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Emerson Dixell XC660D Installations- Und Bedienungsanweisung

Emerson Dixell XC660D Installations- Und Bedienungsanweisung

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XC660D
(Softwareversion 3.5)
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Inhaltszusammenfassung für Emerson Dixell XC660D

  • Seite 1 XC660D (Softwareversion 3.5)
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    INHALT SOFTWAREVERSION ALLGEMEINE WARNUNGEN OR DER ENUTZUNG BITTE LESEN ICHERHEITSHINWEISE ALLGEMEINE BESCHREIBUNG ZUBEHÖR DES XC660D REGLERS PP07, PP11, PP30 PP50: 4 ÷ 20 RUCKFÜHLER OHRANLEGEFÜHLER VERKABELUNG UND SCHALTBILD LLGEMEINE ARNUNGEN CHALTBILD ÜHLER ASTEN OTENTIALFREIE IGITALEINGÄNGE ERBUNDANLAGE MIT EINEM AUGGASKREISLAUF IEDERDRUCKSCHALTER ERBUNDANLAGE MIT ZWEI AUGKREISLÄUFEN IEDERDRUCKSCHALTER...
  • Seite 4 WARTUNGSMODUS DER LASTEN 12.0 AST IN IHREN ARTUNGSMODUS SETZEN 12.1 NZEIGE MIT ASTEN IM ARTUNGSMODUS 12.2 TEUERUNGSLOGIK MIT ASTEN IM ARTUNGSMODUS BETRIEBSSTUNDEN DER LASTEN 13.0 ETRIEBSSTUNDEN DER ASTEN ANSEHEN 13.1 ETRIEBSSTUNDEN DER ASTEN ZURÜCKSETZEN ALARMMENÜ 14.0 LARME ANSEHEN 14.1 LARME ÖSCHEN TASTATURSPERRUNG 15.0...
  • Seite 5 20.3 EIßGAS INSPRITZVENTIL ALARME 21.0 LARMLISTE 21.1 UITTIERUNG DES LARMSUMMERS TECHNISCHE DATEN PARAMETERLISTE 1595001860 XC660D TD r3.5 05.08.20211 XC660D 5/54...
  • Seite 6: Softwareversion

    SOFTWAREVERSION • Beachten Sie die Softwareversion, die auf dem Etikett an der Seite des Reglers geschrieben steht. Sollte die Softwareversion 3.5 sein, fahren Sie bitte mit diesem Handbuch fort, andernfalls kontaktieren Sie Dixell für das entsprechende Handbuch. ALLGEMEINE WARNUNGEN Vor der Benutzung bitte lesen •...
  • Seite 7: Zubehör Des Xc660D Reglers

    Die Steuerungslogik mit neutraler Zone hängt von der Temperatur oder vom Druck in der Saugleitung für die Verdichter und in der Heißgasleitung für die Gebläse ab. Durch einen optimierten Rotationsalgorithmus können die Betriebsstunden der Lasten auf einem Gleichgewicht gehalten werden, um den Verschleiß der Lasten damit anzugleichen. Jede Last des Reglers hat ihren potentialfreien Schutzkontakt, dessen Aktivierung schaltet den Ausgang der Last sofort aus.
  • Seite 8: Schaltbild

    Beachten Sie bitte, dass jeder Ausgang nicht mehr als 5 A ohmscher Last belastet wird, falls der Strom größer ist, verwenden Sie einen externen Leistungsschütz. Schaltbild ANMERKUNG 120V-Version verwenden Sie Terminals 47-48 für die Stromversorgung: Terminals 44-45-46 arbeiten 120V; 24V version: verwenden Sie Terminals 47-48 für die Stromversorgung; 90-260V-Version: verwenden Sie Terminals 47-48 für die Stromversorgung: Terminals 44-45-46 arbeiten mit derselben Spannung.
  • Seite 9: Lasten

