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Viessmann Vitocrossal 300 CI3 Montage- Und Serviceanleitung Für Die Fachkraft

Viessmann Vitocrossal 300 CI3 Montage- Und Serviceanleitung Für Die Fachkraft

Gas-brennwertkessel mit matrix-zylinderbrennern
Inhaltsverzeichnis
VIESMANN
Montage- und Serviceanleitung
für die Fachkraft
Vitocrossal 300
Typ CI3, 80 bis 640
Gas-Brennwertkessel mit MatriX-Zylinderbrennern
VITOCROSSAL 300
Bitte aufbewahren!
6218361 DE
3/2024
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Viessmann Vitocrossal 300 CI3

  • Seite 1 VIESMANN Montage- und Serviceanleitung für die Fachkraft Vitocrossal 300 Typ CI3, 80 bis 640 Gas-Brennwertkessel mit MatriX-Zylinderbrennern VITOCROSSAL 300 Bitte aufbewahren! 6218361 DE 3/2024...
  • Seite 2: Erläuterung Der Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise Bitte befolgen Sie diese Sicher- heitshinweise genau, um Gefahren und Schäden für Menschen und Sachwerte auszuschließen. Erläuterung der Sicherheitshinweise Gefahr Hinweis Dieses Zeichen warnt vor Perso- Angaben mit dem Wort Hinweis enthal- nenschäden. ten Zusatzinformationen. Achtung Dieses Zeichen warnt vor Sach- und Umweltschäden.
  • Seite 3: Sicherheitshinweise

    Gewährleistung einschränken. rohrung nicht berühren. Bei Einbau und Austausch aus- Achtung schließlich Viessmann Originalteile Durch elektrostatische Entladung oder von Viessmann freigegebene können elektronische Baugruppen Komponenten verwenden. beschädigt werden. Vor den Arbeiten geerdete Objekte berühren, z. B. Heizungs- oder Wasserrohre, um die statische Auf-...
  • Seite 4: Verhalten Bei Abgasgeruch

    Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise (Fortsetzung) Sicherheitshinweise für den Betrieb der Anlage Verhalten bei Gasgeruch Gefahr Bei Wasseraustritt aus dem Gerät Gefahr besteht die Gefahr von Verbrühun- Austretendes Gas kann zu Explosi- gen. onen führen, die schwerste Verlet- Heißes Heizwasser nicht berühren. zungen zur Folge haben. Nicht rauchen! Offenes Feuer und Kondenswasser ■...
  • Seite 5 Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise (Fortsetzung) Abluftgeräte Gefahr Gleichzeitiger Betrieb des Heizkes- Bei Betrieb von Geräten mit Abluftfüh- sels mit Geräten mit Abluftführung rung ins Freie (Dunstabzugshauben, ins Freie kann durch Rückstrom Abluftgeräte, Klimageräte, Zentrale- von Abgasen lebensbedrohende Staubsauganlage) kann durch die Vergiftungen zur Folge haben. Absaugung ein Unterdruck entstehen.
  • Seite 6: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1. Informationen Entsorgung der Verpackung ..............13 Symbole ....................13 Bestimmungsgemäße Verwendung ............14 Produktinformation ................. 14 Anlagenbeispiele ................14 ■ Wartungsteile und Ersatzteile ............. 14 ■ 2. Montagevorbereitung Aufstellbedingungen ................16 Abstandsmaße ..................16 Voraussetzungen für WLAN herstellen ..........17 Betriebssicherheit und Systemvoraussetzungen WLAN ....
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1139.0 Außentemperaturgrenze für Aufhebung Raumtemperatur- ■ Sollwert ....................84 1139.1 Außentemperaturgrenze für Anhebung Raumtemperatur- ■ Sollwert ....................84 1504.0 Quelle für Datum und Uhrzeit ..........84 ■ 2241.0 Quelle Außentemperatursensor ..........84 ■ Heizkessel ..................... 84 521.0 Zeitintervall in Brennerbetriebsstunden bis Wartung ....84 ■...
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 935.7 Raumeinflussfaktor Heizkreis 3 ..........95 ■ 936.3 Vorrang Trinkwassererwärmung Heizkreis 4 ......95 ■ 936.5 Differenztemperatur Heizkreis 4 ..........95 ■ 936.6 Betriebsweise Heizkreis 4 ............95 ■ 936.7 Raumeinflussfaktor Heizkreis 4 ..........96 ■ 940.6 Betriebsweise Heizkreis 8 (externe Wärmeanforderung Ste- ■...
  • Seite 9 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis F.14 ..................... 109 ■ F.29 ..................... 110 ■ F.30 ..................... 110 ■ F.49 ..................... 110 ■ F.50 ..................... 110 ■ F.58 ..................... 110 ■ F.59 ..................... 111 ■ F.62 ..................... 111 ■ F.63 ..................... 111 ■ F.64 ..................... 111 ■...
  • Seite 10 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis F.528 ....................122 ■ F.541 ....................122 ■ F.544 ....................123 ■ F.545 ....................123 ■ F.546 ....................123 ■ F.547 ....................123 ■ F.548 ....................124 ■ F.549 ....................124 ■ F.574 ....................124 ■ F.575 ....................124 ■...
  • Seite 11 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 8. Instandhaltung Sensoren prüfen ..................135 Speichertemperatursensor und Temperatursensor hydraulische Wei- ■ che ...................... 135 Außentemperatursensor ..............136 ■ Abgas und Vorlauftemperatursensor ..........136 ■ Austausch von Bauteilen ............... 136 Austausch Gasventile und Dichtungen ..........136 ■ Austausch Dichtungen ................136 ■...
  • Seite 12 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis (Fortsetzung) Zentrales Elektronikmodul HMU ............168 Feuerungsautomat BCU 80 bis 160 kW ..........170 Feuerungsautomat BCU 240 bis 320 kW ..........171 Feuerungsautomat BCU 1, 480 kW ............172 Feuerungsautomat BCU 2 für Typ CI3 480, 560 und 640 ..... 173 Feuerungsautomat BCU 1 für Typ CI3 560 und 640 ......
  • Seite 13: Informationen

    Informationen Entsorgung der Verpackung Verpackungsabfälle gemäß den gesetzlichen Festle- gungen der Verwertung zuführen. DE: Nutzen Sie das von Viessmann organisierte Ent- sorgungssystem. AT: Nutzen Sie das gesetzliche Entsorgungssystem ARA (Altstoff Recycling Austria AG, Lizenznum- mer 5766). CH: Verpackungsabfälle werden vom Heizungs-/ Lüftungsfachbetrieb entsorgt.
  • Seite 14: Bestimmungsgemäße Verwendung

    über WiFi oder LAN. Der Kessel hat eine geringe Einbringbreite von 75 cm und geringen Platzbedarf von 0,75 bis 1,07 m Anlagenbeispiele Verfügbare Anlagenbeispiele: www.viessmann-schemes.com Wartungsteile und Ersatzteile Wartungsteile und Ersatzteile können Sie direkt online identifizieren und bestellen. Viessmann Partnershop Login: https://shop.viessmann.com/...
  • Seite 15 Informationen Produktinformation (Fortsetzung) Viessmann Ersatzteil-App www.viessmann.com/etapp...
  • Seite 16: Montagevorbereitung

    Montagevorbereitung Aufstellbedingungen Heizkessel auf ein tragfähiges Fundament stellen mit Falls die Zufuhr sauberer Verbrennungsluft nicht einer Mindesthöhe 100 mm. Höhe Kondenswasserab- sichergestellt ist, empfehlen wir einen Luftfilter einzu- lauf beachten. bauen. Siehe Zubehör. Höhe des Heizkessels beachten: Heizkessel bis 320 kW Höhe mit Anschluss-Stutzen ■...
  • Seite 17: Voraussetzungen Für Wlan Herstellen

    Montagevorbereitung Voraussetzungen für WLAN herstellen Der Heizkessel kann über LAN oder WLAN mit dem Internet verbunden werden. Betriebssicherheit und Systemvoraussetzungen WLAN Systemvoraussetzung WLAN-Router Um eine gute WLAN-Verbindung sicherzustellen, den ■ WLAN-Router mit aktiviertem WLAN: Abstand zwischen Wärmeerzeuger und WLAN-Router Der WLAN-Router muss durch ein ausreichend so gering wie möglich wählen.
  • Seite 18 Montagevorbereitung Voraussetzungen für WLAN herstellen (Fortsetzung) Optimaler Durchdringungswinkel Abb. 4 WLAN-Router Wärmeerzeuger Wand Hinweis Die Zeichnungen zeigen nur den Durchdringungswin- kel der Funkwellen. Heizkessel wird nicht an der Wand aufgestellt, siehe Abstandsmaße Seite 16.
  • Seite 19: Montageablauf

    Montageablauf Heizkessel einbringen Der Heizkessel wird auf einer Holzpalette angeliefert. Abb. 5 1. Holzverschlag abbauen. 4. Rampe aus der Holzverpackung an die Holzpa- lette legen. Achtung Stemm- oder Brecheisen könne die Verklei- dungsbleche beschädigen. Nagelzieher nur auf dem Holz ansetzen. Nägel vorsichtig herausziehen.
  • Seite 20: Heizkessel Aufstellen

    Montageablauf Heizkessel einbringen (Fortsetzung) Abb. 6 Gefahr Alternativ kann der Heizkessel mit dem Kran bewegt Umstürzender Heizkessel kann schwere Verlet- werden. Hierzu Oberbleche abnehmen und Kranseile zungen verursachen. in den Löchern im Kessel befestigen. Siehe Heizkessel mit mindestens 2 Personen bewe- Abb.
  • Seite 21: Heizkessel Hydraulisch Anschließen

    Montageablauf Heizkessel einbringen (Fortsetzung) Abb. 7 Model 80/115/160 240/320 560/640 1100 1350 1350 Gewicht mit 1243 1271 Wasserinhalt Heizkessel hydraulisch anschließen Abb. 9 CI3 480 bis 640 Abb. 8 CI3 80 bis 320 Löcher für Kranseile Löcher für Kranseile Hinweis Zur besseren Übersicht sind die Kessel hier ohne Ver- kleidung und Anbauteile dargestellt.
  • Seite 22: Sicherheitsanschlüsse

    Montageablauf Heizkessel hydraulisch anschließen (Fortsetzung) Vitocrossal CI3 Pos. Anschluss Sicherheitsan- ¼ ½ schluss Kesselvorlauf PN 6 DN 50 PN 6 DN 65 PN 6 DN 100 Armaturenstock ½ Minimaldruckbe- ⅛ grenzer Vorlauftemperatur- ⅛ sensor Kesselrücklauf PN 6 DN 50 PN 6 DN 65 PN 6 DN 100 Entleerung ¼...
  • Seite 23: Abgasseitig Anschließen

    Montageablauf Gasseitig anschließen (Fortsetzung) Hinweis Hinweis Außerhalb des Heizkessels müssen laut Feuerungs- Bei höheren Anschlussdrücken ist ein Gasdruckregler verordnung bauseits Absperrvorrichtungen in die Gas- mit Nullabgleich erforderlich. leitung eingebaut werden. ■ Thermisch auslösende Absperreinrichtung (TAE) Nenn-Wärmebe- Nenn-Wärme- Gasanschluss Manuelle Gasabsperrvorrichtung ■...
  • Seite 24 Montageablauf Abgasseitig anschließen (Fortsetzung) Hinweis Abgasstutzen auf kürzestem Weg und leicht steigend (min. 3°) mit der Abgasleitung verbinden. Scharfe Kni- cke vermeiden. Anschluss last- und momentfrei ausführen. Hinweis Motorische Abgasklappe als Zubehör erhältlich Gefahr Undichte oder verstopfte Abgasanlagen oder unzureichende Verbrennungsluftzufuhr verursa- chen lebensbedrohliche Vergiftungen durch Kohlenmonoxid im Abgas.
  • Seite 25: Siphon Anbauen

