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9. Berührungsschutz-Gerätesicherheit ..................121 9.1 Heiße Oberflächen und rotierende Teile ..................... 121 9.2 Berührungsschutz ..........................124 10. Wartung ..........................125 10.1 Zugänglichkeit der Wartungsstellen ....................125 10.2 Wartungsintervalle ..........................126 11. Motorkonservierung ....................... 127 12. Prüfung des Motoreneinbaus (Checkliste) ................128 12.1 Montagehinweis ..........................
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Dieses Symbol steht für wichtige Sicherheitshinweise. Bitte sorgfältig beachten, um Gefahren für Mensch und Material auszuschließen. Im Übrigen gelten die allgemeinen Sicherheitsvorschriften des Gesetzgebers bzw. der zuständigen Berufsverbände. Bitte nehmen Sie in Zweifelsfällen vor Inbetriebnahme des Gerätes mit Ihrer nächsten Hatz- Servicestelle Kontakt auf.
Allgemeine Informationen Unsere Motoren entsprechen dem Stand der Technik und erfüllen die angegebenen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen der EG – Maschinenrichtlinie (2006/42/EG). Diese Montageanleitung enthält die wichtigsten Hinweise, um den Motor sicherheitsgerecht zu montieren. Darüber hinaus sind die für den Einsatzort geltenden Regeln und Vorschriften zur Unfallverhütung zu beachten.
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Je nach Einsatz und Einbau des Motors kann es für den Gerätehersteller und für den Gerätebetreiber notwendig werden, Sicherheitseinrichtungen anzubauen, um unsachgemäße Handhabung auszuschließen, wie z.B.: Teile der Abgasanlage sowie die Oberfläche des Motors sind naturgemäß heiß und dürfen während des Betriebes bzw.
1. Sicherheit 1.1 Allgemeines Einleitung In diesem Kapitel finden Sie alle Informationen, die Ihnen ein sicheres Arbeiten am Gerät ermöglichen. Um Unfälle und Beschädigungen zu vermeiden, müssen Sie alle gegebenen Sicherheitshinweise unbedingt befolgen. Lesen Sie dieses Kapitel aufmerksam durch, bevor Sie mit dem Arbeiten beginnen. 1.1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das in dieser Montageanleitung beschriebene Gerät erfüllt folgende Aufgaben:...
Restgefahren Restgefahren ergeben sich aus dem täglichen Betrieb sowie im Zusammenhang mit Wartungsarbeiten. Auf diese Restgefahren wird in Kapitel 1.2.2 Gerätespezifische Sicherheitshinweise für den Betrieb, Seite 14 und in Kapitel 1.2.3 Gerätespezifische Sicherheitshinweise für Wartungsarbeiten, Seite 15 sowie im weiteren Kapiteln dieser Anleitung sowie der Anleitung zum Dieselmotor direkt vor den betroffenen Beschreibungen bzw.
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Aufbau der Sicherheitshinweise Die Sicherheitshinweise bestehen aus: Gefahrenzeichen Signalwort Beschreibung der Gefahr Mögliche Folgen Maßnahmen zur Vermeidung SIGNALWORT Art und Quelle der Gefahr. Folgen bei Nichtbeachtung Maßnahme zur Vermeidung/Abwendung der Gefahr Allgemeines Gefahrenzeichen Das allgemeine Gefahrenzeichen wird verwendet, um auf die Gefahr von Personenschäden hinzuweisen.
1.1.4 Bedeutung der Sicherheitssymbole Symbolerklärung In der nachfolgenden Tabelle ist die Bedeutung der in dieser Montageanleitung verwendeten Sicherheitssymbole beschrieben. Symbol Bedeutung Rauchen, Feuer oder offenes Licht verboten! Warnung vor Personenschäden! Warnung vor heißen Oberflächen! Warnung vor entflammbaren Stoffen! Warnung vor explosionsgefährlichen Stoffen! Warnung vor giftigen Motorabgasen! Warnung vor ätzenden Stoffen! Warnung vor schweren Lasten!
1.2 Sicherheitshinweise 1.2.1 Betriebssicherheit Einleitung Dieses Kapitel behandelt alle wichtigen Sicherheitshinweise zum Schutz von Personen sowie für den sicheren und störungsfreien Betrieb. Weitere aufgabenbezogene Sicherheitshinweise sind am Anfang der jeweiligen Kapitel enthalten. GEFAHR Lebensgefahr, Verletzungsgefahr oder Gefahr von Sachschäden durch Missachtung der Montageanleitung, der Anleitung zum Dieselmotor und aller darin befindlichen Sicherheitshinweise.
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Schutzausrüstung Piktogramm Funktion Schutzhandschuhe schützen die Hände Schutzhandschuhe gegen Verletzungen durch z.B. Batteriesäure. Eine Schutzbrille schützt die Augen vor Schutzbrille herumfliegenden Teilen (z.B. Staubartikel, (mit Seitenschutz) Flüssigkeitsspritzer, Säurespritzer). Eng anliegende Arbeitskleidung tragen. Sie Arbeitskleidung darf die Bewegungsfreiheit jedoch nicht einschränken. Warn- und Hinweisschilder am Gerät Die am Gerät angebrachten Warn- und Hinweisschilder sind zu beachten (siehe Kapitel 1.3 Beschilderung, Seite 18).
WARNUNG Verletzungsgefahr durch Missachtung der Handlungs- anweisungen und durch eigenmächtige Handlungen. Alle gegebenen Anweisungen beachten. Keine Tätigkeiten ausführen, zu denen keine Qualifikation vorliegt. Gegebenenfalls an entsprechend eingewiesenes Personal wenden. VORSICHT Verletzungsgefahr durch Überlastung des Körpers. Anheben des Gerätes zum Transport oder Ortswechsel kann zu Verletzungen (z.B.
Sicherheitshinweise für den Betrieb GEFAHR Lebensgefahr durch Einatmen von Abgasen. In geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen können die giftigen Motorabgase zu Bewusstlosigkeit und sogar zum Tode führen. Geräte niemals in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen betreiben. Abgase nicht einatmen. GEFAHR Feuergefahr durch Kraftstoff.
