DEUTSCH Übersetzung der vollständigen Originalbetriebsanleitung INHALT ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE UND WAS TUN, WENN (Leitfaden zum Lösen von VORSICHTSMASSNAHMEN Problemen) Allgemeine Hinweise ........3 Probleme und deren Lösung .
– Die Stromversorgung der Anlage muss über eine Trennvor- ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE UND richtung (nicht im Lieferumfang enthalten) ausgeführt sein, deren VORSICHTSMASSNAHMEN Öffnungsabstand der Kontakte eine vollständige Unterbrechung gemäß Überspannungskategorie III garantiert. ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN – Das Gerät bei der Installation vorsichtig handhaben und Quet- ALLGEMEINE HINWEISE schungen, Stöße, Herunterfallen sowie den Kontakt mit Flüss- igkeiten jeder Art vermeiden.
Sofern kein Schlüsselschalter benutzt wird, müssen die Bedie- Geräte mit Funkvorrichtung nelemente auf einer Mindesthöhe von 1,5m montiert werden – Der Hersteller Nice S.p.A. erklärt, dass dieses Gerät der Richtli- und dürfen nicht zugänglich sein. nie 2014/53/EU entspricht. – Die Hinweisschilder mit der Warnung vor der Gefahr des Eink- –...
PRODUKTBESCHREIBUNG INSTALLATION PRODUKTBESCHREIBUNG INSTALLATION SPIDER ist ein elektromechanischer Antrieb zur Automatisierung von Sektionaltoren, ausfahrenden und nicht ausfahrenden Schwingtoren. ÜBERPRÜFUNGEN VOR DER INSTALLATION Für die Anwendung mit nicht ausfahrenden Schwingtoren oder mit au- sfahrenden Schwingtoren ohne Federn muss das nicht mitgelieferte Zu- die Installation muss von qualifiziertem Fachpersonal behör SPA5 verwendet werden.
Türflügel sind maximal 15 Zyklen/Stunde und bis zu 7 aufeinander- Toranschlussbügel folgende Zyklen möglich. Werden 550 N zum Bewegen des Tores benötigt Verbindungsstück für Führung (bei 2-teiliger Führungsschiene) und SPIDER800 oder SPIDER800W verwendet, müssen die Zyklen um Montierte \ vormontierte Führung 70% reduziert werden. Wandbefestigungsbügel In diesem Fall sind dies 10 maximale Zyklen/Stunde und 5 aufeinander- Deckenbefestigungsbügel...
VORBEREITENDE ARBEITEN VOR DER INSTALLATION Die Abbildung zeigt ein Beispiel für eine Automatisierungsanlage, die mit Nice-Komponenten realisiert wurde. A Getriebemotor Anmerkung 1 Wenn das Versorgungskabel länger als 30 m ist, B Fotozellen muss ein Kabel mit größerem Querschnitt benutzt werden (3 x...
Falls es sich bei dem zu automatisierenden Tor um ein Schwingtor handelt, die Einhaltung von Maß E in „Abbildung 7“ überprüfen, d. h. der Minde- stabstand zwischen oberer Führungsseite und von der oberen Torkante erreichter Höchststelle. Andernfalls kann der Antrieb nicht installiert werden. C 3158 mm D 395 mm B 0 ÷...
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Wenn eine Zwischenbefestigung der Führung erforderlich ist, kann den Bolzen (H) des Motors in den Kopf (G) einsetzen 4 verwendet werden Flossen (C) im Gelenk vorhanden. Drehen Sie den Bügel (I) positionieren und mit den vier Schrauben befestigen dazu einfach die Klappen um 90 oder 180° (D) ("Abbildung 9") ("Abbildung 13") Der Motor kann bezogen auf die Führungsachse um 90°...
