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Inhaltsverzeichnis
mPro-Serie
M2SW300
P2630PM | REV A | 2025-09
DE
mPro250
Programmieranleitung
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Cleco mPro M2SW300

  • Seite 1 Programmieranleitung mPro-Serie M2SW300 P2630PM | REV A | 2025-09 mPro250...
  • Seite 2: Haftungsausschluss

    Apex Tool Group behält sich das Recht vor, dieses Dokument oder das Produkt auch ohne vorherige An- kündigung zu modifizieren, zu ergänzen oder zu verbessern. Markenzeichen Cleco ist eine eingetragene Marke von Apex Brands, Inc. Apex Tool Group 670 Industrial Drive...
  • Seite 3 Inhalt Zu diesem Dokument ................8 Inbetriebnahme ................... 10 Allgemeine Funktionen ..............11 Bedienung ........................11 Allgemeine Schaltflächen ..................... 12 mProRemote ......................... 12 Navigator ..................... 14 Basic-Prozessprogrammierung ............16 Schraubverfahren programmieren ................18 5.1.1 Automatische Einstellung ..................... 18 5.1.2 Manuelle Einstellung ..................... 19 5.1.3 Kopieren ........................
  • Seite 4 Eingänge ........................54 Ausgang ........................55 Takten ........................... 57 7.4.1 Scan-Schritte im Taktbetrieb ..................60 Controllerspezifische Einstellungen ................65 7.5.1 Allgemeine controllerspezifischen Einstellungen............65 7.5.2 Grafikaufzeichnung ....................... 66 7.5.3 Erweiterte controllerspezifische Einstellungen ............. 66 7.5.4 Sonstige controllerspezifische Einstellungen ............... 67 Werkzeugeinstellungen ....................
  • Seite 5 Werk.-ID ........................124 9.4.1 Einstellungen Werk.-ID ....................125 9.4.2 Werkstückverwaltung ....................129 9.4.3 Netzwerkeinstellungen ....................130 9.4.4 Feldbus-Protokolle ...................... 131 9.4.5 Tightening Parameter Server (TPS) ................137 Werkzeug-Setup ................144 10.1 Werkzeug installieren ....................145 10.1.1 Kabelloses Werkzeug installieren ................146 10.1.2 Werkzeuggruppen mit mehreren Werkzeugen installieren ........
  • Seite 6 13.5.4 X-Quer-Kurve ......................201 Diagnose ................... 202 14.1 Systemdiagnose – Controller ..................202 14.1.1 System Bus ......................... 202 14.1.2 Logbuch ........................203 14.1.3 Taskmeldungen ......................204 14.1.4 PDMi-Diagnose ......................204 14.1.5 Systemwarnungen ...................... 204 14.1.6 Hardwaretest ......................205 14.1.7 Steuerung neu starten ....................205 14.2 Systemdiagnose –...
  • Seite 7 16.10 Alle Daten auf USB-Stick speichern ................232 16.11 Bildschirmschoner ...................... 232 16.12 Sprache auswählen ....................233 Fehlersuche ..................234 17.1 Datenübertragung ....................... 234 17.2 Steuerung ........................234 17.3 Speichermedium ......................235 17.4 Software ........................236 17.5 Werkzeug ........................237 Open Source Software ..............
  • Seite 8: Zu Diesem Dokument

    Zu diesem Dokument Zu diesem Dokument Dieses Dokument richtet sich an Fachkräfte für Installation und Instandhaltung (Administratoren, Instand- halter, Service, Betreiber). Es enthält Informationen für eine sichere, sachgerechte Verwendung. • zu Funktionen. • zur Parametrierung der Software: M2SW300 • Die Originalsprache dieses Dokuments ist Deutsch. Weiterführende Dokumente Nummer Dokument...
  • Seite 9: Darstellung Warnhinweise

    Zu diesem Dokument Darstellung Warnhinweise ► Alle Sicherheitshinweise und Anweisungen lesen. Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können zu schweren Verletzungen, Sach- oder Umweltschäden führen. Warnhinweise sind durch ein Signalwort und ein Piktogramm gekennzeichnet: • Das Signalwort beschreibt die Schwere und die Wahrscheinlichkeit der drohenden Gefahr. Das Piktogramm beschreibt die Art der Gefahr •...
  • Seite 10 Inbetriebnahme Inbetriebnahme Erstinbetriebnahme, siehe Dokument P2627JH. Netzwerkeinstellungen der Steuerung einstellen, siehe Kapitel 9.4.3 Netzwerkeinstellungen, Seite 130. Funkeinstellungen des Werkzeugs einstellen, siehe entsprechende Dokumente: CellTek: P2545KA CellCore: P2402KA CellClutch: P2600KA LiveWire: P2260JH Werkzeug an der Steuerung installieren, siehe Kapitel 10.1 Werkzeug installieren, Seite 145. Schraubverfahren parametrieren.
  • Seite 11: Allgemeine Funktionen

    Allgemeine Funktionen Allgemeine Funktionen Die Abbildungen in diesem Dokument zeigen das Display, wenn auf die Steuerung über eine Remote- Verbindung zugegriffen wird. Die tatsächliche Anordnung der Bedienelemente auf dem Display der Steuerung mPro250 kann daher von den hier dargestellten Abbildungen abweichen. Vereinzelte zusätzliche Abbildungen im Hochfor- mat, zeigen das direkte Display der Steuerung.
  • Seite 12: Allgemeine Schaltflächen

    Allgemeine Funktionen Allgemeine Schaltflächen Nachfolgend ist eine Auflistung allgemein gültiger Schaltflächen zu finden: Schaltfläche Beschreibung Navigator Die Schaltfläche drücken, um in das Dialogfenster Navigator zurückzukehren. Wurden Änderungen vorgenommen, erfolgt eine Abfrage, ob diese gespeichert werden sollen. Die Schaltfläche drücken, um in das vorherige Dialogfenster zurückzukehren. Änderun- gen werden übernommen.
  • Seite 13 Allgemeine Funktionen Bei der Verwendung der Remote-Verbindung, sind die Optionen Werkzeugtest, Bedienpult und PG- /Ablaufprogramm-Auswahl deaktiviert. Um die Optionen zu aktivieren: Navigator > Erweitert > Controller > Sonstige wählen. Das Kontrollkästchen Werkzeugtest, Bedienpult und PG / Abl.-Prog. Auswahl via mProRemote erlau- ben aktivieren.
  • Seite 14 Navigator Navigator Das Dialogfenster Navigator bietet Zugang zu allen wichtigen Funktionen für die Programmierung der Steuerung. Abb. 4-1: Dialogfenster Navigator– links: Remote-Verbindung, rechts: Steuerung Nachfolgend ist eine Auflistung aller Menüpunkte zu finden: Schaltfläche Beschreibung Basic-Prozessprogrammierung Das Menü Basic-Prozessprogrammierung ermöglicht eine schnelle und einfache Pro- grammierung eines zweistufigen Schraubverfahrens.
  • Seite 15 Navigator Schaltfläche Beschreibung Werkzeug-Setup Das Menü Werkzeug-Setup ermöglicht das Installieren und Deinstallieren von Werk- zeugen und die Konfiguration von Werkzeuggruppen sowie der programmierbaren E/A- Ebene. Messwertearchiv Das Menü Diagnose enthält Messwerte früherer Verschraubungen. Diagnose Das Menü Messwertearchiv bietet Funktionen zur Überwachung, Analyse und Kalibrie- rung von Komponenten und Werkzeugen.
  • Seite 16 Basic-Prozessprogrammierung Basic-Prozessprogrammierung Das Dialogfenster Basic-Prozessprogrammierung ermöglicht eine schnelle und einfache Programmierung eines zweistufigen Schraubverfahrens. Mithilfe weniger Parameter können Schraubverfahren für bis zu 250 Produktgruppen parametriert werden. Für die Programmierung komplexerer Schraubverfahren siehe Kapitel 6 Standard-Prozessprogrammierung, Seite 21. Abb. 5-1: Basic-Prozessprogrammierung ►...
  • Seite 17 Basic-Prozessprogrammierung Parameter der Anzugsverfahren: Parameter Beschreibung Anzugsverfahren Im Drop-down-Menü Anzugsverfahren stehen folgende Schrauberfahren zur Verfügung: Momentsteuerung/Winkelüberwachung (DIA 11/DIA 30): Die Schraube • wird angezogen bis das Abschaltmoment (Stufe 2) erreicht ist. Der Ab- schaltpunkt muss sich innerhalb der Drehmoment- und Winkelgrenz- werte befinden.
  • Seite 18: Schraubverfahren Programmieren

    Basic-Prozessprogrammierung Standardwerte von erweiterten Parametern: Parameter Stufe 1 Stufe 2 Verzögerungszeit TV (ms) Anfahrpulsunterdrückung TA (ms) Überwachungszeit 10 000 10 000 Tmax (ms) Nachlaufzeit Automatische Einstellung: 30 TN (ms) Manuelle Einstellung: 0 Dämpfungsfaktor Schraubverfahren programmieren Es gibt drei Möglichkeiten in dem Dialogfenster Basic-Prozessprogrammierung ein einfaches Schraubver- fahren zu programmieren.
  • Seite 19: Manuelle Einstellung

    Basic-Prozessprogrammierung Parameter Momentsteuerung/Winkelüberwa- Winkelsteuerung/Momentüberwa- chung chung Stufe 1 Stufe 2 Stufe 1 Stufe 2 Schwellenmoment Abschaltmoment Stufe 2 × 0,5 Triggermoment Min. Winkel Abschaltwinkel - 10° Max. Winkel 9999 Abschaltwinkel + 10° 300 oder max. 300 oder max. Drehzahl Werkzeugdreh- Werkzeugdreh- zahl, falls diese zahl, falls diese...
  • Seite 20: Name Der Produktgruppe Ändern

    Basic-Prozessprogrammierung 5.1.3 Kopieren Parameter einer Produktgruppe in eine oder mehrere andere Produktgruppen kopieren Um die Basic-Prozessprogrammierung zu öffnen, Navigator > Basic wählen. Um die Werkzeuge und Produktgruppen für das Kopieren auszuwählen, auf <Kopieren> drücken. Die Quelle und das Ziel für das jeweilige Werkzeug bzw. die Produktgruppe eingeben. Um mehrere Zielproduktgruppen anzugeben, die Produktgruppennummern durch ein Leerzeichen oder ein Komma trennen.
  • Seite 21: Standard-Prozessprogrammierung

    Standard-Prozessprogrammierung Standard-Prozessprogrammierung Die Standard-Prozessprogrammierung ermöglicht Verschraubungen mit bis zu sechs Stufen zu program- mieren. Alle Parameteränderungen werden sofort in die Schraubbewertung und die IO-/NIO-Aussage übernom- men. Abb. 6-1: Standard-Prozessprogrammierung ► Navigator > Standard wählen. Abb. 6-2: Dialogfenster Standard-Prozessprogrammierung Die zu programmierende Werkzeuggruppe und Produktgruppe in den Menüs Werkzeuggruppen und Pro- duktgruppen wählen.
  • Seite 22: Übersicht Pg-Einstellungen

    Standard-Prozessprogrammierung Menüs Option Beschreibung Optionen • Vorhandene Parameterwerte zwischen Werkzeuggruppen kopieren • Abbruch Werkzeuggruppen Zu programmierende Werkzeuggruppe auswählen • Linkslauf-Drehgeschwindigkeit einstellen, siehe Kapitel 6.10 Einstel- • lungen Drehzahl Linkslauf, Seite 46 Produktgruppen Die zu programmierende Produktgruppe auswählen • Einstellungen Werkzeuge für die ausgewählte Produktgruppe auswählen •...
  • Seite 23: Werkzeug Aktivieren

    Standard-Prozessprogrammierung Elemente der Übersicht Werkzeugaktivierung Werkzeug installiert grün = verfügbar Gibt die Werkzeugverfügbarkeit an, d. h. ob eine Messplatine (Hardware) vorhan- rot = ausgewählt, aber nicht den ist. verfügbar Werkzeug aktiviert grün = aktiviert Werkzeuge werden im Dialogfenster Werkzeugaktivierung (Schaltfläche grau = deaktiviert <Werkzeug>...
  • Seite 24: Parameter Kopieren

    Standard-Prozessprogrammierung Auf das Werkzeug im Feld Installierte Werkzeuge drücken, um es auszuwählen. Das ausgewählte Werkzeug wird blau hinterlegt.  Dem Werkzeug eine der folgenden Optionen zuweisen: Schaltfläche Beschreibung Werkzeug in der Produktgruppe verwenden. Das Ergebnis des Werkzeugs wird im Gesamtergebnis berücksichtigt. Werkzeug gehört zur Produktgruppe, wird aber nicht gestartet.
  • Seite 25 Standard-Prozessprogrammierung Abb. 6-4: Das Dialogfenster Schraubprogramm für die Programmierung der Stufen von Werkzeug 2 in Werkzeuggruppe 2 für Produktgruppe 2 Aktuelle Werkzeuggruppe Produktgruppe und Werkzeug, die programmiert werden soll Schaltfläche Stufe n: Öffnet das Dialogfenster Programmierung Schraubstufe für Stufe n Option Spitzenwert anzeigen: Zeigt in der Prozessanzeige den höchsten gemessenen Drehmo- mentwert an Dieser Bildschirm zeigt an, welche Stufen aktiviert sind und welche Schraubverfahren in jeder Stufe vom...
  • Seite 26: Xmp-Produktgruppe In Xml Laden/Speichern

    Standard-Prozessprogrammierung Entspannen Die Entspannungsstufe wird am Ende eines Schraubvorgangs eingesetzt, um ein mechanisches Blockie- ren des Werkzeugs zu verhindern. Die Schraubverbindung wird dabei nicht gelöst. Die Abschaltwerte der Entspannungsstufe werden permanent in der Steuereinheit gespeichert. Wenn <Entspannen> aktiviert ist, dreht sich das Werkzeug automatisch um 3 Grad oder mit 1/6 des Drehmo- ment-Mindestwerts der letzten aktivierten Stufe zurück.
  • Seite 27 Standard-Prozessprogrammierung Zur Auswahl der zu programmierenden Stufe entweder auf die Schaltfläche <Stufe anwählen> oder auf die Option Stufe anwählen im Menü Optionen drücken. Die <Kopieren>-Befehle (Menü Kopieren) verwenden, um Parameter, die für alle Werkzeuge gelten, in andere Stufen zu kopieren. Abb.
  • Seite 28 Standard-Prozessprogrammierung Optionen Option Beschreibung Messwerte anzeigen Zeigt die aktuelle Schraubstufe in der Datentabelle Messwerte an (Naviga- tor > Prozessanzeige > Visualisierung > Messwertetabelle). Der Werkzeug- monitor (Navigator > Prozessanzeige > Visualisierung > Werkzeugmonitor) wird unabhängig von dieser Funktion behandelt. Redundanz inaktiv Deaktiviert Redundanz für diese Stufe.
  • Seite 29: Das Zu Programmierende Schraubverfahren Wählen

    Standard-Prozessprogrammierung Das zu programmierende Schraubverfahren wählen Auf das Menü Schraubverfahren drücken. Das gewünschte Schraubverfahren im Menü auswählen. Stufe übergehen im Dropdown-Menü Schraubverfahren wählen, wenn das Schraubverfahren ohne eine Schraubaktion in dieser Stufe für dieses Werkzeug programmiert werden soll. Diese Option wird auch benötigt, da die Stufenaktivierung allgemein für Werkzeuge, siehe Kapitel 6.5 Schraubstufe pro- grammieren, Seite 26.
  • Seite 30: Nussabrutschüberwachung

    Standard-Prozessprogrammierung Weitere Einschränkungen ergeben sich aus prozessbezogenen Abhängigkeiten zwischen den Parametern – z. B. darf das Minimalmoment MdMin nicht höher sein als das Maximalmoment MdMax. Diese Abhängig- keiten werden außerdem in einer Plausibilitätsprüfung geprüft, wenn die Programmierung Schraubverfah- ren geschlossen wird. Detaillierte Informationen zu Schraubverfahren befinden sich im Dokument P1730PM Schraubverfah- ren).
  • Seite 31: Werkzeugserie Cellclutch Parametrieren

    Standard-Prozessprogrammierung Die Winkelmessung für die Nussabrutschüberwachung ist unabhängig von der allgemeinen Winkelmes- sung des Schraubverfahrens. Sie wird so lange fortgesetzt, wie das Drehmoment unter TqMinNS bleibt, und auf null gesetzt, wenn das Drehmoment erneut über diesen Wert ansteigt. Die Software der Messplatine unterscheidet auf Basis des Winkels nicht zwischen Nussabrutschen und Stick-Slip.
  • Seite 32 Standard-Prozessprogrammierung Parameter Beschreibung Anfahrpulsunterdrü- • Zeit ab dem Start des Werkzeugs, während der das Drehmoment nicht erfasst ckung wird. Aus Sicherheitsgründen wird der Kalibrierwert kontinuierlich überwacht, um eine Überschreitung auszuschließen. 0...999 • Während des Anlaufens bewirkt das Trägheitsmoment des Werkzeugs die Übertragung eines Drehimpulses auf den Aufnehmer.
  • Seite 33: Aktion Wenn Nio