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Sicherheitshinweise für Wartungsarbeiten GEFAHR Explosionsgefahr durch entzündliche Reinigungsmittel. Es besteht Explosionsgefahr, wenn Waschbenzin für die Reinigung verwendet wird. Es ist hochentzündlich, elektrostatisch aufladbar und kann ein explosionsfähiges Gas-Luft-Gemisch erzeugen. Zur Reinigung halogenfreien Kaltreiniger mit einem hohen Flammpunkt verwenden. GEFAHR Feuergefahr durch Selbstentzündung.
1.2.4 Elektrische Anlage Sicherheitshinweise GEFAHR Lebensgefahr, Verletzungsgefahr oder Gefahr von Sachschäden durch falsche Anwendung von Batterien. Kein Werkzeug auf die Batterie legen. Vor jeder Durchführung von Arbeiten an der elektrischen Anlage immer den Minus-Pol der Batterie abklemmen. Nie Pluspol (+) und Minuspol (-) der Batterie vertauschen.
HINWEIS Zugehörige Schaltpläne werden dem Gerät bei Ausrüstung mit elektrischer Anlage beigefügt. Zusätzliche Schaltpläne können bei Bedarf angefordert werden. Für elektrische Anlagen, die nicht nach Hatz-Schaltplänen ausgeführt werden, übernehmen wir keine Haftung. Defekte Anzeigeleuchten unverzüglich ersetzen. Den Startschlüssel nicht während des Betriebs abziehen. ...
2. Allgemeines zum Motor H50 Die H-Serie Beginnend mit dem wassergekühlten 4-Zylinder-Modell 4H50TIC, setzt Hatz mit der neuen Generation auf Common-Rail-Technologie, Abgas-Turbolader mit Ladeluftkühlung, externe AGR und DOC bzw. DPF mit DOC. Draufsicht H50 Wartungsseite (Bedienseite) Abgasseite Verfügbare abgasrelevante Abgasnorm...
2.1.3 Gewichte (ohne Betriebsflüssigkeiten) Ausführung Fan2Flywheel (F2F) OpenPowerUnit (OPU) Silent Pack Gewicht in kg – 3H50 TI – 3H50 TIC – 3H50 TICD 4H50 TI 4H50 TIC – 4H50 TICD 2.1.4 Motor-Typenschild Das Motor-Typenschild ist am Kurbelgehäuse angebracht und enthält folgende Motordaten: Modellbezeichnung des Motors Motornummer (Seriennummer des Motors)
3. Transport WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäßes Anheben und Transportieren. Quetschgefahr durch Herabfallen oder Kippen des Motors. Zum Anheben darf nur die serienmäßig angebrachten Hebeösen verwendet werden. Vor Anheben des Motors sind die Hebeösen auf Verformung zu prüfen. Anheben mit verformten Hebeösen ist untersagt. ...
Hebeösen F2F Hebeösen OPU maximal Gewicht 185 kg 270kg 3.1 Transportbedingungen Den Motor nur an den serienmäßig angebrachten Hebeösen anheben. Vorhandene Hebeösen (Hatz Auslieferzustand) verwenden. Beim Transport des Geräts die Sicherheitshinweise beachten. Beim Transport die gültigen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften beachten.
3.4 Vorübergehende Stilllegung Folgende Stilllegungsmaßnahmen durchführen, wenn die Absicht besteht, das Gerät über längere Zeit (3-12 Monate) außer Betrieb zu nehmen: Schritt Maßnahmen bei Stilllegung Kraftstoffbehälter weitgehend entleeren und mit FAME*-freiem Kraftstoff befüllen. Motor einige Minuten betreiben, damit sich nur noch FAME*-freier Kraftstoff im Kraftstoffsystem befindet.
4. Montageanleitung Der Start des Motors ist bis zum vollständigen Einbau untersagt. Änderungen ohne Genehmigung im Voraus von Hatz heben die Gewährleistung auf. Der Einbau darf nur von ausgebildetem Fachpersonal unter Beachtung dieser Montageanleitung, aller sicherheitsrelevanten Maßnahmen und den Vorschriften des Gesetzgebers erfolgen.
4.2.2 starre Motorlagerung VORSICHT Verletzungsgefahr Bei einer starren Motorbefestigung müssen die Motorfüße / Bodenplatte spannungsfrei (einzuhaltende Ebenheitstoleranz der Auflagefläche 0,2mm) aufgestellt sein. Die Motorlagerung darf nicht auf lackierten Oberflächen erfolgen. Die Nichtbeachtung kann zur Verletzungsgefahr, zu Bruch der Motorfüße / Bodenplatte und somit zum Motorschaden führen.
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Für eine elastische Lagerung gilt grundsätzlich, dass die Aufstellbasis B möglichst breit sein soll, weil so die Schwingungsausschläge und damit auch die Kräfte klein gehalten werden können. Die Belastung auf die Motorlagerung darf bei Hydrolager max. 4g betragen. Bei zylindrischen Gummipuffern darf die Belastung auf die Motorlagerung 2g in Druckrichtung und 0,5g in Schubrichtung betragen, dabei muss das Gesamtgewicht gleichmäßig auf den 4 zylindrischen Gummipuffern verteilt sein und darf dabei das Gesamtgewicht von maximal 300kg nicht überschreiten.
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Sonderfall: Durch die offene, nicht angeflanschte Bauweise muss eine HOCHELASTISCHE Kupplung als Wellenverbindung zwischen dem elastisch gelagerten Motor und der starr aufgebauten Pumpe verwendet werden. Unzulässig sind dagegen die beiden Varianten im Bild unten, da hier Motor und Maschine separate Schwingungssysteme bilden welche gegeneinander arbeiten, wodurch die elastische Kupplung oder der Riemen beschädigt werden.
4.2.3.1 Schwingungsdämpfer Die Auflagefläche für die Befestigung des Motors muss eine Ebenheitstoleranz von max. 1mm einhalten. Die Motorlagerung darf nicht auf lackierten Oberflächen erfolgen. Härte max. zul. Schräglage zur Schwingungsdämpfer Ø (mm) h (mm) (Shore A) Belastungsrichtung Hydrolager V600 64/89 32/91 20°...
