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HV DAC-200
Teilentladungs-Messsystem
BEDIENHANDBUCH
Ausgabe:
C (04/2022) - DE
Artikelnummer:
86615
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Megger HV DAC-200

  • Seite 1 HV DAC-200 Teilentladungs-Messsystem BEDIENHANDBUCH Ausgabe: C (04/2022) - DE Artikelnummer: 86615...
  • Seite 3: Beratung Durch Megger

    E: DEanfrage@megger.com  Megger Alle Rechte sind vorbehalten. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung von Megger darf kein Teil dieses Handbuches fotokopiert oder in irgendeiner anderen Form reproduziert werden. Inhaltliche Änderungen dieses Handbuches behalten wir uns ohne vorherige Ankündigung vor. Megger haftet nicht für technische oder drucktechnische Fehler oder Mängel in diesem Handbuch.
  • Seite 4: Gewährleistungsbedingungen

    Gewährleistungsbedingungen Gewährleistungsbedingungen Megger leistet dem Käufer für die von Megger vertriebenen Produkte Gewähr nach Maßgabe der nachfolgend aufgeführten Bedingungen. Megger gewährleistet, dass Megger-Produkte zum Zeitpunkt der Lieferung frei von Fabrikations- und Materialfehlern sind, welche ihren Wert oder ihre Tauglichkeit erheblich mindern.
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Beratung durch Megger ....................3 Gewährleistungsbedingungen ..................4 Inhaltsverzeichnis ......................5 Sicherheitshinweise ..................7 Grundlegende Hinweise ..................7 Allgemeingültige Warn- und Sicherheitshinweise ..........9 Technische Beschreibung................10 Abkürzungen ....................10 Systembeschreibung ..................11 Technische Daten .................... 17 Verbindungen, Bedien- und Anzeigeelemente ..........21 Technischer Hintergrund ..................
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis 5.3.4.2 Typische Vorgehensweise bei der Spannungsfestigkeitsprüfung....78 5.3.5 Messung stoppen / abschließen ..............79 Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen ........80 Manuelle Bewertung von Teilentladungen ............83 6.1.1 Mögliche Ursachen für TE-Fehlstellen ermitteln ..........83 6.1.2 Einzelne TE-Ereignisse analysieren ..............84 Bericht vorbereiten und ausdrucken ..............
  • Seite 7: Sicherheitshinweise

    Zu beachten sind die allgemein gültigen elektrischen Vorschriften des Landes, in dem das Arbeiten mit Produkten Gerät errichtet und betrieben wird sowie die bestehenden nationalen Vorschriften zur von Megger Unfallverhütung und eventuell intern existierende Vorschriften (Arbeits-, Betriebs- und Sicherheitsvorschriften) des Betreibers.
  • Seite 8 Sicherheitshinweise Die Inbetriebnahme und Bedienung des Systems darf nur durch autorisierte Bedienpersonal elektrotechnische Fachkräfte vorgenommen werden. Laut DIN VDE 0104 (EN 50191) und DIN VDE 0105 (EN 50110) sowie der Unfallverhütungsvorschrift (UVV) versteht man unter einer Elektrofachkraft, Personen welche aufgrund ihres Wissens, ihrer Erfahrung und durch Kenntnis der geltenden Bestimmungen Gefahren erkennen können.
  • Seite 9: Allgemeingültige Warn- Und Sicherheitshinweise

    In diesem Fall ist die zuständige Leitung zu Gerätefunktion unterrichten. Setzen Sie sich bitte umgehend mit dem Megger-Service in Verbindung, um die Störung zu beseitigen. Das System darf erst nach Beseitigung der Störung wieder in Betrieb genommen werden.
  • Seite 10: Technische Beschreibung

    Technische Beschreibung Technische Beschreibung Abkürzungen In dieser Bedienungsanleitung werden die folgenden Abkürzungen verwendet: Teilentladung (Damped AC) Sinusförmige, oszillierende und gedämpften Wechselspannung PDIV (Partial Discharge Inception Voltage) TE-Einsetzspannung PDEV (Partial Discharge Extinction Voltage) TE-Aussetzspannung Time Domain Reflectometry (bzw. Time Domain Reflectometer) Ankoppelvierpol (Voltage Withstand Diagnosis) Spannungsfestigkeitsdiagnose...
  • Seite 11: Systembeschreibung

    Technische Beschreibung Systembeschreibung Das HV DAC-200 ist ein Teilentladungsmesssystem, welches der Erkennung, Bewertung Funktionsbeschreibung und Lokalisierung von TE-Fehlstellen in der Isolierung und den Garnituren aller Arten von Hochspannungskabeln dient. besteht Wesentlichen einer Spannungsquelle, einem Wanderwellenwiderstand, einem Schalter, einer Drossel und einer Auskoppeleinheit mit Messimpedanz und TE-Detektor.
  • Seite 12 Technische Beschreibung Die DAC-Ausgangsspannung ermöglicht eine normgerechte und kabelschonende Teilentladungsdiagnose nach IEC 60270 und arbeitet nach dem Prinzip der „50 Hz Slope Technology“. Wie im folgenden Schaubild dargestellt ähnelt die Spannungsformen im Umschwingvorgang dem Verlauf einer Spannung mit 50 Hz Netzfrequenz: Insbesondere für die TE-Diagnose ist dies äußerst wichtig, da für eine zuverlässige Evaluierung der Messergebnisse eine direkte Vergleichbarkeit mit der Netzfrequenz gegeben sein muss.
  • Seite 13 Technische Beschreibung Der Lieferumfang des Systems umfasst folgende Transportboxen: Lieferumfang Anz. Beschriftung Inhalt der Box Artikelnummer “Source” HV-Quelle 2007401 “Switch” Thyristorschalter 2007402 (mit Inhalt) 90019028 (leer) “Inductor/Top” HV-Drossel 2005395 (mit Inhalt) 90007045 (leer) “Inductor/Bottom” HV-Drossel 2006184 (mit Inhalt) 90007045 (leer) “Coupler”...
  • Seite 14 Technische Beschreibung Anz. Komponente Beschreibung Artikelnummer Verbindungskabel Länge: 10 m 2005396 Schutzerde Querschnitt: 16 mm Farbe: Kupferfarben Erdanschlusskabel Länge: 2005880 Drosselfuß Querschnitt: 10 mm Farbe: grün/gelb Erdanschlusskabel Länge: 2005334 2005335 10 m 2005336 Farbe: schwarz Querschnitt: 25 mm Steckertyp: MC10 Flachband-Erdungskabel Länge: 15 m 90015481...
  • Seite 15 Technische Beschreibung Anz. Komponente Beschreibung Artikelnummer Tragevorrichtung für 2004485 Drossel Trocknungspatrone Zur Luftfeuchtigkeitskontrolle im 90006470 Schalter (bereits im Schalter montiert) Patchkabel Verbindet die externe 890021523 Sicherheitseinrichtung mit Bedienfunktion mit dem Notebook Länge: Die „Accessory Box 2” enthält folgende Komponenten: Anz. Komponente Beschreibung Artikelnummer Bodenplatte...
  • Seite 16 Technische Beschreibung Sollte das folgende optionale Zubehör nicht Bestandteil des Lieferumfangs sein, kann es Optionales Zubehör über den Vertrieb bestellt werden: Zubehörteil Beschreibung Artikelnummer Stützkondensator TE-freier Stützkondensator für 1010834 Messungen an sehr geringen Lastkapazitäten. Die Box enthält außerdem ein zusätzliches Erdungskabel mit Anschlusszubehör und einen zusätzlichen Wellschlauch (2 m).
  • Seite 17: Technische Daten