    Montageablauf Abgasseitig anschließen (Fortsetzung) Siphon anbauen Hinweis Siphon liegt dem Heizkessel bei. Abb. 13 CI3 480 bis 640 Kondenswasserleitung Siphon Anschlussbogen Siphonanschluss 1. Siphon anbauen. Abb. 12 CI3 80 bis 320 2. Ungehinderten Ablauf des Kondenswassers prü- Kondenswasserleitung fen. Siphon Siphonanschluss Gefahr Austretendes Abgas kann lebensbedrohliche...
  • Seite 26: Neutralisationsanlage (Zubehör) Anschließen

    Montageablauf Abgasseitig anschließen (Fortsetzung) Neutralisationsanlage (Zubehör) anschließen Abb. 14 CI3 80 bis 320 Heizkessel Vitocrossal bis CI3 320 Ablaufschlauch Siphon Entwässerung (bauseits) Neutralisationsanlage (Zubehör) Kondenswasserleitung (liegt dem Heizkessel bei) zu Neutralisationsanlage Montage- und Betriebsanleitung der Neutralisati- Gefahr onsanlage Austretendes Abgas kann lebensbedrohliche Vergiftungen durch Kohlenmonoxid verursa- Hinweis chen.
  • Seite 27: Elektrisch Anschließen

    Montageablauf Abgasseitig anschließen (Fortsetzung) Abb. 15 CI3 480 bis 640 Heizkessel Vitocrossal CI3 480 bis 640 Ablaufschlauch Siphon (liegt dem Heizkessel bei) Entwässerung (bauseits) Neutralisationsanlage (Zubehör) Kondenswasserleitung (liegt dem Heizkessel bei) zu Neutralisationsanlage Montage- und Betriebsanleitung der Neutralisati- Gefahr onsanlage Austretendes Abgas kann lebensbedrohliche Vergiftungen durch Kohlenmonoxid verursa- Hinweis...
  • Seite 28 Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) CI3 80 bis 320 Hinweis Um das Vorderblech abzubauen, muss immer zuerst das Regelungsblech (Abb. 16) geöffnet werden. Abb. 16 Regelungsblech öffnen Abb. 17 Vorderblech abbauen...
  • Seite 29 Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) CI3 480 bis 640 Abb. 18 Vorderbleche abbauen Hinweis Um Beschädigungen zu vermeiden, Sicherungshaken in den Arbeitsschritten 3. und 4. vorsichtig entriegeln.
  • Seite 30: Einbaulage Der Regelungskomponenten Ci3 80 Bis 320

    Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Hinweis Verschraubungen für Kabelzugentlastung liegen dem Gerät bei. Verschraubungen bei Bedarf an den Knock- outs in der Verkleidung einschrauben, in der Reihe mit der Beschriftung „CI3 EU“. Abb. 19 Regelungsblech öffnen Einbaulage der Regelungskomponenten CI3 80 bis 320 Abb.
  • Seite 31: Einbaulage Der Regelungskomponenten Ci3 480 Bis 640

    Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Einbaulage der Regelungskomponenten CI3 480 bis 640 Abb. 23 Kesselrückseite Kesselregelung auf der Kesselrückseite Terminalblock LAN-Steckbuchse Abb. 22 Kesselvorderseite Feuerungsautomat Brenner 1 (BCU - Burner Con- trol Unit) Feuerungsautomat Brenner 2 (BCU - Burner Con- trol Unit) LAN Verbindung Für den Internetanschluss über LAN muss eine LAN- Alternativ kann auch eine Verbindung über WLAN her-...
  • Seite 32: Übersicht Anschlüsse Terminalblock

    Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Übersicht Anschlüsse Terminalblock Terminalblock CI3 80 bis 320 Abb. 24 Netzanschluss Anschluss Abgasklappe Permanenter Spannungsausgang für Zubehör Anschluss Sicherheitskette (z. B. CO-Wächter) 29/20 Anschluss Primärpumpe Anschluss hydraulische Klappe Terminalblock CI3 480 bis 640 Abb. 25 Netzanschluss Anschluss Sicherheitskette Maximaldruckbe- Permanenter Spannungsausgang für Zubehör grenzer (nur Vitocrossal, Typ CI3 480, 540 und...
  • Seite 33 Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Nennspannung: 300 V/500 V Gefahr ■ ■ Bei Anschluss des Kessels muss sichergestellt sein, Falsche Adernzuordnung kann zu schweren dass bei Versagen der Zugentlastung die stromführ- Verletzungen und Schäden am Gerät führen. enden Leiter vor dem Schutzleiter gestrafft werden. Adern „L“...
  • Seite 34 Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Anschluss hydraulisches Absperrventil mit Feder- Abgasklappe (Anschluss 21 bis 25): Der Status der ■ rückstellung Abgasklappe wird im Standby-Betrieb auf „geschlos- sen“ geprüft. Falls die Abgasklappe im Standby- Betrieb nicht „geschlossen“ meldet, geht das Gerät in verriegelnde Störabschaltung (Fehler F.541). Falls bei Einkesselanlagen die Brücke fehlt, ■...
  • Seite 35: Übersicht Anschlüsse Kesselregelung (Wiring Panel Und Mzio)

    Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Technische Daten Maximaldruckbegrenzer ∼ Nennspannung 230 V Anschluss 26/27 Digitaler Eingang mit Spannungsversorgung ∼ 230 V Abb. 31 Maximaldruckbegrenzer Terminalblock 2. Maximaldruckbegrenzer Übersicht Anschlüsse Kesselregelung (Wiring Panel und MZIO) Hinweis Weitere Angaben zu den Anschlüssen siehe folgende Kapitel.
  • Seite 36: Externes Sperren Über Schaltkontakt Dis

    Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) P1 Ausgang 230 V für: Hinweis zum Anschluss von Zubehörteilen Umwälzpumpe zur Speicherbeheizung Montageanleitung der Zubehöre beachten. Falls keine Umwälzpumpe zur Speicherbeheizung vorhanden: Heizkreispumpe für Heizkreis ohne Mischer A1 P2 Ausgang 230 V für: Heizkreispumpe für Heizkreis ohne Mischer A1 in Verbindung mit Trinkwasserzirkulationspumpe Externes Sperren über Schaltkontakt DIS ■...
  • Seite 37: Anschluss 0 Bis 10 V In

    Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Hinweis ■ Jeder individuelle Kontakt muss bei der Inbetrieb- R/T C W/T R/T C W/T R/T C W/T nahme aktiviert werden. ■ Falls bei Inbetriebnahme aktiviert, ist Kontakt normal geschlossen. Abb. 35 Anschluss Störmeldeeingang Falls bei Inbetriebnahme aktiviert und Kontakt geöff- ■...
  • Seite 38: Anschluss Sensor Ts1

    Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Anbauort für Außentemperatursensor Anschluss Außentemperatursensor ■ Nord- oder Nordwestwand, 2 bis 2,5 m über dem ■ Sensortyp: NTC 10 k Ω Boden, bei mehrgeschossigen Gebäuden in der obe- ■ 2-adrige Leitung, max. 35 m Länge bei einem Leiter- ren Hälfte des 2.
  • Seite 39 Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Mögliche Anschlüsse und Priorität der Anschlüsse: Priorität Anschluss P1 Anschluss P2 Umwälzpumpe zur Speicherbeheizung Heizkreispumpe für Heizkreis ohne Mischer A1 in Verbindung mit hydraulischer Weiche oder mit ei- nem gemeinsamen Vorlauftemperatursensor in ei- ner Kaskadenanlage oder Heizkreisen mit Mi- scher Falls keine Umwälzpumpe zur Speicherbehei- Falls keine Umwälzpumpe für Heizkreis ohne Mi-...
  • Seite 40: Anschluss Stecker Hh

    Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) ∼ Pumpe 400 V Nennstrom für die Ansteuerung des Schützes: 4(2) A~ L1 L2 L3 N PE Abb. 40 Pumpe Zur Regelung Schütz Anschluss Stecker Kennwerte des Relaisausgangs Anschluss als Störmeldeausgang ■ Max. Schaltstrom: 2 A ■...
  • Seite 41: Anschluss Stecker Lh

    Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Externe Anforderung als Schließer Externe Anforderung als Öffner Abb. 42 Abb. 43 Externe Wärmeanforderung kann an einen weite- Externe Wärmeanforderung kann an einen weite- ren Kessel oder an eine Gebäudeleittechnik wei- ren Kessel oder an eine Gebäudeleittechnik wei- tergegeben werden.
  • Seite 42: Anschluss Wago Gateway

    Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Temperaturbeständig: 40 bis 70 °C ■ – ■ Nennspannung: 30 V ■ CAN-BUS gem. ISO 11898 -2 L GND ■ Falls das Gerät nicht in ein CAN-BUS-System ein- Abb. 45 gebunden wird: Schalter darf nicht auf „ON“ stehen. Falls das Gerät in ein CAN-BUS-System eingebun- ■...
  • Seite 43: Anschluss Plusbus-Teilnehmer

    Damit das Gateway im System erkannt wird, müssen Computer und WAGO Gateway im gleichen Netz- werk sein. Das Gateway ist vorkonfiguriert mit 192.168.001.17. Ggf. dem Computer Adresse zuwei- sen. Bei Viessmann Kaskadenanlagen wird das WAGO ■ Gateway am Führungskessel angeschlossen. ■ Bei extern gesteuerten Kaskaden oder Einzelkesseln benötigt jeder Kessel ein eigenes WAGO Gateway.
  • Seite 44 Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Netzanschluss und PlusBus-Anschluss von Zubehören Zubehör an externer Stromversorgung anschließen Abb. 48 Zubehöre teilweise mit direktem Netzanschluss Abb. 49 Wärmeerzeuger Erweiterung EM-EA1 (Elektronikmodul DIO) Erweiterungssatz Mischer EM-M1 (Elektronikmo- Netzschalter dul ADIO) Netzeingang fÖ Erweiterungssatz Mischer EM-P1 (Elektronikmo- A Netzausgang fÖ...
  • Seite 45 Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Einstellungen Drehschalter S1: ■ Erweiterung EM-EA1 (max. 3 Erweiterungen in einer Anlage) Fortlaufende Nr. (Reihenfolge beliebig): 1 bis max. 3 ■ Erweiterung EM-P1 Falls keine Heizkreise mit Mischer in der Anlage – vorhanden sind: 1 Falls Heizkreise mit Mischer (Erweiterungen EM- –...
  • Seite 46: Anschluss-Matrix

    Montageablauf Elektrisch anschließen (Fortsetzung) Anschluss-Matrix Anwendung Wiring Panel An Erweiterungssatz An Erweiterungssatz EM-P1 EM-MX/-M1 Max. 1 anschließbar Max. 3 anschließbar Anschluss Umwälzpumpe Einstellung Drehschalter Einstellung Drehschalter (Stecker) P1/20 P1/20 P1/20 P3/64 P3/64 P3/64 P3/64 1 HK ohne Mischer – – –...
  • Seite 47: Erstinbetriebnahme

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Arbeitsschritte - Erstinbetriebnahme, Inspektion und Wartung Arbeitsschritte für die Erstinbetriebnahme Arbeitsschritte für die Inspektion Arbeitsschritte für die Wartung Seite • 1. Heizungsanlage mit Wasser füllen und entlüften............48 • • • 2. Anlage in Betrieb nehmen....................48 •...
  • Seite 48: Heizungsanlage Mit Wasser Füllen Und Entlüften

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Heizungsanlage mit Wasser füllen und entlüften 1. Wärmeerzeuger mit Wasser nach VDI 2035 füllen. 2. Füllmenge, Wasserhärte und pH-Wert in die Tabelle auf Seite 157 eintragen. Hinweis „Anforderungen an die Wasserbeschaffenheit“ auf Seite 155 beachten. Anlage in Betrieb nehmen Gefahr 02.
  • Seite 49: Erstinbetriebnahme Mit Inbetriebnahme-Assistenten

