Inbetriebnahme
Folgende Einstelllungen sollten in jedem Kanal vorgenommen werden
1. Nennwiderstand angeschlossenes Potentiometer
Der elektrische Messbereich umfasst Potentiometer von 300 Ω bis 50 kΩ. Eine interne Korrekturfunktion
verbessert durch Linearisierung die Messgenauigkeit, wenn der Klemme das angeschlossene Potentiometer
bekannt ist.
Deshalb sollte im CoE x80n0:1c die load resistance eingestellt werden. Es ist die Einstellung zu wählen, die
am nächsten am realen Wert liegt.
Abb. 30: CoE, Einstellung Nennwiderstand
Hinweis zur Drahtbrucherkennung ab Firmware 04 [} 167]
• Die Drahtbrucherkennung läuft azyklisch im Hintergrund ab.
• Die Drahtbrucherkennung des Poti-Schleifers findet alle 3 Zyklen statt, wenn in allen
Objekten (auf alles Kanälen) 0x80n0:1C [} 144] der Wert 10k (0) eingetragen ist. In diesem Fall
ist die Drahtbrucherkennung besonders schnell. Wird dennoch ein Potentiometer >20 kOhm an
einem der Kanäle angeschlossen, kann es zur Drahtbruchmeldung kommen, obwohl real kein
Drahtbruch vorliegt. Es ist also in 0x80n0:1C [} 144] der zum angeschlossenen Potentiometer
passende nächstliegende Wert einzustellen.
• Die Schleifer-Drahtbrucherkennung findet langsamer statt, falls bei mindestens einem Kanal ein
Wert > 10k (> 0) eingetragen ist.
2. Filtereinstellung
Die Filtereinstellung aus Kanal 1 ist für alle Kanäle zugleich wirksam.
Eine Kombination von Distributed Clock-Betrieb und Filteraktivierung ist nicht zulässig.
Abb. 31: CoE, Einstellung Filter
Bis auf die Filtereinstellung können für jeden Kanal unterschiedliche Werte angegeben werden.
Die Einstellungen können auch über die SPS/PLC/Task zur Laufzeit z.B. mit Bausteinen aus der
TcEtherCAT.lib geladen werden.
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Version: 3.4.0
EL3255