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Bei den optionalen Anbaumöglichkeiten Ölfilter vertikal, Klimakompressor oder Hydraulikpumpe muss die Aufspannposition über Distanzscheiben korrigiert werden, da es sonst zu einer Bauteilkollision kommt. In der nachfolgenden Übersicht ist es ersichtlich wie viele Distanzscheiben nötig sind. Anzahl der Distanzscheiben Nicht zulässig 10/11...
4.2.3.2 gleichmäßige Lagerbelastung Bei der Verwendung von Lagerelementen ist darauf zu achten, dass eine gleichmäßige Lagerbelastung vorliegt. Vom Gesamtgewicht dürfen nicht mehr wie 60% auf A oder B liegen. Ermittlung der Lagerkräfte (falls Schwerpunkte von Motor, Anbau wie Hydraulikpumpe, Generator, und deren Eigengewichte bekannt) Motor Anbau ...
4.3 Energiebilanz Die Energiebilanz sieht in etwa so aus: ca. 33% steht der Motorleistung für die nutzbare Arbeit zur Verfügung ca. 25% sind im Abgas enthalten ca. 35% sind in der Kühlluft bzw. Kühlwasser enthalten der Rest (ca.7%) wird über die Motorfläche abgestrahlt 4.4 Einbau von Motoren unter einer Verkleidung Um ein System erfolgreich einzuhausen, ist es notwendig, die abgestrahlte Wärme des Motors, der Abgasleitung und der applizierten Geräte aus dem Motorraum wieder...
Der Motorkühler sollte vor äußeren Verschmutzungen geschützt werden. Außerdem ist beim Einbau darauf zu achten, dass die Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten nicht eingeschränkt wird. 4.5.1.1 Einbau unter einer Verkleidung Beispiel Sauglüfter Luftstrom Luftstrom Abtrennung Kühlluftführung Die Anschlüsse der Trennbleche am Kühler müssen elastisch ausgeführt sein (z.B. Gummidichtlippe).
4.5.1.3 Einbau in Verbindung mit einer Kabinenheizung Verschlussventil Rücklauf Kabinenheizung Kabinenheizung Kabine Zulauf Kabinenheizung Thermostat Varianten Kabinenheizung Variante Zusatzmaßnahme beim Befüllen keine Zusatzmaßnahmen beim Befüllen erforderlich. Entlüftungsschraube anbringen oder Vakuumbefüllung notwendig. Vakuumbefüllung notwendig. Bei Variante 2 und 3 Rücksprache mit Hatz erforderlich. 4.5.1.4 Das Thermostat Das Wachselement des Thermostats öffnet bei 80 °C und ist bei 95 °C vollständig geöffnet.
4.5.2 Kühlflüssigkeit Siehe Anleitung zum Dieselmotor Kapitel Kühlflüssigkeit. 4.5.3 Motorkühler WARNUNG Verletzungsgefahr durch rotierende Teile Bei offenen Aufbauten ist ein Eingreifschutz zum Lüfter und zum Poly-V-Riemen zwingend erforderlich. Hatz Schutzvorrichtungen anbringen. Die maximale Kühlmitteltemperatur T beträgt 105°C. Der (Standard-)Motorkühler von Hatz ist eine Heavy-Duty-Ausführung und benötigt üblicherweise kein Grobschmutzgitter.
4.5.3.1 Verschlauchung Wasserkreislauf Übergabestelle Durchmesser -1,5 Kühler Ø 32 -1,5 Kurbelgehäuse Ø 32 -1,5 Thermostat Ø 32 -1,5 Kühler Ø 32 4.5.3.2 Ausgleichsbehälter Die Größe des Ausgleichsbehälters sollte 2,4 ±0,2 Liter bei einer Kühlwassermenge von 13,2 Liter und einer Kühlmittelbefüllung von 50% betragen. Bei der Größe des Ausgleichsbehälters muss sichergestellt sein, dass bei geöffnetem Thermostat (85°C Kühlwasseraustrittstemperatur am Motor) vor der Wasserpumpe ein Überdruck von 0,3 bar ansteht.
4.5.3.2.4 Verschlauchung Kabinenheizung -1,5 Rücklauf Kabinenheizung Einleitung mit T-Stück Ø 32 -1,5 Zulauf für Kabinenheizung Ø 22 Steuerung der Kabinenheizung über Verschlussventile wird bevorzugt (hier kein Bypass bei nicht-Benutzung), keine Einschränkungen im Temperaturbereich. Wenn die Kabinenheizung konstant durchströmt wird, darf ein Volumenstrom von maximal 10 l/min bei einer Druckdifferenz von mindestens 100mbar nicht über- bzw.
4.6 Kraftstoffsystem 4.6.1 Kraftstoff GEFAHR Feuergefahr durch Kraftstoff Auslaufender oder verschütteter Kraftstoff kann sich an heißen Motorteilen entzünden und schwere Verbrennungen verursachen. Nur bei abgestelltem Motor auftanken. Nie in der Nähe offener Flammen oder zündfähiger Funken auftanken. Nicht rauchen.
Kupfer wirkt als Katalysator, setzt in Verbindung mit dem in heutigen Standard- Kraftstoffen vorhandenen FAME (Fatty Acid Methyl Ester, Fettsäuremethylester) – Anteil von bis zu 7% die Oxidationsstabilität des Kraftstoffes massiv herab und führt so ebenfalls zu einem beschleunigten Zusetzen der Einspritzdüsen mit Verbrennungsrückständen. Galvanisch verzinkte (passivierte) Bauteile dürfen verwendet werden! 4.6.2 Kraftstoffspezifikationen Folgende Dieselkraftstoffe dürfen eingefüllt werden:...
4.6.3 Kraftstoffschema mit Vorfilter, Wasserabscheider und Förderpumpe Injektor Rücklauf Rücklauf HD-Pumpe Rücklauf zum Tank Rücklauf zum Vorfilter Zulauf vom Tank Messstelle Ansaugunterdruck Rücklauf Rail Messstelle Förderdruck Messstelle Rücklaufdruck zum Tank Spezifikation DIN 73379 - 8x3 – A6 oder DIN 73379-8x3-B1 oder höherwertig Kraftstoff Leitung Kraftstoffvorfilter und Kraftstoffförderpumpe möglichst nahe am Tank positionieren.