    5.2.2 Fühleranschlüsse Halten Sie die Fühlerkabel entfernt von den Stromkabeln und verwenden Sie nur geschirmte Kabel, falls Sie die Fühler verlängern sollen. ANMERKUNG 1: die Klemme 38 ist die gemeinsame Leitung der ohmschen Temperaturfühler. ANMERKUNG 2: die Klemme 37 ist eine 12 Vdc Spannungsversorgung für die 4÷20 mA Druckfühler. PP07-11-30-50 4÷20 mA Druckfühler Beachten Sie die Polarität der Fühler.
  • Seite 10: Potentialfreie Digitaleingänge

    Potentialfreie Digitaleingänge 5.4.1 Sicherheitseingänge der Lasten Der Regler verfügt über 8 potentialfreie Digitaleingänge. Jeder digitale Eingang kann durch den entsprechenden Parameter iF01,..iF08 konfiguriert werden. Die ersten 6 digitalen Eingänge sind vom Werk als Sicherheitseingänge für Lasten voreingestellt. Jeder Eingang muss den Status der zum Verdichter gehörenden Sicherheitseinrichtungen wie Temperaturfühler, Druckschalter, etc.
  • Seite 11: Verbundanlage Mit Zwei

    Verbundanlage mit zwei Saugkreisläufen: Hoch- und Niederdruckschalter ANMERKUNG: die einzigen Digitaleingänge, die mit derselben Versorgungsspannung des Reglers funktionieren, sind die Hoch- und Niederdruckschalter an den Klemmen 44-45-46. Der Niederdruckschalter des ersten Sauggaskreislaufes wird an den Klemmen 44 (L) und 45 (N) angeschlossen.
  • Seite 12: Inbetriebnahme

    Gewährleisten Sie auch, dass die Luft um den Regler zirkulieren kann. Inbetriebnahme Bei der Inbetriebnahme sollen Sie zuerst: Den Kältemitteltyp konfigurieren; Die Messbereiche der Druckfühler einstellen. Den Kältemitteltyp konfigurieren Das Kältemittel stellen Sie mit dem Parameter „FtyP“ ein, damit der Regler den gemessenen Druck in die entsprechende Temperatur umwandeln kann.
  • Seite 13: Anzeige Und Tasten

    Mit den Pfeilen nach oben und nach unten geben Sie den richtigen Wert ein; Drücken Sie wieder die SET-Taste und der gerade ausgewählte Wert wird gespeichert. Führen Sie das Gleiche mit dem Parameter PA20 durch. Das Gleiche führen Sie mit dem Druckfühler der Verflüssigung, falls es einen gibt, dessen Messbereichsparameter FA04 und FA20 heißen.
  • Seite 14: Symbole

    Einmal drücken → es blättert die Menüelemente (z.B. Parameter) durch oder reduziert den Wert eines Parameters. Manuelle Störungsquittierung der Lasten • Halten Sie diese Taste gedrückt um die von den digitalen Sicherheitseingängen augeschalteten Lasten wieder zu starten. Wartung und Betriebsstunden •...
  • Seite 15: Die Sollwerte

    Der Energiesparmodus ist bereits aktiv Die Sollwerte Die aktiven Sollwerte ansehen Falls das Gerät sowohl Verdichter als auch Gebläse steuert, sind deren Sollwerte nacheinander sicht- und änderbar, andernfalls werden Sie nur den Sollwert der Saugseite erreichen können. Folgen Sie dieser Sequenz: Drücken Sie einmal die SET-Taste;...
  • Seite 16: Informationsmenü

    10. Informationsmenü Der Regler zeigt manche praktischen Informationen über den Zustand der Anlage in diesem Menü, welches in der Hauptanzeige mit dem Pfeil nach oben aufgerufen wird, an: • P1t → Temperaturwert des ersten Fühlers (Pb1), falls er verfügbar ist; •...
  • Seite 17: In Die Zweite Programmierungsebene ("Pr2") Gelangen

