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Programmieranleitung P2280PM-DE REV L | 2023-08 S168813 mPro200GC(-AP) & mPro400GC(D) Für zusätzliche Produkt-Informationen besuchen Sie unsere Webseite auf www.clecoTools.com...
Apex Tool Group behält sich das Recht vor, dieses Dokument oder das Produkt auch ohne vorherige An- kündigung zu modifizieren, zu ergänzen oder zu verbessern. Markenzeichen Cleco® ist eine eingetragene Marke von Apex Brands, Inc. Apex Tool Group 670 Industrial Drive...
Dieses Dokument richtet sich an Fachkräfte für Installation und Instandhaltung (Administratoren, Instand- halter, Service, Betreiber). Es enthält Informationen für eine sichere, sachgerechte Verwendung. • zu Funktionen. • zur Parametrierung der Software: S168813-1.14 • Die Originalsprache dieses Dokuments ist Deutsch. Weiterführende Dokumente Nummer Dokument P1730PM Programmieranleitung –...
Zu diesem Dokument Darstellung Warnhinweise ► Alle Sicherheitshinweise und Anweisungen lesen. Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können zu schweren Verletzungen, Sach- oder Umweltschäden führen. Warnhinweise sind durch ein Signalwort und ein Piktogramm gekennzeichnet: • Das Signalwort beschreibt die Schwere und die Wahrscheinlichkeit der drohenden Gefahr. Das Piktogramm beschreibt die Art der Gefahr •...
Allgemeine Funktionen Allgemeine Funktionen Bedienung Die Steuerung kann über den Touchscreen oder eine extern angeschlossene Tastatur bedient werden. Bei der Inbetriebnahme oder häufigem Gebrauch erleichtert eine externe Tastatur das Parametrieren an der Steuerung. Bedienung am Touchscreen Um bei der Parametrierung Werte einzugeben, auf das entsprechende Eingabefeld drücken. Mithilfe der eingeblendeten Tastatur Werte eingeben.
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Allgemeine Funktionen Schaltfläche Beschreibung Übernehmen Die Schaltfläche drücken, um Änderungen zu speichern und in das vorherige Dialog- fenster zurückzukehren. Verwerfen Die Schaltfläche drücken, um in das vorherige Dialogfenster zurückzukehren. Änderun- gen werden nicht gespeichert. Zurück Die Schaltfläche drücken, um in das vorherige Dialogfenster zurückzukehren. Hilfe Die Schaltfläche drücken, um Informationen zu dem aktuellen Bildschirm anzuzeigen.
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Navigator Navigator Das Dialogfenster Navigator bietet Zugang zu allen wichtigen Funktionen für die Programmierung der Steuerung. Abb. 3-1: Dialogfenster Navigator Nachfolgend ist eine Auflistung aller Menüpunkte zu finden: Schaltfläche Beschreibung Basic-Prozessprogrammierung Das Menü Basic-Prozessprogrammierung ermöglicht eine schnelle und einfache Pro- grammierung eines zweistufigen Schraubverfahrens.
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Navigator Schaltfläche Beschreibung Messwertearchiv Das Menü Diagnose enthält Messwerte früherer Verschraubungen. Diagnose Das Menü Messwertearchiv bietet Funktionen zur Überwachung, Analyse und Kalibrie- rung von Komponenten und Werkzeugen. Utility Das Menü Utility enthält Funktionen für Updates der System- oder Schraubmodul-Soft- ware und zur Konfiguration von Funkeinstellungen an kabellosen Werkzeugen sowie Systeminformationen.
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Basic-Prozessprogrammierung Basic-Prozessprogrammierung Das Dialogfenster Basic-Prozessprogrammierung ermöglicht eine schnelle und einfache Programmierung eines zweistufigen Schraubverfahrens. Mithilfe weniger Parameter können Schraubverfahren für bis zu 99 Produktgruppen parametriert werden. Für die Programmierung komplexerer Schraubverfahren siehe Kapitel 5 Standard-Prozessprogrammierung, Seite 18. ► Navigator > Basic wählen. Abb.
Basic-Prozessprogrammierung Parameter Beschreibung Abschaltwinkel Winkel [Grad], bei dem das Werkzeug abgeschaltet wird und die Verschrau- bung beendet ist. Dieser Parameter wird nur bei dem Schraubverfahren Winkelsteuerung/Mo- mentüberwachung angezeigt. Max. Winkel Oberer Grenzwert des Winkels [Grad], der für eine gültige Verschraubung nicht überschritten werden darf.
Basic-Prozessprogrammierung Die Eingabe mit <OK> bestätigen. Alle weiteren Parameter werden automatisch berechnet und in der Grafik angezeigt. Sie können manuell angepasst werden. Die Berechnung der Parameter ist in der nachfolgenden Tabelle zu finden. Um die Änderungen zu speichern und das Dialogfenster zu verlassen auf <Navigator> und <Überneh- men>...
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Basic-Prozessprogrammierung Parameter Bereich Typischer Wert Min. Drehmoment [Nm] -Werkzeug-Maximalwert – Werkzeug- Abschaltmoment × 0,9 Maximalwert Abschaltmoment Stufe 2 Untere Toleranz – Werkzeug-Maxi- Wie erforderlich [Nm] malwert Abschaltwert – 1,2 × Drehmoment- Max. Drehmoment [Nm] Abschaltmoment × 1,1 Kalibrierwert Min. Winkel [Grad] 0 –...
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Standard-Prozessprogrammierung Standard-Prozessprogrammierung Die Standard-Prozessprogrammierung ermöglicht Verschraubungen mit bis zu sechs Stufen zu program- mieren. ► Navigator > Standard wählen. Abb. 5-1: Dialogfenster Standard-Prozessprogrammierung Die zu programmierende Werkzeuggruppe und Produktgruppe in den Menüs Werkzeuggruppen und Pro- duktgruppen wählen. Die ausgewählte Werkzeuggruppe und Produktgruppe werden in der Titelzeile des Fensters angezeigt.
Standard-Prozessprogrammierung Übersicht PG-Einstellungen Dieser Bereich zeigt Parameter an, die für die gesamte Produktgruppe gelten. Option Beschreibung PG-Bezeichnung In das Textfeld eine frei wählbare Zeichenfolge eingeben, um die Pro- duktgruppe zu benennen. Gruppenanzug Gibt an, ob Gruppenanzug für die aktuelle Produktgruppe aktiviert ist. –...
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Standard-Prozessprogrammierung verwenden kann, um ähnliche Werkstücke mit voneinander abweichender Anzahl an Schraubstellen zu verarbeiten. Abb. 5-2: Das Dialogfenster Werkzeugaktivierung mit den Werkzeugen der Werkzeuggruppe 1 zur Ver- wendung mit Produktgruppe 1. Werkzeuge 1 und 4 sind aktiviert, Werkzeuge 2 und 3 sind deaktiviert. Werkzeug 3 ist aktuell ausgewählt.
Standard-Prozessprogrammierung Parameter kopieren Die Kopierbefehle im Menü Optionen ermöglichen das Kopieren vorhandener Parameter. ► Navigator > Standard > Optionen wählen. Die folgenden zwei Kopieroptionen stehen zur Verfügung: Ablaufparameter kopieren: kopiert Parameter in Bezug auf die Werkzeuggruppe. • • Schraubparameter kopieren: kopiert Parameter in Bezug auf das Werkzeug. In den Dialogfeldern zum Kopieren können einzelne Werte, Listen (z.
Standard-Prozessprogrammierung ► Die Stufen bei der Einrichtung nach Bedarf ein- oder ausschalten. Die Stufennummern der einzelnen programmierten Stufen werden jedoch in der Schraubdatendoku- • mentation aufgeführt. Dies ist der Grund, warum deaktivierte Schraubstufen ebenfalls in der Doku- mentation erscheinen. • Es empfiehlt sich, die Stufen nach der Konfiguration fortlaufend zu kopieren, damit eine unterbre- chungsfreie Abfolge hergestellt wird, die mit Stufe eins beginnt.
Standard-Prozessprogrammierung Die Parameter für Fehlerbehandlung, Nacharbeit, Linkslauf, Werkzeugaktivierung, Gruppenanzug und Schraubnummer werden nicht gespeichert oder geladen. Programmierung Schraubstufe ► Navigator > Standard > Stufe > Stufe n wählen. Im Dialogfenster Programmierung Schraubstufe ist es möglich: • das Anzugsverfahren auszuwählen • Zeitparameter einzugeben die Ablaufsteuerung für Nacharbeit und Fehlerbehandlung festzulegen •...
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Standard-Prozessprogrammierung Die Titelzeile zeigt die aktuelle Werkzeuggruppe an. • Der Bereich Übersicht enthält die aktuelle Produktgruppe und deren Bezeichnung, das aktuelle Werk- • zeug, die zu programmierende Stufe und das aktuell für diese Stufe ausgewählte Schraubverfahren. Menüs Option Beschreibung Optionen •...
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Standard-Prozessprogrammierung Schraubverfahren programmieren Das Dialogfenster Programmierung Schraubverfahren ermöglicht das Eingeben von Ablaufparametern. ► Navigator > Standard > Stufe > Stufe n > Schraubverfahren wählen. Abb. 5-5: Das Dialogfenster Programmierung Schraubverfahren für die Programmierung der Stufe 2 von Werkzeug 2 in Werkzeuggruppe 2 für Produktgruppe 2 Aktuelle Produktgruppe mit Bezeichnung Ausgewähltes Schraubverfahren Da die angezeigten Parameter vom ausgewählten Schraubverfahren abhängig sind, muss zuerst das...
Standard-Prozessprogrammierung Abb. 5-6: Grafische Ansicht des Fensters Programmierung Schraubverfahren 5.6.1 Schraubverfahren und zugehörige Parameter Die Zielwerte, die zur Beendigung einer Schraubstufe führen, sind gelb markiert. Wenn ein Abschaltkriterium erfüllt wird, hält das Werkzeug an. Das Abschaltkriterium ist üblicherweise das Erreichen des Zielwerts (z. B. Abschaltwinkel WI). Im Falle eines Fehlers wird die Abschaltung durch einen Überwachungswert (z.
Standard-Prozessprogrammierung Die Werkzeugkonstanten müssen richtig festgelegt werden. Die korrekten Werte sind in den Datenblättern der Werkzeuge zu finden. Werden Wertebereiche überschritten oder Plausibilitätskriterien verletzt, wird der Benutzer auf die Ursache des Fehlers hingewiesen, z. B.: Fehler: Moment MBmax = 9,50 Nm > MBmax = 10,62 Nm. Wenn Schraubparameter in ein anderes Werkzeug kopiert werden, erfolgt eine Plausibilitätsprüfung bezo- gen auf die Werkzeugkonstanten des Zielwerkzeugs.
Standard-Prozessprogrammierung Programmierung Schraubverfahren eine Fehlermeldung angezeigt. Die Fehlermeldung ist abhängig vom eingegebenen Wert: Szenario 1: Triggermoment/Schwellenmoment = 0 Nm Beim Verlassen des Dialogfensters erscheint die Fehlermeldung mit dem Hinweis, dass der eingetra- gene Wert automatisch auf 1 % der I-Wrench-Kapazität gesetzt wird. Nach dem Bestätigen der Feh- lermeldung kann das Dialogfenster verlassen werden.
Standard-Prozessprogrammierung Wenn ein Wert außerhalb des entsprechenden Bereichs liegt, zeigt das Programm eine Fehlermeldung an und wechselt wieder zu Programmierung Schraubzeiten. Parameter für Programmierung Schraubzeiten Parameter Beschreibung Überwachungszeit Überwacht die maximale Dauer einer Verschraubung. TV (Verzögerungszeit) • und TN (Nachlaufzeit) werden nicht anhand von Tmax überwacht. 0...60.000 Tmax >...
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Standard-Prozessprogrammierung Short Timeout [ms] Dieser Parameter bestimmt, wann der Schraubablauf endet, und ermöglicht eine schnelle Fertigstellung des Schraubablaufs nach dem letzten Anzugsschritt. Einen niedrigen Wert eingeben, typischerweise 200 ms. Short Timeout wird aktiviert, wenn das Drehmoment über 75 % des Sollmoments ansteigt. Der I- Wrench beginnt mit der Zeitmessung, sobald das Drehmoment unter die 5 % (der I-Wrench-Leistung) fällt.
Standard-Prozessprogrammierung Abhängig von der Reibung unter dem Kopf, den Materialeigenschaften usw. können, wie im folgenden Di- agramm dargestellt, Zeiträume mit vielen Stick-Slip-Ereignissen anstelle nur einiger weniger auftreten: Abb. 5-7: Schraubkurve mit vielen Stick-Slip-Flanken Wenn so viele Drehmomentspitzen auftreten, muss das Werkzeug angehalten werden, da keine zuverläs- sigen Drehmoment- und Winkelmessungen mehr möglich sind.
Standard-Prozessprogrammierung 5.10.1 Nacharbeit und Fehlerbehebung Zur NIO-Strategie gehören Nacharbeit und Fehlerbehandlung. Auf die Nacharbeit kann eine weitere Schraubstufe folgen, wohingegen die Fehlerbehandlung zur Beendigung des Verfahrens führt. Deshalb können Verschraubungen in einer Nacharbeitsroutine gelöst und während des verbleibenden Schraubver- fahrens angezogen werden, um ein IO-Ergebnis zu erzielen. Da auf Fehlerbehandlungsroutinen keine wei- teren Stufen folgen können –...
Standard-Prozessprogrammierung Funktion Nacharbeit bei NIO Option Beschreibung Nicht aktiviert Wenn in dieser Schraubstufe ein NIO-Ergebnis auftritt, wird das Schraub- verfahren mit der nächsten Stufe fortgesetzt. Aktiviert Wenn eine zuvor festgelegte Anzahl von NIO-Verschraubung in der aktu- ellen und den vorherigen Schraubstufen aufgetreten ist (die Anzahl an NIO-Verschraubungen kann für Gruppen programmiert werden), folgt nach der letzten Schraubstufe die Fehlerbehandlung mit stufenbezoge- nen Löseparametern.
Standard-Prozessprogrammierung 5.10.2 Übersicht NIO Aktionen Das Dialogfenster Übersicht NIO Aktionen führt alle Produktgruppen für alle installierten Werkzeuge der aktuellen Werkzeuggruppe mit den jeweiligen Bedingungen für Aktion wenn NIO auf. Abb. 5-8: Fenster Übersicht NIO Aktionen Auf die Liste Übersicht NIO Aktionen zugreifen: Navigator >...
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Standard-Prozessprogrammierung Werkzeug kann einer beliebigen Anzahl von Nacharbeit- oder Fehlergruppen zugeordnet werden. Die Schaltfläche <Editieren> verwenden, um Werkzeuge an- oder abzuwählen. Abb. 5-9: Dialog Nacharbeitgruppen mit sechs Nacharbeitgruppen (durch Tabellenzeilen repräsentiert) und drei Werkzeugen (durch die Tabellenspalten 1–3 repräsentiert) Abb. 5-10: Dialog Fehlergruppen mit sechs Fehlergruppen (durch Tabellenzeilen repräsentiert) und drei Werkzeugen (durch die Tabellenspalten 1–3 repräsentiert) Auf das Dialogfenster Nacharbeitgruppen oder das Dialogfenster Fehlergruppen zugreifen: Navigator >...