4.6.4.2 Kraftstoffvorfilter Aufgrund unterschiedlicher Lagerungen vom Kraftstoff in diversen Einsatzgebieten kann die Kraftstoffsauberkeit nicht immer gewährleistet werden. Daher können Kondenswasser und Ablagerungen entstehen. Deshalb ist es erforderlich, einen Kraftstoffvorfilter mit Wasserabscheider (und Wasserstandsensor) zu applizieren. Durch diese Maßnahme wird die Filterstandzeit erheblich erhöht. Dieser Kraftstoffvorfilter muss von Hatz sein, da der darin befindliche Wassersensor in die Motorsteuerung mit eingebunden ist.
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VORSICHT Gefahr der Umweltverschmutzung durch verschütteten Kraftstoff. Kraftstoffbehälter nicht überfüllen und keinen Kraftstoff verschütten. Entweichenden Kraftstoff auffangen und keinen Kraftstoff verschütten. Wenn ein Kraftstoffbehälter appliziert wird, muss darauf geachtet werden, dass dieser keine Bearbeitungsrückstände, Verunreinigungen, Wasser, etc. aufweist. Am Kraftstoffbehälter ist eine Ablassöffnung an der tiefsten Stelle vorzusehen, um Wasser und Schmutz bei Bedarf ablassen zu können.
4.7 Abgassystem WARNUNG Verbrennungsgefahr durch heiße Abgasanlage. Heiße Oberflächen am gesamten Abgassystem! Explosivstoffe, sowie leicht brennbare Stoffe vom Motor fernhalten. Schutzeinrichtungen anbringen. Schutzhandschuhe tragen. WICHTIGER HINWEIS Der Gerätehersteller ist dazu verpflichtet, dass bei der vollständigen Maschine alle Sicherheitsvorkehrungen (z.B. Hitzeschutz beim Diesel-Oxidations-Katalysator) getroffen werden, damit eine Verletzung durch heiße Oberflächen ausgeschlossen werden kann.
4.7.2 zulässiger Abgasgegendruck Wenn zusätzliche Schalldämpfer verwendet werden, aber auch wenn über Rohrbögen oder flexible Leitungen das Abgas aus dem Motorraum geleitet wird, ist auf den zulässigen Abgasgegendruck zu achten. Die Messstelle des Abgasgegendrucks befindet sich unmittelbar hinter dem Abgas-Turbolader. Messstelle Abgasgegendruck Constant Speed Variable Speed...
4.7.3 Empfohlene Dimensionierung der Abgasanlage Die Auslegung der Abgasanlage richtet sich an die unter Kapitel 4.7.2 zulässiger Abgasgegendruck, Seite 55 angegebenen Abgasgegendrücke. Der empfohlene Rohrdurchmesser für die Weiterführung der Abgasleitung entspricht dem Außendurchmesser des DOC (Ø 52mm). Zu beachten ist, dass Rohrbögen ab 45° den Abgasgegendruck erheblich beeinflussen! 4.7.4 Abgasverrohrung nach der Abgasnachbehandlung ACHTUNG Sachschäden durch Missachtung der Montageanleitung...
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Von Hatz freigegebene Abgasverrohrung ohne Kompensator Abgasrohrabstützung am Motor + Hatz Abgasrohr Abgasrohrabstützung am Motor+ 300mm Rohr + Rohrbogen...
Für den Rohrleitungsweg können diese Teile bei Hatz bezogen werden. Rohradapter einseitig geschlitzt mit Innen-Ø 52 x 80mm x 1,5mm passender Rohrschelle Innen-Ø Variante 1: 55 x 90mm Rohrverbinder Innen-Ø Variante 2: 58 x 90mm Abgasrohr gerade Innen-Ø52x980mm x 1,5mm Innen-Ø55,7 (Aufweitung) Abgasrohr gebogen Innen-Ø52x220mm x 1,5mm...
4.7.6 DOC motorseitig angebaut VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Abgasanlage. Heiße Oberflächen am gesamten Abgassystem! Explosivstoffe, sowie leicht brennbare Stoffe vom Motor fernhalten. Schutzeinrichtungen anbringen. Schutzhandschuhe tragen. - rückwärtige Ansicht - Auslassöffnung beliebig verdrehbar Die Auslassöffnung des Diesel-Oxidations-Katalysators kann beliebig verdreht werden, der Verdrehwinkel muss nur soweit eingeschränkt werden, dass der Abgasstrom nicht auf den Motor gelenkt wird, bzw.
4.7.7 DOC weggebaut VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Abgasanlage. Heiße Oberflächen am gesamten Abgassystem! Explosivstoffe, sowie leicht brennbare Stoffe vom Motor fernhalten. Schutzeinrichtungen anbringen. Schutzhandschuhe tragen. Für weggebaute DOC`s ist dieses Halteblech zur chassisseitigen Montage verfügbar. Flansch zum Turbolader Außen-Ø...
4.7.8 Schalldämpfer TIC/TICD Nach dem DOC kann noch zusätzlich der Hatz Nachschalldämpfer chassisfest montiert werden. 4.7.9 Dieselpartikelfilter (DPF) VORSICHT Schnittgefahr! Scharfe Kanten am Dieselpartikelfilter. Schutzausrüstung (Handschuhe) tragen. GEFAHR Feuergefahr durch heiße Abgasanlage. Die Abgasanlage und insbesondere der Dieselpartikelfilter können sehr heiß...
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Öffnen der V-Bandschelle für Positionskorrektur NICHT zulässig. Öffnen der V-Bandschelle für Positionskorrektur zulässig. Dieselpartikelfilter Motorfest (mit möglichen Abgasaustritt-Positionen) Abgasaustritt 180° drehbar...