    ANMERKUNG: der angezeichnete neue Wert wird gespeichert auch wenn man die Ebene nach Zeit automatisch verlässt. In die zweite Programmierungsebene („Pr2“) 11.1 gelangen Die erweiterte Parameterliste „Pr2” ist durch ein numerisches Kennwort geschützt. „Pr2“ Kennwort → 3210 Um diese Ebene zu erreichen, welche die wichtigsten Einstellungen enthält und deshalb nur den kompetenten Kunden (z.B.
  • Seite 18: Anzeige Mit Lasten Im Wartungsmodus

    12.1 Anzeige mit Lasten im Wartungsmodus Wenn eine Last in ihren Wartungsmodus gesetzt worden ist, blinkt der entsprechende LED mit einer Frequenz von 2 Hz. 12.2 Steuerungslogik mit Lasten im Wartungsmodus Die Lasten, die in ihren Wartungsmodus gesetzt worden sind, werden von der Steuerung stillgelegt, damit sie weder angefordert noch eingeschaltet werden dürfen, solange bis sie manuell wieder in den normalen Betriebszustand gesetzt werden.
  • Seite 19: Die Alarme Löschen

    Um die anderen Alarmereignisse durchzublättern, drücken Sie die Pfeile nach oben oder nach unten. 14.1 Die Alarme Löschen 1. Gehen Sie ins Alarmmenü und rufen Sie das gewünschte Alarmereignis auf 2. Halten Sie die SET-Taste gedrückt; 3. Sobald das untere Display „rSt” anzeigt, ist der Alarm gelöscht 4.
  • Seite 20: Parameter

    ANMERKUNG: falls die Übertragung nicht durchgeführt werden konnte, zeigt das Display „Err“ an. Überprüfen Sie die Speicherkarte und deren Anschlüsse, dann versuchen Sie es wieder. 17. Parameter 17.0 Anlage und deren Steuerung Der Regler wird im Werk voreingestellt um drei Verdichter und drei Gebläse zu steuern. Die Lasten der Anlage werden durch die Parameter „oA(i)“...
  • Seite 21 Anlage mit: • vier Verdichtern; • keinem Gebläse; oA1 = CPr1; oA2 = CPr1; oA3 = CPr1; oA4 = CPr1; oA4 = nu; oA6 = nu. Anlage mit: • FU-Verdichter; • zwei Verdichtern; • FU-Gebläse; oA1 = InC1 (*); oA2 = CPr1; oA3 = CPr1;...
  • Seite 22 Anlage mit: • vier Verdichtern; • FU-Gebläse; oA1 = CPr1; oA2 = CPr1; oA3 = CPr1; oA4 = CPr1; oA5 = inF (*); oA6 = nu; AOC = tEn; AOF = InF. (*) falls der Frequenzumrichter einen Freigabekontakt benötigt um seine Steuerung laufen zu lassen.
  • Seite 23 Anlage mit: • zwei Kreisläufen; • 3 Verdichtern pro Kreislauf; oA1 = CPr1; oA2 = CPr1; oA3 = CPr1; oA4 = CPr2; oA5 = CPr2; oA6 = CPr2; AOC = tEn; AOF = InF. CtyP – Verdichtertyp: • SPo → Verdichter mit der gleichen Leistung; •...
  • Seite 24: Fühler

    • YES → die Verdichter werden je nach Bedarf abwechselnd ein- und ausgeschaltet, damit deren Betriebsstunden ausgeglichen werden; • no → die Verdichter werden je nach Bedarf nacheinander ein- und ausgeschaltet; ANMERKUNG 1: ein FU-Verdichter, falls es einen gibt, wird immer als erste Last ein- und als letzte Last ausgeschaltet.
  • Seite 25: Konfigurierbare Digitaleingänge

    3P20 – Obere Messbereichgrenze (Pb3): Druckwert auf 20 mA oder 4,5 V (3P04 ÷ 61.0BAR; 3P04 ÷ 885PSI; 3P04 ÷ 6100KPA). O3 – Fühlerkalibrierung (Pb3). 17.1.4 Vierter Fühler P4c – Fühlertyp (Pb4): • nP → kein Fühler; • ntc → NTC 10K 25 °C Temperaturfühler; •...
  • Seite 26 Co1 = Funktionstest für Last 1, Anschl. 1-2 Co2 = Funktionstest für Last 2, Anschl. 3-4 Co3 = Funktionstest für Last 3, Anschl. 5-6 Co4 = Funktionstest für Last 4, Anschl. 7-8 Co5 = Funktionstest für Last 5, Anschl. 9-10 Co6 = Funktionstest für Last 6, Anschl.
  • Seite 27: Anzeige Und Maßeinheiten

