung STP_RSP Gibt Reaktion des Antriebs auf den Eingang STP an (1 Byte). Keine Aktion. Eingangsbedingung ignorieren. Bis zum Stillstand verzögern und anzeigen, dass der Eingang STP aktiv ist. Impulse beenden und Eingang STP anzeigen.
  • Seite 312 S7-200 Systemhandbuch Tabelle 9-22 Konfigurations-/Profiltabelle, Fortsetzung Name Daten- Versatz Funktionsbeschreibung Reserviert (auf 0 gesetzt). RP_Z_CNT Anzahl an Impulsen des Eingangs ZP für Definition des Referenzpunkts (4 Bytes). DINT RP_FAST Schnelle Drehzahl für die RP-Suche: MAX_SPD oder kleiner (4 Bytes). DINT REAL RP_SLOW Langsame Drehzahl für die RP-Suche: maximale Drehzahl, aus der der Motor...
  • Seite 313 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Tabelle 9-22 Konfigurations-/Profiltabelle, Fortsetzung Name Daten- Versatz Funktionsbeschreibung Profilbaustein 0 STEPS Anzahl Schritte in dieser Bewegungssequenz (1 Byte). (+0) MODE Stellt die Betriebsart für diesen Profilbaustein ein (1 Byte). (+1) Absolute Position Relative Position Kontinuierlicher positiver Lauf mit fester Drehzahl Kontinuierlicher negativer Lauf mit fester Drehzahl...
  • Seite 314: Sondermerker Für Das Positioniermodul

    S7-200 Systemhandbuch Sondermerker für das Positioniermodul Die S7-200 ordnet jedem intelligenten Modul 50 Bytes im Speicherbereich der Sondermerker (SM) zu, die sich nach der physikalischen Position des Moduls im E/A-System richten (siehe Tabelle 9-23). Wenn das Modul eine Fehlerbedingung oder eine Zustandsänderung der Daten erkennt, aktualisiert das Modul diese Sondermerker.
  • Seite 315 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Beschreibung des Befehlsbyte für das Positioniermodul Das Positioniermodul verfügt über ein Byte an Digitalausgängen, das als Befehlsbyte verwendet wird. Bild 9-20 zeigt die Definition des Befehlsbyte. Tabelle 9-20 zeigt die Definitionen im Command_code.
  • Seite 316 S7-200 Systemhandbuch Tabelle 9-26 Positionierbefehle Befehl Beschreibung Befehle 0 bis 24: Wenn dieser Befehl ausgeführt wird, führt das Positioniermodul die Bewegung aus, die im Feld MODE im Profilbaustein angegeben ist, welches wiederum im Bewegung ausführen, die in den Command_code des Befehls angegeben wird. Profilbausteinen 0 bis 24 angegeben ist Im Modus 0 (absolute Position) definiert der Profilbaustein bis zu vier Schritte,...
  • Seite 317 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Tabelle 9-26 Positionierbefehle, Fortsetzung Befehl Beschreibung Befehl 122 Wenn dieser Befehl ausgeführt wird, führt das Positioniermodul die Bewegung aus, die im Feld MOVE_CMD des interaktiven Bausteins angegeben ist. Bewegung ausführen, die im interaktiven Baustein angegeben In den Modi 0 und 1 (absolute und relative Betriebsarten) wird ein einzelner Bewegungsschritt auf der Basis der Informationen zu Zieldrehzahl und Position...
  • Seite 318: Beschreibung Des Profilpuffers Des Positioniermoduls

    S7-200 Systemhandbuch Beschreibung des Profilpuffers des Positioniermoduls Das Positioniermodul speichert die Ausführungsdaten von maximal 4 Profilen im Pufferspeicher. Wenn das Positioniermodul einen Befehl zur Ausführung eines Profils empfängt, prüft es, ob das angeforderte Profil im Pufferspeicher abgelegt ist. Befinden sich die Ausführungsdaten für das Profil im Pufferspeicher, führt das Positioniermodul das Profil sofort aus.
  • Seite 319: Vom Positioniermodul Unterstützte Modi Für Die Rp-Suche

    Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Vom Positioniermodul unterstützte Modi für die RP-Suche Das folgende Bild zeigt die verschiedenen Möglichkeiten für die einzelnen RP-Suchmodi. Bild 9-21 zeigt zwei der Optionen für den RP-Suchmodus 1. In diesem Modus wird die Lage des RP an der Stelle ermittelt, an der der Eingang RPS beim Anfahren von der Arbeitsbereichsseite aktiv wird.
  • Seite 320 S7-200 Systemhandbuch Voreingestellte Konfiguration: RPS aktiv LMT- RP-Suchrichtung: negativ aktiv RP-Anfahrrichtung: positiv Arbeitsbereich Positive Bewegung Negative Bewegung RP-Suchrichtung: positiv RPS aktiv LMT+ RP-Anfahrrichtung: positiv aktiv Arbeitsbereich Positive Bewegung Negative Bewegung Bild 9-22 RP-Suche: Modus 2 Voreingestellte Konfiguration: LMT- RP-Suchrichtung: negativ aktiv aktiv RP-Anfahrrichtung: positiv...
  • Seite 321 Bewegungssteuerung im offenen Kreis mit der S7-200 Kapitel 9 Voreingestellte Konfiguration: RPS aktiv LMT- RP-Suchrichtung: negativ aktiv RP-Anfahrrichtung: positiv Arbeitsbereich Anzahl Nullimpulse (ZP) Positive Bewegung Negative Bewegung RP-Suchrichtung: positiv RPS aktiv LMT+ RP-Anfahrrichtung: positiv aktiv Arbeitsbereich Anzahl Positive Bewegung Nullimpulse (ZP) Negative Bewegung Bild 9-24...
  • Seite 322: Wählen Der Lage Des Arbeitsbereichs Zur Spielbeseitigung

    S7-200 Systemhandbuch Wählen der Lage des Arbeitsbereichs zur Spielbeseitigung Bild 9-25 zeigt den Arbeitsbereich in Beziehung zum Referenzpunkt (RP), den Bereich RPS aktiv und die Endschalter (LMT+ und LMT-) für eine Anfahrrichtung, bei der das Spiel beseitigt wird. Im zweiten Teil der Abbildung ist der Arbeitsbereich so angeordnet, dass das Spiel nicht beseitigt wird.
  • Seite 323: Erstellen Eines Programms Für Das Modemmodul

    Erstellen eines Programms für das Modemmodul Mit Hilfe des Modemmoduls EM 241 können Sie Ihre S7-200 direkt an eine Analogtelefonleitung anschließen. Das Modemmodul unterstützt die Kommunikation zwischen Ihrer S7-200 und STEP 7-Micro/WIN. Das Modemmodul unterstützt außerdem das Modbus-Slave-RTU-Protokoll. Die Kommunikation zwischen dem Modemmodul und der S7-200 wird über den Erweiterungs-E/A-Bus aufgebaut.
  • Seite 324: Funktionen Des Modemmoduls

    S7-200 Systemhandbuch Funktionen des Modemmoduls Mit Hilfe des Modemmoduls können Sie Ihre S7-200 direkt an eine Analogtelefonleitung anschließen. Das Modemmodul bietet die folgenden Leistungsmerkmale: Internationale Schnittstelle zu Telefonleitungen Modemschnittstelle zu STEP 7-Micro/WIN für die Programmierung und Fehlerbehebung (Teleservice) Unterstützung des Modbus-RTU-Protokolls Unterstützung von Nummern- und Textfunkrufen...
  • Seite 325: Modbus-Rtu-Protokoll

    Erstellen eines Programms für das Modemmodul Kapitel 10 Schnittstelle zu STEP 7-Micro/WIN Mit dem Modemmodul können Sie über eine Telefonleitung mit STEP 7-Micro/WIN kommunizieren (Teleservice). Sie müssen die S7-200 CPU nicht konfigurieren oder programmieren, um das Modemmodul als entferntes Modem zu nutzen, wenn Sie mit STEP 7-Micro/WIN arbeiten. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Modemmodul mit STEP 7-Micro/WIN zu nutzen: Schalten Sie die Spannung der S7-200 CPU aus und schließen Sie das Modemmodul an den E/A-Erweiterungsbus an.
  • Seite 326: Funkruf Und Sms-Nachrichtenübermittlung

    S7-200 Systemhandbuch Tabelle 10-3 zeigt die vom Modemmodul Tabelle 10-3 Abbilden von Modbus-Adressen auf die unterstützten Modbus-Adressen und die S7-200 CPU Abbildung der Modbus-Adressen auf die Modbus-Adresse Adresse der S7-200 CPU Adressen der S7-200 CPU. 000001 A0.0 000002 A0.1 Erstellen Sie mit dem erweiterten 000003 A0.2 Modem-Assistenten einen...
  • Seite 327: Eingebettete Variablen In Textnachrichten Und Sms-Kurzmitteilungen

    Erstellen eines Programms für das Modemmodul Kapitel 10 Eingebettete Variablen in Textnachrichten und SMS-Kurzmitteilungen Das Modemmodul kann Datenwerte von der CPU in Textnachrichten einbetten und die Datenwerte wie angegeben in der Nachricht formatieren. Sie können die Anzahl der Ziffern links und rechts vom Dezimalpunkt angeben, und Sie können angeben, ob der Dezimalpunkt als Punkt oder Komma dargestellt werden soll.
  • Seite 328 S7-200 Systemhandbuch Sicherheitsrückruf Die Rückruffunktion des Modemmoduls ist optional und wird im erweiterten Modem-Assistenten eingerichtet. Die Rückruffunktion bietet zusätzliche Sicherheit für die angeschlossene CPU, indem nur vordefinierten Telefonnummern Zugriff auf die CPU gewährt wird. Ist die Rückruffunktion aktiviert, beantwortet das Modemmodul alle eingehenden Anrufe, prüft den Anrufer und trennt dann die Verbindung.
  • Seite 329: Konfigurationstabelle Für Das Modemmodul

    Erstellen eines Programms für das Modemmodul Kapitel 10 Konfigurationstabelle für das Modemmodul Alle Textnachrichten, Telefonnummern, Datenübertragungsinformationen, Rückrufnummern und andere Optionen werden in der Konfigurationstabelle des Modemmoduls gespeichert, die in den Variablenspeicher der S7-200 CPU geladen werden muss. Der erweiterte Modem-Assistent führt Sie durch die Erstellung einer Konfigurationstabelle für das Modemmodul.
  • Seite 330: Konfigurieren Des Modemmoduls Em Mit Dem Erweiterten Modem-Assistenten

    S7-200 Systemhandbuch Status-LEDs des Modemmoduls Das Modemmodul verfügt über 8 Status-LEDs auf der Vorderseite. Tabelle 10-5 beschreibt die Status-LEDs. Tabelle 10-5 Status-LEDs des EM 241 Beschreibung Modulfehler - Diese LED ist eingeschaltet, wenn das Modul eine Fehlerbedingung erkennt wie: Keine externe 24-V-DC-Versorgung E/A-Zeitüberwachung abgelaufen Modemausfall Kommunikationsfehler mit lokaler CPU...
  • Seite 331 Erstellen eines Programms für das Modemmodul Kapitel 10 Das Modemmodul unterstützt zwei Kommunikationsprotokolle: das PPI-Protokoll (für die Kommunikation mit STEP 7-Micro/WIN) und das Modbus-RTU-Protokoll. Die Protokollauswahl richtet sich nach der Art des Geräts, das als entfernter Kommunikationspartner dienen soll. Diese Einstellung steuert das Kommunikationsprotokoll, das verwendet wird, wenn das Modemmodul auf einen Anruf antwortet und auch wenn das Modemmodul eine CPU-Datenübertragung initiiert.
  • Seite 332 S7-200 Systemhandbuch Im Feld ”Beschreibung” können Sie eine Textbeschreibung für die Telefonnummer eingeben. Das Feld ”Telefonnummer” enthält die Telefonnummer des Nachrichtenübermittlungsanbieters. Bei Textnachrichten ist dies die Telefonnummer der Modemleitung, über die der Anbieter die Textnachrichten annimmt. Beim Nummernfunkruf ist dies die Telefonnummer des Pagers selbst. Sie können beim Modemmodul bis zu 40 Zeichen in das Feld ”Telefonnummer”...
  • Seite 333 Erstellen eines Programms für das Modemmodul Kapitel 10 10. In der Maske ”CPU-Datenübertragungen einrichten” können Sie im Register ”Telefonnummern” die Telefonnummern für die Datenübertragungen von CPU zu CPU oder von CPU zu Modbus einrichten. Klicken Sie auf die Schaltfläche ”Neue Telefonnummer...”, um eine neue Telefonnummer zu ergänzen.
  • Seite 334: Übersicht Über Modemoperationen Und Einschränkungen

    S7-200 Systemhandbuch 15. Der letzte Schritt in der Konfiguration des Modemmoduls ist die Angabe der Adresse im Speicher der Ausgänge für das Befehlsbyte des Modemmoduls. Sie können die Adresse im Speicherbereich der Ausgänge ermitteln, indem Sie die Ausgangsbytes zählen, die von den Modulen mit digitalen Ausgängen verwendet werden, die vor dem Modemmodul auf der S7-200 montiert sind.
  • Seite 335: Operationen Für Das Modemmodul

    Erstellen eines Programms für das Modemmodul Kapitel 10 Operationen für das Modemmodul Operation MODx_CTRL Die Operation MODx_CTRL (Steuerung) dient zur Aktivierung und Initialisierung des Modemmoduls. Diese Operation muss in jedem Zyklus aufgerufen werden und darf nur einmal im Projekt verwendet werden. Operation MODx_XFR Die Operation MODx_XFR (Datenübertragung) befiehlt dem Modemmodul Daten einer anderen S7-200 CPU oder eines...
  • Seite 336 S7-200 Systemhandbuch Operation MODx_MSG Die Operation MODx_MSG (Nachricht senden) sendet eine Funkrufnachricht oder eine SMS-Kurzmitteilung vom Modemmodul. Diese Operation benötigt 20 bis 30 Sekunden ab dem Zeitpunkt, zu dem der Eingang START ausgelöst wird, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem das Bit Done gesetzt wird.
  • Seite 337 Erstellen eines Programms für das Modemmodul Kapitel 10 Tabelle 10-8 Fehlerwerte der Operationen MODx_MSG und MODx_XFR Fehler Beschreibung Kein Fehler aufgetreten Telefonleitungsfehler Kein Wählton vorhanden Leitung besetzt Wählfehler Keine Antwort Verbindungs-Timeout (keine Verbindung innerhalb 1 Minute) Verbindung abgebrochen oder unbekannte Antwort Fehler im Befehl Nachricht für Nummernfunkruf enthält unzulässige Ziffern Telefonnummer (Eingang Phone) außerhalb des Bereichs...
  • Seite 338 S7-200 Systemhandbuch Tabelle 10-8 Fehlerwerte der Operationen MODx_MSG und MODx_XFR, Fortsetzung Fehler Beschreibung UCP - SMS-Kurzmitteilungsfehler beim Anbieter (Fortsetzung) Zeitversetzte Lieferung nicht zugelassen Neues AC nicht gültig Neuer Legitimierungscode nicht zulässig Standardtext nicht gültig Zeitraum ungültig Nachrichtentyp vom System nicht unterstützt Nachricht zu lang Geforderter Standardtext ungültig Nachrichtentyp ungültig für Pager-Typ...
  • Seite 339: Beispielprogramm Für Das Modemmodul