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Dieselpartikelfilter weggebaut (Chassis) Active Abmaße Abgaseintritt Innen-Ø 55,60mm Abgasaustritt Außen-Ø 55mm Abgaseintritt/Abgasaustritt beliebig drehbar. Horizontal, vertikal oder beliebig montierbar. Dieselpartikelfilter weggebaut (Chassis) Active Premium Abmaße Abgaseintritt Innen-Ø 55,60mm Abgasaustritt Außen-Ø 55mm Abgaseintritt/Abgasaustritt beliebig drehbar. Horizontal, vertikal oder beliebig montierbar.
4.8.2 Luftfilterauswahl, Dimensionierung und Ansaugstrecke Die wichtigsten Abmaße des Hatz-Luftfiltersystems inklusive Befestigungsmaterial und Regenkappe. Europiclon 200 Für Anwendungen mit geringerem Staubanfall kann der Europiclon 200 verwendet werden. Dieser ist jedoch nicht Bestandteil des Hatz Verkaufsprogramms.
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Europiclon 300 Sekundärfilter Primärfilter Staubaustragsventil...
4.8.2.1 Luftfilteranbau über dem Motor TI / TIC / TICD 4.8.2.2 Schräglagen Luftfilter Zulässige Schräglagen Luftfilter...
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Zulässige Schräglagen Luftansaugung ohne Regenkappe mit Regenkappe Zulässige Schräglagen Staubaustragsventil Durch den tangentialen Lufteintritt werden ca. 82% des Staubes vorabgeschieden, die über das große Staubaustragsventil durch Pulsation ausgeworfen werden. Das Staubaustragsventil sollte regelmäßig von Verklebungen durch Schmutz, Staub, etc. gereinigt werden. Der Abstand der Dichtlippen sollte max. 2mm betragen.
4.8.2.3 Ansaugstrecke ACHTUNG Bei den Schläuchen mit Spiraldrahteinlage ist folgendes zu beachten: In sehr staubigen oder schmutzigen Umgebungen muss der Schlauch regelmäßig auf Undichtigkeiten überprüft werden. Zwischen den Spiralen ist der Schlauch sehr dünn (1,5 – 2 mm). Nicht mit scharfen oder spitzen Gegenständen berühren. ...
empfohlene Variante mögliche Alternative Um die Filterstandzeit zu erhöhen muss die Eintrittsöffnung für die Ansaugluft immer in der staubärmsten Zone des Gerätes liegen und zudem auch gegen Spritzwasser und Regen (z.B. mittels Regenkappe) geschützt sein. 4.8.3 Auslegung Verbrennungsluftleitung / Ansaugunterdruck 4H50 Constant Speed Variable Speed...
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Hier werden die bei Volllast und unbeladenem Filter maximal zulässigen Ansaugunterdrücke vorgegeben, die maximale Beladung des Filters ist erreicht, wenn der Ansaugunterdruck bei 2800min-1 und Volllast 30mbar über dem Wert des unbeladenen Filters liegt. Bei der Auslegung der Leitung für das Ansaugsystem zwischen Luftfilter und Abgas- Turbolader ist ein Schlauch mit Ø70 lichte Weite zu verwenden.
4.8.4 mögliche Anschlussmöglichkeiten Ansaugschlauch Vertikal Ansaugschlauch horizontal Ansaugschlauch seitlich (360° drehbar) 4.9 Schmieröl Es ist für den Motor betriebswichtig, dass Ölmessstab, Öleinfüllung, Ölablass und Ölfilter gleich gut zugänglich sind. Nötigenfalls sind für Öleinfüllung und für Ölablass Verlängerungen notwendig. Fordern Sie dazu bitte Vorschläge an. Ein Tipp: Versuchen Sie selbst, am Mustergerät Öl einzufüllen, Öl abzulassen und den Ölfilter zu wechseln.
4.9.4 Ölfilteranbaumöglichkeiten Anbauposition horizontal (Standard) Anbauposition vertikal (Bei vertikalen Ölkühler ist eine Absenkung der Anbauposition notwendig siehe Kapitel 4.2.3.1 Schwingungsdämpfer, Seite 37) Ölfilterpatrone Ölkühler 4.9.5 Dauerschräglagen 4.9.5.1 Dauerschräglagen F2F *maximal 7 Stunden, 30° ohne zeitliche Einschränkung Befindet sich der Motor mit einer dauerhaften Schräglage in einer Applikation, so ist der Tauchstab auf die Dauerschräglage abzuändern (neue Min/Max Markierung).
4.9.5.3.1 Montage Kurbelgehäuseentlüftung (ProVent) 55° Dauerschräglagen Auslieferungszustand Luftansaugung vertikal Luftansaugung seitlich HINWEIS Die Kurbelgehäuse Verschlauchung muss stetig fallend verlegt werden.
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Minimale Höhe Kurbelgehäuseentlüftung – Position über Zylinderkopfdeckel (grüner Bereich) Draufsicht: Frontansicht:...
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Minimale Höhe Kurbelgehäuseentlüftung – Position außerhalb Zylinderkopfdeckel, innerhalb Kurbelgehäuse (grüner Bereich) Draufsicht: Frontansicht:...
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Verdrehung des Deckels zur Kurbelgehäuseentlüftung mittels der 4 Innensechskantschrauben ist in 90° Schritten zulässig. Das Ausbaumaß von 70mm ist beim Einbau in der Maschine ebenfalls zu berücksichtigen. HINWEIS Nach der Montage der Kurbelgehäuseentlüftung ist die Verschlauchung auf mögliche Scheuerstellen und Abknickungen zu untersuchen und –falls vorhanden- zu beheben.
5.2 Open Power Unit (OPU) Kombikühler (Motorkühler/Ladeluftkühler mit integriertem Ausgleichsbehälter) 3te Hebeöse Luftfilter (Anbau optional) Steuergerät EDC 17CV54 Halter für Stecker Motorlagerung auf Konsole 5.3 Kombikühler mit integriertem Ausgleichsbehälter Öffnung für Kühlmittelflüssigkeit Entlüftung AGR-Kühler Vom integriertem Ausgleichsbehälter zur Wasserpumpe Kühlmittelstandssensor Halter OPU Kühler (Montagehilfe nicht dazu bestimmt komplette Geräte anzuheben)
6.1.3 Anschlüsse EDC 17CV54 Ausgänge: - Digital Diagnoselampe (Blinkcode) Wartungsanzeigelampe Übertemperaturlampe … Eingänge: - Analog Gaspedal (Doppel-Poti) Multi-State-Switch - Digital Fernstart/-stop Diagnoseanforderung … CAN-Bus SAE J1939 EDC 17C81 Ein-/Ausgänge: CAN-Bus SAE J1939 - Digital ...