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den Bolzen (O) an der Zugstange (L) montieren eine Leiter benutzen und den Antrieb heben, bis die Bügel an der die Stange mit dem Laufwagen ( P) verbinden Decke anliegen den Bügel mit den zwei Schrauben in seiner Position sichern ("Ab- die Bohrpunkte markieren und danach den Antrieb wieder auf den bildung 16") Boden legen ("Abbildung 19")
MANUELLES BLOCKIEREN UND ENTRIEGELN zur Montage des Entriegelungssystems (S) die Schraube (V) ein- drehen und den Federring (R) dazwischenlegen ("Abbildung 22") DES ANTRIEBS Der Antrieb ist mit einem mechanischen Entriegelungssystem ausgestat- tet, das die manuelle Öffnung und Schließung des Tors ermöglicht. Diese manuellen Vorgänge müssen bei Stromausfall, Betriebsstörungen oder in der Installationsphase durchgeführt werden.
ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE VORABKONTROLLEN Alle elektrischen Anschlüsse müssen bei abgeschalteter Netzversorgung und abgetrennter Notstromversorgung erfolgen (sofern in der Automatisierung vorhanden) Die Anschlusstätigkeiten dürfen nur von qualifiziertem Personal ausgeführt werden Zur Ausführung der elektrischen Anschlüsse: die Schraube lockern (A) den Deckel (B) leicht nach außen ziehen und nach unten klappen ("Abbildung 27") Alle Anschlusskabel zu den diversen Vorrichtungen führen und da- bei 20–30 cm überstehen lassen.
SCHALTPLAN UND BESCHREIBUNG DER ANSCHLÜSSE 4 2 1 SCHALTPLAN Flash PHOTO Photo STOP Stop 12V OSE Bluebus Aerial 4 2 2 BESCHREIBUNG DER ANSCHLÜSSE Tabelle 6 ELEKTRISCHE ANSCHLÜSSE Klemmen Beschreibung FLASH Dieser Ausgang ist standardmäßig für die Steuerung einer Blinkleuchte programmiert. Der Ausgang ist programmierbar (Ausgang begrenzt auf 10W (siehe Kapitel „PROGRAMMIERUNG DER STEUERUNG“).
ADRESSIERUNG DER MIT BLUEBUS-SYSTEM 4 2 3 VERWENDUNG DER TASTEN DER STEUERUNG ANGESCHLOSSENEN VORRICHTUNGEN An der Steuerung befinden sich 4 Tasten: Diese haben je nach Status der Steuerung unterschiedliche Funktionen. Das System „BlueBUS“ ermöglicht durch Adressierung über spezielle Üb- erbrückungen die Erkennung der Fotozellen seitens der Steuerung und die BETRIEB IN PROGRAMMIERUNG Zuteilung der korrekten Erkennungsfunktion.
Tabelle 7 ENDPRÜFUNGEN UND ANLAUF ADRESSEN DER FOTOZELLEN Fotozelle Position der Jumper ENDPRÜFUNGEN UND ANLAUF Vor Beginn der Überprüfung und des Anlassens der Automation sollte das FOTO Tor auf Laufhälfte verschoben werden, so dass es sich in Öffnung und Lichtschranke innen h = 50 cm mit Schließung frei bewegen kann.
EINLERNEN DER VORRICHTUNGEN MANUELLE PROGRAMMIERUNG DER ÖFFNUNGS- UND SCHLIESSABSTÄNDE DES Nach Anschluss an die Stromversorgung muss die Steuerung die an den TORS Eingängen „BlueBUS“ und „STOP“ angeschlossenen Vorrichtungen er- kennen und auch die am Wahlschalter eingestellte Drehrichtung des Nach dem Einlernen der Geräte muss die manuelle Programmierung der Motors.
AUTOMATISCHE KRAFTERKENNUNG Nach Änderung der Positionswerte, der Geschwindigkeitseinstellungen, der Drehrichtung oder dem Druckentlastungswert muss die Steuerung eine neue „Automatische Krafterkennung“ ausführen: Es werden auto- matisch eine Tor-AUF-Fahrt und eine Tor-ZU-Fahrt ausgeführt, damit die Steuerung die für die nachfolgenden Betätigungen erforderliche Kraft bewerten kann Während dieser Bewegungen prüfen, ob eventuelle Montage- und Einstel- lfehler oder sonstige Störungen wie zum Beispiel Reibungsstellen vorhan-...