    Erstellen eines Programms für das Modemmodul Kapitel 10 Beispielprogramm für das Modemmodul Beispiel: Modemmodul Netzwerk 1 //Unterprogramm MOD0_CTRL // in jedem Zyklus aufrufen. SM0.0 CALL MOD0_CTRL Netzwerk 2 //Textnachricht an //Mobiltelefon senden. E0.0 L63.7 E0.0 CALL MOD0_MSG, L63.7, Cell Phone, Message1, M0.0, VB10 Netzwerk 3 //Daten in entfernte CPU...
  • Seite 340: Sondermerker Für Das Modemmodul

    S7-200 Systemhandbuch Sondermerker für das Modemmodul Fünfzig Bytes im Speicherbereich der Sondermerker (SM) sind jedem intelligenten Modul entsprechend der physikalischen Position auf dem E/A-Erweiterungsbus zugeordnet. Wenn eine Fehlerbedingung oder eine Zustandsänderung erkannt wird, wird dies vom Modul angezeigt, indem die Sondermerker, die der Modulposition entsprechen, aktualisiert werden. Handelt es sich um das erste Modul, werden SMB200 bis SMB249 aktualisiert, um Status- und Fehlerinformationen zu melden.
  • Seite 341 Erstellen eines Programms für das Modemmodul Kapitel 10 Tabelle 10-11 Sondermerker für das Modemmodul EM 241 Adresse des Sonder- Beschreibung merkers SMB200 bis Modulname (16 ASCII-Zeichen) SMB200 ist das erste Zeichen. SMB215 “EM241 Modem” SMB216 bis Software-Ausgabestand (4 ASCII-Zeichen) SMB216 ist das erste Zeichen. SMB219 SMW220 Fehlercode...
  • Seite 342: Für Erfahrene Anwender

    S7-200 Systemhandbuch Für erfahrene Anwender Überblick über die Konfigurationstabelle Der erweiterte Modem-Assistent wurde entwickelt, um Modemanwendungen zu vereinfachen, indem die Konfigurationstabelle anhand der von Ihnen eingegebenen Antworten zu Ihrem System automatisch erzeugt wird. Die Informationen in der Konfigurationstabelle dienen fortgeschrittenen Anwendern, die ihre eigenen Unterprogramme für die Steuerung von Modemmodulen erstellen und ihre eigenen Nachrichten formatieren möchten.
  • Seite 343 Erstellen eines Programms für das Modemmodul Kapitel 10 Tabelle 10-12 Konfigurationstabelle für das Modemmodul, Fortsetzung Baustein für die Rückruftelefonnummern (optional) Byteversatz Beschreibung Rückruftelefonnummer 1 - Eine Zeichenkette, die die erste Telefonnummer angibt, die für den Zugriff auf das Modemmodul EM 241 per Rückruf berechtigt ist. Jeder Rückruftelefonnummer muss der gleiche Speicherplatz zugewiesen werden, der für die Länge der Rückruftelefonnummer angegeben ist (Versatz 6 im Konfigurationsbaustein).
  • Seite 344: Format Von Telefonnummern Für Die Nachrichtenübermittlung

    S7-200 Systemhandbuch Format von Telefonnummern für die Nachrichtenübermittlung Die Telefonnummer für die Nachrichtenübermittlung ist eine Struktur, die die Informationen enthält, die vom Modemmodul benötigt werden, um eine Nachricht zu senden. Die Telefonnummer für die Nachrichtenübermittlung ist eine ASCII-Zeichenkette mit einem führenden Längenbyte gefolgt von ASCII-Zeichen.
  • Seite 345: Format Von Textnachrichten

    Erstellen eines Programms für das Modemmodul Kapitel 10 Format von Textnachrichten Das Textnachrichtenformat definiert das Format von Textfunkrufen oder SMS-Kurzmitteilungen. Diese Arten von Nachrichten können Text und eingebettete Variablen enthalten. Die Textnachricht ist eine ASCII-Zeichenkette mit einem führenden Längenbyte gefolgt von ASCII-Zeichen. Die maximale Länge der Textnachricht beträgt 120 Bytes (einschließlich des Längenbyte).
  • Seite 346: Format Von Cpu-Datenübertragungsnachrichten

    S7-200 Systemhandbuch Format von CPU-Datenübertragungsnachrichten Eine CPU-Datenübertragung, entweder von CPU zu CPU oder von CPU zu Modbus, wird im Format von CPU-Datenübertragungsnachrichten angegeben. Eine CPU-Datenübertragungsnachricht ist eine ASCII-Zeichenkette, die eine beliebige Anzahl an Datenübertragungen zwischen Geräten angeben kann, und zwar bis zu der maximalen Anzahl, die sich in der maximalen Nachrichtenlänge von 120 Bytes (119 Zeichen plus ein Längenbyte) unterbringen lassen.
  • Seite 347: In Diesem Kapitel

    Wenn Sie eine USS-Operation auswählen, wird automatisch ein zugehöriges Unterprogramm (oder mehrere) eingefügt (USS1 bis USS7). Siemens Bibliotheken werden auf einer separaten CD verkauft, STEP 7-Micro/WIN Option: Operationsbibliothek, Bestellnummer 6ES7 830-2BC00-0YX0. Wenn Sie die Version 1.1 der Siemens Bibliothek erworben und installiert haben, werden durch jedes nachfolgende Upgrade von STEP 7-Micro/WIN V3.2x und V4.0 bei der Installation automatisch und ohne zusätzliche...
  • Seite 348: Anforderungen Für Den Einsatz Des Uss-Protokolls

    S7-200 Systemhandbuch Anforderungen für den Einsatz des USS-Protokolls Die Operationsbibliothek von STEP 7-Micro/WIN bieten 14 Unterprogramme, 3 Interruptprogramme und 8 Operationen zur Unterstützung des USS-Protokolls. Die USS-Operationen nutzen die folgenden Ressourcen der S7-200: Durch die Initialisierung des USS-Protokolls wird die Schnittstelle 0 für die USS-Kommunikation bereitgestellt.
  • Seite 349: Verwenden Der Uss-Operationen

    Steuern eines MicroMaster-Antriebs mit der Bibliothek für das USS-Protokoll Kapitel 11 Einige Antriebe benötigen längere Tabelle 11-1 Kommunikationszeiten Verzögerungen, wenn Operationen mit Zeit zwischen Abfragen der aktiven Antriebe Parameterzugriff verwendet werden. Der Baud- (keine Operationen mit Parameterzugriff Zeitbedarf für den Parameterzugriff richtet rate aktiv) sich nach der Art des Antriebs und danach,...
  • Seite 350: Operationen Für Das Uss-Protokoll

    S7-200 Systemhandbuch Operationen für das USS-Protokoll Operation USS_INIT Mit der Operation USS_INIT wird die Kommunikation zum MicroMaster-Antrieb aktiviert und initialisiert oder deaktiviert. Bevor eine andere USS-Operation verwendet werden kann, muss die Operation USS_INIT fehlerfrei ausgeführt werden. Die Operation wird beendet und das Bit Done wird sofort gesetzt, bevor die nächste Operation ausgeführt wird.
  • Seite 351 Steuern eines MicroMaster-Antriebs mit der Bibliothek für das USS-Protokoll Kapitel 11 Operation USS_CTRL Mit der Operation USS_CTRL wird ein aktiver MicroMaster-Antrieb gesteuert. Die Operation USS_CTRL legt die ausgewählten Befehle in einem Kommunikationspuffer ab, der dann an den adressierten Antrieb (Parameter Drive) gesendet wird, sofern dieser Antrieb im Parameter Active der Operation USS_INIT eingestellt ist.
  • Seite 352 S7-200 Systemhandbuch Der Eingang Drive (Antriebsadresse) ist die Adresse des MicroMaster-Antriebs, an den der Befehl USS_CTRL gesendet werden soll. Gültige Adressen: 0 bis 31 Der Eingang Type (Antriebstyp) stellt die Art des Antriebs ein. Bei einem Antrieb MicroMaster 3 (oder früher) stellen Sie für Type 0 ein. Bei einem Antrieb MicroMaster 4 stellen Sie Type auf 1 ein. Speed_SP (Sollwert Drehzahl) gibt die Drehzahl des Antriebs als Prozentwert der Höchstdrehzahl an.
  • Seite 353 Steuern eines MicroMaster-Antriebs mit der Bibliothek für das USS-Protokoll Kapitel 11 High Byte Low Byte 1 = Startbereit 1 = Betriebsbereit 1 = Betrieb aktiviert 1 = Antriebsfehler 0 = OFF2 (Befehl zum Auslaufen) 0 = OFF3 (Befehl zum Schnellstopp) 1 = Einschaltsperre 1 = Antriebswarnung 1 = Nicht verwendet (immer 1)
  • Seite 354 S7-200 Systemhandbuch Operation USS_RPM_x Es gibt drei Leseoperationen für das USS-Protokoll: Die Operation USS_RPM_W liest einen vorzeichenlosen Wortparameter. Die Operation USS_RPM_D liest einen vorzeichenlosen Doppelwortparameter. Die Operation USS_RPM_R liest einen Gleitpunktparameter. Es darf immer nur eine Leseoperation (USS_RPM_x) oder eine Schreiboperation (USS_WPM_x) zur Zeit aktiv sein. Die Transaktionen USS_RPM_x werden beendet, wenn der MicroMaster-Antrieb den Empfang des Befehls quittiert oder wenn eine Fehlerbedingung gemeldet wird.
  • Seite 355 Steuern eines MicroMaster-Antriebs mit der Bibliothek für das USS-Protokoll Kapitel 11 Operation USS_WPM_x Es gibt drei Schreiboperationen für das USS-Protokoll: Die Operation USS_WPM_W schreibt einen vorzeichenlosen Wortparameter. Die Operation USS_WPM_D schreibt einen vorzeichenlosen Doppelwortparameter. Die Operation USS_WPM_R schreibt einen Gleitpunktparameter. Es darf immer nur eine Leseoperation (USS_RPM_x) oder eine Schreiboperation (USS_WPM_x) zur Zeit aktiv sein.
  • Seite 356 S7-200 Systemhandbuch Vorsicht Wenn Sie mit einer Operation USS_WPM_x den Parametersatz im EEPROM des Antriebs aktualisieren, müssen Sie darauf achten, dass die maximal zulässige Anzahl Schreibzyklen (ca. 50.000) für den EEPROM nicht überschritten wird. Wenn Sie die maximal zulässige Anzahl Schreibzyklen überschreiten, führt dies zu korrupten Daten und somit zu Datenverlust.
  • Seite 357: Beispielprogramme Für Das Uss-Protokoll

    Steuern eines MicroMaster-Antriebs mit der Bibliothek für das USS-Protokoll Kapitel 11 Beispielprogramme für das USS-Protokoll Beispiel: USS-Operationen Beispielprogramm für die Anzeige in AWL Netzwerk 1 //USS-Protokoll initialisieren //Im ersten Zyklus USS-Protokoll für die //Schnittstelle 0 und 19200 //aktivieren, wobei Antriebsadresse //”0”...
  • Seite 358: Fehlercodes Für Die Ausführung Der Uss-Operationen

    S7-200 Systemhandbuch Fehlercodes für die Ausführung der USS-Operationen Tabelle 11-6 Fehlercodes für die Ausführung der USS-Operationen Fehler- Beschreibung meldungen Kein Fehler aufgetreten Antrieb reagiert nicht In der Antwort des Antriebs trat ein Prüfsummenfehler auf In der Antwort des Antriebs trat ein Paritätsfehler auf Fehler durch Störung vom Anwenderprogramm Ungültiger Befehl Ungültige Antriebsadresse...
  • Seite 359 Steuern eines MicroMaster-Antriebs mit der Bibliothek für das USS-Protokoll Kapitel 11 Schalterstellung = ein Schalterstellung = aus Schalterstellung = ein Das Kabel muss an Abschlusswiderstand Abschlusswiderstand Abschlusswiderstand beiden Enden mit seinem zugeschaltet nicht zugeschaltet zugeschaltet Wellenwiderstand abgeschlossen werden. U B U B U B U B U B U B Blanker Schirm: ca.
  • Seite 360 S7-200 Systemhandbuch P092 (1200 Baud) (2400 Baud) (4800 Baud) (9600 Baud - Voreinstellung) (19200 Baud) Geben Sie die Slave-Adresse ein. Jeder Antrieb (maximal 31) kann über den Bus betrieben werden. Drücken Sie die Taste P. Drücken Sie eine der Pfeiltasten nach oben/nach unten, bis das Anzeigefeld P091 anzeigt.
  • Seite 361: Anschließen Und Einrichten Des Micromaster-Antriebs Der Serie 4

    Steuern eines MicroMaster-Antriebs mit der Bibliothek für das USS-Protokoll Kapitel 11 Anschließen und Einrichten des MicroMaster-Antriebs der Serie 4 Anschließen des MicroMaster-Antriebs 4 Wenn Sie den MicroMaster-Antrieb der Serie 4 (MM4) anschließen möchten, stecken Sie die Enden des RS-485-Kabels in die beiden schraubenlosen Druckklemmen für den USS-Betrieb. Die S7-200 kann mit dem herkömmlichen PROFIBUS-Kabel und den Steckverbindern an den MicroMaster-Antrieb angeschlossen werden.
  • Seite 362: Einrichten Des Mm4-Antriebs

    S7-200 Systemhandbuch Einrichten des MM4-Antriebs Bevor Sie einen Antrieb an die S7-200 anschließen, müssen Sie sicherstellen, dass der Antrieb über folgende Systemparameter verfügt. Sie stellen die Parameter mit der Tastatur des Antriebs ein: Setzen Sie den Antrieb auf die Werkseinstellungen zurück (optional): P0010 = 30 P0970 = 1 Wenn Sie diesen Schritt überspringen, müssen Sie darauf achten, dass die folgenden...
  • Seite 363: Bibliothek Für Das Modbus-Protokoll

    Modbus-Slave-Operation auswählen, wird automatisch ein zugehöriges Unterprogramm (oder mehrere) in Ihr Projekt aufgenommen. Siemens Bibliotheken werden auf einer separaten CD verkauft, STEP 7-Micro/WIN Option: Operationsbibliothek, Bestellnummer 6ES7 830-2BC00-0YX0. Wenn Sie die Version 1.1 der Siemens Bibliothek erworben und installiert haben, werden durch jedes nachfolgende Upgrade von STEP 7-Micro/WIN V3.2x und V4.0 bei der Installation automatisch und ohne zusätzliche...
  • Seite 364: Anforderungen Für Den Einsatz Des Modbus-Protokolls

    S7-200 Systemhandbuch Anforderungen für den Einsatz des Modbus-Protokolls Die Operationen für das Modbus-Slave-Protokoll nutzen die folgenden Ressourcen der S7-200: Durch die Initialisierung des Modbus-Slave-Protokolls wird die Schnittstelle 0 für die Kommunikation mittels Modbus-Slave-Protokoll bereitgestellt. Wenn die Schnittstelle 0 für die Kommunikation mittels Modbus-Slave-Protokoll genutzt wird, kann sie nicht für andere Zwecke eingesetzt werden, auch nicht für die Kommunikation mit STEP 7-Micro/WIN.
  • Seite 365: Modbus-Adressierung

    Bibliothek für das Modbus-Protokoll Kapitel 12 Modbus-Adressierung Modbus-Adressen werden üblicherweise als Werte aus 5 oder 6 Zeichen geschrieben, die den Datentyp und den Versatz angeben. Das erste Zeichen oder die ersten beiden Zeichen geben den Datentyp an, die letzten vier Zeichen geben den richtigen Wert innerhalb des Datentyps an. Das Modbus-Master-Gerät bildet dann die Adressen auf die entsprechenden Funktionen ab.
  • Seite 366: Verwenden Von Operationen Für Das Modbus-Slave-Protokoll