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EDC 17CV54 DAE-Dichtungsbereich (Umgebungsdrucksensor) Temperaturmessstellen (bis max. + 105°C) Befestigungsstellen Halter zur Kabelfixierung EDC 17C81 DAE-Dichtungsbereich (Umgebungsdrucksensor) Temperaturmessstellen (bis max. + 105°C) Befestigungsstellen HINWEIS Das Steuergerät muss vom Motor weggebaut und schwingungsentkoppelt sein! Montage am Kühler zulässig (vgl. OpenPowerUnit). WICHTIGER HINWEIS Spannungsversorgung des Steuergerätes entweder über den Sicherungsträger (Standard bei OpenPowerUnit) oder direkt von der Batterie (meist bei Fan2Flywheel, siehe Abbildung).
EDC 17CV54 12V EDC 17CV54 24V EDC C81 12V EDC C81 24V mit DC/DC Wandler WICHTIGER HINWEIS Bei Verwendung eines Batteriehauptschalters ist die Spannungsversorgung des Steuergeräts nach dem Hauptschalter abzunehmen. Dabei wird die vollständige Trennung aller Komponenten gewährleistet. Vor dem Betätigen des Batteriehauptschalters muss nach „Zündung Aus (Zünd-Start- Schalter)“...
6.2 Motorüberwachung (Motoransteuerung und Sensorik) 6.2.1 Aktuatoren (Drehzahlverstellung), Anzeigeinstrumente Zwischen der Schnittstelle Steuergerät und dem Bedienmodul (Armaturenkasten, CAN- Multifunktions-Touchdisplay, CAN-Multifunktions-Tastendisplay,…) darf die Kabellänge max. 10m betragen bei einem Leitungsquerschnitt von 1mm². Drehzahlverstellungen IP Schutzart Bowdenzug (CAN) IP66 Gasdrehknopf (CAN) IP66 Gaspedal (CAN) IP69K Handhebel (CAN)
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Anzeigeinstrumente IP Schutzart Hatz Armaturenkasten IP65 (ttCAN) Hatz Armaturenkasten IP65 (tmCAN) CAN-Display IP65 „IFM“...
6.2.2 Service-Intervall zurücksetzen 6.2.2.1 ttCAN HINWEIS/NOTE Siehe Anleitung zum Dieselmotor. 6.2.2.2 tmCAN HINWEIS/NOTE Die Rückstellung des Service-Intervalls ist erst ab Steuergeräteversion V710 und Armaturenkasten tmCAN 02487901 möglich. Schritt Beschreibung Startschlüssel auf Stellung 1 (I) drehen. „ - Taste“ (1) und „SET-Taste“ (2) gleichzeitig drücken. Passwort „1704“...
6.2.2.3 IFM-Panel HINWEIS/NOTE Die Rückstellung des Service-Intervalls ist erst ab Steuergeräteversion V710 möglich. Schritt Beschreibung Äußeren zwei Tasten (1) und (4) min. 2 Sekunden gleichzeitig drücken. „Wartungserinnerungen“ mit den Pfeil Tasten auswählen und mit „OK“ öffnen. Mit der zweiten Taste von links (2) „Service zurücksetzen“ öffnen.
Passwort „2354“ eingeben und mit „OK“ bestätigen. Service zurücksetzen mit „OK“ bestätigen. Gehen Sie mit der „linken Pfeiltaste“ zurück ins Hauptmenü. 6.2.2.4 CAN – Befehl HINWEIS Alle Werte sind hexadezimal. CAN ID Data 18FFCD6E...
6.2.3 Start/Stop-Steuerung mittels ECU – Gefahrenvermeidung GEFAHR Lebensgefahr, Verletzungsgefahr oder Gefahr von Sachschäden durch ungewollte / unerwartete Geräteinbetriebsetzung. Stellen Sie als Betreiber des Geräts sicher, dass alle Personen, die am / mit dem Gerät arbeiten, mit dem Inhalt dieser Anleitungen vertraut sind. ...
6.3 Batteriegrößen GEFAHR Lebensgefahr, Verletzungsgefahr oder Gefahr von Sachschäden durch falsche Anwendung von Batterien. Kein Werkzeug auf die Batterie legen. Vor jeder Durchführung von Arbeiten an der elektrischen Anlage immer den Minus-Pol der Batterie abklemmen. Nie Pluspol (+) und Minuspol (-) der Batterie vertauschen. ...
Batteriekapazität max. 110Ah/450A DIN max. 66Ah/300A DIN Ist innerhalb des Geräts eine größere Batteriekapazität gesetzt, als aufgrund der allgemeinen Freigabe gestattet werden kann, sind unbedingt Zusatzmaßnahmen notwendig. Ein Beispiel hierfür ist die Verwendung der Starterbatterien eines wesentlich größeren Hauptmotors, wenn der Hatz-Motor innerhalb der Applikation als Zusatzaggregat dient. Hierzu bitte mit der nächsten Hatz-Servicestelle Rücksprache halten.
6.3.2 Einbauraum Die Positionierung des Batterieeinbaus im Motorraum ist durch Temperaturmessungen zu verifizieren. HINWEIS die max. Umgebungstemperatur von Batterien beträgt +60°C Einbau der Batterie gut zugänglich für Wartungsarbeiten Batteriebefestigung gegen Eigenbewegung absichern Belüfteter Batterieeinbauraum Anbau von elektrischen Schaltern in Batterienähe wegen Funkenbildung und dadurch möglicher Explosionsgefahr nicht gestattet 6.4 Starter...
6.4.2 Dimensionierung der Leitungen zw. Starter u. Batterie 160,0 140,0 120,0 100,0 80,0 60,0 40,0 20,0 Einfache Länge der Starterhauptleitung (+ oder - Leitung) [m]...