DREHRICHTUNGSUMKEHR DES MOTORS Zur Änderung der Drehrichtung einfach den Schalter (A) in die gewünschte Richtung stellen und die Suche der Bluebus-Geräte starten (siehe Kapitel „ Einlernen der Vorrichtungen“ auf Seite 16). Mit dem wie in Abbildung 37 positionierten Schalter (Standardein- stellung, typische Installation) erfolgt die Öffnung der Automation dur- ch Bewegen des Tors in Motorrichtung.
Fällen ausgelöst wird und vom aktiven Zustand in den Alarmzustand übergeht und umgekehrt; dann prüfen, dass in Für die gesamte aufgeführte Dokumentation stellt Nice der Steuerung die vorgesehene Aktion verursacht wird, beispiel- über seinen Kundendienst Bedienungsanleitungen und sweise während des Schließvorgangs eine Bewegungsumkehr.
Bei Programmierungen auf „Abbildung 40“ Bezug nehmen und Funkta- FUNKPROGRAMMIERUNG ste (A) sowie LED R (B) an der Steuerung ausfindig machen. FUNKPROGRAMMIERUNG Aerial BESCHREIBUNG DER FUNKPROGRAMMIERUNG Die Steuerung besitzt ein integriertes Funkmodul für die Interaktion mit fol- genden Arten von Funksteuerungen: Monodirektional und Bidirektional. Bei der monodirektionalen Funkübertragung haben die zwei beteiligten Geräte jeweils eine eindeutig definierte Rolle in der Anlage: Es gibt einen Sender, der die Befehle sendet, und einen Empfänger, der sie empfängt und...
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OXI / OXIBD / OXIFM / OXIT / OXITFM IM ERWEITERTEN MODUS II Befehl Beschreibung Teilöffnung 3 Teilöffnung (Toröffnung bis zu der mit Teil-AUF 3 programmierten Position) Öffnet und blockiert Verursacht eine Öffnungsbewegung und anschließend das Sperren des Antriebs; die Steuerung akzeptiert keine Befehle die Automation mehr außer „Schrittbetrieb hohe Priorität“, „Entriegeln“...
CODIERUNG DER SENDER ÜBERPRÜFEN Zu welcher Codierung evtl. im Empfänger gespeicherte Sender gehören, lässt sich wie in folgender Tabelle beschrieben feststellen: Tabelle 13 AUSLESEN DES CODIERUNGSTYPS DER SCHON GESPEICHERTEN SENDER Beschreibung Symbole OFF ON Die Stromversorgung der Steuerung unterbrechen und dann wieder einschalten ---- Die Anzahl der aufeinanderfolgenden Blinkzeichen zählen: 2 grüne Blinkzeichen = Gespeicherte Sender mit O-Code Codierung...
7 3 2 SPEICHERVORGANG NACH „MODUS 2“ Bei Ausführung des in „Tabelle 15“ beschriebenen Vorgangs speichert der Empfänger nur eine Taste des Handsenders und verknüpft diese mit der vom Elektroinstallateur gewählten Funktion. Um weitere Tasten zu speichern, muss der Vorgang jeweils für die einzelnen Tasten wiederholt werden. Der durchgeführte Speichervorgang belegt einen Speicherplatz und der Taste ist der Befehl zugeordnet, den der Elektroinstallateur aus der „Befehlsta- belle“...
LÖSCHEN EINES FUNKBEFEHLS 7 4 1 LÖSCHEN EINES EINZELNEN EINER TASTE ZUGEORDNETEN BEFEHLS AUS DEM EMPFÄNGERSPEICHER Bei Ausführung des in „Tabelle 17“ beschriebenen Vorgangs kann ein einer Taste zugeordneter gespeicherter Befehl gelöscht werden Achtung! Wenn der Handsender nach „Modus 1“ gespeichert ist (siehe Abschnitt „Speichervorgang nach „Modus 1““), wird bei dem Vorgang der gesamte Sender gelöscht, das heißt alle Tasten der Funksteuerung Tabelle 17 LÖSCHEN EINER EINZELNEN TASTE AUS DEM EMPFÄNGERSPEICHER...