    S7-200 Systemhandbuch Verwenden von Operationen für das Modbus-Slave-Protokoll Wenn Sie die Operationen für das Modbus-Slave-Protokoll in Ihrem S7-200 Programm verwenden möchten, gehen Sie folgendermaßen vor: Fügen Sie die Operation MBUS_INIT in Ihr Programm ein. Führen Sie die Operation MBUS_INIT nur in einem Zyklus aus. Mit der Operation MBUS_INIT können Sie die Modbus-Kommunikationsparameter initialisieren oder ändern.
  • Seite 367: Operationen Für Das Modbus-Slave-Protokoll

    Bibliothek für das Modbus-Protokoll Kapitel 12 Operationen für das Modbus-Slave-Protokoll Operation MBUS_INIT Mit der Operation MBUS_INIT wird die Modbus-Kommunikation aktiviert und initialisiert oder deaktiviert. Bevor die Operation MBUS_SLAVE verwendet werden kann, muss die Operation MBUS_INIT fehlerfrei ausgeführt werden. Die Operation wird beendet und das Bit Done wird sofort gesetzt, bevor die nächste Operation ausgeführt wird.
  • Seite 368 S7-200 Systemhandbuch Der Parameter Parity entspricht der Parität des Modbus-Master. Alle Einstellungen nutzen ein Stoppbit. Folgende Werte sind gültig: 0 - keine Parität 1 - ungerade Parität 2 - gerade Parität Der Parameter Delay verlängert die übliche Modbus-Bedingung für die Zeitüberwachung einer Meldung um die angegebene Anzahl Millisekunden.
  • Seite 369 Bibliothek für das Modbus-Protokoll Kapitel 12 Operation MBUS_SLAVE Mit der Operation MBUS_SLAVE wird eine Anforderung eines Modbus-Master bearbeitet. Die Operation muss in jedem Zyklus ausgeführt werden, damit auf Modbus-Anforderungen geprüft und geantwortet wird. Die Operation wird in jedem Zyklus ausgeführt, wenn der Eingang EN eingeschaltet ist.
  • Seite 370 S7-200 Systemhandbuch Beispiel für die Programmierung des Modbus-Slave-Protokolls Netzwerk 1 //Modbus-Slave-Protokoll im ersten //Zyklus initialisieren. Slave-Adresse //auf 1 setzen, //für Schnittstelle 0 9600 Baud mit gerader //Parität einstellen, //gesamter Zugriff auf alle E-, A- und //AE-Werte, //Zugriff auf 1000 Halteregister (2000 Bytes) //mit Beginn an VB0 zulassen.
  • Seite 371: Arbeiten Mit Rezepten

    Arbeiten mit Rezepten STEP 7-Micro/Win verfügt über den Rezept-Assistenten, mit dem Sie Rezepte und Rezeptdefinitionen organisieren können. Rezepte werden nicht im Zielsystem, sondern im Speichermodul gespeichert. In diesem Kapitel Übersicht ............... Rezeptdefinition und Terminologie .
  • Seite 372: Übersicht

    S7-200 Systemhandbuch Übersicht STEP 7-Micro/WIN und das S7-200 Zielsystem unterstützen Rezepte. STEP 7-Micro/Win verfügt über den Rezept-Assistenten, mit dem Sie Rezepte und Rezeptdefinitionen organisieren können. Alle Rezepte werden im Speichermodul abgelegt. Deshalb muss zur Verwendung der Rezeptfunktion ein optionales 64-KB- oder 256-KB-Speichermodul ins Zielsystem gesteckt Rezept werden.
  • Seite 373: Rezeptdefinition Und Terminologie

    Arbeiten mit Rezepten Kapitel 13 Rezeptdefinition und Terminologie Zum besseren Verständnis des Rezept-Assistenten werden die folgenden Definitionen und Begriffe erläutert. Eine Rezept-Konfiguration ist ein Satz vom Rezept-Assistenten erzeugter Projektkomponenten. Diese Komponenten umfassen Unterprogramme der Operationen, Datenbaustein-Register und Symboltabellen. Eine Rezeptdefinition ist eine Sammlung Rezepte mit demselben Satz Parameter. Die Werte der Parameter können sich jedoch je nach Rezept unterscheiden.
  • Seite 374: Definieren Von Rezepten

    S7-200 Systemhandbuch Definieren von Rezepten Rezepte erstellen Sie im Rezept-Assistenten, den Sie mit dem Menübefehl Extras > Rezept-Assistent aufrufen. Das erste Dialogfeld ist eine Einleitung. Hier definieren Sie die grundlegenden Operationen des Rezept-Assistenten. Wählen Sie die Schaltfläche ”Weiter”, um Ihre Rezepte zu konfigurieren. Zum Erstellen einer Rezeptdefinition gehen Sie folgendermaßen vor (siehe Bild 13-2):...
  • Seite 375: Zuweisen Von Speicher

    Arbeiten mit Rezepten Kapitel 13 Zuweisen von Speicher Im Dialogfeld zum Zuweisen von Speicher wird die Anfangsadresse des Bereichs im Variablenspeicher angegeben, in dem das aus dem Speichermodul geladene Rezept abgelegt wird. Sie können entweder eine Adresse im Variablenspeicher eingeben oder vom Rezept-Assistenten die Adresse eines freien Bereichs im Variablenspeicher mit der entsprechenden Größe vorschlagen lassen.
  • Seite 376: Laden Von Projekten Mit Rezept-Konfigurationen Ins Zielsystem

    S7-200 Systemhandbuch Laden von Projekten mit Rezept-Konfigurationen ins Zielsystem Zum Laden eines Projekts mit einer Rezept-Konfiguration ins Zielsystem gehen Sie folgendermaßen vor (siehe Bild 13-7): Wählen Sie den Menübefehl Datei > Laden in CPU. Aktivieren Sie im Dialogfeld unter ”Optionen” die Kontrollkästchen für Programmbaustein, Datenbaustein und Rezepte.
  • Seite 377: Vom Rezept-Assistenten Erzeugte Operationen

    Arbeiten mit Rezepten Kapitel 13 Vom Rezept-Assistenten erzeugte Operationen Unterprogramm RCPx_Read Das Unterprogramm RCPx_READ wird vom Rezept-Assistenten erstellt und dient zum Lesen eines einzelnen Rezepts aus dem Speichermodul in den angegebenen Bereich im Variablenspeicher. Das x in der Operation RCPx_READ entspricht der Rezeptdefinition, die das Rezept enthält, das Sie lesen möchten.
  • Seite 378 S7-200 Systemhandbuch...
  • Seite 379: Arbeiten Mit Datenprotokollen

    Arbeiten mit Datenprotokollen STEP 7-Micro/Win verfügt über den Datenprotokoll-Assistenten, mit dem Sie Prozessmessdaten im Speichermodul speichern können. Durch das Ablegen von Prozessdaten im Speichermodul werden Adressen im Variablenspeicher frei, die ansonsten zum Speichern dieser Daten verwendet werden würden. In diesem Kapitel Übersicht .
  • Seite 380: Datenprotokolldefinition Und Terminologie

    S7-200 Systemhandbuch Übersicht STEP 7-Micro/WIN und das S7-200 Zielsystem unterstützen Datenprotokolle. Mit dieser Funktion können Sie Datensätze mit Prozessdaten programmgesteuert nullspannungsfest speichern. Diese Datensätze können auch einen Zeit- und Datumsstempel enthalten. Sie können bis zu vier unabhängige Datenprotokolle konfigurieren. Das Format für den Datenprotokoll-Datensatz wird im neuen Datenprotokoll-Assistenten definiert.
  • Seite 381: Arbeiten Mit Dem Datenprotokoll-Assistenten

    Arbeiten mit Datenprotokollen Kapitel 14 Arbeiten mit dem Datenprotokoll-Assistenten Im Datenprotokoll-Assistenten können Sie bis zu vier Datenprotokolle konfigurieren. Mit dem Datenprotokoll-Assistenten führen Sie folgendes durch: Sie definieren das Format des Datenprotokoll-Datensatzes. Sie wählen Datenprotokoll-Optionen wie Zeitstempel, Datumsstempel und Löschen des Datenprotokolls beim Laden aus der CPU.
  • Seite 382: Definieren Des Datenprotokolls

    S7-200 Systemhandbuch Definieren des Datenprotokolls Sie geben die Felder für das Datenprotokoll an, und jedes Feld wird zu einem Symbol in Ihrem Projekt. Sie müssen für jedes Feld einen Datentyp angeben. Ein Datenprotokoll-Datensatz kann zwischen 4 und 203 Byte an Daten enthalten. Zum Definieren der Datenfelder im Datenprotokoll gehen Sie folgendermaßen vor (siehe Bild 14-3): Klicken Sie auf das Feld ”Feldname”...
  • Seite 383: Arbeiten Mit Der Symboltabelle

    Arbeiten mit Datenprotokollen Kapitel 14 Zuweisen von Speicher Der Datenprotokoll-Assistent erstellt einen Bereich im Variablenspeicher des Zielsystems. Dieser Bereich ist die Adresse im Speicher, an der ein Datenprotokoll-Datensatz erstellt wird, bevor er in das Speichermodul geschrieben wird. Sie geben eine Anfangsadresse im Variablenspeicher an, an der die Konfiguration abgelegt werden soll.
  • Seite 384: Laden Von Projekten Mit Datenprotokoll-Konfigurationen Ins Zielsystem

    Das Verzeichnis der Datenprotokolle befindet sich in dem Verzeichnis, das während der Installation angegeben wurde. Das voreingestellte Installationsverzeichnis ist C:\Programme\Siemens\Microsystems (sofern STEP 7 nicht installiert ist). Das voreingestellte Installationsverzeichnis ist C:\Siemens\Microsystems (sofern STEP 7 installiert ist). Zum Lesen eines Datenprotokolls gehen Sie folgendermaßen vor:...
  • Seite 385: Vom Datenprotokoll-Assistenten Erzeugte Operation

    Arbeiten mit Datenprotokollen Kapitel 14 Vom Datenprotokoll-Assistenten erzeugte Operation Der Datenprotokoll-Assistent nimmt ein Unterprogramm einer Operation in Ihr Projekt auf. Unterprogramm DATx_WRITE Das Unterprogramm DATx_WRITE zeichnet die aktuellen Werte der Datenprotokollfelder im Speichermodul auf. DATxWRITE fügt einen Datensatz zu den protokollierten Daten im Speichermodul hinzu.
  • Seite 386 S7-200 Systemhandbuch...
  • Seite 387: Automatische Pid-Abstimmung Und Steuer-Panel Für Die Pid-Abstimmung

    Automatische PID-Abstimmung und Steuer-Panel für die PID-Abstimmung Die S7-200 Zielsysteme wurden um die Fähigkeit zur automatischen PID-Abstimmung erweitert und STEP 7-Micro/WIN umfasst jetzt ein Steuer-Panel für die PID-Abstimmung. Zusammen erweitern diese beiden Funktionen die Nutzbarkeit und gute Bedienbarkeit der PID-Funktion der Kleinsteuerungen S7-200 ganz wesentlich.
  • Seite 388: Automatische Pid-Abstimmung

    S7-200 Systemhandbuch Automatische PID-Abstimmung Einführung Der Algorithmus für die automatische Abstimmung in der S7-200 basiert auf einer Technik, genannt Relais-Rückführung, die 1984 von K. J. Åström und T. Hägglund begründet wurde. In den letzten zwanzig Jahren ist die Relais-Rückführung in vielen verschiedenen Industriezweigen zum Einsatz gekommen.
  • Seite 389 Automatische PID-Abstimmung und Steuer-Panel für die PID-Abstimmung Kapitel 15 Tabelle 15-1 Tabelle für den Regelkreis Versatz Feld Format Daten- Beschreibung Prozessvariable REAL Enthält den Istwert bzw. die Prozessvariable, die zwischen 0,0 und 1,0 skaliert sein muss. Sollwert REAL Enthält den Sollwert, der zwischen 0,0 und 1,0 skaliert sein muss.
  • Seite 390 S7-200 Systemhandbuch Tabelle 15-2 Erweiterte Beschreibung der Steuer- und Statusfelder Feld Beschreibung AT-Steuerung (ACNTL) Eingang - Byte EN - 1 zum Starten der automatischen Abstimmung; 0 zum Abbrechen der automatischen Abstimmung AT-Status (ASTAT) Ausgang - Byte W0 - Warnung: Die Einstellung für die Abweichung ist nicht viermal so groß wie die Einstellung für die Hysterese.
  • Seite 391: Voraussetzungen

    Automatische PID-Abstimmung und Steuer-Panel für die PID-Abstimmung Kapitel 15 Voraussetzungen Der Regelkreis, den Sie automatisch abstimmen möchten, muss sich im Automatikbetrieb befinden. Die Stellgröße muss durch die Ausführung der Operation PID gesteuert werden. Die automatische Abstimmung schlägt fehl, wenn der Regler auf Handbetrieb eingestellt ist. Bevor Sie die automatische Abstimmung starten, muss sich Ihr Prozess in einem stabilen Zustand befinden.
  • Seite 392: Sequenz Für Automatische Abstimmung

    S7-200 Systemhandbuch Sequenz für automatische Abstimmung Die Sequenz für automatische Abstimmung beginnt nach dem Ermitteln der Werte für Hysterese und Abweichung. Der Abstimmprozess beginnt, wenn der anfängliche Schritt der Stellgröße auf die Stellgröße angewendet wird. Dieser veränderte Wert der Stellgröße verursacht eine entsprechende Änderung im Wert der Prozessvariablen.
  • Seite 393: Ausnahmebedingungen

    Automatische PID-Abstimmung und Steuer-Panel für die PID-Abstimmung Kapitel 15 Ausnahmebedingungen Während der Abstimmung können drei Warnbedingungen generiert werden. Diese Warnungen werden in drei Bits im Feld ASTAT in der Tabelle für den Regelkreis gemeldet und wenn die Bits gesetzt sind, bleiben sie solange gesetzt, bis die nächste Sequenz für automatische Abstimmung gestartet wird.
  • Seite 394: Hinweise Zu Pv Außerhalb Des Bereichs (Ergebniscode 3)

    S7-200 Systemhandbuch Hinweise zu PV außerhalb des Bereichs (Ergebniscode 3) Die automatische Abstimmung betrachtet eine Prozessvariable als innerhalb des Bereichs, wenn der Wert größer als 0,0 und kleiner als 1,0 ist. Wenn erkannt wird, dass sich die Prozessvariable während der Sequenz für die automatische Hysterese außerhalb des Bereichs befindet, dann wird die Abstimmung sofort abgebrochen und es wird der Fehler ”Außerhalb des Bereichs”...
  • Seite 395 Automatische PID-Abstimmung und Steuer-Panel für die PID-Abstimmung Kapitel 15 Unten links im Steuer-Panel befindet sich der Bereich ”Parameter für die Abstimmung (Minuten)”. In diesem Bereich werden die Werte für Verstärkung, Integralzeit und Differentialzeit angezeigt. Runde Optionsfelder zeigen an, ob die aktuellen, vorgeschlagenen oder manuellen Werte für Verstärkung, Integralzeit und Differentialzeit angezeigt werden.
  • Seite 396 S7-200 Systemhandbuch Nachdem Sie die gewünschten Einstellungen vorgenommen haben, bestätigen Sie mit ”OK”, um zum Hauptbildschirm im Steuer-Panel für die PID-Abstimmung zurückzukehren. Nachdem Sie die Sequenz für automatische Abstimmung durchgeführt und die vorgeschlagenen Parameter für die Abstimmung ins Zielsystem übertragen haben, können Sie im Steuer-Panel das Ansprechverhalten Ihres Reglers bei einer Schrittänderung des Sollwerts beobachten.
  • Seite 397 Technische Daten In diesem Kapitel Allgemeine technische Daten ............Technische Daten der CPUs .
  • Seite 398: Allgemeine Technische Daten