    Digitaler Eingang eingestellt auf oA5 oder Co6 Aktivierung Verzögerung (0÷255s), Diese Verzögerung tritt ein, wenn i1F oder i2F oder i3F oder i4F oder i5F oder i6F oder i7F oder i8F als oA5 oder Co6 eingestellt ist Digitaler Eingang eingestellt auf oA6 oder Co6 Aktivierung Verzögerung (0÷255s), Diese Verzögerung tritt ein, wenn i1F oder i2F oder i3F oder i4F oder i5F oder i6F oder i7F oder i8F als oA6 oder Co6 eingestellt ist did –...
  • Seite 28: Verdichtersteuerung

    17.4 Verdichtersteuerung Pbd – Proportionalband oder Neutralzone: Breite des Aktiv- bzw. Passivsteuerungsbereiches, der sich ober und unter dem Sollwert symmetrisch verteilt. Dieser Parameter wird auch als Proportionalband der PI-Steuerung verwendet. rS – Verschiebung des Proportionalbandes oder der Neutralzone. inC – Integralzeit für die PI-Steuerung. 2Pbd –...
  • Seite 29: Flüssigkeitseinspritzung

    17.5 Flüssigkeitseinspritzung Lit – Sollwert der Flüssigkeitseinspritzung in den Verdichter. Lid – Hysterese der Flüssigkeitseinspritzung. LiPr – Fühler der Flüssigkeitseinspritzung: • nP → Funktion deaktiviert; • P3 → Temperaturfühler P3; • P4 → Temperaturfühler P4 • P5 → Temperaturfühler P5 17.6 Verflüssigungsgebläse Pb –...
  • Seite 30: Alarme Der Gebläse

    abgeschaltet, damit die Auslösung der mechanischen Sicherheiten vermieden werden kann. SEr – Wartungsanforderungen: falls die Betriebsstunden einer Last diesen Parameter überschritten, wird eine Wartungsmeldung („A14“) ausgelöst. Die Einstellung des Parameters auf 0 schaltet die Wartungsmeldungen aus. PEn – Maximale Anzahl der Auslösungen des Niederdruckschalters innerhalb der Zeit „PEI“. Nach deren Überschreitung dürfen die Verdichter nicht mehr laufen, bis dieser Alarm manuell quittiert wird.
  • Seite 31: Sauggasüberhitzung Von Kreis

    – Angeforderte Gebläsestufen falls Verflüssigungsdruck- bzw. Verflüssigungstemperaturfühler nicht funktioniert. 17.9 Sauggasüberhitzung von Kreis 1 ASH0 Differential für Voralarm geringe Überhitzung. (0.1 bis 30.0°C/ 1 bis 60°F). Der Voralarm wegen geringer Überhitzung wird übermittelt, wenn die Überhitzung (SH) kleiner als ASH2 (Alarmschwelle bei geringer Überhitzung) + ASH0 ist, etwa nach einer ASH1-Verzögerung.
  • Seite 32: Analoger Ausgang

    Fan 1 Set point SEtF SETF+dSEd dSES dSES+dSEb Temperature 17.11 Analoger Ausgang 1 AOC – Signaltyp des Analogausgangs: • tEn → 0÷10 V; • cUr → 4÷20 mA. AOF – Funktion des Analogausgangs: • nu → Ausgang deaktiviert; • Inc1 → Frequenzumrichter der Verdichter des ersten Kältekreislaufes; •...
  • Seite 33: Analoger Ausgang