    Standard-Prozessprogrammierung Parameter Beschreibung Flex-Stopp (nach Abschaltung) Aktivieren Aktiviert den Flex-Stopp oder sanften Stopp. Die Dauer ist von der maxi- malen Flex-Zeit (1 s oder programmierter Wert) und dem Drehmoment (Absenkung unter 2 % des kalibrierten Werts) abhängig. Prozentsatz der Dauer für den Flex-Stopp. Je höher der Prozentsatz, Flex-Stopp desto länger dauert es, das Drehmoment nach einer Abschaltung abzu- senken.
  • Seite 34: Funktion Fehlerbehandlung Bei Nio

    Standard-Prozessprogrammierung Option Nacharbeit ausführen / Fehlerbehandlung Die Option Nacharbeit ausführen / Fehlerbehandlung des Dropdown-Menüs Aktion, wenn NIO führt zu ei- ner Nacharbeits- und Fehlerbehandlungsroutine zur Behebung von Fehlern. Dies ist die einzige Option des Dropdown-Menüs Aktion, wenn NIO, das diese Nacharbeits- und Fehlerbehandlungsfunktion ermög- licht.
  • Seite 35: Übersicht Nio Aktionen

    Standard-Prozessprogrammierung Auf die Schaltfläche oder Option Nacharbeit inaktiv drücken, um das Dialogfenster Nacharbeit editie- ren anzuzeigen. Auf das Kontrollkästchen Nacharbeit bei NIO drücken, um die Funktion zu aktivieren. Auf die Schaltfläche <OK> drücken. Zusätzliche Funktionen der Dialogfenster Fehlerbehandlung editieren und Nach- arbeit editieren Option Beschreibung...
  • Seite 36: Gruppen Und Parameter Für Nacharbeit Und Fehlerbehandlung

    Standard-Prozessprogrammierung 6.9.3 Gruppen und Parameter für Nacharbeit und Fehlerbehandlung Um maximale Flexibilität zu erreichen, erlauben die Funktionen Nacharbeit und Fehlerbehandlung eine umfangreiche Programmierung. Die Schaltflächen <Gruppen> und <Parameter> der Dialogfenster Nachar- beit editieren und Fehlerbehandlung editieren bieten Zugang zu folgenden Funktion: Schaltfläche Beschreibung Mit den Schaltflächen <Gruppen>...
  • Seite 37: Auf Das Dialogfenster Nacharbeitgruppen Oder Das Dialogfenster Fehlergruppen Zugreifen

    Standard-Prozessprogrammierung Abb. 6-10: Dialog Fehlergruppen mit sechs Fehlergruppen (durch Tabellenzeilen repräsentiert) und drei Werkzeugen (durch die Tabellenspalten 1–3 repräsentiert) Auf das Dialogfenster Nacharbeitgruppen oder das Dialogfenster Fehlergruppen zugrei- fen: Navigator > Standard > Stufe > Stufe n wählen. Auf die Schaltfläche <Nacharbeit aktiv> oder <Fehlerbehandlung aktiv> im Bereich Aktion, wenn NIO des Fensters Programmierung Schraubstufe drücken, um das Dialogfenster Nacharbeit editieren oder das Dialogfenster Fehlerbehandlung editieren zu öffnen.
  • Seite 38: Dialogfenster Nacharbeit Löseparameter Und Dialogfenster Fehlerbehandlung Löseparameter

    Standard-Prozessprogrammierung Werte in die Tabelle Nacharbeitgruppen oder die Tabelle Fehlergruppen eingeben: Die erforderliche Stufe wählen: Menü Navigator > Standard anwählen. Im Dialogfenster Nacharbeitgruppen oder im Dialogfenster Fehlergruppen mit den Pfeilschaltflächen <Nach oben> und <Nach unten> die Nacharbeit- oder Fehlergruppe wählen, die programmiert werden soll.
  • Seite 39: Beispiele Für Nacharbeit Und Fehlerbehandlung

    Standard-Prozessprogrammierung In nachfolgenden Stufen können der Fehlerbehandlung weitere Werkzeuge zugeordnet werden. Die Nacharbeit wird direkt nach einer Episode ausgeführt. Die Fehlerbehandlung wird direkt vor Ende des Schraubverfahrens durchgeführt. Deshalb können nachfolgende Schraubprogramme während des verbleibenden Anzugsverfahrens zusätzliche Werkzeuge der Fehlerbehandlung zuordnen. 6.9.5 Beispiele für Nacharbeit und Fehlerbehandlung Dieser Abschnitt enthält fünf Beispiele für die Programmierung von Nacharbeit- und Fehlergruppen.
  • Seite 40 Standard-Prozessprogrammierung Anzugsverfahren 2 Stufe Werkzeugbewertung Gesamtbewertung Anmerkung Schraubstufe 1 Schraubstufe 2, Werkzeug 3 - NIO Nacharbeit Stufe 2 Werkzeuge 1, 3 werden gelöst Wiederholung ab Stufe 1 (nach Bedarf) Schraubstufe 2, Werkzeug 3 - NIO Nacharbeit Stufe 2 Werkzeuge 1, 3 werden gelöst Wiederholung ab Stufe 1 (nach Bedarf) Schraubstufe 2, Werkzeug 3 - NIO Fehlerbehandlung Stufe 2...
  • Seite 41 Standard-Prozessprogrammierung Abb. 6-14: Beispiel 2 enthält eine Fehlergruppe, der alle vier Werkzeuge zugeordnet sind Die Gruppenzuordnung für die Nacharbeit entspricht dem Standardprozess NIO lösen. Jedes Werk- • zeug bildet eine separate Nacharbeitgruppe. Da Anz Wdh. (Anzahl der Wiederholungen) in jeder Gruppe auf „1“...
  • Seite 42 Standard-Prozessprogrammierung Beispiel 3 Für die Nacharbeit wurde Folgendes in allen Schraubstufen programmiert: Abb. 6-15: Beispiel 3 enthält fünf Nacharbeitgruppen, d. h. vier Gruppen mit jeweils einem Werkzeug und eine Gruppe, der alle vier Werkzeuge zugeordnet sind Jedes Werkzeug gehört zu mehr als einer Nacharbeitgrupppe. Dadurch wird Folgendes erreicht: Wenn nur eines der vier Werkzeuge (Nr.
  • Seite 43: Wenn Werkzeug 2 Nio Ist, Kann Zwischen Zwei Fällen Unterschieden Werden

    Standard-Prozessprogrammierung 1. Wenn Werkzeug 2 NIO ist, kann zwischen zwei Fällen unterschieden werden: Eines der beiden Werkzeuge in der Nacharbeitgruppe (Werkzeuge 1 und 2) hat bereits in der vorheri- gen Schraubstufe an der Nacharbeit teilgenommen: In diesem Fall wird die Nacharbeit nicht ausgeführt. Stattdessen wird für alle Werkzeuge (Nr. 1–4) die Fehlerbehandlung durchgeführt, da sich Werkzeug 2 in einer Fehlergruppe (Gruppe 1) mit Werkzeug 1 und Werkzeugen 3–4 befindet.
  • Seite 44 Standard-Prozessprogrammierung Aunzugsverfahren 1 Stufe Werkzeugbewertung Gesamtbewertung Anmerkung Werkzeug 2 NIO; Werkzeug 2 wird über Gruppe 2 der Nacharbeit zugeordnet. Es gibt keine Zuordnung zur Nacharbeit über Gruppe 5, da der Wert für NIO min nicht erreicht wurde. Nacharbeit Werkzeug 2 Wiederholung ab Stufe 1 Gesamt-IO ist erreicht Aunzugsverfahren 2...
  • Seite 45: Bedingungen Für Nacharbeit

    Standard-Prozessprogrammierung Ablaufschema Abb. 6-20: Ablaufschema für Nacharbeit und Fehlerbehandlung Bedingungen für Nacharbeit: Werkzeug der Gruppe zugeordnet. NIO min, NIO max und Anz Wdh. (Anzahl der Wiederholungen) werden erfüllt. Bedingungen für Fehlerbehandlung: Werkzeug der Gruppe zugeordnet. NIO min und NIO max werden erfüllt. Apex Tool Group P2630PM | REV A | 2025-09...
  • Seite 46: Einstellungen Drehzahl Linkslauf

    Standard-Prozessprogrammierung 6.10 Einstellungen Drehzahl Linkslauf Die Linkslauf- oder Lösefunktion ermöglicht das Lösen von Werkzeugen. Spezifikationen für Handwerkzeuge Um das Linkslauf-Signal (TMH_LL) zu aktivieren, den Linkslaufschalter am Handwerkzeug betätigen. Bei Bedarf das Werkzeuggruppen-Aktivierungssignal bereitstellen. Den Startschalter am Handwerkzeug drücken und halten, um das Werkzeug im Linkslauf zu betreiben. In Schraubgruppen mit mehr als einer Spindel nehmen alle Spindeln der Gruppe am Löseverfahren teil.
  • Seite 47 Standard-Prozessprogrammierung Abb. 6-21: Das Dialogfenster Schraubnummern mit allen Schraubnummern auf Standardwerten Navigator > Standard wählen. In der Standard-Prozessprogrammierung auf das Menü Einstellungen drücken, und die Option Schraubnummern wählen, um das Dialogfenster Schraubnummern zu öffnen. Schraubnummern eingeben: Auf <Standard> drücken, um alle Schraubnummern auf Standardwerte zu setzen. Alle Schraubnummern können mit den Pfeilschaltflächen erhöht oder erniedrigt werden.
  • Seite 48: Das Dialogfenster Gruppenanzug Öffnen

    Standard-Prozessprogrammierung Das Dialogfenster Gruppenanzug öffnen: Navigator > Standard wählen. Die gewünschte Werkzeuggruppe und Produktgruppe auswählen. Auf die Schaltfläche <Gruppen> oder auf das Menü Gruppen drücken und die Option Gruppenanzug wählen. Im Popup-Fenster die gewünschte Stufe auswählen. Es können Verzögerungszeiten für bis zu zehn Anzugsgruppen programmiert werden. Diese Verzöge- rungszeiten der Gruppen gelten immer für ganze Anzugsgruppen.
  • Seite 49: Batch-Informationen Auf Der Prozessanzeige Anzeigen

    Standard-Prozessprogrammierung Batch-Programmierung bei Werkzeugen der Serie CellClutch aktivieren: Mit den CellClutch-Werkzeugen können mehrere Verschraubungen gemeinsam bewertet werden. Dies wird in den Batch-Einstellungen parametriert. Navigator > Standard > Einstellungen > Batch wählen. Im Drop-down-Menü Batchzähler-Modus die Option Produktgruppe wählen. Bei Werkzeugen der Se- rie CellClutch ist die Batch-Funktion nur mit der Produktgruppe möglich.
  • Seite 50 Standard-Prozessprogrammierung Nach Abschluss des Batch wird das Werkzeug für das nächste Werkstück gesperrt. Open Protocol MID-0043 verwenden, um das Werkzeug für weitere Verschraubungen freizugeben. Option Produktgruppe Der Modus Produktgruppe ermöglicht die manuelle Auswahl einer Batchgröße. Wird die Option Produktgruppe im Menü Batchzähler Modus ausgewählt, wird das Eingabefeld Batch- größe im Dialogfenster Batch aktiviert.
  • Seite 51: Beispiele Für In Der Eingangs / Ausgangs Bitmaske Gesetzte Eingänge

    Standard-Prozessprogrammierung Für Eingangssignale stehen die folgenden drei Zustände zur Verfügung: Beschreibung Verschraubung kann ausgeführt werden, wenn Eingangsposition gesetzt ist. Verschraubung kann ausgeführt werden, wenn Eingangsposition nicht gesetzt ist. Verschraubung kann ausgeführt werden, wenn Eingangsposition gesetzt oder nicht gesetzt ist. Beispiele für in der Eingangs / Ausgangs Bitmaske gesetzte Eingänge Wenn die folgenden Eingänge in den Eingangs / Ausgangs Bitmasken für Produktgruppen 1 und 2 von Werkzeuggruppe 1 gesetzt sind, kann eine Verschraubung ausgeführt werden für: •...
  • Seite 52: Beispiele Für In Der Eingangs / Ausgangs Bitmaske Gesetzte Ausgänge

    Standard-Prozessprogrammierung Abb. 6-28: Meldungen in der Statusleiste und im Statusfeld der Prozessanzeige geben an, dass die für Produktgruppe 2 in der Eingangs / Ausgangs Bitmaske definierten Eingänge („1“ für Eingang 1, „0“ für Ein- gang 2, „0“ für Eingang 3 und Eingänge 4 bis 8 nicht definiert) nicht übereinstimmen („0“ für Eingang 1, „1“ für Eingang 2, „0“...
  • Seite 53: Erweiterte Prozessprogrammierung

    Erweiterte Prozessprogrammierung Erweiterte Prozessprogrammierung Das Dialogfenster Erweitert liefert einen Überblick über vorhandene Produktgruppen (Registerkarte Matrix) und zusätzliche Funktionen zum Programmieren der digitalen 24-V-Eingänge 0–7 und 24-V-Ausgänge 0–7 des Onboard-Moduls der Steuerung (PM-DIDO) (Registerkarten Eingänge und Ausgänge), zum Takten von Produktgruppen (Registerkarte Takten), zum Programmieren von Einstellungen der Steuerung (Regis- terkarte Controller) und zum Programmieren von Werkzeuggruppeneinstellungen (Registerkarte Werk- zeuggruppe).
  • Seite 54 Erweiterte Prozessprogrammierung Eingänge ► Navigator > Erweitert > Eingänge wählen. Die NeoTek-Werkzeuge verfügen über zwei Funktionstasten. Die erste ist derzeit auf Umschaltfunktion gestellt. Die zweite Taste kann einer der im Aufklappmenü enthaltenen Funktionen zugewiesen werden. Standardmäßig ist der Funktionstaste 2 keine Funktion zugewiesen. Mit dem Reiter Eingänge kann eine einfache Programmierung für die digitalen 24-V-Eingänge 0-7 des in der Steuerung integrierten Moduls (Primary, Werkzeug 1 (Wkzg Grp1), Wkzg 2 (Wkzg Grp 2)) vorgenom- men werden.
  • Seite 55 Erweiterte Prozessprogrammierung Signalname Beschreibung Reset Signals Gruppenausgangssignale zurücksetzen. Activate Tool Scanner Barcode Scanner wird mit der Funktionstaste 2 aktiviert. Das Signal muss drei Sekunden anliegen, bevor der Barcode aktiv ist. Die Funktion gilt nur für NeoTek-Werkzeuge. Eingangssignal ist nicht verfügbar. Signal wird von programmierbarem Used by Programmable IO E/A parametriert.
  • Seite 56 Erweiterte Prozessprogrammierung Signalname Beschreibung Tool NOK (Red LED) Bewertung eines einzelnen Werkzeugs. Aktiv, wenn Drehmoment/Win- kel/Gradient außerhalb der Grenzwerte liegen oder ein anderer Fehler aufgetreten ist. TQ Low Aktiv, wenn das Drehmoment zu niedrig ist. TQ High Aktiv, wenn das Drehmoment zu hoch ist. AN Low Aktiv, wenn der Winkel zu niedrig ist.
  • Seite 57 Erweiterte Prozessprogrammierung Parameter Beschreibung Werkzeug sperren, wenn Ti- Ist das Kontrollkästchen aktiviert, wird das Werkzeug nach dem Schraub- mer aktiv vorgang gesperrt. Ein -> Aus aktiv: Werkzeug wird für die IO/NIO EIN Zeit [ms] ge- • sperrt. Aus -> Ein aktiv: Werkzeug wird für die IO/NIO AUS Zeit [ms] ge- •...
  • Seite 58: Einrichten Eines Ablaufprogramms Und Hinzufügen Von Ablaufschritten

    Erweiterte Prozessprogrammierung Diese Funktion kann zur Taktzählung verwendet werden, wenn die gleiche Produktgruppe in der erfor- derlichen Anzahl von Ablaufschritten eingegeben werden. Abb. 7-5: Die Registerkarte Takten im Dialogfenster Erweitert Einrichten eines Ablaufprogramms und Hinzufügen von Ablaufschritten: Navigator > Erweitert > Takten wählen. Die gewünschte Werkzeuggruppe aus dem Dropdown-Menü...
  • Seite 59: Dialogfenster Programmierung Ablaufschritte

    Erweiterte Prozessprogrammierung Dialogfenster Programmierung Ablaufschritte Das Dialogfenster Programmierung Ablaufschritte ermöglicht die Verwendung mehrerer Werkzeuge in ei- nem Ablaufprogramm und die Durchführung mehrerer Schraubstellen oder Verbindungen in einem Ablauf- schritt. ► Navigator > Erweitert > Takten > Erweitert... wählen. Registerkarte Übersicht Ablaufschritte Die Registerkarte Übersicht Ablaufschritte liefert die folgenden Informationen zu dem im Dropdown-Menü...
  • Seite 60: Dialogfenster Ablaufschritt Einstellungen

