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Hinweise zur
elektrischen Verbindung der Module
Achtung!
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Anschlussdose darf nicht geöffnet werden
›
Undichte und konstruktiv abweichende Steckverbindungen können durch
erhöhte Übergangswiderstände und Wärmeentwicklung Sachschäden an
der PV-Anlage bzw. den Ausfall der gesamten Anlage verursachen. Die
Steckverbindungen müssen daher zwingend hersteller- und typengleich
ausgeführt werden.
Folgende Hinweise müssen bei der Installation der PV-Module beachtet
werden:
›
Um das Risiko durch indirekten Blitzschlag zu verringern, müssen die Lei-
terschleifen möglichst gering gehalten werden.
›
Steckverbinder (verpolsicher) müssen in trockenem Zustand korrekt verras-
tet werden
›
Verwenden Sie für die Verbindung zwischen String und Wechselrichter
geeignete Solarkabel.
›
Achten Sie auf die Verwendung eines Mindestkabelquerschnitts von 4mm².
›
Beachten Sie, dass Solarmodule üblicherweise unter realen Bedingungen
ggf. höhere Spannungen und Ströme als unter Standardtestbedingungen
(STC) aufweisen können. Dies muss bei der Dimensionierung und Bemes-
sung von elektrischen Betriebsmitteln (Wechselrichter, Kabel, Steckverbin-
der, Sicherungen, etc.) berücksichtigt werden.
Verschaltungsgrenzen Serienschaltung (Module in einem
String):
Die maximale Anzahl in Serie verschalteter Module ergibt sich nach folgender
Formel:
Max. Anzahl Serie =
Max. Systemspannung
1.000 V)
U
OC
Tk (U
)
OC
∆T
max. Systemspannung
)* ∆ T
U
+ Tk (U
OC
OC
maßgebend ist der geringste Wert im System (z.B.
Modul-Leerlaufspannung (gemäß Datenblatt)
Temperaturkoeffizient der Modul-Leerlaufspannung
Temperaturdifferenz zwischen STC (25°C) und der
tiefsten Umgebungstemperatur (regionale Unter-
schiede möglich!)