    EN 50020 Eigensicherheit ‘i’ EN 60079-15 Schutzart ‘n’ Die ATEX-Zertifizierung nach Richtlinie 94/9/EG war zur Zeit der Drucklegung nicht abgeschlossen. Aktuelle Informationen hierzu erhalten Sie bei Ihrer Siemens Vertretung. Tipp Die Produktreihe SIMATIC S7-200 entspricht der CSA-Norm. Das cULus-Logo macht kenntlich, dass die S7-200 von Underwriters Laboratories (UL) gemäß...
  • Seite 399: Lebensdauer Eines Relais

    Technische Daten Anhang A Lebensdauer eines Relais Bild A-1 zeigt die typischen Leistungsdaten, die von Relais-Herstellern zur Verfügung gestellt werden. Die tatsächliche Leistungsfähigkeit richtet sich nach der jeweiligen Verwendung. Ein externer Schutzkreis, der der Last angepasst ist, verlängert die Lebensdauer der Kontakte. Nennstrom 10 A Nennstrom 2 A 4000...
  • Seite 400 S7-200 Systemhandbuch Tabelle A-1 Technische Daten, Fortsetzung Elektromagnetische Verträglichkeit - Störfestigkeit nach EN61000-6-2 EN 61000-4-2 Elektrostatische Entladung 8 kV Entladung durch die Luft an allen Oberflächen und Kommunikationsschnittstellen, 4 kV Entladung durch Kontakt mit freiliegenden leitenden Oberflächen EN 61000-4-3 Abgestrahltes 10 V/m, 80 - 1000 MHz und 1,4 bis 2,0 GHz, 80% AM bei 1 kHz elektromagnetisches Feld EN 61000-4-4 Schnelle transiente Störgröße...
  • Seite 401: Technische Daten Der Cpus

    Technische Daten Anhang A Technische Daten der CPUs Tabelle A-2 Bestellnummern der CPUs Kommu- Spannungs- CPU- Digital- Digital- nikations- Analog- Analog- Steckbarer Bestellnummer versorgung Variante eingänge ausgänge schnitt- eingänge ausgänge Klemmenblock (Nennspannung) stellen 6ES7 211-0AA23-0XB0 CPU 221 24 V DC 6 x 24 V DC 4 x 24 V DC Nein...
  • Seite 402 S7-200 Systemhandbuch Tabelle A-4 Technische Daten der CPUs CPU 221 CPU 222 CPU 224 CPU 224XP CPU 226 Speicher Größe des Anwenderprogramms mit Bearbeitung im RUN 4096 Bytes 8192 Bytes 12288 Bytes 16384 Bytes ohne Bearbeitung im RUN 4096 Bytes 12288 Bytes 16384 Bytes 24576 Bytes...
  • Seite 403 Technische Daten Anhang A Tabelle A-5 Leistungsdaten der CPUs Eingangsleistung Eingangsspannung 20,4 bis 28,8 V DC 85 bis 264 V AC (47 bis 63 Hz) Eingangsstrom CPU nur bei 24 V DC Max. Last bei 24 V DC Nur CPU Max.
  • Seite 404 S7-200 Systemhandbuch Tabelle A-7 Technische Daten der digitalen CPU-Ausgänge Allgemein 24-V-DC-Ausgang (CPU 221, 24-V-DC-Ausgang (CPU 224XP) Relaisausgang CPU 222, CPU 224, CPU 226) Datentyp MOSFET, elektronisch (stromliefernd) Schwachstromkontakt Nennspannung 24 V DC 24 V DC 24 V DC oder 250 V AC Spannungsbereich 20,4 bis 28,8 V DC 5 bis 28,8 V DC (A0.0 bis A0.4)
  • Seite 405 Technische Daten Anhang A Tabelle A-8 Technische Daten der Analogeingänge der CPU 224XP Allgemein Analogeingang (CPU 224XP) Anzahl Eingänge 2 Eingänge Art des Analogeingangs Eintakteingang ±10 V Spannungsbereich Datenwortformat, Vollausschlag -32,000 bis +32,000 >100 kΩ DC-Eingangsimpedanz Max. Eingangsspannung 30 V DC Auflösung 11 Bits plus 1 Vorzeichenbit LSB-Wert...
  • Seite 406 S7-200 Systemhandbuch Schaltpläne 24-V-DC-Eingang 24-V-DC-Eingang CPU 224 XP Analog Input/Output Genutzt als stromliefernde Eingänge Genutzt als stromziehende Eingänge 1M .0 A+ B+ 1M .0 Aus- Eingang gang Relaisausgang 24-V-DC-Ausgang N (- -) L (+) 1M 1L+ .0 Bild A-2 Eingänge und Ausgänge der CPU CPU 221 DC/DC/DC CPU 221 AC/DC/Relais (6ES7 211-0AA23-0XB0)
  • Seite 407 Technische Daten Anhang A CPU 222 DC/DC/DC CPU 222 AC/DC/Relais (6ES7 212-1AB23-0XB0) (6ES7 212-1BB23-0XB0) 24-V-DC-Spannung 120/240-V-AC-Spannung N (- -) N (- -) L (+) L (+) 1M L+ 0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 L+ DC 1L 0.0 0.1 0.2 2L 0.3 0.4 0.0 0.1 0.2 0.3 2M 0.4 0.5 0.6 0.7...
  • Seite 408 S7-200 Systemhandbuch CPU 224XP DC/DC/DC (6ES7 214-2AD23-0XB0) CPU 224XP 24-V-DC-Spannung Analogeingabe/-ausgabe 1M 1L+ 0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 2M 2L+ 0.5 0.6 0.7 1.0 1.1 L+ DC A+ B+ 0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 1.0 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 24-V-DC-Geberspannung CPU 224XP AC/DC/Relais (6ES7 214-2BD23-0XB0)
  • Seite 409 Technische Daten Anhang A CPU 226 DC/DC/DC (6ES7 216-2AD23-0XB0) 24-V-DC-Spannung 24-V-DC-Spannung 1M 1L+ 0.0 0.1 0.2 0.3 1L+ 0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.4 0.5 0.6 0.7 2M 2L+ 2M 2L+ 1.0 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.0 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7...
  • Seite 410: Technische Daten Der Digitalen Erweiterungsmodule

    S7-200 Systemhandbuch Technische Daten der digitalen Erweiterungsmodule Tabelle A-11 Bestellnummern der digitalen Erweiterungsmodule Steckbarer Bestellnummer Erweiterungsmodule Digitaleingänge Digitalausgänge Klemmen- block 6ES7 221-1BF22-0XA0 EM 221 Digitaleingabe 8 x 24 V DC 8 x 24 V DC 6ES7 221-1EF22-0XA0 EM 221 Digitaleingabe 8 x 120/230 V AC 8 x 120/230 V AC 6ES7 221-1BH22-0XA0 EM 221 Digitaleingabe 16 x 24 V DC...
  • Seite 411 Technische Daten Anhang A Tabelle A-13 Technische Daten der Eingänge von Digitalerweiterungsmodulen Allgemein 24-V-DC-Eingang 120/230-V-AC-Eingang (47 bis 63 HZ) Datentyp Stromziehend/stromliefernd IEC Typ I (IEC Typ 1, wenn stromziehend) Nennspannung 24 V DC bei 4 mA 120 V AC bei 6 mA oder 230 V AC bei 9 mA Bemessung Maximal zulässige Dauerspannung 30 V DC...
  • Seite 412 S7-200 Systemhandbuch Tabelle A-14 Technische Daten der Ausgänge von Digitalerweiterungsmodulen 24-V-DC-Ausgang Relaisausgang Allgemein Allgemein 120/230 V AC Ausgang 120/230-V-AC-Ausgang 0,75 A 10 A Datentyp MOSFET, elektronisch Schwachstromkontakt Triac, Nulldurchgang- (stromliefernd) Einschaltung Nennspannung 24 V DC 24 V DC oder 250 V AC 120/230 V AC Spannungsbereich 20,4 bis 28,8 V DC...
  • Seite 413 Technische Daten Anhang A 120/230 Relaisausgang 24-V-DC-Ausgang AC-Ausgang N (- -) L (+) 1M 1L+ .0 Bild A-8 Ausgänge der digitalen S7-200 Erweiterungsmodule Schaltpläne EM 223 24 V DC EM 223 24 V DC EM 222 Digitalein-/Digitalausgabe Digitalein-/Digitalausgabe Digitalausgabe 4 Eingänge/ 4 Ausgänge 4 Eingänge/4 Relaisausgänge 4 x Relais-10A (6ES7 223-1HF22-0XA0)
  • Seite 414 S7-200 Systemhandbuch EM 221 Digitaleingabe 8 x 24 V DC EM 221 Digitaleingabe 16 x 24 VDC (6ES7 221-1BH22-0XA0) (6ES7 221-1BF22-0XA0) 1M .0 2M .4 EM 221 Digitaleingabe 8 x AC 120//230 V EM 222 Digitalausgabe 8 x AC 120/230 V (6ES7 221-1EF22-0XA0) (6ES7 222-1EF22-0AX0) 1L 1L...
  • Seite 415 Technische Daten Anhang A EM 223 24 V DC Digitalein-/Digitalausgabe EM 223 24 V DC Digitalein-/Digitalausgabe 8 Eingänge/8 Ausgänge 8 Eingänge/8 Relaisausgänge (6ES7 223-1BH22-0XA0) (6ES7 223-1PH22-0XA0) N (- -) N (- -) L (+) L (+) 1M 1L+ .0 2M 2L+ .4 1M .0 .3 2M .4 1M .0...
  • Seite 416: Technische Daten Der Analogen Erweiterungsmodule

    S7-200 Systemhandbuch Technische Daten der analogen Erweiterungsmodule Tabelle A-15 Bestellnummern der analogen Erweiterungsmodule Steckbarer Bestellnummer Erweiterungsmodule EM-Eingänge EM-Ausgänge Klemmenblock 6ES7 231-0HC22-0XA0 EM 231 Analogeingabe, 4 Eingänge Nein 6ES7 232-0HB22-0XA0 EM 232 Analogausgabe, 2 Ausgänge Nein 6ES7 235-0KD22-0XA0 EM 235 Analogein-/Analogausgabe 4 Eingänge/1 Ausgang Nein 1 In der CPU sind 2 Analogausgänge für dieses Modul vorgesehen.
  • Seite 417 Technische Daten Anhang A Tabelle A-18 Technische Daten der Ausgänge von analogen Erweiterungsmodulen Allgemein 6ES7 232-0HB22-0XA0 6ES7 235-0KD22-0XA0 Elektrische Trennung (Feld zu Logik) Keine Keine Signalbereich ± 10 V ± 10 V Spannungsausgabe Stromausgabe 0 bis 20 mA 0 bis 20 mA Auflösung, Vollausschlag Spannung 12 Bits plus Vorzeichenbit...
  • Seite 418 S7-200 Systemhandbuch EM 231 Analogeingabe, 4 Eingänge EM 235 Analogein-/Analogausgabe (6ES7 231-0HC22-0XA0) 4 Eingänge/1 Ausgang Strom Strom (6ES7 235-0KD22-0XA0) PS PS L+ M PS PS L+ M Spannung Spannung 0-20 mA 4-20 mA 0-20 mA 4-20 mA Frei Frei +- - +- - RA A+ A- - RB B+ B- - RC C+ C- - RD D+ D- - RA A+ A- - RB B+ B- - RC C+ C- - RD D+...
  • Seite 419: Kalibrierung Der Eingänge

    Technische Daten Anhang A Analoge LED-Anzeigen Die LED-Anzeigen der Analogmodule werden in Tabelle A-19 aufgeführt. Tabelle A-19 Analoge LED-Anzeigen LED-Anzeige 24-V-DC-Spannungsversorgung Fehlerfrei Keine 24-V-DC-Spannung vorhanden Tipp Der Zustand der Anwenderspannung wird auch in Sondermerkern (SM) gemeldet. Ausführliche Informationen finden Sie in Anhang D, SMB8 bis SMB21 Kenn- und Fehlerregister E/A-Modul. Kalibrierung der Eingänge Die Kalibrierung wirkt sich auf die Verstärkung der Instrumente aus, die auf den Analog-Multiplexer folgen (siehe Schaltbild der Eingänge für das EM 231 in Bild A-15 und für das...
  • Seite 420 S7-200 Systemhandbuch EM 231 EM 235 ↑Ein ↑Ein ↓Aus ↓Aus Konfiguration Versatz Verstärkung Konfiguration Fester Klemmenblock Fester Klemmenblock Verstärkung Bild A-13 Kalibrierungspotentiometer und DIP-Konfigurationsschalter beim EM 231 und EM 235 Konfiguration des EM 231 Tabelle A-20 zeigt, wie Sie das Modul EM 231 mit den DIP-Schaltern konfigurieren. Die Schalter 1, 2 und 3 wählen den Bereich der Analogeingänge aus.
  • Seite 421 Technische Daten Anhang A Konfiguration des EM 235 Tabelle A-21 zeigt, wie Sie das Modul EM 235 mit den DIP-Schaltern konfigurieren. Die Schalter 1 bis 6 stellen den Analogeingabebereich und die Auflösung ein. Alle Eingänge werden auf den gleichen Bereich der Analogeingänge und auf das gleiche Datenformat gesetzt. Tabelle A-21 zeigt, wie Sie die Einstellungen für Einpolig/Zweipolig (Schalter 6), Verstärkung (Schalter 4 und 5) und Dämpfung (Schalter 1, 2 und 3) vornehmen.
  • Seite 422: Schaltbild Der Eingänge Beim Em 231 Und Em

    S7-200 Systemhandbuch Datenwortformat der Eingänge beim EM 231 und EM 235 Bild A-14 zeigt die Anordnung des 12-Bit-Datenwerts im Analogeingangswort der CPU. Datenwert 12 Bit AEW XX Einpolige Daten AEW XX Datenwert 12 Bit Zweipolige Daten Bild A-14 Datenwortformat der Eingänge beim EM 231 und EM 235 Tipp Die 12 Bits eines Werts der Analog-Digital-Umsetzung sind im Datenwortformat linksbündig angeordnet.
  • Seite 423 Technische Daten Anhang A EM 235 R-Schleife EINSTELLUNG VERSTÄRKUNG Instrumente PUFFER R-Schleife A/D-Umsetzung DATEN REF_VOLT R-Schleife Puffer Einstellung Versatz R-Schleife Eingabefilter MUX 4 bis 1 Bild A-16 Schaltbild der Eingänge beim EM 235 Datenwortformat der Ausgänge beim EM 232 und EM 235 Bild A-17 zeigt die Anordnung des 12-Bit-Datenwerts im Analogausgangswort der CPU.
  • Seite 424: Schaltbild Der Ausgänge Beim 232 Und Em