    Für den Betrieb als Einzelkessel mit integrierter Regelung für Warmwasser und Heiz- ■ kreise Für den Betrieb als Folgekessel in einer Fremdkaskade ■ „Führungsgerät“ Für den Betrieb als Führungskessel in einer Viessmann Kaskade ■ „Folgegerät“ Für den Betrieb als Folgekessel in einer Viessmann Kaskade ■ Gerätekennung ID Für Folgegerät muss hier eine einmalige Identifikationsnummer vergeben werden.
  • Seite 50 Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Erstinbetriebnahme mit… (Fortsetzung) Mehrkesselananlage (Kaskade) 3. Wärmeerzeuger als Einzelgerät auswählen und Bei der Inbetriebnahme müssen alle Kessel einge- dem Inbetriebnahme-Assistenten folgen. Siehe fol- schaltet sein. gende Übersicht. Inbetriebnahme von Mehrkesselanlagen ist nur über Software-Tool ViGuide App möglich. Hinweis Inbetriebnahmeablauf siehe Seite 54 Alle PlusBus Teilnehmer (z.
  • Seite 51: Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Erstinbetriebnahme mit… (Fortsetzung) Ablauf Inbetriebnahme-As- Erläuterungen und Verweise sistent Inbetriebnahme Für Einzelgerät „Sprache“ EN, DE, FR, IT, NL, ES, PT, DA, SV, FI, HR, SL, SR, UK, RU, PL, LT, LV, ET, RO, BG, CS, HU „Mit Bedienteil“ Falls die Inbetriebnahme an der Bedieneinheit des Wärmeerzeugers erfolgen soll „Mit Softwaretool“...
  • Seite 52 Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Erstinbetriebnahme mit… (Fortsetzung) Ablauf Inbetriebnahme-As- Erläuterungen und Verweise sistent Warmwasser Einstellungen zur Trinkwassererwärmung entsprechend den Komponenten der Anlage Nicht vorhanden Anlage ohne Trinkwassererwärmung ■ Speicher mit einem Sen- Anlage mit Speicher-Wassererwärmer mit 1 Speichertemperatursensor ■ Speicher mit einem Sen- Anlage mit Speicher-Wassererwärmer mit 1 Speichertemperatursensor und ■...
  • Seite 53 Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Erstinbetriebnahme mit… (Fortsetzung) Ablauf Inbetriebnahme-As- Erläuterungen und Verweise sistent Potenzialfreier Kontakt: Einstellungen zu der externen Steuerung des Kessels (Stecker siehe Sei- Funktionsauswahl Stecker te 41) Keine Funktion ■ Externe Anforderung Sobald der Kontakt geschlossen ist, erhält Wärmeerzeuger eine Temperatur- ■...
  • Seite 54 Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Erstinbetriebnahme mit… (Fortsetzung) Nur über ViGuide App einstellbar Erweiterte Konfiguration Einstellungen zu der erweiterten Steuerung der Heizkreise (siehe Kapitel Funkti- Heizkreise 1 bis 4 onsbeschreibungen) Name Heizkreis Beliebiger Name des Heizkreises konfigurierbar (erscheint im Display) Reduzierte Temperatur Einstellung der reduzierten Temperatur im Zeitprogramm Normale Temperatur Einstellung der normalen Temperatur im Zeitprogramm...
  • Seite 55 Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Erstinbetriebnahme mit… (Fortsetzung) Wenn alle Kaskadenteilnehmer konfiguriert sind, ■ werden die Kaskadenfunktionen konfiguriert. Alle PlusBus Teilnehmer müssen angeschlossen und eingeschaltet sein. Je nach Typ des Wärmeerzeu- gers, angeschlossenem Zubehör oder weiteren Ein- stellungen erscheinen nicht alle Menüpunkte. Nach Ablauf des Inbetriebnahme-Assistenten richti- ■...
  • Seite 56 Account erforderlich. Falls nur ein Lite Account vorhan- Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme kann der Kes- den ist, muss auf der Viessmann Website eine Regist- sel über ViGuide Mobile App mit ViGuide Web ver- rierung als Partner erfolgen. (Mitarbeiter Accounts sind knüpft werden.
  • Seite 57: Heizkennlinien Einstellen

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Erstinbetriebnahme mit… (Fortsetzung) 6. Mit bestätigen. Auf folgende Schaltflächen tippen: 7. „Netzwerkauswah“l eingeben. 8. „Netzwerk“l auswählen. 2. „Service“ 9. Mit bestätigen. 3. Passwort „viservice“ eingeben. Sobald der Kessel mit dem Internet verbunden ist, 4. Mit bestätigen. kann die Aufschaltung beginnen. Mit dem ViGuide Web Account einloggen und im Hauptmenü...
  • Seite 58 Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Heizkennlinien einstellen (Fortsetzung) Neigung -5 -10 -15 -20 Außentemperatur in °C Abb. 52 Einstellbereiche Neigung: Änderung des Raumtemperatur-Sollwerts ■ Fußbodenheizungen: 0,2 bis 0,8 ■ Niedertemperaturheizungen: 0,8 bis 1,6 Bedienungsanleitung Raumtemperatur-Sollwert Reduzierte Raumtemperatur Normale Raumtemperatur oder Komfort Raumtem- peratur Für jeden Heizkreis getrennt einstellbar.
  • Seite 59: Max. Heizleistung Einstellen

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Heizkennlinien einstellen (Fortsetzung) Parameter Raumeinflussfaktor Heizkreis Parameter 1 (ohne Mischer) 933.7 (Nur einstellen falls nur ein Heizkreis vorhan- den) 2 (mit Mischer) 934.7 3 (mit Mischer) 935.7 4 (mit Mischer) 936.7 Beispiel für Ermittlung der Erhöhung der Vorlauftempe- ratur über Wert der Heizkennlinie bei Abweichung des Raumtemperatur-Istwerts vom Raumtemperatur-Soll- Außentemperatur in °C...
  • Seite 60: Interne Gasfilter Reinigen

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Interne Gasfilter reinigen Gaseingangsseitigen Filter optisch prüfen. Falls erfor- derlich, Filter vorsichtig mit Luft ausblasen. Abb. 56 Brennermodul 150 in Wartungsposition Gasanschluss-Stutzen mit kegeligem Maschenfil- Brennerleistung an Abgasanlage anpassen Die Brennerleistung kann an die Zuluft-/Abgasleitungs- Die effektive Abgas- und Zuluftsystemlänge wird bei länge der Anlage angepasst werden.
  • Seite 61: Brennerleistung Anpassen Bei Mehrfachbelegung Abgasanlage

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Brennerleistung an Abgasanlage anpassen (Fortsetzung) Anlagen, die von der PLA abweichen, erfordern einen rechnerischen Nachweis. Hier muss die effektive Abgas- und Zuluftsystemlänge auf Grundlage der berechneten erforderlichen Druckerhöhung gewählt werden. Die einzustellende Länge richtet sich dabei nach der über den Kessel zu erbringende Gesamt- druckerhöhung: Druckerhöhung für Zuluft-/Abgassys- tem aus Rechnung + zusätzliche Druckverluste durch die Anbauteile.
  • Seite 62 Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Vorbereitungen für Service an Brenner/Brennraum (Fortsetzung) Abb. 57 Bedienteil in Wartungsposition einhängen Gefahr Strom kann lebensgefährliche Verletzungen ver- ursachen. Leitungen nicht vom Bedienteil trennen. Falls Leitungen vom Bedienteil getrennt werden sollen, Anlage am bauseitigen Netzanschluss spannungsfrei schalten.
  • Seite 63: Ruhedruck Und Anschlussdruck Prüfen

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Ruhedruck und Anschlussdruck prüfen 2. Schraube im Mess-Stutzen lösen, nicht heraus- drehen. 3. Druckmessgerät am Mess-Stutzen anschlie- ßen. 4. Gasabsperrhahn öffnen. 5. Ruhedruck messen (max. 60 mbar/6 kPa). 6. Messwert in Protokoll auf Seite 157 eintragen. Anschlussdruck prüfen 1.
  • Seite 64 Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Ruhedruck und Anschlussdruck prüfen (Fortsetzung) Anschlussdruck (Fließdruck) Maßnahme Erdgas Flüssiggas < 17 mbar < 25 mbar Nicht einstellen und das Gasversorgungsunternehmen (GVU) be- < 1,7 kPa < 2,5 kPa nachrichtigen. 17 bis 30 mbar 25 bis 57,5 mbar Heizkessel in Betrieb nehmen.
  • Seite 65: Abgasmessung Durchführen (Voll-Last)

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Abgasmessung durchführen (Voll-Last) Messung vorbereiten Hinweis Zur besseren Übersichtlichkeit ist der Brenner hier ohne RLU-Set dargestellt. Brennerkaskade Bei Wärmeerzeugern mit 2 Brennern muss jeder Bren- ner an der jeweiligen Revisionsöffnung gemessen werden 1. Gasabsperrhahn öffnen. 2. Brenner über Aktorentest in Betrieb nehmen. Akto- rentest-Modus befindet sich im Service-Menü.
  • Seite 66: Verbrennungsqualität Prüfen

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Abgasmessung durchführen (Voll-Last) (Fortsetzung) -Messung bei oberer Wärmeleistung Obere/untere Wärmeleistung auswählen 10. Obere Wärmeleistung einstellen: „Maximale Heizleistung Brenner 1“ oder „Maxi- Hinweis male Heizleistung Brenner 2“ auswählen. Für ausreichende Wärmeabnahme sorgen. Der Brenner läuft mit oberer Wärmeleistung. Auf folgende Schaltflächen tippen: Hinweis Die Verbrennungsregelung führt bei Inbetrieb-...
  • Seite 67: Test Sicherheitstemperaturbegrenzer

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Verbrennungsqualität prüfen (Fortsetzung) Hinweis Hinweis Kurzfristige oder kleine Abweichungen werden von Die Verbrennungsregelung führt bei Inbetriebnahme den Kesselen toleriert. Längere oder stärke Abwei- eine selbsttätige Kalibrierung durch. Emissionsmes- chungen führen zu Fehlermeldungen (z. B. F.890, F. sung erst ca. 50 s nach Brennerstart durchführen. 889 oder F.67).
  • Seite 68 Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Brenner ausbauen (Fortsetzung) Abb. 61 Beispiel Brennermodul 150 mit RLU-Set Brenner-Wartungshalterung, Anzugsdrehmoment 15 Nm Gasrohr Schlauch für raumluftunabhängigen Betrieb (Zube- hör)
  • Seite 69 Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Brenner ausbauen (Fortsetzung) Hinweis 6. Brenner in Brenner-Wartungshalterung einhängen. Die Brennerdichtung beim Ausbau auf Beschädigung prüfen, ggf. austauschen. Hinweis Die Brenner-Wartungshalterung kann auch an die 2. Am Brenner die Stecker der Leitungen zum Feue- Wand geschraubt werden. Brenner-Wartungshalte- rungsautomaten lösen.
  • Seite 70 Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Brenner ausbauen (Fortsetzung) Abb. 63 Beispiel Brennermodul 300, Wärmeerzeuger CI3 640 mit RLU-Set Brenner-Wartungshalterung, Anzugsdrehmoment 15 Nm Gasrohr Schlauch für raumluftunabhängigen Betrieb (Zube- hör)
  • Seite 71: Brenner Reinigen

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Brenner ausbauen (Fortsetzung) Hinweis 2. Stecker der Leitungen zum Feuerungsautomaten Brenner-Wartungshalterung ist nur 1 mal vorhanden am Brenner lösen, siehe Abb. 62. und muss ggf. umgebaut werden. Wir empfehlen, die Brenner-Wartungshalterung an die 3. Falls vorhanden, RLU-Schlauch oder Luftfilter Wand zu schrauben.
  • Seite 72 Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Brenner reinigen (Fortsetzung) Abb. 64 Brennermodul 150 Elektrodenblock Wärmedämmblock Flammkörperdichtung Flammrohr Dämm-Matte Gebläse mit Gaskombiregler und Gasstrecke Brennertürdichtung 1. Elektroden ausbauen. 4. In umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen. Anzugsdrehmomente siehe Tabelle Seite 73. 2. 4 Muttern lösen. Flammkörper, Dämmteile und Dichtungen abnehmen.
  • Seite 73 Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Brenner reinigen (Fortsetzung) Abb. 65 Brennermodul 300 Elektrodenblock Wärmedämmblock Flammkörperdichtung Flammrohr Dämm-Matte Gebläse mit Gaskombiregler und Gasstrecke Brennertürdichtung Drallblech 1. Elektroden ausbauen. Hinweis Falls keine Komponenten des Brenners beschädigt 2. 4 Muttern lösen. Flammkörper, Dämmteile und sind, ist eine äußere Sichtkontrolle ausreichend. Falls Dichtungen abnehmen.
  • Seite 74: Zündelektroden Und Ionisationselektrode Prüfen