7 4 3 SPERREN (ODER FREIGEBEN) DER SPEICHERVORGÄNGE, DIE MIT DER PROZEDUR „IM NAHBEREICH DER STEUERUNG“ U /O ÜBER DEN FREISCHALTCODE AUSGEFÜHRT WERDEN Mit dem in „Tabelle 19“ beschriebenen Vorgang kann das Speichern neuer Handsender im Empfänger anhand der Prozedur „Im Nahbereich des Em- pfängers“...
PROGRAMMIERUNG DER STEUERUNG PROGRAMMIERUNG DER STEUERUNG An der Steuerung befinden sich 3 Tasten: („Abbildung 42“), die sowohl zur Bedienung der Steuerung als auch zur Programmierung der verfügbaren Funktionen verwendet wer- den können. Aerial Die verfügbaren programmierbaren Funktionen sind auf zwei Ebenen or- L8“...
Funktion ist standardmäßig wie folgt aktiviert: Standby all: Produkte ohne integriertes Wifi-Modul (SPIDER800) Standby ohne Wifi: Produkte mit integriertem Wifi (SPIDER800W, SPIDER1200BLW). Funktion ON: Wird nach dem Schließen des Tors ein Aufbruchversuch festgestellt, geht eine Meldung an die APP aus und es wird ein neuer Schließvorgang ausgeführt.
PROGRAMMIERUNG DER ZWEITEN STUFE (EINSTELLBARE PARAMETER) Alle Parameter der zweiten Stufe sind werksseitig so programmiert, wie dies in „GRAUER FARBE“ in „Tabelle 21“ angegeben ist und können jederzeit geändert werden. Die Parameter sind auf einer Wertskala von 1 bis 8 einstellbar. Zur Überprüfung des Werts, der jeder LED zugeordnet ist, siehe „ Tabelle 21“.
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FUNKTIONEN DER ZWEITEN STUFE (EINSTELLBARE PARAMETER) Eingangs-LED Parameter LED (Stufe) Eingestellter Wert Beschreibung Kontrollleuchte „Tor geöffnet“ Aktiv, wenn das Tor geschlossen ist Aktiv, wenn das Tor geöffnet ist Blinkleuchte FLASH-Ausgang Wählt die an den FLASH-Ausgang (Out1) angeschlossene Vorrichtung. Elektrosperre Elektroschloss Saugscheibe Wartung Fototest...
über die APP MyNicePro oder über alle kompatiblen 8 5 1 INTEGRIERTES WLAN-MODUL (VERSIONSABHÄNGIG) Nice Schnittstellen konfiguriert werden. Das in der Steuerung integrierte Modul verfügt über 2 Tasten (P1 und P2) Bei jeder Bewegung schaltet die Automation das grüne oder rote Licht und 2 LEDs (W1 und W2): Diese verhalten sich je nach Betriebsphase gleichzeitig mit dem weißen Orientierungslicht ein, um den Wartungsstatus...
Das Modul kann sich nicht mit dem heimischen WLAN oder Rotes Dauerlicht Grünes Dauerlicht Permanent mit der Nice Cloud verbinden. 8 5 2 SCHNITTSTELLE BIDI-WIFI Achtung! Wenn die Schnittstelle BiDi-Wifi nicht korrekt eingesetzt wird, könnte sie beschädigt werden oder sie Anschließen der Schnittstelle BiDi-Wifi:...
ANSCHLUSS AN PROVIEW LÖSCHEN DES SPEICHERS An der Steuerung ist die Steckverbindung BusT4 vorhanden, an der über Der nachfolgend beschriebene Vorgang setzt die Steue- die Schnittstelle IBT4N die Schnittstelle „ProView“ angeschlossen werden rung auf die werksseitig programmierten Werte zurück kann. Diese ermöglicht die vollständige und schnelle Verwaltung der Instal- lations-, Wartungs- und Diagnosephase der gesamten Automation über Alle vorgenommenen Einstellungen gehen verloren die WLAN-Verbindung und die App MyNice Pro.