    Technische Beschreibung Technische Daten Das HV DAC-200 System ist durch folgende Parameter spezifiziert: Technische Parameter Parameter Wert Ausgangsspannung 25 kV … 200 kV DC (Diagnose nur bis 180 kV) DAC-Frequenz 20 Hz … 300 Hz Prüfbare Lastkapazität 35 nF … 8 µF Eingangsspannung 400 V ±10% 3PH, 50/60 Hz...
  • Seite 18 Technische Beschreibung Das folgende Diagramm veranschaulicht die Abhängigkeit der maximal zulässigen Höhenabhängige Prüfspannung von der Betriebshöhe und der Betriebstemperatur: Maximalspannung Betriebshöhe [m]...
  • Seite 19 Technische Beschreibung Die individuellen Hauptkomponenten der HV DAC-200 haben folgende Gewichte und Gewicht und Maße Dimensionen: Komponente Daten Maße 840 x 1465 x 980 mm (B x H x T) Gewicht 110 kg HV-Quelle Maße 700 x 1417 x 700 mm...
  • Seite 20 Technische Beschreibung Komponente Daten Maße 700 x 1700 x 700 mm (B x H x T) Gewicht 115 kg Stützkondensator (optional)
  • Seite 21: Verbindungen, Bedien- Und Anzeigeelemente

    Technische Beschreibung Verbindungen, Bedien- und Anzeigeelemente Die folgenden Anschluss- und Bedienelemente befinden sich am Sockel der HV-Quelle: HV-Quelle Element Beschreibung Buchse für Verbindung zur externen Sicherheitseinrichtung Buchse für Verbindung zur externen Sicherheitseinrichtung mit Bedienfunktion und zum Notebook Anschlusspunkt Flachbanderde Buchse für Verbindung zum Schalter Leitungsschutzschalter und Sicherungen (siehe Seite 119) „Mains ON”-Taster „Mains OFF”-Taster...
  • Seite 22 Technische Beschreibung Externe externe Sicherheitseinrichtungen verfügen über folgende Bedien- Anzeigeelemente: Sicherheitseinrichtung Element Beschreibung Grüne Signalleuchte Leuchtet wenn das System eingeschaltet aber nicht im Hochspannungsbetrieb ist. Schlüsselschalter „HV interlock” Hochspannung entriegelt Hochspannung verriegelt Im verriegelten Zustand kann der Schlüssel abgezogen und das System dadurch gegen unbefugten Hochspannungsbetrieb gesichert werden.
  • Seite 23 Technische Beschreibung Die folgenden Bedienelemente und Anschlüsse befinden sich am Sockel der Auskoppeleinheit Auskoppeleinheit: Element Beschreibung Status-LEDs mit folgenden Zuständen: Linke LED Rechte LED Grün Messung läuft Verbindung zwischen Software und TE-Detektor besteht Orange Messung abgeschlossen und Verbindung zwischen Software noch nicht wieder gestartet und TE-Detektor wird aufgebaut Systemfehler (siehe Seite 120)
  • Seite 24: Technischer Hintergrund

    Technischer Hintergrund Die Kenntnis über Zustand und Restlebensdauer ihrer Betriebsmittel ist für Netzbetreiber Was ist Teilentladung von zunehmendem Interesse, um Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen planen und warum sollte man und optimieren zu können. darauf prüfen? Durch die zustandsorientierte Instandhaltung von Mittel- und Hochspannung-Kabelnetzen mit Hilfe von Kabeldiagnose und -prüfung ist es möglich, die Kosten für Instandhaltung und Erneuerung der Kabelnetze deutlich zu senken.
  • Seite 25 Für die Messung von Teilentladungen wird das Prüfobjekt mit der gewünschten Spannung Wie werden TE beaufschlagt und die entstandenen hochfrequenten TE-Signale über einen speziellen gemessen und AKV ausgekoppelt. geortet? Durch schrittweise Erhöhung der Spannung lässt sich feststellen, bei welcher Spannung die TE einsetzt (PDIV) und wie sich der TE-Pegel mit steigender Spannung ändert.
  • Seite 26: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme Allgemeine Sicherheitshinweise Aufstellung Inbetriebnahme Die Richtlinien zur Umsetzung der Arbeitssicherheit beim Betrieb • eines Messsystems / Messwagens unterscheiden sich oft von WARNUNG Netzbetreiber zu Netzbetreiber und werden nicht selten von nationalen Vorschriften (wie z.B. der deutschen BGI 5191) begleitet.
  • Seite 27: Montage Und Elektrischer Anschluss

    Inbetriebnahme Montage und elektrischer Anschluss Sicherheitshinweise zum elektrischen Anschluss Die Anlage darf ausschließlich an spannungsfreie Betriebsmittel • angeschlossen werden. Die allgemeinen Sicherheitshinweise und insbesondere die fünf Sicherheitsregeln (siehe Seite 9) müssen vor WARNUNG dem Anschluss an das Prüfobjekt befolgt werden. Befolgen Sie die vorgegebene Anschlussreihenfolge.
  • Seite 28 Inbetriebnahme Das folgende Bild stellt vereinfacht den elektrischen Anschluss dar: Anschlussdiagramm 400 V Verbotszone und Prüfbereich nach DIN EN 50191 (VDE 0104) Das Messsystem einschließlich der ungeschirmten Anschlussleitungen ist während der gesamten Messung als unter Spannung stehend zu betrachten. Die Dimensionierung von Verbotszone und Prüfbereich ist in Abhängigkeit von der Prüfspannung entsprechend DIN EN 50191 WARNUNG (VDE 0104) vorzunehmen.
  • Seite 29 Inbetriebnahme Die folgenden Mindestabstände zwischen den Systemkomponenten müssen beim Mindestabstände Aufbau des HV DAC-200 eingehalten werden: zwischen den Systemkomponenten ≥1,00 m ≥1,00 m ≥1,00 m ≥1,50 m HV-Quelle Schalter Drossel Auskoppeleinheit Prüfling („Source“) („Switch“) („Inductor“) („Coupler“) („Test Object“) Alternativ können die Komponenten auch in einem Zickzack-Muster aufgebaut werden.
  • Seite 30: Auskoppeleinheit Aufstellen

    Inbetriebnahme 3.1.1 Auskoppeleinheit aufstellen Zum Aufstellen der Auskoppeleinheit ist wie folgt vorzugehen: Schritt Aktion Die Transportbox mit der Kennzeichnung „Coupler” neben dem Prüfling positionieren und, wie im folgenden Bild dargestellt, ausrichten. Anschließend die beiden dem Prüfling zugewandten Räder fixieren. ≥1,5 m fixieren Nutzen Sie die Griffe, um die Transportbox aufzustellen, wie im folgenden Bild dargestellt:...
  • Seite 31 Inbetriebnahme Schritt Aktion Entfernen Sie vorsichtig den Deckel (Seite ohne Räder) von der Transportbox und lösen Sie den Spanngurt, welcher die Auskoppeleinheit fixiert. Entfernen Sie das Unterteil der Transportbox. Entfernen Sie noch nicht den Kurzschlussadapter von der Auskoppeleinheit! Entfernen Sie jeglichen Staub und andere Rückstände vom Isolationsrohr. Entfernen Sie die Schutzmanschette von der Feldsteuerelektrode.
  • Seite 32: Stützkondensator Aufstellen (Optional)

