Im Kalibriermenü wird dabei einfach die nächste
volle Minute der Referenzzeit eingegeben und mit dem
Minutenwechsel der Referenzuhr bestätigt.
Beispiel:
Referenzzeit: 11:32:16 Uhr; Eingabe 11:33 Uhr
Wenn die Referenzuhr den Minutenwechsel auf
11:33:00 Uhr durchführt, wird die Eingabe bestätigt.
Um den Korrekturfaktor für die Echtzeituhr zu ermit-
teln, benötigt man neben der korrekten Uhrzeit zur
Ermittlung der Abweichung auch noch die „Laufzeit"
der Uhr seit der letzten Einstellung bzw. Korrektur.
Der Korrekturfaktor berechnet sich dann aus der Ab-
weichung geteilt durch die Laufzeit. Die Laufzeit wird
intern ermittelt und muss daher nicht angegeben wer-
den. Bei jeder Änderung des Datums oder der Uhrzeit
sowie nach einer Kalibrierung wird der Startpunkt für
die Laufzeitberechnung zurückgesetzt.
Hinweis: Um ein hinreichend genaues Kalibrierergeb-
nis zu erhalten, muss seit der letzten Uhrzeiteinstel-
lung mindestens 1 Woche vergangen sein. Ein längerer
Zeitraum verbessert die Genauigkeit der Kalibrierung.
Mit dieser inzwischen bei mehreren Geräten, wie z. B.
der FS20-Zeitschaltuhr, bewährten Methode kann man
durch Einsatz einer einfachen Quarzuhr eine hohe
Ganggenauigkeit erzielen und muss nicht zur Funkuhr
greifen, deren Einsatz am festen Einbauort und un-
ter den Umgebungsbedingungen (Netzleitungen und
Cont roller mit Displaysteuerung in der Nähe, Display
mit metallischer Rückseite als Abschirmung nach vorn
usw.) mitunter aus empfangstechnischen Gründen we-
der möglich noch betriebssicher wäre.
Bei Netztrennung oder Netzausfall läuft die inter-
ne Echtzeituhr und der Controller dank eines Goldcap-
Speichers weiter. Das Tagesprogramm wird dabei ganz
normal abgearbeitet, nur die Relais werden nicht an-
gesteuert. Nach der Netzwiederkehr wird der Rollla-
den entsprechend ein- oder ausgefahren. Die RZA200
befindet sich nun wieder im regulären Betriebsmodus.
Die RZA200 erreicht dank des sparsamen Schaltungs-
designs eine Gangreserve von über 10 Stunden.
Schaltung
Die Schaltung der RZA200 besteht aus vier Teilen, die
auf vier Platinen verteilt sind. Dazu kommt noch der
als Zubehör erhältliche Helligkeitsensor.
Unterputzeinheit
Bild 2
zeigt den Netzspannungsteil der Schaltung so-
wie das Netzteil und die beiden Relais zur Motoran-
steuerung. Von der 4fach-Federkraftklemme (KL1)
gelangt die Netz-Wechselspannung über die Siche-
rung SI1 und den Sicherungswiderstand R12 auf den
Brückengleichrichter GL1. Der Varistor VDR1 dient zum
Schutz vor Spannungsimpulsen und der Kondensator
C1 zur Entstörung.
Die beiden Relais sind in Reihe geschaltet, REL1
hat einen Schließer-Kontakt und REL2 hat Umschalter-
Kontakte. Über REL1 erfolgt das Ein- und Ausschalten
des angeschlossenen Motors, das Relais REL2 ist für
die Drehrichtung zuständig. Zur Unterdrückung von
R8
100K
R11
R9
100K
820K
LL4148
zur Treiberplatine
Bild 2: Die Schaltung des Netzteils und der Relaisschaltung
Bau- und Bedienungsanleitung | 5
Bau- und Bedienungsanleitung | 5
VDR1
12V/6A 1x EIN
R3*
R2*
R1*
1M
1M
1M
SMAJ188CA-TR
LL4148
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