Standard-Prozessprogrammierung Funktionen der Dialogfenster Nacharbeitgruppen und Fehlergruppen Parameter Beschreibung NIO min, NIO max Nacharbeit oder Fehlerbehandlung wird nur durchgeführt, wenn die An- zahl an NIO-Werkzeugen in einer Nacharbeit- oder Fehlergruppe inner- halb des Wertebereichs zwischen „NIO min“ und „NIO max“ liegt. Anz Wdh.
Standard-Prozessprogrammierung Wiederholungen) in allen Stufen für jedes Werkzeug. Dieser wird bei jeder durchgeführten Nacharbeit weitergezählt. Werkzeuge werden aus der Nacharbeit entfernt, wenn NIO min und NIO max erfüllt werden, aber der Wert des Zählers „Anz Wdh.“ erreicht wurde. Dies kann dazu führen, dass Werkzeuge aus der Nach- arbeit entfernt werden, nachdem sie durch Gruppen mit höheren Indexnummern der Nacharbeit zuge- ordnet wurden.
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Standard-Prozessprogrammierung Abb. 5-12: Beispiel 1 enthält eine Fehlergruppe, der alle vier Werkzeuge zugeordnet sind Anzugsverfahren 1 Stufe Werkzeugbewertung Gesamtbewertung Anmerkung Schraubstufe 1 Schraubstufe 2, Werkzeug 3 - NIO Nacharbeit Stufe 2 Werkzeuge 1, 3 werden gelöst Wiederholung ab Stufe 1 (nach Bedarf) Gesamt-IO ist erreicht Anzugsverfahren 2 Stufe...
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Standard-Prozessprogrammierung Anzugsverfahren 3 Stufe Werkzeugbewertung Gesamtbewertung Anmerkung Schraubstufe 1 Schraubstufe 2, Werkzeug 1, 3 - NIO Fehlerbehandlung: Nacharbeit wird nicht durchgeführt, weil Nacharbeit NIO MAX = 1. Beispiel 2 Für die Nachbearbeitung und Fehlerbehandlung wurden die folgenden Lösegruppen für alle Schraubstu- fen programmiert (hier nur für Stufe 1 dargestellt).
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Standard-Prozessprogrammierung Stufe Werkzeugbewertung Gesamtbewertung Anmerkung Werkzeug1-NIO NacharbeitWerkzeug1 Wiederholung ab Stufe 1(nach Bedarf) Werkzeug2-NIO Fehlerbehandlung: Die Nacharbeit wird nicht durchgeführt, da für Nacharbeit Anz Wdh. = 1. Das heißt, die Nacharbeit wird mit diesem Werkzeug nur einmal durch- geführt. Während der Fehlerbehandlung werden alle Werkzeuge gelöst.
Standard-Prozessprogrammierung Abb. 5-17: Beispiel 4 enthält eine Fehlergruppe, der alle vier Werkzeuge zugeordnet sind Für diese Produktgruppe werden Nacharbeit bei NIO und Fehlerbehandlung bei NIO benötigt. Nachfol- gend werden folgende Ergebnisse erläutert: Werkzeug 2 wird mit NIO bewertet. Werkzeug 2 und Werkzeug 4 werden mit NIO bewertet. 1.
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Standard-Prozessprogrammierung Abb. 5-19: Beispiel 5 enthält eine Fehlergruppe, der alle vier Werkzeuge zugeordnet sind Aunzugsverfahren 1 Stufe Werkzeugbewertung Gesamtbewertung Anmerkung Werkzeug 2 NIO; Werkzeug 2 wird über Gruppe 2 der Nacharbeit zugeordnet. Es gibt keine Zuordnung zur Nacharbeit über Gruppe 5, da der Wert für NIO min nicht erreicht wurde.
Standard-Prozessprogrammierung Ablaufschema Abb. 5-20: Ablaufschema für Nacharbeit und Fehlerbehandlung Bedingungen für Nacharbeit: Werkzeug der Gruppe zugeordnet. NIO min, NIO max und Anz Wdh. (Anzahl der Wiederholungen) werden erfüllt. Bedingungen für Fehlerbehandlung: Werkzeug der Gruppe zugeordnet. NIO min und NIO max werden erfüllt. Apex Tool Group P2280PM | REV L | 2023-08...
Standard-Prozessprogrammierung 5.11 Einstellungen Drehzahl Linkslauf Die Linkslauf- oder Lösefunktion ermöglicht das Lösen von Werkzeugen. Spezifikationen für Spindeln Das Linkslauf-Eingangssignal (TM_LL) aktivieren. Bei Bedarf das Werkzeuggruppen-Aktivierungssignal bereitstellen. Das Werkzeuggruppen-Startsignal (SA) auf den Start des Löseverfahrens setzen. Spezifikationen für Handwerkzeuge Um das Linkslauf-Signal (TMH_LL) zu aktivieren, den Linkslaufschalter am Handwerkzeug betätigen. Bei Bedarf das Werkzeuggruppen-Aktivierungssignal bereitstellen.
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Standard-Prozessprogrammierung 5.12 Schraubnummern Im Dialogfenster und der Tabelle Schraubnummern kann jeder Schraubstelle eine Nummer zugeordnet werden. Diese Nummern dienen der Dokumentation in der Messwertetabelle, beim Drucken von Messwer- ten und für viele Arten der Datenübertragung. Schraubnummern können bis zu vier Stellen haben. Abb.
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Standard-Prozessprogrammierung gruppierte Verzögerung des Werkzeugstarts die Kontrolle des Produktionsflusses und der Absetzeigen- schaften der Zylinderkopfdichtung unterstützt. Abb. 5-22: Das Dialogfenster Gruppenanzug mit vier Werkzeugen, die drei Anzugsgruppen zugeordnet sind Das Dialogfenster Gruppenanzug öffnen: Navigator > Standard wählen. Die gewünschte Werkzeuggruppe und Produktgruppe auswählen. Auf die Schaltfläche <Gruppen>...
Standard-Prozessprogrammierung Wenn der Gruppenanzug aktiviert ist, ist das Eingabefeld Verzögerungszeit im Dialogfenster Programmie- rung Schraubzeiten für die aktuelle Stufe gesperrt! 5.14 Batch-Programmierung Der Batch-Modus ermöglicht die Auswahl einer Reihe von Schraubstellen für ähnliche Werkstücke. Batch-Programmierung aktivieren: Navigator > Standard wählen. Die Option Batch im Menü...
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Standard-Prozessprogrammierung Der Batchzähler der Prozessanzeige mit Anzeige der korrekten Batchgröße: Batch: 0 von 0 Wenn die Steuerung für Verschraubungen im Batch-Modus bereit ist, wird der Batch-Positionszähler bei IO-Verschraubungen weitergezählt: Batch: 1 von 3 Nach Abschluss des Batch wird das Werkzeug für das nächste Werkstück gesperrt. Open Protocol MID-0043 verwenden, um das Werkzeug für weitere Verschraubungen freizugeben.
Standard-Prozessprogrammierung Für Eingangssignale stehen die folgenden drei Zustände zur Verfügung: Beschreibung Verschraubung kann ausgeführt werden, wenn Eingangsposition gesetzt ist. Verschraubung kann ausgeführt werden, wenn Eingangsposition nicht gesetzt ist. Verschraubung kann ausgeführt werden, wenn Eingangsposition gesetzt oder nicht gesetzt ist. Beispiele für in der Eingangs / Ausgangs Bitmaske gesetzte Eingänge Wenn die folgenden Eingänge in den Eingangs / Ausgangs Bitmasken für Produktgruppen 1 und 2 von Werkzeuggruppe 1 gesetzt sind, kann eine Verschraubung ausgeführt werden für: •...
Standard-Prozessprogrammierung Abb. 5-28: Meldungen in der Statusleiste und im Statusfeld der Prozessanzeige geben an, dass die für Produktgruppe 2 in der Eingangs / Ausgangs Bitmaske definierten Eingänge („1“ für Eingang 1, „0“ für Ein- gang 2, „0“ für Eingang 3 und Eingänge 4 bis 8 nicht definiert) nicht übereinstimmen („0“ für Eingang 1, „1“ für Eingang 2, „0“...
Standard-Prozessprogrammierung Drehmoment- und Winkelkorrektur für Werkzeugköpfe ohne Speicher Optionen zur Drehmomentkorrektur: • • Drehmomentfaktor • Verlängerung [mm] Dieser Parameter muss programmiert werden, wenn der I-Wrench mit einer Verlängerung verbunden ist, die die ursprüngliche Kalibrierlänge verändert. Optionen zur Winkelkorrektur: • Torsionskorrekturfaktor [°/Nm] •...
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Erweiterte Prozessprogrammierung Erweiterte Prozessprogrammierung Das Dialogfenster Erweitert liefert einen Überblick über vorhandene Produktgruppen (Registerkarte Matrix) und zusätzliche Funktionen zum Programmieren der digitalen 24-V-Eingänge 0–7 und 24-V-Ausgänge 0–7 des Onboard-Moduls der Steuerung (PM-DIDO) (Registerkarten Eingänge und Ausgänge), zum Takten von Produktgruppen (Registerkarte Takten), zum Programmieren von Einstellungen der Steuerung (Regis- terkarte Controller) und zum Programmieren von Werkzeuggruppeneinstellungen (Registerkarte Werk- zeuggruppe).
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Erweiterte Prozessprogrammierung Sinalname Beschreibung Remote Tool Start Lässt den Start des Werkzeugs durch eine externe Anwahl zu. Dieser Eingang funktioniert nicht mit LiveWire-Werkzeu- gen. Wenn aktiviert, wird das Werkzeug mit Hilfe des Löseverfahrens gegen Reverse (TM_LL) den Uhrzeigersinn gedreht. Inaktiv, wenn Externer Linkslauf parametriert ist.
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Erweiterte Prozessprogrammierung Ausgang ► Navigator > Erweitert > Ausgänge wählen. NeoTek-Werkzeuge haben vier LEDs, ein Ausgangssignal kann wie im Bild gezeigt zu jeder der LEDs zu- geordnet werden. Standardeinstellung: LEDs Definition Werkzeug NIO Grün Werkzeug IO Gelb Status Blau Nicht zugeordnet Mit dem Reiter Ausgänge kann eine einfache Programmierung für die digitalen 24-V-Ausgänge 0-7 des in der Steuerung integrierten Moduls (Primary, Wkzg 1 (Wkz Grp1), Wkzg 2 (Wkzg Grp 2)) vorgenommen werden.
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Erweiterte Prozessprogrammierung Signalname Beschreibung AN low Aktiv, wenn der Winkel zu niedrig ist. AN high Aktiv, wenn der Winkel zu hoch ist. Ermöglicht die Steuerung einer Lichtsäule am diskreten E/A der Steue- Pass Through (Green) rung durch einen externen Eingang. Pass Through (Yellow) Pass Through (Red) Pass Through (Alarm)
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Erweiterte Prozessprogrammierung Ein -> Aus Abb. 6-2: Verhalten bei Ein -> Aus Aus -> Ein Abb. 6-3: Verhalten bei Aus -> Ein Takten Die Funktion Takten ermöglicht die Programmierung von Ablaufprogrammen (auch als Ablaufstrategien bezeichnet), d. h. von Sätzen aus Ablaufschritten, die nacheinander ausgeführt werden. Jeder Ablauf- schritt entspricht einer Schraubstelle, spezifiziert durch eine einzigartige Schraubnummer, und enthält die für diese Schraubstelle erforderliche Produktgruppe.
Erweiterte Prozessprogrammierung Abb. 6-4: Die Registerkarte Takten im Dialogfenster Erweitert Einrichten eines Ablaufprogramms und Hinzufügen von Ablaufschritten: Navigator > Erweitert > Takten wählen. Die gewünschte Werkzeuggruppe aus dem Dropdown-Menü der Registerkarte Takten wählen. Ein Ablaufprogramm (1–99) im Dropdown-Menü Abl.-Prog. wählen. Zur Benennung des ausgewählten Ablaufprogramms einen Namen in das Textfeld Name eingeben.
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Erweiterte Prozessprogrammierung Registerkarte Übersicht Ablaufschritte Die Registerkarte Übersicht Ablaufschritte liefert die folgenden Informationen zu dem im Dropdown-Menü gewählten Ablaufprogramm: Pos. Beschreibung Nummer des Ablaufschritts AnzSST Anzahl der Schraubstellen oder Verbindungen in diesem Ablaufschritt StartSST Erste Schraubstelle in diesem Ablaufschritt Produktgruppe dieses Ablaufschritts In diesem Ablaufschritt verwendetes Werkzeug Abl.-Schritt Name Name des Ablaufschritts...
Erweiterte Prozessprogrammierung Dialogfenster Ablaufschritt Einstellungen Das Dialogfenster Ablaufschritt Einstellungen ermöglicht das Definieren neuer Ablaufschritte oder das Edi- tieren vorhandener Ablaufschritte im aktuell ausgewählten Ablaufprogramm. Definieren eines neuen oder Editieren eines vorhandenen Ablaufschritts im Dialogfenster Einstel- lungen: Navigator > Erweitert > Takten wählen. Die gewünschte Werkzeuggruppe aus dem Dropdown-Menü...
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Erweiterte Prozessprogrammierung Die folgenden zwei Typen von Scan-Schritten stehen für Taktaktionen zur Verfügung: Pos. Beschreibung Part-ID scannen Kann nur einmal für eine Taktaktion festgelegt werden. • Dient als FG-Nr für das gesamte Werkstück (wenn Funktions-Bar- • code nicht programmiert ist). Barcode scannen Kann für jede Schraubstelle festgelegt werden.
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Erweiterte Prozessprogrammierung Abb. 6-5: Dialogfeld Takten mit programmierten Scan-Schritten Produktgruppe Schraubnr. Abl.-Schritt Name NIO Wdh. Part-ID scannen PID##### Barcode scannen SID1##### P102 Barcode scannen SID2##### P104 P106 Barcode scannen SID##### P107 Die Prozessanzeige zeigt die eine Fehlermeldung an, da ein Ablaufprogramm ausgewählt und der Werk.- ID-Modus auf <Nein>...
Erweiterte Prozessprogrammierung Beispiel für eine Verschraubung mit Ablaufschritten mit Funktions-Barcode Sobald der Funktions-Barcode und die Scan-Schritte eingerichtet wurde, sieht die Prozessanzeige mög- licherweise zunächst wie folgt aus, d. h. Ablaufprogramm-Modus und PG- oder AP-Nummer sind noch nicht ausgewählt: Abb. 6-6: Prozessanzeige zeigt die Meldung Produktgruppe nicht ausgewählt an In unserem Beispiel wird mit dem acht Zeichen langen Funktions-Barcode „LG1ABCDE“...
Erweiterte Prozessprogrammierung Der Barcode für Part-ID scannen aktiviert Position 2 der Ablauftabelle und wartet auf einen Positions-Bar- code, der zur Maske „SID1#####“ passt. Dies wird fortgesetzt, bis alle Positionen der Ablauftabelle verar- beitet sind: Abb. 6-8: Prozessanzeige zeigt die Meldung Warte auf Barcode des nächsten Ablaufschritts an Abb.