    Inbetriebnahme Schritt Aktion Nehmen Sie ein schwarzes Erdungskabel passender Länge aus der „Accessory box 2” und nutzen Sie dieses, um den MC10-Stecker am Sockel der Auskoppeleinheit mit dem Schirm des Prüflings (Betriebserde) zu verbinden. Die Steckverbindung am Sockel der Auskoppeleinheit ist durch ein Arretierungssystem gesichert.
  • Seite 33 Inbetriebnahme Schritt Aktion Nutzen Sie die Griffe, um die Transportbox aufzustellen, wie im folgenden Bild dargestellt: Das Aufstellen der Box erfordert mindestens 2, besser 4 Personen! ACHTUNG Entfernen Sie vorsichtig den Deckel (Seite ohne Räder) von der Transportbox und lösen Sie den Spanngurt, welcher den Stützkondensator fixiert.
  • Seite 34 Inbetriebnahme Schritt Aktion Entfernen Sie das Unterteil der Transportbox. Entfernen Sie noch nicht den Kurzschlussadapter vom Stützkondensator! Nehmen Sie ein schwarzes Erdungskabel aus der „Support Capacitor”-Box und nutzen Sie dieses, um den MC10-Stecker am Sockel des Stützkondensators mit dem Schirm des Prüflings (Betriebserde) zu verbinden. Die Steckverbindung am Sockel der Auskoppeleinheit ist durch ein Arretierungssystem gesichert.
  • Seite 35: Drossel Aufstellen

    Inbetriebnahme 3.1.3 Drossel aufstellen Zum Aufstellen der Drossel ist wie folgt vorzugehen: Schritt Aktion Positionieren Sie den Drosselaufstellfuß in einem Abstand zwischen 1,0 m und 1,5 m von der Auskoppeleinheit oder dem Stützkondensator (wenn in Verwendung) entfernt. 1,0 m … 1,5 m Da sich der Drosselturm im montierten Zustand kaum noch ausrichten lässt, sollte schon der Drosselfuß...
  • Seite 36 Inbetriebnahme Schritt Aktion Setzen Sie die Hebevorrichtung, wie im folgenden Bild dargestellt, auf den Drosselsockel auf: Verankern Sie die Hebevorrichtung mit Hilfe der vier beigefügten Sicherungsbolzen. Drücken Sie den Knopf, um die Arretierung zu lösen Wenn möglich, verbinden Sie die Öse an der Oberseite der Hebevorrichtung mit einem Brückenkran.
  • Seite 37 Inbetriebnahme Schritt Aktion Heben Sie den Drosselsockel an und drehen Sie ihn, bis der Anschlusspunkt von der Auskoppeleinheit weg weist. Auskoppeleinheit Setzen Sie den Drosselsockel auf dem Aufstellfuß ab. Richten Sie dabei die vier Löcher im Boden des Drosselfußes zu den Schraubenköpfen auf dem Aufstellfuß...
  • Seite 38 Inbetriebnahme Schritt Aktion Heben Sie mit Hilfe der Hebevorrichtung (siehe Schritt 4 bis 6) eine Drossel nach der anderen von der jeweiligen Transportbox auf den Drosselsockel. Die Reihenfolge und die Ausrichtung sind durch farbige Aufkleber auf den Drosseln gekennzeichnet. Wenn kein Kran verfügbar ist, werden mindestens 4 Personen zum Heben einer Drossel benötigt.
  • Seite 39 Inbetriebnahme Schritt Aktion Platzieren Sie die Elektrode auf der Drossel und vergewissern Sie sich, dass die roten Dreiecke zueinander ausgerichtet sind. Verriegeln Sie den Befestigungsmechanismus (siehe Schritt 11) und ziehen Sie die zwei Sicherungsschrauben fest. Entfernen Sie die Schutzmanschette von der Elektrode.
  • Seite 40: Schalter Aufstellen

    Inbetriebnahme 3.1.4 Schalter aufstellen Zum Aufstellen des Schalters ist wie folgt vorzugehen: Schritt Aktion Positionieren Sie die Transportbox mit der Kennzeichnung „Switch” in der dargestellten Ausrichtung neben der Drossel und fixieren Sie die der Drossel zugewandten Räder: 1,0 m … 1,5 m fixieren Nutzen Sie die Griffe, um die Transportbox aufzustellen, wie im folgenden Bild dargestellt:...
  • Seite 41 Inbetriebnahme Schritt Aktion Entfernen Sie vorsichtig den Deckel (Seite ohne Räder) von der Transportbox und lösen Sie den Spanngurt, welcher den Schalter fixiert. Entfernen Sie das Unterteil der Transportbox. Entfernen Sie die Schutzmanschette von der Feldsteuerelektrode. Prüfen Sie, ob die Silikagel Trocknungspatrone an der Oberseite des Schalters ersetzt werden muss.
  • Seite 42 Inbetriebnahme Schritt Aktion Nehmen Sie das Hybridkabel mit den blauen Markierungen aus der „Accessory Box 1” und stellen Sie damit eine Verbindung zwischen dem Schalter und der Auskoppeleinheit her. Die jeweiligen Buchsen am Schalter und der Auskoppeleinheit sind ebenfalls mit blauen Aufklebern markiert. Vermeiden Sie jeglichen Kontakt zwischen dem Kabel und dem Aufstellfuß...
  • Seite 43: Hv-Verbindungen Zwischen Den Individuellen Komponenten

    Inbetriebnahme 3.1.5 HV-Verbindungen zwischen den individuellen Komponenten Gehen Sie wie folgt vor, um die HV-Verbindung herzustellen: Schritt Aktion Nehmen Sie einen der beiden Wellschläuche aus der „Accessory box 2” und stecken Sie eines der beiden Enden in die seitliche Öffnung an der Feldsteuerelektrode der Auskoppeleinheit.
  • Seite 44 Inbetriebnahme Schritt Aktion Nehmen Sie den Wellschlauch aus der „Support Capacitor”-Box und stecken Sie eines der beiden Enden in die freie Buchse an der Oberseite des Stützkondensators. Schieben Sie es bis zum Anschlag hinein. Stecken Sie das andere Ende in die Buchse an der Oberseite der Drossel und schieben Sie es bis zum Anschlag hinein.
  • Seite 45: Hv-Quelle Aufstellen

    Inbetriebnahme Schritt Aktion Stecken Sie das andere Ende in die der Drossel zugewandte Buchse an der Oberseite des Schalters und schieben Sie es bis zum Anschlag hinein. Stellen Sie sicher, dass der Abstand zwischen den beiden Schläuchen 1,2 m an keiner Stelle unterschreitet! Erden Sie die HV-Verbindung für den weiteren Verlauf der Aufbauarbeiten mit einer geeigneten Erdungsstange (nicht im Lieferumfang enthalten), wie im Bild dargestellt:...
  • Seite 46 Inbetriebnahme Schritt Aktion Entfernen Sie vorsichtig den Deckel der Transportbox (Seite ohne Räder) und lösen Sie den Spanngurt, welcher die HV-Quelle fixiert. Entfernen Sie das Unterteil der Transportbox. Entfernen Sie die Schutzmanschetten von der Feldsteuerelektrode. Nehmen Sie das kupferfarbene 10 m Erdungskabel aus der „Accessory Box 1” und stellen Sie damit eine Verbindung zwischen dem Schutzerdungsanschluss der HV-Quelle und Stationserde her.
  • Seite 47 Inbetriebnahme Schritt Aktion Nehmen Sie das Hybridkabel mit den roten Markierungen an beiden Enden aus der „Accessory Box 1” und stellen Sie damit eine Verbindung zwischen dem Schalter und der HV-Quelle her. Die jeweiligen Buchsen an der HV-Quelle und dem Schalter sind auch mit roten Aufklebern markiert. Nehmen Sie den Wanderwellenwiderstand aus der „Accessory box 1”...
  • Seite 48 Inbetriebnahme Schritt Aktion Platzieren Sie die externe Sicherheitseinrichtung ein einer gut erreichbaren Position außerhalb der Verbotszone und verbinden Sie sie unter Verwendung des mit dem mitgelieferten Kabels („Accessory Box 1”) mit Buchse der HV- Quelle. Stellen Sie über die Netzzuleitung und das mitgelieferte Verlängerungskabel eine Verbindung zu einem Drehstromanschluss (400 V) her.
  • Seite 49: Auskoppeleinheit Mit Dem Prüfling Verbinden