    17.12 Analoger Ausgang 2 2AOC – Signaltyp des Analogausgangs: • tEn → 0÷10 V; • cUr → 4÷20 mA. 2AOF – Funktion des Analogausgangs: • nu → Ausgang deaktiviert; • Inc1 → Frequenzumrichter der Verdichter des ersten Kältekreislaufes; • Inc2 → Frequenzumrichter der Verdichter des zweiten Kältekreislaufes; •...
  • Seite 34: Verdichtersteuerung

    Pr2 – Verknüpfung zur zweiten Parameterebene. 18. Verdichtersteuerung 18.0 Neutralzone Zur Steuerung aller Verdichter jeder Art wird eine Neutralzone angewendet, sowohl für den ersten Kältekreislauf als auch für den zweiten, falls es einen zweiten gibt. Die Neutralzone setzt den Saugdruck- bzw. Verdampfungstemperatursollwert symmetrisch in ihre Mitte.
  • Seite 35: Verdichter Mit Unterschiedlichen Leistungen

    18.2 Verdichter mit unterschiedlichen Leistungen Da die verschiedenen Verdichter nicht gleichmäßig auf den Kältekreislauf wirken, dürfen Sie nicht einfach nacheinander ein- und ausgeschaltet werden, sondern werden sie miteinander kombiniert um der Kühlanforderung am besten zu folgen. Die somit erzeugten Leistungsstufen werden, außenhalb der Neutralzone, nach Zeit ein- und ausgeschaltet, genauso wie die einzelnen Verdichter gleicher Leistung im Kapitel 18.1.
  • Seite 36: Beispiel 1: Bitzer Schraubenverdichter Mit Vier Stufen (Teillastventile Mit Direkter Polarität)

    18.3.1 Beispiel 1: Bitzer Schraubenverdichter mit vier Stufen (Teillastventile mit direkter Polarität) Betroffene Parameter: • „oA1“ = „Cpr1“; • „oA2÷4“ = „StP“; • „oA5÷6“ = „nu“; • „CtyP“ = „Scr“; • „StP“ = „cL“. oA1 = „cPr1“ oA2 = „StP“ oA3 = „StP“...
  • Seite 37: Beispiel 1: Vier Gebläse Mit Lastenrotation

    19.0.1 Beispiel 1: vier Gebläse mit Lastenrotation Betroffene Parameter: • „oA1“ = „cPr1“; • „oA2÷5“ = „FAn“; • „oA6“ = „nu“; • „rot“ = „yES“. ALL LOADS ON Set+Pb/2 Set+Pb/4 SETF Set-Pb/4 Set-Pb/2 ALL LOADS OFF 19.0.2 Beispiel 2: drehzahlgeregelte Gebläse Es gibt die Möglichkeit, alle Verflüssigungsgebläse parallel modulierbar anzusteuern, z.
  • Seite 38: Analoger Ausgang "Frei

    Volt SETF-Pb/2 SETF- Pb 100-2AOM OAi = inF SETF-Pb/2 SETF+Pb/2 Analoger Ausgang “frei” 19.1 Diese Einstellung wird zur Zuordnung des analogen Ausgangs 1 mit der Temperatursonde verwendet. Der analoge Ausgang übernimmt je nach Einstellung Werte, welche proportional zu den von der Sonde P3 oder P4 erkannten Werten liegen. 19.1.1 „Freie“...
  • Seite 39: Einstellung

    Parameter Beschreibung Maßnahme MPM = 100 Maximale prozentuelle Der analoge Ausgang benötigt 1 Min. vom Abweichung pro Minute Minimum zum Maximum 19.1.2 Einstellung Betroffene Parameter: AoC = tEn, AoF = FrE, AOP = P3: LAO = 20; UAO = 40; Aot = 0, AOM = 30, MPM = 100 Volt 100 10...
  • Seite 40: Zusätzliche Funktionen