Erweiterte Prozessprogrammierung Abb. 6-10: Scan Part ID wird in der Archivtabelle angezeigt Scan-Barcodes können nicht als FG-Nummer dienen. Sie werden mit anderen Messwerten als erweiterte Archivdaten (erweiterter String im XML-Format) an das Archiv und auf den aktiven Server übertragen. Abb. 6-11: Übertragung von Scan-Barcodes (Ablaufschritt 2, 4 und 7) Controllerspezifische Einstellungen Die Registerkarte Controller bietet Funktionen zum Programmieren der controllerspezifischen Einstellun- gen auf den Registerkarten Allgemeines, Erweitert und Sonstige.
Erweiterte Prozessprogrammierung ► Auf die Schaltfläche <Navigator> drücken, um die Änderungen zu übertragen. 6.5.2 Grafikaufzeichnung Die Eigenschaften des Dialogfensters MW-Archiv Einstellungen ermöglichen eine Steuerung der Aufzeich- nung von Schraubkurven im Archiv. Einrichten der Aufzeichnung von Schraubkurven für eine Produktgruppe: Navigator > Erweitert > Controller > Allgemeines > Grafikaufzeichnung wählen, um das Dialogfenster MW-Archiv Einstellungen anzuzeigen.
Erweiterte Prozessprogrammierung Bezeichnung Beschreibung Warnfaktor für Systemwarnun- Legt den Prozentsatz der Abweichung von den festen internen Grenz- werten fest, ab denen das System eine Warnung ausgibt. Beispiel: Die Versorgungsspannung beträgt 12 V ± 0,6 V: • Wenn der Warnfaktor auf „100 %“ gestellt ist, führt 11,4 V zu einem NIO.
Erweiterte Prozessprogrammierung Steuerelemente auf der Registerkarte Werkzeuggruppeneinstellungen: Bezeichnung Beschreibung Werkzeuggruppe Die zu programmierende Werkzeuggruppe wählen. Name Name der ausgewählten Werkzeuggruppe. Dieser Name wird in allen Drop-down-Menüs zu Werkzeuggruppen angezeigt. 6.6.1 Registerkarte E/A der Werkzeuggruppeneinstellungen Steuerelemente auf der Registerkarte E/A: Bezeichnung Beschreibung Externe PG- / Abl.
Erweiterte Prozessprogrammierung Bezeichnung Beschreibung NIO-Verriegelung Geben ein, wie viele NIOs (Gesamt NIO-Ergebnisse) maximal zulässig sind, bevor ein Freigabesignal erforderlich ist. Bei Eingabe von „0“ wird die Funktion deaktiviert. Freigabe durch Lösen ermöglicht die Freigabe des Werkzeugs durch Linkslauf. Freigabe durch Eingabesignal ermöglicht die Festlegung eines Low-High-Low-Impulses der NIO-Verriegelung als Freigabesignal.
Erweiterte Prozessprogrammierung Bezeichnung Beschreibung Lösen-Modus für alle Produkt- Mit diesem Dropdown-Menü wird definiert, wann ein Lösen erlaubt ist. gruppen und Ablaufschritte Die verfügbaren Optionen sind: • Immer erlaubt • Nicht erlaubt • Nur bei NIO • Erlaubt nach NIO ohne BLOC (bereits verschraubt) Diese Einstellung ist unabhängig vom verwendeten Arbeitsmodus (Pro- duktgruppen oder Ablaufprogramme).
Erweiterte Prozessprogrammierung Das Dialogfenster Bild bearbeiten zeigt ein Bild des Werkzeugs und eine Tabelle mit den einer bestimmten Werkzeuggruppe zugeordneten Schraubern an. Der Bediener kann einen Schrauber in der Tabelle wählen und die ausgewählte Schraubstelle für das Werkstückbild festlegen. Die Schraubstellentabelle enthält die folgenden Informationen: Spaltenüberschrift Beschreibung Schraubnummer...
Erweiterte Prozessprogrammierung Auf die Stelle im Werkstückbild drücken, an der die aktuell ausgewählte Schraubstelle (SNR) platziert werden soll. Die Schraubstelle (blauer Punkt) mit ihrer Schraubnummer wird nun im Werkstückbild angezeigt. Auf die Schaltfläche <Navigator> des Dialogfensters Bild bearbeiten drücken, um Änderungen zu be- stätigen oder zu verwerfen und das Dialogfenster zu schließen.
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Erweiterte Prozessprogrammierung Ton- oder Vibrations-Benachrichtigungen können für die folgenden vier Bedingungen festgelegt werden: • Werkzeuggruppe IO • Werkzeuggruppe NIO • Takten IO • Takten NIO ► Navigator > Erweitert > Werkzeuggruppe > Sonstige wählen. Schaltfläche Beschreibung Werkzeug Benach- Öffnet das Dialogfenster Werkzeug Benachrichtigungseinstellungen. richtigungseinstel- lungen Das Dialogfenster Werkzeug Benachrichtigungseinstellungen ermöglicht die Auswahl von Werkzeugbe-...
Erweiterte Prozessprogrammierung Steuerelement Beschreibung Textfelder Vibration Benach- Kurz: Die Dauer [ms] von Signalen für kurze Vibrations-Benachrichti- richtigung Dauer gungsmuster eingeben. Lang: Die Dauer [ms] von Signalen für lange Vibrations-Benachrichti- gungsmuster eingeben. Aktivieren einer Ton- oder Vibrations-Benachrichtigung für einen bestimmten Status und Einrich- ten von deren Muster und Dauer: Auf die Tabellenzeile des gewünschten Status im oberen Bereich des Dialogfensters Werkzeug Be- nachrichtigungseinstellungen.
Erweiterte Prozessprogrammierung Parameter Beschreibung Signaltonlänge nach NIO [ms] Die Länge des Summersignals nach NIO in ms festlegen. <Fernsteuerung & Einstellun- Fernsteuerung gen Fehlerquittierung> Aktiviert: Ist das Kontrollkästchen aktiviert, wird die Kommunikations- • überwachung gestartet. Es werden zyklisch Start-Pakete an das Werkzeug gesendet.
Erweiterte Prozessprogrammierung erreichen. Die Signalfolge orientiert sich dabei an der Stationslösung. Wird SA (Startschalter) gesetzt, ge- hen SE (Schraubende) und AE (Ablaufende) weg. Sobald eine Schraubfreigabe erteilt und eine PG angewählt ist, wird versucht das Werkzeug zu erreichen und den Auftrag zu laden. Mit dem Setzen des Signals SS wird versucht das Werkzeug zu starten. Um im Falle eines endgültig ausgefallenen Werkzeuges eine Deadlock zu vermeiden, werden Überwa- chungszeiten in der Steuerung eingesetzt.
Erweiterte Prozessprogrammierung Fehler Beschreibung Fehler Beschreibung Servo-Spannungsfehler Verbindungswartezeit abgelaufen Resolverfehler Verbindung verweigert Akku schwach Die letzten drei Fehlercodes werden von der Steuerung selbst generiert, um bei fehlender Verbindung zu beschreiben, weswegen die Verbindung fehlschlug. Der Ausgang TMAERR1 stellt das LSB (least significant bit) dar und der Ausgang TMAERR8 das MSB (most significant bit).
Erweiterte Prozessprogrammierung 6.6.9 Registerkarte Erweiterte Werkzeugeinstellungen für Werkzeugserie CellCore und CellTek Die Registerkarte Erweiterte Werkzeugeinstellungen ermöglicht zusätzliche Einstellungen. Die Einstell- möglichkeiten sind abhängig von den verbundenen Werkzeugen. ► Navigator > Erweitert > Werkzeuggruppe > Erweiterte Werkzeugeinstellungen wählen. Steuerelemente auf der Registerkarte Erweiterte Werkzeugeinstellungen für CellCore- oder CellTek-Werk- zeuge: Parameter Beschreibung...
Erweiterte Prozessprogrammierung Parameter Beschreibung Motorbremse aktivieren Einstellung des Motor-Verhaltens. • An: Sobald der Startschalter losgelassen wird, bremst der Motor so- fort. Aus: Sobald der Startschalter losgelassen wird, bremst der Motor • langsam bis er zum Stillstand kommt. Erweiterte Einstellungen Parameter Beschreibung Batch-Timeout Das Timeout gibt die Gesamtzeit der Batch-Verarbeitung an.
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Erweiterte Prozessprogrammierung IP-Adresse das WLAN-Stecknusstableau zugewiesen und Einstellungen zur Energieverwaltung vor- genommen werden: Parameter Beschreibung Wertebereich Gerätetyp Den Gerätetyp auswählen. Folgende Auswählmöglich- keiten stehen zur Verfügung: • Aus: Es ist kein Gerätetyp ausgewählt. • WLAN-Stecknusstableau 4-fach: Das WLAN- Stecknusstableau besitzt vier Stecknusseinsätze. WLAN-Stecknusstableau 8-fach: Das WLAN- •...
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Prozessanzeige Prozessanzeige Die Prozessanzeige zeigt das Messergebnis während einer Verschraubung an und liefert Informationen zum Schraubablauf. Viele der nachfolgenden Abbildung dargestellten Elemente können ein- und ausgebendet werden. ► Navigator > Prozessanzeige wählen. Abb. 7-1: Dialogfenster Prozessanzeige Pos. Beschreibung Werkzeug/Werkzeuggruppe ► Eine von 32 Werkzeugen/Werkzeuggruppen auswählen. Eingabefeld Werkstück-ID Um die Anzeige einzublenden: Navigator >...
Prozessanzeige Pos. Beschreibung Statusanzeige Werkstück-ID Die Anzeige wird gemeinsam mit dem Eingabefeld der Werkstück-ID aktiviert. Anzeige des Datenübertragungsprotokolls PFCS mit Status. Um die Anzeige einzublenden: Navigator > Kommunikation > Datenübertragung wählen. Bei Ethernet die Option PFCS wählen und mit dem Kontrollkästchen aktivieren. Um die Eingabe zu speichern, Navigator >...
Prozessanzeige Statusanzeigen Werkzeug-ID Die Statusanzeigen für die Werk.-ID werden am rechten Rand der Prozessanzeige angezeigt. Abb. 7-2: Statusanzeigen Werk.-ID Pos. Beschreibung Statusanzeige Eingabe Anzeige Sonderfunktion Anzeige Freigabe Statusanzeige Eingabe (obere Anzeige) Gibt an, ob eine neue Werkzeug-ID eingegeben werden kann. Farbe Sonderfunktion Status...
Prozessanzeige Farbe Status Grün Verbunden Gelb Verbindet Nicht verbunden Prozessanzeige konfigurieren Im Dialogfenster Prozessanzeige Konfiguration kann festgelegt werden, welche Elemente auf der Prozess- anzeige angezeigt werden. ► Navigator > Prozessanzeige > Konfigurieren wählen. Das Dialogfenster Prozessanzeige Konfiguration hat zwei Bereiche. Bereich Weitere Informationen Die Optionen in diesem Bereich aktivieren, um die folgenden Informationen auf der Prozessanzeige anzu- zeigen:...
Prozessanzeige Die Schraubkurve visualisiert, wie das Drehmoment über den Verlauf einer Verschraubung ansteigt: MD = f(Wi) Die Kurve basiert auf einem Datenpunkt je Grad Drehwinkel. Die Drehmoment- und Winkelgrenzwerte werden durch einen grünen Rahmen auf der Kurve gekennzeichnet. Bei einigen Anzugsverfahren wird auch eine Gradientenkurve angezeigt: GD = f(Wi) Wenn eine Gradientenkurve zur Verfügung steht: •...
Prozessanzeige 7.5.1 Navigationstasten Verschiedene Menüoptionen und Steuerschaltflächen ermöglichen die Navigation in der Schraubkurve. Eine Stufe oder die gesamte Verschraubung auswählen Das Menü Stufenauswahl enthält Optionen zur Ansicht der Kurve für die gesamte Verschraubung oder nur des Abschnitts für eine bestimmte Stufe: Die Kurve vergrößern oder verkleinern Die Mitte der Kurve um den Faktor 2 vergrößern oder verkleinern: ►...
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Prozessanzeige Optionen zur Kurvenkonfiguration Bereich Beschreibung Basis (X-Achse) ► Die Option wählen, die auf der X-Achse angezeigt werden sollen. Kurven (Y-Achse) ► Die Optionen wählen, die auf der linken und der rechten Y-Achse angezeigt werden sollen. Erweiterte Grafikaufzeichnung aktivieren, um auf zusätzliche Optionen zuzugreifen, z.
Kommunikation Kommunikation Datenübertragung ► Navigator > Kommunikation > Datenübertragung wählen. Die serielle und Ethernet-Datenübertragung ist konfigurierbar. Für jedes aktivierte Protokoll wechselt der Status in der Spalte Aktiv von Nein auf **Ja**. Die Software der Steuerung unterstützt die folgenden Protokolle: Option Beschreibung Dropdown-Menü...
Kommunikation Die Schaltfläche <Erweiterte serielle Einstellungen> und zusätzliche Optionen werden angezeigt. Die erweiterten seriellen Einstellungen sind grundlegende serielle COM-Port-Einstellungen. Die Option Keine Datenübertragung für Lösestufen aktivieren, um zu verhindern, dass Lösestufen der Diagramme DIA 41, DIA 46 und DIA 48 gesendet werden. Auf die Schaltfläche <Erweiterte serielle Einstellungen>...
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Kommunikation Übertragungsdaten – Werk.-ID aktiviert Länge ≤ 25 Start Ende Länge oder Wert Beschreibung 25-stellig ASCII Werk.-ID 0D hex CR (Wagenrücklauf) 0A hex LF (Zeilenvorschub) Übertragungsdaten – Werk.-ID aktiviert Länge > 25, in diesem Beispiel 30 Start Ende Länge oder Wert Beschreibung 30-stellig ASCII Werk.-ID...
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Kommunikation Start Ende Länge oder Wert Beschreibung 2-stellig ASCII Anzahl der Takte (Nur für Takten) 0D hex CR (Wagenrücklauf) 0A hex LF (Zeilenvorschub) Übertragungsdaten – Werk.-ID aktiviert Länge ≤ 25 Start Ende Länge oder Wert Beschreibung 25-stellig ASCII Werk.-ID 0D hex CR (Wagenrücklauf) 0A hex LF (Zeilenvorschub)
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Kommunikation Start Ende Länge oder Wert Beschreibung 1 Zeichen ASCII Sta- Gesamtstatus-Flag A = in Ordnung R = nicht in Ordnung 2-stellig ASCII Takt/Position (Nur für Takten) 2-stellig ASCII Anzahl der Takte (Nur für Takten) 0D hex CR (Wagenrücklauf) 0A hex LF (Zeilenvorschub) Übertragungsdaten –...
Kommunikation Start Ende Länge oder Wert Beschreibung 2-stellig ASCII Parametersatz 12-stellig ASCII Datum und Uhrzeit (JJMMTThhmmss) 7-stellig ASCII Endmoment 7-stellig ASCII Min. Drehmoment 7-stellig ASCII Max. Drehmoment 1-stellig ASCII Drehmomentstatus-Flag L = zu gering A = in Ordnung H = zu hoch 7-stellig ASCII Endwinkel 7-stellig ASCII...