6.7 Verkabelung WICHTIGER HINWEIS Alle Kabelstränge und Leitungen hinter ortsfesten Steckverbindungen müssen nach maximal 100 mm zugentlastet werden. WICHTIGER HINWEIS Bei dichten Steckverbindungen muss gewährleistet werden, dass die Leitungen ca. 50mm gerade aus dem Stecker geführt sind und die Einzeladerabdichtungen einen passenden Durchmesser haben, da sonst eine Abdichtung der Steckverbindung nicht gegeben ist.
7. Kraftabnahmestellen 7.1 Hauptabtrieb (Schwungradseite) HINWEIS Vor der Montage von weiteren Anbauteilen, ist das Korrosionsschutzwachs von den Anschraubflächen zu entfernen und die Flächen zu säubern. axial (F1) 3000N, richtungsunabhängig radial (F2) siehe Diagramm max. zul. Massenträgheitsmoment 0,2 kgm² 4H50 0,234 kgm² Schwungrad+Motor 3H50 0,217 kgm²...
7.1.1 Kombischwungrad 6,5“/8“ mit Anschlussgehäuse / 10 Zoll Schwungrad 6,5 Zoll 8 Zoll Passungsdurchmesser Hinterschnitt Für die Herstellung eines Kombischwungrades notwendige Abweichung von der SAE -Norm inch inch inch inch inch 184,2 7 ¼ 215,90 8 ½ 263,52 12,9 20,1 Anschlussgehäuse Schwungrad Anschlussgehäuse...
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Anschlussgehäuse SAE 4 mit 10“ Schwungrad 72mm 28,4mm 276,4mm 14,3mm 314,32mm 8,3mm 357mm 53,8mm 361,95mm...
7.1.3 Kraftabnahme 7.1.3.1 nicht trennbar Die angebotenen Antriebselemente dürfen nur, entsprechend den Hinweisen in den Maßblättern und dieser Montageanleitung, eingesetzt werden. Die zulässige Desachsierung von elastischen Kupplungen darf nicht überschritten werden. Die Belastbarkeit der Kraftabnahmestellen am Motor ist in diesem Kapitel zu finden. Die Überforderung von Kraftabnahmestellen, besonders durch unkontrollierbare Riemenspanneinrichtungen, kann zu Lagerschäden und Wellenbrüchen führen.
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Fazit: Hatz empfiehlt die Verwendung von kontrollierbaren Riemenspannvorrichtungen um die Lagerkräfte zu begrenzen, und vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Zwei weitere Empfehlungen für Riementriebe: 1. Riemenscheibe so nahe wie möglich an der Lagerstelle montieren um die Lagerbelastung klein zu halten (siehe Kapitel 7.1.2 Anschlussgehäuse mit Außenlager, Seite 109).
7.1.3.3 Hydraulikpumpen am Hauptabtrieb VORSICHT Verletzungsgefahr oder Gefahr von Motor- oder Hydraulikpumpenschäden durch Nichtbeachtung der Anbau- / Betriebsanleitung Ihrer Hydraulikpumpe. Stellen Sie als Betreiber des Geräts sicher, dass alle Personen, die am Gerät arbeiten, mit dem Inhalt dieser Anleitungen vertraut sind. ...
7.1.4 Kupplungen Kupplungen sind in 6,5 Zoll und 8 Zoll lieferbar, beide sind mit SAE5 sowie auch mit SAE4 Anschluss kombinierbar SAE 6,5 Zoll SAE 8 Zoll...
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SAE 5 Zoll Anschluss SAE 4 Zoll Anschluss Bohrung Ø101,6 Bohrung Ø101,6 M14 – 2-Lochflansch M14 – 4-Lochflansch Lochkreis Ø146 Lochkreis Ø162 Kupplungsnaben Naben sind in folgenden Maßen verfügbar: Vorgebohrt Ø18,9mm 7/8 Zoll, 13 Zähne nach ANSI B92.1a/1976 ...
7.3 Nebenabtrieb 7.3.1 Nebenabtrieb Hydraulik HINWEIS Die Summe der Drehmomente aller Nebenabtriebe darf 100Nm nicht überschreiten. 7.3.1.1 Hydraulikpumpe Nebenabtrieb Es sind max. bis zu vier Hydraulikpumpen an den beiden Nebenabtrieben anflanschbar. = 100Nm = 1,1 x n hydr. motor = 80Nm = 1,0 x n hydr.
7.3.2 Klimakompressor HINWEIS Klimakompressoranbau nur mit 12V und 1,116 Übersetzung möglich. Länge: 218mm Tiefe: 125mm = 0,86 x Klimakompressor motor Höhe: 142,5mm...
8. Generelle Einsatzgrenzen Bis 1460m über Meeresspiegel kommt es zu keiner Leistungsreduzierung. Erst über 1460m wird die Motorleistung dem Umgebungsluftdruck entsprechend reduziert. Der Motor besitzt einen Umgebungsdrucksensor im Steuergerät (ECU). 8.1 Kaltstartfähigkeit Kaltstart mit 12V Ausrüstung -25°C -32°C Kaltstart mit 24V Ausrüstung -40°C (mit Sonderfreigabe möglich) Diese Angaben gelten bis zu einer Höhe von 1460m über Meeresspiegel.
Motorschutzfunktion: Verzögerte Drehzahlannahme nach Kaltstart Da aufgrund der hohen Ölviskosität bei kalten Temperaturen der Aufbau des Öldrucks verzögert stattfindet, nimmt der Motor zum Schutz die Drehzahl erst nach Ablauf gemäß Diagramm an. Starttemperatur [°C] 8.2 Maximal zulässig Drehzahl im Schubbetrieb HINWEIS Maximale Drehzahl im Schubbetrieb ...
8.3 Block Heater GEFAHR Gefahr von schwerwiegenden Motorschäden und Feuergefahr Abbrennen des Heizelementes kann erfolgen bei ungenügend befülltem oder nicht befülltem Kühlwasserkreislauf. U = 230V P = 400W Empfohlene Einschaltdauer -20°C -10°C -5°C 0°C +10°C °C Stunden...