    Erweiterte Prozessprogrammierung Dialogfenster Ablaufschritt Einstellungen Das Dialogfenster Ablaufschritt Einstellungen ermöglicht das Definieren neuer Ablaufschritte oder das Edi- tieren vorhandener Ablaufschritte im aktuell ausgewählten Ablaufprogramm. Definieren eines neuen oder Editieren eines vorhandenen Ablaufschritts im Dialogfenster Einstellungen: Navigator > Erweitert > Takten wählen. Die gewünschte Werkzeuggruppe aus dem Dropdown-Menü...
  • Seite 61 Erweiterte Prozessprogrammierung Die folgenden zwei Typen von Scan-Schritten stehen für Taktaktionen zur Verfügung: Pos. Beschreibung Part-ID scannen Kann nur einmal für eine Taktaktion festgelegt werden. • Dient als FG-Nr für das gesamte Werkstück (wenn Funktions-Bar- • code nicht programmiert ist). Barcode scannen Kann für jede Schraubstelle festgelegt werden.
  • Seite 62 Erweiterte Prozessprogrammierung Abb. 7-6: Dialogfeld Takten mit programmierten Scan-Schritten Produktgruppe Schraubnr. Abl.-Schritt Name NIO Wdh. Part-ID scannen PID##### Barcode scannen SID1##### P102 Barcode scannen SID2##### P104 P106 Barcode scannen SID##### P107 Die Prozessanzeige zeigt die eine Fehlermeldung an, da ein Ablaufprogramm ausgewählt und der Werk.- ID-Modus auf <Nein>...
  • Seite 63: Beispiel Für Eine Verschraubung Mit Ablaufschritten Mit Funktions-Barcode

    Erweiterte Prozessprogrammierung Beispiel für eine Verschraubung mit Ablaufschritten mit Funktions-Barcode Sobald der Funktions-Barcode und die Scan-Schritte eingerichtet wurde, sieht die Prozessanzeige mög- licherweise zunächst wie folgt aus, d. h. Ablaufprogramm-Modus und PG- oder AP-Nummer sind noch nicht ausgewählt: Abb. 7-7: Prozessanzeige zeigt die Meldung Produktgruppe nicht ausgewählt an In unserem Beispiel wird mit dem acht Zeichen langen Funktions-Barcode „LG1ABCDE“...
  • Seite 64: Verschraubungen Mit Ablaufschritten Ohne Funktions-Barcode

    Erweiterte Prozessprogrammierung Der Barcode für Part-ID scannen aktiviert Position 2 der Ablauftabelle und wartet auf einen Positions-Bar- code, der zur Maske „SID1#####“ passt. Dies wird fortgesetzt, bis alle Positionen der Ablauftabelle verar- beitet sind: Abb. 7-9: Prozessanzeige zeigt die Meldung Warte auf Barcode des nächsten Ablaufschritts an Abb.
  • Seite 65: Controllerspezifische Einstellungen

    Erweiterte Prozessprogrammierung Abb. 7-11: Scan Part ID wird in der Archivtabelle angezeigt Scan-Barcodes können nicht als FG-Nummer dienen. Sie werden mit anderen Messwerten als erwei- terte Archivdaten (erweiterter String im XML-Format) an das Archiv und auf den aktiven Server übertra- gen.
  • Seite 66: Grafikaufzeichnung

    Erweiterte Prozessprogrammierung ► Auf die Schaltfläche <Navigator> drücken, um die Änderungen zu übertragen. 7.5.2 Grafikaufzeichnung Die Eigenschaften des Dialogfensters MW-Archiv Einstellungen ermöglichen eine Steuerung der Aufzeich- nung von Schraubkurven im Archiv. Einrichten der Aufzeichnung von Schraubkurven für eine Produktgruppe: Navigator > Erweitert > Controller > Allgemeines > Grafikaufzeichnung wählen, um das Dialogfenster MW-Archiv Einstellungen anzuzeigen.
  • Seite 67: Sonstige Controllerspezifische Einstellungen

    Erweiterte Prozessprogrammierung Bezeichnung Beschreibung Warnfaktor für Systemwarnun- Legt den Prozentsatz der Abweichung von den festen internen Grenz- werten fest, ab denen das System eine Warnung ausgibt. Beispiel: Die Versorgungsspannung beträgt 12 V ± 0,6 V: • Wenn der Warnfaktor auf „100 %“ gestellt ist, führt 11,4 V zu einem NIO.
  • Seite 68: Werkzeugeinstellungen

    Erweiterte Prozessprogrammierung Werkzeugeinstellungen Die Registerkarte Werkzeuggruppe ermöglicht den Zugriff auf spezifische Einstellungen für eine Werk- zeuggruppe. Die gewünschte Werkzeuggruppe im Dropdown-Menü Werkzeuggruppe wählen. Die Regis- terkarte Werkzeuggruppe ermöglicht den Zugriff auf die Eingangs-/Ausgangseinstellungen (Registerkarte E/A), Befestigungseinstellungen (Registerkarte Verschraubung) und auf spezifische Einstellungen für Werkzeuge (Registerkarte Erweiterte Werkzeugeinstellungen).
  • Seite 69: Registerkarte Verschraubung Der Werkzeuggruppeneinstellungen

    Erweiterte Prozessprogrammierung Bezeichnung Beschreibung Externer Wz-Halt low-aktiv Das Werkzeug hält an, nachdem angezeigt wurde, dass das Servomodul einen Fehler registriert hat (Aufnehmer, Resolver usw.). RFT aktiv Setzt RFT: ein Grenzwert für jede Produktgruppe, über dem ein Schrau- ber ersetzt werden sollte (GMCC). 7.6.2 Registerkarte Verschraubung der Werkzeuggruppeneinstellungen Steuerelemente auf der Registerkarte Verschraubung:...
  • Seite 70: Registerkarte Bewertung Und Lösen Der Werkzeuggruppeneinstellungen

    Erweiterte Prozessprogrammierung 7.6.3 Registerkarte Bewertung und Lösen der Werkzeuggruppeneinstellungen Steuerelemente auf der Registerkarte Bewertung und Lösen: Bezeichnung Beschreibung Bei Abbruch durch Startsignal Legt den Status von Verschraubungen fest, bei denen der Startschalter vorzeitig losgelassen wurde. • Keine Bewertung, wenn Md <: Diese Option legt den Drehmoment- grenzwert für die Bewertung fest.
  • Seite 71 Erweiterte Prozessprogrammierung Parameter Beschreibung Synchronisieren nach NIO – In der aktuellen Softwareversion nicht verfügbar – Start der Werkzeugsynchronisation nach NIO-Ergebnissen. Display Aus [min] Das Display wird abgeschaltet, wenn das Werkzeug nicht verwendet wird. Einen Wert in Minuten eingeben. Servo Aus [min] Der Servo wird abgeschaltet, wenn das Werkzeug nicht verwendet wird.
  • Seite 72 Erweiterte Prozessprogrammierung Parameter Beschreibung <Handbremsseil recken> Nur für LiveWire-Werkzeuge verwendet. • Aktiv: Ist das Kontrollkästchen aktiviert, gilt die Einstellung nur für die ausgewählte Werkzeuggruppe. Die Einstellungen sind für jede Werkzeuggruppe einzeln programmierbar. • Zeitspanne, innerhalb der ein abgebrochener Schraubablauf fortge- setzt werden kann [s]: Legt den Zeitrahmen (in Sekunden) fest, in- nerhalb dessen ein abgebrochenes Anzugsverfahren (Lösen des Startschalters) fortgesetzt werden kann.
  • Seite 73: Fernsteuerung

    Erweiterte Prozessprogrammierung Fernsteuerung Bei LiveWire-Werkzeugen kann es zu Unterbrechungen der WLAN-Verbindung kommen oder das Werk- zeug befindet sich im Sleep-Modus. Liegt BB (betriebsbereit) an der Steuerung an, kann das LiveWire- Werkzeugen den Auftrag entgegennehmen. Erst dann wird die Steuerung versuchen das Werkzeug zu erreichen.
  • Seite 74 Erweiterte Prozessprogrammierung Fehler Beschreibung Fehler Beschreibung Servo-Spannungsfehler Wartungsintervall überschritten Servo-Kurzschluss EMS-Fehler Servo-Spannungsfehler Verbindungszustand unbekannt Resolverfehler Verbindungswartezeit abgelaufen Akku schwach Verbindung verweigert Die letzten drei Fehlercodes werden von der Steuerung selbst generiert, um bei fehlender Verbindung zu beschreiben, weswegen die Verbindung fehlschlug. Der Ausgang TMAERR1 stellt das LSB (least significant bit) dar und der Ausgang TMAERR8 das MSB (most significant bit).
  • Seite 75 Erweiterte Prozessprogrammierung Parameter Beschreibung F1 an Werkzeug Einrichten der Funktion für die F1-Taste am Werkzeug. Die Funktion kann deaktiviert sein oder das Werkzeug zum Lesen eines Barcodes auf- fordern. Außerdem kann durch Drücken von F1 das Werkzeug in das Di- agnose Menü...
  • Seite 76 Erweiterte Prozessprogrammierung Parameter Beschreibung Display Aus [min] Diese Funktion ist nicht verfügbar. Servo Aus [min] Diese Funktion ist nicht verfügbar. Das Werkzeug wird abgeschaltet, wenn es nicht verwendet wird. Einen Ausschalten [min] Wert in Minuten eingeben. Der Standardwert ist 10 Minuten. Werkzeuglicht Optionen zum Einrichten des Werkzeuglichts: Erster Startschalter: eingeschaltet nach Drücken des Startschalters...
  • Seite 77: Registerkarte Erweiterte Werkzeugeinstellungen Für Werkzeugserie Cellclutch

    Erweiterte Prozessprogrammierung 7.6.7 Registerkarte Erweiterte Werkzeugeinstellungen für Werkzeugserie CellClutch Die Registerkarte Erweiterte Werkzeugeinstellungen ermöglicht Werkzeugeinstellungen. Die Einstellmög- lichkeiten sind abhängig von den verbundenen Werkzeugen. ► Navigator > Erweitert > Werkzeuggruppe > Erweiterte Werkzeugeinstellungen wählen. Steuerelemente auf der Registerkarte Erweiterte Werkzeugeinstellungen für CellClutch-Werkzeuge: Erweiterte Einstellungen Parameter Beschreibung...
  • Seite 78 Erweiterte Prozessprogrammierung Parameter Beschreibung <Erweiterte Funktion für Ein- Diese Funktion ermöglicht es, mit einem Eingang mehrere Eingangsfunk- gänge> tionen auszuführen. Hierbei kann zwischen der Funktion einfacher (kur- zer), langer und doppelter Tastendruck unterschieden werden. Jede die- ser Funktionen kann einen Eingang steuern. Für kabellose Werkzeuge steht langer und doppelter Tastendruck als Eingangssignal nicht zur Verfügung.
  • Seite 79: Verwaltung Von Werkstückbildern (Bitmap)

    Erweiterte Prozessprogrammierung Die Eigenschaften des Dialogfensters Bild bearbeiten ermöglichen das Einrichten und Verwalten von Bil- dern von Schraubstellen zur Prozessvisualisierung: Abb. 7-13: Das Dialogfenster Bild bearbeiten zeigt Bild 2 von Werkzeug 5 an und visualisiert damit die Po- sitionen der Schrauber Nr. 1021 und Nr. 1022 Das Dialogfenster Bild bearbeiten zeigt ein Bild des Werkzeugs und eine Tabelle mit den einer bestimmten Werkzeuggruppe zugeordneten Schraubern an.
  • Seite 80: Schraubstellen In Einem Werkstückbild Einrichten

    Erweiterte Prozessprogrammierung Auf die Schaltfläche <OK> des Dialogfensters Bitmapverwaltung drücken, um zum Dialogfenster Bild bearbeiten zurückzukehren. Das neue Werkstückbild wird nun im Dialogfenster Bild bearbeiten angezeigt.  10. Auf die Schaltfläche <Navigator> des Dialogfensters Bild bearbeiten drücken, um Änderungen zu be- stätigen oder zu verwerfen und das Dialogfenster zu schließen.
  • Seite 81: Messwerte Visualisieren

    Erweiterte Prozessprogrammierung Messwerte visualisieren Die Prozessvisualisierung kann eine Reihe von Messwerten liefern. Bezeichnung Beschreibung Beschreibungstext Speichert Visualisierungstexte für die Verschraubungsschritte in einem Arbeitsdiagramm. Werkstückbild-Bereich des Di- Enthält die folgenden Informationen. alogfensters Bild bearbeiten Werkstückbild (Bitmap, das als Hintergrund dient und das Werkstück •...
  • Seite 82 Erweiterte Prozessprogrammierung IP-Adresse das WLAN-Stecknusstableau zugewiesen und Einstellungen zur Energieverwaltung vor- genommen werden: Parameter Beschreibung Wertebereich Gerätetyp Den Gerätetyp auswählen. Folgende Auswählmöglich- keiten stehen zur Verfügung: • Aus: Es ist kein Gerätetyp ausgewählt. • WLAN-Stecknusstableau 4-fach: Das WLAN- Stecknusstableau besitzt vier Stecknusseinsätze. WLAN-Stecknusstableau 8-fach: Das WLAN- •...
  • Seite 83 Prozessanzeige Prozessanzeige Die Prozessanzeige zeigt das Messergebnis während einer Verschraubung an und liefert Informationen zum Schraubablauf. Viele der nachfolgenden Abbildung dargestellten Elemente können ein- und ausgebendet werden. Abb. 8-1: Prozessanzeige ► Navigator > Prozessanzeige wählen. Abb. 8-2: Dialogfenster Prozessanzeige - links: Remote-Verbindung, rechts: Steuerung Pos.
  • Seite 84 Prozessanzeige Pos. Beschreibung Eingabefeld Werkstück-ID Um die Anzeige einzublenden: Navigator > Kommunikation > Werk.-ID wählen. Bei Aktiviert die Option Ja oder Nach jedem Ablauf wählen. Um die Eingabe zu speichern, Navigator > Übernehmen drücken. Das Meldungsfenster liefert Informationen zu Werkzeug, Ablaufstatus und Fehlern. <Archiv>...
  • Seite 85: Visualisierung

    Prozessanzeige Visualisierung Das Drop-down-Menü Visualisierung enthält verschiedene Optionen zur Anzeige von Messwerten. Option Beschreibung Prozessanzeige Oben beschrieben. Ergebnistabelle Enthält eine Messwertetabelle mit Werkzeugübersicht für alle Werkzeug- gruppen. Taktansicht Enthält eine Messwertetabelle mit Schritten für die aktuelle Werkzeug- gruppe. Werkzeugmonitor Zu Details siehe Kapitel 13.1 Werkzeugmonitor, Seite 193. Werkstückbild Zu Details siehe Kapitel 7.6.8 Bilder für die Prozessvisualisierung einrichten, Seite 78.
  • Seite 86: Datenübertragungsprotokoll

    Prozessanzeige Anzeige Sonderfunktion (mittlere Anzeige) Zeigt den Status der Werkzeug-ID-Sonderfunktion an. Farbe Sonderfunktion Status Grün Funktion: PG 1 (aktuelle Pro- Die Werk.-ID-Sonderfunktion ist aktiviert, und die in duktgruppe oder aktuelles Ab- der Werkstückverwaltung (Werkstücktyp) der aktu- laufprogramm) ellen Werk.-ID zugeordnete Funktion (Produkt- gruppe, Ablaufprogramm) wird verwendet, siehe Kapitel 8.2 Werkstück-ID, Seite 85 and siehe Kapi- tel 9.4.2 Werkstückverwaltung, Seite 129.
  • Seite 87: Bereich Verschraubungs-Detail

    Prozessanzeige Bereich Verschraubungs-Detail Die Optionen in diesem Bereich aktivieren, um die folgenden Informationen auf der Prozessanzeige anzu- zeigen: Parameter Beschreibung Verschraubungs-Detail Zeigt zusätzliche Informationen einschließlich Produktgruppennummer, aktuelle Stufennummer, Gesamtzahl der Stufen in der Produktgruppe und Ablaufstatus-Übersicht (IO, WI>, MD< usw.) an. Stations Name (für alle Werk- –...
  • Seite 88: Positive Und Negative Ergebnis-Winkel

    Prozessanzeige Abb. 8-4: Schraubkurvenansicht einer Verschraubung Tracking-Bereich zeigt die Cursor-Position Pfeiltasten steuern die Cursor-Position Auswertungsbereich gibt den Ablaufstatus an Werkzeug und Schraubnummer Ablaufparameter Grüner Kasten gibt Drehmoment- und Winkelgrenzwerte an Ablaufparameter Positive und negative Ergebnis-Winkel Die Aufzeichnung von Messpunkten beginnt mit Erreichen des Triggermoments. Das Schwellenmoment der letzten Schraubstufe bestimmt, wo der Ursprung der X-Achse liegt (Winkel = 0).
  • Seite 89: Navigationstasten

    Prozessanzeige Abb. 8-5: Gradientenschraubverfahren 8.5.1 Navigationstasten Verschiedene Menüoptionen und Steuerschaltflächen ermöglichen die Navigation in der Schraubkurve. Eine Stufe oder die gesamte Verschraubung auswählen Das Menü Stufenauswahl enthält Optionen zur Ansicht der Kurve für die gesamte Verschraubung oder nur des Abschnitts für eine bestimmte Stufe: Die Kurve vergrößern oder verkleinern Die Mitte der Kurve um den Faktor 2 vergrößern oder verkleinern: ►...
  • Seite 90: Optionen Zur Kurvenkonfiguration