Kommunikation Das Standard Plus-Ethernet-Protokoll ist dem Standard-Protokoll übergeordnet. Es erweitert die Mess- werte zusätzlich um Produktgruppe #, Ablaufschritt, Gesamt # der Ablaufschritte, Anzugsgruppe und eine 25 Zeichen lange Werk.-ID. Ein Server, auf dem mit dem „Standard-Protokoll“ kompatible Software läuft, kann TCP/IP-Verbindungen mit mehreren Steuerungen herstellen.
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Kommunikation Ablaufdiagramme Erfolgreiches Ablaufprogramm: Abb. 8-2: Erfolgreiches Ablaufprogramm Keine Messwerte verfügbar: Abb. 8-3: Keine Messwerte verfügbar P2280PM | REV L | 2023-08 Apex Tool Group...
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Kommunikation Keine Verschraubungs-Quittierungssequenz vom Server: Abb. 8-4: Keine Verschraubungs-Quittierungssequenz vom Server Befehle Außerdem können die folgenden Befehle verwendet werden: Clear Buffer. Paket Beschreibung Paket #7 (Server zur Steuerung) Pakete #7 und #8 können verwendet werden, um den Puffer der Clear Buffer Steuerung zurückzusetzen.
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Kommunikation Quittierungsbedingungen Szenario für Verschraubungsquittierung: Server sendet Paket #5 nicht innerhalb des Timeout für Kommunikationsquittierung. Steuerung sendet Paket #4 erneut. Wenn der Server nicht antwortet, wird #4 weiter erneut gesendet, nach dem das Quittierungs-Timeout für Kommunikation abgelaufen ist, bis Max. Wiederh. erreicht wurde. Die TCP/IP-Verbindung wird unterbrochen und der Versuch einer neuen Verbindung unternommen.
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Kommunikation Start Bytes Daten- Pflichtfelder Paketnummer – für diesen Typ auf 1 gesetzt Paket Nr. 2 – mit Quittierung Start Bytes Daten- Pflichtfelder Meldungslänge in Byte – für dieses Paket auf 11 gesetzt Netzwerk-ID – auf die IP-Adresse der Steuerung gesetzt Stationsnummer –...
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Kommunikation Start Bytes Daten- Pflichtfelder Bit 1 Drehmoment-Status – 1, wenn das Drehmoment innerhalb der Spezifi- kationen lag Bit 2 Drehmoment-Spez. – 1 wenn hoch, 0 wenn niedrig, X wenn IO Bit 3 Winkel-Status – 1, wenn der Winkel innerhalb der Spezifikationen lag Bit 4 Winkel-Spez.
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Kommunikation Start Bytes Daten- Pflichtfelder Netzwerk-ID – Auf die IP-Adresse der Steuerung einstellen Stationsnummer – Auf die Stations-Nr. der Steuerung einstellen. Paketnummer – Für diesen Typ auf 8 einstellen Quittieren – 06 hex, NAK – 15 hex Bytes 76 bis 109 werden dem Standard-Ethernet-Protokoll hinzugefügt, um Standard Plus zu erhalten. Start Bytes Daten-...
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Kommunikation Start Bytes Daten- Pflichtfelder Stationsnummer – auf Stations-Nr. gesetzt Paketnummer – für diesen Typ auf 17 gesetzt Datum/Uhrzeit: Ganzzahliger Teil entspricht der Anzahl von Tagen seit dem 1. Januar 1900. Die Nachkommastelle ist der Bruchteil des bereits vergangenen Teils eines 24-Stunden-Tags. Paket Nr.
Kommunikation 8.3.3 PFCS (Plant Floor Communication System)-Protokoll Zu weiteren Informationen siehe die aktuelle Version der „PFCS-Anbieterspezifikation“ und siehe Kapitel 8.2.5 PFCS (Plant Floor Communication System)-Protokoll, Seite 92 PFCS konfigurieren: Auf den Eintrag PFCS in der Tabelle Ethernet drücken, um ihn auszuwählen. Die erforderlichen Werte in die Eingabefelder unter der Tabelle eingeben.
Kommunikation Erweiterte Einstellungen für PFCS – Registerkarte Station-ID Abb. 8-5: Erweiterte Einstellungen für PFCS – Registerkarte Station-ID Station-IDs sind einzigartige 4 Zeichen lange IDs, die von der Steuerung für die gesamte PFCS- Kommunikation genutzt werden. Diese IDs müssen eine konfigurierbare Option auf der Steuerung sein. Um jede Verbindung korrekt für PFCS zuzuweisen, wird die Station-ID jedes Werkzeugs entweder para- metriert oder automatisch durch den definierten Ablaufschritt-Namen weitergeleitet.
Kommunikation Erweiterte Einstellungen für Open Protocol – Registerkarte Kanal Ids Abb. 8-7: Erweiterte Einstellungen für Open Protocol – Registerkarte Kanal Ids Bei mehreren Open Protocol-MIDs wird die Kanal-ID als Kennung für das auf dieser Steuerung verwen- dete Werkzeug verwendet. Die Kanal-IDs sind benutzerdefinierbar und können anhand von zwei ASCII- Stellen in einem Bereich von 0 bis 99 festgelegt werden.
Kommunikation Steuerelement Beschreibung MID 0061 Batch Info (Ab- Im Open Protokoll Ergebnis-Telegramm MID 0061 werden die Batch-Infor- laufprogramm-Modus) mationen (Position, Größe, Status) zum Ablaufprogramm mit den aktuellen Werten ausgefüllt. Die Batch-Informationen werden für jedes Ablaufprogramm ausgefüllt (Stan- pro Ablaufprogramm • dardeinstellung).
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Kommunikation 8.3.6 TorqueNet / Messwerte TorqueNet ist ein Datenerfassungssystem, das alle Daten zum Schraubprozess aus intelligenten Schraubsystemen und Werkzeugen direkt erfasst und speichert. Zu weiteren Informationen über die Datenbank und die installierte Web-Anwendung siehe das TorqueNet- Benutzerhandbuch. Parameter für die richtige Kommunikation zwischen dem TorqueNet-Server und der Steuerung konfigurieren: Auf den Eintrag TorqueNet in der Tabelle Ethernet drücken, um ihn auszuwählen.
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Kommunikation Erweiterte ToolsNet Parameter – Registerkarte Sonstige Auf der Registerkarte Sonstige stehen folgende Steuerelemente zur Verfügung: Steuerelement Beschreibung Serververbindung Timeout Wenn die Steuerung eingeschaltet wird und bereit für die Kommunikation (sek) mit ToolsNet im Netzwerk ist, versucht sie, eine TCP/IP-Verbindung mit- ToolsNet (PIM-Modul) herzustellen.
Kommunikation Steuerelement Beschreibung Station Dieser Parameter entspricht der Stationsnummer von ToolsNet. Jede der Steuerung zugewiesene Werkzeuggruppe muss eine einzigartige Stations- nummer haben. Dabei sollte keine vorhandene Stationsnummer, die bereits auf dieser Steuerung definiert ist, dupliziert werden. Die zur Kommunikation zwischen der Steuerung und dem ToolsNet-Server verwendete Ethernet-Portnum- mer wird automatisch auf 6575 gesetzt.
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Kommunikation Mit Präfix: PRÄFIX__________________20160131122045.csv Mit Präfix und FG-Nr/Werk.-ID: PRÄFIX_abcdefghijklmnopq20160131122045.csv PRÄFIX_abcdefghijklmnopq______00EA14F8.csv Identisch mit anderem Format für Datum/Uhrzeit: Dabei gelten die folgenden Einschränkungen: Die Gesamtlänge des Dateinamens ist auf 38 Zeichen beschränkt. • Auch wenn kein Präfix definiert ist, steht zwischen Präfix und FG-Nr/Werk.-ID immer ein Unterstrich. •...
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Kommunikation Steuerelement Beschreibung IP-Adresse Server IP-Adresse des Server-Host eingeben, um eine Verbindung zwischen der Steuerung und dem Server herzustellen. Benutzername Name des Benutzers, bei dem Freigabeordner für die Dateien liegt. Passwort Passwort des Benutzers. Unterverzeichnis Unterverzeichnis in dem Freigabeordner, in das die Dateien gespeichert werden (optional).
Kommunikation Datenübertragung als XML-Datei Beispiel für eine XML-Ergebnisdatei: IO-Verschraubung NIO-Verschraubung P2280PM | REV L | 2023-08 Apex Tool Group...
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Kommunikation Beschreibung <DOCUMENT> Beinhaltet alle Daten der Datei. <HEADER> Beinhaltet Informationen zur erstellten Datei. <QUELLE> Controller-Nummer Der Inhalt setzt sich aus zwei Bereichen zusammen: CPT: XXXX • CPT: feststehende Bezeichnung, die nicht geändert werden kann • XXXX: Controller-Nummer, kann unter Navigator > Erweitert > Con- troller >...
Kommunikation Beschreibung <OG> Obere Grenze des Sollwerts <IST_NUM> Istwert, gemessenes Ergebnis, abhängig von dem Merkmal-Typ <SOLLWERT> Angabe des Sollwerts, abhängig von dem Merkmal-Typ <STATUS> Status eines Merkmals, bezieht sich nicht auf Gesamtergebnis. 0: IO-Verschraubung Zahl, die nicht 0 ist: NIO-Verschraubung, siehe nachfolgend <FEHLER> <FEHLER>...
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Kommunikation Spalte Beschreibung CSV- CSV-FR CSV-EN Ident N°VAN Ident Abhängig von der Einstellung bei Werker-ID wird folgendes angezeigt: • Bei Werker-ID > Keine wird die Fahrzeugnummer (VIN) angezeigt. • Bei Werker-ID > 1.Barcode im Ablauf wird die Fahrzeugnummer und Werker-ID angezeigt. Nummer der Werkzeuggruppe Nom Po- Schraubnummer, die die Schraubposition eindeutig zuweist.
Kommunikation Beispiel CSV-STD mit Einstellung Werker-ID > Keine 8.3.9 IPM-Protokoll IPM (Integrated Processdata Management) ist ein System zur Steuerung, Meldung und Analyse von Messwerten, die in der Steuerung erzeugt werden. Zu weiteren Informationen über das IPM-Protokoll und seine Telegramme siehe die aktuelle Version der „IPM Specification“.
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Kommunikation Steuerelement Beschreibung Fehlercodes Zur Unterscheidung zwischen allgemeinen und anbieterspezifischen Fehlercodes. Allgemeine Fehlercodes reichen von null bis 499, wobei 499 der „unspezifizierte“ Fehlercode ist. Wenn der Fehlercode auf null gesetzt wird und ein Fehler auftritt, der nicht mit einem allgemeinen Fehlercode beschrieben werden kann, wird der Wert 499 ausgegeben.
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Kommunikation Steuerelement Beschreibung Gradient-Sollwert übertragen Ist das Kontrollkästchen aktiviert, wird der konfigurierte Gradient-Sollwert gesendet. Dies gilt nur für IPM-Telegramme, die Diagramme mit Gradi- ent-Abschaltwert beschreiben. Auswählen, aus welchen Daten die AFO- Nummer zusammengesetzt werden soll. AFO-Nummer Auswählen, aus welchen Daten sich die AFO-Nummer zusammenstellen soll.
Kommunikation Steuerelement Beschreibung Anlagenkennung für AFO- Konfiguriert den ersten Teil der AFO-Nummer im IPM-Telegramm. Nummer: Vorgangsnummer Konfiguriert die das Vorgangsnummernfeld in IPM-Telegrammen. Werkstücknummer-Filter Ist dies aktiv, wird die Werkstücknummer nur im eingestellten Zeichen- Bereich übertragen. Erweiterte Einstellungen für IPM – Registerkarte Übertragungseinstellungen In dem Dialogfenster Übertragungseinstellungen wird konfiguriert, welche Ausführungen einer Schraub- stufe gesendet werden sollen.
Kommunikation Prozessprogrammierung aufgeführt. Bei Verwendung der Basic-Prozessprogrammierung sind zwei Stufen aktiviert. Normalerweise werden nur Daten der letzten Stufe übertragen, es können jedoch mehrere Stufen ausgewählt werden. Auf das Eingabefeld AFO-Text drücken, um die virtuelle Tastatur anzuzeigen. Den Text eingeben, der gesendet werden soll, wenn die Produktgruppe ausgeführt wird. Auf die Schaltfläche <OK>...
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Kommunikation Steuerelement Beschreibung Datensätze im Puffer Die Pufferzähler geben den Status für das RAM-Archiv wieder. Bei einer Un- terbrechung der IPM-Verbindung wird der Archiveintrag gepuffert. Wenn keine Unterbrechung vorliegt, sollten diese Pufferzähler immer gleich sein. Dieser Prozess läuft vollständig im Hintergrund. Sobald das HD-Archiv voll ist (CF-Karte voll), werden alte Einträge durch neue überschrieben.
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Kommunikation 8.4.1 Einstellungen Werk.-ID Im Bereich Einstellungen stehen die folgenden Optionen für die Werkstück-ID zur Verfügung: Steuerelement Beschreibung Werkzeuggruppe Ermöglicht die Auswahl der gewünschten Werkzeuggruppe in einem Dropdown-Menü. Aktiviert Definiert den Funktionsumfang der Werk.-ID. Nein: Die Werk.-ID-Schnittstelle ist vollständig deaktiviert. Die Pro- •...
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Kommunikation Steuerelement Beschreibung Sonderfunktion Ermöglicht eine automatische Steuerung der Werkzeugfunktionen auf Basis der FG-Nr. Im Dialogfenster Werkstückverwaltung können Sonder- funktionen programmiert werden. • Deaktiviert: Deaktiviert Werkstückverwaltung. Die FG-Nr hat keine Auswirkungen auf die Werkzeugfunktionen. Mit der Auswahl der Option Deaktiviert gehen keine pro- grammierten Funktionen verloren.
Kommunikation Barcode – Bereich auswählen Die Funktion Bereich auswählen ermöglicht das Zerlegen eines eingehenden Barcodes in bis zu 10 Teile. Wenn ein eingehender Barcode einem benutzerdefinierten Muster entspricht, werden die Daten automa- tisch in entsprechende Teile zerlegt. Der erste Teil wird immer als Nr. 1 bezeichnet und als Werkstückken- nung (ID) verwendet.
Kommunikation maximal so viele Zeichen haben wie Positionen zur Verfügung stehen. Die Anzahl der verfügbaren Positionen ist abhängig von der Einstellung unter Kommunikation > Werk.-ID > Anschluss. Ist Proto- koll ausgewählt, stehen für die Auswahl der Werstücknummer und des Jobs jeweils 100 Positionen zur Verfügung.
Kommunikation Abb. 8-14: Werkstück - Verwaltung Zugriff auf die Werkstückverwaltung: Kommunikation > Werk.-ID wählen. Die gewünschte Werkzeuggruppe im Dropdown-Menü wählen, und Werk.-IDs für diese Werkzeug- gruppe aktivieren. Die Option Aktiviert im Dropdown-Menü Sonderfunktion wählen. Die Schaltfläche <Konfigurieren> wird angezeigt. Auf die Schaltfläche <Konfigurieren>...
Kommunikation Steuerelement Beschreibung Barcode Funktion Wählt die Aktion, die ausgelöst wird, wenn ein Barcode mit dem Werkstück- typ übereinstimmt Im Dropdown-Menü stehen die folgenden Optionen zur Verfügung: Automatische Auswahl der im Eingabefeld Produktgruppe unter dem Drop- Produktgruppe 1-99 • down-Menü Barcode Funktion festgelegten Produktgruppe. verwenden Automatische Auswahl des im Eingabefeld Ablaufprogramm unter dem Drop- •...