WAS TUN, WENN (Leitfaden zum Lösen von Problemen) WAS TUN, WENN ... (Leitfaden zum Lösen von Problemen) PROBLEME UND DEREN LÖSUNG In der folgenden Tabelle sind nützliche Hinweise zu finden, um eventuelle Betriebsstörungen zu beheben, die bei der Installation oder im Falle von De- fekten auftreten können.
ANZEIGEN DURCH DIE BLINKLEUCHTE Die Blinkleuchte FLASH blinkt während der Bewegung einmal pro Sekunde; im Falle von Störungen wird das Blinken schneller sein; die Blinkvorgänge wiederholen sich zweimal mit einer Pause von einer Sekunde. Tabelle 26 ANZEIGEN DURCH DIE BLINKLEUCHTE FLASH Schnelles Blinken Ursache AKTION...
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Das Produkt verfügt über eingebaute weiße LED-Leuchten und ist dafür ausgelegt, den Raum vom Anfang bis zum Ende der Bewegung und nach der Bewegung während der programmierten Zeit zu beleuchten. Der Motorkopf verfügt zudem über grüne und rote LEDs, letztere signalisieren das Vorhan- densein der häufigsten Störungen.
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Tabelle 29 LEDS AN DEN TASTEN DER STEUERUNG LED 1 Beschreibung Ausgeschaltet Zeigt beim Normalbetrieb an: „Automatische Schließung“ deaktiviert. Dauerleuchten Zeigt beim Normalbetrieb an: „Automatische Schließung“ aktiviert. Programmierung der Funktionen läuft. Bei gleichzeitigem Blinken mit „L2“ bedeutet dies, dass die Einlernphase der Vorrichtungen erforderlich ist (siehe Abschnitt „ Blinkt Einlernen der Vorrichtungen“).
FUNKDIAGNOSE Tabelle 30 ANZEIGEN DER LED R AN DER STEUERUNG Lange Blinkzeichen > Farbe GRÜN bei Einschaltung Verwendete Codierung: „O-code“ Keine Fernbedienung gespeichert Lange Blinkzeichen > Farbe GRÜN während des Betriebs Anzeige, dass der empfangene Code nicht gespeichert ist Speichern des Codes Speicher gelöscht Zeigt während der Programmierung an, dass der Code nicht gespeichert werden darf Zeigt während der Programmierung an, dass der Speicher voll ist...
WEITERE INFORMATIONEN (Zubehör) Flash OPTICAL SENSOR (max 15mA) WEITERE INFORMATIONEN (Zubehör) Photo 10 1 HINZUFÜGEN ODER ENTFERNEN VON STOP (-) VORRICHTUNGEN SIGNAL Stop 12 V (+) Einer Automatisierung können jederzeit Vorrichtungen hinzugefügt bzw. 12V OSE aus dieser entfernt werden. Insbesondere können an „BlueBUS“ und am Bluebus Eingang „STOP“...
10 1 6 RELAIS-LICHTSCHRANKEN MIT FOTOTEST-FUNKTION Die Steuerung ist mit der Funktion FOTOTEST versehen, welche die Zuverlässigkeit der Sicherheitseinrichtungen erhöht und eine Einstufung in „Klasse II“ gemäß EN 13849- 1 für die Gesamtheit von Steuerung und Sicherheitslichtschranken ermöglicht. Achtung! Zur Aktivierung der FOTOTEST-Funktion muss die Programmierung des OGI-Ausgangs geändert werden (siehe Kapitel „Programmierung der zweiten Stufe (einstellbare Parameter)“...