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Brenner reinigen (Fortsetzung) Gefahr Brennermodul Gasaustritt führt zu Explosionsgefahr. Überwurfmutter Gasan- G 1 ¼: 30 G 1 ½: 50 Gasdichtheit der Verschraubungen und der schluss: Dichtungen prüfen. Schrauben Brennerbefes- 15 Nm 15 Nm tigung am Heizkessel Zündelektroden und Ionisationselektrode prüfen ±...
  • Seite 75: Alle Heizwasserseitigen Anschlüsse Auf Dichtheit Prüfen

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Brennraum und Heizflächen reinigen (Fortsetzung) Hinweis 4. Gelöste Rückstände aus dem Heizkessel entfer- Bei Kessel CI3 480 bis 640, beide Brennräume reini- nen. Heizflächen gründlich mit Wasserstrahl spü- gen. len. 1. 3 Sicherungssplinte entfernen. Herstellerangaben der Reinigungsmittel 2.
  • Seite 76 5. Neutralisationsanlage entsprechend den Angaben des Herstellers reinigen. Anbau Neutralisationsan- lage siehe Seite 26 Bedienungsanleitung der Neutralisationsan- lage Hinweis Das Neutralisationsmittel kann über Viessmann bezogen werden. Hinweis Schlauchverbindung zum bauseitigen Kondenswasser- Abb. 68 ablauf oder zur Neutralisationsanlage darf nicht durch- hängen.
  • Seite 77: Neutralisationsanlage (Zubehör) Prüfen/Reinigen

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Neutralisationsanlage (Zubehör) prüfen/reinigen Neutralisationsanlage Bei ausgebautem Brenner, Wasser in den Brennraum einfüllen. Siehe Kapitel „Neutralisationsanlage anschließen“ Hinweis Seite 26 Das Wasser muss rückstaulos über die Kondenswas- serableitung abfließen. Falls erforderlich Kondenswasserableitung nochmals reinigen. Brennereinbau Brennereinbau nach Inspektions- und Wartungsar- Gefahr beiten Austretendes Gas oder Abgas können lebens-...
  • Seite 78: Gasseitige Verbindungen Auf Dichtheit Prüfen

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Gasseitige Verbindungen auf Dichtheit prüfen Achtung 2. Gasabsperrhahn öffnen. Die Verwendung von Lecksuchspray kann zu Funktionsstörungen führen. 3. Eingangsseitige Dichtstellen des Gaskombireglers Lecksuchspray darf nicht mit elektrischen Kon- auf Dichtheit prüfen. takten in Berührung kommen. 4. Brenner in Betrieb nehmen (siehe Seite 48). Gefahr Gasaustritt führt zu Explosionsgefahr.
  • Seite 79: Wärmedämmung Auf Festen Sitz Prüfen

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Mischer auf Leichtgängigkeit und Dichtheit… (Fortsetzung) 3. Dichtheit des Mischers prüfen. Bei Undichtheit O- 4. Motorhebel einrasten. Ring-Dichtungen austauschen. Wärmedämmung auf festen Sitz prüfen Zuluftöffnung Aufstellraum prüfen (Sichtprüfung) Bei raumluftabhängigem Betrieb Filter und Zuluftöff- Bei raumluftunabhängigem Betrieb auch die Zuluftöff- nungen prüfen.
  • Seite 80: Einweisung Des Anlagenbetreibers

    Erstinbetriebnahme, Inspektion, Wartung Zuluftfilter (Zubehör) wechseln, falls vorhanden (Fortsetzung) Sichtkontrolle der Luftfilter. Ggf. mit Druckluft reinigen oder mit Seifenwasser von außen waschen. Mit klarem Wasser abspülen. Trockenzeiten sind zu beachten. Das Wartungsintervall hängt von der Luftverschmut- zung vor Ort ab. Falls Filterüberwachung (Zubehör) eingebaut ist, wird bei starker Verschmutzung des Fil- ters Wartungsmeldung ausgegeben: P.36 "Verschmut- zung des Luftfilters erkannt"...
  • Seite 81: Regelung

    Regelung Parameter aufrufen Die Parameter des Kessels können nach der geführten Inbetriebnahme über HMI, ViGuide Web und ViGuide App konfiguriert werden. In folgender Tabelle gibt es eine kurze Übersicht zu den verschiedenen Funktio- nen der Tools und zur Einstellung der Parameter. ViGuide steht hier für ViGuide Web und ViGuide App.
  • Seite 82: Allgemein

    Regelung Allgemein Hinweis Fett gedruckter Parameterwert ist der Auslieferungs- zustand. Der Auslieferungszustand kann je nach Gerät abwei- chen. 508.0 UTC-Zeitzone Einstellung der UTC-Zeitzone, in der sich das Gerät Wert Bedeutung befindet. Auslieferungszustand UTC +1 h 24 bis Zeitverschiebung einstellbar von 12 h bis –...
  • Seite 83: Frühester Tag Der Umstellung Von Winter- Auf Sommerzeit

    Regelung Allgemein (Fortsetzung) 912.1 Frühester Tag der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit Wert Bedeutung Umstellung erfolgt am Sonntag nach oder an diesem eingestellten Datum um 2 Uhr auf 3 Uhr. 1 bis Tag der Umstellung einstellbar von 1. bis 31. des Monats 912.2 Monat der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit Wert...
  • Seite 84: 1139.0 Außentemperaturgrenze Für Aufhebung Raumtemperatur-Sollwert

    Regelung Allgemein (Fortsetzung) 1139.0 Außentemperaturgrenze für Aufhebung Raumtemperatur-Sollwert Temperaturgrenze für die Aufhebung des reduzierten Wert Bedeutung Raumtemperatur-Sollwerts Temperaturgrenze im Auslieferungszustand – 5 °C – 61 bis Temperaturgrenze einstellbar von 61 bis – – +10 °C in Schritten von 1 °C 1139.1 Außentemperaturgrenze für Anhebung Raumtemperatur-Sollwert Temperaturgrenze für die Anhebung des reduzierten Wert...
  • Seite 85: Maximale Heizleistung

    Regelung Heizkessel (Fortsetzung) Wert Bedeutung Wert Bedeutung 6 Monate 18 Monate 12 Monate 24 Monate 596.0 Maximale Heizleistung Für den Heizbetrieb kann die max. Heizleistung Wert Bedeutung begrenzt werden. Heizleistung im Auslieferungszustand 100 % 0 bis Einstellbar von 0 bis 100 % 597.0 Begrenzung max.
  • Seite 86: 1240.0 Betriebsart Primärkreispumpe

    Regelung Heizkessel (Fortsetzung) 1240.0 Betriebsart Primärkreispumpe Wert Bedeutung Wert Bedeutung „Automatik“ Pumpe mit t-Regelung. Temperaturdifferenz Δ Eingeschaltet bei fester Solldrehzahl der Pri- zur Regelung der drehzahlgeregelten Pumpe märkreispumpe, siehe Parameter 1100.2 des Wärmeerzeugers. Temperaturdifferenz wird zwischen Vorlauf- und Rücklauftempera- Modulierend analog dem Modulationsgrad tursensor gemessen.
  • Seite 87: 1706.0 Funktionsauswahl Mzio

    Regelung Heizkessel (Fortsetzung) 1706.0 Funktionsauswahl MZIO Wert Bedeutung Wert Bedeutung Nicht auswählbar Zusätzliche Wärmeanforderung über Stecker (siehe Parameter 2445 im Software-Tool) Individuell Zusätzliche Wärmeanforderung über Stecker Ext. Temperaturanforderung über 0-10 V Ein- und ext. Temperaturanforderung über 0-10 gang V Eingang Ext.
  • Seite 88: 2809.0 Minimale Pumpendrehzahl

    Regelung Heizkessel (Fortsetzung) Wert Bedeutung Auslieferungszustand 1 bis Sollwert Temperaturspreizung zwischen Vor- lauf und Rücklauf bei 90 °C Vorlauftempera- 2809.0 Minimale Pumpendrehzahl Wert Bedeutung Minimale Drehzahl der Kesselkreispumpe 0 bis Einstellbereich 0 bis 100 % Warmwasser Hinweis Fett gedruckter Parameterwert ist der Auslieferungs- zustand.
  • Seite 89: Trinkwasserzirkulationspumpe Bei Trinkwassererwärmung

    Regelung Warmwasser (Fortsetzung) Hinweis Gefahr Der jeweilige Betriebsstatus der Zirkulationspumpe Bei Trinkwassertemperaturen über 60 °C hängt ab von der Einstellung der Parameter 497.0 bis besteht Verbrühungsgefahr. 497.3 und dem jeweiligen Betriebszustand der Anlage. ■ Temperatur im Trinkwasservorlauf mit Misch- einrichtung auf 60 °C begrenzen, z. B. mit thermostatischem Mischautomaten (Zubehör zum Speicher-Wassererwärmer).
  • Seite 90: Umwälzpumpe Nachlauf

    Regelung Warmwasser (Fortsetzung) 534.0 Umwälzpumpe Nachlauf Nachlauf der Umwälzpumpe nach Speicherbeheizung Wert Bedeutung Auslieferungszustand 120 s Nachlauf 0 bis Nachlaufzeit einstellbar von 0 bis 900 s in Schritten von 60 s (die Nachlaufzeit wird auf volle Minuten abgerundet) Hinweis Um Geräteschäden zu vermeiden, Nachlauf- zeit <...
  • Seite 91: 1087.0 Max. Zeitdauer Trinkwassererwärmung

    Regelung Warmwasser (Fortsetzung) Wert Bedeutung Einschaltpunkt 2,5 K unter dem Speichertem- peratur-Sollwert 10 bis Einstellbare Einschaltpunkte: 1,0 K ... 100: 10,0 K Hinweis Ausschaltpunkt immer 2,5 K über dem Spei- chertemperatur-Sollwert 1087.0 Max. Zeitdauer Trinkwassererwärmung Nach Ablauf der eingestellten Dauer endet die Trink- Hinweis wassererwärmung, unabhängig davon, ob der Spei- Die nächste Trinkwassererwärmung beginnt frühes-...
  • Seite 92: Heizkreis 1, Heizkreis 2, Heizkreis 3, Heizkreis 4

    Regelung Heizkreis 1, Heizkreis 2, Heizkreis 3, Heizkreis 4 Hinweis Fett gedruckter Parameterwert ist der Auslieferungs- zustand. Der Auslieferungszustand kann je nach Gerät abwei- chen. 424.3 Erhöhung des Vorlauftemperatur-Sollwerts Heizkreis 1 Erhöhung des Vorlauftemperatur-Sollwerts beim Über- Wert Bedeutung gang von Betrieb mit reduzierter Raumtemperatur in Auslieferungszustand Erhöhung 0 K den Betrieb mit normaler Raumtemperatur oder Kom- 0 bis...
  • Seite 93: Erhöhung Des Vorlauftemperatur-Sollwerts Heizkreis 4

    Regelung Heizkreis 1, Heizkreis 2, Heizkreis 3,… (Fortsetzung) 430.3 Erhöhung des Vorlauftemperatur-Sollwerts Heizkreis 4 Erhöhung des Vorlauftemperatur-Sollwerts beim Über- Wert Bedeutung gang von Betrieb mit reduzierter Raumtemperatur in Auslieferungszustand Erhöhung 0 K den Betrieb mit normaler Raumtemperatur oder Kom- 0 bis Temperaturerhöhung einstellbar von 0 bis fort Raumtemperatur Heizkreis 4.
  • Seite 94: Vorrang Trinkwassererwärmung Heizkreis 2