    Prozessanzeige Optionen zur Kurvenkonfiguration Bereich Beschreibung Basis (X-Achse) ► Die Option wählen, die auf der X-Achse angezeigt werden sollen. Kurven (Y-Achse) ► Die Optionen wählen, die auf der linken und der rechten Y-Achse angezeigt werden sollen. Die verfügbaren Optionen in den Dropdown-Menüs sind abhängig von den verwendeten Werkzeu- gen, Anzugsverfahren und den Einstellungen der Grafikaufzeichnun- gen.
  • Seite 91: Datenübertragung

    Kommunikation Kommunikation Abb. 9-1: Kommunikation ► Navigator > Kommunikation wählen. Datenübertragung ► Navigator > Kommunikation > Datenübertragung wählen. Die serielle und Ethernet-Datenübertragung ist konfigurierbar. Für jedes aktivierte Protokoll wechselt der Status in der Spalte Aktiv von Nein auf **Ja**. Die Software der Steuerung unterstützt die folgenden Protokolle: Option Beschreibung Dropdown-Menü...
  • Seite 92: Serielle Protokolle

    Kommunikation Option Beschreibung TME Standard siehe Kapitel 9.3.1 Standard- und Standard • Standard Plus-Protokoll, Seite 97 TME Standard Plus siehe Kapitel 9.3.1 Standard- und Standard • Standard Plus Plus-Protokoll, Seite 97 WinSPC TME Standard WinSPC siehe Kapitel 9.3.2 WinSPC-Protokoll, Seite 104 •...
  • Seite 93 Kommunikation Start Ende Länge oder Wert Beschreibung 2-stellig ASCII Werkzeugnummer 2-stellig ASCII Parametersatz 12 Zeichen ASCII Datum und Uhrzeit (JJMMTThhmmss) 7-stellig ASCII Endmoment (Dia 32: Wert einschl. ermittel- tem Einpressmoment) 7-stellig ASCII Min. Drehmoment (Dia 32: addiert ermittel- tes Einpressmoment) Max.
  • Seite 94 Kommunikation 9.2.2 Standard2-Protokoll Die Werkzeuge verwenden eine gemeinsame serielle Schnittstelle. Übertragungsdaten – Werk.-ID nicht aktiviert Start Ende Länge oder Wert Beschreibung 42 HEX 2-stellig ASCII Werkzeugnummer 3-stellig ASCII Parametersatz 12 Zeichen ASCII Datum und Uhrzeit (JJMMTThhmmss) 7-stellig ASCII Endmoment (Dia 32: Wert einschl. vor- herrschendes MD) 7-stellig ASCII Min.
  • Seite 95 Kommunikation Start Ende Länge oder Wert Beschreibung 0D hex CR (Wagenrücklauf) 0A hex LF (Zeilenvorschub) 9.2.3 Standard2PartID-Protokoll Die Werkzeuge verwenden eine gemeinsame serielle Schnittstelle. Übertragungsdaten – Werk.-ID nicht aktiviert Start Ende Länge oder Wert Beschreibung 42 HEX 2-stellig ASCII Werkzeugnummer 3-stellig ASCII Parametersatz 12 Zeichen ASCII...
  • Seite 96 Kommunikation Start Ende Länge oder Wert Beschreibung 30-stellig ASCII Werk.-ID 0D hex CR (Wagenrücklauf) 0A hex LF (Zeilenvorschub) Werk.-ID Länge Datenübertragungen mit den Protokollen Standard, Standard2 und StandardPart2ID werden um die ge- scannte Werk.-ID/Barcode-Nummer erweitert. Für die Werk.-ID werden mindestens 25 ASCII-Zeichen vor CR/LF übertragen.
  • Seite 97: Ein Ethernet-Protokoll Aktivieren

    Kommunikation Start Ende Länge oder Wert Beschreibung 2-stellig ASCII Anzahl der Takte (Nur für Takten) 25-stellig ASCII Name Schraubstelle 0D hex CR (Wagenrücklauf) 0A hex LF (Zeilenvorschub) 9.2.5 PFCS (Plant Floor Communication System)-Protokoll Die Grundfunktion des PFCS-Protokolls besteht darin, die Messwerte vom PFD (Plant Floor Device, dies ist unsere Steuerung) zum PFCS-Server zu senden und im Ruhezustand Keep-Alive-Meldungen zu sen- den.
  • Seite 98: Zusätzliche Funktionen

    Kommunikation Zusätzliche Funktionen Herunterladen, Hochladen, Ablage und Druckparameter. • Hochladen und Ablage von Messwerten von jeder Einheit im Netzwerk aus (10.000 je Steuerung). • Export von Messwerten in Standard-Datenbankformaten (d. h. Microsoft Access, SQL oder Oracle). • • Sprachen: Englisch, Deutsch, Spanisch und Portugiesisch. Ablaufdiagramme Erfolgreiches Ablaufprogramm: Abb.
  • Seite 99 Kommunikation Keine Verschraubungs-Quittierungssequenz vom Server: Abb. 9-5: Keine Verschraubungs-Quittierungssequenz vom Server Befehle Außerdem können die folgenden Befehle verwendet werden: Clear Buffer. Paket Beschreibung Paket #7 (Server zur Steuerung) Pakete #7 und #8 können verwendet werden, um den Puffer der Clear Buffer Steuerung zurückzusetzen.
  • Seite 100 Kommunikation Quittierungsbedingungen Szenario für Verschraubungsquittierung: Server sendet Paket #5 nicht innerhalb des Timeout für Kommunikationsquittierung. Steuerung sendet Paket #4 erneut. Wenn der Server nicht antwortet, wird #4 weiter erneut gesendet, nach dem das Quittierungs-Timeout für Kommunikation abgelaufen ist, bis Max. Wiederh. erreicht wurde. Die TCP/IP-Verbindung wird unterbrochen und der Versuch einer neuen Verbindung unternommen.
  • Seite 101 Kommunikation Start Bytes Daten- Pflichtfelder Paketnummer – für diesen Typ auf 1 gesetzt Paket Nr. 2 – mit Quittierung Start Bytes Daten- Pflichtfelder Meldungslänge in Byte – für dieses Paket auf 11 gesetzt Netzwerk-ID – auf die IP-Adresse der Steuerung gesetzt Stationsnummer –...
  • Seite 102 Kommunikation Start Bytes Daten- Pflichtfelder Bit 1 Drehmoment-Status – 1, wenn das Drehmoment innerhalb der Spezifi- kationen lag Bit 2 Drehmoment-Spez. – 1 wenn hoch, 0 wenn niedrig, X wenn IO Bit 3 Winkel-Status – 1, wenn der Winkel innerhalb der Spezifikationen lag Bit 4 Winkel-Spez.
  • Seite 103 Kommunikation Start Bytes Daten- Pflichtfelder Netzwerk-ID – Auf die IP-Adresse der Steuerung einstellen Stationsnummer – Auf die Stations-Nr. der Steuerung einstellen. Paketnummer – Für diesen Typ auf 8 einstellen Quittieren – 06 hex, NAK – 15 hex Bytes 76 bis 109 werden dem Standard-Ethernet-Protokoll hinzugefügt, um Standard Plus zu erhalten. Start Bytes Daten-...
  • Seite 104 Kommunikation Start Bytes Daten- Pflichtfelder Stationsnummer – auf Stations-Nr. gesetzt Paketnummer – für diesen Typ auf 17 gesetzt Datum/Uhrzeit: Ganzzahliger Teil entspricht der Anzahl von Tagen seit dem 1. Januar 1900. Die Nachkommastelle ist der Bruchteil des bereits vergangenen Teils eines 24-Stunden-Tags. Paket Nr.
  • Seite 105: Pfcs Konfigurieren

    Kommunikation 9.3.3 PFCS (Plant Floor Communication System)-Protokoll Zu weiteren Informationen siehe die aktuelle Version der „PFCS-Anbieterspezifikation“ und siehe Kapitel 9.2.5 PFCS (Plant Floor Communication System)-Protokoll, Seite 97 PFCS konfigurieren: Auf den Eintrag PFCS in der Tabelle Ethernet drücken, um ihn auszuwählen. Die erforderlichen Werte in die Eingabefelder unter der Tabelle eingeben.
  • Seite 106: Erweiterte Einstellungen Für Pfcs - Registerkarte Station-Id

    Kommunikation Erweiterte Einstellungen für PFCS – Registerkarte Station-ID Abb. 9-6: Erweiterte Einstellungen für PFCS – Registerkarte Station-ID Station-IDs sind einzigartige 4 Zeichen lange IDs, die von der Steuerung für die gesamte PFCS- Kommunikation genutzt werden. Diese IDs müssen eine konfigurierbare Option auf der Steuerung sein. Um jede Verbindung korrekt für PFCS zuzuweisen, wird die Station-ID jedes Werkzeugs entweder para- metriert oder automatisch durch den definierten Ablaufschritt-Namen weitergeleitet.
  • Seite 107: Erweiterte Einstellungen Für Open Protocol - Registerkarte Kanal Ids

    Kommunikation festgelegt wird. Die ausgewählten Ports beginnen mit der im Eingabefeld Port auf der Hauptregisterkarte Datenübertragung eingegebenen Nummer. Erweiterte Einstellungen für Open Protocol – Registerkarte Kanal Ids Bei mehreren Open Protocol-MIDs wird die Kanal-ID als Kennung für das auf dieser Steuerung verwen- dete Werkzeug verwendet.
  • Seite 108: Erweiterte Einstellungen Für Open Protocol - E/A-Signal

    Kommunikation Steuerelement Beschreibung Werkstück beenden mit Ermöglicht ein Abbrechen des aktuell laufenden Ablaufprogramms. MID 38 Werkzeug sperren bei Ver- Das Werkzeug wird automatisch gesperrt, sobald die Open Protocol-Verbin- bindungsabbruch dung unterbrochen wird. Auftrag abbrechen bei Ver- Bei einer Unterbrechung aller aktiven Open Protocol-Verbindungen einer bindungsabbruch Werkzeuggruppe wird der begonnene Auftrag abgebrochen, sobald der Timeout abgelaufen ist.
  • Seite 109: Fep Konfigurieren

    Kommunikation Steuerelement Beschreibung Drehmomenteinheiten für Wenn die Einheit Nm gewählt ist, werden Drehmomentwerte über 10.000 Open Protocol Datenüber- nur als 9999,99 angezeigt, nachdem sie an Open Protocol übertragen wur- tragung den. Mit der Einheit daNm können Drehmomentwerte zwischen 0 und 99.999,9 übertragen werden.
  • Seite 110 Kommunikation Steuerelement Beschreibung Synchronisation, wenn Dif- Begrenzt die Zeitdifferenz zwischen Server und Steuerung. Gültige Einga- ferenz größer als (s) ben reichen von 1 bis 9999 Sekunden. Zähler Aktualisierungsinter- Zu detaillierten Informationen zu Wartungszählern siehe den Abschnitt vall (h) Werkzeug Wartungsinformation. Mit diesem Steuerelement wird das Intervall in Stunden eingestellt, in dem die Steuerung die Wartungszähler auf dem TorqueNet-Server aktualisiert.
  • Seite 111 Kommunikation Steuerelement Beschreibung Alle Ergebnisse von Mehr- Wenn der ToolsNet-Server Spindelergebnisse mit der Fehlermeldung Index kanal-Schraubern als Spin- out of bounds abweist, kann diese Option als Abhilfemaßnahme genutzt del 1 verschicken. (Work- werden, wobei alle Ergebnisse als Spindel 1 gesendet werden. around für einen Bug in ei- nigen TN4000 Versionen) Zu weiteren Fragen zu Timeout-Einstellungen siehe die ToolsNet-Dokumentation.
  • Seite 112: Erweiterte Toolsnet Parameter - Werkzeug-Namen

    Kommunikation Erweiterte ToolsNet Parameter – Werkzeug-Namen Jedes Werkzeug, das dieser spezifischen Steuerung zugeordnet wurde, kann einen einzigartigen Namen erhalten. Dies ist der Wert, der unter ToolsNet als Spindelname bezeichnet wird. Damit erhält ToolsNet ein zusätzliches Detail für Nachverfolgungs- und Anzeigezwecke. Auf der Registerkarte Werkzeug-Namen stehen folgende Steuerelemente zur Verfügung: Steuerelement Beschreibung...
  • Seite 113 Kommunikation Abb. 9-8: SAMBA-Einstellungen Auf der Registerkarte XML/CSV-Netzwerkeinstellungen stehen folgende Steuerelemente zur Verfügung: Steuerelement Beschreibung Gruppe Zeigt die Netzwerkeinstellungen für die ausgewählte Werkzeuggruppe an. Es werden nur Werkzeuggruppen angezeigt, die bereits definiert wur- den. Sind noch keine Netzwerkeinstellung definiert, wird Keine ange- zeigt.
  • Seite 114 Kommunikation Steuerelement Beschreibung Dateiformat Wendet das Format auf das Datum und die Uhrzeit am Ende des Datei- namens an. Datum und Uhrzeit: Komplettes Datum und Uhrzeit • _JJJJMMTThhmmss.xml • Dateinamen ohne Jahrhundert: Datum ohne Jahreszahl ___JJMMTThhmmss.xml • Datum und Uhrzeit als HEX: Datum und Uhrzeit in Ticks (10 ms), in einen hexadezimalen Wert umgerechnet: _______00EA14F8.csv •...
  • Seite 115: Datenübertragung Als Xml-Datei

    Kommunikation Datenübertragung als XML-Datei Beispiel für eine XML-Ergebnisdatei: IO-Verschraubung NIO-Verschraubung Apex Tool Group P2630PM | REV A | 2025-09...
  • Seite 116 Kommunikation Beschreibung <DOCUMENT> Beinhaltet alle Daten der Datei. <HEADER> Beinhaltet Informationen zur erstellten Datei. <QUELLE> Nummer der Steuerung Der Inhalt setzt sich aus zwei Bereichen zusammen: CPT: XXXX • CPT: feststehende Bezeichnung, die nicht geändert werden kann • XXXX: Nummer der Steuerung, kann unter Navigator > Erweitert > Controller >...
  • Seite 117: Datenübertragung Csv-Datei

    Kommunikation Beschreibung <OG> Obere Grenze des Sollwerts <IST_NUM> Istwert, gemessenes Ergebnis, abhängig von dem Merkmal-Typ <SOLLWERT> Angabe des Sollwerts, abhängig von dem Merkmal-Typ <STATUS> Status eines Merkmals, bezieht sich nicht auf Gesamtergebnis. 0: IO-Verschraubung Zahl, die nicht 0 ist: NIO-Verschraubung, siehe nachfolgend <FEHLER> <FEHLER>...
  • Seite 118 Kommunikation Spalte Beschreibung CSV- CSV-FR CSV-EN Ident N°VAN Ident Abhängig von der Einstellung bei Werker-ID wird folgendes angezeigt: • Bei Werker-ID > Keine wird die Fahrzeugnummer (VIN) angezeigt. • Bei Werker-ID > 1.Barcode im Ablauf wird die Fahrzeugnummer und Werker-ID angezeigt. Nummer der Werkzeuggruppe Nom Po- Schraubnummer, die die Schraubposition eindeutig zuweist.
  • Seite 119: Ipm Konfigurieren

    Kommunikation Beispiel CSV-STD mit Einstellung Werker-ID > Keine 9.3.9 IPM-Protokoll IPM (Integrated Processdata Management) ist ein System zur Steuerung, Meldung und Analyse von Messwerten, die in der Steuerung erzeugt werden. Zu weiteren Informationen über das IPM-Protokoll und seine Telegramme siehe die aktuelle Version der „IPM Specification“.
  • Seite 120 Kommunikation Steuerelement Beschreibung Fehlercodes Zur Unterscheidung zwischen allgemeinen und anbieterspezifischen Fehlercodes. Allgemeine Fehlercodes reichen von null bis 499, wobei 499 der „unspezifizierte“ Fehlercode ist. Wenn der Fehlercode auf null gesetzt wird und ein Fehler auftritt, der nicht mit einem allgemeinen Fehlercode beschrieben werden kann, wird der Wert 499 ausgegeben.
  • Seite 121 Kommunikation Steuerelement Beschreibung Gradient-Sollwert übertragen Ist das Kontrollkästchen aktiviert, wird der konfigurierte Gradient-Sollwert gesendet. Dies gilt nur für IPM-Telegramme, die Diagramme mit Gradi- ent-Abschaltwert beschreiben. Auswählen, aus welchen Daten die AFO- Nummer zusammengesetzt werden soll. AFO-Nummer Auswählen, aus welchen Daten sich die AFO-Nummer zusammenstellen soll.
  • Seite 122: Erweiterte Einstellungen Für Ipm - Registerkarte Übertragungseinstellungen