10 1 7 RELAIS-LICHTSCHRANKEN OHNE FOTOTEST-FUNKTION Die Steuerung besitzt den speziellen PHOTO-Eingang, an den der NC-Kontakt der Relais-Lichtschranken angeschlossen werden kann. Im Unterschied zur Konfiguration mit „FOTOTEST“ wird nach einem Befehl die Bewegung ausgeführt, ohne die Gültigkeit des von den Lichtschranken kommenden Signals zu überprüfen, wobei die Reaktion der externen Lichtschranken auf den Statuswechsel unverändert beibehalten wird.
10 1 8 ELEKTROSCHLOSS Zur Installation und zum Anschließen der Batterie: die Schraube lockern (A) Der Ausgang OGI ist werkseitig für die OGI-Funktion (Kontrollleuchte „Tor den Deckel (B) leicht nach außen ziehen und nach unten klappen geöffnet = Open Gate Indicator) aktiviert, er kann aber für die Steuerung ("Abbildung 58") eines Elektroschlosses programmiert werden (siehe Abschnitt „Program- mierung der zweiten Stufe (einstellbare Parameter)“...
10 4 ANSCHLUSS SONSTIGER VORRICHTUNGEN die Pufferbatterie (D) in die im Motorgehäuse vorhandene Aufnah- me einsetzen ("Abbildung 61"). Sollte es notwendig sein, externe Vorrichtungen wie zum Beispiel ei- nen Proximity-Leser für Transponder-Cards oder die Beleuchtung des Schlüsseltasters anzuschließen, kann die Versorgung wie in der Abbildung gezeigt entnommen werden.
Auf den folgenden Seiten sind alle Parameter und Funktionen der Steuerung mit den entsprechenden Referenzwerten aufgelistet. Mit Ausnahme bestim- mter schreibgeschützter Parameter können fast alle verfügbaren Parameter über sämtliche kompatiblen Nice Schnittstellen geändert werden. ACHTUNG: Nice behält sich das Recht vor, die Referenzwerte und Funktionen ohne Vorankündigung zu ändern 11 1 LEGENDE DER SYMBOLE In dieser Legende werden die auf den folgenden Seiten verwendeten Symbole dargestellt und beschrieben.
Entlastung des auf die Automation wirkenden mechanischen Drucks. – Druckentlastung „Tor ZU“ (0 200, Standard: SPIDER800 - SPIDER800W = 25, SPIDER1200BLW = 75) Ermöglicht die Programmierung des Reversierbereichs (auf der Laufschiene) in Öffnen nach Erreichen der maximalen Schließposition. Dies ermöglicht die Entlastung des auf die Automation wirkenden mechanischen Drucks.
Datenlöschung (0x0C) Die nachfolgend beschriebenen Löschverfahren können nicht rückgängig gemacht werden Mit dieser Funktion können die Konfiguration der Steuerung und die darin gespeicherten Daten mit einer der verfügbaren Optionen gelöscht werden. – Keine Löschung der Daten Es wird keine Löschung ausgeführt; –...
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Immer zufahren (0x87) – Aktiv (ON OFF, Standard = OFF) Mit dieser Funktion kann die Automation nach einem Stromausfall selbsttätig zufahren. Die Funktion wird nur nach einem Stromausfall aktiviert. Funktion ON = bei Rückkehr der Stromversorgung wird die Torzufahrt ausgeführt. Funktion OFF = bei Rückkehr der Stromversorgung bleibt die Automation stehen.
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– Kraft-Ansprechzeit (10 500, verschiedene Standardwerte, 4 x Die Funktion regelt die Ansprechzeit bei Überschreitung der eingestellten Kraftstufe in den verschiedenen Bewegungsphasen. [Karte 1] - Maximale Ansprechzeit während der Tor-AUF-Fahrt ( Standard = 150ms - = 150ms) [Karte 2] - Maximale Ansprechzeit während der Schleichfahrt in Richtung „Tor AUF“ ( Standard = 100ms - = 100ms) [Karte 3] - Maximale Ansprechzeit während der Tor-ZU-Fahrt ( Standard...