Kommunikation Darauf achten, dass die Aktivierung einer vordefinierten Konfiguration zu Änderungen der Softwareeinstel- lungen führt, z. B. Bytebereich, parametrierbare E/A-Ebene, erweiterte Steuerungs- und Werkzeugeinstel- lungen. Bei einer Deaktivierung werden die Einstellungen, die vor der Aktivierung vorhanden waren, nicht wieder- hergestellt! Die folgenden Vorkonfigurationen für Feldbus-Protokolle stehen zur Verfügung: Feldbus-Protokolle Beschreibung...
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Kommunikation Steuerelement Beschreibung Nachlaufzeit Die Ausgänge müssen einen 500-ms-Übergang vom EIN/AUS-Zustand haben, damit die SPS eine ausreichende Nachlaufzeit erhält, um die Än- derung des Zustands aller Eingänge zu scannen/lesen. Der Standard- wert beträgt 500 ms. Programmierbar von 500 ms bis 999 ms. Slave Adresse Eine gültige Feldbus-Slave-Adresse eingeben.
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Kommunikation GMCC default settings on activation Ist GMCC aktiviert, wird die verfügbare Konfiguration der Feldbus-, Eingangs- und Ausgangseinstellungen automatisch auf Parametrierbare E/A-Ebene angewendet. Abb. 8-17: GMCC – Parametrierbare E/A-Ebene Beachten, dass alle E/A aktiv bleiben, wenn GMCC deaktiviert wird. Überzählige E/A müssen von Hand entfernt werden.
Kommunikation Abb. 8-18: Timeout für Trasys-Keep-Alive abgelaufen Feldbus-Konfiguration für das Trasys-Protokoll Trasys-Protokoll auf der Steuerung einrichten: Navigator > Werkzeug-Setup > E/A wählen. Passwort erforderlich? Signale „Pass Through Out 1-4“ in Parametrierbare E/A-Ebene setzen. Diese Ausgänge können frei konfiguriert werden. Das gängigste Vorgehen ist, sie den 24-V-E/A der Steuerung zuzuordnen (PM_DIDO 0).
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Kommunikation Abb. 8-20: Trasys – Einrichten des Bytebereichs Den Profibus mit der korrekten Profibus-Adresse sowie mit 16 Eingängen und 16 Ausgängen mit akti- vierter Konsistenz konfigurieren. Abb. 8-21: Trasys – Profibus-Konfiguration P2280PM | REV L | 2023-08 Apex Tool Group...
Kommunikation Standardeinstellungen für das Trasys-Protokoll Einige Einstellungen sind erforderlich, um die externen Signale vom Trasys-Protokoll zu akzeptieren. Diese werden bei der Aktivierung des Trasys-Protokolls automatisch gesetzt. Die folgenden erweiterten Werkzeug-E/A-Optionen werden automatisch gesetzt: ► Navigator > Erweitert > Werkzeuggruppe > E/A wählen. Abb.
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Kommunikation Abb. 8-23: Trasys – Erweiterte Werkzeug-Verschraubungseinstellungen Verwenden der Not-Produktgruppe: ► Die Option Externe Anwahl benutzen (PG-Anwahl 0-7) im Abschnitt Handbetrieb der Registerkarte Verschraubung aktivieren. Produktgruppe Nr. 1 ist automatisch aktiv. Eine andere Produktgruppen-Nr. setzen: Die Option Externe Anwahl benutzen (PG-Anwahl 0-7) deaktivieren. Die gewünschte Produktgruppe auswählen.
Kommunikation Die TPS-Kommunikation basiert auf den folgenden Open Protocol-MIDs: Abb. 8-24: Für die TPS-Kommunikation benötigte Open Protocol-MIDs 8.4.5.1 TPS auf der globalen Steuerung aktivieren Die Parameteraktualisierung über Open Protocol aktivieren: Das System auf die Grundeinstellung zurücksetzen. Das Standard-Primärwerkzeug akzeptieren oder ein Sekundärwerkzeug installieren, DC-Werkzeug oder I-Wrench in einer der freien Werkzeuggruppen.
Kommunikation Die Registerkarte TPS Subscription MAP enthält die folgenden Informationen: • Lokale PG: lokale Produktgruppennummer, die auf der globalen Steuerung zugewiesen ist • Globale PG-Name: globaler Produktgruppenname • Globale PG: globale Produktgruppennummer, die in TPS zugeordnet ist • Revision • Änderungsdatum Wenn eine Produktgruppe nicht als globale Produktgruppe eingerichtet wurde, enthält die Spalte Globaler PG-Name der TPS Subscription MAP die folgenden Informationen:...
Kommunikation Im Dialogfenster Pull App from Controller stehen die folgenden Steuerelemente zur Verfügung: Pos. Beschreibung Controllers Die Steuerung auswählen, die die hochzuladende lokale Produktgruppe enthält. Channel Den gewünschten Kommunikationsport für Open Protocol auswählen. Application Die gewünschte lokale Produktgruppe auswählen. Die in diesem Dropdown-Menü...
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Kommunikation Die TPS Subscription MAP liefert einen Überblick über alle Produktgruppen. In unserem Beispiel wurden mehrere Produktgruppen (1, 3–6) lokal auf der globalen Steuerung eingerichtet. Produktgruppe 2 wurde zuvor als globale Produktgruppe verwendet: Abb. 8-26: Anzeige der Produktgruppen von Werkzeug 3 in der TPS Subscription MAP der Steuerung Abb.
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Kommunikation Produktgruppe lautet zunächst In Development. Im folgenden Screenshot lautet der Status der globalen Produktgruppe 55 Released, da die Produktgruppe von einem TPS-Administrator freigegeben wurde: Abb. 8-29: Globale Produktgruppe 55 wird mit dem Status Released angezeigt Um die neue globale Produktgruppe 55 (TmaApp) auf die globale Steuerung zu übertragen, das MES an der gleichen Portnummer mit der globalen Steuerung verbinden und die Produktgruppe mit MID 1018 an- fordern.
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Kommunikation Der Open Protocol-Client setzt die Produktgruppe 2 (MID 0008) und die Werk.-ID (MID 0050 oder MID 0150): Abb. 8-32: P2280PM | REV L | 2023-08 Apex Tool Group...
Secondary: Ein kabelgebundenes Werkzeug, das mit einer Secondary- Steuerung verbunden ist, die mit einer Master- oder Primary-Steuerung zusammengeschaltet ist. • Cleco Kabelloses Werkzeug: Ein kabelloses Werkzeug, das mit einer eindeutigen IP-Adresse an einer Master- oder Primary-Steuerung instal- liert ist. •...
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Werkzeug-Setup Parameter Beschreibung Status Anzeige des Werkzeug-Status: Online: Das Werkzeug ist installiert und einsatzbereit. • Timeout bei Verbindung: Keine Antwort von der zugewiesenen IP- • Adresse. • Verbindung verweigert: IP ist verfügbar, aber 4001 ist nicht erreichbar, d. h. entweder ist das Werkzeug bereits mit einer anderen Steuerung verbunden, oder die spezifische IP-Adresse ist ein anderes Gerät im Netzwerk.
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Werkzeug-Setup Werkzeugeinstellungen Das Dialogfenster Wkz Einstell. ermöglicht das Anzeigen des Werkzeugspeichers, Festlegen des War- tungszählers und Zugang zum Dialogfenster Werkzeugkonstanten. ► Navigator > Werkzeug-Setup wählen. Abb. 9-2: Registerkarte Aufnehmer 1 des Dialogfensters Wkz Einstell. Schaltfläche Beschreibung <Funk Einst.> öffnet das Dialogfenster RF Settings, siehe Kapitel 14.2 System-Einstel- lungen, Seite 216.
Werkzeug-Setup Grenzwert, wird eine Warnmeldung auf dem Display angezeigt. Der aktuelle Job kann abgeschlossen wer- den. ► Nach dem Auftreten dieser Warnmeldung den Akkupack wechseln, um ein Abschalten des Werk- zeugs zu verhindern. Abb. 9-3: Unterspannungsschwelle einstellen Die Unterspannungsschwelle definiert den Zeitpunkt der Warnmeldung und ist abhängig von der Anwen- dung.
Navigator > Werkzeug-Setup wählen. Um ein neues Werkzeug hinzuzufügen, auf <Installieren> drücken. Name der Gruppe wählen, Name eingeben und bei Typ den Eintrag Cleco Kabelloses Werkzeug wäh- len. Bei IP-Adresse / Hostname die IP-Adresse oder den Hostnamen des Werkzeugs eingeben.
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Werkzeug-Setup Die gewünschte Werkzeuggruppe und die Option <Secondary> im Drop-down-Menü Typ auswählen. Auf <OK> drücken, um das Werkzeug als Sekundärwerkzeug zur ausgewählten Werkzeuggruppe hin- zuzufügen und zur Werkzeugliste zurückzukehren. Auf die Zeile mit dem Werkzeug drücken, um sie zu markieren. Auf die Schaltfläche <Wkz Einstell.>...
Werkzeug-Setup Abb. 9-5: Werkzeugliste mit den Werkzeugen 15 und 16 (beide Werkzeuggruppe 15) Die Werkzeugerkennungsdaten für das zweite TM müssen noch geprüft werden: 14. Auf die Zeile mit dem zweiten Werkzeug (Werkzeug 16 in diesem Beispiel) drücken, um sie zu mar- kieren.
Werkzeug-Setup Parameter Beschreibung Warnschwelle vor Wartung Die Funktion Warnschwelle vor Wartung ermöglicht es, eine Wartungs- Warnmeldung auf der Steuerung zu erzeugen, bevor die eigentliche War- tungsgrenze erreicht ist. Diese Verschiebung von der Wartungsgrenze wird als numerischer Wert programmiert. Auf dem Aufnehmer ist ein Standard- wert permanent gespeichert.
Werkzeug-Setup Die folgenden Informationen zu den Wartungszählern stehen unter Systeminformation zur Verfügung: • Wartungszähler gesamt: der aktuelle Zählwert • Zähler-Warngrenze: Warnschwelle vor Wartung • Zählerstopp-Grenze: Wartungsgrenze • Wartungszähler-Zustand: Zustand des Wartungszählers. Der Zustand ist Bit-codiert. Das Setzen von Bit 0 markiert eine Überschreitung der Warngrenze; das Setzen von Bit 1 markiert eine Überschrei- tung der Stopp-Grenze.
Erweiterte Programmierung Erweiterte Programmierung Das Kapitel Erweiterte Programmierung enthält Informationen zum Programmieren von E/A, zur Konfigura- tion des Bytebereichs und zur Feldbus-Konfiguration. 10.1 Parametrierbare E/A-Ebene Das Dialogfeld Parametrierbare E/A-Ebene liefert einen Überblick über alle E/A-Signale, die aktuell der ausgewählten Werkzeuggruppe oder dem ausgewählten Schraubmodul zugeordnet sind. Eine Liste aller Signale, die im Dialogfenster Parametrierbare E/A-Ebene der entsprechenden Hardware zugeordnet werden können, befinden sich unter „Anhang I –...
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Erweiterte Programmierung Schaltfläche Beschreibung <OK> speichert Ihre Änderungen und wechselt zum vorherigen Fenster. Mit <Abbrechen> die Änderungen verwerfen und zum vorherigen Fenster zurück- kehren. <Hilfe> bietet Hilfe zum aktuellen Dialogfenster. <Einfügen> fügt das neu parametrierte E/A-Signal zur aktuellen Werkzeuggruppe oder zum aktuellen Schraubmodul hinzu. <Löschen>...
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Erweiterte Programmierung welche Konfigurationen für Knoten/Adresse, Signal und Bit an den aufgeführten Modulen programmierbar sind. System Bus Bridges Dies ist eine Bridge zwischen dem Systembus und digitalen E/A oder Feldbussen. Modul Interface Eingänge Ausgänge Adresse Signal A-IO Digitale E/A 32 frei konfigurierbare E/A 100 –...
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Erweiterte Programmierung Schraubmodule Schraubmodule können den Werkzeuggruppen in beliebiger Reihenfolge zugeordnet werden. Jedes Schraubmodul kann nur einer Werkzeuggruppe zugeordnet werden. Modul Knoten 1 – 16 1 – 32 Initiatorsignale Um ein schnellstmögliches Ansprechen auf Initiatorsignale (Positionssignale in DIA 15, 16 und 56) zu er- reichen, werden diese Signale direkt von der physischen Einheit (Bridge oder On-Board-Modul) an ein Schraubmodul gesendet.
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Erweiterte Programmierung Eingänge Ausgänge Beschreibung Beschreibung Status Primary-Steuerung (mPro400GCD-P, Module: TM_DIDO 1): Eingänge Ausgänge Beschreibung Beschreibung Start Rote LED Werkzeug Linkslauf Grüne LED Funktionsknopf 2 Gelbe LED Blaue LED Secondary-Steuerung (mPro400GC-S, Module: TM_DIDO): Eingänge Ausgänge Beschreibung Beschreibung Start Werkzeug Linkslauf Status Secondary-Steuerung (mPro400GCD-S(H), mPro400GCD-S(H)-STO, Module: TM_DIDO): Eingänge...
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Erweiterte Programmierung 10.3 Feldbus-Konfiguration Die Ein-/Ausgangssignale für die Feldbusse (DeviceNet, PROFINET, PROFIBUS, EtherNet/IP und Modbus TCP) können frei zugeordnet werden. Zur Parametrierung der Busse stehen Konfigurationsmodi zur Verfügung, die den Aufwand bei der Konfiguration von Mehrkanalsystemen verringern. Folgende ste- hen zur Verfügung: •...
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Erweiterte Programmierung Konfigurationsmodi Manuelle Konfiguration Die Anzahl der Eingänge und Ausgänge des Master-Geräts (SPS) eingeben und zur Bestätigung die Ein- gabetaste drücken. Manuelle Konfiguration (PROFIBUS) Die Eingänge und Ausgänge als Teil einer Zeichenfolge (hexadezimal) zuordnen. Zuordnung Konsistenz Ein-/Ausgänge 10 bis 1F Inaktiv Eingang 20 bis 2F...
Erweiterte Programmierung Feldbus-spezifische Einstellungen Diese Einstellungen werden abhängig vom in der Konfiguration gewählten Feldbus angezeigt: Einstellung Beschreibung DeviceNet Baudrate Baudrate für DeviceNet-Datenübertragung MAC ID MAC ID (0-63) PROFIBUS Init Bridge Schreiben der Konfiguration auf die System Bus PROFIBUS Bridge PB Adresse PROFIBUS-Adresse EtherNet/IP und Modbus TCP _Netzwerkeinstellungen...
Erweiterte Programmierung Spaltenüberschrift Beschreibung Modul Verwendetes Modul Format Datenformat Funct. Für den Bereich verwendete Funktion 10.4.2 Bytebereiche konfigurieren Das Dialogfenster Byte Area Input ermöglicht das Eingeben von Daten für einen neuen Bytebereich oder das Ändern von Daten eines vorhandenen Datenbereichs. Hinzufügen eines neuen Bytebereichs: Auf die Schaltfläche <Neu>...