    Kommunikation Steuerelement Beschreibung Anlagenkennung für AFO- Konfiguriert den ersten Teil der AFO-Nummer im IPM-Telegramm. Nummer: Vorgangsnummer Konfiguriert die das Vorgangsnummernfeld in IPM-Telegrammen. Werkstücknummer-Filter Ist dies aktiv, wird die Werkstücknummer nur im eingestellten Zeichen- Bereich übertragen. Erweiterte Einstellungen für IPM – Registerkarte Übertragungseinstellungen In dem Dialogfenster Übertragungseinstellungen wird konfiguriert, welche Ausführungen einer Schraub- stufe gesendet werden sollen.
  • Seite 123: Erweiterte Einstellungen Für Ipm - Registerkarte Zusätzliche Übertragungseinstellungen

    Kommunikation Das Kontrollkästchen Übertragen bei den Stufen aktivieren, die übertragen werden sollen. Für jede Stufe ist das Anzugsverfahren und der Aktivierungsstatus gemäß der Einstellung der Pro- zessprogrammierung aufgeführt. Bei Verwendung der Basic-Prozessprogrammierung sind zwei Stu- fen aktiviert. Normalerweise werden nur Daten der letzten Stufe übertragen, es können jedoch mehrere Stufen ausgewählt werden.
  • Seite 124: Webremote-Verbindung Aufbauen

    Kommunikation Steuerelement Beschreibung SysLog und Telegramme Ermöglicht das Speichern des Syslogs, der mit Telegramme protokollieren exportieren gespeicherten Kurven und der zu sendenden Pakete auf einem USB-Stick. Datensätze im Puffer Die Pufferzähler geben den Status für das RAM-Archiv wieder. Bei einer Un- terbrechung der IPM-Verbindung wird der Archiveintrag gepuffert.
  • Seite 125 Kommunikation Barcode-Typ Beschreibung Barcode Der Barcode ist ebenfalls ein der FG-Nr untergeordneter Barcode und kann mehr- mals als Scan-Schritt in einem Ablaufprogramm gesetzt werden, z. B. zur Verwen- dung von Scans, um die an einem Werkstück verwendeten Produktgruppen vonei- nander zu trennen. Nach korrektem Scannen fährt das Ablaufprogramm mit dem nächsten Ablaufschritt fort.
  • Seite 126 Kommunikation Steuerelement Beschreibung Anzahl Zeichen Legt die Länge der FG-Nr ohne Abschlusszeichen fest, die vom Barcode- Lesegerät gesendet werden kann. 0: Alle Barcodes werden ohne Prüfung der Grenzen akzeptiert. • 1 bis 40 sind gültige Werte: Nur Barcodes mit dieser Länge werden •...
  • Seite 127: Barcode - Bereich Auswählen

    Kommunikation Steuerelement Beschreibung Auswahl Die Auswahl definiert Barcode-Bereiche oder -Positionen, die mit dem Werkstücktyp im Dialogfenster Werkstück - Verwaltung (siehe Kapitel 9.4.2 Werkstückverwaltung, Seite 129) übereinstimmen müssen, damit der zugehörige Job freigegeben wird. Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung: • Keine: Es gibt keine Einschränkung bei den verwendeten Barcodes. Bereich: Der eingescannte Barcode muss in einem definierten Be- •...
  • Seite 128: Barcode - Position Auswählen

    Kommunikation Schaltfläche Beschreibung <Hinzufügen> fügt eine leere Zeile am Ende der Tabelle hinzu. <Nach oben> verschiebt die aktuell ausgewählte Tabellenzeile um eine Position nach oben. <Nach unten> verschiebt die aktuell ausgewählte Tabellenzeile um eine Position nach unten. <Entfernen> entfernt die aktuell ausgewählte Tabellenzeile/den Barcode-Teil. Barcode –...
  • Seite 129: Werkstückverwaltung

    Kommunikation Abb. 9-13: Jobnummer im XML-Format Die Eingabe mit <OK> bestätigen, um das Dialogfenster zu verlassen. Das Dialogfenster kann nur verlassen werden, wenn mindestens eine Position für die Werkstücknum- mer und für die Jobnummer ausgewählt ist. 9.4.2 Werkstückverwaltung In der Werkstückverwaltung können Werkstücktypen programmiert werden, die Werkzeuggruppen steu- ern, z.
  • Seite 130: Programmieren Einer Barcode-Funktion

    Kommunikation Schaltfläche Beschreibung Mit den Pfeilschaltflächen <Nach oben> und <Nach unten> direkt unter der Barcode Tabelle kann der Bediener durch die Tabelle scrollen und einen Werkstücktyp aus- wählen. Mit den Pfeilschaltflächen <Nach oben> und <Nach unten> am unteren Rand des Dialogfensters kann eine andere Werkzeuggruppe ausgewählt und deren Werk- stücktypen in der Barcode Tabelle angezeigt werden.
  • Seite 131: Öffnen Der Gmcc-Steuerungs-Einstellungen

    Kommunikation Abb. 9-15: Netzwerkeinstellungen Die Steuerung ist mit einer Ethernet-Karte ausgestattet. In der Registerkarte Netzwerkeinstellungen kann der Hostname der in das Werkzeug integrierten Steue- rung konfiguriert werden. Alle weiteren Einstellungen werden nicht benötigt und sind deaktiviert. 9.4.4 Feldbus-Protokolle Die Registerkarte Feldbus des Dialogfensters Kommunikation enthält vordefinierte Steuerungs-Konfigurati- onen für eigene Feldbus-Protokolle.
  • Seite 132: Gmcc Erweiterte Einstellungen

    Kommunikation GMCC Erweiterte Einstellungen Die Registerkarte GMCC Erweiterte Einstellungen führt zu den folgenden Steuerelementen: Steuerelement Beschreibung Baudrate Auswahl der Baudrate für DeviceNet. Das Dropdown-Menü Baudrate ist nur aktiv, wenn das Feldbusmodul DeviceNet ausgewählt wurde. Derzeit verfügbare Baudraten: 125K • 250K •...
  • Seite 133 Kommunikation GMCC Input/Output signals Die Registerkarte GMCC Ein-/Ausgänge ermöglicht die Programmierung von GMCC-Eingangs- und Aus- gangssignalen. Bei der Aktivierung von Signalen auf dieser Registerkarte werden diese auf Parametrier- bare E/A-Ebene angewendet. Abb. 9-16: GMCC Ein-/Ausgangssignale GMCC Fieldbus Network settings ► Gültige Werte für IP-Adresse eingeben, Subnetzmaske und Gateway ein, um eine Verbindung mit ei- nem Ethernet IP- oder Modbus TCP/IP-Feldbusmodul herzustellen.
  • Seite 134: Öffnen Der Trasys-Steuerungs-Einstellungen

    Kommunikation Trasys-Protokoll Zu weiteren Informationen über das Trasys-Protokoll siehe die Trasys-Spezifikationen. Dieses Dokument deckt nur die Steuerungs-Einstellungen ab, die zur Kommunikation mit dem Trasys-Protokoll erforderlich sind. Öffnen der Trasys-Steuerungs-Einstellungen: Navigator > Kommunikation > Feldbus wählen. Die Option Trasys im Dropdown-Menü Protokoll wählen, um das Steuerelement Timeout (s) anzuzei- gen.
  • Seite 135: Einrichten Des Profibus-Kommunikationsbereichs

    Kommunikation Abb. 9-19: Trasys – Einrichten parametrierbare E/A Einrichten des Profibus-Kommunikationsbereichs Bytebereiche definieren: Die Option Bytebereich im Menü Optionen des Dialogfensters Parametrierbare E/A-Ebene wählen, um das Dialogfenster Definitions for Byte Areas zu öffnen. Die ARCNet-ID ist die Steckplatznummer, in der das Modul installiert ist. ...
  • Seite 136: Standardeinstellungen Für Das Trasys-Protokoll

    Kommunikation Abb. 9-21: Trasys – Profibus-Konfiguration Standardeinstellungen für das Trasys-Protokoll Einige Einstellungen sind erforderlich, um die externen Signale vom Trasys-Protokoll zu akzeptieren. Diese werden bei der Aktivierung des Trasys-Protokolls automatisch gesetzt. Die folgenden erweiterten Werkzeug-E/A-Optionen werden automatisch gesetzt: ► Navigator > Erweitert > Werkzeuggruppe > E/A wählen. Abb.
  • Seite 137: Die Folgenden Erweiterten Werkzeug-Verschraubungsoptionen Werden Automatisch Gesetzt

    Kommunikation Die folgenden erweiterten Werkzeug-Verschraubungsoptionen werden automa- tisch gesetzt: ► Navigator > Erweitert > Werkzeuggruppe > Verschraubung wählen. Abb. 9-23: Trasys – Erweiterte Werkzeug-Verschraubungseinstellungen Verwenden der Not-Produktgruppe: ► Die Option Externe Anwahl benutzen (PG-Anwahl 0-7) im Abschnitt Handbetrieb der Registerkarte Verschraubung aktivieren.
  • Seite 138: Tps Auf Der Globalen Steuerung Aktivieren

    Kommunikation Die Hauptaufgaben des MES sind: • Herunterladen der globalen Produktgruppe vom TPS-Server. • Auswahl der Produktgruppe auf der globalen Steuerung. • Vorbereiten des aktuellen Werkzeugs oder der aktuellen Werkzeuggruppe für Verschraubungen. Die TPS-Kommunikation basiert auf den folgenden Open Protocol-MIDs: Abb.
  • Seite 139: Lokales Speichern Und Editieren Von Produktgruppen Deaktivieren

    Kommunikation Die Registerkarte Verbindungsstatus enthält die folgenden Informationen: • TPS-Server: Portnummer • TPS-Client: Portnummer • Status Die Registerkarte TPS Subscription MAP enthält die folgenden Informationen: • Lokale PG: lokale Produktgruppennummer, die auf der globalen Steuerung zugewiesen ist • Globale PG-Name: globaler Produktgruppenname Globale PG: globale Produktgruppennummer, die in TPS zugeordnet ist •...
  • Seite 140: Mit Tps Server Und Open Protocol-Client (Mes) Arbeiten

    Kommunikation Wird das Dialogfenster Pull App from Controller bestätigt, wird die neue globale Produktgruppe auf dem Server angelegt. Der Status der Produktgruppe lautet standardmäßig In Development. • Um die Produktgruppe für die Produktion zu aktivieren, muss ein TPS-Administrator den Status auf Released setzen.
  • Seite 141: Beispiel Für Das Einrichten Einer Globalen Produktgruppe In Tps

    Kommunikation Beispiel für das Einrichten einer globalen Produktgruppe in TPS Sobald TPS in der globalen Steuerung aktiviert wurde, kann der TPS-Verbindungsstatus an der globalen Steuerung anzeigezeigt werden. Der folgende Screenshot zeigt den Verbindungsstatus für Werkzeug 3 an der globalen Steuerung: Abb.
  • Seite 142 Kommunikation folgenden Screenshot ist die lokale Produktgruppe 3 (lokaler Name: TEST 10 Nm) von Werkzeug 3 auf der Steuerung VIM 35 zum Hochladen als globale Produktgruppe 55 mit dem Namen TmaApp ausgewählt: Abb. 9-28: Dialogfenster Pull App from Controller mit Auswahl der lokalen Produktgruppe 3 zum Hochla- den als globale Produktgruppe 55 Sobald die lokale Produktgruppe 3 hochgeladen ist, wird sie als globale Produktgruppe 55 (globaler Name: TmaApp) auf der Startregisterkarte der TPS-Web-Anwendung angezeigt.
  • Seite 143 Kommunikation angezeigt. Eine globale Produktgruppe kann auf gleiche Weise für Schraubverfahren verwendet werden wie jede lokal eingerichtete Produktgruppe: Abb. 9-31: Anzeige der globalen Produktgruppe 55 (TmaApp) in der Registerkarte Matrix des Dialogfens- ters Erweitert Der Open Protocol-Client setzt die Produktgruppe 2 (MID 0008) und die Werk.-ID (MID 0050 oder MID 0150): Abb.
  • Seite 144 Werkzeug-Setup Werkzeug-Setup Die Werkzeugliste zeigt installierte Werkzeuge an und ermöglicht das Installieren, Editieren und Deinstal- lieren von Werkzeugen. Abb. 10-1: Werkzeugliste ► Navigator > Werkzeug-Setup wählen. Abb. 10-2: Dialogfenster Werkzeug-Setup Parameter Beschreibung Gruppe Anzeige der Nummer der Werkzeuggruppe. Name der Gruppe Anzeige des Namens, der der Werkzeuggruppe zugeordnet ist.
  • Seite 145: Werkzeug Installieren

    Parameter Beschreibung Anzeige des Werkzeug-Typs: • Cleco Kabelloses Werkzeug: Ein kabelloses Werkzeug der Serie Cell- Tek, CellCore, LiveWire, Freedom, das mit einer eindeutigen IP- Adresse an einer Steuerung installiert ist. CellClutch: Ein kabelloses Werkzeug der Serie CellClutch, das mit einer •...
  • Seite 146: Kabelloses Werkzeug Installieren

    Navigator > Werkzeug-Setup wählen. Um ein neues Werkzeug hinzuzufügen, auf <Installieren> drücken. Name der Gruppe wählen, Name eingeben und bei Typ den Eintrag Cleco Kabelloses Werkzeug wäh- len. Bei IP-Adresse / Hostname die IP-Adresse oder den Hostnamen des Werkzeugs eingeben.
  • Seite 147 Werkzeug-Setup Nach Abschluss des Prozesses wird wieder die Werkzeugliste angezeigt.  11. Auf die Schaltfläche <E/A> drücken, um das Dialogfenster Parametrierbare E/A-Ebene zu öffnen. 12. Die Werkzeuggruppe auswählen und das nächste TM (Schraubmodul) hinzufügen, das verwendet werden soll (TM 16 in diesem Beispiel). Außerdem erforderliche E/A-Signale hinzufügen.
  • Seite 148 Werkzeug-Setup 10.2 Werkzeugeinstellungen Das Dialogfenster Wkz Einstell. ermöglicht das Anzeigen des Werkzeugspeichers, Festlegen des War- tungszählers und Zugang zum Dialogfenster Werkzeugkonstanten. ► Navigator > Werkzeug-Setup wählen. Abb. 10-6: Registerkarte Aufnehmer 1 des Dialogfensters Wkz Einstell. Schaltfläche Beschreibung <Funk Einst.> öffnet das Dialogfenster RF Settings, siehe Kapitel 15.2 System-Einstel- lungen, Seite 215.
  • Seite 149: Wartungszähler

    Werkzeug-Setup Grenzwert, wird eine Warnmeldung auf dem Display angezeigt. Der aktuelle Job kann abgeschlossen wer- den. ► Nach dem Auftreten dieser Warnmeldung den Akkupack wechseln, um ein Abschalten des Werk- zeugs zu verhindern. Abb. 10-7: Unterspannungsschwelle einstellen Die Unterspannungsschwelle definiert den Zeitpunkt der Warnmeldung und ist abhängig von der Anwen- dung.
  • Seite 150: Wartungs-Warnmeldungen In Der Prozessanzeige Anzeigen

    Werkzeug-Setup Parameter Beschreibung Warnschwelle vor Wartung Die Funktion Warnschwelle vor Wartung ermöglicht es, eine Wartungs- Warnmeldung auf der Steuerung zu erzeugen, bevor die eigentliche War- tungsgrenze erreicht ist. Diese Verschiebung von der Wartungsgrenze wird als numerischer Wert programmiert. Auf dem Aufnehmer ist ein Standard- wert permanent gespeichert.
  • Seite 151: Zugriff Auf Zähler-Istzustände

    Werkzeug-Setup Die folgenden Informationen zu den Wartungszählern stehen unter Systeminformation zur Verfügung: • Wartungszähler gesamt: der aktuelle Zählwert • Zähler-Warngrenze: Warnschwelle vor Wartung • Zählerstopp-Grenze: Wartungsgrenze • Wartungszähler-Zustand: Zustand des Wartungszählers. Der Zustand ist Bit-codiert. Das Setzen von Bit 0 markiert eine Überschreitung der Warngrenze; das Setzen von Bit 1 markiert eine Überschrei- tung der Stopp-Grenze.
  • Seite 152: Erweiterte Programmierung

    Erweiterte Programmierung Erweiterte Programmierung Das Kapitel Erweiterte Programmierung enthält Informationen zum Programmieren von E/A, zur Konfigura- tion des Bytebereichs und zur Feldbus-Konfiguration. 11.1 Parametrierbare E/A-Ebene Das Dialogfeld Parametrierbare E/A-Ebene liefert einen Überblick über alle E/A-Signale, die aktuell der ausgewählten Werkzeuggruppe oder dem ausgewählten Schraubmodul zugeordnet sind. Eine Liste aller Signale, die im Dialogfenster Parametrierbare E/A-Ebene der entsprechenden Hardware zugeordnet werden können, befinden sich unter „Anhang I –...
  • Seite 153 Erweiterte Programmierung Schaltfläche Beschreibung <OK> speichert Ihre Änderungen und wechselt zum vorherigen Fenster. Mit <Abbrechen> die Änderungen verwerfen und zum vorherigen Fenster zurück- kehren. <Hilfe> bietet Hilfe zum aktuellen Dialogfenster. <Einfügen> fügt das neu parametrierte E/A-Signal zur aktuellen Werkzeuggruppe oder zum aktuellen Schraubmodul hinzu. <Löschen>...
  • Seite 154 Erweiterte Programmierung welche Konfigurationen für Knoten/Adresse, Signal und Bit an den aufgeführten Modulen programmierbar sind. System Bus Bridges Dies ist eine Bridge zwischen dem System Bus und digitalen E/A oder Feldbussen. Modul Interface Eingänge Ausgänge Adresse Signal TM_DIDO Digitale E/A 16 frei konfigurierbare E/A 1-max.
  • Seite 155: Doppelte Zuordnung Von Signalen