    Regelung Heizkreis 1, Heizkreis 2, Heizkreis 3,… (Fortsetzung) 934.3 Vorrang Trinkwassererwärmung Heizkreis 2 Zur Verkürzung der Aufheizzeit kann die Raumbehei- Wert Bedeutung zung während der Trinkwassererwärmung unterbro- Ohne Vorrang: chen werden. Hierfür wird die Heizkreispumpe Heiz- Gleichzeitige Raumbeheizung und Trinkwas- kreis 2 ausgeschaltet.
  • Seite 95: Differenztemperatur Heizkreis 3

    Regelung Heizkreis 1, Heizkreis 2, Heizkreis 3,… (Fortsetzung) 935.5 Differenztemperatur Heizkreis 3 Die Vorlauftemperatur des Wärmeerzeugers ist um Wert Bedeutung eine einstellbare Differenztemperatur höher als die Differenztemperatur im Auslieferungszustand Vorlauftemperatur des Heizkreises mit Mischer. Siehe 8 K. Kapitel Funktionsbeschreibung. 0 bis Differenztemperatur einstellbar von 0 bis 20 K 935.6 Betriebsweise Heizkreis 3 In Verbindung mit Raumtemperatursensor...
  • Seite 96 Regelung Heizkreis 1, Heizkreis 2, Heizkreis 3,… (Fortsetzung) Wert Bedeutung Witterungsgeführt ohne Raumtemperatur- Einfluss Witterungsgeführt mit Raumtemperatur-Ein- fluss Siehe Parameter 936.7 936.7 Raumeinflussfaktor Heizkreis 4 Bei Raumeinflussfaktor wird der aus der Heizkennlinie Wert Bedeutung ermittelte Vorlauftemperatur-Sollwert abhängig von der Raumeinflussfaktor Raumtemperatur angepasst.
  • Seite 97 Regelung Heizkreis 1, Heizkreis 2, Heizkreis 3,… (Fortsetzung) 1192.1 Maximalbegrenzung Vorlauftemperatur Heizkreis 1 Begrenzung des Vorlauftemperatur-Sollwerts für den Wert Bedeutung Heizbetrieb über Heizkreis 1 Max. Vorlauftemperatur 74 °C 10 bis Einstellbereich begrenzt durch Parameter, ab- hängig von Gerätevariante 1193.0 Minimalbegrenzung Vorlauftemperatur Heizkreis 2 Begrenzung des Vorlauftemperatur-Sollwerts für den Wert Bedeutung...
  • Seite 98: 2426.1 Sparfunktion Außentemperatur Heizkreis

    Regelung Heizkreis 1, Heizkreis 2, Heizkreis 3,… (Fortsetzung) 1395.1 Heizgrenze: Sparfunktion Außentemperatur Heizkreis 1 Die Heizgrenze beeinflusst das Einschalt- und Aus- Wert Bedeutung schaltverhalten der Heizkreispumpe (Sommerspar- Heizgrenze bei Außentemperatur 25 °C schaltung) 10 bis Heizgrenze einstellbar von 10 bis 35 °C ■...
  • Seite 99 Regelung Heizkreis 1, Heizkreis 2, Heizkreis 3,… (Fortsetzung) 2427.1 Sparfunktion Außentemperatur Heizkreis 2 Hysterese für Energiesparfunktion der Heizkreispumpe Wert Bedeutung Heizkreis 2 bei witterungsgeführter Raumbeheizung Energiesparfunktion ist aktiv. Einstellung nur über ViGuide Web Pro 9 bis Falls die Außentemperatur den eingestellten –...
  • Seite 100 Regelung Heizkreis 1, Heizkreis 2, Heizkreis 3,… (Fortsetzung) 2427.3 Sparfunktion Raumtemperatur Heizkreis 2 Hysterese für Energiesparfunktion der Heizkreispumpe Wert Bedeutung Heizkreis 2 bei witterungsgeführter Raumbeheizung Energiesparfunktion ist aktiv. Einstellung nur über ViGuide Web Pro 2 bis Falls die Raumtemperatur den eingestellten –...
  • Seite 101 Regelung Kaskade (Fortsetzung) Wert Bedeutung Die Kaskadenregelung regelt ohne dynami- sche Strategie. Die Kaskadenregelung regelt mit dynami- scher Strategie. 2235 Festes Führungsgerät Ein Wärmeerzeuger wird als erster Kessel (Master) Wert Bedeutung fest konfiguriert. Kaskadenregelung hat keinen festgelegten Einstellbar über Homescreen Startkessel.
  • Seite 102 Regelung Kaskade (Fortsetzung) 2235 Festlegung der Kesselreihenfolge, Folgekessel 1 bis 15 Festlegung der Kesselreihenfolge der Folgekessel Wert Bedeutung Folgekessel 1 Wert Bedeutung Folgekessel 2 Nicht ausgewählt ... 16 bis Folgekessel 15 Führungskessel 2235 Integraler Grenzwert aus Der Integrale Grenzwert Folgekessel aus ist der Wert Bedeutung Schwellenwert für die Abschaltung von Kesseln inner-...
  • Seite 103: Service-Menü Aufrufen

    Servicefunktionen des Kessels werden nach der Merkmal ViGuide geführten Inbetriebnahme am HMI durchgeführt. Ersatzteiltausch — — Ersatzteiltausch von Elektronikteilen und Gaskombi- Schornsteinfeger-Prüfbe- — regler erfolgen nur durch den Viessmann Service. trieb Übersicht Servicefunktionen Test Sicherheitstempera- turbegrenzer Merkmal ViGuide Aktorentest Einzelkessel Aktorentest Kaskade —...
  • Seite 104: Servicepasswort Ändern

    04. Mit bestätigen. Alle Passwörter in Auslieferungszustand zurücksetzen Auf folgende Schaltflächen tippen: 5. Mit bestätigen. 1. Master-Passwort beim Technischen Dienst von 6. „Passwörter ändern“ Viessmann erfragen. 7. „Alle Passwörter zurücksetzen“ 2. „ “ 8. Master-Passwort eingeben. 3. „Service“ 9. 2-mal bestätigen.
  • Seite 105 Serviceabfrage Ausgänge prüfen (Aktorentest) (Fortsetzung) um die Sicherheitsabfrage zu bestätigen. 08. Gewünschte Aktorenfunktion antippen. Es können mehrere Funktionen gleichzeitig aktiviert werden. Hinweis ■ Falls wegen des laufenden Prozesses ein Akto- 09. Ggf. zur Bestätigung. Die Funktionen sind 30 s rentest nicht möglich ist, wird die Funktion unter- lang aktiv.
  • Seite 106: Schornsteinfeger-Prüfbetrieb Einstellen

    Serviceabfrage Ausgänge prüfen (Aktorentest) (Fortsetzung) Displayanzeige Erklärung Zirkulationspumpe Wartungsanzeige In folgenden Fällen erscheint im Display (rote 2. „Service“ Anzeige blinkt): ■ Die vorgegebenen Grenzwerte sind erreicht. 3. Passwort „viservice“ eingeben. ■ Kessel ist gerade im Prüfbetrieb. 4. Mit bestätigen. Wartungsmeldung abfragen 5.
  • Seite 107 Serviceabfrage Test Sicherheitstemperaturbegrenzer Hinweis 6. „Prüfbetrieb“ Die Anlage wird bei voller Wärmebelastung betrieben. Falls der Sicherheitstemperaturbegrenzer bei einer 7. „Test Sicherh.Temp.Begrenz.“ aktivieren. Überschreitung der Kesselwassertemperatur von 110 °C ausschaltet, ist der Test erfolgreich. Hinweis Für Folgekessel ist der Testbetrieb über ViGuide Auf folgende Schaltflächen tippen: App zugänglich.
  • Seite 108: Störungsanzeige Quittieren

    Störungsbehebung Störungsanzeige an der Bedieneinheit Hinweis Alle Brennerstörungen müssen manuell quittiert wer- den. Bei einer Störung erscheinen im Display die Störungs- 2. Auf tippen, um die Störungsmeldungen auszu- meldung und blenden. Bedeutung der Störungscodes siehe Kapitel „Stö- Hinweis rungsmeldungen“ Falls eine Sammelstörmeldeeinrichtung angeschlos- sen ist, wird diese eingeschaltet.
  • Seite 109: Störungsmeldungen Aus Störungsspeicher Auslesen (Meldungshistorie)