9. Berührungsschutz-Gerätesicherheit Es liegt in der Verantwortung des Herstellers, die Sicherheitsvorschriften, die für einen Motor in einer fertigen Maschine gelten, zu beachten und einzuhalten. In dem folgenden Kapitel wird aufgezeigt, welche Berührungsschutzeinrichtungen von Hatz lieferbar sind. Es folgt eine Übersicht, in der heiße Oberflächen (Diesel Oxidations Katalysator, Abgas-Turbolader (ATL),…) und sich drehende Teile (Schwungrad, Lüfter, Poly-V Riemen,…) aufgezeigt werden.
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Rotierende Teile: Pos. Bezeichnung Funktion Keilriementrieb (Lüfter, Keilrippenriemen Lichtmaschine) Klimakompressor Schwungrad...
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Heiße Oberflächen: Pos. Bezeichnung Ladeluftrohr Diesel Oxidations Katalysator (DOC) / Flansch zum Turbolader Dieselpartikelfilter (DPF) Abgas-Turbolader (ATL) AGR-Vorkühler Abgaskrümmer...
9.2 Berührungsschutz Diesel Oxidations Katalysator/Abgas-Turbolader Der Austritt vom DOC kann auch mit dem Berührschutz in alle Richtungen gedreht werden. Eingreifschutz für Poly-V-Riemen Eingreifschutz für Lüfter (optional) (optional)
10. Wartung 10.1 Zugänglichkeit der Wartungsstellen Beim Einbau des Motors ist darauf zu achten, dass alle Wartungsstellen leicht zugänglich sind und der Wartungsaufkleber gut lesbar am Motor und/oder Maschine angebracht ist. Ist keine leichte Zugänglichkeit gegeben, besteht die Gefahr, dass die notwendigen Wartungsarbeiten nicht bzw.
10.2 Wartungsintervalle Detaillierte Informationen über die Durchführung der Wartungsintervalle können der Anleitung zum Dieselmotor entnommen werden. Alle 8-15 Betriebsstunden bzw. vor dem täglichem Start Ölstand kontrollieren Ansaugbereich der Verbrennungsluft kontrollieren Kühlerlamellen auf Verschmutzung kontrollieren Kühlsystem prüfen Jährlich Kühlmittelkonzentration prüfen Alle 500 Betriebsstunden oder alle 2 Jahre Motoröl und Ölfilter wechseln Kraftstoff-Vorfilter wechseln Kraftstoff-Hauptfilter wechseln...
12. Prüfung des Motoreneinbaus (Checkliste) Der Motor kann nur so gut funktionieren, wie es seiner Einbausituation entspricht. Motorschäden, deren Ursache ein ungünstiger Motoreinbau, eine vernachlässigte Leistungskalkulation oder eine nicht passende Drehzahlwahl sind, können nicht als Gewährleistungsfall betrachtet werden. Bitte benutzen Sie den vorausgegangenen Leitfaden auch als Checkliste bei der abschließenden Prüfung des Motoreinbaus! Wir empfehlen so vorzugehen: 12.1 Montagehinweis...
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VORSICHT Gesundheitsgefährdung durch Einatmen von Rauchgas. Um blanke Metallteile vor Korrosion zu schützen, werden die betreffenden Teile mit einem Schutzwachs versehen. Bei Erstinbetriebnahme des Motors verdampft dieses Schutzwachs an heißen Bauteilen. Dies kann zu einer kurzen Rauchentwicklung führen. Rauchgas nicht einatmen. ...
Übersicht – Hatz Armaturenkasten Startschlüssel Vorglühanzeige Betriebsanzeige Ladekontrolle Öldruckanzeige Zündschloss Betrieb Starten HINWEIS Weitere Details zum Armaturenkasten siehe Anleitung zum Dieselmotor, Kapitel HATZ – Armaturenkasten. Vorgehensweise HINWEIS Max. 20 Sekunden starten. Wenn der Motor dann noch nicht läuft, Startschlüssel in Stellung „0“ zurückdrehen und Ursache beseitigen (siehe Anleitung zum Dieselmotor Kapitel Störungssuche und - beseitigung).
Startschlüssel auf Stellung „I“ belassen, bis die elektrische Kraftstoffpumpe hörbar abschaltet (nach ca. 30 Sekunden). Startschlüssel auf Stellung „0“ zurückdrehen. Hinweis: Die Schritte 2 und 3 mehrmals durchführen um die Luft aus dem Kraftstoffsystem zu drücken. Motor starten Startschlüssel erneut auf Stellung „I“ drehen. Wenn die Vorglühanzeige erlischt, Startschlüssel auf Stellung „II“...
Sind, falls vorhanden, die Zu- und Abluftleitungen flexibel, mit der richtigen Dimension und an der richtigen Stelle verlegt? Wurden die Leitungen und Schläuche Scheuerstellen- und Kollisionsfrei verlegt? Wurde die richtige Fehlerersatzreaktionsvariante gewählt? Wurde die Abgasleitung, falls vorhanden, so gewählt, dass der Abgasgegendruck innerhalb des Toleranzbandes liegt und wurde die Abgasleitung flexibel verlegt? ...
Kühlwassereinfüllung Kühlmittelablass Kühler (Lamellen) Luftfilter Filter Kurbelgehäuseentlüftung (ProVent) Riemen (Gebläse, Lichtmaschine) Kühlluftwege Batterie Kraftstoffhauptfilter Kraftstoffvorfilter mit Wasserabscheider ist der Motor für Reparaturarbeiten gut ausbaubar? Diagnoseschnittstelle Sicherungshalter 12.6 Die Einbaufreigabe Die Einbauuntersuchung und die Einbaufreigabe des Motors in Seriengeräte behält sich Hatz - Ruhstorf vor.
13.2 Fehlerersatzreaktionen Es gibt 3 verschiedene Motoreinstellungen für die Fehlerersatzreaktionen: 1) Notlauf (Standard bei variable speed) WARNUNG Verletzungsgefahr während der Notlauffunktion durch aufgetretene Schäden und Defekte am Motor. Anzeige für Motorstörung leuchtet oder blinkt. Um Folgeschäden zu vermeiden, darf der Motor in der Notlauffunktion nur für sehr kurze Zeit betrieben werden, um z.B.