    Erweiterte Programmierung Initiatorsignale Um ein schnellstmögliches Ansprechen auf Initiatorsignale (Positionssignale in DIA 15, 16 und 56) zu er- reichen, werden diese Signale direkt von der physischen Einheit (Bridge oder On-Board-Modul) an ein Schraubmodul gesendet. Um den Status dieser Signale sichtbar zu machen, werden sie üblicherweise zusätzlich zum Schraubmo- dul auch der Anzugsgruppe zugeordnet.
  • Seite 156: Zugriff Auf Das Dialogfenster Feldbus Konfiguration

    Erweiterte Programmierung zur Verfügung, die den Aufwand bei der Konfiguration von Mehrkanalsystemen verringern. Folgende ste- hen zur Verfügung: Manuelle Konfiguration • Standardkonfigurationen zur Auswahl • Manuelle Tupel Konfiguration (nur mit DeviceNet verfügbar) • Die erforderlichen Werkzeuggruppen müssen konfiguriert werden, d. h. die Spindeln (TM-Module) müssen Werkzeuggruppen zugeordnet werden.
  • Seite 157 Erweiterte Programmierung Konfigurationsmodi Manuelle Konfiguration Die Anzahl der Eingänge und Ausgänge des Master-Geräts (SPS) eingeben und zur Bestätigung die Ein- gabetaste drücken. Manuelle Konfiguration (PROFIBUS) Die Eingänge und Ausgänge als Teil einer Zeichenfolge (hexadezimal) zuordnen. Zuordnung Konsistenz Ein-/Ausgänge 10 bis 1F Inaktiv Eingang 20 bis 2F...
  • Seite 158: Bytebereich

    Erweiterte Programmierung Feldbus-spezifische Einstellungen Diese Einstellungen werden abhängig vom in der Konfiguration gewählten Feldbus angezeigt: Einstellung Beschreibung DeviceNet Baudrate Baudrate für DeviceNet-Datenübertragung MAC ID MAC ID (0-63) PROFIBUS Init Bridge Schreiben der Konfiguration auf die System Bus PROFIBUS Bridge PB Adresse PROFIBUS-Adresse EtherNet/IP und Modbus TCP _Netzwerkeinstellungen...
  • Seite 159: Bytebereiche Konfigurieren

    Erweiterte Programmierung Spaltenüberschrift Beschreibung Area Erstes Byte bis letztes Byte in einem Bereich Modul Verwendetes Modul Format Datenformat Funct. Für den Bereich verwendete Funktion 11.4.2 Bytebereiche konfigurieren Das Dialogfenster Byte Area Input ermöglicht das Eingeben von Daten für einen neuen Bytebereich oder das Ändern von Daten eines vorhandenen Datenbereichs.
  • Seite 160 Erweiterte Programmierung Eingabe- Beschreibung Bestell-Nr. feld/Dropdown- Menü Modul • Das zu verwendende Modul wählen: PM_PROS Profibus-Steckkarte 962292PT (DB9) 962291PT (M12) AB_DVN DeviceNet-Steckkarte 962293PT AB_PN ProfiNet 544357PT (RJ45) 962294PT (M12) AB_EIP EtherNet/IP 962297PT (RJ45) AB_MBT Modbus/TCP 962299PT Funktion • Die für den Bereich zu verwendende Funktion wählen. Die verfügbaren Optionen sind von der Softwareversion (Siehe auch die Ab- abhängig.
  • Seite 161: Beispiel Einer Datenübertragung: Eun Read/Write

    Erweiterte Programmierung Eingabe- Beschreibung Bestell-Nr. feld/Dropdown- Menü SpiFloatErgExten- Parameter für die aktuelle Verschrau- bung (aktuell wird nur der Schwellenmo- ment übertragen, siehe auch Abschnitt unten). Start Eingangsbe- • Startbyte des zu ladenden Busdatenbereichs. reich: (erstes Byte) • Nur aktiv, wenn EUN read oder DFUE read ausgewählt ist.
  • Seite 162: Beispiel Einer Datenübertragung: Dfue Read/Write

    Erweiterte Programmierung EUN read/write - BCD Byte Inhalt Bedeutung Kommentar 0x12 MSB EUN EUN (z. B. 12345679) Bytes 1+2+3 0x34 0x56 0x79 LSB EUN MSB = höchstwertiges Byte LSB = niedrigstwertiges Byte 11.4.5 Beispiel einer Datenübertragung: DFUE read/write Dieser Abschnitt erklärt eine allgemein gültige Datenübertragung mit DFUE als Beispiel für die Datenüber- tragung.
  • Seite 163: Ablauf Der Datenübertragung In Mehreren Blöcken

    Erweiterte Programmierung DFUE write Bytebereiche Byte Signal Bedeutung Blockzähler Synchronisationsbyte Lesen Letzter Block Wechsel Blockzähler Synchronisationsbyte 1 Senden Letzter Block Wechsel Telegramm-Datenbereich (siehe Tabelle: Te- legrammdaten schreiben) siehe Byte 1 Synchronisationsbyte 2 Senden Abhängig von der Datengröße wird der Telegramm-Datenbereich in Blöcke aufgeteilt, die über DFUE read oder write übertragen werden.
  • Seite 164: Daten Empfangen

    Erweiterte Programmierung Daten empfangen Die Empfangsroutine wird eingeleitet, wenn: Synchronisationsbyte 1 ist gleich Synchronisationsbyte 2, • • Synchronisationsbyte 1 ist nicht gleich 0 und • Synchronisationsbyte 1 ist nicht gleich Synchronisationsbyte Read. Bei Erfüllung dieser Kriterien werden Daten (Telegrammdaten) gelesen. Wenn der letzte Block gelesen wurde, d.
  • Seite 165: Ablaufdiagramm: Empfangsroutine (Dfue Read)

    Erweiterte Programmierung Ablaufdiagramm: Empfangsroutine (DFUE read) Abb. 11-4: DFUE read Apex Tool Group P2630PM | REV A | 2025-09...
  • Seite 166: Layout Telegramm-Datenbereich

    Erweiterte Programmierung Ablaufdiagramm: Senderoutine (DFUE write) Abb. 11-5: DFUE write 11.4.7 Layout Telegramm-Datenbereich Die folgenden Tabellen enthalten Beispiele für Telegrammblöcke für das Lesen und Schreiben von Tele- grammdaten. Beispiel 1: Übertragung einer 8-stelligen Werkstücknummer DFUE read Telegrammdaten Byte Format Inhalt Bedeutung ASCII 0x41...
  • Seite 167: Beispiel 2: Übertragung Der Schraubergebnisse Von 3 Werkzeugen

    Erweiterte Programmierung DFUE read Telegrammdaten Byte Format Inhalt Bedeutung ASCII 0x32 ASCII 0x33 ASCII 0x34 Beispiel 2: Übertragung der Schraubergebnisse von 3 Werkzeugen DFUE write Telegrammdaten Byte Format Inhalt Bedeutung Werkzeug Ganze Zahl 0x02 Telegramm- Telegramm- nummer Header Ganze Zahl 0x03 Anzahl der Schraubstel-...
  • Seite 168 Erweiterte Programmierung DFUE write Telegrammdaten Byte Format Inhalt Bedeutung Werkzeug Gleitkomma Istwinkel Ganze Zahl 0x01 Schraubnum- Datensatz Werkzeug 3 … Gleitkomma Istwinkel Falls aufgrund der Größe des parametrierten Bytebereichs der Telegrammbereich kleiner als der zu über- tragende Datenblock ist, wird die Übertragung wie im Abschnitt Daten senden und im Ablaufdiagramm zur Senderoutine oben in mehreren Blöcken fortgesetzt.
  • Seite 169 Erweiterte Programmierung DATEN Bytebereich (ASCII) Steuerung -> SPS Byte Format Inhalt Erläuterung Werkzeug 0x44 0xEA 0x20 Gleitkomma 0x20 0x00 = 1873°) Gleitkomma LB 0x00 Ganze Zahl 0x01 Schraubnummer Rückmeldung 2. Werkzeuggruppe … Gleitkomma LB Istwinkel (Gleit- komma) …n n-tes Werkzeug der Gruppe Wertebereich Istmoment (BCD)
  • Seite 170: Bytebereich Daten

    Erweiterte Programmierung 11.4.9 Bytebereich DATEN DieDaten werden für jedes Werkzeug ohne Synchronisation übertragen. Da jedes Werkzeug einen eige- nen Bytebereich verwendet, kann die Quelle anhand des konfigurierten Offset identifiziert werden. Die Ak- tualisierung der Daten erfolgt mit der 0/1-Flanke am Ausgang AE (Ablaufende). SpiBitErg –...
  • Seite 171: Spibyteerg - Messwerte Im Bcd-Format

    Erweiterte Programmierung Wenn die abschließende Zielschraubstufe nicht erreicht wurde, werden die folgenden Werte spezifisch ge- setzt: • Drehmoment zu niedrig • Winkel zu klein • SpiByteErg – Messwerte im BCD-Format DATEN Bytebereich (SpiByteErg) Steuerung -> SPS Byte Format Inhalt Erläuterung Werkzeug BCD, HB 0x06...
  • Seite 172 Erweiterte Programmierung Wenn die abschließende Zielschraubstufe nicht erreicht wurde, werden die folgenden Werte spezifisch ge- setzt: • Istmoment = 0 Nm Istwinkel = 0° • Gradient = 0 Nm/° • SpiByteLimits DATEN Bytebereich (SpiByteLimits) Steuerung -> SPS Byte Format Inhalt Erläuterung Werkzeug Ganze...
  • Seite 173 Erweiterte Programmierung Byte Format Inhalt Erläuterung Werkzeug 0x3FD33333 = 1,65 Nm/Grad Gleit- 0x33 komma Gleit- 0xD3 komma Gleit- 0x3F komma 12-15 Gleit- Istmoment 2. Werkzeug der Werk- komma zeuggruppe 16-19 Gleit- Istwinkel komma 20-23 Gleit- Istgradient komma ...n n-tes Werkzeug der Werk- zeuggruppe SpiFloatErgLimits Byte...
  • Seite 174 Erweiterte Programmierung Byte Format Inhalt Erläuterung Werkzeug Gleit- 0x00 Minimaler Winkel 0x40A00000 = 5 Grad komma Gleit- 0x00 komma Gleit- 0xA0 komma Gleit- 0x40 komma Gleit- 0x00 Maximaler Winkel 0x44268000 = 666 Grad komma Gleit- 0x80 komma Gleit- 0x26 komma Gleit- 0x44 komma...
  • Seite 175: Bytebereiche Im Busmonitor Prüfen

    Erweiterte Programmierung SpiFloatErgExtended DATEN Bytebereich (SpiFloatErgExtended) Steuerung -> SPS Byte Format Inhalt Erläuterung Werkzeug Gleit- 0x3f9d Schwellenmoment 1. Werkzeug der Werk- komma 70a4 zeuggruppe (Beispiel: 0x3f9d 70a4 = 1,23 Nm) Reserve Reserve Gleit- 0x3f9d Schwellenmoment 2. Werkzeug der Werk- komma 70a4 zeuggruppe (Beispiel: 0x3f9d 70a4 = 1,23 Nm)
  • Seite 176: Anzeige Automatisch Aktualisieren

    Erweiterte Programmierung Anzeige automatisch aktualisieren PB-Aktualisierung PB refresh • Automatische Anzeige. • Wenn keine Verbindung mit dem Bus besteht, ist die Anzeige schwarz. Wenn eine Verbindung mit dem Bus hergestellt wurde, ist die Anzeige grün oder rot und wechselt nicht wieder auf schwarz, selbst wenn die Verbindung unterbrochen wird. •...
  • Seite 177: Telegramm 2 - Übertragung Aller Verschraubungen

    Erweiterte Programmierung Die Länge des Telegramms basiert auf der in Byte 1 der Werkstück-Identifikation angegebenen Länge. Die Telegrammlänge beträgt N+4 Byte. Bei Empfang einer neuen Werkstücknummer werden alle erfassten Messgrößen einer Gruppe verwor- fen. Telegramm 2 – Übertragung aller Verschraubungen Telegramm Nr.
  • Seite 178 Erweiterte Programmierung Telegramm Nr. 006 – Steuerung -> SPS Byte Format Inhalt Bedeutung Binär 0x06 Telegrammnummer Anzahl der Werkzeuge, deren Werte übertragen Binär 0x13 werden (wird von der Steuerung gesetzt) Binär 0x0F Schraubernummer (hier 15) Binär 0x03 PS (hier 3) Binär 0x02 Takt (hier 2)
  • Seite 179: Telegramm 6 Mit Diagramm

    Erweiterte Programmierung Telegramm 6 mit Diagramm 56: Telegramm Nr. 006 – Steuerung -> SPS Byte Format Inhat Bedeutung Binär 0x06 Telegrammnummer Binär 0x13 Anzahl der Werkzeuge, deren Werte übertragen werden (hier 19) (wird von der Steuerung gesetzt) Binär 0x0F Schraubernummer (hier 15) Binär 0x03 PS (hier 3)
  • Seite 180: Inhalt Fehlerbytes (Anzugsfehler 1 Und 2)

    Erweiterte Programmierung Inhalt Fehlerbytes (Anzugsfehler 1 und 2) Die folgenden Tabellen beschreiben Fehlerbytes ohne Diagramm 56 und Fehlerbytes mit Diagramm 56. Fehlerbytes ohne Diagramm 56: Byte Inhalt Fehler Drehmoment zu niedrig Drehmoment zu hoch Winkel zu klein Winkel zu groß GD zu niedrig GD zu hoch Timeout (TMAX)
  • Seite 181: Den Bildschirm Werkzeugkonstanten Öffnen

    Werkzeugkonstanten Werkzeugkonstanten Die Werkzeugkonstanten geben die Werkzeugkonfiguration wieder, d. h. im Wesentlichen den Motor, das Getriebe und den/die Aufnehmer. Sie werden üblicherweise einmal bei der ersten Einrichtung oder bei grö- ßeren Änderungen, z. B. Werkzeugaustausch oder -modifikationen (anderes Getriebe oder anderer Auf- nehmer) programmiert.
  • Seite 182: Aufnehmerdaten

    Werkzeugkonstanten Die Optionsschaltfläche der aktivierten Option ist rot hervorgehoben. Wenn Strom verwendet wird, steht hinter dem Wert für MDIst in der Tabelle Werkzeugmonitor und im Messwertearchiv (Details) ein Sternchen (*). Strom wird üblicherweise mit Werkzeugen ohne Aufnehmer verwendet. Wenn Aufnehmer, Strom/Resolver oder Strom als Steuergröße gesetzt ist, können die Gradientenver- fahren im Schraubprogramm nicht verwendet werden.
  • Seite 183 Werkzeugkonstanten 12.3 Redundanz Die Messplatine verwendet die Signale von Aufnehmer 1 zur Steuerung des Anzugsablaufs. Wann immer Bezüge zu Werkzeugkonstanten für Parameter (z. B. Eingangsbereiche von Anzugsverfahren) oder Funk- tionen (z. B. Gradientenberechnung: Scan-Faktor) auftreten, beziehen sie sich auf Aufnehmer 1. Wenn eine Redundanzfunktion aktiviert ist, werden während der Programmierung außerdem Plausibilitäts- prüfungen für Aufnehmer 2 durchgeführt.
  • Seite 184: Die Selbstidentifikation Ist Standardmäßig Aktiviert

    Werkzeugkonstanten Resolverwinkel Wenn ein intelligenter Aufnehmer verbunden ist, entspricht der Resolverwinkel dem Wert Resolverfaktor in den Aufnehmerdaten. Sein Wert kann auf dem Bildschirm Werkzeugkonstanten nicht geändert werden. Der Wert ändert sich jedoch automatisch bei Änderung des Werts Gesamt-Getriebeübersetzung im Dia- logfenster Aufnehmerdaten (zum Öffnen auf die Schaltfläche <Selbstident.
  • Seite 185 Werkzeugkonstanten Bei aktivierter Selbstidentifikation können Aufnehmerdaten auf dem Chip in die Werkzeugkonstanten importiert werden, um sie als Ausgangsdaten für die spezifische Programmierung der Werkzeugkon- stanten zu verwenden. Anschließend die Selbstidentifikation deaktivieren, um die Werkzeugkonstanten zu editieren und einzeln an die kundenspezifische Werkzeugkonfiguration anzupassen. Redundanzfehlermeldungen Wenn Redundanz aktiviert ist, können die nachfolgend aufgeführten Fehlermeldungen in den Messwerten auftreten.
  • Seite 186: Den Bildschirm Aufnehmerdaten Öffnen