    Störungsbehebung Störungsmeldungen aus Störungsspeicher auslesen (Meldungshistorie) Die letzten 10 aufgetretenen Störungen (auch beho- 3. Passwort „viservice“ eingeben. bene) und Wartungsmeldungen werden gespeichert und können abgefragt werden. 4. „Meldehistorie“ Die Störungen sind nach Aktualität geordnet. 5. „Störungen“, um die gespeicherten Störungsmel- Auf folgende Schaltflächen tippen: dungen aufzurufen.
  • Seite 110 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) Maßnahme Außentemperatursensor und Verbindung zum Sensor prüfen. Ggf. defekte Bauteile austauschen. F.29 Verhalten der Anlage Maßnahme Regelt ohne Vorlauftemperatursensor hydraulische Einstellung Inbetriebnahme-Assistent hydraulische ■ Weiche. Weiche prüfen, ggf. korrigieren. ■ Vorlauftemperatursensor hydraulische Weiche prü- Störungsursache fen. ■ Spannung am Sensoreingang am Elektronikmodul Unterbrechung Sensor hydraulische Weiche messen.
  • Seite 111 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) F.59 Verhalten der Anlage Unterspannung BCU Brenner blockiert Maßnahme (Kesselkreispumpe aus. Keine Raumbeheizung und keine Trinkwassererwärmung) Netzspannung und Zuleitung prüfen. Falls Spannung in Ordnung und der Fehler wiederholt Störungsursache auftritt, Feuerungsautomat austauschen. Unterspannung Stromversorgung F.62 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner auf Störung ■...
  • Seite 112 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) F.65 Verhalten der Anlage Maßnahme Erneuter Startversuch, wird als Fehler in Fehlerhistorie ■ Zuluft-/Abgassystem und Kondenswasserablauf prü- eingetragen. fen, ggf. reinigen. ■ Ionisationselektrode und Verbindungsleitung prüfen. Störungsursache ■ Zündung prüfen. Verbindungsleitungen Zündbaustein und Zündelek- ■ Flammensignal ist bei Brennerstart nicht vorhanden trode prüfen: Zündelektrode auf Abstand und Ver- oder zu gering.
  • Seite 113 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) F.74 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner/Anlage blockiert Sicherheitsorgan prüfen. Primärpumpe aus. Keine Raumbeheizung und keine Falls kein Sicherheitsorgan angeschlossen ist: Para- Trinkwassererwärmung metereinstellung im ViGuide prüfen oder Inbetrieb- nahme erneut durchführen. Störungsursache Sicherheitsorgan am ZI1 hat ausgelöst. F.77 Verhalten der Anlage Maßnahme...
  • Seite 114 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) F.92 Verhalten der Anlage Maßnahme Funktion des betroffenen Elektronikmoduls im Notbe- ■ Einstellung im Inbetriebnahme-Assistenten prüfen trieb ggf. korrigieren. ■ Anschlüsse und Leitungen zum Elektronikmodul Störungsursache ADIO prüfen. PlusBus Spannungspegel (24 bis 28 V) prüfen. ■ Kommunikationsfehler Elektronikmodul ADIO Teilnehmernummer am Drehschalter S1 prüfen ggf.
  • Seite 115 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) F.104 Verhalten der Anlage Maßnahme Abhängig von Konfigurierung Erweiterung EM-EA1 Aufgeschaltetes externes Gerät prüfen. (Elektronikmodul DIO) Störungsursache Externer Störmeldeeingang aktiv F.142 Verhalten der Anlage Maßnahme Anlage auf Störung Verkabelung prüfen. Funktionsfähigkeit des Gebläses und der E-Box prüfen, ggf. austauschen. Störungsursache Kommunikationsfehler Gebläse F.160...
  • Seite 116 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) Maßnahme Ggf. Sensor austauschen. ■ ■ Gerät entriegeln. ■ Vorlauftemperatursensor prüfen. ■ Steckverbindung und Leitung zum Sensor prüfen. F.185 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner auf Störung Vorlauftemperatursensor prüfen. Ggf. defektes Bauteil ersetzen. Störungsursache Gerät entriegeln. Unterbrechung Vorlauftemperatursensor F.299 Verhalten der Anlage Maßnahme...
  • Seite 117 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) F.344 Verhalten der Anlage Maßnahme Regelt ohne Rücklauftemperatursensor hydraulische ■ Rücklauftemperatursensor hydraulische Weiche prü- Weiche. fen. Sensoreingang am Elektronikmodul messen. (3,3 V bei abgeklemmten Sensor) – Störungsursache Unterbrechung des gemeinsamen Rücklauftempera- tursensors F.347 Verhalten der Anlage Maßnahme Normaler Betrieb, Brenner startet neu ■...
  • Seite 118 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) F.364 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner auf Störung Zentrales Elektronikmodul HMU austauschen. Störungsursache Interner Systemfehler F.365 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner auf Störung Brennerstart Mehrfach durchführen. Ggf. Feuerungs- automaten austauschen. Störungsursache Gaskombiregler Relais-Überwachung hat ausgelöst. F.369 Verhalten der Anlage Ionisationselektrode prüfen: ■...
  • Seite 119 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) Maßnahme Ionisationselektrode prüfen: ■ Verschmutzung/Beschädigung der Elektrode, ggf. ■ Gasversorgung (Gasdruck und Gasströmungswäch- austauschen. ter) prüfen. ■ Verbindungsleitungen Ionisationselektrode ■ Abgas-/Zuluftanlage auf Abgasrezirkulation prüfen. Flammkörper auf Verschmutzung prüfen. Gerät entriegeln. ■ F.379 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner auf Störung ■...
  • Seite 120 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) F.383 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner auf Störung ■ Gasleitung auf Verunreinigung prüfen. ■ Gasanschlussdruck prüfen. Störungsursache ■ Ggf. Gasgebläse ersetzen. Gerät entriegeln. Brennstoffventil schließt nicht. F.416 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner blockiert Abgastemperatursensor richtig einbauen. Siehe Instandsetzung.
  • Seite 121 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) Maßnahme Bei wiederholtem Auftreten Feuerungsautomaten aus- tauschen. Gerät entriegeln. F.454 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner auf Störung Version der Betriebssoftware für die Elektronikmodule HMU, BCU, TCU und HMI prüfen. Ggf. korrekte Soft- Störungsursache wareversion einspielen. Falsche Software oder Version. Steuergerät auf Stö- rung F.457 Verhalten der Anlage...
  • Seite 122 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) Maßnahme BACNet-Teilnehmer prüfen. Verbindungsleitung und Spannungsversorgung des WAGO Gateways prüfen. F.520 Verhalten der Anlage Maßnahme Die Kommunikation mit dem Gebäudemanagement- Verbindungsleitung und Spannungsversorgung des system ist nicht möglich. WAGO Gateways prüfen. Eine externe Steuerung ist nicht möglich. Modbus-Teilnehmer prüfen.
  • Seite 123 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) F.544 Verhalten der Anlage Einstellung bei Inbetriebnahme falsch Für Heizkreis 2 wird Betriebszustand Notfunktion akti- Maßnahme viert: Heizkreispumpe wird eingeschaltet. Heizkreismischer wird in Position ZU gefahren. Vorlauftemperatursensor Mischer 2 prüfen. Spannung am Sensoreingang am Elektronikmodul Störungsursache messen. Sollwert: 3,3 V bei abgeklemmtem Sensor –...
  • Seite 124 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) F.548 Verhalten der Anlage Maßnahme Für Heizkreis 4 wird Betriebszustand Notfunktion akti- ■ Vorlauftemperatursensor Mischer 4 prüfen. viert: Heizkreispumpe wird eingeschaltet. ■ Spannung am Sensoreingang am Elektronikmodul Heizkreismischer wird in Position ZU gefahren. messen. Sollwert: 3,3 V bei abgeklemmtem Sensor –...
  • Seite 125 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) F.577 Verhalten der Anlage Maßnahme Regelbetrieb ohne Raumeinfluss Externen Raumtemperatursensor Heizkreis oder Raumtemperatursensor bei Fernbedienung prüfen. Störungsursache Einstellung Parameter 934.6 prüfen. Raumtemperatursensor Heizkreis 2 nicht vorhanden F.578 Verhalten der Anlage Maßnahme Regelbetrieb ohne Raumeinfluss Externen Raumtemperatursensor Heizkreis oder Raumtemperatursensor bei Fernbedienung prüfen.
  • Seite 126 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) Maßnahme Externen Raumtemperatursensor Heizkreis oder Raumtemperatursensor bei Fernbedienung prüfen. F.583 Verhalten der Anlage Maßnahme Regelbetrieb ohne Raumeinfluss Externen Raumtemperatursensor Heizkreis oder Raumtemperatursensor bei Fernbedienung prüfen. Störungsursache Raumtemperatursensor Heizkreis 4 nicht vorhanden F.584 Verhalten der Anlage Maßnahme Regelbetrieb ohne Raumeinfluss Externen Raumtemperatursensor Heizkreis oder Raumtemperatursensor bei Fernbedienung prüfen.
  • Seite 127 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) F.691 Verhalten der Anlage Maßnahme Anlage auf Störung ■ Steckverbindung CAI prüfen. ■ Auf Blockaden der Zuluftklappe prüfen. Ggf. austau- Störungsursache schen. ■ Konfigurationsparameter 2344 prüfen. Fehlende Rückmeldung Zuluftzufuhr verhindert Bren- Bei Anlagen ohne Zuluftklappe prüfen, ob Brücke am ■...
  • Seite 128 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) Maßnahme CAN-BUS-Leitungen, Anschlüsse und Steckverbin- dung auf korrekten Sitz, Kontaktkorrosion und mecha- nische Beschädigung prüfen. F.882 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner/Anlage auf Störung Gasdruckwächter 3 Gasausgangsdruck (GDW3) prü- fen. Ggf. vormontierte Gasstrecke oder Gaskombireg- Störungsursache ler austauschen. Gasausgangsdruck zu hoch (GDW3) F.883 Verhalten der Anlage...
  • Seite 129 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) Maßnahme Brennerneustart mehrmals durchführen. Ggf. Feue- rungsautomaten oder E-Box austauschen. F.887 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner auf Störung Gaskombiregler austauschen. Störungsursache Gasventiltest defekt, Ventilsitz V1 defekt F.888 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner auf Störung Feuerungsautomat austauschen. Störungsursache Kommunikationsfehler mit Lambdasonden-Controller (interner Fehler Feuerungsautomat) F.889...
  • Seite 130 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) Maßnahme Stecker Lambdasonde prüfen ggf. Lambdasonde aus- tauschen. Zuluft-/Abgassystem und Kondenswasserablauf prü- fen, ggf. reinigen. F.892 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner auf Störung Zuluft-/Abgassystem und Kondenswasserablauf prü- fen, ggf. reinigen. Störungsursache Abgasrezirkulation prüfen. Stecker Lambdasonde prüfen ggf. Lambdasonde aus- Fehlfunktion Lambdasonde: Kalibrierung fehlgeschla- tauschen.
  • Seite 131 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) Maßnahme Externe Einrichtung prüfen. F.921 Verhalten der Anlage Maßnahme Anlage auf Störung Externe Einrichtung prüfen. Störungsursache Funktionsfehler MZIO Digitaler Eingang 2 F.922 Verhalten der Anlage Maßnahme Anlage auf Störung Externe Einrichtung prüfen. Störungsursache Funktionsfehler MZIO Digitaler Eingang 3 F.971 Verhalten der Anlage Maßnahme...
  • Seite 132 Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) F.1001 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner auf Störung Feuerungsautomat kalibrieren, Parameter 2871 Störungsursache Feuerungsautomat nicht kalibriert F.1002 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner auf Störung Feuerungsautomaten austauschen. Störungsursache Feuerungsautomat nicht kalibriert F.1004 Verhalten der Anlage Maßnahme Brenner auf Störung Abgassystem bei Brennerkaskade: Gebläse des Bren- ners im „Dry Mode“...
  • Seite 133: Brennerstörungen Ohne Anzeige

    Störungsbehebung Störungsmeldungen (Fortsetzung) Störungsursache Maßnahme Abweichung zwischen Messwert des O -Kontrollers Stecker/Leitung der O -Sonde prüfen. Feuerungsauto- und Vergleichsmessung des Feuerungsautomaten maten austauschen. Brennerstörungen ohne Anzeige Störung Störungsursache Maßnahme Verbrennungsstörungen durch Gasdurchsatz zu hoch Gasdurchsatz, Einstellung der Abgaslänge Pulsation und ermittelte Aufstellhöhe prüfen und ggf. Luftmangel oder Luftüberschuss korrigieren.
  • Seite 134 Störungsbehebung Störungsspeicher Die letzten 10 aufgetretenen Störungen werden Hinweis gespeichert und können abgefragt werden. Die Rei- Falls der Brenner wegen einer nicht verriegelnden Stö- henfolge der Abfrage erfolgt vom letzten zu den voran- rung mehrfach wieder anläuft ohne einen Fehlercode gegangenen Störungscodes.
  • Seite 135: Sensoren Prüfen

    Instandhaltung Sensoren prüfen Abb. 73 CI3 80 bis 320 Vorlauftemperatursensor unter der Verkleidung Abgastemperatursensor Abb. 74 CI3 480 bis 640 Vorlauftemperatursensor unter der Verkleidung Revisionsklappe zum Abgastemperatursensor Speichertemperatursensor und Temperatursensor hydraulische Weiche 1. Leitung und Stecker des Sensors prüfen. 2. Adern lösen Speichertemperatursensor: Kesselregelung ■...
  • Seite 136: Austausch Von Bauteilen

    Wärmeerzeuger öffnen, siehe Seite 28. Die Instandsetzung von Bauteilen mit sicher- heitstechnischer Funktion gefährdet den siche- ren Betrieb der Anlage. Defekte Bauteile durch Viessmann Originalteile ersetzen. Austausch Gasventile und Dichtungen Für den sicheren Produktbetrieb ist nach 12 Jahren ein Austausch der Gaskombiregler erforderlich. Dieser hat nach Herstellervorgaben und durch Fachpersonal zu erfolgen.
  • Seite 137: Austausch Elektronikbauteile

    Instandhaltung Austausch von Bauteilen (Fortsetzung) Gefahr Durch undichte Dichtungen an Brenner und Abgasanschlüssen können Gas und Abgase austreten. Gas kann zu schweren Explosionen führen. Abgas verursacht lebensbedrohliche Vergiftung. Dichtungen spätestens nach 12 Jahren aus- ■ tauschen. ■ Dichtungen an Brenner und Abgasanschlüs- sen auf Dichtheit prüfen.
  • Seite 138: Gasverbrauchsmessung

    Funktionsbeschreibung Kesselregelung Hinweis Falls nicht anders beschrieben, können die hier genannten Parameter über HMI im Servicebereich „Brenner“ eingestellt werden. Alle Parameter können im ViGuide Web Pro konfigu- riert werden. Kurzbeschreibung Die Regelung der Kesselwassertemperatur erfolgt Hinweis ■ durch Modulation des Brenners. Bei Kaskadenbrennern wird der obere Brenner immer ■...
  • Seite 139: Kesselregelung