    Inbetriebnahme 3.1.7 Auskoppeleinheit mit dem Prüfling verbinden Gehen Sie wie folgt vor, um die Verbindung zum Prüfling herzustellen: Schritt Aktion Wählen Sie einen Adapter mit passendem Durchmesser aus „Accessory Box 1“ und stecken Sie ihn auf den zu testenden Leiter. Ziehen Sie alle Schrauben (3 oder 6, je nach Adaptertyp) fest, um den Adapter auf dem Leiter zu befestigen.
  • Seite 50 Inbetriebnahme Schritt Aktion Platzieren Sie den Ring in konzentrischer Ausrichtung auf dem Adapter. Verriegeln Sie den Befestigungsmechanismus (siehe Schritt 3) und ziehen Sie die drei Sicherungsschrauben fest. Der Ring sollte nun sicher auf dem Prüfling befestigt sein. Dies ist auf geeignete Art und Weise zu prüfen.
  • Seite 51 Inbetriebnahme Schritt Aktion Schieben Sie die Sicherungsgabel in die entsprechende Kerbe, um die Prüflingszuleitung am Ring zu befestigen. Stecken Sie das andere Ende der Prüflingszuleitung in die Öffnung an der Oberseite der Auskoppeleinheit und schieben Sie es bis zum Anschlag hinein. Sind Prüflingszuleitungen unterschiedlicher Länge verfügbar, sollte stets die kürzestmögliche Leitung verwendet werden, um den Grundstörpegel so gering wie möglich zu halten.
  • Seite 52: Koronaring Am Fernen Kabelende Installieren (Optional)

    Inbetriebnahme 3.1.8 Koronaring am fernen Kabelende installieren (optional) Um eine möglichst geringe TE-Aktivität in Form von Koronaentladungen am fernen Kabelendverschluss sicherzustellen, kann an diesem der optional erhältliche Koronaring CPT300 (siehe Seite 11) installiert werden. Dieser ist in einer eigenen Kiste mit der Bezeichnung „Corona Protection Toroid“ verstaut und muss analog den Schritten 1 bis 5 der vorangegangenen Installationsprozedur am Endverschluss angebracht werden.
  • Seite 53: Einschalten

    Inbetriebnahme Einschalten Gehen Sie wie folgt vor, um Messbereitschaft herzustellen: Schritt Aktion Schalten Sie die HV-Quelle über den “Mains ON”-Taster ein. Entfernen Sie die Kurzschlussadapter von der Auskoppeleinheit / dem Stützkondensator (wenn in Verwendung) und alle während der Aufbauarbeiten installierten Erdungsstangen. Verwenden Sie geeignete Schutzvorrichtungen (Geländer, Ketten, Bänder), um den Arbeitsbereich und die Zugangswege zu sichern.
  • Seite 54: Grundlegende Bedienung Der Software

    Grundlegende Bedienung der Software Grundlegende Bedienung der Software Startbildschirm Nachdem die Teilentladungs-Messsoftware geöffnet wurde, erscheint das Hauptmenü, aus welchem heraus die einzelnen Module der Software aufgerufen werden können: Hauptmenü der PC-Software Hauptmenü der Messwagen-Software Die folgenden Module stehen zur Verfügung: Modul Beschreibung Messauftrag (siehe Seite 57) Anlegen eines neuen Messauftrages...
  • Seite 55: Nützliche Funktionen Der Software

    Grundlegende Bedienung der Software Nützliche Funktionen der Software Um die Suche in umfangreichen Listen (z.B. Kabellisten) zu erleichtern, befindet sich Such- und immer eine Suchmaske, in welche eine beliebige Zeichenkette eingegeben werden kann, Sortierfunktion in unmittelbarer Nähe der Liste. Direkt während der Eingabe wird die Ansicht nach den Einträgen gefiltert, welche diese Zeichenkette enthalten.
  • Seite 56 Grundlegende Bedienung der Software Um schnellen Zugriff auf häufig verwendete Kabel-Vorlagen zu gewährleisten, können Favoriten verwalten diese durch einen Klick auf das Symbol zur Liste der Favoriten hinzugefügt ( ) bzw. durch erneuten Klick wieder aus der Liste entfernt ( ) werden.
  • Seite 57: Messungen Durchführen

    Wählen Sie unter Gemessen an das Kabelende aus, an welchem die Messung stattfindet. Wählen Sie, wenn nötig, unter HV Quelle den Eintrag Megger HV DAC. Das entsprechende Auswahlmenü ist nur dann verfügbar, wenn in der Software mehr als eine HV-Quelle konfiguriert ist.
  • Seite 58 Messungen durchführen Schritt Aktion Geben sie gegebenenfalls einige nützliche Details zum Messauftrag in das Textfeld Kommentar ein. Klicken Sie auf Anwenden, um die Auswahl zu bestätigen. Stellen Sie vor dem Start eines neuen Messauftrages sicher, dass die Messdatenaufnahme für den aktuell laufenden Messauftrag abgeschlossen wurde! Ergebnis: Die Software springt zurück zum Startbildschirm.
  • Seite 59: Teilentladungsmesskreis Kalibrieren

    Messungen durchführen Teilentladungsmesskreis kalibrieren – Um die Kalibrierung vornehmen zu können, muss vorab ein neuer Messauftrag gestartet Voraussetzungen worden sein (siehe Seite 57). Andernfalls ist der Menüpunkt im Startbildschirm ausgegraut. Es wird empfohlen den mitgelieferten Kalibrator zu verwenden. Es kann aber prinzipiell auch jeder andere mit den Anforderungen der IEC 60270 übereinstimmende Kalibrator verwendet werden.
  • Seite 60: Kalibrierung Vornehmen

    Messungen durchführen Schritt Aktion Schließen Sie die rote Anschlussleitung des Kalibrators an den Innenleiter des zu prüfenden Kabels an. Schalten Sie den Kalibrator durch kurzes Drücken des Tasters ein. Mit Hilfe des -Tasters kann der Ladungspegel bei Bedarf angepasst werden. In den meisten Fällen kann die Kalibrierung aber mit dem voreingestellten Kalibrierwert von 1 nC erfolgreich abgeschlossen werden.
  • Seite 61 Messungen durchführen Schritt Aktion Nehmen Sie die Einstellungen für den TE-Detektor vor. Wählen Sie unter Phase entweder die aktuell mit dem Messsystem verbundene Phase des Prüflings oder die Option Alle Phasen. Für Drei-Leiter-Kabel genügt es in der Regel, die Kalibrierung einmalig mit Gültigkeit für alle drei Phasen durchzuführen.
  • Seite 62 Messungen durchführen Schritt Aktion Klicken Sie auf die Schaltfläche Starten, um mit der Aufzeichnung der Impulse zu beginnen. Ergebnis: Der TE-Detektor misst die einkommenden Impulse und versucht die Kalibrierimpulse und deren Reflexionen vom Kabelende zu identifizieren. Wenn dies gelingt, werden im linken Bereich des Fensters ein TDR-Bild und ein Ladungsdiagramm angezeigt.
  • Seite 63 Messungen durchführen Da die Qualität der späteren Messergebnisse nicht zuletzt auch von der Genauigkeit der Markierungen prüfen Kalibrierung abhängt, empfiehlt es sich, vor der Übernahme der Kalibrierungsdaten die automatisch vorgenommene Positionierung der Marker zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Das TDR-Bild dient dazu, die Ausbreitungsgeschwindigkeit bzw. die Länge des angeschlossenen Kabels zu kalibrieren.
  • Seite 64: Kalibrator Abklemmen