    Werkzeugkonstanten Den Bildschirm Aufnehmerdaten öffnen: Navigator > Werkzeug-Setup wählen. Das gewünschte Werkzeug in der Werkzeugliste auswählen. Auf die Schaltfläche <Wkz Einstell.> drücken, um das Dialogfenster Wkz Einstell. zu öffnen. Auf die Schaltfläche <Erweitert...> drücken, um den Bildschirm Werkzeugkonstanten zu öffnen. Auf die Schaltfläche <Selbstident.
  • Seite 187: Steuerelemente Und Dialogfenster Zum Ändern Von Aufnehmerdaten

    Werkzeugkonstanten Spalteninhalt Beschreibung Servicedaten Gibt an, ob Änderungen an den editierbaren Werkzeugdaten im Aufneh- mer vorgenommen wurden; kann die folgenden Werte annehmen: • 0: Keine Änderungen an editierbaren Werkzeugdaten vorgenommen • 1 oder höher: Änderungen an editierbaren Werkzeugdaten vorge- nommen Dieser Wert wird auf 1 gesetzt, wenn Aufnehmerda- ten zumersten Mal geändert werden.
  • Seite 188: Aufnehmerdaten-Statusmeldungen Und Aufnehmerdaten Übernehmen

    Werkzeugkonstanten Wenn ein neuer Aufnehmer verbunden wird oder einzelne Werte in der Tabelle Aufnehmerdaten ange- passt werden, werden die Optionsschaltflächen Werkzeugspeicher und Übernommene Werte unter der Datentabelle angezeigt. Mit diesen Optionen können Werte vergleichen werden. Bei Auswahl der Option Übernommene Werte werden die Steuerelemente für <Ändern> nicht mehr angezeigt, und die Schaltflä- che <Übernehmen>...
  • Seite 189: Stromkalibrierung

    Werkzeugkonstanten Statusmeldung Beschreibung Keine Standardkombination! Die Kapazität [Nm] der beiden intelligenten Aufneh- mer ist nicht identisch. Die Kapazität wird mit der zweiten Zahl des Aufnehmertyps angezeigt. Neuer Aufnehmertyp 1 Der neue Typ weicht vom gespeicherten Aufneh- mertyp ab. Aufnehmer 1 weicht vom Werkzeug ab! Der Aufnehmertyp ist nicht im Werkzeugtyp enthal- ten.
  • Seite 190: Für Die Stromkalibrierung Erforderliche Einstellungen In Den Werkzeugkonstanten

    Werkzeugkonstanten Für die Stromkalibrierung erforderliche Einstellungen in den Werkzeugkonstan- Die Stromkalibrierung kann mit den folgenden Einstellungen in den Werkzeugkonstanten durchgeführt werden: Steuergröße Redundanz Gegenmessbewertung Aufnehmer Strom/Resolver NIO oder Warnung (AN2F) Dynamische Stromkonstanten ändern Im Dialogfenster Änderung der Kalibrierwerte kann eine Kalibrierung eingeleitet und die dynamischen Stromkonstanten für Werkzeuge, Produktgruppen und Stufen geändert werden.
  • Seite 191 Werkzeugkonstanten Element des Dialogfensters Beschreibung Spalte Datum letzte Kal. Führt die Daten und Uhrzeiten der letzten dynamischen Stromkalibrierun- gen auf. Spalte St Liefert die dynamischen Stromkonstanten für jede Stufe eines Werk- zeugs in der aktuellen Produktgruppe. Blauer Text auf grauem Hintergrund weist auf Werte hin, die auf einer abgeschlossenen Kalibrierung basieren.
  • Seite 192: Das Dialogfeld Archiv Enthält Die Folgenden Informationen

    Messwertearchiv Messwertearchiv Das Dialogfenster Messwertearchiv zeigt eine Liste der letzten abgeschlossenen Verschraubungen mit einer Übersicht der Messwerte an. Zur weiteren Analyse der Verschraubungen kann der Werkzeugmonitor und, sofern Kurvendaten aufgezeichnet wurden, die Schraubkurve verwendet werden. Im Archiv werden alle Messwerte in einem Ringpuffer gespeichert. Die Anzahl der speicherbaren Einträge hängt von Anzahl und Umfang der archivierten Schraubvorgänge ab.
  • Seite 193 Messwertearchiv Spaltenüberschrift Beschreibung Bei der aktuellen Verschraubung erreichter Ergebnis-Gradient, sofern für das Ab- laufprogramm verfügbar. Fehler Grund für Abschaltung dieser Verschraubung, wenn die Verschraubung NIO ist. Datum Verschraubungsdatum. Uhrzeit Verschraubungszeit. Werkstück Für diese Verschraubung verwendete FG-Nr oder Werk.-ID. Wenn beide parame- triert sind, hat die Werk.-ID Priorität.
  • Seite 194: Spalten Der Tabelle Werkzeugmonitor

    Messwertearchiv Spalten der Tabelle Werkzeugmonitor Spalte Beschreibung Das Werkzeug, mit dem diese Verschraubung durch geführt wurde. Aktueller Schritt: Es können mehrere Schritte auftreten, z. B. wenn Ablaufprogramme programmiert sind. Schraubnummer: Eine einzigartige Nummer für die verschraubte Position. Verwendete Produktgruppe/Ablaufprogramm. Diese Schraubstufe. Das in dieser Schraubstufe verwendete Anzugsverfahren.
  • Seite 195: Das Dialogfenster Filtern Enthält Die Folgenden Filteroptionen

    Messwertearchiv Spalte Beschreibung Error Grund für Abschaltung dieser Verschraubung, wenn die Verschraubung NIO ist (Fehlercode). Explanation Grund für Abschaltung dieser Verschraubung, wenn die Verschraubung NIO ist (Feh- lermeldung). 13.3 Schraubkurve Details siehe Kapitel 8.5 Schraubkurve, Seite 87. 13.4 Archiveinträge filtern ►...
  • Seite 196 Messwertearchiv Filterkriterien Beschreibung Eintrag Modus Wert größer Zeigt alle Verschraubungen an, deren Produktgruppennummer größer als die eingegebene Zahl ist. kleiner Zeigt alle Verschraubungen an, deren Produktgruppennummer kleiner als die eingegebene Zahl ist. Zähler Filter für Verschraubungszähler • Wertebereich: so groß wie der Verschraubungszähler der Steuerung •...
  • Seite 197: Datensätze Definieren

    Messwertearchiv Filterkriterien Beschreibung Eintrag Modus Wert Werkstücknum- Filter für Werkstücknummer Zeigt Verschraubungen an, deren Werkstücknummer dem eingegebenen Wert entspricht. • Die Werkstücknummer ist eine Folge von alphanumerischen Zei- chen. Es sind alle Zeichen zulässig, die von der virtuellen oder einer externen Tastatur erzeugt werden können.
  • Seite 198: Statistik Einstellungen

    Messwertearchiv 13.5.2 Statistik Einstellungen Im Dialogfenster Statistik können Sie definieren, wie Ihre Messwerte analysiert und visualisiert werden. Es stehen die folgenden Optionen zur Verfügung: Option Beschreibung Untergruppengröße Eine ganze Zahl zwischen 2 und 25 eingeben, um die gewünschte Unter- gruppengröße festzulegen. Damit werden die oberen und unteren Regelgrenzen definiert.
  • Seite 199 Messwertearchiv Bezeichnung Beschreibung In der Qualitätssicherung ist der obere Regelgrenzwert (UCL) die obere Grenze für Datenpunkte oberhalb der Regellinie (Mittelwert) einer Regel- grafik. Zur Berechnung werden der Gesamtmittelwert (Mittelwert aller Un- tergruppen-Mittelwerte) und der Mittelwert aller Untergruppenbereiche R verwendet. Zusätzlich wird ein Regelgrenzwertfaktor (A2 oder D4) benö- tigt.
  • Seite 200 Messwertearchiv Regelgrenzwertfaktoren Untergruppengröße 0,235 0,328 1,672 0,223 0,347 1,653 0,212 0,363 1,637 0,203 0,378 1,622 0,194 0,391 1,608 0,187 0,403 1,597 0,180 0,415 1,585 0,173 0,425 1,575 0,167 0,434 1,566 0,162 0,443 1,557 0,157 0,451 1,548 0,153 0,459 1,541 13.5.3 Bereichskurve Die Bereichskurve wird zur Überwachung der Standardabweichung des Prozesses verwendet.
  • Seite 201 Messwertearchiv 13.5.4 X-Quer-Kurve Die X-Quer-Kurve wird zur Überwachung Prozessmittelwerts verwendet. Abb. 13-5: Statistik – X-Quer-Kurve Die Mittellinie ist definiert als Apex Tool Group P2630PM | REV A | 2025-09...
  • Seite 202: System Bus

    Diagnose Diagnose Das Dialogfenster Diagnose bietet Zugang zu Funktionen zur Überwachung, Analyse und Kalibrierung von Systemkomponenten und Werkzeugen, die an der Steuerung verwendet werden. Abb. 14-1: Diagnose ► Navigator > Diagnose wählen. Im Dialogfenster Diagnose sind die Diagnosefunktionen System und Werkzeug in zwei Registerkarten an- geordnet: Die Registerkarte System hat drei Abschnitte: Controller, Netzwerk und Ein-/Ausgänge.
  • Seite 203 Diagnose Steuerelemente System Bus-Map: Schaltfläche Beschreibung <Map übernehmen> übernimmt die System Bus-Map manuell, wenn: • Hardware-Komponenten, z. B. TM oder Bridge gewechselt werden. • Andere Parameter geladen werden und unterschiedliche TMs an den Knoten verwendet wurden. Es kann geprüft werden, ob die korrekte TM-Software verwendet wird. <Systeminformation>...
  • Seite 204 Diagnose 14.1.3 Taskmeldungen Taskmeldungen geben den Status des Steuerungssystems und wieder und dienen zur Diagnose von Feh- lern. ► Navigator > Diagnose > System > Taskmeldungen wählen. Jeder Programmteil (Task) schreibt während seiner Ausführung Meldungen in die Statuszeile. Dadurch werden jedoch vorherige Meldungen anderer Programmteile überschrieben. In den Taskmeldungen gibt es für jeden Programmteil eine Zeile, in der die aktuelle Meldung angezeigt wird.
  • Seite 205 Diagnose Abb. 14-4: Systemwarnungen Wenn eine Systemwarnung zum ersten Mal auftritt, wird der Ausgang Systemwarnung der E/A-Ebene akti- viert. Bei Drücken der Schaltfläche <Quittieren> werden alle Systemwarnungen gelöscht, und der Ausgang Systemwarnung der E/A-Ebene wird zurückgesetzt. Der Warnfaktor, der über der Liste Systemwarnungen angezeigt wird, gibt die prozentuale Abweichung von den festen internen Grenzwerten an, bei der eine Systemwarnung ausgegeben oder der Liste hinzu- gefügt wird.
  • Seite 206: Weitere Informationen Zur Datenübertragung Anzeigen

    Diagnose 14.2 Systemdiagnose – Netzwerk 14.2.1 Net/Proc Net/Proc hilft Servicetechnikern bei der Analyse von Störungen in der Software der Steuerung und Fehlern bei der Netzwerkinstallation. Auf diesem Bildschirm werden detaillierte Informationen zum Betriebssystem angezeigt. Navigator > Diagnose > System > Net / Proc wählen. Die Registerkarte Umgebungsvariablen wählen, um Informationen zum freien Speicherplatz auf SD- Karte anzuzeigen.
  • Seite 207: Zugriff Auf Xml/Csv Datenübertragung

    Diagnose Abb. 14-6: LogInfo Auf die Optionsschaltfläche <Handbetr.> drücken, um den Bildschirm einzufrieren und den aktuellen Dateneintrag auszulesen. Auf die Schaltfläche <Aktualisieren> drücken, um den Bildschirm zu aktualisieren. 14.2.3 Ping absetzen Im Dialogfenster Ethernet-Verbindung testen kann ein Ping-Signal an eine bekannte Netzwerkadresse ge- sendet werden, um zu prüfen, ob die physische Netzwerkverbindung funktioniert.
  • Seite 208 Diagnose Die Option Ergebnisse zeigt detaillierte Daten und die gespeicherten Dateinamen an: Abb. 14-7: Ergebnisse Die Option Lookup Tabelle enthält weniger Details und zeigt keine Stufen an: Abb. 14-8: Lookup Tabelle P2630PM | REV A | 2025-09 Apex Tool Group...
  • Seite 209: Systemdiagnose - Ein-/Ausgänge

    Diagnose 14.2.5 XML/CSV-Logdateien Die Funktion XML/CSV Logdateien zeigt Protokollmeldungen mit Statusinformationen zur XML/CSV- Datenübertragung an. Wenn die Datenübertragung nicht ordnungsgemäß funktioniert, kann über diese Meldungen die Ursache ermittelt werden. ► Navigator > Diagnose > System > XML/CSV Logdateien wählen. Abb. 14-9: XML/CSV Logdateien 14.2.6 Tightening Parameter Server (TPS) Die Schaltfläche Open Protocol bietet Zugang zum Verbindungsstatus des Tightening Parameter Server...
  • Seite 210 Diagnose Abb. 14-10: E/A-Ebene Logikabbild 14.3.2 Bedienpult Diese Option ist ohne Funktion. Bedienpult ist eine Testfunktion der Eingangsebene. Sie zeigt alle E/A-Signale an, die in der Software kon- figuriert sind und für die Hardware installiert ist. Das Menü Bedienpult hilft bei der Systemeinrichtung und/oder bei der Fehlersuche und -korrektur.
  • Seite 211: Probeverschraubungen Für Die Stromkalibrierung

    Diagnose 14.3.5 WLAN-Stecknusstableau Diese Option ist ohne Funktion. 14.4 Werkzeugdiagnose – Test-Optionen Diese Option ist ohne Funktion. 14.5 Werkzeugdiagnose – Sonstige Abb. 14-11: Sonstige 14.5.1 Probeverschraubungen für die Stromkalibrierung Die Funktion Stromkalibrierung ermöglicht eine Bestimmung der dynamischen Stromkonstanten (Dyn. Stromkonst., Einheit: Nm/A). Sie führen Probeverschraubungen durch, die zum Errechnen von Durch- schnittswerten für jede Schraubstufe verwendet werden.
  • Seite 212: Probeverschraubungen Und Kalibrierungsinformationen

    Diagnose Probeverschraubungen und Kalibrierungsinformationen Dynamische Stromkalibrierung aktivieren, siehe Kapitel 12.6 Stromkalibrierung, Seite 189. Zugang zum Dialogfenster Stromkalibrierung: ► Navigator > Diagnose > Werkzeug > Stromkalibrierung wählen. Wenn alle Bedingungen erfüllt sind, startet die Stromkalibrierung mit der eingehenden Anzahl der Probe- verschraubungen.
  • Seite 213 Diagnose Kommentar Beschreibung Cal. data flashed, Sp n Die Kalibrierungsdaten wurden von dynamisch wieder auf statisch zu- rückgesetzt. Die Kalibrierungsdaten wurden gespeichert. Die dynamische Stromkalibrierung muss unter den gleichen Bedingungen wie die tatsächlichen Verschrau- bungen durchgeführt werden, d. h. die Verschraubungen müssen vollständig programmiert sein. Der Bild- schirm zeigt nur die Daten für den angegebenen Parametersatz an.
  • Seite 214: Software-Update Durchführen

    Utility Utility Das Dialogfenster Utility liefert Informationen zum System und der installierten Software und bietet die Möglichkeit Software-Updates und Funkeinstellungen vorzunehmen. Abb. 15-1: Utility ► Navigator > Utility wählen. 15.1 Software-Update durchführen Auf der Registerkarte Software-Update kann ein Software-Update-Pakete installiert werden. Mit dem Soft- ware-Update können das System, die Servo-Firmware, Hilfedateien und andere Funktionen aktualisiert werden.
  • Seite 215: Firmware Auf Der Messkarte Des Schraubmoduls (Tm) Aktualisieren

    Utility Abb. 15-2: Software-Update ist abgeschlossen Die Steuerung neu starten, um die Software zu übernehmen. Die Datums-/Zeitinformationen zum Paket geben an, wann das Paket erstellt und seine Inhalte zusam- mengestellt und gespeichert wurden. 15.1.1 Firmware auf der Messkarte des Schraubmoduls (TM) aktualisieren Diese Option ist ohne Funktion.
  • Seite 216 Utility Abb. 15-3: Registerkarte Communication with tool Parameter Beschreibung SSID SSID eingeben. SSID muss identisch mit Access Point sein. Encryption WPA/WPA2-PSK TKIP oder WPA/WPA2-PSK AES wählen. Encryption muss identisch mit Access Point sein. Netzwerkschlüssel eingeben. Netzwerkschlüssel muss identisch mit Ac- Network key cess Point sein.
  • Seite 217: Pin Einstellen

    Utility Parameter Beschreibung Advanced settings Weitere Einstellungen zum Funkkanal im Dialog WLAN Advanced set- tings vornehmen. Parameter Beschreibung Wireless mode WLAN-Modus wählen: 802.11b/g/n wählen, wenn ein Frequenzband • von 2,4 GHz verwendet wird. 802.11a wählen, wenn ein Frequenzband • von 5 GHz verwendet wird. 5.2 GHz radio band Frequenzband wählen.
  • Seite 218: Menü Oder Fastapp-Auswahl Sperren