    Funktionsbeschreibung Kesselregelung (Fortsetzung) Aktiver Frostschutz Kessel Falls am Vorlauftemperatursensor eine festgelegte Jeder Folgekessel stellt Frostgefahr individuell über Temperatur von kleiner 5 °C gemessen wird, erhält der den Vorlauftemperatursensor fest und stellt den Frost- Kessel eine Sollwertanforderung von 20 °C. Dadurch schutz sicher.
  • Seite 140: Brenner Abgaslängenanpassung

    Funktionsbeschreibung Kesselregelung (Fortsetzung) Hinweis Falls über eine Dauer von 10 s eine spezifische Beim Unterschreiten der Vorlauftemperatur wird das Abschaltgrenze (10 %) der Unit-Modulation unter- Integral auf Null gesetzt. schritten wird, schaltet der 2. Brenner ab. Im Notfallbetrieb können die Brenner den Ausfall des Einschalten: jeweils anderen Brenners kompensieren.
  • Seite 141: Servicefunktionen

    Funktionsbeschreibung Servicefunktionen (Fortsetzung) Funktionsdauer < 30 min: Spätestens nach 30 min wird die Schornsteinfeger- Brenner mit 100 % Leistung, solange bis der Tempera- Prüffunktion abgebrochen. Der Wärmeerzeuger wech- turwächter im Feuerungsautomaten ausschaltet. selt in den Regelbetrieb. Danach taktet der Brenner um den Wert am Tempera- turwächter.
  • Seite 142 Funktionsbeschreibung Kaskadenregelung (Fortsetzung) Zuschalten Ausschalten Kaskadenstrategie Regelungsart: Autonom/parallel mit Vorlauftemperatur- Falls ein Fehler auftritt, wird eine entsprechende allge- sensor Anlage meine Fehlermeldung F.764 ausgegeben. Der Wärme- Alle Wärmeerzeuger arbeiten auf den gleichen Über- erzeuger wird von der Wärmeproduktion ausgeschlos- gabepunkt (Heizkreisverteilerbalken). sen und die Anforderung an den Wärmeerzeuger wird Die Wärmeerzeuger erhalten vom Führungskessel zurückgesetzt, bis das Fehlerereignis verschwunden...
  • Seite 143: Fester Letzter Wärmeerzeuger

    Funktionsbeschreibung Kaskadenregelung (Fortsetzung) Einstellmöglichkeiten Hinweis ■ 1. Kessel fixieren. Basierend auf der Brennerlaufzeit des Führungskes- ■ Letzten Kessel fixieren. sels werden die Kessel bei Erreichen des Schwellen- ■ Laufzeitoptimierung Brenner werts nach der Brennerlaufzeit neu sortiert. Als Refe- renzwert wird die Brennerlaufzeit des jeweiligen Füh- 3.1 Fester 1.
  • Seite 144: Witterungsgeführte Heizkreisregelung

    Funktionsbeschreibung Kaskadenregelung (Fortsetzung) Notlaufprogramm Folgekessel Abgasklappe Freigabe Notbetrieb: Standardmäßig ist die Funktion Die Abgasklappen werden von jedem Kessel einzeln aktiviert (AN) angesteuert. Sobald der Kessel in Brennerbetrieb Kesselsollwert Notbetrieb Einstellbereich: schaltet, wird die Abgasklappe geöffnet. Beim 0 °C ..80 °C, Vorgabe für Notbetrieb: 60 °C Abschalten des Brenners schließt die Abgasklappe.
  • Seite 145 Funktionsbeschreibung Heizkreisregelung (Fortsetzung) Die Heizkreispumpe wird ausgeschaltet (Vorlauftempe- Hinweis ratur-Sollwert auf 0 °C gesetzt), falls eins der folgen- Auslieferungszustand Neigung 1,4 den Kriterien erfüllt ist: ■ Die gedämpfte Außentemperatur überschreitet den Differenztemperatur: über Parameter 1395.1 eingestellten Wert. Über Parameter 934.5 (Heizkreise) einstellbar, Auslie- Der Raumtemperatur-Istwert überschreitet den über ferungszustand 8 K ■...
  • Seite 146 Funktionsbeschreibung Heizkreisregelung (Fortsetzung) Beispiel mit den Einstellungen im Auslieferungszustand Außentemperatur in °C Abb. 78 Heizkennlinie für Betrieb mit normaler Raumtem- peratur oder Komfort Raumtemperatur Heizkennlinie für Betrieb mit reduzierter Raumtem- peratur Verkürzung der Aufheizzeit Der Wert und die Zeitdauer für die zusätzliche Erhö- hung des Vorlauftemperatur-Sollwerts werden in den Beim Übergang vom Betrieb mit reduzierter Raumtem- Parametern 424.3 und 424.4 eingestellt.
  • Seite 147: Konstante Heizkreisregelung

    Funktionsbeschreibung Heizkreisregelung (Fortsetzung) Beispiel Uhrzeit Abb. 79 Beginn des Betriebs mit normaler Raumtemperatur Vorlauftemperatur-Sollwert entsprechend Parame- oder Komfort Raumtemperatur ter 424.3 Vorlauftemperatur-Sollwert entsprechend einge- Zeitdauer des Betriebs mit erhöhtem Vorlauftem- stellter Heizkennlinie peratur-Sollwert entsprechend Parameter 424.4: 60 min Konstante Heizkreisregelung Die Betriebsart Konstantregelung bestimmt den Wär- Vorlauftemperaturregelung mebedarf des Heizkreises auf der Grundlage des vom...
  • Seite 148 Funktionsbeschreibung Heizkreisregelung (Fortsetzung) Funktionen Zeitprogramm Mischer-Heizkreis Notbetrieb Die Regelung schaltet entsprechend dem Zeitpro- Falls eine Verbindung über PlusBus zu einem Erweite- gramm um. Im Betriebsprogramm „Heizen und rungssatz Mischer unterbrochen wird, schaltet der ent- Warmwasser“ zwischen „Raumbeheizung mit norma- sprechende Heizkreis nach 20 min in einen Notbetrieb. ler Raumtemperatur“...
  • Seite 149 Funktionsbeschreibung Heizkreisregelung (Fortsetzung) Temperaturprofil C Tage Abb. 82 Temperaturprofil D Tage Abb. 83 Temperaturprofil E Tage Abb. 84 Temperaturprofil F Tage Abb. 85 Endet nach 21 Tagen. Regelablauf Vorlauftemperatur steigt. (Sollwert +1 K) Heizkreis mit Mischer Der Mischer-Motor erhält das Signal „Mischer ZU“. Die Dauer des Signals verlängert sich mit zunehmender Innerhalb der „neutralen Zone“...
  • Seite 150: Funktionen

    Funktionsbeschreibung Speichertemperaturregelung Kurzbeschreibung Falls nicht anders beschrieben, können die in den Falls der Temperaturendwert nicht innerhalb von ■ Speichertemperaturregelungsfunktionen genannte max.240 min (Parameter 1087.0) erreicht wird, wird Paramater über HMI im Servicebereich „Warmwasser“ die Trinkwassererwärmung abgebrochen. eingestellt werden. Alle Parameter können im ViGuide ■...
  • Seite 151: Speichertemperaturregelung

    Funktionsbeschreibung Speichertemperaturregelung (Fortsetzung) Regelablauf Die folgenden Parameter in Gruppe „Warmwasser“ Speicher-Wassererwärmer ist warm, (Sollwert +2,5 K): beeinflussen den Regelablauf. Der gemeinsame Vorlauftemperatur-Sollwert wird auf ■ den witterungsgeführten Sollwert zurückgesetzt. Speicherbeheizung ■ Mit Pumpennachlauf: Nach einer Speicherbeheizung läuft die Umwälz- Speicher-Wassererwärmer wird kalt (Sollwert 2,5 K, pumpe solange nach, bis eines der folgenden Krite- −...
  • Seite 152: Zusätzliche Wärmeanforderung (Ausgang)

    Funktionsbeschreibung Fremdsteuerung des Heizkessels/Kaskadenanlage (Fortsetzung) Beispiel: Der Kessel soll ein Vorlauftemperatur-Soll- Hinweis wert von 80 °C in 700 s erreichen. Bei 59 °C stagniert Funktion steht nur bei Einzelkesseln zur Verfügung. die Temperatur: Kontakt des Steckers 66 schaltet. Bei einer Brennerstörung wird keine zusätzliche Wär- Stoppbedingung: Die Anforderung für den zusätzlichen meanforderung aktiviert.
  • Seite 153: Gasdruckwächter 2, Gasventilprüfung

    Funktionsbeschreibung Gasdruckwächter GDW (Fortsetzung) Gasdruckwächter 1 Gasdruckwächter 1 (gelb markiert) überwacht den minimalen Druck im Gasnetz und ist auf 10 mbar ein- gestellt. Gasdruckwächter 2, Gasventilprüfung Brenner 300 kW sind mit einem zusätzlichen Gas- Bei Störabschaltung Feuerungsautomaten entriegeln. druckwächter ausgestattet. Brennerstart erneut durchführen.
  • Seite 154 Bauteile Bauteilübersicht Brenner Abb. 86 Brennermodul 150 Gaskombiregler Flammkörper Gasanschlussrohr Lambdasonde Gasdruckwächter Brennertür Zündbaustein Gasgebläse Zünd- und Ionisationselektrodenblock mit Schau- glas Abb. 87 Brennermodul 300 Gaskombiregler mit Gasdruckwächter 1 Flammkörper Gasdruckwächter 1 Lambdasonde Gasanschlussrohr Brennertür Gasdruckwächter 2 Gasgebläse Zündbaustein E-Box CAN, Ventilelektronik Zünd- und Ionisationselektrodenblock mit Schau- glas...
  • Seite 155: Anforderungen An Die Wasserbeschaffenheit

    Anforderungen an die Wasserbeschaffenheit Vitocrossal muss mit vollenthärtetem Wasser betrieben werden. Anforderungen an die Wasserbeschaffenheit Hinweis Vermeidung von Schäden durch Steinbildung Die Einhaltung der folgend genannten Anforderungen ist Voraussetzung unserer Gewährleistungsverpflich- Es muss vermieden werden, dass sich Steinbelag tungen. (Kalziumcarbonat) übermäßig an den Heizflächen Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf Wasser- anlagert.
  • Seite 156 Anforderungen an die Wasserbeschaffenheit (Fortsetzung) Die Inbetriebnahme einer Anlage soll stufenweise Der Zutritt von Sauerstoff während des Betriebs kann ■ bei hohem Heizwasserdurchfluss erfolgen, begin- erfolgen: nend mit der geringsten Leistung des Heizkessels. ■ Über durchströmte offene Ausdehnungsgefäße Damit wird eine örtliche Konzentration der Kalkabla- ■...
  • Seite 157: Wasserbeschaffenheit

    Protokolle Wasserbeschaffenheit Zählerstand Füll- und Ergänzungswas- Gesamtwassermenge Gesamthärte pH-Wert Datum Speisewasser Kesselwasser Einstell- und Messwerte Erstinbetriebnahme Wartung/Service Brenner Brenner Einstell- und Messwerte Ruhedruck mbar Anschlussdruck (Fließdruck) bei Erdgas E mbar Kohlendioxidgehalt CO bei oberer Nenn-Wär- vorgefunden Vol.-% ■ meleistung bei unterer Nenn-Wär- vorgefunden Vol.-% ■...
  • Seite 158 Protokolle Einstell- und Messwerte (Fortsetzung) Erstinbetriebnahme Wartung/Service Brenner Brenner Einstell- und Messwerte Förderdruck vorgefunden eingestellt...
  • Seite 159: Technische Daten