    S7-200 Systemhandbuch Schaltbild der Ausgänge beim 232 und EM 235 +24 Volt Spannung-Strom-Umsetzung Iaus 0..20 mA Vref D/A-Umsetzung +/- 2V Vaus -10.. +10 Volt DATEN Digital-Analog-Umsetzung Puffer Ausgangsspannung Bild A-18 Schaltbild der Ausgänge beim EM 232 und EM 235 Richtlinien für den Einbau Beachten Sie die folgenden Richtlinien, damit Genauigkeit und Wiederholbarkeit sichergestellt sind: Achten Sie darauf, dass die 24-V-DC-Geberversorgung störfest ist.
  • Seite 425 Technische Daten Anhang A Arbeiten mit dem Analogeingabemodul: Genauigkeit und Wiederholbarkeit Die Analogeingabemodule EM 231 und EM 235 sind preiswerte Hochgeschwindigkeits-Analogeingabe-/Analogausgabemodule (12 Bit). Die Module können ein Analogsignal innerhalb von 149 µs in den entsprechenden Digitalwert umwandeln. Das Analogsignal wird dann jedersmal zur Verfügung gestellt, wenn Ihr Programm auf den Analogeingang zugreift.
  • Seite 426 S7-200 Systemhandbuch Definitionen der Angaben zu Analogmodulen Genauigkeit: Abweichung von einem erwarteten Wert an einem bestimmten Eingang bzw. Ausgang. Auflösung: Auswirkungen der Änderung eines niederwertigsten Byte im Ausgang. Tabelle A-22 Technische Daten des EM 231 und des EM 235 Wiederholbarkeit Mittlere (durchschnittliche) 1, 2, 3, 4 Genauigkeit...
  • Seite 427: Technische Daten Der Thermoelement- Und Rtd-Erweiterungsmodule

    Technische Daten Anhang A Technische Daten der Thermoelement- und RTD-Erweiterungsmodule Tabelle A-23 Bestellnummern der Thermoelement- und RTD-Module Steckbarer Bestellnummer Erweiterungsmodule EM-Eingänge EM-Ausgänge Klemmenblock 6ES7 231-7PD22-0XA0 EM 231 Analogeingabe Thermoelement, 4 Eingänge 4 Thermoelemente Nein 6ES7 231-7PB22-0XA0 EM 231 Analogeingabe RTD, 2 Eingänge 2 RTD Nein Tabelle A-24 Allgemeine technische Daten der Thermoelement- und RTD-Module...
  • Seite 428: Kompatibilität

    Umgebungstemperatur in dem Bereich, in dem das EM 231 Thermoelement-Modul installiert ist, schnell, werden weitere Fehler eingeführt. Um höchste Genauigkeit und Wiederholbarkeit zu erreichen, empfiehlt Siemens, die S7-200 RTD- und Thermoelement-Module an Standorten zu montieren, an denen die Umgebungstemperatur stabil ist.
  • Seite 429 Technische Daten Anhang A EM 231 Thermoelement-Modul Das EM 231 Thermoelement-Modul bietet der Produktreihe S7-200 eine komfortable, elektrisch getrennte Schnittstelle zu sieben Typen von Thermoelementen: J, K, E, N, S, T und R. Außerdem ermöglicht es der S7-200 den Anschluss an Analogsignale mit Pegel Low im Bereich ±80 mV. Alle an das Modul angeschlossenen Thermoelemente müssen vom gleichen Typ sein.
  • Seite 430 S7-200 Systemhandbuch Tabelle A-26 Einstellen der DIP-Schalter des Thermoelement-Moduls Schalter 1, 2, 3 Thermoelement-Typ Einstel- Beschreibung lung J (Voreinstellung) Schalter 1 bis 3 stellen den Schalter 1, 2, 3 Schalter 1, 2, 3 Thermoelement Typ (oder Thermoelement-Typ (oder mV-Betrieb) für alle Kanäle des Moduls ein.
  • Seite 431 Technische Daten Anhang A Tipp " Die Stromquelle für die Leitungsprüfung kann Signale aus Quellen mit Pegel Low z.B. Thermoelement-Simulatoren stören. " Eingangsspannungen über ca. ±200 mV lösen die Prüfung auf offene Leitungen aus, auch wenn die Stromquelle für die Leitungsprüfung deaktiviert ist. Tipp "...
  • Seite 432 S7-200 Systemhandbuch Tabelle A-28 Temperaturbereiche ( °C) und Genauigkeit für Arten von Thermoelementen Datenwort (1 Ziffer = 0,1$ C) Typ J Typ J Typ K Typ K Typ T Typ T Typ E Typ E Typen R S Typen R, S Typ N Typ N ¦80 mV...
  • Seite 433 Technische Daten Anhang A Tabelle A-29 Temperaturbereiche (°F) von Thermoelement-Typen Datenwort Typen R, (1 Ziffer = 0,1°F) Typ J Typ J Typ K Typ K Typ T Typ T Typ E Typ E Typ N Typ N ¦80 mV ¦80 mV Dez.
  • Seite 434: Einrichten Des Em 231 Rtd-Moduls

    S7-200 Systemhandbuch EM 231 RTD-Modul Das EM 231 RTD-Modul bietet der Produktreihe S7-200 eine komfortable, elektrisch getrennte Schnittstelle zu verschiedenen Widerstandstemperaturfühlern. Außerdem ermöglicht es der Produktreihe S7-200, drei verschiedene Widerstandsbereiche zu messen. Beide an das Modul angeschlossenen Widerstandstemperaturfühler müssen vom gleichen Typ sein. Einrichten des EM 231 RTD-Moduls Mit den DIP-Schaltern stellen Sie RTD-Typ, Konfiguration...
  • Seite 435 Technische Daten Anhang A Tabelle A-31 Einstellen der RTD DIP-Schalter Schalter 6 Prüfung auf offene Einstel- Beschreibung Leitungen/ lung Außerhalb des Bereichs Schalter 6 Aufwärts (+3276,7 Grad) Positive Anzeige bei Offenen Leitungen oder Außerhalb des Bereichs Konfiguration Konfiguration ↑1 - ein Abwärts (-3276,8 Grad) Negative Anzeige bei Offenen ↓0 - aus...
  • Seite 436 S7-200 Systemhandbuch Statusanzeigen des EM 231 RTD-Moduls Das RTD-Modul liefert dem Automatisierungssystem Datenwörter, die Temperaturen oder Fehlerbedingungen anzeigen. Statusbits zeigen Bereichsfehler und Anwenderspannungs-/Modulausfälle an. LEDs zeigen den Status des Moduls an. Ihr Programm muss Logik umfassen, die Fehlerbedingungen erkennt und entsprechend der Anwendung reagiert.
  • Seite 437: Bereiche Des Em 231 Rtd-Moduls

    Technische Daten Anhang A Bereiche des EM 231 RTD-Moduls Die Temperaturbereiche und die Genauigkeit für jede Art von RTD-Modul beim EM 231 RTD sind in den Tabellen A-33 und A-34 aufgeführt. Tabelle A-33 Temperaturbereiche (°C) und Genauigkeit von RTD-Typen Systemwort Pt100, Pt200, Ni100, Ni120, (1 Ziffer = 0,1 $C)
  • Seite 438 S7-200 Systemhandbuch Tabelle A-34 Temperaturbereiche ( ° F) für RTD-Typen Systemwort (1 Ziffer = 0,1 $F) Pt100, Pt200, Pt500, Pt100, Pt200, Pt500, Ni100, Ni120, Ni100, Ni120, PT1000 PT1000 Cu 10 Cu 10 Pt1000 Ni1000 Dezimal Hexadezimal 32767 7FF. 32766 7PHAGE ↑...
  • Seite 439: Technische Daten Des Em 277 Profibus-Dp-Moduls

    Technische Daten Anhang A Technische Daten des EM 277 PROFIBUS-DP-Moduls Tabelle A-35 Bestellnummer EM 277 PROFIBUS-DP-Modul Steckbarer Bestellnummer Erweiterungsmodule EM-Eingänge EM-Ausgänge Klemmenblock 6ES7 277-0AA22-0XA0 EM 277 PROFIBUS-DP Nein Tabelle A-36 Allgemeine technische Daten des EM 277 PROFIBUS-DP-Moduls Name und Beschreibung Abmessungen (mm) Verlustleistu V-DC-Bedarf...
  • Seite 440: S7-200 Cpus, Die Intelligente Module Unterstützen

    S7-200 Systemhandbuch S7-200 CPUs, die intelligente Module unterstützen Das EM 277 PROFIBUS-DP Slave-Modul ist ein intelligentes Erweiterungsmodul und kann zusammen mit den in Tabelle A-38 aufgeführten S7-200 CPUs eingesetzt werden. Tabelle A-38 Kompatibilität des EM 277 PROFIBUS-DP-Moduls mit den S7-200 CPUs Beschreibung CPU 222 ab Ausgabestand 1.10 CPU 222 DC/DC/DC und CPU 222 AC/DC/Relais...
  • Seite 441: Anschließen Einer S7-200 Als Dp-Slave Mittels Em

    Technische Daten Anhang A DP-Standardkommunikation (dezentrale Peripherie) PROFIBUS-DP (bzw. DP-Standard) ist ein Kommunikationsprotokoll für die dezentrale Peripherie gemäß der EG-Richtlinie EN 50170. Geräte, die dieser Norm entsprechen, sind kompatibel, auch wenn sie von verschiedenen Herstellern produziert wurden. DP bedeutet dezentrale Peripherie, d.h.
  • Seite 442: Konfiguration

    S7-200 Systemhandbuch Die DP-Schnittstelle des Moduls EM 277 PROFIBUS-DP kann an einen DP-Master im Netz angeschlossen sein und trotzdem als MPI-Slave mit anderen Mastern, z.B. einem SIMATIC Programmiergerät oder einer S7-300/S7-400 CPU, im gleichen Netz kommunizieren. Bild A-24 zeigt ein PROFIBUS-Netz mit einer CPU 224 und einem EM 277 PROFIBUS-DP-Modul. Die CPU 315-2 ist der DP-Master SIMATIC Programmiergerät ET 200B...
  • Seite 443 Technische Daten Anhang A Bild A-25 zeigt ein Modell des Variablenspeichers in einer CPU 224 sowie die Adressbereiche der Ein- und Ausgänge einer CPU als DP-Master. In diesem Beispiel hat der DP-Master eine E/A-Konfiguration von 16 Ausgangsbytes und 16 Eingangsbytes und einen Versatz im Variablenspeicher von 5000 definiert.
  • Seite 444 S7-200 Systemhandbuch Datenkonsistenz PROFIBUS unterstützt drei Arten der Master Slave Byte 0 Byte 0 Datenkonsistenz: Byte 1 Byte 1 Bytekonsistenz Byte 2 Byte 2 Durch die Bytekonsistenz wird Byte 3 Byte 3 sichergestellt, dass die Bytes als Byte 0 Byte 0 ganze Einheiten übertragen Byte 1 Byte 1...
  • Seite 445: Statusinformationen

    Technische Daten Anhang A Statusinformationen Es gibt 50 Bytes an Sondermerkern (SM), die je nach physikalischer Anordnung den intelligenten Modulen zugeordnet werden. Das Modul aktualisiert die SM-Adressen entsprechend der relativen Anordnung des Moduls zur CPU (mit Rücksicht auf andere Module). Das erste Modul aktualisiert SMB200 bis SMB249.
  • Seite 446 S7-200 Systemhandbuch LED-Statusanzeigen des EM 277 PROFIBUS-DP Das Modul EM 277 PROFIBUS-DP besitzt vier Status-LEDs auf der Vorderseite des Moduls, die den Betriebszustand der DP-Schnittstelle anzeigen: Nach dem Einschalten der S7-200 CPU bleibt die Anzeige DX MODE solange ausgeschaltet, bis die DP-Kommunikation aufgerufen wird. Wird die DP-Kommunikation erfolgreich initiiert (das Modul EM 277 PROFIBUS-DP geht in den Modus zum Datenaustausch mit dem Master), dann leuchtet die Anzeige DX MODE grün auf und bleibt solange eingeschaltet, bis der Modus zum Datenaustausch wieder...
  • Seite 447 Konfigurationsdatei für das EM 277, finden Sie die aktuelle GSD-Datei (SIEM089D.GSD) auf der Web-Seite www.profibus.com. Arbeiten Sie mit einem Master nicht von Siemens, erfahren Sie in der Dokumentation des Herstellers, wie Sie den Master mit Hilfe der GSD-Datei konfigurieren.
  • Seite 448 ;General parameters ; Module Definition List Module = ”2 Bytes Out/ 2 Bytes In -” 0x31 GSD_Revision EndModule Vendor_Name = ”Siemens” Module = ”8 Bytes Out/ 8 Bytes In -” 0x37 Model_Name = ”EM 277 PROFIBUS-DP” EndModule Revision = ”V1.02”...
  • Seite 449: Programmierbeispiel Für Die Dp-Kommunikation Mit Einer Cpu

    Technische Daten Anhang A Programmierbeispiel für die DP-Kommunikation mit einer CPU Im folgenden finden Sie ein Beispielprogramm in der Anweisungsliste für das PROFIBUS-DP-Modul in Steckplatz 0 für eine CPU, die die DP-Schnittstelleninformationen der Sondermerker nutzt. In diesem Programm werden die Adressen der DP-Puffer über SMW226 ermittelt und die Größen der Puffer aus SMB226 und SMB229 ausgelesen.
  • Seite 450 S7-200 Systemhandbuch Beispiel für die DP-Kommunikation mit einer CPU Netzwerk 1 //Pointer auf Ausgabedaten berechnen. //Wenn im Modus für Datenaustausch: //1. Der Ausgabepuffer ist ein Versatz von VB0. //2. Versatz im Variablenspeicher in ganze Zahl (32 Bit) umwandeln. //3. Zu Adresse VB0 addieren, um Pointer auf Ausgabedaten zu erhalten.
  • Seite 451: Technische Daten Des Modemmoduls Em 241

    Technische Daten Anhang A Technische Daten des Modemmoduls EM 241 Tabelle A-43 Bestellnummer Modemmodul EM 241 Steckbarer Bestellnummer Erweiterungsmodule EM-Eingänge EM-Ausgänge Klemmenblock 6ES7 241-1AA22-0XA0 Modemmodul EM 241 Nein 1 Acht Ausgänge werden zur logischen Steuerung der Modemfunktion verwendet, sie steuern nicht direkt externe Signale. Tabelle A-44 Allgemeine technische Daten des Modemmoduls EM 241 Name und Beschreibung Abmessungen (mm)
  • Seite 452: Einbauen Des Em

    S7-200 Systemhandbuch S7-200 CPUs, die intelligente Module unterstützen Das Modemmodul EM 241 ist ein intelligentes Erweiterungsmodul und kann zusammen mit den in Tabelle A-46 aufgeführten S7-200 CPUs eingesetzt werden. Tabelle A-46 Kompatibilität des Modemmoduls EM 241 mit S7-200 CPUs Beschreibung CPU 222 ab Ausgabestand 1.10 CPU 222 DC/DC/DC und CPU 222 AC/DC/Relais CPU 224 ab Ausgabestand 1.10...
  • Seite 453: Technische Daten Des Positioniermoduls Em 253