    Messungen durchführen Im Ladungsdiagramm sollte die Linie wie unten dargestellt in etwa den Mittelwert der periodisch gemessenen Kalibrierimpulse markieren: Für den Fall, dass eine Korrektur vorgenommen werden muss, ist der betroffene Marker einmal kurz mit der linken Maustaste anzuklicken. Daraufhin wird die Linienstärke des Markers erhöht und anstelle des Mauszeigers das Symbol oder angezeigt.
  • Seite 65: Messen

    Messungen durchführen Messen – Um die Messung vornehmen zu können, muss vorab ein neuer Messauftrag gestartet Voraussetzungen (siehe Seite 57). und der Teilentladungsmesskreis kalibriert worden sein (siehe Seite 59). Andernfalls ist der Menüpunkt im Startbildschirm ausgegraut. 5.3.1 Grundsätzliche Informationen zum Messbildschirm Im Verlauf der Messung werden alle relevanten Messwerte / Messparameter am oberen Messwertanzeige linken Bildschirmrand angezeigt:...
  • Seite 66: Verfügbare Diagrammtypen

    Messungen durchführen 5.3.2 Verfügbare Diagrammtypen Der Messbildschirm bietet während der Messung Zugriff auf verschiedene Diagramme. Einführung Im oberen Bereich des Bildschirms wird standardmäßig das TE-Mapping mit den bisher aufgezeichneten TE-Ereignissen angezeigt. Der direkt darunter angezeigte Diagrammtyp kann im Verlauf der Messung über die Reiter an der Unterseite beliebig umgeschaltet werden.
  • Seite 67 Messungen durchführen Über den Menüpunkt Fortgeschritten können die erweiterten Ansichtsfilter angezeigt und die im TE-Mapping berücksichtigten Impulse nach Belieben gefiltert werden, um die Übersicht zu verbessern: Dazu stehen die folgenden Schaltflächen zur Verfügung: Schaltfläche Beschreibung Ansicht nach Phasen filtern. Klassifizierung Ein- und Ausblenden von nicht oder nicht eindeutig als TE identifizierten Impulsen.
  • Seite 68 Messungen durchführen Um einen bestimmten Bereich des TE-Mappings zu vergrößern, muss nur bei gedrückter Maustaste ein Rahmen um den Bereich gezogen werden. Ein Klick auf die Schaltfläche hebt die Vergrößerung wieder auf. In der Ansicht Q(t)/U(t) wird der zeitliche Verlauf der gemessenen Ladungspegel Q(t)/U(t) (sogenanntes TE-Muster) und der Anregungsspannung dargestellt.
  • Seite 69 Messungen durchführen der dazugehörige Kurvenverlauf angezeigt. Der dargestellte Zeitbereich entspricht dabei in etwa dem Vierfachen der Kabellänge. Mit Hilfe des Scrollbalkens kann je nach verwendeter Spannungsform zwischen den aufgezeichneten Messfenstern (den einzelnen Schüssen DAC, Umschwingvorgängen bei VLF-CR oder den getriggerten TE-Impulsen bei VLF-SIN) hin- und hergeschaltet werden.
  • Seite 70: Messparameter Einstellen

    Messungen durchführen 5.3.3 Messparameter einstellen Die Konfiguration des TE-Detektors muss über den eigens dafür vorgesehenen TE-Detektor Menüblock vorgenommen werden: konfigurieren PD Detector Phase Messbereich Zustand Stopped Es können die folgenden Einstellungen vorgenommen werden: Parameter Beschreibung Phase Phase des Kabelsystems an welcher aktuell gemessen wird. Messbereich Ein optimal eingestellter Messbereich ist von großer Bedeutung für die Genauigkeit der gemessenen Ladungswerte.
  • Seite 71: Beschreibung

    Messungen durchführen Prüfspannungsquelle Die Konfiguration der Prüfspannungsquelle muss über den eigens dafür vorgesehenen Menüblock vorgenommen werden: konfigurieren Betriebsart DAC- 5 Schüsse 30 kV peak max kV peak kV rms x Uo Spannung 17,3 peak Es können die folgenden Einstellungen vorgenommen werden: Parameter Beschreibung Betriebsart...
  • Seite 72 Messungen durchführen Parameter Beschreibung Spannung Vorgabe der Prüfspannung. Die Prüfspannung kann als Scheitelwert (kV peak), Effektivwert (kV rms) oder Vielfaches von Uo (x Uo) vorgegeben werden. Die sich aus dieser Einstellung ergebende tatsächliche Prüfspannung (Scheitelwert) wird im unteren Bereich des Menüblocks angezeigt.
  • Seite 73: Messung Durchführen

    Messungen durchführen 5.3.4 Messung durchführen Direkt ab Betreten des Messbildschirms wird die Verbindung zu allen an der Messung Messung starten beteiligten Geräten permanent geprüft. Verbindungsprobleme werden durch deaktivierte Schaltflächen und das Symbol signalisiert und müssen vor Beginn der Messung behoben werden (siehe Seite 120). Da zu Beginn einer Messreihe immer eine obligatorische Rauschmessung („Null-Schuss“) vorgenommen werden...
  • Seite 74 Messungen durchführen Messdaten speichern Die Speicherung von Messdaten wird ausschließlich über die Schaltflächen des eigens dafür vorgesehenen Menüblocks initiiert. Standardmäßig muss jede abgeschlossene Einzelmessung manuell gespeichert werden. Andernfalls verfallen die Daten mit dem Start der nächsten Einzelmessung! Einige definierte Parameter wie z.B. PDIV und PDEV sind über eigens dafür vorgesehene Schaltflächen zu speichern.
  • Seite 75 Messungen durchführen Schaltfläche Beschreibung PDIV Diese Schaltfläche ist zu betätigen, wenn während der zurückliegenden speichern Messung erstmalig kritische Teilentladungen einer festgelegten Stärke festgestellt wurden (Einsetzen von Teilentladungen). Die vor Beginn der Messung eingestellte Spannung wird als PDIV gespeichert. PDEV Diese Schaltfläche zur Speicherung der PDEV ist zu betätigen, wenn einstellen während der zurückliegenden Messung sowohl das Einsetzen als auch das Aussetzen der Teilentladungen aus dem TE-Muster klar hervorgeht.
  • Seite 76: Typische Vorgehensweise Bei Der Te-Diagnose

    Messungen durchführen 5.3.4.1 Typische Vorgehensweise bei der TE-Diagnose Gemäß anwendbarer Normen sollten während der Prüfung / Diagnose an Empfohlene maximale Hochspannungskabeln die folgenden Prüfspannungen nicht überschritten werden: Prüfspanung Uo/U des Kabels Inbetriebnahme Gealterte Kabel (meist 80% der Inbetriebnahme- Prüfspannung) [kVrms] ≤64/110 1,6Uo ≤76/132...
  • Seite 77 Messungen durchführen Schritt Aktion Wenn bis zur Maximalspannung keine Spannung schrittweise um 0,2Uo Teilentladungen festgestellt wurden, kann bis zur Maximalspannung (siehe die Messung beendet werden. oben) erhöhen und jeweils weitere Messungen durchführen. Andernfalls ist mit dem nächsten Schritt fortzufahren. Führen Sie eine weitere Messung durch, bei der Sie die Spannung auf etwa 0,2Uo über der Einsetzspannung einstellen.
  • Seite 78: Typische Vorgehensweise Bei Der Spannungsfestigkeitsprüfung