    20. Zusätzliche Funktionen 20.0 Testfunktion Verdichter Die digitalen Eingänge werden normalerweise zum Anzeigen einer Störung des Verdichters oder des Lüfters verwendet Es ist auch möglich, die digitalen Eingänge zur Testmeldung zu verwenden. Das heißt, dass nach einer konfigurierten Verzögerung bei Aktivierung des Verdichter-Relais der dem Verdichter zugeordnete digitale Eingang auch aktiviert werden sollte (normalerweise ein Kontakt vom Verdichter), und der Verdichter erhält die „Bestätigung“, dass er läuft.
  • Seite 41: Überflutungsschutzfunktion

    Wenn innerhalb von 2 Sek. der digitale Eingang 3 (oder 4) bei Start des Verdichters 1 (oder 2) nicht aktiviert ist (Testfunktion), meldet der Alarm FC01 ein Signal und der Verdichter wird gestoppt. Sobald die Sicherheitstimer des Verdichters (onon, ofon) ausgeschaltet sind, wird der Alarm rückgesetzt und der Verdichter ist zur Durchflusssteuerung wieder verfügbar.
  • Seite 42: Überwachung Sauggasüberhitzung

    20.2 Überwachung Sauggasüberhitzung Der Regler kann die Sauggasüberhitzung überwachen und eine geringe Überhitzung mittels Voralarm und Alarmschwellen melden. Je nach Einstellung können die Verdichter im Falle eines Überhitzungsalarms gestoppt werden, um den Verdichter nicht zu beschädigen. 20.2.1 Erkennen der Sauggasüberhitzung Erkennen Saugggasüberhitzung muss eine Hilfssonde in...
  • Seite 43: Heißgas Einspritzventil

    20.3 Heißgas Einspritzventil Regler steuert Heißgaseinspritzventil Vermeiden Steigerung Sauggasüberhitzung. Siehe Abbildung oben. 20.3.1 Parameter Ein Relais muss als Heißgasventil eingegeben werden: oA2 oder oA3 oder oA4 oder oA5 oder oA6= HGi, und eine Hilfssonde in P3 (Anschl. 38-42) oder P4 (Anschl. 22-23) muss zur Temperaturmessung bei Überhitzung ASH9 = P3 oder P4 programmiert werden.
  • Seite 44 Nachricht Fehler Lösung Es gibt keinen Überprüfen Sie die Parameter der Fühler Fan ProbE not Verflüssigungsfühler, der Verflüssigung PrESEnt obwohl Gebläse (je nach FPb) konfiguriert worden sind Es gibt keinen Einspritzungsfühler, Überprüfen Sie die Parameter der Fühler No P3 ProbE For obwohl die der Flüssigkeitseinspritzung Lin out...
  • Seite 45: E1L1 Und E1L2: Elektronische Niederdruckschalter

    Nachricht Fehler Lösung konfiguriert worden sind, Kein Schraubenverdichter ist für zwei passen die konfigurierten Kältekreisläufe erlaubt Lasten nicht Beide Analogausgänge AO1 And AO2 Überprüfen Sie die Parameter AoF und führen dieselbe Funktion SAME Function 2AoF durch Ein Relais wird als •...
  • Seite 46: Ea1÷Ea6: Sicherheitsketten Der Lasten

    Alle Verdichter werden Manuell nach „PnF“ sofort abgeschaltet und Ereignisse innerhalb der E0H1 Eingang HP aktiv dürfen nicht wieder „PiF“ Zeit, anlaufen, sonst automatisch alle Gebläse laufen 21.0.6 EA1÷EA6: Sicherheitsketten der Lasten ANMERKUNG: die entsprechenden Eingänge funktionieren potentialfrei. Meldung Ursache Wirkung Quittierung Eingang DI01 aktiv...
  • Seite 47: Verflüssigung

    < 2LAL 21.0.10 F-HA F-LA: Hoch- Niederalarm Verflüssigungsdruckes bzw. der Verflüssigungstemperatur Meldung Ursache Wirkung Quittierung Verflüssigungsdruck bzw. Verflüssigungstemperatur F-HA Nur Meldung Automatisch > Verflüssigungsdruck bzw. Verflüssigungstemperatur F-LA Nur Meldung Automatisch < 21.0.11 InF: Sicherheitskette Frequenzumrichters Verflüssigung ANMERKUNG: falls Sie einen Frequenzumrichter in der Verflüssigung einsetzen wollen, ohne eine Stufe des Reglers zu belegen, fehlt Ihnen der Kontakt für die Sicherheitskette des Geräts.
  • Seite 48: Quittierung Des Alarmsummers