    Technische Daten Anhang A Technische Daten des Positioniermoduls EM 253 Tabelle A-48 Bestellnummer Positioniermodul EM 253 Steckbarer Bestellnummer Erweiterungsmodule EM-Eingänge EM-Ausgänge Klemmenblock 6ES7 253-1AA22-0XA0 Positioniermodul EM 253 Acht Ausgänge werden zur logischen Steuerung der Bewegungsfunktion verwendet, sie steuern nicht direkt externe Signale.
  • Seite 454 S7-200 Systemhandbuch Tabelle A-50 Technische Daten des Positioniermoduls EM 253, Fortsetzung Allgemein 6ES7 253-1AA22-0XA0 Ausgangsfunktionen Anzahl integrierter Ausgänge 6 Ausgänge (4 Signale) Ausgangstyp P0+, P0-, P1+, P1- RS422/485-Treiber P0, P1, DIS, CLR Open Drain Ausgangsspannung P0, P1, RS-422-Treiber, Differenzausgangsspannung Offener Stromkreis Typ.
  • Seite 455 Technische Daten Anhang A S7-200 CPUs, die intelligente Module unterstützen Das Positioniermodul EM 253 ist ein intelligentes Erweiterungsmodul und kann zusammen mit den in Tabelle A-51 aufgeführten S7-200 CPUs eingesetzt werden. Tabelle A-51 Kompatibilität des Positioniermoduls EM 253 mit S7-200 CPUs Beschreibung CPU 222 ab Ausgabestand 1.10 CPU 222 DC/DC/DC und CPU 222 AC/DC/Relais...
  • Seite 456 S7-200 Systemhandbuch Schaltpläne In der folgenden Abbildung sind die Klemmen nicht in der richtigen Reihenfolge. Die Anordnung der Klemmen finden Sie in Bild A-31. +5 V DC 3,3 k 5,6 k STOP 3,3 k 5,6 k 3,3 k 3,3 k 5,6 k LMT+ P0--...
  • Seite 457 Technische Daten Anhang A Positioniermodul EM 253 Industrial Devices Corp. (Next Step) +24 V +5 V DC 3,3 k 24V_RTN STOP 3,3 k Die Klemmen sind 3,3 k nicht in der richtigen Reihenfolge. Die Anordnung der Klemmen finden Sie 3,3 k in Bild A-31.
  • Seite 458 S7-200 Systemhandbuch Positioniermodul EM 253 Parker/Compumotor OEM 750 +24 V +5 V DC 3,3 k 24V_RTN STOP 3,3 k 3,3 k Die Klemmen sind nicht in der richtigen Reihenfolge. Die Anordnung der 3,3 k Klemmen finden Sie in Bild A-31. LMT+ Schritt P0--...
  • Seite 459: Technische Daten Des Ethernet-Moduls (Cp 243-1)

    Technische Daten Anhang A Technische Daten des Ethernet-Moduls (CP 243-1) Tabelle A-53 Bestellnummer Ethernet-Modul (CP 243-1) Steckbarer Bestellnummer Erweiterungsmodul EM-Eingänge EM-Ausgänge Klemmenblock 6GK7 243-1EX00-OXE0 Ethernet-Modul (CP 243-1) Nein Acht Ausgänge werden zur logischen Steuerung der Ethernetfunktion verwendet, sie steuern nicht direkt externe Signale. Tabelle A-54 Allgemeine technische Daten des Ethernet-Moduls (CP 243-1) Name und Beschreibung Abmessungen (mm)
  • Seite 460: Funktionen

    S7-200 Systemhandbuch S7-200 CPUs, die intelligente Module unterstützen Das Ethernet-Modul (CP 243-1) ist ein intelligentes Erweiterungsmodul und kann zusammen mit den in Tabelle A-46 aufgeführten S7-200 CPUs eingesetzt werden. Tabelle A-56 Kompatibilität des Ethernet-Moduls (CP 243-1) mit S7-200 CPUs Beschreibung CPU 222 ab Ausgabestand 1.10 CPU 222 DC/DC/DC und CPU 222 AC/DC/Relais CPU 224 ab Ausgabestand 1.10...
  • Seite 461: Technische Daten Des Internet-Moduls (Cp 243-1 It)

    Technische Daten Anhang A Technische Daten des Internet-Moduls (CP 243-1 IT) Tabelle A-57 Bestellnummer Internet-Modul (CP 243-1 IT) Steckbarer Bestellnummer Erweiterungsmodul EM-Eingänge EM-Ausgänge Klemmenblock 6GK7 243-1GX00-OXE0 Internet-Modul (CP 243-1 IT) Nein Acht Ausgänge werden zur logischen Steuerung der IT-Funktion verwendet, sie steuern nicht direkt externe Signale. Tabelle A-58 Allgemeine technische Daten des Internet-Moduls (CP 243-1 IT) Abmessungen Name und Beschreibung des...
  • Seite 462 S7-200 Systemhandbuch Das Internet-Modul (CP 243-1 IT) ist ein Kommunikationsprozessor, mit dem das S7-200 System an Industrial Ethernet (IE) angeschlossen wird. Die S7-200 kann mit STEP 7-Micro/WIN über Ethernet entfernt konfiguriert, programmiert und diagnostiziert werden. Die S7-200 kann über Ethernet mit anderen Steuerungen vom Typ S7-200, S7-300 oder S7-400 kommunizieren. Sie kann auch mit einem OPC-Server kommunizieren.
  • Seite 463 Technische Daten Anhang A Konfiguration Mit dem Internet-Assistenten in STEP 7-Micro/WIN können Sie das Internet-Modul (CP 243-1 IT) für den Anschluss eines S7-200 Zielsystems über ein Ethernet/Internet-Netz einrichten. Das Internet-Modul (CP 243-1 IT) verfügt über zusätzliche Web-Server-Funktionalität, die mit dem Internet-Assistenten eingerichtet werden kann.
  • Seite 464: Technische Daten Des As-Interface-Moduls (Cp 243-2)

    S7-200 Systemhandbuch Technische Daten des AS-Interface-Moduls (CP 243-2) Tabelle A-61 Bestellnummer des AS-Interface-Moduls (CP 243-2) Steckbarer Bestellnummer Erweiterungsmodule EM-Eingänge EM-Ausgänge Klemmenblock 6GK7 243-2AX01-0XA0 AS-Interface-Modul (CP 243-2) 8 digital und 8 analog 8 digital und 8 analog Tabelle A-62 Allgemeine technische Daten des AS-Interface-Moduls (CP 243-2) V-DC-Bedarf Name und Beschreibung Abmessungen (mm)
  • Seite 465: Betrieb

    Technische Daten Anhang A Betrieb Im Prozessabbild der S7-200 belegt das AS-Interface-Modul ein digitales Eingangsbyte (Statusbyte), ein digitales Ausgangsbyte (Steuerbyte) und 8 analoge Eingangswörter sowie 8 analoge Ausgangswörter. Das AS-Interface-Modul nutzt zwei logische Modulpositionen. Mit dem Status- und dem Steuerbyte kann der Betriebszustand des AS-Interface-Moduls über ein Anwenderprogramm eingestellt werden.
  • Seite 466: Optionale Steckmodule

    S7-200 Systemhandbuch Optionale Steckmodule Steckmodul Beschreibung Bestellnummer Speichermodul Speichermodul, 32 KB (Anwenderprogramm) 6ES7 291-8GE20-0XA0 Speichermodul Speichermodul, 64 KB (Anwenderprogramm, Rezepte und 6ES7 291-8GF23-0XA0 Datenprotokoll) Speichermodul Speichermodul, 256 KB (Anwenderprogramm, Rezepte und 6ES7 291-8GH23-0XA0 Datenprotokoll) Echtzeituhr mit Batterie Genauigkeit Uhrmodul: 6ES7 297-1AA23-0XA0 2 Minuten/Monat bei 25°...
  • Seite 467: Steckleitung Für Erweiterungsmodule

    Technische Daten Anhang A Steckleitung für Erweiterungsmodule Allgemeine Leistungsmerkmale (6ES7 290-6AA20-0XA0) Kabellänge 0,8 m Gewicht 25 g Anschlussart 10poliges Flachkabel Buchse Stecker Bild A-40 Typischer Einbau der Steckleitung für Erweiterungsmodule Tipp Bei mehrzeiligem Aufbau dürfen Sie maximal eine Steckleitung pro CPU-/Erweiterungsmodulkette verwenden.
  • Seite 468: Rs-232/Ppi-Multi-Master-Kabel Und Usb/Ppi-Multi-Master-Kabel

    S7-200 Systemhandbuch RS-232/PPI-Multi-Master-Kabel und USB/PPI-Multi-Master-Kabel Tabelle A-65 Technische Daten des RS-232/PPI-Multi-Master-Kabels und des USB/PPI-Multi-Master-Kabels Beschreibung S7-200 RS-232/PPI-Multi-Master-Kabel S7-200 USB/PPI-Multi-Master-Kabel Bestellnummer 6ES7 901-3CB30-0XA0 6ES7-901-3DB30-0XA0 Allgemeine Eigenschaften Versorgungsspannung 14,4 bis 28,8 V DC 14,4 bis 28,8 V DC Versorgungsstrom bei 24-V-Nennspannung Max. 60 mA Effektivwert Max.
  • Seite 469 Technische Daten Anhang A S7-200 RS-232/PPI-Multi-Master-Kabel Tabelle A-66 S7-200 RS-232/PPI-Multi-Master-Kabel - Anschlussbelegung für RS-485-Steckverbinder zu lokalem RS-232-Steckverbinder Anschlussbelegung RS-485-Steckverbinder Anschlussbelegung lokaler RS-232-Steckverbinder Signalbeschreibung Signalbeschreibung Kein Anschluss Erkennung Data Carrier (DCD) (nicht verwendet) 24-V-Rückleitung (RS-485 logische Erde) Daten empfangen (RD) (Ausgang des PC/PPI-Kabels) Signal B (RxD/TxD+) Daten senden (TD) (Eingang des...
  • Seite 470: Service Pack 4 (Oder Höher)

    S7-200 Systemhandbuch Bei Anschluss an ein Modem: Stellen Sie den Modus PPI/frei programmierbare Kommunikation ein (Schalter 5=0). Stellen Sie die Baudrate ein (Schalter 1, 2 und 3). Stellen Sie ’Entfernt’ ein (Schalter 6=1). Die Einstellung ’Entfernt’ ist die gleiche Einstellung wie DTE beim PC/PPI-Kabel.
  • Seite 471 Technische Daten Anhang A S7-200 USB/PPI-Multi-Master-Kabel Für die Verwendung des USB-Kabels müssen Sie STEP 7-Micro/WIN 3.2 Service Pack 4 (oder höher) installiert haben. Das USB--Kabel ist nur für den Einsatz mit einer S7--200 CPU 22x oder höher gedacht. Das USB--Kabel unterstützt die frei programmierbare Kommunikation nicht und auch nicht das Laden des TP Designer ins TP070.
  • Seite 472: Eingangssimulatoren

    S7-200 Systemhandbuch Eingangssimulatoren Simulator mit 8 Anschlussklemmen Simulator mit 14 Anschlussklemmen Simulator mit 24 Anschlussklemmen Bestellnummer 6ES7 274-1XF00-0XA0 6ES7 274-1XH00-0XA0 6ES7 274-1XK00-0XA0 Größe (L x B x T) 61 x 33,5 x 22 mm 91,5 x 35,5 x 22 mm 148,3 x 35,5 x 22 mm Gewicht 0,02 kg...
  • Seite 473: Berechnen Der Leistungsbilanz

    Berechnen der Leistungsbilanz Die S7-200 CPU besitzt eine interne Spannungsversorgung, die neben der CPU selbst die Erweiterungsmodule und andere 24-V-DC-Verbraucher versorgt. Mit Hilfe der folgenden Informationen können Sie berechnen, wieviel Leistung die S7-200 CPU für Ihre Konfiguration zur Verfügung stellen kann. Leistungsbedarf Jede S7-200 CPU liefert Gleichspannung von 5 V und 24 V: Jede CPU besitzt eine 24-V-DC-Geberversorgung, die die integrierten Eingänge und die...
  • Seite 474: Berechnen Eines Beispiels Für Den Leistungsbedarf

    S7-200 Systemhandbuch Berechnen eines Beispiels für den Leistungsbedarf Tabelle B-1 zeigt ein Beispiel für die Berechnung des Leistungsbedarfs einer S7-200 mit folgenden Geräten: S7-200 CPU 224 AC/DC/Relais 3 EM 223 8 DC-Eingänge/8 Relaisausgänge 1 EM 221 8 DC-Eingänge Dieser Aufbau verfügt insgesamt über 46 Eingänge und 34 Ausgänge. Tipp Die CPU hat den für die internen Relaisspulen benötigten Leistungsbedarf bereits zugeordnet.
  • Seite 475 Berechnen der Leistungsbilanz Anhang B Berechnen des Leistungsbedarfs Mit Hilfe dieser Tabelle können Sie berechnen, wieviel Leistung die S7-200 CPU für Ihre Konfiguration liefern kann. Die Datenblätter in Anhang A bieten Informationen zu der verfügbaren Leistung der einzelnen Ausführungen der CPUs und zum Leistungsbedarf der Erweiterungsmodule.
  • Seite 476 S7-200 Systemhandbuch...
  • Seite 477: Fehlermeldungen

    Fehlermeldungen Die folgenden Informationen zu möglichen Fehlern sollen Ihnen bei der Fehlerbehebung mit Ihrer S7-200 CPU behilflich sein. In diesem Kapitel Fehlercodes und Meldungen von schweren Fehlern ........Fehler zur Laufzeit .
  • Seite 478: Fehlercodes Und Meldungen Von Schweren Fehlern

    S7-200 Systemhandbuch Fehlercodes und Meldungen von schweren Fehlern Tritt ein schwerer Fehler auf, beendet die S7-200 die Bearbeitung des Programms. Je nach Schweregrad des Fehlers kann die S7-200 einige oder auch gar keine Funktionen mehr ausführen. Ziel der Behebung von schweren Fehlern ist es, die S7-200 in einen sicheren Zustand zu bringen, so dass Informationen zu der Fehlerbedingung in der S7-200 abgefragt werden können.
  • Seite 479: Fehler Zur Laufzeit

    Fehlermeldungen Anhang C Fehler zur Laufzeit Während der Bearbeitung Ihres Programms können leichte Fehlerbedingungen auftreten (z. B. Adressierungsfehler). In diesem Fall gibt die S7-200 einen Fehlercode für einen Laufzeitfehler aus. Tabelle C-2 listet die Beschreibungen zu den Fehlercodes der leichten Fehler auf. Tabelle C-2 Fehler zur Laufzeit Fehlercode...
  • Seite 480: Verletzungen Der Übersetzungsregeln

    S7-200 Systemhandbuch Verletzungen der Übersetzungsregeln Wenn Sie ein Programm in die S7-200 laden, übersetzt die CPU das Programm. Erkennt die S7-200, dass das Programm eine Übersetzungsregel verletzt (z.B. eine Operation ungültig ist), dann bricht die S7-200 den Ladevorgang ab und gibt einen Übersetzungsfehler aus. Tabelle C-3 beschreibt die Fehlercodes bei Verletzungen der Übersetzungsregeln.
  • Seite 481 Sondermerker Sondermerker bieten verschiedene Status- und Steuerungsfunktionen und dienen dazu, Informationen zwischen der S7-200 und Ihrem Programm auszutauschen. Sondermerker können als Bits, Bytes, Wörter und Doppelwörter verwendet werden. In diesem Kapitel SMB0: Statusbits ..............SMB1: Statusbits .
  • Seite 482: Smb0: Statusbits

    S7-200 Systemhandbuch SMB0: Statusbits Wie in Tabelle D-1 beschrieben, enthält SMB0 acht Statusbits, die von der S7-200 am Ende eines jeden Zyklus aktualisiert werden. Tabelle D-1 Sondermerker SMB0 (SM0.0 bis SM0.7) Sondermerker Beschreibung (schreibgeschützt) SM0.0 Dieses Bit ist immer eingeschaltet. SM0.1 Dieses Bit ist im ersten Zyklus eingeschaltet.
  • Seite 483: Smb2: Empfangene Zeichen In Der Frei Programmierbaren Kommunikation