    Technische Daten Technische Daten Vitocrossal 300 CI3 80 CI3 115 CI3 160 CI3 240 CI3 320 CI3 480 CI3 560 CI3 640 Nenn-Wärmeleistung, max. = 50/30 81,2 116,3 161,1 242,3 320,1 479,7 562,3 639,0 cond = 80/60 73,1 105,1 146,1 221,0 294,0 441,1...
  • Seite 160 Technische Daten Technische Daten (Fortsetzung) Vitocrossal 300 CI3 80 CI3 115 CI3 160 CI3 240 CI3 320 CI3 480 CI3 560 CI3 640 Abgaskennwerte Temperatur (bei Rücklauf- temperatur von 30 °C) Bei Nenn-Wärmeleistung °C ■ Bei Teillast °C ■ Temperatur (bei Rücklauf- °C temperatur von 60 °C) Massestrom (bei Erdgas)
  • Seite 161 Technische Daten Abmessungen Heizkessel (Fortsetzung) Abb. 89 Abmessungen 80, 115, 160 240, 320 480, 560 1005 1212 1430 1430 1630 1630 1998 1998 1010 1238 1273 1273 1040 1200 1200 1877 1877 – – 1072 1072 1072 1072 1449 1449 –...
  • Seite 162 Anschluss- und Verdrahtungsschema Übersicht Heizkessel CI3 80 bis 320 Hinweis Die hier dargestellten Anschluss- und Verdrahtungs- pläne dienen der Übersicht für die Diagnose. Bei Aus- lieferung des Kessels sind alle internen Leitungen bereits angeschlossen. Der Anschlussplan für die Inbetriebnahme ist dem Kapitel elektrisch anschließen zu entnehmen.
  • Seite 163: Anschluss- Und Verdrahtungsschema

    Anschluss- und Verdrahtungsschema Übersicht Heizkessel CI3 480 bis 640 Abb. 91 Zentrales Elektronikmodul HMU Terminal Block Kesselregelung (Wiring Panel) Netzschalter Feuerungsautomat 1 - BCU 1 (Burner Control Gebläsemotor und Gasmagnetventil Unit) Feuerungsautomat 2 - BCU 2 (Burner Control Elektronik Modul MZIO Unit) Bedieneinheit - HMI (Human Mashine interface) A10 Gebläsemotor 2 und Gasmagnetventil 2...
  • Seite 164 Anschluss- und Verdrahtungsschema Terminal Block CI3 80 bis 320 Abb. 92 Terminal Block Feuerungsautomat BCU Stecker 53 Netzschalter an Bedieneinheit Feuerungsautomat BCU Stecker 95 Feuerungsautomat - BCU (Burner Control Unit) Feuerungsautomat BCU Stecker 20/29 Stecker 40 Feuerungsautomat BCU Stecker 0 bis 10 V Wiring Panel Stecker 40 Spannungsversorgung Gebläsemotor Bei Anschluss Brücke entfernen...
  • Seite 165 Anschluss- und Verdrahtungsschema Terminal Block CI3 480 bis 640 Abb. 93 Terminal Block Feuerungsautomat BCU 1 Stecker 53 Netzschalter an Bedieneinheit Feuerungsautomat BCU 1 Stecker 53 Feuerungsautomat - BCU 1 (Burner Control Feuerungsautomat BCU Stecker 95 Unit) Stecker 40 Feuerungsautomat BCU Stecker 20/29 Feuerungsautomat - BCU 2 (Burner Control Feuerungsautomat BCU Stecker 0 bis 10 V Unit) Stecker 40...
  • Seite 166 Anschluss- und Verdrahtungsschema Wiring Panel Abb. 94 A2 Kesselregelung (Wiring Panel) Potenzialfreier Kontakt ∼ Spannungsversorgung 230 V /60 Hz Speichertemperatursensor fÖ ∼ Ausgang 230 V für Stecker 40 MZIO Außentemperatursensor ∼ P1 Pumpenausgang 230 V /60 Hz - Warmwasser- CAN-BUS Pumpe hinter der hydraulischen Weiche.
  • Seite 167 Anschluss- und Verdrahtungsschema MZIO Abb. 95 Elektronik Modul MZIO Sicherheitseinrichtung 2 Elektronik Sicherheitseinrichtung 3 Netzanschluss/Spannungsversorgung 24 V Ausgang mit Rückmeldesignal Zuluft- fÖ Ohne Funktion system Ohne Funktion Digitaler Eingang Brennerverriegelung Ohne Funktion Temperatursensor hydraulische Weiche Potenzialfreier Wechselkontakt, S = NO, Ö oder gemeinsamer Vorlauftemperatursen- = NC, P = COM sor (nur Führungskessel Kaskade)
  • Seite 168 Anschluss- und Verdrahtungsschema Zentrales Elektronikmodul HMU Abb. 96 A1 Zentrales Elektronikmodul HMU A8 Spannungsversorgungsmodul/Netzteil A5 Bedieneinheit - HMI (Human Mashine interface) fÖ Spannungsversorgung 230 V A/60 Hz mit Kommunikationsmodul TCU 200 Keine Funktion...
  • Seite 169 Anschluss- und Verdrahtungsschema Zentrales Elektronikmodul HMU (Fortsetzung) P1 Pumpenausgang 230 V/60 Hz Elektronikmodul MZIO P2 Pumpenausgang 230 V/60 Hz Außentemperatursensor Regelungsmodul Wiring Panel X10 Speichertemperatursensor Feuerungsautomat - BCU (Burner Control Unit) Plus Bus CAN-BUS Zubehör Elektronikmodul Wiring Panel X8 Eingang, Funktion konfigurierbar Elektronikmodul Wiring Panel X9 K1 Relais...
  • Seite 170 Anschluss- und Verdrahtungsschema Feuerungsautomat BCU 80 bis 160 kW Abb. 97 A3 Feuerungsautomat BCU Lambdasonde A8 Gebläseeinheit und Gasmagnetventil Terminalblock Klemme 31/32 Terminalblock Klemme 8PE/10L/12N Zündeinheit und Flammenwächter Terminalblock Klemme 26/27 Erdung Feuerungsautomat Sicherheitskette Wasserdruckbegrenzer Gasdruckwächter 1 Terminalblock Klemme 21/22 Kesseltemperatursensor Erdung Gehäuse Abgastemperatursensor...
  • Seite 171 Anschluss- und Verdrahtungsschema Feuerungsautomat BCU 240 bis 320 kW Abb. 98 A3 Feuerungsautomat BCU Lambdasonde A8 Gebläseeinheit und Gasmagnetventil Terminalblock Klemme 31/32 Terminalblock Klemme 8PE/10L/12N Zündeinheit und Flammenwächter Terminalblock Klemme 26/27 Erdung Feuerungsautomat Sicherheitskette Wasserdruckbegrenzer Gasdruckwächter 1 Terminalblock Klemme 21/22 Gasdruckwächter 2 Erdung Gehäuse Kesseltemperatursensor...
  • Seite 172 Anschluss- und Verdrahtungsschema Feuerungsautomat BCU 1, 480 kW Abb. 99 A3 Feuerungsautomat BCU 1 Lambdasonde A8 Gebläseeinheit und Gasmagnetventil 1 Terminalblock Klemme 31/32 Terminalblock Klemme 8PE/10L/12N Zündeinheit und Flammenwächter Terminalblock Klemme 26/27 Erdung Feuerungsautomat BCU 1 Sicherheitskette Wasserdruckbegrenzer Gasdruckwächter 1 Terminalblock Klemme 21/22 Kesseltemperatursensor Erdung Gehäuse...
  • Seite 173 Anschluss- und Verdrahtungsschema Feuerungsautomat BCU 2 für Typ CI3 480, 560 und 640 Abb. 100 A3 Feuerungsautomat BCU 2 Zündeinheit und Flammenwächter A8 Gebläseeinheit und Gasmagnetventil 2 Erdung Feuerungsautomat 2 Terminalblock Klemme 10PE/13L/16N Gasdruckwächter 1 Elektronikbox Gasdruckwächter 2 Terminalblock Klemme 10PE/13L/16N CAN Gebläseeinheit Lambdasonde CAN Feuerungsautomat BCU 2...
  • Seite 174 Anschluss- und Verdrahtungsschema Feuerungsautomat BCU 1 für Typ CI3 560 und 640 Abb. 101 A3 Feuerungsautomat BCU 1 Rücklauftemperatursensor A8 Gebläseeinheit und Gasmagnetventil 1 Zündeinheit und Flammenwächter Terminalblock Klemme 9PE/12L/15N Erdung Feuerungsautomat BCU 1 Terminalblock Klemme 26/27 Gasdruckwächter 1 Sicherheitskette Wasserdruckbegrenzer Gasdruckwächter 2 Elektronikbox Kesseltemperatursensor...
  • Seite 175 Endgültige Außerbetriebnahme und Entsorgung Endgültige Außerbetriebnahme und Entsorgung Viessmann Produkte sind recyclingfähig. Komponen- Wir empfehlen, das von Viessmann organisierte Ent- ten und Betriebsstoffe der Anlage gehören nicht in den sorgungssystem zu nutzen. Betriebsstoffe (z. B. Wär- Hausmüll. meträgermedien) können über die kommunale Sam- Zur Außerbetriebnahme die Anlage spannungsfrei...
  • Seite 176: Bescheinigungen

    Bescheinigungen (Fortsetzung) Wir, die Viessmann Climate Solutions SE, D-35108 Allendorf, erklären in alleiniger Verantwortung, dass das bezeichnete Produkt in Konstruktion und Betriebs- verhalten den europäischen Richtlinien und den ergänzenden nationalen Anforderungen entspricht. Die Konformitätserklärung ist mit Hilfe der Herstell-Nr. unter folgender Internetadresse zu finden: DE: www.viessmann.de/eu-conformity...
  • Seite 177 Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis Aquastat..............150 Abfrage Aquastat-Funktion............38 – Wartungsmeldung..........106 Aufheizzeit..............146 Abgasklappe............34, 144 Aufstellbedingungen...........16 Abgaslängenanpassung...........140 Ausdehnungsgefäß............ 78 Abgasmessung............65 Außentemperatur............. 144 Abgasseitig anschließen..........23 Außentemperatursensor........37, 136 Abgasseitige Dichtheit..........77 Austausch von Bauteilen..........136 Abgastemperatursensor...........136 Abmessungen Heizkessel........160 Abschlussmessung durchführen........ 78 Bauteilübersicht Brenner..........154 Abschlusswiderstand CAN-BUS........
  • Seite 178 Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis (Fortsetzung) Kaskadenstrategie........... 142 Fehlermeldungen............. 108 – Ein-/Ausschaltreihenfolge........142 Fester 1. Wärmeerzeuger........143 – Kesselreihenfolge..........142 Fester letzter Wärmeerzeuger......... 143 – Wärmeerzeugerreihenfolge........142 Feuerungsautomat............. 30 Kesselregelung............138 Fließdruck prüfen............63 Kondenswasserablauf..........77 Folgegerät..............54 Kondenswasserableitung........... 75 Fremdsteuerung............151 Konstante Heizkreisregelung........147 Frostschutz...............145 Konstantregelung............. 147 Frostschutzfunktion..........
  • Seite 179 Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis (Fortsetzung) Regelungskomponenten..........30 Terminalblock............. 32 Regelungsstrategien – Anschlüsse..............33 – Brennwertstrategie..........141 Test STB..............141 Reichweite WLAN-Verbindungen.......17 Trennvorrichtungen............ 33 Relaistest..............104 Trinkwassererwärmung..........150 Ruhedruck prüfen............63 Trinkwasserhygiene..........150 Trinkwassertemperatur..........148 Trinkwassertemperatur-Sollwert.......150 Schalter S1..............44 Trinkwasserzirkulationspumpe......... 150 Schaltkontakt DIS............36 Trinkwasserzirkulationspumpe anschließen....38 Schornsteinfeger-Prüfbetrieb........106 Schornsteinfeger-Prüffunktion........140 Sensoren prüfen............135 Übersicht Serviceabfrage............
  • Seite 180 Stichwortverzeichnis (Fortsetzung) Zündelektroden prüfen..........74 Zusatzaufheizung Trinkwasser.........150 Zusätzliche Wärmeanforderung....... 152 Viessmann Ges.m.b.H. Viessmann Climate Solutions SE A-4641 Steinhaus bei Wels 35108 Allendorf Telefon: 07242 62381-110 Telefon: 06452 70-0 Telefax: 07242 62381-440 Telefax: 06452 70-2780 www.viessmann.at www.viessmann.de...

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