    Messungen durchführen 5.3.4.2 Typische Vorgehensweise bei der Spannungsfestigkeitsprüfung Gehen Sie wie folgt vor, um eine Spannungsfestigkeitsprüfung durchzuführen: Schritt Aktion Starten Sie eine Messung in der Einstellung Grundstörpegel, um den Grundstörpegel des TE-Messkreises zu ermitteln und speichern Sie die Ergebnisse über die Schaltfläche Grundstörpegel speichern. Wechseln Sie in die Betriebsart DAC negativ Withstand und stellen Sie Spannung und Dauer der Prüfung ein.
  • Seite 79: Messung Stoppen / Abschließen

    Messungen durchführen 5.3.5 Messung stoppen / abschließen Grundsätzlich wird jede Messung nach Durchlauf der vorgegebenen Messzyklen Messung stoppen automatisch beendet. In diesem Fall verweilt das System auch nach der Messung im Betriebszustand „Einschaltbereitschaft“, was durch den rot leuchtenden „HV OFF“-Taster signalisiert wird.
  • Seite 80: Messergebnisse Bewerten Und Bericht Erstellen

    Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Wird die Bewertung der Messergebnisse gleich im Anschluss an die Messung Bewertungsbildschirm aufrufen vorgenommen, kann direkt der Menüpunkt im Startbildschirm aufgerufen werden. Für den Fall, dass die Software zwischenzeitlich geschlossen wurde, müssen die Daten des zu bewertenden Messauftrages erst in den Speicher geladen werden (siehe Seite 99), bevor der Menüpunkt aufgerufen werden kann.
  • Seite 81 Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Anhand der Zeitdifferenz zwischen dem Einlaufen des eigentlichen Impulses und seiner Reflexion vom Kabelende, können die verbliebenen Impulse anschließend mit sehr hoher Genauigkeit einer konkreten Position im Kabelverlauf zugeordnet werden (siehe Seite 25). Die nunmehr ortsaufgelöste Darstellung wird auf lokale Häufungen von TE-Ereignissen hin untersucht und farblich wie folgt kodiert: Farbe Beschreibung...
  • Seite 82 Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Über den Menüpunkt Fortgeschritten können die erweiterten Ansichtsfilter angezeigt Ansichtsfilter und die im TE-Mapping berücksichtigten Impulse nach Belieben gefiltert werden, um die Übersicht zu verbessern: Dazu stehen die folgenden Schaltflächen zur Verfügung: Schaltfläche Beschreibung Ansicht nach Phasen filtern. Klassifizierung Ein- und Ausblenden von nicht oder nicht eindeutig als TE identifizierten Impulsen.
  • Seite 83: Manuelle Bewertung Von Teilentladungen

    Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Manuelle Bewertung von Teilentladungen automatische Erkennung Ortung Teilentladungen durch Notwendigkeit TE-Auswertealgorithmus arbeitet äußerst präzise. In den meisten Fällen kann auf eine zeitaufwändige manuelle Analyse und Nachbearbeitung der Messdaten verzichtet und stattdessen direkt der Bericht erstellt werden (siehe Seite 87). Sollten jedoch Zweifel an Position oder „Echtheit“...
  • Seite 84: Einzelne Te-Ereignisse Analysieren

    Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen 6.1.2 Einzelne TE-Ereignisse analysieren Jeder gemessene und durch die Software automatisch klassifizierte Impuls kann bei TE-Ereignis auswählen Bedarf durch den Anwender manuell bewertet und gegebenenfalls anders eingestuft werden. Um eine solche manuelle Bewertung vornehmen zu können, muss der Impuls zuerst durch einen Klick auf die linke Maustaste selektiert werden.
  • Seite 85 Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Direkt nach Auswahl eines TE-Ereignisses kann dieses mit Hilfe der unter dem TE- Manuelle Analyse Mapping verfügbaren Diagramme genauer analysiert und bei Bedarf anders klassifiziert werden. Über den Reiter Lokalisierung kann z.B. das TDR-Bild aufgerufen werden, welches sowohl den direkt einlaufenden Impuls als auch dessen Reflexion am fernen Kabelende zeigt.
  • Seite 86 Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Wenn bei der genaueren Analyse von TE-Ereignissen Zweifel an der automatisch Manuelle vorgenommenen Klassifizierung aufkommen und diese manuell korrigiert werden sollen, Klassifizierung kann über die Schaltfläche Manuelle Analyse eine zusätzliche Symbolleiste eingeblendet werden. Mit Hilfe der in dieser Symbolleiste enthaltenen Schaltflächen können die Ereignisse manuell klassifiziert oder auch gelöscht werden.
  • Seite 87: Bericht Vorbereiten Und Ausdrucken

    Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Bericht vorbereiten und ausdrucken Die Risikoabschätzung für den zuverlässigen Netzbetrieb muss unter Berücksichtigung Risikobewertung / der jeweiligen Isoliersysteme, der Art der Fehlerstellen sowie der gemessenen TE Empfehlung erfolgen. Eine aus der Risikoabschätzung abgeleitete Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise, kann in das über den Reiter Empfehlung zu erreichende Textfeld eingegeben werden.
  • Seite 88 Messergebnisse bewerten und Bericht erstellen Durch Verwendung der VWD speichern Schaltfläche können aussagekräftige VWD- Diagramme schon direkt während der Messung zum Bericht hinzugefügt werden. Natürlich lassen sich aber auch während der eigentlichen Berichterstellung noch Diagramme zum Bericht hinzufügen oder aus diesem entfernen. Sobald der Reiter VWD aktiviert ist, werden die bereits im Bericht enthaltenen VWD-Diagramme rechts im Menüblock VWD-Messungen angezeigt.
  • Seite 89 Der Bericht wird anschließend in einem PDF-Viewer angezeigt und kann aus diesem heraus gespeichert oder auf dem eingestellten Drucker (siehe Seite 90) gedruckt werden. Ist auf demselben Computer auch eine Vollversion der Protokollsoftware Megger Book Cable installiert, wird der erstellte PDF-Bericht automatisch in die Liste der zurückliegenden Messaktivitäten am gewählten Kabel aufgenommen.
  • Seite 90: Einstellungen Vornehmen Und Daten Verwalten

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Einstellungen vornehmen – In den Softwareeinstellungen können die folgenden Anpassungen vorgenommen werden: Kategorie Beschreibung Allgemein Sprache Auswahl der Menüsprache Standarddrucker Drucker über welchen die erstellten PDF- Berichte ausgedruckt werden sollen Uhr anzeigen Über diese Parameter kann festgelegt werden, ob und in welchem Format Uhr und Datum am...
  • Seite 91 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Kategorie Beschreibung Lokalisierung Polaritätsprüfung Bei aktiver Polaritätsprüfung werden nur die Impulse als mögliche Teilentladungsimpulse berücksichtigt, bei denen Originalimpuls und Reflexion die gleiche Polarität aufweisen. Diese Vorgehensweise entspricht den Anforderungen der normalen Teilentladungsmessung, weshalb die Polaritätsprüfung im Normalfall nicht deaktiviert werden sollte! Bei Spezialanwendungen, wie z.B.
  • Seite 92: Geräte Verwalten