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Erweiterte Programmierung Eingabefeld/Dropdown- Beschreibung Bestell-Nr. Menü Modul Das zu verwendende Modul wählen: • PM_PR Profibus-Steckkarte 544173PT (DB9) S133173 (M12) PM_IBS Interbus-S-Steckkarte; dieses Modul wird nicht mehr unterstützt A_PB Profibus System Bus Brücke 960392 A_IB System Bus Interbus Brücke Nur für Abwärts- kompatibilität System Bus Interbus Brücke (reduziertes A_IBR...
Erweiterte Programmierung Eingabefeld/Dropdown- Beschreibung Bestell-Nr. Menü Spi- Messwerte sowie Werte für Mindest- und ByteLi- Höchstwerte in Kurzform (Moment, min mits Moment, max Moment, Winkel, min Win- kel, max. Winkel) insgesamt 12 Byte/Werkzeug (siehe auch Abschnitt unten) Start Eingangsbereich: (erstes Startbyte des zu ladenden Busdatenbereichs. •...
Erweiterte Programmierung Lesenummer: BADC2143 EUN read/write - BCD Byte Inhalt Bedeutung Kommentar 0x12 MSB EUN EUN (z. B. 12345679) Bytes 1+2+3 0x34 0x56 0x79 LSB EUN MSB = höchstwertiges Byte LSB = niedrigstwertiges Byte 10.4.5 Beispiel einer Datenübertragung: DFUE read/write Dieser Abschnitt erklärt eine allgemein gültige Datenübertragung mit DFUE als Beispiel für die Datenüber- tragung.
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Erweiterte Programmierung DFUE read Bytebereiche Byte Signal Bedeutung DFUE write Bytebereiche Byte Signal Bedeutung Blockzähler Synchronisationsbyte Lesen Letzter Block Wechsel Blockzähler Synchronisationsbyte 1 Senden Letzter Block Wechsel Telegramm-Datenbereich (siehe Tabelle: Te- legrammdaten schreiben) siehe Byte 1 Synchronisationsbyte 2 Senden Abhängig von der Datengröße wird der Telegramm-Datenbereich in Blöcke aufgeteilt, die über DFUE read oder write übertragen werden.
Erweiterte Programmierung 10.4.6 Ablauf der Datenübertragung in mehreren Blöcken Die Größe des Telegramm-Datenbereichs basiert auf der Größe der parametrierten Bytebereiche. Wenn die Daten nicht in einem Block übertragen werden können, werden sie in mehreren Blöcken gesendet. Es können maximal 63 Blöcke übertragen werden. Daten empfangen Die Empfangsroutine wird eingeleitet, wenn: Synchronisationsbyte 1 ist gleich Synchronisationsbyte 2,...
Erweiterte Programmierung Ablaufdiagramm: Senderoutine (DFUE write) Abb. 10-5: DFUE write 10.4.7 Layout Telegramm-Datenbereich Die folgenden Tabellen enthalten Beispiele für Telegrammblöcke für das Lesen und Schreiben von Tele- grammdaten. Beispiel 1: Übertragung einer 8-stelligen Werkstücknummer DFUE read Telegrammdaten Byte Format Inhalt Bedeutung ASCII 0x41...
Erweiterte Programmierung DFUE read Telegrammdaten Byte Format Inhalt Bedeutung ASCII 0x32 ASCII 0x33 ASCII 0x34 Beispiel 2: Übertragung der Schraubergebnisse von 3 Werkzeugen DFUE write Telegrammdaten Byte Format Inhalt Bedeutung Werkzeug Ganze Zahl 0x02 Telegramm- Telegramm- nummer Header Ganze Zahl 0x03 Anzahl der Schraubstel-...
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Erweiterte Programmierung DFUE write Telegrammdaten Byte Format Inhalt Bedeutung Werkzeug Gleitkomma Istwinkel Ganze Zahl 0x01 Schraubnum- Datensatz Werkzeug 3 … Gleitkomma Istwinkel Falls aufgrund der Größe des parametrierten Bytebereichs der Telegrammbereich kleiner als der zu über- tragende Datenblock ist, wird die Übertragung wie im Abschnitt Daten senden und im Ablaufdiagramm zur Senderoutine oben in mehreren Blöcken fortgesetzt.
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Erweiterte Programmierung DATEN Bytebereich (ASCII) Steuerung -> SPS Byte Format Inhalt Erläuterung Werkzeug 0x44 0xEA 0x20 Gleitkomma 0x20 0x00 = 1873°) Gleitkomma LB 0x00 Ganze Zahl 0x01 Schraubnummer Rückmeldung 2. Werkzeuggruppe … Gleitkomma LB Istwinkel (Gleit- komma) …n n-tes Werkzeug der Gruppe Wertebereich Istmoment (BCD)
Erweiterte Programmierung 10.4.9 Bytebereich DATEN DieDaten werden für jedes Werkzeug ohne Synchronisation übertragen. Da jedes Werkzeug einen eige- nen Bytebereich verwendet, kann die Quelle anhand des konfigurierten Offset identifiziert werden. Die Ak- tualisierung der Daten erfolgt mit der 0/1-Flanke am Ausgang AE (Ablaufende). SpiBitErg –...
Erweiterte Programmierung Wenn die abschließende Zielschraubstufe nicht erreicht wurde, werden die folgenden Werte spezifisch ge- setzt: • Drehmoment zu niedrig • Winkel zu klein • SpiByteErg – Messwerte im BCD-Format DATEN Bytebereich (SpiByteErg) Steuerung -> SPS Byte Format Inhalt Erläuterung Werkzeug BCD, HB 0x06...
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Erweiterte Programmierung Wenn die abschließende Zielschraubstufe nicht erreicht wurde, werden die folgenden Werte spezifisch ge- setzt: • Istmoment = 0 Nm Istwinkel = 0° • Gradient = 0 Nm/° • SpiByteLimits DATEN Bytebereich (SpiByteLimits) Steuerung -> SPS Byte Format Inhalt Erläuterung Werkzeug Ganze...
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Erweiterte Programmierung Byte Format Inhalt Erläuterung Werkzeug 0x3FD33333 = 1,65 Nm/Grad Gleit- 0x33 komma Gleit- 0xD3 komma Gleit- 0x3F komma 12-15 Gleit- Istmoment 2. Werkzeug der Werk- komma zeuggruppe 16-19 Gleit- Istwinkel komma 20-23 Gleit- Istgradient komma ...n n-tes Werkzeug der Werk- zeuggruppe SpiFloatErgLimits Byte...
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Erweiterte Programmierung Byte Format Inhalt Erläuterung Werkzeug Gleit- 0x00 Minimaler Winkel 0x40A00000 = 5 Grad komma Gleit- 0x00 komma Gleit- 0xA0 komma Gleit- 0x40 komma Gleit- 0x00 Maximaler Winkel 0x44268000 = 666 Grad komma Gleit- 0x80 komma Gleit- 0x26 komma Gleit- 0x44 komma...
Erweiterte Programmierung 10.4.10 Bytebereiche im Busmonitor prüfen Der Busmonitor des Dialogfensters Diagnose ermöglicht das Anzeigen der Eingangs-/Ausgangsdaten für die parametrierbaren Bytebereiche Ihrer Werkzeuggruppen. Der Monitor zeigt immer aktuelle Daten an. Abb. 10-6: Im Busmonitor angezeigte zugewiesene Eingangsbytebereich Prüfen der für ein Modul zugewiesenen Bytebereiche: Navigator >...
Erweiterte Programmierung 10.4.11 Datenformat von Telegrammen Die folgenden Abschnitte beschreiben die Datenformate von Telegrammen/Datenblöcken, die über die Feldbus-Bytebereiche DFUE read und DFUE write übertragen werden. Telegramm 1 – Übertragung von Werkstück-Identifikation Telegramm Nr. 001 – SPS -> Steuerung Byte Format Inhalt Bedeutung Binär...
Werkzeugkonstanten Werkzeugkonstanten Die Werkzeugkonstanten geben die Werkzeugkonfiguration wieder, d. h. im Wesentlichen den Motor, das Getriebe und den/die Aufnehmer. Sie werden üblicherweise einmal bei der ersten Einrichtung oder bei grö- ßeren Änderungen, z. B. Werkzeugaustausch oder -modifikationen (anderes Getriebe oder anderer Auf- nehmer) programmiert.
Werkzeugkonstanten Die Optionsschaltfläche der aktivierten Option ist rot hervorgehoben. Wenn Strom verwendet wird, steht hinter dem Wert für MDIst in der Tabelle Werkzeugmonitor und im Messwertearchiv (Details) ein Sternchen (*). Strom wird üblicherweise mit Werkzeugen ohne Aufnehmer verwendet. Wenn Aufnehmer, Strom/Resolver oder Strom als Steuergröße gesetzt ist, können die Gradientenverfah- ren im Schraubprogramm nicht verwendet werden.
Werkzeugkonstanten 11.3 Redundanz Die Messplatine verwendet die Signale von Aufnehmer 1 zur Steuerung des Anzugsablaufs. Wann immer Bezüge zu Werkzeugkonstanten für Parameter (z. B. Eingangsbereiche von Anzugsverfahren) oder Funk- tionen (z. B. Gradientenberechnung: Scan-Faktor) auftreten, beziehen sie sich auf Aufnehmer 1. Wenn eine Redundanzfunktion aktiviert ist, werden während der Programmierung außerdem Plausibilitäts- prüfungen für Aufnehmer 2 durchgeführt.
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Werkzeugkonstanten ausgewählte Werkzeug, in dem die neuen Aufnehmerdaten angezeigt werden. Diese Parameter müssen ausdrücklich übernommen werden. Abb. 11-2: Der Bildschirm Aufnehmerdaten für Werkzeug 1 Den Bildschirm Aufnehmerdaten öffnen: Navigator > Werkzeug-Setup wählen. Das gewünschte Werkzeug in der Werkzeugliste auswählen. Auf die Schaltfläche <Wkz Einstell.> drücken, um das Dialogfenster Wkz Einstell. zu öffnen. Auf die Schaltfläche <Erweitert...>...
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Werkzeugkonstanten Die folgende Tabelle erläutert die in Spalte Beschreibung der Tabelle Aufnehmerdaten aufgeführten Kate- gorien: Spalteninhalt Beschreibung MD Kalibrierwert Original Nur zur Information (Nm) MD Kalibrierwert (Nm) Editierbarer Wert, zur Berechnung verwendet Winkelfaktor (Imp/grd) Editierbarer Wert, zur Berechnung verwendet Editierbarer Wert: ändert sich automatisch, wenn der Wert für Gesamt- Resolver (Imp/grd) Getriebeübersetzung editiert wird Drehmomentkonst.
Werkzeugkonstanten Spalteninhalt Beschreibung Gesamt-Getriebeübersetzung Editierbarer Wert: Änderungen der Gesamt-Getriebeübersetzung führen automatisch zu einer Anpassung der Werte für Resolver und Werkzeug- drehzahl. Steuerelemente und Dialogfenster zum Ändern von Aufnehmerdaten ► Die Schaltfläche <Ändern> und die entsprechenden Pfeilschaltflächen dem Bildschirm Aufnehmerdaten verwenden, um das Dialogfenster Ändern zu öffnen und Werte anzu- passen.
Werkzeugkonstanten Abb. 11-3: Das Dialogfenster Aufnehmerdaten in Werkzeugkonstanten übernehmen mit einer Statusmel- dung für Werkzeug 5 Das Dialogfenster Aufnehmerdaten in Werkzeugkonstanten übernehmen liefert Statusinformationen, wenn die Aufnehmerdaten geändert wurden. Die verfügbaren Statusmeldungen werden in der nachfolgenden Tabelle erläutert: Statusmeldung Beschreibung Neue Aufnehmeridentifikation 1! Der Aufnehmer stimmt überein.
Werkzeugkonstanten In der Theorie kann die statische Drehmomentkonstante (Stat. Drehmom.konst. = Statischer Stromfaktor) vom Stromfaktor des Motors und dem Übersetzungsverhältnis abgeleitet werden. Der erforderliche Wert ist einer Tabelle zu entnehmen oder steht über die Selbstidentifikation des Werkzeugs zur Verfügung, so- fern diese bereitsteht.
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Werkzeugkonstanten Dynamische Stromkonstanten ändern Im Dialogfenster Änderung der Kalibrierwerte kann eine Kalibrierung eingeleitet und die dynamischen Stromkonstanten für Werkzeuge, Produktgruppen und Stufen geändert werden. Abb. 11-4: Dynamische Stromkonstanten kalibriert für die Stufen 1 und 2 (St 1 und St 2) von Produkt- gruppe 1, Werkzeug 5 (Sp 5) Dynamische Stromkonstanten ändern: Auf die Schaltfläche <Dyn.
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Werkzeugkonstanten Aktionen, bei denen dynamische Stromkonstanten automatisch verworfen wer- Wird eine der folgenden Änderungen vorgenommen, werden die Daten der dynamischen Stromkalibrie- rung automatisch verworfen und die statischen Kalibrierdaten verwendet: Änderung/Parameter Zugang Dialogfenster Programmierung Schraubverfahren: Drehzahl (anderen Wert • eingeben) ► Navigator > Standard > eine Werkzeuggruppe wählen > Stufen > •...
Messwertearchiv Messwertearchiv Das Dialogfenster Messwertearchiv zeigt eine Liste der letzten abgeschlossenen Verschraubungen mit einer Übersicht der Messwerte an. Zur weiteren Analyse der Verschraubungen kann der Werkzeugmonitor und, sofern Kurvendaten aufgezeichnet wurden, die Schraubkurve verwendet werden. Im Archiv werden alle Messwerte in einem Ringpuffer gespeichert. Die Anzahl der speicherbaren Einträge hängt von Anzahl und Umfang der archivierten Schraubvorgänge ab.
Messwertearchiv Die Dialogfenster für das HD- und das RAM-Archiv bieten Zugriff auf die folgen- den Funktionen: Schaltfläche Beschreibung <Statistik> bietet Zugriff auf das Dialogfenster Statistik. Weitere Informationen siehe Kapitel 12.5 Statistik, Seite 193. <Details> öffnet das Dialogfenster Werkzeugmonitor, das weitere Details zur aktuell ausgewählten Verschraubung enthält.
Messwertearchiv Spalte Beschreibung MD-AT Dieser Wert wird ausgegeben, wenn das erreichte Drehmoment außerhalb der Tole- ranz für das minimale und das maximale Moment liegt. Ein negativer Wert steht für eine Unterschreitung des minimalen Moments. Ein positiver Wert steht für eine Über- schreitung des maximalen Moments.
Messwertearchiv 12.4 Archiveinträge filtern ► Auf die Schaltfläche <Filtern> des Dialogfelds Archiv drücken. Abb. 12-1: Verschraubungsfilter Die Eingabe der Filterkriterien mit <OK> bestätigen. Die Kriterien werden gespeichert, aber der Filter noch nicht auf die Archivtabelle angewendet. Um den Filter anzuwenden, das Kontrollkästchen Filter anwenden aktivieren. Das Dialogfenster Filtern enthält die folgenden Filteroptionen Filterkriterien Beschreibung...
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Messwertearchiv Filterkriterien Beschreibung Eintrag Modus Wert Zähler Filter für Verschraubungszähler Wertebereich: so groß wie der Verschraubungszähler der Steuerung • Wenn der eingegebene Wert den Verschraubungszähler der Steue- • rung überschreitet, verwendet das Programm den Gesamtver- schraubungszähler. Wenn keine Zahl eingegeben wurde, werden alle Verschraubungen •...