    Utility Menü oder FastApp-Auswahl sperren Das Kontrollkästchen Configure PIN aktivieren. Bei Level 1 bis Level 3 mindestens einen PIN konfigurieren. Das Kontrollkästchen Menu lock oder FastApp selection lock aktivieren. Die Eingabe mit <Apply> auf das Werkzeug übertragen. Abb. 15-4: PIN Configuration Parameter Beschreibung Configure PIN...
  • Seite 219: Werkzeugdaten Auslesen

    Utility Werkzeugdaten auslesen In der Registerkarte Tool identification können Werkzeugdaten des verbundenen Werkzeugs angezeigt werden. Wird diese Registerkarte geöffnet, aktualisieren sich die Werkzeugdaten automatisch. Abb. 15-5: Tool identification Parameter Beschreibung Master Id ID der Steuerung, mit der sich das Werkzeug verbinden soll. Tool serial Seriennummer des Werkzeugs.
  • Seite 220: Access Point Konfigurieren

    Utility Access Point konfigurieren Diese Registerkarte wird nur bei Steuerungen mit einem integrierten Access Point angezeigt. Fig. 15-6: Registerkarte WLAN AP Configuration Parameter Beschreibung Activate WLAN Communica- Ist das Kontrollkästchen aktiviert, ist WLAN an der Steuerung eingeschal- tion tet. Die Bluetooth-Funktion wird deaktiviert. ...
  • Seite 221: Bluetooth-Einstellungen Konfigurieren

    Utility Parameter Beschreibung <Apply> Einstellungen speichern. <OK> Beim Beenden die Einstellungen speichern. <Cancel> Beim Beenden die Einstellungen nicht speichern. Bluetooth-Einstellungen konfigurieren Diese Registerkarte wird nur bei Steuerungen mit einem integrierten Access Point angezeigt. Abb. 15-7: Registerkarte Bluetooth AP Configuration In der Registerkarte Bluetooth AP Configuration gibt es folgende Einstellmöglichkeiten: Parameter Beschreibung Activate Bluetooth Communi-...
  • Seite 222 Utility Parameter Beschreibung <Cancel> Beim Beenden die Einstellungen nicht speichern. P2630PM | REV A | 2025-09 Apex Tool Group...
  • Seite 223: Verwaltung

    Verwaltung Verwaltung Das Dialogfenster Verwaltung beinhaltet Systemeinstellungen, Benutzerverwaltung, Datensicherung und Servicefunktionen. Abb. 16-1: Verwaltung ► Navigator > Verwaltung wählen. Abb. 16-2: Dialogfenster Verwaltung 16.1 Zähler Das Dialogfenster Verschraubungszähler ermöglicht das Zurücksetzen der Zähler für IO, NIO und Ge- samtverschraubungen, die auf der Prozessanzeige angezeigt werden können. Es gibt für jede Werkzeug- gruppe einen eigenen Verschraubungszähler, die einzeln oder gemeinsam zurückgesetzt werden können.
  • Seite 224: Parameter Drucken

    Verwaltung Schaltfläche Beschreibung Anzahl Verschrau- Es wird die Anzahl aller Verschraubungen und die Anzahl der Verschraubungen mit bungen einem IO- und NIO- Ergebnis angezeigt, die mit der ausgewählten Werkzeuggruppe durchgeführt wurden. Alle Zähler zurück- Verschraubungszähler aller Werkzeuggruppen zurücksetzen setzen Navigator > Verwaltung > Zähler wählen. <Alle Zähler zurücksetzen>...
  • Seite 225: Uhrzeit Und Datum Einstellen

    Verwaltung 16.3 Uhrzeit und Datum einstellen Alle von der Steuerung mit Uhrzeit gespeicherten Parameter und Verschraubungszeiten beziehen sich auf die Echtzeituhr. Die Echtzeituhr regelmäßig kontrollieren. Datum und Uhrzeit einstellen Navigator > Verwaltung > Datum/Uhrzeit wählen. Datum und Uhrzeit im vorgegebenen Format eingeben. Das Format steht in Klammer über den Einga- befeldern und ist sprachabhängig.
  • Seite 226: Eine Dbase-Datei Generieren

    Verwaltung Eine dBase-Datei generieren Abb. 16-4: Generieren einer dBase-Datei Navigator > Verwaltung > Daten-Export > d-Base Datei wählen und mit bestätigen. Auf Gruppe, Werkzeug und Produktgruppen in der Tabelle drücken, um sie aus- oder abzuwählen. Schraubdaten in der Tabelle auswählen. Daten und Uhrzeiten des erforderlichen Zeitraums in die Eingabefelder Anfang und Ende eingeben.
  • Seite 227: Beispiel: Einträge Niedriger Ordnung Für Feldbeschreibung

    Verwaltung Byte Adr. Beschreibung Beispiel Bemerkungen 1. Datensatz Beispiel siehe: Datensatz … Nächster Datensatz … Ende der Datei Beispiel: Einträge niedriger Ordnung für Feldbeschreibung (Adressversatz n = Nummer der Feldbeschreibung * 32) Adr. Beschreibung Beispiel Bemerkungen Feldname max. 10 ASCII Zeichen + Ab- 4D4400000000 schlussbyte 0x00...
  • Seite 228: Mit Access Bearbeiten

    Verwaltung Abb. 16-5: FoxPro Mit Access bearbeiten ► d-Base-Datei in Access-Datenbank importieren. Abb. 16-6: Access 16.6.2 Parameter laden Parameter von einem internen Speichergerät SD-Karte oder einem angeschlossenen USB-Laufwerk laden Eine Datei auswählen und die Auswahl bestätigen, um die Parameter zu laden. Aus einer Datei geladene Parameter werden in den Hauptspeicher der Station übertragen und ...
  • Seite 229: Benutzerrechte

    Verwaltung 16.7 Benutzer Benutzer registrieren und Zugriffsrechte zur Steuerung des Zugriffs auf Funktionen und Parameter zuwei- sen. Es können zehn Benutzer registriert werden. Abb. 16-7: Benutzer • Der Passwortschutz wird erst aktiviert, wenn ein Benutzer registriert wird. • Für Servicefunktionen ist ein Benutzername erforderlich. •...
  • Seite 230 Verwaltung Bildschirm Lesen Schreiben Werk.-ID Netzwerkeinstellungen Feldbus Werkzeug-Setup Installieren Editieren Deinstallieren Messwertearchiv Export Löschen – – Diagnose System E/A-Ebene – – System Bus Map übernehmen Systeminformation – – Löschen Logbuch Löschen Taskmeldungen – – Systemwarnungen – – Statusanzeige – – Hardware Test –...
  • Seite 231: Intervall Für Servicemeldungen

    Verwaltung Bildschirm Lesen Schreiben Installierte Versionen – – Software-Update Software-Update TM Messkarten Firmware System-Einstellungen Systeminformation – – Offline Parameter laden Parameter speichern Verwaltung Zähler Zähler nullen Touchkalibrierung Drucken Datum/Uhrzeit Änderungsjournal – – Daten-Export Benutzer Hinzufügen Editieren Löschen Parameter laden Parameter speichern Grundeinstellung Alle Daten auf USB Stick speichern –...
  • Seite 232: Intervalle Für Servicemeldungen Zurücksetzen

    Verwaltung Meldungstext Eingeben eines eigenen Meldungstextes: Auf das Textfeld Meldung in der entsprechenden Tabellen- zeile drücken, um die virtuelle Tastatur anzuzeigen. Auswählen einer vorhandenen Meldung: Die Enter-Taste auf der virtuellen Tastatur drücken oder die Option Meldung auswählen im Menü Meldung auswählen, um das Dialogfeld Meldung auswählen an- zuzeigen.
  • Seite 233: Sprache Auswählen

    Verwaltung Parameter Beschreibung Bildschirm aktivieren bei I/O Ist das Kontrollkästchen aktiviert, wird der Bildschirm bei jeder Änderung Änderungen der externen Ein-/Ausgänge (z. B. Freigabe, Werkzeug Start) eingeschal- tet und der Timeout zurückgesetzt. Ist das Kontrollkästchen deaktiviert, wird die Bildschirm-Hintergrundbe- leuchtung nur eingeschaltet, wenn eine Taste gedrückt wird. 16.12 Sprache auswählen Auswahl der Sprache der Benutzeroberfläche.
  • Seite 234: Steuerung

    Fehlersuche Fehlersuche Abschaltursachen siehe Dokument P2586TS. Kann ein Fehler mit der genannten Maßnahme nicht behoben werden oder tritt der Fehler häufiger auf, das Werkzeug oder die Steuerung zur Reparatur an ein Sales & Service Center schicken, siehe Rück- seite. 17.1 Datenübertragung Problem Mögliche Ursache...
  • Seite 235 USB-Stick wird nicht erkannt. Kein USB-Stick vorhanden. ► Cleco USB-Stick einstecken. Folgender Bildschirm wird  USB-Stick ist nicht richtig ein- ► Cleco USB-Stick richtig einstecken. angezeigt: gesteckt. Cleco USB-Stick wird nicht er- Kein signierter USB-Stick vor- ► Cleco USB-Stick verwenden.
  • Seite 236 Fehlersuche Problem Mögliche Ursache Maßnahme Folgender Bildschirm wird  Daten auf dem Cleco USB- ► Cleco USB-Stick ersetzen. angezeigt: Stick sind beschädigt. USB-Stick ist nicht richtig ein- ► Cleco USB-Stick richtig einstecken. gesteckt. USB-Stick-Verlängerung ist ► Verlängerungskabel prüfen. defekt. ► USB-Stick an Servo anschließen.
  • Seite 237 Fehlersuche Problem Mögliche Ursache Maßnahme Software-Update ist fehlge- ► PDMi(...) neu starten. schlagen. ► USB-Stick ersetzen. Dieser Fall tritt nur auf, wenn ► PDMi(...) ersetzen. das Software-Update über ei- nen USB-Stick durchgeführt wurde. Erscheinen im Wechsel 17.5 Werkzeug Problem Mögliche Ursache Maßnahme Werkzeug wird nicht erkannt.
  • Seite 238: Open Source Software

    Open Source Software Open Source Software Dieses Produkt enthält verschiedene Open Source-Softwarepakete, die unter verschiedenen Open Source-Lizenzen vertrieben werden. Weitere Informationen zu den Open Source-Paketen und Lizenzen sind zu finden unter: http://software.apextoolgroup.com/oss-legal/. Bestimmte Software, die mit der Produkt-Software mitgeliefert wird, unterliegt Lizenzen der „Open Source“ oder der „Freien Software“...
  • Seite 239 Glossar Glossar Begriff Beschreibung Ablauf IO Schraubablauf innerhalb der Toleranzgrenzen Ablaufende Aktiv, wenn das Werkzeug nicht arbeitet Abschaltmoment Drehmoment, bei dem ein Werkzeug abgeschaltet wird Abschaltwinkel Winkel, bei dem ein Werkzeug abgeschaltet wird Abweichung Statistischer Wert, Durchschnitt der quadrierten Differenzen vom Durch- schnitt Akzeptierte Daten Daten innerhalb der Grenzwerte eines Anzugsverfahrens...
  • Seite 240 Glossar Begriff Beschreibung Hauptmenü Erstes auf dem LCD-Bildschirm erscheinendes Menü Histogramm Diagramm, das statistische Daten darstellt Anzahl der Geberimpulse, die das Werkzeug erzeugt, während sich der Impulse pro Grad Kopf um genau ein Grad (um ein 1/360 einer Umdrehung) dreht Interner Aufnehmer Aufnehmer, der in das Werkzeug integriert ist Aktiv, wenn Drehmoment/Winkel/Gradient innerhalb des Toleranzbe-...
  • Seite 241 Glossar Begriff Beschreibung Prozessfähigkeit (Cp) Misst die Abweichungen in einem Prozess. Entspricht dem Quotienten der Prozesstoleranz (Differenz zwischen oberem und unterem Grenz- wert) geteilt durch sechs Standardabweichungen. Ist immer größer als null, und höhere Werte weisen auf eine höhere Prozessfähigkeit hin. Engl.
  • Seite 242 Glossar Begriff Beschreibung Werkzeug Stop Hält das Werkzeug an Werkzeug-Höchstdrehzahl Maximal zulässige Drehzahl eines Werkzeugs Werkzeuggruppe Wertebereich Statistisches Maß, die Differenz zwischen den niedrigsten und den höchsten Werten in einer Stichprobe Winkel Winkel, der am Ende eines Anzugsverfahrens erreicht werden soll (auch Endwinkel, Nennwinkel) Winkel Sollwert max (AHL) Maximaler Drehwinkel, der in einem Schraubablauf auftreten darf...
  • Seite 243: Anhang A - Eingangssignale

    Anhang Anhang 20.1 Anhang A – Eingangssignale Signalname Beschreibung Unterstützte GMCC Werkzeuge aktiviert Kabel- Kabel- gebun- App / LG Select X Produktgruppen-Anwahlen 0–7 werden zur Anwahl – der Produktgruppen 1 – 250 mit einem binären Zählwert von 1 – 250 verwendet. Wenn Takten akti- viert ist, wird die Anzugsgruppe über diese Ein- gänge ausgewählt.
  • Seite 244 Anhang Signalname Beschreibung Unterstützte GMCC Werkzeuge aktiviert Kabel- Kabel- gebun- Reverse (TM_LL) Wenn aktiviert, wird das Werkzeug mit Hilfe des Lö- – Nein severfahrens gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Inaktiv, wenn Externer Linkslauf parametriert ist. Stop DTM (OTINI) Initiator für Position des oberen Totpunkts in Zu- –...
  • Seite 245 Anhang Signalname Beschreibung Unterstützte GMCC Werkzeuge aktiviert Kabel- Kabel- gebun- Ack Data X Die SPS sendet ACK für jedes Werkzeug der – Nein Gruppe an die Steuerung, um die Datenübertra- gung zu quittieren. Eingang 1 – 10 kann gesetzt werden. Nicht auswählbar.
  • Seite 246: Anhang B - Ausgangssignale

    Anhang 20.2 Anhang B – Ausgangssignale Signalname Beschreibung Unterstützte GMCC Werkzeuge aktiviert Kabele- Kabel- bunden Tool Group OK Aktiv, wenn Drehmoment/Winkel/Gradient innerhalb – der programmierten Grenzwerte liegen und kein an- derer Fehler aufgetreten ist. Global Accept bei Verwendung mit GMCC als Ge- samtübernahme für alle Werkzeuge.
  • Seite 247 Anhang Signalname Beschreibung Unterstützte GMCC Werkzeuge aktiviert Kabele- Kabel- bunden Linking NOK Werkstück ist NIO. – Aktiv, wenn ein oder mehrere Takte NIO waren. Linking Completed Aktiv, wenn die Verschraubungen aller Positionen – des ausgewählten Ablaufprogramms abgeschlos- sen wurden. Archive Full Gibt an, dass der verfügbare Speicherplatz auf dem –...
  • Seite 248 Anhang Signalname Beschreibung Unterstützte GMCC Werkzeuge aktiviert Kabele- Kabel- bunden Heart Beat Überprüft die Echtzeitkommunikation zwischen – Nein Steuerung und SPS (Handshake). Verwendet mit GMCC. Automatisch aktiv, wenn GMCC ausgewählt ist. Pass Through Ermöglicht die Steuerung einer Lichtsäule am dis- –...
  • Seite 249 Anhang Signalname Beschreibung Unterstützte GMCC Werkzeuge aktiviert Kabele- Kabel- bunden AN High X Aktiv, wenn der Winkel zu hoch ist. – Tool Running X Aktiv, wenn sich das Werkzeug dreht. – Nein Tool Error X Aktiv, wenn ein Fehler im Werkzeug vorhanden ist –...
  • Seite 250 Index XML/CSV ..........207 Datenübertragungsprotokoll ......86 Datum ............225 Abbrechen ............12 dBase-Datei ..........226 Ablaufschritte ..........59, 64 DFUE read ........162, 165, 168 Abtrieb ............182 DFUE write ........162, 166, 168 Access Point ..........220 Diagnose ......... 15, 123, 202 AFO ............
  • Seite 251 Gyroskop ............213 Nussabrutschüberwachung ......30 Hardwaretest ..........205 OK ..............12 Hilfe ..............12 Open Protocol ......... 49, 106 Open Source Software ........238 Installieren Kabelloses Werkzeug ......146 Parameter Werkzeuggruppe ........146 laden ............228 IO ............... 9 seichern ...........
  • Seite 252 Schraubstelle ........... 80 Touch-Kalibrierung ........225 Schraubstufe ........... 26 TPS ............137, 209 Schraubverfahren ........18, 28 Trasys-Protokoll ..........134 automatisch ..........18 manuell ............19 Schraubzeiten ..........31 Übernehmen ........... 12 Selbstidentifikation ......... 184 Übertragungseinstellung ....... 122 Serielles Protokoll ..........92 Überwachungszeit ...........
  • Seite 254 Hinjawadi, Pune 411057 Maharashtra, India Phone: +91 020 66761111 Apex Tool Group, LLC. www.ClecoTools.com / www.ClecoTools.de P2630PM-DE | REV A | 2025-09 | Specifications subject to change without notice. | Cleco is a registered trademark of Apex Brands, Inc. | © 2025...

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