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.1.1 Geräte verwalten Unter der Rubrik Geräte werden alle in der Software konfigurierten Geräte aufgelistet. Einführung Wird eines der Geräte selektiert, werden im rechten Teil des Bildschirms dessen Einstellungen angezeigt. Grundsätzlich sollten diese Einstellungen (insbesondere die Netzwerk- und Verbindungseinstellungen) nur auf Aufforderung eines Service- Mitarbeiters geändert werden.
  • Seite 93 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Um die Protokolldaten aus der HV DAC-200-Hochspannungsquelle auslesen zu können, Protokolldaten muss diese vorab in der Liste der Geräte selektiert werden. Das Auslesen der auslesen Protokolldaten sollte vorzugsweise direkt vor oder nach einer Messung, wenn das System aufgebaut und verkabelt ist, durchgeführt werden.
  • Seite 94: Berichtsvorlagen Verwalten

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.1.2 Berichtsvorlagen verwalten Unter der Rubrik Bericht können der Inhalt des Diagnoseberichtes frei an die eigenen Einführung Bedürfnisse angepasst und beliebig viele Vorlagen erstellt werden. Im Auslieferungszustand der Software ist bereits eine den typischen Anforderungen an einen Diagnosebericht genügende Vorlage enthalten, welche allerdings weder verändert noch gelöscht werden kann.
  • Seite 95 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Gehen Sie wie folgt vor, um den Inhalt einer Vorlage anzupassen: Inhalt einer Vorlage anpassen Schritt Aktion Wählen Sie über das Pull-Down-Menü die Vorlage aus, welche Sie anpassen wollen. Passen Sie den Inhalt, welchen ein auf dieser Vorlage basierender Bericht enthalten soll, an Ihre Vorstellungen an (siehe unten).
  • Seite 96 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Kategorie Inhalt TE-Mapping Liste der TE-Mappings, die im Bericht enthalten sein sollen. Über die Checkboxen in der ersten Zeile kann festgelegt werden, welche Informationen (Kabelplan, Histogramm, wichtige Positionen, nicht relevante TE-Events und nicht lokalisierte TE-Events) in jedem der im Bericht enthaltenen TE-Mappings angezeigt werden sollen.
  • Seite 97 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Kategorie Inhalt Q(t)/U(t) Liste der Q(t)/U(t)-Diagramme, die im Bericht enthalten sein sollen. Die Q(t)/U(t)-Diagramme für Einsetzspannung (PDIV) und Aussetzspannung (PDEV) sind standardmäßig enthalten (können aber durch Abwahl der einzelnen Phasen deaktiviert werden). Um ein weiteres Diagramm zu der Liste hinzuzufügen, ist zuerst das gewünschte Spannungsniveau einzustellen und anschließend die Schaltfläche zu betätigen.
  • Seite 98: Kabelmanager

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Kabelmanager – Der Kabel-Manager dient zur Pflege der Kabeldaten. Diese sind in einer lokalen Einführung Datenbank gespeichert, welche auch von der Protokollsoftware MeggerBook Cable genutzt wird (sofern diese ebenfalls auf dem Rechner installiert ist). Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Kabeldaten über alle auf dem Rechner installierten Anwendungen hinweg konistent sind, d.h.
  • Seite 99 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Durch einen Klick auf den Reiter Abschnitte erhält man detaillierte Informationen über Kabelabschnitte die einzelnen Abschnitte des Kabels: Über den Reiter Messaufträge kann eine Liste der bisher an diesem Kabel Messaufträge durchgeführten Messaufträge aufgerufen werden. Ein aktiver Messauftrag wird fett gekennzeichnet.
  • Seite 100: Funktion

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Nachdem ein Eintrag in dieser Liste selektiert wurde, können die folgenden Funktionen aufgerufen werden: Schaltfläche Funktion Laden Die Messdaten des ausgewählten Messauftrages werden in den Speicher geladen. Nachdem ein zurückliegender Messauftrag geladen wurde, kann aus dem Startbildschirm heraus der Menüpunkt aufgerufen und die Messdaten (erneut) ausgewertet werden (siehe Seite 80).
  • Seite 101: Kabel Verwalten

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.2 Kabel verwalten Mit Hilfe der Schaltflächen des Menüblocks Bearbeiten können sowohl vorhandene Funktionen Kabel verwaltet als auch neue Kabel angelegt werden. Es stehen die folgenden Funktionen zur Verfügung: Schaltfläche Beschreibung Neues Kabel hinzufügen (siehe nächste Abschnitte). Bearbeiten Aktuell in der Kabelliste selektiertes Kabel bearbeiten (siehe nächste Abschnitte).
  • Seite 102: Allgemeine Kabeldaten Eingeben / Ändern

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.2.1 Allgemeine Kabeldaten eingeben / ändern Direkt nach Betätigung der Schaltflächen Neu oder Bearbeiten öffnet sich die Maske Allgemein zur Eingabe / Korrektur der allgemeinen Kabeldaten. Alle Pflichtfelder sind durch einen farblichen Hintergrund gekennzeichnet. Die folgenden Felder dienen zur Eingabe der Kabelparameter: Eingabefeld Beschreibung Kabelnummer...
  • Seite 103 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Darüber hinaus können mit Hilfe der folgenden Eingabefelder und Schaltflächen auch detaillierte Informationen zu den technischen Gegebenheiten an den beiden Kabelenden hinterlegt werden: Eingabefeld / Beschreibung Schaltfläche Name Name der jeweiligen Schaltstation Hersteller Typ / Hersteller der Schaltanlage Isolation Isolation der Schaltanlage Endverschluss...
  • Seite 104: Abschnitte Des Kabelsystems Spezifizieren

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.2.2 Abschnitte des Kabelsystems spezifizieren Über den Reiter Abschnitte gelangt man zur zweiten Eingabemaske, in welcher die Einführung Kabeltypen und Muffen sämtlicher Kabelabschnitte spezifiziert werden müssen. Für homogene Kabelsysteme ohne Muffen muss genau ein Abschnitt mit der Grundsätzliche Gesamtkabellänge spezifiziert werden.
  • Seite 105 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Mit Hilfe von drei über der Liste angeordneten Schaltflächen können nach folgendem Abschnitt hinzufügen / Schema Kabelabschnitte hinzugefügt und bearbeitet werden: bearbeiten Einfügen Bearbeiten Hinzufügen Nachdem eine dieser Schaltflächen aufgerufen wurde, öffnet sich ein neues Fenster zur Eingabe / Bearbeitung der Abschnittsdaten.
  • Seite 106 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Parameter Beschreibung Länge [m] Länge des Kabelabschnittes in Meter. Beim Einfügen eines neuen Kabelabschnittes vor dem markierten Abschnitt steht in dieser Zeile eine zusätzliche Checkbox zur Verfügung. Bei aktivierter Checkbox wird die Länge des neuen Abschnittes von der Länge des markierten Abschnittes abgezogen (was einem Schneiden des markierten Abschnittes gleichkommt).
  • Seite 107 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Wenn im Zuge von Wartungsmaßnahmen ein Kabel geschnitten und eine Muffe Abschnitt schneiden eingesetzt wurde, kann diese Änderung mit Hilfe des Schneiden-Werkzeuges mit wenigen Klicks auch am digitalen Abbild des Kabels vollzogen werden. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Schritt Aktion Wählen Sie den Kabelabschnitt, der geschnitten werden soll aus der Liste oder im Kabelplan.
  • Seite 108: Kabeldaten Speichern