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Anlauf (0x8F) Nach jeder Änderung innerhalb dieses Menüs muss die Steuerung den Vorgang der automatischen Krafterkennung starten (siehe Abschnitt „Automatische Krafterkennung“) – Aktiv (ON OFF, Standard = OFF) Diese Funktion ist hilfreich bei hohen statischen Reibungswiderständen (zum Beispiel Schnee oder Eis, die die Automation behindern), da sie eine kur- zzeitige Erhöhung (siehe Anlaufzeit) der in der Startphase der Torfahrt verwendeten Geschwindigkeit und Kraft ermöglicht Funktion ON = die für die Kraft- und Motordrehzahlfunktionen eingestellten Werte werden (kurzzeitig) erhöht, um den Motor in der Anlaufphase mit mehr Leistung zu versorgen...
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Torautomatik sperren (ON OFF, Standard = OFF) (0x9A) Die Funktion ermöglicht die Bewegungssperre der Torautomatik. Funktion ON = mit Ausnahme von „Schrittbetrieb hohe Priorität“, „Entriegeln“, „Entriegeln und Tor ZU“ und „Entriegeln und Tor AUF“ werden keinerlei Befehlsgaben ausgeführt. Funktion OFF = Normalbetrieb Tastensperre (ON OFF, Standard = OFF) (0x9C)
Die folgenden Tabellen enthalten alle verfügbaren Befehle, die von der Steuerung ausgewertet werden können. Diese Steuerbefehle sind nach BASIS- und ERWEITERTEN Befehlen gegliedert und können von jeder Quelle (Funksteuerung, drahtgebundene Ein- gänge an Klemmleiste, kompatible Nice Schnittstellen etc.) verwendet werden 12 1 BASISBEFEHLE...
BEFEHLE KONFIGURIEREN BEFEHLE KONFIGURIEREN 13 1 STANDARD-KONFIGURATIONEN Dieser Abschnitt fasst die verfügbaren Konfigurationen zusammen, die den Eingängen an der Steuerung zugeordnet werden können (einschließlich eventueller Erweiterungskarten). Wichtig! Für den ordnungsgemäßen Betrieb der Steuerung ist es notwendig, den Eingängen den gewünschten Befehl und anschließend die gewünschte Betriebsart zuzuordnen ACHTUNG! Das Verhalten des Befehls wird gemäß...
BETRIEBSARTEN DER BEFEHLE BETRIEBSARTEN BEFEHL BESCHREIBUNG (Standard ist fett gedruckt) Stop und Reversieren (vollständig) Foto2 Stop und Kurzreversierung (Als NC verwalteter Die Steuerung verwaltet den Eingang als Sicherheitseinrichtung Stop Eingang) Vorübergehender Stop Stop und Reversieren (vollständig) Foto3 Stop und Kurzreversierung (Als NC verwalteter Die Steuerung verwaltet den Eingang als Sicherheitseinrichtung Stop...
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BETRIEBSARTEN BESCHREIBUNG Es wird die Öffnungsbewegung ausgeführt. Tor AUF 2 ACHTUNG = Bei einem länger als 2 Sekunden dauernden Befehl führt die Steuerung einen Befehl „Teilöffnung 1“ aus. Die Torauffahrt wird nur ausgeführt, wenn die Befehlstaste gedrückt gehalten wird (Totmannfunktion). Beim Loslassen der Öffnen Totmannfunktion Befehlstaste führt die Steuerung einen STOP-Befehl aus.
KONFIGURATION DER EINGÄNGE KONFIGURATION DER EINGÄNGE Dieser Punkt fasst die verfügbaren Funktionen zusammen, die den Eingängen an der Steuerung und eventuellen Erweiterungskarten (Sonderzubehör) zugeordnet werden können. Die an der Klemmleiste der Steuerung vorhandenen Eingänge sind identifiziert als: – EINGANG 1 (0x71) (Standard = Schrittbetrieb) –...