    FC01 Probealarm Der digitale Der Verdichter 1..4 Automatisch – bei abgelaufenen Sicherheitstimern … Eingang eingestellt ist ausgeschaltet FC04 automatische als Co1.. Co6 und der wurde nicht mittels Sicherheitstimer Rücksetzung d1d, ...d4d-Zeit startet aktiviert LC01 Probealarm 5 Probealarme Der Verdichter 1..4 Manuell mittels: …...
  • Seite 49: Parameterliste

    Eingänge: bis zu 4 für die NTC-Fühler oder bis zu 3 für den Wandler 4÷20 mA oder bis zu 0,5÷4.5 V DC. Digitaleingänge: bis zu 8 mit freier Spannung, 2 Eingänge für Netzspannung Relaisausgänge: 6 SPST-Relais, Klassifizierung nach UL60730 Resistiv 3 A, 240 V AC 50K Zyklen Induktiv (G.P.) 3 A, 240 V AC 30K Zyklen Motorlast 240 V AC, 1/8 PS (1.9 FLA/11.4 LRA), 30K Zyklen Pilot Duty 180 VA, 240 V AC 30K Zyklen...
  • Seite 50 Name Ab Werk Ebene Beschreibung Bereich nu - CPr1 - CPr2 - StP - dGS - Konfiguration der Last 5 6dG - dGSt - InC1 - InC2 - FAn - InF - LIn - ALr- Liq - HGi nu - CPr1 - CPr2 - StP - dGS - Konfiguration der Last 6 6dG - dGSt - InC1 - InC2 - FAn - InF - LIn –...
  • Seite 51 Name Ab Werk Ebene Beschreibung Bereich nu - OA1- OA2 - OA3 - OA4 - OA5 Konfigurierbare Funktion Digitaleingang 3 (Anschlüsse - OA6 - InF - LP1 - LP2 - HP - ES - iF03 16-17) OFF - LL - SIL – EAL – Co1 – Co2 –...
  • Seite 52 Name Ab Werk Ebene Beschreibung Bereich nu - P1 - P2 - P3 - P4 - StC1 - dSP2 Anzeige am unteren Display StC2 - SEtF dEU2 Unteres Display: Druck oder Temperatur tMP - PrS 0.1÷30.0 °C; Steuerungsband Verdichter Kältekreislauf 1 0.1÷10.0 bar -12.0÷12.0 °C;...
  • Seite 53 Name Ab Werk Ebene Beschreibung Bereich LAL÷PA20 bar Alarmverzögerung am Verdampfer Kältekreislauf 1 0÷255 min -50.0÷STC1 °C -45.0 Elektronischer Niederdruckschalter Kältekreislauf 1 PA04÷STC1 bar -50.0÷2HAL °C; 2LAL -50.0 Tiefalarm am Verdampfer Kältekreislauf 2 3PA4÷2HAL bar 2LAL÷150.0 °C; 2HAL 20.0 Hochalarm am Verdampfer Kältekreislauf 2 2LAL÷3P20 bar 2tAo Alarmverzögerung am Verdampfer Kältekreislauf 2...
  • Seite 54 Name Ab Werk Ebene Beschreibung Bereich dSEP Fühler des dynamischen Verflüssigungssollwertes nP – P3 - P4 dSES 35.0 Sollwert der Außentemperatur -50.0÷150.0 °C dSEb 10.0 Steuerungsband der Außentemperatur -50.0÷50.0 °C -50.0÷50.0 °C dSEd Maximale Verschiebung des Verflüssigungssollwertes -20.0÷20.0 bar Signaltyp Analogausgang 1 (4÷20 mA oder 0÷10 V) Cur –...

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