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.2.3 Kabeldaten speichern Nachdem die Kabeldaten möglichst vollständig eingegeben wurden, kann das neue oder überarbeitete Kabel über die Schaltfläche Übernehmen am rechten unteren Bildschirmrand in der Datenbank gespeichert werden. Über die Schaltfläche Abbrechen kann die Eingabemaske auch ohne vorheriges Speichern geschlossen und alle vorgenommenen Änderungen verworfen werden.
  • Seite 109: Segmentvorlagen Verwalten

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.2.4 Segmentvorlagen verwalten Um die Kabel- und Muffentypen eines Kabelabschnittes eindeutig spezifizieren zu Einführung können, müssen entsprechende Vorlagen in der Datenbank angelegt werden. Im Auslieferungszustand sind bereits einige typische Datensätze hinterlegt. Das Hinzufügen / Verwalten eigener Vorlagen kann direkt während der Bearbeitung eines...
  • Seite 110 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten Muffenvorlage anlegen Über die Schaltflächen kann eine neue Muffenvorlage angelegt bzw. die aktuell / bearbeiten ausgewählte Muffenvorlage bearbeitet werden. Nach Betätigung der Schaltfläche öffnet sich ein neues Fenster, in welchem die folgenden Eigenschaften der Vorlage definiert werden können: Parameter Beschreibung...
  • Seite 111: Mess- Und Kabeldaten Verwalten

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.3 Mess- und Kabeldaten verwalten Mit Hilfe der Import- und Export-Assistenten können Mess- und Kabeldaten zwischen den Einführung Datenbanken verschiedener TE-Detektor-Softwareinstallationen ausgetauscht werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit die folgenden systemfremden Daten zu importieren: Mess- und Kabeldaten eines OWTS TE-Diagnosesystems (optionale Funktion) •...
  • Seite 112: Daten Exportieren

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.3.1 Daten exportieren Gehen Sie wie folgt vor, um Kabel- und Messdaten aus der lokalen Datenbank auf einen beliebigen Datenträger zu exportieren: Schritt Aktion Klicken Sie im Menüblock Bearbeiten auf die Schaltfläche Export. Ergebnis: Der Export-Assistent wird in einem eigenen Fenster geöffnet. Markieren Sie im linken Teil des Fensters ein Kabel, welches exportiert werden soll.
  • Seite 113: Daten Importieren

    Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 7.2.3.2 Daten importieren Gehen Sie wie folgt vor, um den Import von Kabel- und Messdaten vorzubereiten: 1. Schritt: Importeinstellungen Schritt Aktion vornehmen Klicken Sie im Menüblock Bearbeiten auf die Schaltfläche Import. Ergebnis: Der Import-Assistent wird in einem eigenen Fenster geöffnet. Wählen Sie aus den folgenden Optionen das zu importierende Datenformat aus: PD Detector data...
  • Seite 114 Einstellungen vornehmen und Daten verwalten 2. Schritt: Wenn der Import von Kabeldaten in den Importeinstellungen aktiviert wurde, erscheint eine Übersicht der gefundenen Kabel. Bei Bedarf können die wesentlichen Kabeldaten Kabel auswählen angepasst und Kabel auch gänzlich vom Import ausgeschlossen werden. Abwählen, um Kabel vom Import auszuschließen...
  • Seite 115: Daten Sichern

    Um einem Datenverlust (z.B. durch Festplattendefekt) vorzubeugen, empfiehlt es sich, regelmäßig eine Sicherung der Mess- und Kabeldaten vorzunehmen. Dazu müssen folgende Daten gesichert werden: Kabeldaten: Datei %Installationsverzeichnis%\Megger.mcb Messdaten: Verzeichnis %Installationsverzeichnis%\data\ Eine geeignete Backupstrategie sollte durch den zuständigen Systemadministrator erarbeitet werden.
  • Seite 116: System Ausschalten Und Abbauen

    7.2.4 System ausschalten und abbauen Der Prüfling ist in Übereinstimmung mit den fünf • Sicherheitsregeln (siehe Seite 9) zu erden und kurzzuschließen. Anlagenteile, welche unter Spannung gestanden haben, • WARNUNG sollten nur berührt werden, wenn diese mit einer geeigneten Erdungseinrichtung geerdet und kurzgeschlossen wurden. Gehen Sie beim Abschalten und beim Abbau des Systems in der folgenden Reihenfolge vor: Schritt Aktion...
  • Seite 117: Lagerung Und Transport

    Hochspannungsbetrieb zwingend erforderlich sind. Das HV DAC-200 ist ein hochsensibles Messsystem, welches immer mit größter Vorsicht Transport transportiert werden sollte! Ein sicherer Transport des Systems ist nur dann gewährleistet, wenn dessen Komponenten ordnungsgemäß in den Transportboxen verpackt sind.
  • Seite 118: Wartung Und Pflege

    Service-Partner und unter Verwendung von Originalersatzteilen durchgeführt werden. Megger empfiehlt, das System einmal jährlich in einem Megger-Servicecenter prüfen und warten zu lassen. Megger bietet seinen Kunden auch Vorort-Service. Bitte kontaktieren Sie bei Bedarf das für Sie zuständige Servicecenter. Um dauerhaft eine hohe Messgenauigkeit bei möglichst geringer systembedingter Selbstständig...
  • Seite 119 (Spannungsversorgungs HV-Quelle) Im Falle einer ausgelösten Sicherung, sollte zuerst der Versuch einer Wiedereinschaltung unternommen werden. Sollte sich die Sicherung nicht wieder einschalten lassen oder wiederholt auslösen, setzen Sie sich bitte mit dem Megger-Service in Verbindung, um die Störung beseitigen zu lassen.
  • Seite 120: Störungsbehebung

    Störungsbehebung Störungsbehebung Bei auftretenden Problemen können diese unter Umständen mit Hilfe der folgenden Selbstständige Tabelle diagnostiziert und behoben werden: Entstörung Problem / Fehlermeldung Mögliche Ursache / Abhilfe Keine Verbindung zur Betroffenes Gerät neu starten • Prüfspannungsquelle oder Notebook und Software neu starten •...
  • Seite 121 Störungsbehebung Problem / Fehlermeldung Mögliche Ursache / Abhilfe „Bitte führen Sie ein 75% der für Protokolldaten reservierten Backup des EEPROM- Speicherkapazität ist belegt. Führen Sie ein Backup der Inhalts durch.“ Protokolldaten durch (siehe Seite 92), um Speicherkapazität freizugeben. „Protokoll des PD Eventuell wurde beim Anlegen des Messauftrages (siehe Detector nicht Seite 57) nicht die richtige Version des TE-Detektors...
  • Seite 122 Störungen In diesem Fall ist die zuständige Leitung zu unterrichten. Setzen Sie sich bitte umgehend mit dem Megger-Service in Verbindung, um die Störung zu beseitigen. Das System darf erst nach Beseitigung der Störung wieder in Betrieb genommen werden. Um den Service- und Entwicklungsmitarbeitern die Diagnose des Problems zu erleichtern, sind im Zuge der Störungsmeldung die folgenden Daten weiterzureichen:...
  • Seite 123 Tento symbol indikuje, že výrobek nesoucí takovéto označení nelze likvidovat společně s běžným domovním odpadem. Jelikož se jedná o produkt obchodovaný mezi podnikatelskými subjekty (B2B), nelze jej likvidovat ani ve veřejných sběrných dvorech. Pokud se potřebujete tohoto výrobku zbavit, obraťte se na organizaci specializující se na likvidaci starých elektrických spotřebičů...

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