KONFIGURATION DER AUSGÄNGE KONFIGURATION DER AUSGÄNGE In diesem Abschnitt sind die Funktionen aufgelistet, die an den Ausgängen an der Steuerung und eventuellen Erweiterungskarten (Sonderzubehör) verfügbar sind. ACHTUNG! Im Standby-Modus sind die Ausgänge abgeschaltet Wenn es notwendig ist, sie aktiv zu halten, deaktivieren Sie den Standby-Modus 15 1 AUSGÄNGE DER STEUERUNG KONFIGURIEREN Dieser Punkt fasst die verfügbaren Funktionen zusammen, die den Ausgängen an der Steuerung einer Automation zugewiesen werden können.
AUSGÄNGE DER STEUERUNG KONFIGURIEREN FUNKTION BESCHREIBUNG Mit dieser programmierten Funktion wird der Ausgang aktiviert, wenn die Anwendung in der „Tor ZU“-Endlage ist. Schließmagnet 1 (0x0B) Hinweis – Der Ausgang ist in allen anderen Situationen deaktiviert. Zwischen der Deaktivierung des [Anmerkung 1] Schließmagneten und dem Beginn einer Tor-AUF-Fahrt liegt die in der Funktion „Zeit Schließmagnet“...
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KONFIGURATION DER AUSGÄNGE DER ERWEITERUNGSMODULE FUNKTION BESCHREIBUNG Der Ausgang versorgt die Relais-Lichtschranken und überprüft deren Funktionsfähigkeit zu Beginn der Bewegung. FotoTest (0x25) Die Art der Interaktion ist eng mit der Konfiguration der als FOTO, FOTO1 und FOTO2 konfigurierten Eingänge verknüpft. Blinkleuchte1 Mit dieser Funktion kann der Ausgang unabhängig vom Motorstatus von Ein zu Aus umschalten.
TECHNISCHE DATEN TECHNISCHE DATEN Alle technischen Daten beziehen sich auf eine Umgebungstemperatur von 20 °C (± 5 °C) Nice S p A behält sich das Recht vor, jederzeit als nötig betrachtete Änderungen am Produkt vorzunehmen, wobei Funktionalitäten und Einsatzzweck bei-...
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Tabelle 41 TECHNISCHE DATEN DES INTEGRIERTEN FUNKEMPFÄNGERS Beschreibung Technische Daten Eingebauter bidirektionaler Empfänger Decodierung OXIBD: „BD“ / „O-code“ Speicherbare Sender Bis zu 100, falls in „Modus 1“ gespeichert Eingangsimpedanz 50 Ω Empfangsfrequenz 433,92 MHz Sendefrequenz 433,92 MHz (nur BD) Empfindlichkeit - 108 dBm Abgestrahlte Leistung <...
WARTUNG DES PRODUKTS ENTSORGUNG DES GERÄTS WARTUNG DES PRODUKTS ENTSORGUNG DES GERÄTS Damit das Sicherheitsniveau konstant bleibt und die maximale Dauer der Dieses Produkt ist ein fester Bestandteil der Automatisie- ganzen Automatisierung gewährleistet werden kann, ist eine regelmäßige rung und muss somit zusammen mit ihr entsorgt werden Wartung erforderlich.
ANWEISUNGEN UND HINWEISE Bevor Sie die Automation zum ersten Mal verwenden, lassen Sie sich von Sicherheitsvorrichtungen außer Betrieb: Der Antrieb kann auch dann Ihrem Installateur erklären, wie Restrisiken entstehen können, und widmen benutzt werden, wenn Sicherheitsvorrichtungen nicht korrekt funktionie- Sie dem Lesen der Anweisungen und Hinweise, die Ihnen Ihr Installateur ren oder außer Betrieb sind.
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Entriegelung und manuelle Bewegung Die Entriegelung kann nur bei stillstehendem Torflügel ausgeführt werden Der Antrieb ist mit einem mechanischen Entriegelungssystem ausgestat- tet, das die manuelle Öffnung und Schließung des Tors ermöglicht. Diese manuellen Vorgänge müssen bei Stromausfall, Betriebsstörungen oder in der Installationsphase durchgeführt werden. Zur Entriegelung: Am Entriegelungsseil (A) ziehen ("Abbildung 25") nun kann das Tor manuell in die gewünschte Position bewegt wer-...