    Sondermerker Anhang D SMB2: Empfangene Zeichen in der frei programmierbaren Kommunikation SMB2 dient als Puffer für empfangene Zeichen bei der frei programmierbaren Kommunikation. Wie in Tabelle D-3 beschrieben, werden die Zeichen, die während der frei programmierbaren Kommunikation empfangen werden, in diesem Speicher abgelegt, damit das KOP-Programm schnell auf die Werte zugreifen kann.
  • Seite 484: Smb4: Überlauf Der Warteschlange

    S7-200 Systemhandbuch SMB4: Überlauf der Warteschlange Wie in Tabelle D-5 beschrieben, enthält SMB4 die Überlaufbits für die Interrupt-Warteschlange, einen Statusindikator, der angibt, ob die Interrupts freigegeben oder gesperrt sind sowie einen Merker, der anzeigt, ob sich der Sender im Leerlauf befindet. Die Bits für den Warteschlangenüberlauf zeigen an, dass sich die Interrupts entweder in einer höheren Geschwindigkeit ereignen, als sie bearbeitet werden können oder dass sie durch die Operation Alle Interruptereignisse sperren gesperrt wurden.
  • Seite 485: Smb6: Kennregister Der Cpu

    Sondermerker Anhang D SMB6: Kennregister der CPU Wie in Tabelle D-7 beschrieben, ist SMB6 das Kennregister der S7-200 CPU. SM6.4 bis SM6.7 enthalten die Kennung der S7-200 CPU. SM6.0 bis SM6.3 sind für zukünftige Funktionen reserviert. Tabelle D-7 Sondermerker SMB6 Sondermerker Beschreibung (schreibgeschützt) Format...
  • Seite 486: Smb8 Bis Smb21: Kenn- Und Fehlerregister Des E/A-Moduls

    S7-200 Systemhandbuch SMB8 bis SMB21: Kenn- und Fehlerregister des E/A-Moduls SMB8 bis SMB21 sind für die Erweiterungsmodule 0 bis 6 in Bytepaaren gegliedert. Wie in Tabelle D-8 beschrieben, ist das Byte mit der geraden Nummer in einem Paar das Kennregister des Erweiterungsmoduls.
  • Seite 487: Smw22 Bis Smw26: Zykluszeiten

    Sondermerker Anhang D SMW22 bis SMW26: Zykluszeiten Wie in Tabelle D-9 beschrieben, liefern SMW22, SMW24 und SMW26 Informationen zur Zykluszeit: kürzeste Zykluszeit, längste Zykluszeit und letzte Zykluszeit in Millisekunden. Tabelle D-9 Sondermerker SMW22 bis SMW26 Sondermerker Beschreibung (schreibgeschützt) SMW22 Zykluszeit des letzten Zyklus in Millisekunden SMW24 Kürzeste Zykluszeit seit Beginn des Betriebszustands RUN SMW26...
  • Seite 488: Smb31 Und Smw32: Schreibsteuerung Nullspannungsfester Speicher (Eeprom)

    S7-200 Systemhandbuch SMB31 und SMW32: Schreibsteuerung nullspannungsfester Speicher (EEPROM) Sie können über Ihr Programm einen Wert, der sich im Variablenspeicher befindet, im nullspannungsfesten Speicher ablegen. Hierzu laden Sie die Adresse, die nullspannungsfest gespeichert werden soll, in SMW32. Dann laden Sie SMB31 mit dem Befehl, den Wert zu speichern.
  • Seite 489: Smb36 Bis Smb65: Register Hsc0, Hsc1 Und Hsc2

    Sondermerker Anhang D SMB36 bis SMB65: Register HSC0, HSC1 und HSC2 Wie in Tabelle D-14 beschrieben, werden SMB36 bis SMB65 dazu verwendet, den Betrieb der schnellen Zähler HSC0, HSC1 und HSC2 zu überwachen und zu steuern. Tabelle D-14 Sondermerker SMB36 bis SMB62 Sondermerker Beschreibung SM36.0 bis SM36.4...
  • Seite 490: Smb66 Bis Smb85: Pto/Pwm-Register

    S7-200 Systemhandbuch Tabelle D-14 Sondermerker SMB36 bis SMB62, Fortsetzung Sondermerker Beschreibung SM56.0 bis SM56.4 Reserviert. SM56.5 Statusbit HSC2 - Aktuelle Zählrichtung: 1 = Vorwärtszählen SM56.6 Statusbit HSC2 - Aktueller Wert gleich voreingestellter Wert: 1 = gleich SM56.7 Statusbit HSC2 - Aktueller Wert ist größer als voreingestellter Wert: 1 = größer als SM57.0 Steuerbit HSC2 - Pegel für Rücksetzen aktiv: 0 = Aktiv High;...
  • Seite 491 Sondermerker Anhang D Tabelle D-15 Sondermerker SMB66 bis SMB85, Fortsetzung Sondermerker Beschreibung SMW68 PTO0/PWM0 - Zykluszeit (2 bis 65.535 Einheiten der Zeitbasis); SMW70 PWM0 - Impulsdauer (0 bis 65.535 Einheiten der Zeitbasis); SMD72 PTO0 - Impulszählwert (1 bis 2 -1); SM76.0 bis SM76.3 Reserviert.
  • Seite 492: Smb86 Bis Smb94 Und Smb186 Bis Smb194: Steuerung Des Meldungsempfangs

    S7-200 Systemhandbuch SMB86 bis SMB94 und SMB186 bis SMB194: Steuerung des Meldungsempfangs Wie in Tabelle D-16 beschrieben, werden SMB86 bis SMB94 und SMB186 bis SMB194 dazu verwendet, den Status der Funktion zum Empfangen von Meldungen zu steuern und zu lesen. Tabelle D-16 Sondermerker SMB86 bis SMB94 und SMB186 bis SMB194 Schnitt- Schnitt-...
  • Seite 493: Smw98: Fehler Im Erweiterungsbus

    Sondermerker Anhang D SMW98: Fehler im Erweiterungsbus Wie in Tabelle D-17 beschrieben, liefert SMW98 Informationen zu der Anzahl der Fehler im Erweiterungsbus. Tabelle D-17 Sondermerkerbyte SMW98 Sondermerker Beschreibung SMW98 Diese Adresse wird jedesmal, wenn auf dem Erweiterungsbus ein Paritätsfehler erkannt wird, um 1 erhöht.
  • Seite 494: Smb166 Bis Smb185: Profildefinitionstabelle Pto0, Pto1

    S7-200 Systemhandbuch Tabelle D-18 Sondermerker SMB131 bis SMB165, Fortsetzung Sondermerker Beschreibung SM147.5 HSC4 - Voreingestellten Wert aktualisieren: 1 = neuen Wert in die Voreinstellung von HSC4 schreiben SM147.6 HSC4 - Aktuellen Wert aktualisieren: 1 = neuen Wert in aktuellen Wert von HSC4 schreiben SM147.7 HSC4 - Freigabebit: 1 = Freigeben...
  • Seite 495: Smb186 Bis Smb194: Steuerung Des Meldungsempfangs (Siehe Smb86 Bis Smb94)

    Sondermerker Anhang D (siehe SMB186 bis SMB194: Steuerung des Meldungsempfangs SMB86 bis SMB94) Siehe Tabelle D-16. SMB200 bis SMB549: Status intelligentes Modul Wie in Tabelle D-20 beschrieben, sind SMB200 bis SMB549 reserviert für Informationen von intelligenten Erweiterungsmodulen, z.B. dem Modul EM 277 PROFIBUS-DP. In den technischen Daten in Anhang A erfahren Sie, wie Ihr Modul SMB200 bis SMB549 nutzt.
  • Seite 496 S7-200 Systemhandbuch...
  • Seite 497 S7-200 Bestellnummern CPUs Bestellnummer CPU 221, DC/DC/DC, 6 Eingänge / 4 Ausgänge 6ES7 211-0AA23-0XB0 CPU 221 AC/DC/Relais, 6 Eingänge / 4 Relais 6ES7 211-0BA23-0XB0 CPU 222, DC/DC/DC, 8 Eingänge / 6 Ausgänge 6ES7 212-1AB23-0XB0 CPU 222 AC/DC/Relais 8 Eingänge / 6 Relais 6ES7 212-1BB23-0XB0 CPU 224, DC/DC/DC, 14 Eingänge / 10 Ausgänge 6ES7 214-1AD23-0XB0...
  • Seite 498 S7-200 Systemhandbuch Steckmodule und Kabel Bestellnummer Speichermodul, 32 KB (Anwenderprogramm) 6ES7 291-8GE20-0XA0 Speichermodul, 64 KB (Anwenderprogramm, Rezepte und Datenprotokoll) 6ES7 291-8GF23-0XA0 Speichermodul, 256 KB (Anwenderprogramm, Rezepte und Datenprotokoll) 6ES7 291-8GH23-0XA0 Echtzeituhr mit Batteriemodul 6ES7 297-1AA23-0XA0 BC 293, CPU 22x Batteriemodul 6ES7 291-8BA20-0XA0 Steckleitung für Erweiterungsmodule, 0,8 m, CPU 22x/EM 6ES7 290-6AA20-0XA0...
  • Seite 499 S7-200 Bestellnummern Anhang E Kabel, Busanschlussstecker und Busverstärker Bestellnummer MPI-Kabel 6ES7 901-0BF00-0AA0 PROFIBUS-Netzkabel 6XVI 830-0AH10 Busanschlussstecker mit Stecker für die Programmierschnittstelle, axialer Kabelabgang 6ES7 972-0BB11-0XA0 Busanschlussstecker ohne Stecker für die Programmierschnittstelle, axialer Kabelabgang 6ES7 972-0BA11-0XA0 RS-485 Busanschlussstecker mit 35°-Kabelabgang (keine Programmierschnittstelle) 6ES7 972-0BA40-0XA0 RS-485 Busanschlussstecker mit 35°-Kabelabgang (mit Programmierschnittstelle) 6ES7 972-0BB40-0XA0...
  • Seite 500 S7-200 Systemhandbuch...
  • Seite 501: Ausführungszeiten Von Awl-Operationen