Messwertearchiv 12.5 Statistik Das Dialogfenster Statistik dient zur Analyse von Messwerten. Hier können Ergebnisse wie Histogramm, Wertebereich und X-Quer-Kurven visualisiert werden. ► Navigator > Messwertearchiv > Statistik wählen. Abb. 12-2: Dialogfeld Statistik mit Anzeige eines Histogramms 12.5.1 Datensätze definieren Im Dialogfeld Statistik Filter können Messwertesätze für die statistisch Analyse definiert werden. ►...
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Messwertearchiv Option Beschreibung Min. Wert Werte eingeben, um die untere Spezifikationsgrenze (LSL) und die obere Spezifikationsgrenze (USL) für die Berechnung der Prozessfähigkeitsin- Max. Wert dizes (cp und cpk) festzulegen. Auswertung Den zu analysierenden Parameter (Drehmoment, Winkel oder Gradient) wählen. Schaltfläche <Aktualisieren> Einbeziehen neuer Messwerte in die Berechnung.
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Messwertearchiv Bezeichnung Beschreibung Sigma Die Standardabweichung ist ein Maß für die Variabilität in einem Pro- zess. Sie gibt die Streuung um den Mittelwert herum an. Im Dialog Statis- tik (wie bei einer Zufallsinspektion) wird sie für die entsprechende Anz. Werte (n) und den entsprechenden Mittelwert (X-Quer) mit folgender For- mel berechnet, wobei jeder einzelne Wert berücksichtigt wird: Der Index Cp ist ein Maß...
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Messwertearchiv Regelgrenzwertfaktoren Untergruppengröße 0,162 0,443 1,557 0,157 0,451 1,548 0,153 0,459 1,541 12.5.3 Bereichskurve Die Bereichskurve wird zur Überwachung der Standardabweichung des Prozesses verwendet. Abb. 12-3: Statistik – Bereichskurve Die Mittellinie ist definiert als 12.5.4 X-Quer-Kurve Die X-Quer-Kurve wird zur Überwachung Prozessmittelwerts verwendet. Abb.
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Diagnose Diagnose Das Dialogfenster Diagnose bietet Zugang zu Funktionen zur Überwachung, Analyse und Kalibrierung von Systemkomponenten und Werkzeugen, die an der Steuerung verwendet werden. ► Navigator > Diagnose wählen. Abb. 13-1: Diagnose Im Dialogfenster Diagnose sind die Diagnosefunktionen System und Werkzeug in zwei Registerkarten an- geordnet: Die Registerkarte System hat drei Abschnitte: Controller, Netzwerk und Ein-/Ausgänge.
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Diagnose 13.1.1 System Bus (ARCNet Map) Die System Bus-Map liefert detaillierte Informationen über aktuelle Teilnehmer auf dem Systembus, z. B. Schraubmodule, Bridges, Computereinheiten, Stationscontroller und PMs sowie deren ARCNet ID, Status, Seriennummer, Softwareversion und Identifikation. ► Navigator > Diagnose > System > System Bus wählen. Der Bildschirm wird kontinuierlich aktualisiert, d.
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Diagnose Auf die Schaltfläche <Aktualisieren> drücken, um die neuesten Meldungen anzuzeigen. Das Logbuch wird nicht automatisch aktualisiert. Die Optionen im Menü Extras verwenden, um Einträge zu speichern oder zu löschen. Beim Speichern werden die Daten im ASCII-Format in die Datei CPTLOGB.TXT geschrieben. Die ...
Diagnose Abb. 13-5: Systemwarnungen Wenn eine Systemwarnung zum ersten Mal auftritt, wird der Ausgang Systemwarnung der E/A-Ebene akti- viert. Bei Drücken der Schaltfläche <Quittieren> werden alle Systemwarnungen gelöscht, und der Ausgang Systemwarnung der E/A-Ebene wird zurückgesetzt. Der Warnfaktor, der über der Liste Systemwarnungen angezeigt wird, gibt die prozentuale Abweichung von den festen internen Grenzwerten an, bei der eine Systemwarnung ausgegeben oder der Liste hinzu- gefügt wird.
Diagnose 13.1.6 Hardwaretest Die Hardware Test-Funktionen prüfen die verschiedenen Hardwarekomponenten der Steuerung auf ihre Funktion. ► Navigator > Diagnose > System > Hardware Test wählen. Bei Zugriff auf Hardware Test werden alle Werkzeuge deaktiviert. Nach den Tests wird bei Verlassen der Testfunktion die Steuerung automatisch neu gestartet.
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Diagnose 13.2.1 Net/Proc Net/Proc hilft Servicetechnikern bei der Analyse von Störungen in der Software der Steuerung und Fehlern bei der Netzwerkinstallation. Auf diesem Bildschirm werden detaillierte Informationen zum Betriebssystem angezeigt. Navigator > Diagnose > System > Net / Proc wählen. Die Registerkarte Umgebungsvariablen wählen, um Informationen zum freien Speicherplatz auf CF- Karte anzuzeigen.
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Diagnose Abb. 13-9: LogInfo Auf die Optionsschaltfläche <Handbetr.> drücken, um den Bildschirm einzufrieren und den aktuellen Dateneintrag auszulesen. Auf die Schaltfläche <Aktualisieren> drücken, um den Bildschirm zu aktualisieren. 13.2.3 Ping absetzen Im Dialogfenster Ethernet-Verbindung testen kann ein Ping-Signal an eine bekannte Netzwerkadresse ge- sendet werden, um zu prüfen, ob die physische Netzwerkverbindung funktioniert.
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Diagnose Die Option Ergebnisse zeigt detaillierte Daten und die gespeicherten Dateinamen an: Abb. 13-10: Ergebnisse Die Option Lookup Tabelle enthält weniger Details und zeigt keine Stufen an: Abb. 13-11: Lookup Tabelle P2280PM | REV L | 2023-08 Apex Tool Group...
Diagnose 13.2.5 XML/CSV-Logdateien Die Funktion XML/CSV Logdateien zeigt Protokollmeldungen mit Statusinformationen zur XML/CSV- Datenübertragung an. Wenn die Datenübertragung nicht ordnungsgemäß funktioniert, kann über diese Meldungen die Ursache ermittelt werden. ► Navigator > Diagnose > System > XML/CSV Logdateien wählen. Abb. 13-12: XML/CSV Logdateien 13.2.6 Open Protocol Die Schaltfläche Open Protocol bietet Zugang zum Verbindungsstatus des Tightening Parameter Server...
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Diagnose 13.3.1 E/A-Ebene Das E/A-Ebene Logikabbild zeigt den aktuellen Status jedes verfügbaren Eingangs und Ausgangs an. Ak- tive Ein- und Ausgangssignale sind hervorgehoben. Zu einer detaillierten Beschreibung dieser Signale siehe Navigator > Erweitert > Ein-/Ausgänge. Öffnen von E/A-Ebene Logikabbild: ► Navigator > Diagnose > System > E/A-Ebene wählen. Der Logikstatus des E/A-Ebene-Logikabbilds gibt alle Anordnungen der parametrierbaren E/A-Ebene wie- der.
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Diagnose ► Navigator > Diagnose > System > Bedienpult wählen. Auf dem Bildschirm wird der Signalaustausch mit dem Partner (SPC) angezeigt. Dies ermöglicht eine Prüfung aller vom Partner gesendeter Signale. Alle Eingangssignale, die in der parametrierbaren E/A-Ebene verwendet werden, können beein- flusst werden.
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Diagnose 13.3.5 WLAN-Stecknusstableau In dem Dialogfenster Socket Tray Visualization wird der Status der WLAN-Verbindung und der Batterie- spannung sowie der Zustand der Stecknusseinsätze und LEDs angezeigt. ► Navigator > Diagnose > System > WLAN-Stecknusstableau wählen. Abb. 13-15: WLAN-Stecknusstableau Visualisierung Pos. Beschreibung Es können bis zu 32 WLAN-Stecknusstableaus in dem Drop-down-Menü...
Diagnose 13.4 Werkzeugdiagnose – Test-Optionen Die Test-Optionen sind nur bei kabelgebundenen Werkzeugen aktiv. Bei kabellosen Werkzeugen können die Testoptionen über das Werkzeug-Menü ausgewählt werden. Abb. 13-16: Test-Optionen 13.4.1 MD-Kalibrierung Diese Testfunktion ermöglicht die Bewertung von Kalibrier-Spannungen. ► Navigator > Diagnose > Werkzeug > MD-Kalibrierung wählen. Vor dem Beginn des Tests muss das Werkzeug freigegeben werden! Der Test zeigt den Kalibrier-Offset und die Kalibrier-Spannung des Aufnehmers an.
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Diagnose sind das Drehmoment von Aufnehmer 1 und die Überwachungszeit. Wenn das Drehmoment von Aufneh- mer 1 den Kalibrierwert um 15 % übersteigt (auch während der Nachlaufzeit) oder die Überwachungszeit um 5 Sekunden überschritten wird, so wird der Testlauf mit dem Ergebnis NIO abgebrochen. Sicherstellen, dass sich die Abtriebswelle tatsächlich um die angezeigte Anzahl an Umdrehungen gedreht hat (z.
Diagnose 13.4.4 MD-Messung Diese Testfunktion ermöglicht eine Bewertung der Drehmomentmessungen. ► Navigator > Diagnose > Werkzeug > MD-Messung wählen. Vor dem Beginn des Tests muss das Werkzeug freigegeben werden! Das Werkzeug wird mit Drehzahl „0“ gestartet, und das Drehmoment wird ständig gemessen und ange- zeigt.
Diagnose Durchschnittswerten für jede Schraubstufe verwendet werden. Die resultierenden dynamischen Stromkon- stanten bleiben gültig, bis sich die Bedingungen für die Verschraubung ändern. Zu weiteren Informationen über dynamische Stromkonstanten und die Kalibrierung siehe Kapitel 11.5 Stromkalibrierung, Seite 184. Kalibrierungsanforderungen Für eine dynamische Stromkalibrierung erforderliche Bedingungen je Produktgruppe: •...
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Diagnose Der Abschnitt Kalibrier-Information gibt den aktuellen Status der Kalibrierung wieder. Er enthält eine schrittweise Analyse der Kalibrierung und zeigt Kommentare zu einzelnen Schritten an: Kommentar Beschreibung Start current cal. Grp n Die Schaltfläche <Start> drücken, um alle Werkzeuge auf die dynami- sche Stromkalibrierung zu setzen.
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Diagnose Parameter/Schalt- Beschreibung fläche Die Ansicht verlassen und zum vorherigen Fenster zurückkehren. P2280PM | REV L | 2023-08 Apex Tool Group...
Utility Utility Das Dialogfenster Utility ist in vier Registerkarten organisiert, die Zugriff auf folgende Funktionen bieten: Registerkarte Funktionen Installierte Versionen Zugriff auf Informationen über die installierte Softwareversion und Revi- sion der Steuerung. Software-Update Aktualisieren der Software und Firmware auf der Messkarte des Schraubmoduls (TM).
Utility 14.1.1 Software-Update Secondary Bei einem Software-Update eines Secondarys gilt Folgendes: Software-Update an allen zu einem Primary gehörenden Secondarys durchführen, siehe Kapitel 14.2.2 STMD-H Software-Update, Seite 221. Alle Secondarys müssen dieselbe Softwareversion besitzen, um die Kompatibilität und Funktionalität mit dem Primary zu gewährleisten. Software-Update des Primarys durchführen.
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Utility 14.2.1 Kabellose Werkzeuge WLAN-Einstellungen konfigurieren In der Registerkarte Communication with tool können WLAN-Einstellungen konfiguriert werden. WLAN-Einstellungen konfigurieren. Nachfolgend sind die möglichen Einstellungen beschrieben. Abb. 14-2: Registerkarte Communication with tool Parameter Beschreibung SSID SSID eingeben. SSID muss identisch mit Access Point sein. Encryption Verschlüsselung wählen.
Utility Parameter Beschreibung Wireless mode WLAN-Modus wählen: • 802.11b/g/n wählen, wenn ein Frequenzband von 2,4 GHz verwendet wird. • 802.11a wählen, wenn ein Frequenzband von 5 GHz verwendet wird. 5.2 GHz radio band Frequenzband wählen. (802.11a) Diese Einstellung ist nur möglich, wenn das Frequenzband 5 GHz ausge- wählt wurde.
Utility Parameter Beschreibung Version Versionsnummer der TMA-Software. Configuration Im Werkzeug verbaute Hardware. RF Conf. Bezeichnung der Hardware des Funkmoduls im Werkzeug. <Identify> Aktualisiert die Ansicht der Werkzeugdaten in der Registerkarte Tool identification. <Update info> Aktualisiert die Ansicht der Werkzeugdaten. <Software Update> Software-Update des Werkzeugs durchführen.
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Utility Fig. 14-4: Registerkarte WLAN AP Configuration Parameter Beschreibung Activate WLAN Communi- Ist das Kontrollkästchen aktiviert, ist WLAN an der Steuerung eingeschaltet. cation Die Bluetooth-Funktion wird deaktiviert. SSID SSID des WLAN-Netzwerknamens (Access Point) eingeben, mit dem die Verbindung hergestellt werden soll. Set default SSID Wird das Kontrollkästchen Set default SSID aktiviert, wird ein Standardwert für die SSID vergeben.
Utility Bluetooth-Einstellungen konfigurieren Diese Registerkarte wird nur bei der Steuerung der Serie mPro200GC(-AP) angezeigt. Abb. 14-5: Registerkarte Bluetooth AP Configuration In der Registerkarte Bluetooth AP Configuration gibt es folgende Einstellmöglichkeiten: Parameter Beschreibung Activate Bluetooth Commu- Ist das Kontrollkästchen aktiviert, ist Bluetooth an der Steuerung eingeschal- nication tet.
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Utility Die STMD-H-Software auf einen USB-Stick kopieren und diesen in die Steuerung stecken. Navigator > Diagnose > System Bus wählen, um die Übersicht mit allen System Bus-Teilnehmern auf- zurufen. In der Spalte Knoten die Kanalnummer des STMD-H bestimmen, für das ein Software-Update durch- geführt werden soll.
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Utility Parameter Einstellung Communication type None wählen. RF Connection Die RF Gateway IP auf die zuvor bestimmte Kanalnummer des STMD-H eingeben (192.168.245.XXX). Beispiel: Kanal 1 = 192.168.245.1 Kanal 4 = 192.168.245.4 RF Mode LAN wählen. Abb. 14-8: Communication with tool Die Registerkarte Tool identification öffnen.
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Utility Abb. 14-10: *.tma-Softwaredatei auswählen Hinweis Das System während des Software-Updates niemals ausschalten. Das Software-Update mit Versionen, die älter als S168025-515 oder neuer als S168025-516 sind dau- ert das Software-Update bis zu zweieinhalb Minuten. Das Software-Update eines STMD-H von Version S168025-515/S168025-516 auf S168025-517 (oder neuer) dauert etwa zehn Minuten.
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Utility Abb. 14-12: Wartezeit bis das aktualisierte STMD-H in der System Bus Map erscheint 11. Den Eintrag markieren und <Map übernehmen> drücken, um das STMD-H wieder in die System Bus- Map zu übernehmen. Abb. 14-13: System Bus Map mit dem aktualisierten STMD-H 12.
