erreicht. Eine Sollwertdrucksteuerung schaltet eine
Folgepumpe zu, falls die Hauptpumpe(n) mit voller
Drehzahl arbeitet bzw. arbeiten und den Sollwertdruck
nicht hält bzw. halten. Wenn die Hauptpumpe eine
Drehzahl von 100 % oder die auf dem Leistungsschild
des Pumpenmotors angegebene maximale Leistung
erreicht und der Systemdruck nicht erfüllt wird, wird
automatisch die zweite Pumpe (Folgepumpe) gestartet.
Wenn eine Folgepumpe gestartet wird, wird sie von
einer Zeitschaltuhr in der Pumpensteuerung für eine
Zeitspanne von mindestens 1 Minute am Laufen gehalten,
um zu verhindern, dass die Pumpe ein- und wieder
ausgeschaltet wird. In einem System mit drei, vier oder
fünf Pumpen werden die dritte, die vierte und die fünfte
Pumpe auf dieselbe Weise zugeschaltet, wenn alle
Pumpen zusammen eine Drehzahl von 100 % oder die auf
dem Leistungsschild des Pumpenmotors angegebene
maximale Leistung erreichen und der Systemdruck
nicht erfüllt wird. Bei sinkendem Bedarf setzt eine
entgegengesetzte Ereignisabfolge ein.
2 Die Pumpendrehzahl min-1 wird durch einen Antrieb
mit variabler Frequenz (vfd, Variable Frequency Drive)
gesteuert, der direkt mit jedem einzelnen Pumpenmotor
verbunden ist.
Ein analoges Signal vom Förderdrucktransmitter
wird mit einem am Bedienpult eingegebenen
gewünschten Sollwert verglichen. Danach weist die
speicherprogrammierbare Steuerung den vfd an, die
Drehzahl entweder zu erhöhen oder zu reduzieren, um
den Systemsollwertdruck zu erreichen oder zu halten.
3 Ein
Abschaltalarm
oder
niedrigem
Füllstand
integriert, um die Pumpen vor einem Verlust von
Ansaugdruck oder Wasserversorgung zu schützen.
Falls der vom Ansaugdrucktransmitter gemessene
Wasserversorgungsdruck auf 5 psi sinkt oder der (von
anderen bereitgestellte) Tankniveauschalter ein Signal an
die Bedientafel sendet, verhindert die Pumpensteuerung,
dass die Pumpen laufen. Diese Bedingung wird durch die
Alarmbeschreibung eines niedrigen Ansaugdrucks oder
eines niedrigen Ansaugstands auf der Alarmseite der
Bedientafel angezeigt.
4 Die Druckerhöhungsanlage verfügt über folgende
Standardalarmfunktionen, um das Rohrleitungssystem
zu schützen:
• Abschaltung bei hohem Förderdruck
• Abschaltung bei niedrigem Förderdruck
5 Sollte eine Pumpe oder ein Antrieb nicht funktionieren,
wird automatisch die nächste Pumpe in der Sequenz
gestartet.
6 Standardmäßig wird der Status „Lead" (Hauptpumpe)
Druckerhöhungsanlagen mit Standardschnittstelle
bei
niedrigem
Ansaugdruck
ist
in
jedem
Design Envelope 6800g
nach jeweils 24 Stunden Betrieb an eine andere Pumpe
abgegeben.
Die Pumpe, die zuerst in die Auto-Position geschaltet
wird, wird als Hauptpumpe betrachtet. Hand-,
Off- (Aus) und Auto-Schalter befinden sich in den
einzelnen Pumpensteuerungsbildschirmen. Die Rolle
der Hauptpumpe wird von allen Arbeitspumpen und
optionalen Reservepumpen übernommen.
7 Null-Durchfluss-Abschaltung wird durch
Antriebsparametersteuerung und Drucküberwachung
erreicht. Sobald eine Null-Bedarf-Bedingung für
einen Zeitraum von 5 Minuten erreicht wird, erhöht
die Steuerung die Pumpendrehzahl und belastet den
Nutztank oder das System um zusätzliche 5 psi, bevor die
Anlage ausgestellt wird.
8 Bei jedem Neustart des Systems laufen die Pumpen nach
dem Start hoch, um den erforderlichen Sollwertdruck zu
erreichen.
9 Der Modus „Sanfte Befüllung" wird beim ersten
Einschalten der Druckerhöhungsanlage und nach jedem
Stromausfall aktiviert. Nach dem Start laufen die Pumpen
innerhalb eines Zeitraums von fünf Minuten langsam vom
Drucksollwert für sanfte Befüllung auf den Nenndruck
hoch.
10 Der Modus „Druckabsenkung" ist standardmäßig
aktiviert. Wenn der Fluss abnimmt, wird der
Systemdrucksollwert linear als prozentualer Wert
reduziert.
11 Wenn beim Empfang eines digitalen
Notstromversorgungssignals der Modus
„Notstromversorgung" aktiviert wird, werden Leistung
System
und Steuerung auf die Hauptpumpe beschränkt.
Die Abschaltung bei niedrigem Systemdruck wird
deaktiviert,
und der Alarm für Notstromversorgung bei niedrigem
Systemdruck wird aktiviert. Die einzelne Pumpe arbeitet,
solange der Notstromversorgungsmodus andauert, und
wenn kein Signal mehr vorhanden ist, schaltet das System
in den Normalmodus.
12 Die Steuerungen sind mit 3 Analogeingängen
und 8 digitalen (no) Arbeits-Trockenkontakten für
Fernüberwachung ausgestattet.
Analog
1, 2 – Förderdruckaufnehmer
3, 4 – Ansaugdruckaufnehmer (optional)
5, 6 – Ferndruckaufnehmer (optional)
Digital
7, 8 – Fernstart (optional)
9, 10 – Notstromversorgung (optional)
11, 12 – Alternativen Sollwert 1 verwenden (optional)
installati ons- und
betri eb sa nlei tung
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