    Ausführungszeiten von AWL-Operationen Die Ausführungszeiten der Operationen sind von großer Bedeutung, wenn Ihre Anwendung zeitkritische Funktionen enthält. Die Ausführungszeiten der Operationen werden in Tabelle F-2 aufgeführt. Tipp Wenn Sie mit den in Tabelle F-2 aufgeführten Ausführungszeiten arbeiten, müssen Sie die Auswirkungen des Signalflusses auf die Operation, die Auswirkungen der indirekten Adressierung und die Auswirkungen durch Zugriff auf bestimmte Speicherbereiche bei diesen Ausführungszeiten berücksichtigen.
  • Seite 502 S7-200 Systemhandbuch Tabelle F-2 Ausführungszeiten der Operationen µs µs Operation Operation Verwendet: E 0,24 Zeit = Grundausführungszeit + SM, T, Z, V, S, A, M (Länge∗LM) 10,5 Grundausführungszeit (konstante Länge) Grundausführungszeit (variable Länge) Längenmultiplikator (LM) CALL Ohne Parameter: Mit Parametern: Zeit = Grundausführungszeit + Σ...
  • Seite 503 Ausführungszeiten von AWL-Operationen Anhang F µs µs Operation Operation tpy. 35 Verwendet: E 0,22 max. 40 SM, T, Z, V, S, A, M LDB <=, =, >=, >, <, <> LDD <=, =, >=, >, <, <> ENCO max. 24 Verwendet: Lokale Eingänge Kein Signalfluss vorhanden Erweiterungseingänge...
  • Seite 504 S7-200 Systemhandbuch µs µs Operation Operation Verwendet: Lokale Eingänge Zeit = Grundausführungszeit + (LM ∗ N) Erweiterungseingänge Grundausführungszeit OR <=, =, >=, >, <, <> Längenmultiplikator (LM) N ist die Schiebezahl Zeit = Grundausführungszeit + (LM ∗ N) Grundausführungszeit Grundausführungszeit Längenmultiplikator (LM) OS=, <...
  • Seite 505 Ausführungszeiten von AWL-Operationen Anhang F µs µs Operation Operation SHRB Zeit = Grundausführungszeit + Zeit = Grundausführungszeit + (LM ∗×N) (Länge∗LM1) + ((Länge /8) ∗ LM2) Grundausführungszeit Grundausführungszeit (für erstes Quellzeichen) (konstante Länge) Längenmultiplikator (LM) Grundausführungszeit N ist die Anzahl zusätzlicher (variable Länge) Quellzeichen Längenmultiplikator 1 (LM1)
  • Seite 506 S7-200 Systemhandbuch µs Operation UR <=, =, >=, >, <, <> US=, <> Zeit = Grundausführungszeit + (LM ∗ N) Grundausführungszeit Längenmultiplikator (LM) N ist die verglichene Zeichenzahl UW <=, =, >=, >, <, <> XORB XORD XORW Beim Wechsel des Zähleingangs Sonst Beim Wechsel des Zähleingangs Sonst...
  • Seite 507 S7-200 Kurzinformation Damit Sie bestimmte Informationen leichter finden können, werden in diesem Abschnitt die folgenden Informationen zusammengefasst: Sondermerker Beschreibung der Interruptereignisse Zusammenfassung der Speicherbereiche und Funktionen der S7-200 CPU Schnelle Zähler HSC0, HSC1, HSC2, HSC3, HSC4, HSC5 S7-200 Operationen Tabelle G-1 Sondermerker Sondermerker SM0.0 Immer ein...
  • Seite 508 S7-200 Systemhandbuch Tabelle G-2 Interruptereignisse nach Prioritäten Nummer des Priorität in Beschreibung des Interrupts Prioritätsklasse Ereignisses Gruppen Schnittstelle 0: Zeichen empfangen Schnittstelle 0: Übertragung beendet Kommunikations Kommunikations- Schnittstelle 0: Meldungsempfang beendet Interrupts: Interrupts: höchste Schnittstelle 1: Meldungsempfang beendet Prioritätsklasse Prioritätsklasse Schnittstelle 1: Zeichen empfangen Schnittstelle 1: Übertragung beendet Interrupt PTO0 beendet...
  • Seite 509 S7-200 Kurzinformation Anhang G Tabelle G-3 Speicherbereiche und Funktionen der S7-200 CPUs Beschreibung CPU 221 CPU 222 CPU 224 CPU 224XP CPU 226 Größe des Anwenderprogr. mit Bearbeitung im RUN 4096 Bytes 4096 Bytes 8192 Bytes 12288 Bytes 16384 Bytes ohne Bearbeitung im RUN 4096 Bytes 4096 Bytes...
  • Seite 510 S7-200 Systemhandbuch Tabelle G-4 Schnelle Zähler HSC0, HSC3, HSC4 und HSC5 HSC0 HSC3 HSC4 HSC5 Zählerart Taktgeb Taktgeber Richtung Rücksetzen Taktgeber Taktgeber Richtung Rücksetzen I0.0 I0.1 I0.3 I0.4 I0.0 I0.2 I0.3 I0.5 I0.0 I0.1 I0.3 I0.4 I0.0 I0.1 I0.2 I0.3 I0.4 I0.5 HSC0...
  • Seite 511 S7-200 Kurzinformation Anhang G Boolesche Operationen Arithmetische Operationen, Inkrementieren und Dekrementieren Laden Direkt Laden IN, OUT Ganze Zahlen (16 Bit) addieren, Negiert Laden IN, OUT Ganze (32 Bit) o. Realzahlen addieren IN, OUT LDNI Direkt Negiert Laden IN1+OUT=OUT IN, OUT Ganze Zahlen (16 Bit) subtrahieren, Direkt UND IN, OUT...
  • Seite 512 S7-200 Systemhandbuch Übertragungs-, Schiebe- und Rotieroperationen Tabellen-, Such- und Umwandlungsoperationen MOVB IN, OUT FILL IN, OUT, N Speicher mit Bitmuster belegen MOVW IN, OUT Byte, Wort, Doppelwort, Realzahl BCDI BCD in ganze Zahl wandeln übertragen MOVD IN, OUT IBCD Ganze Zahl in BCD wandeln MOVR IN, OUT IN, OUT...
  • Seite 513 Index Zeichen Analogausgang (AA), Adressierung, 31 Analogausgänge, Konfigurieren von Werten, 44 &, 33 Analogeingang (AE) *, 33 Adressierung, 31 Filter, 45 Analogmodule, 3 Analogeingang EM 231, 406 EM 231 RTD, 413 AA. See Analogausgang (AA) EM 231 Thermoelement, 413 Abbilden von Adressen in der S7--200, Modbus, 351 EM 232 Analogausgabe, 410 Ablaufsteuerungsrelais (S), 31 EM 235 Analogein--/Analogausgabe, 407...
  • Seite 514 S7-200 Systemhandbuch Internet--Modul CP 243--1 IT, 449 Ausführungszeiten, AWL--Operationen, 487 Kommunikationsschnittstelle, 225 Ausgänge, 24 Ansicht, Fehler, 60 CPU, 392 Antriebe. See MicroMaster--Antriebe Digitalerweiterungsmodul, 399 Anweisungsliste. See AWL--Editor Operationen ohne Ausgänge, 59 Anwenderabbruch, 94 Positioniermodul EM 253, 267 Anwenderbibliotheken, 65 Ausgänge und Relais, 22 Anwenderdefiniertes Protokoll, Frei Ausgänge, Analog, Konfigurieren von Werten, 44 programmierbare Kommunikation, 227...
  • Seite 515 Index Beispiele Operationen für Unterprogramme, 209 Berechnen des Leistungsbedarfs, 459 Positioniermodul, 287–291 Betriebsarten von schnellen Zählern, 123 Programm für das USS--Protokoll, 343 Bytes im Wort tauschen, 185 Rotieroperationen, 182 Festpunktarithmetik, 143 Rücksetzen, 75 Frei programmierbare Kommunikation, 228 Schiebeoperationen, 182 Genormte Umwandlungsoperationen, 103 Setzen, 75 Gleitpunktarithmetik, 143 SIMATIC Zähler, 117...
  • Seite 516 S7-200 Systemhandbuch Bitverknüpfungsoperationen Fehlerbehebung, 60 Bistabiler Funktionsbaustein: Vorrangig Kennregister (SMB6), 471 Rücksetzen, 79 Kommunikationsschnittstellen, 2 Bistabiler Funktionsbaustein: Vorrangig Leistungsbedarf, 17, 459 Setzen/Bistabiler Funktionsbaustein: Passwortschutz, 48 Vorrangig Rücksetzen, 79 Schraubengrößen für den Einbau, 18 Kontakte, 72 Speicher, 2 Spulen, 75 Suchen im Netz, 215 Stackoperationen, 77 Zyklus, 24 Bitwert direkt rücksetzen, 75...
  • Seite 517 Index DECEL_TIME (Verzögerungszeit), Positioniermodul Erweiterungsmodul, 18 EM 253, 258 Hochspannungsgeräte, 16 Dekrementieren, 146 Mindestabstand, 16 Det Norske Veritas (DNV), 384 Montagevoraussetzungen, 18 Diagnose, CPU--Selbsttest, 25 Richtlinien, 16 Diagnose--LED, 47 S7--200, 17 Diagnoseinformationen, Positioniermodul EM 253, Spannungsversorgung, 17 Steckleitung, 453 Dialogfeld ’Informationen’, 60 Wärmeproduzierende Geräte, 16 Differentialanteil, PID--Algorithmus, 150 Einerkomplement von Byte erzeugen, 163...
  • Seite 518 S7-200 Systemhandbuch Statusanzeigen, 422 Erweiterungs--E/A, 32 Technische Daten, 413 Busfehler (SMW98), 479 Temperaturbereiche und Genauigkeit, 423–424 Erweiterungsmodule, 3 EM 231 Thermoelement--Modul Abmessungen, 18 Anschlüsse, 414 Adressierung der Ein-- und Ausgänge, 32 CPU--Kompatibilität, 414 Analog Einstellen der DIP--Schalter, 416 Bestellnummern, 402, 413 Grundlagen, 415 Schaltpläne, 404 Konfigurieren, 415...
  • Seite 519 Index Schwere Fehler, 62 FUP--Editor Fehlercodes, 464 Beschreibung, 56 Modulfehler des Positioniermoduls EM 253, 295 Funktionen, 56 Operation PWMxRUN, 256 Konventionen, 58 Operationen für das Positioniermodul EM 253, Operationen für das USS--Protokoll, 344 Operationen PTO, 266 Positioniermodul EM 253, 294 Ganze Zahl (16 Bit) in ganze Zahl (32 Bit) wandeln, Programmierfehler zur Laufzeit, 465 Schwere Fehler, 464...
  • Seite 520 S7-200 Systemhandbuch Rückwärtszähler, 118 Bestellnummer, 448, 483 Vorwärtszähler, 118 Funktionen, 448 IEC--Zeiten, 203 Internet--Assistent, 449 Beispiel, 204 Kommunikationsprozessoren, 448 Impuls (TP), 203 Konfiguration, 449 Impulsabgriff, 45, 46 Technische Daten, 448 Impulsausgabe Interrupt trennen, 155 Impulsausgabe (PLS), 135 Interrupt zuordnen, 155 Impulsdauermodulation (PWM), 135 Interruptereignis löschen, 155 Impulsfolge (PTO), 135...
  • Seite 521 Index EM 235, 405 Werte der Analogausgänge, 44 Kenn-- und Fehlerregister des E/A--Moduls, 472 Zustände der Digitalausgänge, 43 Klemmenblock Konfigurations--/Profiltabelle, Positioniermodul EM Ausbau, 19 253, 296 Wiedereinbau, 19 Konfigurationspläne, 53 Kommunikation, 212 Konfigurationstabelle, Modemmodul EM 241, 315, Baudrate, 233, 234 Funkmodem, 234–235 Konfigurieren Konflikte, 238...
  • Seite 522 S7-200 Systemhandbuch Lokaldatenspeicher (L), 30 Mit PPI--Multi--Master--Kabel, 233 Lokale Variablentabelle, 55, 64 Modem--Assistent, 232 Modemmodul EM 241, 316 Modemmodul, 437 Beispiel, 325 Datenübertragungen, 313 Master--Geräte, 213 Fehler der Operationen, 323 Maximale Drehzahl und Start--/Stoppdrehzahl, Format von Positionier--Assistent, 257 CPU--Datenübertragungsnachrichten, 332 Meldung aus Zwischenspeicher übertragen, 88 Format von Textnachrichten, 331 Frei programmierbare Kommunikation, 88...
  • Seite 523 Index Modus für Datenaustausch, EM 277 Normen, National und international, 384 PROFIBUS--DP, 430 NOT, 72 Modus für schnellen Zähler definieren (HDEF), 120 Null--Modem--Adapter, 234 Montage Nulloperation, 75 Abmessungen, 18 Nullspannungsfester Programmspeicher, 39 Mindestabstand, 18 Nullspannungsfester Speicher, 36, 39 Schalttafel, 18 Kopieren von Variablenspeicher, 40 Standard--Hutschiene, 18 Numerische Funktionen...
  • Seite 524 S7-200 Systemhandbuch Operation MODx_CTRL, Modemmodul EM 241, 321 Byte in ganze Zahl wandeln, 102 Operation MODx_MSG, Modemmodul EM 241, 322 Byte links rotieren, 181 Operation MODx_XFR, Modemmodul EM 241, 321 Byte links schieben, 181 Operation Programmschleife mit FOR, Beispiel, 172 Byte rechts rotieren, 181 Operation PWMx_RUN, Fehlercodes, 256 Byte rechts schieben, 181...
  • Seite 525 Index Inkrementieren, 146 Speicher mit Bitmuster belegen, 194 Interrupt, 155–161 Sprungmarke definieren, 173 Interrupt trennen, 155 Stack laden, 77 Interrupt zuordnen, 155 Standardkontakt, 72 Interruptereignis löschen, 155 Steigende Flanke, 72 Interruptprogramm absolut beenden, 155 Subtrahieren, 142 Interruptprogramm bedingt beenden, 155, 206 Tabelle, 192–197 Letzten Wert aus Tabelle löschen, 192 Tangens, 145...
  • Seite 526 S7-200 Systemhandbuch USS4_RPM_x und USS4_WPM_x, 340, 341 Positionierbefehle, Positioniermodul EM 253, 302 Operationen für Unterprogramme Positioniermodul Beispiel, 209 ACCEL_TIME, 258 Interruptprogramm bedingt beenden, 206 Anzeigen und Steuern des Betriebs, 292 Operationen PTO, Fehlercodes, 266 Beispielprogramm für die Steuerung, 304 Operationen, Kurzinformation, 497 Beseitigen von Spiel, 308 Operations--Assistent DECEL_TIME, 258...
  • Seite 527 Index POSx_DIS, 284 Technische Daten des Kabels, 223 POSx_GOTO, 278 PROFIBUS--Protokoll, 217, 237 POSx_LDOFF, 281 Profildefinitionstabelle PTO0, PTO1 (SMB166 bis POSx_LDPOS, 282 SMB185), 480 POSx_MAN , 277 Profiltabelle POSx_RSEEK, 280 Positioniermodul EM 253, 296 POSx_RUN, 279 PTO/PWM--Generatoren, 140 POSx_SRATE, 283 Programm Programmierung, 268 Analogeingänge, 25...
  • Seite 528 S7-200 Systemhandbuch Prozessabbild, 42 Zuweisen von Speicher, 361 Prozessabbild der Ausgänge, 24 Rezepte, Laden aus CPU und Laden in CPU, 36 Prozessabbild der Ausgänge (A), 27 Richtlinien Prozessabbild der Eingänge, 25 Ändern eines Pointers für die indirekte Prozessabbild der Eingänge (E), 27 Adressierung, 34 Prozessvariablen Einbau, 16...
  • Seite 529 Index Betriebszustand RUN, 14, 41 Schachtelung, Unterprogramme, 206 Betriebszustand STOP, 14, 41 Schaltbild, Modemmodul EM 241, 437 CPUs, 2 Schaltbild der Ausgänge Einbau, 17 EM 232, 410 Einbaurichtlinien, 16 EM 235, 410 Elektromagnetische Verträglichkeit, 385 Schaltbild der Eingänge Erdungsrichtlinien, 21 EM 231, 408 Erweiterungsmodule, 3 EM 235, 409...
  • Seite 530 S7-200 Systemhandbuch Servomotoren, Bewegungssteuerung im offenen Software--Test, 245 Kreis, 257 Sondermerker, 468–476 Setzen, 75 Kurzinformation, 493 Beispiel, 75 Modbus--Slave--Protokoll, 350 Sicherheitsrückruf, Modemmodul EM 241, 314 Modemmodul EM 241, 326 Sicherheitsstromkreise, Entwerfen, 52 Positioniermodul EM 253, 300 Sieben--Segment--Anzeige, 104 PTO/PWM--Funktion, 138 Signalfluss, Parameter für Unterprogramm, 207 Sondermerker (SM), 30 SIMATIC Befehlssatz, 57...
  • Seite 531 Index Setzen, 75 Voraussetzungen an den PC, 4 Zuweisen, 75 Voraussetzungen an die Ausrüstung, 4 Stack laden, 77 STEP 7--Micro/WIN 32 Operationsbibliotheken, 484 Stackoperationen Steuer--Panel für die PID--Abstimmung, 380 Beispiel, 78 Steuerbyte, Einrichten für HSC, 126 Erste und zweite Stackebene durch ODER Steuerung im offenen Kreis, 254 verknüpfen, 77 Steuerungslogik, 24...
  • Seite 532 S7-200 Systemhandbuch Teilung von Ablaufketten Umwandeln Beispiel, 177 Prozessvariablen, 150 Operationen für das Ablaufsteuerungsrelais, 177 Stellgröße in skalierte ganze Zahl, 151 Teilzeichenkette aus Zeichenkette kopieren, 188 Umwandlungsoperationen Teilzeichenkette in ganze Zahl (32 Bit) wandeln, 109, ASCII, 105 ASCII--Zeichenkette in Hexadezimalzahl Teilzeichenkette in ganze Zahl wandeln, 109, 112 wandeln, 105 Teilzeichenkette in Realzahl wandeln, 109, 112...
  • Seite 533 Index Zeichenkettenvergleich, 100 Zählwert für die Höchstzeichenzahl, 94 Verknüpfungsoperationen Zeichenkette, Darstellung, 32 Invertieren, 163 Zeichenkette in Zeichenkette suchen, 189 UND, ODER, EXKLUSIV ODER, 164 Zeichenkette kopieren, 186 Verlaufsprotokoll , CPU--Ereignisse, 48 Zeichenkette verketten, 186 Verletzung der Übersetzungsregeln, 466 Zeichenketten, Format, 31 Verlorenes Passwort, 49 Zeichenkettenkonstante, 31 Vermeiden, Konflikte im Netz, 238...
  • Seite 534 S7-200 Systemhandbuch Zuweisen, 75 Interrupts zu HSC, 128 Zuweisen von Speicher, Datenprotokoll--Assistent, Zweiten Stackwert kopieren, 77 Zyklus, 24 Bestimmte Anzahl, 250 Zeiten, 200 Zykluszeit (Funktion PTO), 135 Zykluszeiten: SMW22 bis SMW26, 473...
  • Seite 535 SIEMENS ENERGY & AUTOMATION INC ATTN: TECHNICAL COMMUNICATIONS ONE INTERNET PLAZA PO BOX 4991 JOHNSON CITY TN USA 37602--4991 From Name: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _...
  • Seite 536 Your comments and recommendations will help us to improve the quality and usefulness of our publications. Please take the first available opportunity to fill out this questionnaire and return it to Siemens. Please give each of the following questions your own personal mark within a range from 1 (very good) to 5 (very poor).
  • Seite 537 Speicherbereiche und Funktionen der S7-200 Beschreibung CPU 221 CPU 222 CPU 224 CPU 224XP CPU 226 Größe des Anwenderprogramms mit Bearbeitung im RUN 4096 Bytes 4096 Bytes 8192 Bytes 12288 Bytes 16384 Bytes ohne Bearbeitung im RUN 4096 Bytes 4096 Bytes 12288 Bytes 16384 Bytes 24576 Bytes...
  • Seite 538 Seite Seite Seite Seite Seite FND< UENO FND<> ROUND FND= FND> LSCR UNDB MOVB UNDD HDEF MOVD UNDW MOVR MOVW SCAT UR = IBCD SCPY UR < INCB NEXT SCRE UR <= INCD NETR SCRT UR > INCW NETW UR >= INVB SFND UR <>...

Diese Anleitung auch für:

Simatic s7-200