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Verwaltung Verwaltung Das Dialogfenster Verwaltung beinhaltet Systemeinstellungen, Benutzerverwaltung, Datensicherung und Servicefunktionen. ► Navigator > Verwaltung wählen. Abb. 15-1: Dialogfenster Verwaltung 15.1 Zähler Das Dialogfenster Verschraubungszähler ermöglicht das Zurücksetzen der Zähler für IO, NIO und Ge- samtverschraubungen, die auf der Prozessanzeige angezeigt werden können. Es gibt für jede Werkzeug- gruppe einen eigenen Verschraubungszähler, die einzeln oder gemeinsam zurückgesetzt werden können.
Verwaltung 15.2 Drucken Das Dialogfenster bietet Einstellmöglichkeiten für das Drucken von Parametern. Abb. 15-2: Parameter drucken Parameter drucken Navigator > Verwaltung > Drucken wählen. Die zu speichernden Parameter auswählen. Produkt- und Werkzeuggruppen auswählen, deren Parameter gedruckt werden sollen. Einzelgruppen werden durch einen „ / “ und Gruppenbereiche durch einen „ - “ getrennt. Beispiel: „1/3/5-8“...
Verwaltung Touchkalibrierung kann diese Funktion wieder verbessert werden. Diese Funktion kann nur an der Steue- rung, nicht über die mProRemote-Verbindung gestartet werden. Touchscreen kalibrieren Navigator > Verwaltung > Touchkalibrierung wählen. Es erscheint ein schwarzer Bildschirm mit Kalibrierpunkten, die nacheinander eingeblendet wer- ...
Verwaltung Auf die Schaltfläche <Generieren> drücken, um die Eingaben zu bestätigen und die dBase-Datei zu generieren. Es wird eine Prozessanzeige angezeigt. Einen Zielordner auswählen. Die dBase-Datei wird im Archivordner generiert und dann in einen Zielordner kopiert. Die generierte dBase-Datei kann in beliebige Statistik-, Tabellenkalkulations- oder Datenbankpro- gramme mit einem geeigneten Filter importiert werden.
Verwaltung 15.6.2 Parameter laden Parameter von einem internen Speichergerät CF-Karte oder einem angeschlossenen USB-Laufwerk laden Eine Datei auswählen und die Auswahl bestätigen, um die Parameter zu laden. Aus einer Datei geladene Parameter werden in den Hauptspeicher der Station übertragen und ...
Verwaltung 15.8 Servicemeldungen Servicemeldungen werden nach einer programmierten Anzahl von Verschraubungen angezeigt. Sie beein- flussen nicht die IO/NIO Bewertung einer Verschraubung und sind nicht davon abhängig. Es können zehn verschiedene Meldungen in verschiedenen Intervallen ausgegeben werden. Die Ausgabe erfolgt auf die Statusleitung sowie auf die Taskmeldungen, sobald ein Intervallzähler den einprogrammierten Status er- reicht hat.
Verwaltung externes Eingangssignal sich ändert oder ein Werkzeug gestartet wird. Wenn der Wartezeit-Timer auf 0 Minuten gestellt ist, bleibt die Hintergrundbeleuchtung unbegrenzt lange eingeschaltet. Navigator > Verwaltung wählen. Einstellungen im Abschnitt Bildschirmschoner vornehmen. Parameter Beschreibung Deaktiviert Der Bildschirmschoner ist deaktiert, wenn in dem Eingabefeld "0" einge- geben wird.
Fehlersuche Fehlersuche Kann ein Fehler mit der genannten Maßnahme nicht behoben werden oder tritt der Fehler häufiger auf, das Werkzeug oder die Steuerung zur Reparatur an ein Sales & Service Center schicken, siehe Rückseite. 16.1 Fehlermeldungen Die Fehlermeldungen und Warnungen zu den Schraubvorgängen machen nur einen kleinen Teil der zahl- reichen Fehlermeldungen und Warnungen aus, die die Steuerung ausgeben kann.
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Fehlersuche Code Mögliche Ursache Maßnahme Verant- Werkzeugserie wortlicher Einbau- Kabelge- Kabellos schrauber bunden Motor ist überlastet ► Werkzeug abküh- Instandhal- NeoTek CellTek und zu warm (Servo- len lassen. 18/48 CellCore Fehler). ► Zwischen den CellClutch Verschraubun- LiveWire gen eine größere Pause machen.
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Fehlersuche Code Mögliche Ursache Maßnahme Verant- Werkzeugserie wortlicher Einbau- Kabelge- Kabellos schrauber bunden Lagerfresser ► Schraubfall prü- Schraub- NeoTek CellTek (DIA 56), es befindet fen. techniker 18/48 CellCore sich z. B. Schmutz im Instandhal- LiveWire Lager. LOCK Interner Fehler. ► Ein Sales & Ser- Apex Sales –...
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Fehlersuche Code Mögliche Ursache Maßnahme Verant- Werkzeugserie wortlicher Einbau- Kabelge- Kabellos schrauber bunden MDRE Erster und zweiter ► Aufnehmer prü- Instandhal- – – Aufnehmer liefern un- fen. terschiedliche Dreh- momentergebnisse (Redundanzfehler). Erster Aufnehmer und ► Ein Sales & Ser- Apex Sales NeoTek CellTek Stromredundanz lie-...
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Fehlersuche Code Mögliche Ursache Maßnahme Verant- Werkzeugserie wortlicher Einbau- Kabelge- Kabellos schrauber bunden Die Verschraubung ► Parametrierung Schraub- NeoTek CellTek wurde abgebrochen prüfen. techniker 18/48 CellCore bevor die nächste ► Bereits angezo- Bediener LiveWire Phase erreicht wurde: gene Schraube nicht erneut ver- Drehmoment ist •...
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Fehlersuche Code Mögliche Ursache Maßnahme Verant- Werkzeugserie wortlicher Einbau- Kabelge- Kabellos schrauber bunden Abbruch durch NOT- ► NOT-AUS behe- Instandhal- NeoTek – AUS. ben. 18/48 ► Arbeitsbereich nicht während Verschraubung betreten. OFF1 Offset-Fehler Aufneh- ► Aufnehmer wech- Instandhal- – – mer 1.
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Fehlersuche Code Mögliche Ursache Maßnahme Verant- Werkzeugserie wortlicher Einbau- Kabelge- Kabellos schrauber bunden P2UU Minimales und maxi- ► Parametrierung NeoTek CellTek males Drehmoment prüfen. 18/48 CellCore wurde in Phase 2 zu ► Schraubfall prü- LiveWire oft unter- und über- fen. Schraub- schritten.
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Fehlersuche Code Mögliche Ursache Maßnahme Verant- Werkzeugserie wortlicher Einbau- Kabelge- Kabellos schrauber bunden POWR Netzteil ist nicht be- ► Ein Sales & Ser- Apex Sales NeoTek CellTek triebsbereit/liefert vice Center kon- & Service 18/48 CellCore keine Spannung. taktieren. Center LiveWire PTA<...
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Fehlersuche Code Mögliche Ursache Maßnahme Verant- Werkzeugserie wortlicher Einbau- Kabelge- Kabellos schrauber bunden SPK1 Aufnehmer 1 hat ► Parameterände- Instandhal- NeoTek CellTek keine Kanaleinstellun- rungen/Werk- 18/48 CellCore gen. Parameterände- zeugdaten an der LiveWire rungen an der Steue- Steuerung über- rung wurden nicht nehmen.
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Fehlersuche Code Mögliche Ursache Maßnahme Verant- Werkzeugserie wortlicher Einbau- Kabelge- Kabellos schrauber bunden Kein Fehler. 18/48 – Abschaltung durch Tiefensensor. Definierte Ein- schraubtiefe ist er- reicht. TMAX Überwachungszeit ist ► Werkstück und Schraub- NeoTek CellTek überschritten: Schraube prüfen. techniker 18/48 CellCore ►...
CPU bootet nicht. ► Steuerung zur Reparatur an ein Sa- les & Service Center schicken. Hintergrundbeleuchtung ist leicht erkennbar. Das Cleco-Logo bleibt nach ► Recovery USB-Stick anwenden. dem Einschalten über eine Mi- nute angezeigt. Interner Flash-Speicher ist nicht initialisiert.
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Maßnahme Software wird nicht erkannt. Software ist beschädigt oder ► Recovery durchführen. nicht vorhanden. Steuerung befindet sich im Cleco-Bildschirm. Software startet nicht. Interner Flash-Speicher fehler- ► Spannungsversorgung prüfen. haft. ► Recovery USB-Stick anwenden. CF-Karte ist beschädigt. ► CF-Karte ersetzen.
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Fehlersuche Problem Mögliche Ursache Maßnahme Werkzeug ist defekt. ► Werkzeug ersetzen. Werkzeugkabel ist defekt. ► Werkzeugkabel ersetzen. ► Steuerung zur Reparatur an ein Sa- Steuerung ist defekt. les & Service Center schicken. Werkzeug startet nicht. Falsche Parametrierung. ► Parametrierung der Steuerung prü- fen (Startschalter-Signal in der Para- metrierbaren E/A-Ebene).
Open Source Software Open Source Software Dieses Produkt enthält verschiedene Open Source-Softwarepakete, die unter verschiedenen Open Source-Lizenzen vertrieben werden. Weitere Informationen zu den Open Source-Paketen und Lizenzen sind zu finden unter: http://software.apextoolgroup.com/oss-legal/. Bestimmte Software, die mit der Produkt-Software mitgeliefert wird, unterliegt Lizenzen der „Open Source“ oder der „Freien Software“...
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Glossar Glossar Begriff Beschreibung Ablauf IO Schraubablauf innerhalb der Toleranzgrenzen Ablaufende Aktiv, wenn das Werkzeug nicht arbeitet Abschaltmoment Drehmoment, bei dem ein Werkzeug abgeschaltet wird Abschaltwinkel Winkel, bei dem ein Werkzeug abgeschaltet wird Abweichung Statistischer Wert, Durchschnitt der quadrierten Differenzen vom Durch- schnitt Akzeptierte Daten Daten innerhalb der Grenzwerte eines Anzugsverfahrens...
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Glossar Begriff Beschreibung Hauptmenü Erstes auf dem LCD-Bildschirm erscheinendes Menü Histogramm Diagramm, das statistische Daten darstellt Anzahl der Geberimpulse, die das Werkzeug erzeugt, während sich der Impulse pro Grad Kopf um genau ein Grad (um ein 1/360 einer Umdrehung) dreht Interner Aufnehmer Aufnehmer, der in das Werkzeug integriert ist Aktiv, wenn Drehmoment/Winkel/Gradient innerhalb des Toleranzbe-...
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Glossar Begriff Beschreibung Prozessfähigkeit (Cp) Misst die Abweichungen in einem Prozess. Entspricht dem Quotienten der Prozesstoleranz (Differenz zwischen oberem und unterem Grenz- wert) geteilt durch sechs Standardabweichungen. Ist immer größer als null, und höhere Werte weisen auf eine höhere Prozessfähigkeit hin. Engl.
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Glossar Begriff Beschreibung Werkzeug Stop Hält das Werkzeug an Werkzeug-Höchstdrehzahl Maximal zulässige Drehzahl eines Werkzeugs Werkzeuggruppe Wertebereich Statistisches Maß, die Differenz zwischen den niedrigsten und den höchsten Werten in einer Stichprobe Winkel Winkel, der am Ende eines Anzugsverfahrens erreicht werden soll (auch Endwinkel, Nennwinkel) Winkel Sollwert max (AHL) Maximaler Drehwinkel, der in einem Schraubablauf auftreten darf...
Anhang Anhang 19.1 Anhang A – Eingangssignale Signalname Beschreibung Unterstützt mit GMCC aktiviert Kabel- Kabel- gebun- lose dene Werk- Werk- zeuge zeuge App / LG Select X Produktgruppen-Anwahlen 0–7 werden zur Anwahl der Produktgruppen 1–99 mit einem binären Zähl- wert von 1–99 verwendet. Wenn Takten aktiviert ist, wird die Anzugsgruppe über diese Eingänge ausge- wählt.
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Anhang Signalname Beschreibung Unterstützt mit GMCC aktiviert Kabel- Kabel- gebun- lose dene Werk- Werk- zeuge zeuge Reject Release Verwendet, wenn NIO-Verriegelung in Erweitert/ Werkzeugeinstellungen aktiviert ist und die Frei- gabemethode „Eingang NIO-Verriegelung“ lautet. Wenn das Werkzeug deaktiviert ist, weil der NIO- Grenzwert erreicht wurde, wird es nach Umschalten dieses Eingangs wieder aktiviert.
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Anhang Signalname Beschreibung Unterstützt mit GMCC aktiviert Kabel- Kabel- gebun- lose dene Werk- Werk- zeuge zeuge Manual Part ID in- Öffnet Handeingabe. Bitmask In X Programmierbare Eingänge je Arbeitsschritt. Ein- gänge können verwendet werden, um z. B. zu prü- (EIN_S_X) fen, ob die richtige Stecknuss verwendet wird.
Anhang 19.2 Anhang B – Ausgangssignale Signalname Beschreibung Unterstützt mit GMCC aktiviert Kabele- Kabel- bun- lose dene Werk- Werk- zeuge zeuge Tool Group OK Aktiv, wenn Drehmoment/Winkel/Gradient innerhalb der programmierten Grenzwerte liegen und kein an- derer Fehler aufgetreten ist. Global Accept bei Verwendung mit GMCC als Ge- samtübernahme für alle Werkzeuge.
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Anhang Signalname Beschreibung Unterstützt mit GMCC aktiviert Kabele- Kabel- bun- lose dene Werk- Werk- zeuge zeuge Linking NOK Werkstück ist NIO. Aktiv, wenn ein oder mehrere Takte NIO waren. Linking Completed Aktiv, wenn die Verschraubungen aller Positionen des ausgewählten Ablaufprogramms abgeschlos- sen wurden.
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Anhang Signalname Beschreibung Unterstützt mit GMCC aktiviert Kabele- Kabel- bun- lose dene Werk- Werk- zeuge zeuge DFUE Active Aktiv, wenn Daten per DFÜ übertragen werden. Pass Through Out Ausgänge haben denselben Zustand wie Durchlei- tungseingänge. TMA Error Bit X Gilt nur für LiveWire-Werkzeuge. Nein Ausgangs-Bits für Fehlerquittierung, Referenz für Fernsteuerung &...
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Anhang Signalname Beschreibung Unterstützt mit GMCC aktiviert Kabele- Kabel- bun- lose dene Werk- Werk- zeuge zeuge Red Tool Light X (Werkzeug) Schrauber entfernen, untersuchen und Nein reparieren (rotes Licht). Mit GMCC verwendet. YTool Light X (Werkzeug) Minimales Drehmoment (gelbes Licht). Nein Mit GMCC verwendet.
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Index Datensicherung ..........228 Datenübertragung ... 87, 112, 161, 202, 250 XML/CSV ............203 Abbrechen ............10 Datenübertragungsprotokoll ......82 Ablaufschritte ..........57, 63 Datum ............227 Abtrieb ............179 dBase-Datei ..........228 Access Point ..........219 DFUE read ........159, 162, 165 AFO ............